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Alt 02.04.2003, 12:00   #136
Ibykus
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Moin



schaut euch dieses Grinsen an
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Alt 02.04.2003, 12:01   #137
Aktienbaer
Bruderschaft der Freimaurer
 
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die händler werde mittlerweile gezwungen, mehr vorführwagen zuzulassen als früher, die margen sind zumindest bei ford & opel dramatisch fast auf null gesunken. autoverkäufer bei diesen firmen laufen scharrenweise weg, von den provisionen kann kaum noch jemand leben, so daß händler mittlerweile festgeählter zahlen müssen , natürlich werden diese verrechnet mit zukünftigen gewinnen.

übrigens ..die verkaufszahlen sind alle gefälscht...ich war mal bei dem verein und weiß was abläuft. z.t. im werk zugelassen und dann auf halde gestellt !!
__________________
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Alt 02.04.2003, 12:01   #138
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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Amerika setzt nun Streubomben im Irak ein
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Alt 02.04.2003, 12:03   #139
zombismo
stock-channel.net trader
 
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Beiträge: 1.765
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Moin

germa, ich hab gedacht dein Urlaub ist zuende

wie kann man eigentlich während der Arbeit,
posten,news, und in 2-3 anderen Börsenforen rumlesen :

das ist einzigartig

Lehrling hast doch auch kein, oder ?
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Alt 02.04.2003, 12:04   #140
germanasti
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Zombi:

Während Telefonieren geht alles:
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Alt 02.04.2003, 12:06   #141
Patrick
www.daftpunk.com
 
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Zornig

zu #136:

was für ein Idiot...So soll also die "Befreiung des Volkes" aussehen? :

P.
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Alt 02.04.2003, 12:07   #142
zombismo
stock-channel.net trader
 
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Beiträge: 1.765
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Sorge über Wachstumseinbruch in Asien wegen SARS wächst
Singapur, 02. Apr (Reuters) - Die Ausbreitung der lebensgefährlichen Lungenkrankheit SARS in Asien kann nach Einschätzung von Experten die Wirtschaft der gesamten Region empfindlich treffen und dem Wachstum einen Dämpfer versetzen.

Banken haben ihre Wachstumsprognosen für Hongkong, Singapur und die Nachbarländer bereits deutlich gesenkt, so wie Morgan Stanley am Mittwoch. Die Notenbank von Neuseeland schließt bei einem nachhaltig negativen Konjunktureffekt Zinssenkungen nicht aus. An der Börse in Tokio verzeichneten die Aktien japanischer Fluggesellschaften kräftige Einbußen, da Analysten ihre Gewinnschätzungen reduzierten.

Konferenzen, Geschäfts- und Urlaubsreisen werden abgesagt, Einkaufszentren leeren sich - die Ausbreitung von SARS wird Volkswirten zufolge in erster Linie den Tourismus und den Einzelhandel treffen. Weltweit starben inzwischen 75 Menschen an der Lungenkrankheit, rund 2000 Menschen vorwiegend in Asien sind infiziert. Die Sterblichkeitsrate schätzen Experten bei der Krankheit auf drei bis fünf Prozent.

Die Angst vor dem gefährlichen Virus sei für Asien der schlimmste Schock seit der Asienkrise 1997/98, befürchtet die Investmentbank Morgan Stanley. Die Bank senkte ihre Wachstumsprognose 2003 für neun Länder der Region auf 4,5 Prozent von 5,1 Prozent. Allein die Einnahmen im Tourismus würden voraussichtlich um 15 Prozent in diesem Jahr sinken. "Wenn die Verbreitung der Krankheit zwei Quartale lang anhält, verdoppeln sich die geschätzten Folgen für das Bruttoinlandsprodukt", sagte Asien-Chefvolkwirt Andy Xie. Dies sei aber derzeit noch nicht abzusehen. Auch andere Banken senkten ihre Prognosen: Goldman Sachs sagt für Hongkong nur noch 1,7 Prozent statt 3,0 Prozent Wachstum voraus. BNP Paribas schätzt, je nach Dauer der Epidemie werde Hongkong, das sechs Prozent seiner Wirtschaftsleistung mit Tourismus erwirtschaftet, bis zu 1,5 Prozentpunkte Wachstum einbüßen.


NOTENBANK SIEHT NEUSEELAND IN MITLEIDENSCHAFT

Auch Neuseeland, wo es bisher noch keine Fälle von SARS-Erkrankungen gab, befürchtet einen Rückschlag für den wichtigen Wirtschaftszweig Tourismus und geringere Nachfrage auf den wichtigen Absatzmärkten China, Hongkong und Singapur. Jeder vierte Neuseeland-Reisende kommt aus Asien, viele Europäer wechseln auf dem Weg dorthin in Asien das Flugzeug. "Angenommen, die Zahl der Touristen nach Neuseeland fällt zehn Prozent geringer aus als erwartet, würde das Wachstum unmittelbar um 0,5 Prozentpunkte sinken", sagte der oberste Finanzmarktexperte der neuseeländischen Notenbank, Stephen Toplis.

