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Alt 16.04.2003, 06:07   #1
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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Posting 16.04.03: Q-Zahlen werden immer dramatischer. Doch Greenspan ist das egal.

Völlig anders als von den meisten angedacht vollzog sich der gestrige Tag an den amerikanischen Börsen. Saubere IBM-Ergebnisse, ein netter Future-Push, hochgrünes Japan, bullisches Europa, amerikanisches Plus trotz destrasöses Konjukturdaten & dann die fehlenden Anschlusskäufe bzw. zu extremer Abverkauf an Greenspan, so dass weitere Bullenhoffnungen jäh beendet wurden. Die letzte halbe Stunde war dann ein wohl historisches Armutszeugnis für Allan Greenspan. Nur dank extremster Interventionen schaffte er es den DOW nochmals nach oben zu bringen. & das so offensichtlich, dass nun wohl auch der Letzte kapiert hat, wie echt dieser Ausbruch war!
Weiterhin alles andere als gute Nachrichten liest man von dem tödlichen Dauerbrenner SARS. Gegenmittel weit und breit nicht zu sehen, während sich nun die Stimmen mehren, dieser Virus könnte ein künstliches Produkt, sprich eine missglückte Biowaffe sein. Dies würde auch die schnellen Warnungen der WHO vor einigen Wochen erklären, als das reale Ausmass noch gar nicht bekannt war. Hoffen wir das dieser Spuck bald endet, denn mit jedem Tag der Ungewissheit wird es dramatischer!
Umsätze haben mit über 1,2 Mrd. vor allem an der NYSE deutlich zugenommen. Nasdaq hingegen nur knapp über 1,1 Mrd., was weiterhin Feiertagsniveau ist. 200.000 Future-Kontrakte sind auch nicht das Gelbe vom Ei. Nene, ein echter Ausbruch sind volumenmässig völlig anders aus! New highs mit der absoluten Zahl über 100 an beiden Segmenten weiter steigend. Diese grenzenlose Euphorie ist nun glasklar ein Verkaufssignal! Trin ganztags im Bereich 1,0. Ebenfalls eine Bestätigung für Abverkäufe an FED-Interventionen.

Die absolut uninteressante Industrieproduktion März wurde gestern veröffentlicht. –0,5% ist zwar deutlich schlechter als erwartet (-0,3%), doch sind diese Daten so extrem nachträglichen Revidierungen ausgesetzt, dass sie nur statistischen Zwecken dienen. Die Kapazitätsauslastung ging dabei auf 74,8 zurück (erwartet 75,3) & zeigt damit erneut in erschreckender Weise auf über welche Überkapazitäten Amerika immer noch verfügt, obwohl man Massenentlassungen und Werksschliessungen ohne Ende praktiziert!
Um einiges spannender war da der Empire State Manufacturing für New York. Dieser crashte regelrecht auf –2,51 was deutlich unter den Erwartungen von –1,4 lag. Dramatisch niedrig dabei die Auftragseingänge mit –15,93. Grenzenloser Pessimismus, oder sind die Läger nun so voll, dass schlichtweg keine neuen Produktionen mehr möglich sind? Man darf nun gespannt sein wie lange diese Daten noch dem Irakkrieg untergeschoben werden können, ehe ein Wechsel auf Rezession wegen Syrien erfolgt.
Wenig erfreuliches gibt es auch von der laufenden Q1-Zahlensaison zu berichten. Prognosen wurden zumeist +/-0 erreicht, während es beim Ausblick eine Gewinnwarnung bei gleichbleibendem Ausblick nach der anderen hagelt. Wie anvisiert scheint sich nun die extreme Schieflage „inflationärer Einkauf, deflationärer Verkauf“ blutrot in den Bilanzen niederzuschlagen. Deshalb war es auch umso erstaunlicher, dass einige analysten unverändert gross ins Bullenhorn blasen!
Wenigstens scheinen sich mal wieder die Warnsignale auf bzw. kurz vor Topbildung wunderschön aufzugehen. Abby Cohen trat gestern nach vielen Monaten der Grabesstille wieder vor ihre Tore und empfahl Anleihen unterzugewichten, da ein starker Wirtschaftsaufschwung kommt, mit dem alles wieder gut wird. Passand dazu der zweite Kontraindikator Ralph Acampora einen Tag zuvor, der gar konkret von einer Rallye bis Jahresende sprach. Damit bekommt die eh schon auf einem absoluten Rekordniveau verweilende Euphorie noch eine Kappe obendrauf gesetzt!

