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Alt 23.07.2002, 06:03   #1
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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Posting 23.07.02: Verhindert Totengräber Greenspan mit der Pumperei die Rallye?

Blühende Landschaften in Japan, Megacrash in Europa und ein Greenspan, der Amerika zu einem hochmanipulativen Markt kreiert, so kann man den gestrigen Tagesablauf umschreiben.
& vor allem die Manipulationen in Amerika werden so langsam zum grossen Ärgernis, denn sie nehmen sämtliche Rallyehoffnungen aus dem Markt. Doch wer kann dies dem alten Trottel begreiflich machen? Die US-Börsen sind nur noch einen Fingerzeig von weg, bis in diese Interventionen direkt hineingeshortet wird und dann hat Greenspan endgültig verloren. Unbegreiflich, einfach nur noch unbgefreilich! Und es würde mich nichtmal wundern, wenn er demnächst völlig überraschend die Zinsen senkt, wohlwissentlich das es vor 1,5 Jahren geholfen hat. Senil genug dafür ist er!
Die harten Fakten spiegeln sich im Verhältnis new highs/lows und das war gestenr in beiden Segmenten mit weit unter 1:20 deutlichst im negativen Bereich mit sell-out-Charakter. Ein sell-out, der mit dieser Pumperei ewig anhalten kann. & wie sehr die Pumpe gegen Crash ankämpft, zeigt das Volumen. alleine an der NYSE wurden gestern 2,2 MRd. aktien umgesetzt. Dies ist das 4fach eines normalen Sommerferientages !!!

Konjunkturdaten Fehlanzeige, dafür neue Bilanzmauscheleien, dieses Mal ENRON betreffend J.P.Morgan und Citigroup sollen Kredite so gut verschleiert haben, dass das wahre Enron-Ausmass sehr lange nicht erkannt worden ist. & das dürfte die bislang wohl schlimmste Mauschelei gewesen sein, denn kurz vor der Pleite gab es massenhaft Kaufempfehlungen und Moodys stufte die Kreditwürdigkeit Enron´s herauf. Ein noch nie dagewesener Skandal! & auch wenn das ganze kurzfristig etwas in den Hintergrund gerät (die Börsen sind übersättigt mit diesen Meldungen), werden die Auswirkungen einen vernichtenden Vertrauensentzug zur Folge haben. Erstmals seit Jahrzehnten wird das abgezogene Fondskapital über Jahre hinaus nicht zurück in die Märkte fliessen, da bin ich mir sehr sicher. Und die Skandalnudel Moodys wird an den Galgen gehängt, auch dies ist sehr sicher & gut so!

Die Welt sieht in dem aktuell laufenden Salamicrash schon einige Ähnlichkeiten mit dem Jahren 1929 ff., mag aber nicht im Geringsten daran glauben, dass wir auch Fundamental diese Zeit wiederholen könnten. Doch können wir das? Nein, es wird viel schlimmer!
Grosser Unterschied zu 1929 ff. ist die gewaltige Globalisierung und der gesamte kranke emerging market, der die eigentliche Hölle bringen sollte. & dort liegt das Übel schon Jahre zurück. An den Volkswirtschaften hat sich zwischen 1999 und heute im inneren Fundamentalen kaum etwas geändert. Südamerika, Russland, Türkei, etc. waren damals genauso pleite wie heute. Doch gab es soviel Geld, dass man diesen „Blärrgeistern“ damit den Mund stopfen konnte. Dieser Knebel ist seit 2001 nicht mehr vorhanden & prompt geht alles den Bach runter! & darin liegt nun die grosse Gefahr. Industrienationen sind in einer stinknormalen Baisse, nach Abbau der Überbewertung, während emerging markets reihenweise sterben werden und damit faule Kredite und Unmut ohne Ende kreiern Argentinien hat es vorgemacht, Brasilien und Türkei werden bald folgen. Und dann folgen nach und nach Mexiko und das restliche Südamerika sowie der ehemalige Ostblock und dort insbesondere Russland. Letzteres Land wird vor allem an der Dollarabwertung kollabieren, auf die man sich viel zu sehr eingeschossen hat. 2002 wird dieses „Segment“ noch keine Bedrohung für die Finanzwelt sein, 2003 wohl auch noch nicht, doch spätestens in 2004 wird dieser Flächenbrand auch auf uns übergreifen. Zuerst psychologisch und dann fundamental.