Die Wirtschaft in Neuseeland wird Prognosen zufolge nach 4,4 Prozent 2002 in diesem Jahr ohnehin nur noch um 2,5 Prozent wachsen. So lange die wirtschaftlichen Folgen von SARS nur vorübergehender Natur seien, wird die Notenbank Toplis zufolge nicht reagieren. "Aber das könnte natürlich auch der Strohhalm sein, der das Kamel zusammenbrechen und die Notenbank mit einer geldpolitischen Lockerung beginnen lässt", schloss er Zinssenkungen in Reaktion auf SARS nicht aus.


JAPANISCHE FLUGGESELLSCHAFTEN MIT KURSVERLUSTEN

Auch japanische Fluggesellschaften könnten nach Einschätzung der Investmentbank Goldman Sachs von einem dramatischen Rückgang der Fluggastzahlen getroffen werden. Nachdem Goldman Sachs seine Gewinnerwartung für Japan Airlines <9205.T> und All Nippon Airways <9202.T> senkte, gaben die Kurse am Mittwoch an der Börse in Tokio um fast vier Prozent nach. Die Airlines leiden ohnehin schon unter sinkenden Passagierzahlen wegen des Irak-Krieges. All Nippon Airways verzeichnete auf der Strecke Tokio-Hongkong allein in der zweiten Märzhälfte 20 Prozent weniger Buchungen.

Einigen Geschäftszweigen nützt unterdessen die Furcht vor einer Infektion mit der unberechenbaren Lungenkrankheit. So kann sich ein US-Hersteller von Atemschutzmasken vor Aufträgen kaum retten. "Die Nachfrage hat sich mehr als verdoppelt", heißt es bei Aearo Corp, einem Hersteller von Schutzmasken und Sicherheitskleidung in Indiana. Einen Kurssprung von 18 Prozent verzeichnete am Dienstag der amerikanische Pharmahersteller ICN Pharmaceuticals <ICN.N> . Die Weltgesundheitsorganisation hatte den von ICN produzierten Wirkstoff Ribavirin, der von Schering verkauft wird, auf die Liste der Medikamente gegen SARS genommen.

iws/chg

Gott sei Dank, gibt es immer schöne Ausreden
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Alt 02.04.2003, 12:08   #143
Aktienbaer
Bruderschaft der Freimaurer
 
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Zitat:
Original erstellt von Patrick
zu #136:

was für ein Idiot...So soll also die "Befreiung des Volkes" aussehen? :

P.


sprichwort sagt...wer zuletzt lacht...lacht am besten
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Alt 02.04.2003, 12:15   #144
germanasti
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Deutsche Reisebranche rechnet nicht mit großen Einbußen wegen SARS

Die deutsche Reisebranche rechnet wegen der Lungenkrankheit SARS nicht mit großen wirtschaftlichen Einbußen. Fernreisen machten nur fünf Prozent des gesamten Pauschal-Reisemarktes aus, sagte ein Sprecher des Deutschen Reisebüro- und Reiseveranstalterverbands (DRV) am Mittwoch. Zudem seien März und April keine aufkommensstarken Monate für Reisen nach Übersee und vor allem nach Asien. "Es gibt derzeit keinen Grund, wegen SARS eine Reise im Herbst abzusagen." Die Konjunkturschwäche und der Irakkrieg überlagerten aber das Geschäft.

Wegen Urlaubersorgen vor SARS wollten große deutsche Veranstalter allerdings für Abflüge bis 30. April eine kostenlose Umbuchung für bestimmte Ziele anbieten. Dies gelte für Hongkong, die chinesische Provinz Kanton, Singapur, Hanoi in Vietnam sowie Toronto in Kanada, sagte der DRV-Sprecher./sam/DP/sh



02.04.2003 - 12:07
Quelle: dpa-AFX


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Die werden sich noch wundern:
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Alt 02.04.2003, 12:20   #145
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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02.04. 11:43
Krieg schadet US-Ansehen in Deutschland
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)



Der Irak-Krieg hat dem Ansehen der USA bei den Deutschen erheblich geschadet. Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage sind die USA für 89 Prozent der Deutschen kein Vorbild mehr. Nur neun Prozent der Bundesbürger sehen die USA noch als Vorbild an, zwei Prozent antworteten mit "weiß nicht".