An den Börsen wurden die Cohen-Kommentare zu Beginn mit Wohlwollen aufgenommen, während dramatische Konjunkturdaten und Gewinnwarnungen eine komplette Ignoranz erfuhren. Dies war aber traurigerweise mal wieder nur per endloser FED-Interventionen möglich, welche zuerst kursstützend und dann aggressiv up and away eingesetzt wurden. Scheinbar will man den Leuten weiterhin die Illusionen vorgaukeln, es werde nun alles wieder gut werden. Arg lange hielten diese Freuden allerdings nicht an, ehe der schon immense Verkaufsdruck zeitweise unerträglich stark wurde. Dabei sind die Umsätze regelrecht explodiert und hätten beinahe den blutroten Abverkaufstag bei Megavolumen vollzogen. Dafür waren dann aber Allan und die Illusionen doch noch ein wenig zu gross.
Das die Aufwärtsbewegung am Abend nicht zum Selbstläufer wurde ist umso erstaunlicher, als das Sparten wie Banken und Transporte höchstpositiv im Plus notierten. Obendrauf waren 200-Tage-Linien überwunden, so dass zumindest ein wenig Deckungspotential hätte aufkommen können. Doch woher auch nehmen, wenn nicht stehlen, oder andersrum gesagt: Es hat gar keiner mehr die notwendige freie Liquidität für diese Anschlusskäufe! Damit ist zwar eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung weiterhin möglich, doch nun definitiv nicht mehr mit echtem Kapital. Entweder Greenspan räumt tagtäglich das gutgefüllte Ask weg, oder es bleibt bei einer lummeligen Bewegung, in die irgendwann von ganz alleine etwas Verkaufspanik reinkommt. Denkbar das deshalb nun mal wieder Hauptaktivitäten auf ausserbörslich verschoben werden, d.h. die FED inszeniert tagsüber einen starken Future mit gap up, ehe es bis Handelsende zu extremen Stützungskäufen kommt. Dementsprechend schwierig ist es weiterhin eine kurzfristige Prognose abzugeben. Ein volumenstarker Tag bei 200-250 negativen DOW-Punkten und es wäre so einfach...
Für Bullen ebenfalls bedenklich, dass der Dollar zum zweiten Tag in Folge nicht aus den Puschen kam. Nochmals 1-2 solcher Tage & es kommt von ganz alleine zu einem VK-Druck auf Aktien. Zudem haben gestern Treasury dick im minus geschlossen, trotz Börsenanstieg!