Vorher gilt es den eigenen Morast zu beseitigen & ich glaube die Welt ist sich überhaupt nicht bewusst, in welche Katastrophe wir mit dem seit Mai laufenden Crash torkeln. Die extern kreierten Septembertiefs wurden unterboten und seither neuerlich soviel Kapital vernichtet, dass eine Rezession unvermeidlich ist! Firmen werden neuerliche Sparprogramme starten und kranke Krieger reihenweise in das Chapter 11 – Grab steigen. Ebenso wird es Massenentlassungen ohne Ende geben und Amerika evtl. schon im nächsten Jahr nicht mehr weit von der 10%-Grenze bei der Arbeitslosigkeit sein. Und da will ernsthaft noch jemand an blühende Landschaften in diesem Jahrzehnt glauben? Amerika wird die schlimmste Wirtschaftskrise der Geschichte durchleben und wir werden „neidvoll“ auf unsere Grossväter in 1945 zurückblicken. Die hatten, ausser Zerstörung und vielen Toten, wenigstens die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.
Vll. kommt alles auch ganz anders und die Industriewelt schafft es nun binnen weniger Monate in eine demutsvolle depressive Phase zu verfallen, tupfengleich wie die Japaner nach 1992. Damit wäre die Grundlage für den Turnarround 10-12 Jahre später gelegt, was allerdings äusserste Zurückhaltung und Masochismus erfordert. Haben dies die Amis und Europäer? Leider nicht!

Seis drum, jetzt gilt es erst mal den vorläufigen Börsenboden zu finden, der die bereits angesprochene 4-6 Tagesrallye bringen könnte. Anschliessend Fortsetzung des Salamicrashs mit gigantischem sell-out im Herbst und Oktober und der Fisch könnte vorläufig geputzt sein.
& dafür kann man sich so langsam Gedanken ob einer wunderschönen Jahresendrallye machen, die vor allem bei den US-Indizies den performancemässigen Move von Herbst 2001 deutlich übersteigen könnte! Nur wird die Begründung dieses Mal eine andere sein. Nix fundamentaler Aufschwung nach externem Anlass (insofern nicht noch eines kreiert wird) & auch eine niedrige Börsenbewertung kann nicht akzeptiert werden. Grund dafür, dass den Firmen bis April 2003 Zeit gelassen wurde, um die Bilanzen der letzten Jahre richtig zu stellen. Ergo haben wir erst mit dem Abschluss von Q2/2003 die Möglichkeit eine komplett neue Bewertung der Börsen aufzustellen. Rallye sollte trotzdem kommen. Shotquote ist so hoch, dass viele Hedge-Fonds ihre bärischen Langfristanlagen auflösen werden und mangels anfänglicher Käufer die Kurse ohne Ende nach oben rennen werden. Zudem war das berühmte double-dip eh schon in fast allen Köpfen. Ein weiterer Kaufgrund.
Risikofaktor bleibt Bankenbranche und emerging-markets. Bei beiden rechne ich mit den ersten Grosspleiten in 2003. Kommt es früher, endet der Bullenmarkt entsprechend eher. Den ersten Hedge-Fonds-Supergau, bzw. platzenden Derivatespieler könnten wir aber noch in diesem Jahr erleben.
Ist alles noch ein bisschen arg weit weg, trotzdem hat eine frühzeitige Planung noch nie geschadet. Hauptsache die Menschheit begreift endlich, dass in 2000 ein 20jähriger Boom endete und wir nun eine –wenn nicht gar DIE- sehr schlimme Weltwirtschaftskrise durchleben. Ist sehr wichtig zur Bildung eines ersten langjährigen Bodens!

Tja & eben diese 4-6 Tagesrallye hat gestern einen herben Knacks bekommen, der völlig unverständlichen Manipulierei von Greenspan sei dank.
Hat alles gepasst. Dollar 4. Tag mit Crashpause, grosser Zulauf in Bonds und damit Rallyegeld und technische Marken greifbar nahe. Doch dann das künstlich erzeugte Reversal. So schaut leider kein echter Zwischenboden aus! Ausserdem fehlen weiterhin die Shorties. Keiner traut sich leerverkaufen.
Seis drum, Chartmarken stehen und wenn diese erreicht, bzw. über- oder unterschritten werden greifen entsprechende Szenarien.