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Alt 02.04.2003, 12:25   #146
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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Qatar (awp/vwd) - US-Truppen haben bei ihrem Vorrücken auf Bagdad nach Angaben eines Sprechers den Tigris überschritten und liefern sich mit den Republikanischen Garden Gefechte um die Stadt Kut, südöstlich der Hauptstadt. Damit hätten die Truppen auch die rote Linie um Bagdad überschritten, innerhalb derer sie für Artillerie und Raketen der um die Stadt stationierten Iraker erreichbar sind.

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Die grosse Schlacht beginnt erst in Bagdad:o
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Alt 02.04.2003, 12:26   #147
boardleser
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Zitat:
Original erstellt von Aktienbaer
die begründung für die heutige aufkommende kauf-freude im dax, war: man nimmt an das saddam tot ist, weil er gestern nicht persönlich die TV-Ansprache hielt.
eigentlich weiß man, daß er nicht mehr persönlich auftritt, um nicht geordet werden kann von us-truppen und ihrer elektronik. ist eben ein altes schlitzohr der saddam.

ich würde mich tot lachen wenn er heute eine ansprache gibt, dann bricht alles weg




Hm, ja..

Oder es wird gepumpt im Vorfeld der versuchten BagdadEroberung,
so, wie Vorkriegsrallye.
Börse freut sich leichter vor einem Ereignis, besonders derzeit...

Wg der befreiten USoldatin wirds wohl eher nicht sein ?



Im Falle dass es wg der versuchten BagdadEroberung ist kann es sein, dass damit nicht so schnell aufgehört wird, hm...
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Alt 02.04.2003, 12:27   #148
germanasti
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Friendly Fire der Boykotteure

Von Carsten Matthäus

Seit der politische Streit über den Irak-Krieg eskaliert ist, wütet ein wüster Waren-Boykott zwischen einigen Ländern. Araber und Europäer meiden US-Produkte. Amerikaner haben vor allem französische Produkte auf der schwarzen Liste. Doch die patriotischen Kostverächter liegen häufig voll daneben.

In Springfield, Montana, wird man langsam nervös. "Es gibt nichts amerikanischeres als French's Mustard", hieß es letzte Woche in einer Presseerklärung. Unter einem großen Bild der US-Flagge wies man außerdem darauf hin, dass die Senf-Marke seit 1915 ihren festen Platz bei "Baseball und amerikanischen Feierlichkeiten" habe. Und dass der Namensgeber Robert T. French sei, ein waschechter Amerikaner.
Aber es half nichts, der Boykott-Aufruf gegen alles, was "french" ist, war schon von mehreren TV-Stationen gesendet worden. Ein Wetter-Ansager von Fox-TV ließ sogar seine Wetterkarte gelb einfärben, um dazu zu bemerken: "Ziemlich viel Senf hier. Okay, solange es nicht French's ist."

"Entfernte Beziehung zu Frankreich

Alles, was irgendwie nach "french" klingt, wird derzeit nahezu panisch von Unternehmen gemieden, die in den USA noch Geschäfte machen wollen. Nissan-Chef Carlos Ghosn stellte auf einer Pressekonferenz Ende März klar, Nissan sei ein japanisches Unternehmen, und schon sehr lange in den USA. Angesprochen auf seinen wichtigsten Anteilseigner Renault (44,5 Prozent), sagte er: "Wir haben nur eine entfernte Beziehung zu Frankreich." Die französische Hotelkette Sofitel ließ kurzerhand alle rot-weiß-blauen Flaggen von den Auffahrten ihrer US-Herbergen verschwinden.

Spätestens seit Rupert Murdoch den französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac in seinen Zeitungen als Wurm beschimpfen ließ, haben sich die amerikanischen Patrioten ihr neues Feindbild gebastelt.

Steve Gill, Radiomoderator von WTN 99.7 in Nashville, Tennessee, ließ einen ausgemusterten Peugeot zu Brei schlagen. Fünf Dollar kostete ein kräftiger Hieb mit dem Vorschlaghammer, das eingenommene Geld wurde Gill zufolge "für den Frieden" verwendet. Die Restaurantbesitzer der Killer Restaurants im Bundesstaat Georgia kippten ihre französischen Weine in die jeweils nächstgelegenen Flüsse und gelobten, hinfort auf Getränke aus dem "Land der Feiglinge" zu verzichten.

Das Evian-Eigentor

Auf der ultrapatriotischen Website Metrospy (Grundregel: "Wen interessiert es, was Europäer denken") wird derzeit ein Fotowettbewerb für die besten Schnappschüsse von Frankreich-Hassern veranstaltet. Doch das Siegerbild, auf dem ein Hund eine Evian-Flasche markiert, offenbart die Schwächen solch undurchdachter Boykott-Aufrufe.