Dank den wochenlangen (eigentlich bereits seit Juli 2002) scheint traurigerweise in vielen Köpfen der Eindruck zurückgekehrt zu sein, Amerika stehe unmittelbar vor einer neuen Boomphase & wird die Übermacht in nahezu allen Bereichen erhalten. Wäre da nicht der Irakkrieg und viele politische Differenzen, würden wir wohl viele Zeitungsanzeigen mit der Ausrufung dieser Scheintatsachen sehen. Ein bitterböser Trugschluss, wie sich schon sehr bald herausstellen sollte, denn das einzige was Amerika der Restwelt noch zu bieten hat, ist ein hochgradig manipulierter Aktienmarkt, untragbar grosse Schulden & einen mittlerweile so verwässerten Dollar, dass eine Währungsreform nicht mehr zu umgehen ist. Das sind Tatsachen, denen man sich nicht mehr verschliessen darf, soll die Abkoppelung von den USA wenigstens noch einigermassen ohne allzu grosses Blutvergiessen vonstatten gehen!
Es ist eh irgendwo müssig, diesem Land noch den Status einer führenden Weltmacht zu verleihen. Der einzige Boom, der dort noch global führend ist, sind Rüstungsgüter und eine uneingeschränkte Militärmacht, alles andere ist lediglich ein durchlaufender Posten, bei dem Amerika als Dienstleister auftritt. In der Fremde gekauft & an die Fremde verkauft, denn Eigenproduktionen sind dort kaum mehr welche zu finden. Diese wurden in den letzten Jahren fast restlos abgeschafft, da man sich als dominierende Kapitalmacht für alle Zeiten gesehen hat, die es nicht nötig hatte sich mit solchen Arbeiten die Hände dreckig zu machen. Ergo blieben nur neue Entwicklungen/Erfindungen bei gigantischem Kapitalzulauf übrig, welche aber zu Grossteilen von Ausländern entwickelt und gestellt wurden. Ergo stellt es für die Restwelt rein theoretisch gedacht absolut kein Problem da sich von Amerika zu lösen. Güter werden eh von woanders bezogen und Weiterentwicklungen sind aufgrund des masslosen Überbooms der letzten Jahre in nächster Zeit auch relativ wenig ein Thema. Wenn da nur nicht das liebe Geld & die verdammt enge Bindung an den Dollar wäre. So würde ein Dollarcrash und kollabierendes Amerika verdammt viel Kapital vernichten & eine weltweite Finanzkrise auslösen, wie wir sie zuvor in der Geschichte nur sehr selten erlebt haben. Kommen wird sie deswegen aber trotzdem. Ist nur eine Frage der Intensivität & solange diese nahezu ungebrochen enge Bindung vorherrscht, wird sie wohl verdammt schmerzhaft werden!
Harte Jahre kommen unverändert auf uns zu, die neben gigantischer Kapitalvernichtung, Massenarbeitslosigkeit und schwerwiegenden politischen Konflikten mit Sicherheit auch für einiges an Blutvergiessen sorgen. Doch all dies läuft im Rahmen einer stinknormalen Baisse ab, an deren Anschluss neue blühende Landschaften unseren Nachkommen die nächste Grundlage für ein hoffnungsvolleres Leben bieten. Wir hingegen haben bis zu 50 Jahre lang im z.T. reinstem Luxus geschwebt und müssen nun die andere Seite kennenlernen, welche sich relativ problemlos über einen Zeitraum von 15-20, im Extremfall sogar 30 Jahre erstrecken wird. Doch alles wird gut, insofern G.W.Bush in naher Zukunft vom Sockel gestürzt wird & die globale Kriegsgefahr damit wieder gen Null sinkt.

Die Wohnbaubeginne März stehen heute zur Veröffentlichung an. Ein recht kleiner Indikator zur Bestimmung der aktuellen Immobilienlage. Viel interessanter die Verbraucherpreise März. Dort könnte sich das deflationäre Umfeld weiter fortgesetzt haben, doch irgendwann in naher Zukunft werden wir hier einen mächtigen Dreh sehen & dann geht alles sehr schnell mit der Hyperinflation.

DOW 60-Minuten-Chart:


Beim DOW-Stundenchart kann man wohl am schönsten sehen, wie qualvoll die letzten beiden Aufwärtstage vollzogen wurden. Permanent kam es zu Abverkäufen, in die gewaltig gestützt werden musste, um den Aufwärtswillen nicht zu zerstören. Extrem bärisch ist dies aber nicht, denn schliesslich reicht manchmal schon ein kleiner Anlass (Zur Not eine Startintervention mit 150 P. up) aus um doch noch etwas Trenddynamik aufkommen zu lassen. Dies zwar nicht natürlich, doch der Charttechnik ist es egal.

8420,8460 und 8530 P. nächste Bremsmarken, ehe es in dieser Zeiteinstellung himmelweit frei ist.
Nach unten passiert bis 8280 P. überhaupt nichts bärisches, ehe minimale VK-Signale mit Ziel 8240 P. aufkommen. Darunter könnte nun aber ein grösserer Rutsch von ca. 200 P. vonstatten gehen.

Stochastik mit extrem bärischer Divergenz. Ob das nicht zu arg ist, so dass bullische Mutation daraus wird? MACD im deutlich überkauften Bereich in Wartestellung.

DOW 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:



Der DOW bekam seine FED-Show wie schon oft gesehen künstlich nach 21.30 Uhr, weshalb dieser Anstieg nichtmal ansatzweise in ernsthafte Analysen fliessen darf. Dementsaprechend ist die GD200 zwar überwunden worden, doch mit einer Kraftlosigkeit wie selten zuvor erlebt. Obendrauf bleibt der schon oben besprochene Punkt mit den Sparten offen. Transporte faustdick im grünen Bereich, Banken ebenfalls hochpositiv & der Leitindex kriegt seinen Hintern nicht hoch. Es scheint so als sind die Verkaufsaufträge an der GD200 gigantisch. Deshalb mal schaun wie weit sie nun u.U. nach oben geschoben werden, ehe neuer massive Abverkäufe an der FED erfolgen.