Konjunkturdaten sind heute Fehlanzeige. Eben eine sehr ruhige Fundamentalwoche.
Q-Zahlen präsentieren heute die VIP´s Amazon und Tyco. Ansonsten kehrt auch dort so langsam Ruhe ein.

DOW 60-Minuten-Chart:


Nach dem Fabeltag zum Wochenschluss gestern leider kein passendes Szenario für den DOW-Stundenchart. Auch sowas muss ab und an mal sein, hilft gegen Illusionen.

7720 vs. 8080 P. eine kleine Schiebezone, innerhalb dieser nichts interessantes passiert. Darüber und darunter 100 P. false break möglich, ehe der nächste Trend eingeleitet wird.

Weiterhin vorhanden bullische Differgenzen in der Stochastik. Die ist mittlerweile aber soweit oben, dass es bald zum negativne Umkehrschluss kommt.

Sofort zu Beginn ein crashartiger Zusammenbruch auf 7520 P. könnte der Rallyestart sein. Anschliessend Pullback, 7680 P., Rückfall 7620 P. und über 7720 P. erhellen das Szenario mit Ziel 8140 P.
Startsprung 7920 P. und ein gemächliches Abgleiten ins minus könnten ebenfalls die 7520 P. bringen. Dann aber wohl nicht las absolutes Tief vorläufg.

DOW 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:



Der DOW bleibt im Extremcrash & kommt mit fast einem Drittel Wertverlust binnen von nur zwei Monaten in historische Bereiche. Die Kapitalvernichtung ist gigantisch!

7520 oder 7280 P. bleiben mögliche technische Drehpunkte für die Dausend-Punkte-Rallye.
8080 P. Widerstand, ehe rascher Hype bis 8280 P. möglich ist.

S&P 500 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:



Schwierige Situation beim S&P. Erste Trendwendemarke 820 P. hat auf SK-Basis gehalten. Allerdings wäre wohl ein Move ab diesem Bereich wohl nur für 50-60 P. gut und dient dem weiteren Treppenaufbau & damit überhaupt keine Sommerrallye!
Deshalb bleibt die schönere Marke 780 P. Erreichbar morgen und ein wenig Bullenhoffnung kommt auf.

720 - 680 - 650 P. Unterstützungen.
840 - 860 & 880 P. Widerstände.

Nasdaq100 3-Jahres- und 6-Monats-Chart & Vergleich mit 1929:



Nasdaq gab gestern den Trendbruch aus, allerdings ohne crashartige Bestätigung, womit das false break immer wahrscheinlicher wird.

False break bei ca. 890 P. Anschliessend Gegenbewegung bis in den Maxibereich 1140-1180 P. (insofern 950 und 1050 P. durchbrochen werden können)
Nach oben gilt kurzfr. die Pullbackzone 950 - 980 P. Darüber deutlich bullischer!

Nemax 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:



250 - 350 P. sind so nah...

Euro/USD 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:



Gold 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:



Euro mit immer deutlicheren Ermüdungserscheinungen, kein Wunder, bei der Rallye in den Knochen. Wird die zielzone 1,05 noch erreicht? 0,9880 wahrscheinlicher, mit ggf. Abfall auf 0,9650. & diese Prognose kann ich nun für einige Zeit tagtäglich kopieren. =) 1,05 vs. 0,9650 grosse, gesunde und nachhaltige Schiebezone. Eine grosse Einschränkung muss man bei der Euro-Konsolidierung allerdings machen: Greenspan führt momentan so offensichtliche Marktmanipulationen durch, da begreift selbst der letzte Hinterwäldler, dass dies mit gedruckten Dollars vonstatten geht. Ergo könnte es die Kapitalflucht weiter anheizen und grössere Konsolidierungen ausbleiben!
Gold konnte wie erwartet den Freitagsmove nicht bestätigen, Minen wurden gar regelrecht verkloppt. War es doch ein Fake? Zielzone 305-310 Dollar bei gleichzeitiger aktienrallye bleibt bestehen. Über 328 Kaufsignale.