Sollten US-Konsumenten nämlich tatsächlich das Wasser aus den französischen Bergen meiden, würden sie vor allem dem Unternehmen schaden, das wie kein anderes für die amerikanische Kultur steht: Coca-Cola. Der Softdrink-Gigant vertreibt das Wasser nicht nur exklusiv in Nordamerika, Evian gehört dem US-Unternehmen zu 51 Prozent.

Noch unsinniger ist der Boykott von French's Mustard. Der Senf wird zwar nach dem Dijon-Rezept hergestellt, hat aber ansonsten rein gar nichts mit Frankreich zu tun. Die Produktionsstätten sind in den USA und die Gewinne fließen nach Großbritannien, dem einzig wahren Freund Amerikas in Europa. French's Mustard ist nämlich eine Marke von Reckitt Benckiser mit Hauptsitz in Slough, Berkshire, England.

Volvo kann man kaufen

Völlig absurd sind manche Boykott-Aufrufe der arabischen Welt. So musste Procter & Gamble in Ägypten kräftige Umsatzeinbußen bei dem Waschmittel "Ariel" hinnehmen, weil der Markennamen zufällig mit dem Vornamen des israelischen Ministerpräsidenten Ariel Sharon übereinstimmt. Auch Pepsi wurde laut "Economist" per Kettenmails vielerorts aus der Einkaufsliste gestrichen, weil hinter dem Namen "Pay Every Penny to save Israel" vermutet wurde.

In den USA ist man da schon einen Schritt weiter. Damit die amerikanischen Boykotteure auch die richtigen Produkte mit Verachtung strafen, hat die Nonprofit-Organisation boycottwatch.org eine Checkliste für französische Produkte erstellt. Dort wird dezent darauf hingewiesen, dass Volvo eine schwedische Firma ist und DKNY Donna Karan New York bedeutet.

Schaden für das eigene Land

Doch selbst mit diesen Informationen in der Tasche kann so ein Boykott leicht die eigenen Landsleute treffen. Besonders deutlich wird das bei französischem Wein. Die Flaschen, deren Inhalt jetzt zum Blumengießen verwendet wird, haben die Grenze der USA längst passiert, denn sie sind in großen Mengen von amerikanischen Zwischenhändlern gekauft worden. Die bleiben jetzt auf ihren Flaschen sitzen. Schlimmer noch: Sollte die Nachfrage nach Bordeaux und Beaujolais tatsächlich einbrechen, müssten die US-Verkäufer die Preise senken, um das Zeug irgendwie loszuwerden. Das wäre dann gut für all die Konsumenten, die sich nicht an dem Boykott beteiligen. Und es wäre schlecht für die amerikanischen Weinproduzenten. Um nicht die vielen preisbewussten Käufer zu verlieren, müssten sie ihre Flaschen ebenfalls billiger verkaufen.

Schließlich übersehen die Boykotteure, dass französische Qualitätsweine schon gekauft werden, wenn sie noch gar nicht gekeltert sind. Weil der Bordeaux 2002 beispielsweise ein besonders guter Jahrgang sein soll, haben sich die US-Einkäufer nach Angaben der Fachmesse Vinexpo schon einmal zehn Prozent mehr davon gesichert. Bis dieser feine Tropfen in amerikanische Läden kommt, ist der Krieg der Kostverächter hoffentlich längst vorbei. Wäre doch jammerschade um den guten Tropfen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,243007,00.html

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Alt 02.04.2003, 12:28   #149
germanasti
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DAX bald 4% im plus.
Doch kein Volumen mehr da!
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Alt 02.04.2003, 12:41   #150
germanasti
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31.03.2003
Ahold Anfangsposition aufbauen
Die Actien-Börse

Die Experten von "Die Actien-Börse" empfehlen derzeit nur den Kauf einer Anfangsposition von Aktien der Ahold N.V. (ISIN NL0000331817/ WKN 851287).

Die Gerüchte bezüglich einer Insolvenz des Konzerns seien mit Vorsicht zu genießen. Lediglich die eine oder andere US-Tochter oder auch das Argentinien-Geschäft würden verkauft. Dadurch solle die Nettoverschuldung reduziert werden.

Im Anschluss daran seien Erlöse von 60-62 Milliarden Euro zu erwarten, gegenüber 72,6 Milliarden Euro im Vorjahr sowie eine Nettoverschuldung von 7-8 Milliarden Euro gegenüber einem Börsenwert von 3,2 Milliarden Euro.

Der ideale Kaufkurs für die Aktie von Ahold dürfte bei rund 3 Euro liegen. Aktuell sollten interessierte Anleger jedoch nur eine Anfangsposition ordern, dies empfehlen die Experten von "Die Actien-Börse".

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Bernecker probiert sich nun als Zocker.
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