8420 P. die Trendzone, ehe ruckzuck ein Sprung auf 8550-8600 P. möglich ist.
8320 & 8240 P. Turnzonen abwärts, ehe der Bereich um 8150 P. wieder ins Blickfeld rückt.
8040 P. weiterhin das Idealziel zu einem nächsten Aufwärtsversuch. Doch das diese Zone nicht mehr erreicht werden soll, hat Greenspan diese Woche bereits mehr wie einmal glasklar deutlich gemacht.

S&P 500 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:



Ob die doji-artige Kerze beim S&P eine nette Topbildung und wünschenswerte Auflösung des Diamanten nach unten bringt? Stochastik bereits wieder recht weit oben, so dass zumindest von Indikatorenseite nichts dagegen spricht. Doch hätte wäre wenn, wir alle wissen das dieser Markt momentan nicht sauber ist, was eine konkrete Prognose leider fürchterlichst schwierig macht.

885 P. wie gehabt Dreh- und Angelzone, ehe aufwärts der Bereich 905-915 P. eine Entscheidung liefert, mit anschliessend aber nur lumpigen Potential von 30-40 P.
Bergab 860 P. Unterkante der kleinen Schiebezone, ehe 845-850 P. die möglicherweise trendweisende Entscheidung über Monate hinaus bringt.

Nasdaq100 3-Jahres- und 6-Monats-Chart & Vergleich mit 1929:



Beim Nasdaq brachte dieser Tag überhaupt keine Signalwirkung hervor. Nach unten ein passables Polster bis zum BLUBB und aufwärts ebenfalls noch etwas Luft bis zu neuen Bullenhoffnungen. Daran könnte/sollte sich auch heute nichts ändern, insofern nicht die Megakerzen gezündet werden.

1045-1055 P. Dreh- und Angelzone.
Darunter 1022 & 1005 P. Marken zum Blubb.
Aufwärts 1075-1090 P. letzt Schiebezone ehe nächste Kaufsignale mit Bestätigung bei rund 1110 P. folgen.

Euro/USD 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:



Gold 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:



Der Euro konnte sich erstaunlicherweise erneut massiv von seinen Tagestiefs erholen & das obwohl die FED einige sehr gewaltige Interventionen vollzog. Ist der reale Abfluss aus Amerika momentan so gross, dass eine gesunde Konsolidierung auf etwas tieferem Niveau überhaupt nicht mehr möglich ist? 1,0840 vs. 1,0420 ist unverändert die Schiebezone, über der wohl ruckzuck ein Sprung bis 1,0960-1,0980 vonstatten geht.
Gold konnte sich ebenfalls den Verkaufsversuchen wehren, doch die Tage mit einer Notierung unterhalb der GD200 werden traurigerweise immer länger & von einer unmittelbar auftretenden Inflation ist leider noch nichts zu sehen. Somit heisst es weiterhin abwarten auf diesen Akt, mit dem es dann allerspätestens zu einer gewaltigen Kursvervielfachung kommt. 33 wie gehabt erste Ausbruchszone, 316/318 Dollar Unterstützung.


Termine heute:
• DE KarstadtQuelle Zahlen 2002
• 08:00 - DE Gastgewerbeumsatz Februar
• 08:45 - FR Leistungsbilanz Februar
• 09:00 - IT Handelsbilanz Februar
• 10:00 - DE KarstadtQuelle Bilanz-PK
• 10:30 - GB Arbeitsmarktdaten März
• 12:00 - ! EU Industrieproduktion Februar
• 12:00 - ! EU Verbraucherpreise März
• 14:30 - ! US Verbraucherpreisindex März
• 14:30 - ! US Wohnbaubeginne März




Happy trades...
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Alt 16.04.2003, 06:07   #2
germanasti
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DAX am Morgen:





Völlig kraftlos verbrachte auch unser DAX den Dienstag. Kurse waren zwar tiefgrün bei einem sehr hohen Volumen von über 3,5 Mrd., doch die meiste Power und Abverkaufsdruck kam in den stundenlangen Seitwärtsbewegungen auf. Es scheint so als gibt es über 2800 P. jede Menge verkaufsbereiter Versicherer und Pensionfonds, die dringend Liquidität schaffen müssen Ein Zustand, der bislang verhinderte das der DAX die ganz grossen Aufwärtsbewegungen hinlegt, wie man sie bei den Bärenrallyes zuvor gesehen hat. Ob deshalb nun die Hausse ad acta gelegt ist, bleibt aber dahingestellt, da 1:1 Abhängigkeit zu Amerika unverändert besteht.
By the way Versicherungen. Gestern habe ich mit meinem Fritzen gesprochen und immer niedrigere Prämien bei den Lebensversicherungen reklamiert. Alles wird gut, meinte er & auf meine Frage, ob die Versicherungen überhaupt noch in der Lage sind Auszahlungen zu tätigen, erwiderte er, dass dies doch erst in 30 Jahren soweit ist und bis dahin ist erst recht alles wieder gut. Exakt SO denken leider alle unsere Micheles. Traurig, aber leider bitterböse wahr!

Erfolgreich angelaufen ist die Kapitalerhöhung bei der Allianz & wie im Vorfeld vermutet, war das Interesse an den neuen Aktien bei weitem grösser als ursprünglich geplant. Dies aber nicht weil Allianz urplötzlich wieder ein grundsolider blue-chip ist, sondern aufgrund der Tatsache, dass man diese Aktien wunderschön leerverkaufen kann & dank Derivaten eine perfekte Absicherung in beide Richtungen hat. Ein Missstand, denn die Telekom vormachte und nun leider von immer mehr Firmen übernommen wird. Damit erhöht sich traurigerweise auch in Deutschland das Derivate-Bubble immer weiter, dass an uns allen irgendwann noch bitterböse Blutspuren hinterlässt!
& die Allianz? Spezieller VK-Druck ist nun raus & nach oben ist aufgrund der extremen Schieflage (100 Mrd. Euro Abschreibungspotential in den kommenden Jahren) kein aussergewöhnliches Kurspotential. Entsprechend sollte die Aktie ein unspektakulärer Mitläufer der nächsten DAX-Bewegungen sein. Neues Interesse kommt erst mit dem Anleihencrash auf. Dann werden die fundamentalen Schieflagen gar noch bei weitem schlimmer sein als währen der dreijährigen Aktienbaisse!

Technisch wurde der Ausbruch über GD100 vollzogen & Zielbereich 2880-2930 P. bereits so gut wie erreicht. D.h. rein theoretisch betrachtet könnte dieser erweiterte Move bereits beendet sein und nun die immer noch offene Zielzone 2550 P. erreicht werden. Inwieweit dies von Amerika unterstützt wird, bleibt aber vorerst noch abzuwarten. 2750-2800 & 2680-2660 P. vorab die Bremszonen.
Verläuft die komplette Rallye innerhalb eines riesigen bearkeils? Ca. 2900 vs. 2650 P. sind dafür momentan die Begrenzungen. Doch obacht, denn solche Formationen nach einem monatelangen Ausverkauf sind zumeist alles andere als verlässlich!

Zu Beginn kleine Konsolidierung auf 2810/2805 P. und wieder hoch könnte die Zone 2880-2930 P. vollständig ausfüllen.
Kräftige Aufwärtsbewegung 2900 P., Konsolidierung in einer 20-30 P.Range und weiter hoch könnte sogar zu einer weiteren Erweiterung bis knapp über 3000 P. führen.
Startkollaps 2780-2760 P., 50 P.-Pullback und neue Tiefs bringen bei entsprechender Trenddynamik Amerikas Zielgebiet 2550 P. Das aber wohl nicht heute. 2660-2680 P. wären für intraday realistischer.
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Alt 16.04.2003, 06:08   #3
germanasti
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Nikkei gerade mal 50 P. im plus.

Einen Tag hat man die Japsen als Kurstreiber an relevanten Marken benutzt. Danach weiter weiter wie gehabt. :
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Alt 16.04.2003, 06:09   #4
germanasti
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Das der dollar auch heute nicht hoch kommt, ist mehr als bedenklich!