Termine:
• 01:50 - JP Dienstleistungssektor Mai
• 07:00 - JP Konsumentenvertrauen 2. Quartal
• 07:00 - SG Verbraucherpreise Juni
• 10:15 - HK Verbraucherpreise Juni
• 11:15 - EU EZB Zuteilung 2-Wochen-Refi-Zinstender
• 15:30 - EU EZB Ausschreibung Langfrist-Refi-Tender
APPLD MICRO CIR. -0.05$
AMAZON.COM -0.06$
ARM HOLDINGS 0.05$
ACTIVISION 0.18$
BRISTOL MYR SQB 0.30$
CHECK POINT SOFTWARE 0.25$
COLGATE PALMOLIVE 0.54$
DUKE ENERGY 0.51$
GILLETTE 0.25$
CORNING -0.09$
LATTICE SEMICON. 0.06$
LUCENT -0.14$
PHARMACIA 0.39$
SBC INC 0.60$
AT&T 0.03$
TYCO 0.50$
YUM! BRANDS 0.43$


Happy trades...
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Alt 23.07.2002, 06:04   #2
germanasti
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DAX am Morgen:





Unsere Micheles haben es bewiesen, sie taugen nix! Wochenlang kämpften sie völlig unnütz um ein W bei 4200 P. & mit zwei riesigen Kerzen ist nahezu der komplette Septemberanstieg vernichtet worden. Sowas passiert nur in Deutschland & ist ein Armutszeugnis für uns alle, denn wir ermöglichen mit unserem Fonds- bzw. Sparkapital diesen Stümpern die Verbrennerei. Restwelt lacht drüber!
& so war es auch nicht verwunderlich, dass der DAX dem US-Reversal tatenlos zugesehen hat. Wichtige Marken sind nun durch.

Dramatische Zuspitzung der Liquiditätslage bei unserer Deutschen Bank. Bei Worldcom soll DB der grösste europäische Schuldner sein. Kredite & anleihen haben offensichtlich ein Volumen von über einer Mrd. Dollar. Damit wurde ein weiterer sehr negativer Meilenstein auf dem Weg zur Insolvenz der Deutschen Bank gelegt, die wohl unausweichlich kommen wird. & vergesst dabei irgendwelche Geschäftszweige und Einlagen. Es geht einzig und alleine um faule Kredite & abzugleichende Derivate. Diese sollten im Billionenbereich liegen!
Gleiches Spiel bei der Allianz. Diese hat nun charttechnisch glasklar den Insolvenzweg eingeschlagen. Momentan noch unvorstellbar? Time will tell!

Technische Situation bleibt eine einzige Katastrophe mit klaren Zielen: 3520 oder 3250 P.
Inwieweit vorher ein Pullback auf 3850 P. erfolgt bleibt abzuwarten.
4.240 P. die bekannte Trendwendemarke.

Herftiger Startsprung auf 3790 P., Konsolidierung 30-40 P. und weiter hoch könnte die 3850 P. Marke wahr werden lassen. Anschliessend wieder down?
Ende der Gegenbewegung bei 3740 P. und unter 3650 P. kreiert Zielzone 3520 P.
Startcrash 3620 P., Pullback 3650 P. und neue Tiefs könntne sogar die 3520 P. unterbieten.
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Alt 23.07.2002, 06:04   #3
germanasti
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2,16 Mrd. betrug gestern das Handelsvolumen an der NYSE. Das ist gigantisch für Sommerferienzeit !!!




Der Crash im DOW nimmt langsam FÜRCHTERLICHSTE Formen an.
Nahezu 1/3 Wertverlust binnen von nur zwei Monaten und es ist kein Ende in Sicht.

& dort werden nicht irgendwelche Kleinanlegersparbücher verbrannt, sondern die Rente der Amis !!!!!!!!!!!!!!!!
Amiland wandert nun, mit einer kleinen Zeitverzögerung, in die nächste Rezession, die alles bislang erlebte bei weitem in den Schatten stellen wird!

& es ist weiterhin kein Ende in Sicht, denn der wahre fundamentale Supergau wird erst in 2003 vonstatten gehen.
Die ersten grossen Bankenpleiten werden dann ebenso ein Thema sein, wie platzendes Immobilienbubble und ein völliger Zusammenbruch des US-Konsums.

zumindest Amerika wird keine Wirtschaftskrise erleben, sondern den schlimmsten anzunehmenden Supergau, der diesem Land jemals wiederfahren ist!
Rettung kann nur Naturkatastrophe oder grosser Krieg bringen - traurige Tatsache!
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Alt 23.07.2002, 06:05   #4
germanasti
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Nikkei mit 50 P. im plus.
So muss das sein
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Alt 23.07.2002, 06:06   #5
germanasti
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Was für eine Dollarstärke heute nacht. Euro gar unter der Parität :

Hoffentlich reicht das noch für einen letzten Intradaycrash beim S&P aus :
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Alt 23.07.2002, 06:08   #6
germanasti
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Texas Instruments meldet Zahlen innerhalb der Erwartungen

Der amerikanische Chiphersteller Texas Instruments hat im vergangenen Quartal 6 Cents je Aktie verdient. Dies gab das Unternehmen heute nach Börsenschluss bekannt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dieses Ergebnis einem Wachstum von 100 Prozent.