Dafür Future +25 P.
Es scheint sich die Theorie aus dem Eröffnungsbeitrag aufzugehen.
Up per Start, nachdem es im Handel nicht mehr klappt.
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Alt 16.04.2003, 06:10   #5
germanasti
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ROUNDUP: Microsoft-Quartalsgewinn übertrifft Markterwartungen - Aktie steigt

Der weltgrößte Softwarehersteller Microsoft hat im dritten Geschäftsquartal mit einem Gewinnzuwachs die Markterwartungen übertroffen. Nachbörslich legte die Aktie um 4,31 Prozent auf 25,67 US-Dollar zu, nachdem sie mit minus 0,57 Prozent auf 24,61 Dollar aus dem regulären Handel gegangen war.

Der vergleichbare Gewinn pro Aktie (EPS) sei gegenüber dem Vorjahr von 0,25 auf 0,26 US-Dollar gestiegen, teilte das Unternehmen am Dienstag nach US-Börsenschluss mit. Die von Thomson Financial/First Call befragten Analysten hatten im Schnitt 0,24 Dollar erwartet. Der Umsatz kletterte von 7,25 Milliarden auf 7,84 Milliarden Dollar und lag damit ebenfalls über den Erwartungen.

'SEHR HARTES MARKTUMFELD'

"Wir haben in einem sehr harten Marktumfeld für ein weiteres Quartal einen starken Umsatz und ein starkes operatives Ergebnis vorgelegt", sagte Microsoft-Finanzchef John Connors. Zu Beginn der US-Quartalsberichterstattung hatte eine ganze Reihe von Softwareherstellern - darunter PeopleSoft und Siebel Systems - angekündigt, hinter den Erwartungen zurückzubleiben.

Im laufenden Quartal erwartet der Softwarehersteller ein EPS von 0,23 bis 0,24 Dollar bei einem Umsatz zwischen 7,8 Milliarden und 7,9 Milliarden Dollar. Für das Gesamtjahr stellte Microsoft ein EPS von 1,04 bis 1,06 Dollar bei einem Umsatz zwischen 33,1 Milliarden und 33,8 Milliarden Dollar in Aussicht./hi/mur/





15.04.2003 - 23:43
Quelle: dpa-AFX

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Gewinnwarnung für Q2
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Alt 16.04.2003, 06:11   #6
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15.04. 23:30
Motorola - Kursplus nach guten Zahlen
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)



Der US-Mobilfunkausrüster Motorola (WKN: 853936, US: MOT) meldet für das abgelaufene erste Quartal einen Umsatz von $6 Milliarden, ein sequentieller (Quartal zu Quartal) Rückgang um 2%. Das Ergebnis auf GAAP-Basis lag bei $169 Millionen oder 7 Cents nach einem Verlust von $449 Millionen oder 20 Cents im Vorjahr. Das EPS (Gewinn je Aktie) im ersten Quartal vor Einmaleffekten lag bei $21 Millionen oder einem Cent je Aktie nach einem Verlust von 8 Cents je Anteilsschein im Vorjahr. Damit wurden die Erwartungen erfüllt. Der Gewinn je Aktie im zweiten Quartal soll zwischen 2 und 3 Cents liegen. Gegenüber einem Schlusskurs von $7.89 steigt die Aktie in der Nachbörse auf $8.40.
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Alt 16.04.2003, 06:12   #7
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15/04/2003 22:26
Intel-Gewinnrückgang im Quartal im Rahmen der Erwartungen~

Santa Clara, 15. Apr (Reuters) - Der weltgrößte
Chiphersteller Intel hat im ersten Quartal 2003 seinen
Gewinn im Rahmen der Erwartungen verringert.
Der Nettogewinn im Quartal habe 915 Millionen Dollar oder 14
Cent je Aktie betragen, nach 936 Millionen Dollar oder 15 Cent
je Aktie im Vorjahr, teilte das Unternehmen am Dienstag nach
US-Börsenschluss mit. Der Umsatz sei auf 6,75 Milliarden Dollar
von 6,78 Milliarden Dollar gesunken.
Analysten hatten im Durchschnitt einen Gewinn je Aktie von
zwölf Cent erwartet. Die Spanne der Prognosen lag dabei zwischen
elf und 13 Cent.
rkr/rin

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Die Zahlen sind im Jahresvergleich grottenschlecht und nur dank der niedrigen Erwartungen vertretbar.

Beim Ausblick wurde die ausfallende Chipproduktion nicht berücksichtigt, d.h. in spätestens 6 Wochen sollte eine Gewinnwarnung kommen.
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Alt 16.04.2003, 06:13   #8
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15.04. 22:45
DoubleClick überrascht mit gutem Ergebnis
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)



Das Internet Marketing Unternehmen DoubleClick (WKN: 912287, US: DCLK) meldet für das abgelaufene erste Quartal einen Gewinn und erhöht die Prognosen auf das laufende Jahr.

Der Nettogewinn lag bei $1.4 Millionen oder einem Cent je Aktie, während im Vorjahr noch ein Verlust von $64 Millionen oder 48 Cents gemeldet werden musste. Vor Einmaleffekten lag der Gewinn bei $3.5 Millionen oder 3 Cents, während Analysten mit einem Cent Gewinn rechneten.

Der Umsatz lag bei $60.1 Millionen, nach $66.3 Millionen im Vorquartal und $96.1 Millionen im letzten Jahr.

Im zweiten Quartal rechnet das Management mit einem Umsatz zwischen $60 und $63 Millionen bei einem EPS (Gewinn je Aktie) auf Nettobasis zwischen -2 und +2 Cents. Im laufenden Geschäftsjahr soll das EPS zwischen 3 und 12 Cents liegen.

Die Aktie, vor der Analysten im Vorfeld der Quartalszahlen warnten, macht Großteile ihrer Tagesverluste von 5.15% wett und steigt in der Nachbörse um 3.74% auf $8.60. Somit notiert die Aktie 1.6% niedriger als noch zum Vortag.

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Die heben nun alle wieder völlig ab
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Alt 16.04.2003, 06:13   #9
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15.04. 23:20
HP:IBMs Q-Zahlen lassen Befürchtungen aufkommen
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)



International Business Machines (WKN: 851399, Nasdaq: IBM)´s Umsatzrückgang im Hardware-Bereich hat die Analysten bezüglich der Umsatzerwartungen bei Hewlett-Packard (WKN: 851301, US: HPQ) nervös gestimmt.

IBM meldete in dieser Woche, dass der Hardwareumsatz um 1% gefallen sei. Jedoch konnte durch das starke Computer Services Geschäft der Rückgang mehr als wettgemacht werden und stieg im ersten Quartal um 11% auf $20.06 Milliarden. Das erste Mal trug bei IBM das Computer Services Geschäft zu mehr als 50% des Gesamtumsatzes bei.

Merrill Lynch´s Steven Milunovich veröffentlichte am Dienstag eine Researchnote, in der er auf den hohen Hardwareanteil am Gesamtumsatz von Hewlett Packard hinwies. Hewlett Packard generiere nur 17% aus Computer Services und erhalte den Großteil der Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Hardware. Zwar senkt der Analyst nicht seine Umsatzerwartungen für HP´s erstes Quartal, warnt aber vor einer möglichen Verfehlung der Erwartungen. Um seine Befürchtungen jedoch widerzuspiegeln stuft der Analyst die Aktie auf „Neutral“ ab.

Das Papier fiel im Handelsverlauf um 2%, erholte sich in der Nachbörse aber wieder von dem Großteil der Tagesverluste und verliert noch 0.56% auf $15.80.

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So schauts aus
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Alt 16.04.2003, 06:14   #10
germanasti
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Lt. CNN sind die gefundenen Behälter im Irak keine Geräte zur Herstellung von chemischen Waffen.

Wie lange noch bis Amerika vors Kriegsgericht wegen dem ungerechtfertigten Angriff gebracht wird? :
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Alt 16.04.2003, 06:26   #11
tom911
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moin germa
moin @all
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Alt 16.04.2003, 06:31   #12
Spuernase
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Morgen Germa
Moin Rabauken

Futures stehen ja mächtig hoch:
__________________
Gruss
Spuernase

Für einen klugen Menschen ist es leichter, sich dumm zu stellen, als umgekehrt.
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Alt 16.04.2003, 06:33   #13
Spuernase
Schön und erfolgreich.
 
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Euro lässt sich auch nicht lumpen
__________________
Gruss
Spuernase

Für einen klugen Menschen ist es leichter, sich dumm zu stellen, als umgekehrt.
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Alt 16.04.2003, 06:42   #14
cetinje
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Guten Morgen
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Alt 16.04.2003, 06:43   #15
germanasti
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Moin miteinander


Heute nacht wurden bereits 7000 Kontrakte im Future gehandelt.
Wer soll denn glauben das dies echte Transaktionen waren?
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