Gleichzeitig meldete TI einen Umsatzanstieg von 6 Prozent auf 2,16 Mrd. Dollar von 2,037 Mrd. Dollar im Vorjahreszeitraum.



Das Unternehmen konnte dabei Wachstum in den Bereichen Halbleitern, Sensoren und E&PS verbuchen. Am meisten legte allerdings der Bereich Halbleiter zu.



Analysten hatten mit diesem Ergebnis bereits im Vorfeld gerechnet.



Im nachbörslichen Handel konnte die Aktie 1,7 Prozent auf 23,79 Dollar zulegen.


22.07.2002 - 22:41 Uhr




TI rechnet mit fünf Prozent Umsatzwachstum im 3. Quartal

Dallas (vwd) - Die Texas Instruments Inc, Dallas, rechnet im dritten Quartal 2002 mit einem Umsatzwachstum von fünf Prozent auf 2,27 Mrd USD. Analysten prognostizieren einen Umsatz von 2,16 Mrd USD für diesen Zeitraum. Der Halbleiterumsatz soll dabei um vier Prozent auf rund 1,83 Mrd USD zunehmen, teilte Texas Instruments am Montag bei Vorlage der Zahlen für das zweite Quartal mit. Die Betriebsgewinnspanne sollte sich um ein bis zwei Prozentpunkte erhöhen. Der Umsatz im zweiten Quartal war besser als erwartet ausgefallen. CFO Bill Aylesworth führte dies auf Aufträge zurück, die erst gegen Ende des Quartals eingegangen seien.
vwd/DJ/12/22.7.2002/rud


22.07.2002 - 23:56 Uhr
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Alt 23.07.2002, 06:25   #7
Gert
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Guten Morgen Germa,
Guten morgen all

Aus der FTD vom 23.7.2002

Börsencrash bedroht Konjunktur
Von Birgit Marschall, Dirk Benninghoff, Björn Muscheid, Tim Bartz

Der dramatische Kursverfall an den Börsen bedroht den weltweiten Konjunkturaufschwung, noch bevor er richtig in Gang gekommen ist. Halte die Vernichtung des privaten Aktienvermögens an, würden die Verbraucher in den USA und Europa ihre Konsumausgaben deutlich zurückfahren, warnen führende Ökonomen von Banken und Institutionen.


Financial Times Deutschland
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Alt 23.07.2002, 06:26   #8
tom911
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Ort: Heidelberg
Beiträge: 2.224
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moin germa
moin @all
@germa super beitrag
wie immer-absolut spitze>

weiter so .........
gruss aus heidelberg
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Alt 23.07.2002, 06:38   #9
germanasti
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Die Dollarstärke artet nun in einen Euro- und Yencrash aus. :

Dazu passend der steigende Future & wir haben bereits die Bestätigung, dass es kein echter Anstieg ist.
Die Märkte sind nur noch einen Fliegenschiss von einer echten Aufwärtsbewegung weg. Warum muss uns Greenspan das jetzt verbauen? Wie kann ein Mensch nur von soviel Dämlichkeit besessen sein.
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Alt 23.07.2002, 06:42   #10
cetinje
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Guten Morgen

Ob das was wird :
BNP 639107 Laufzeit 26,07,02 Basis 3600 seit gestern Abend:
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Alt 23.07.2002, 06:43   #11
cloneshare
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Guten Morgen

runter du Drecks Nikkei - Miststück
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Alt 23.07.2002, 06:46   #12
INPUTS
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Alles schön und gut!
Was solls?

Alle rechnen mit frischen Septembertiefs und einem üblen Oktober.
Soso.Warum?
Die Brassis wählen, und deren rechte Globo-Presse macht heute schon den Lula als "Hauptverantwortlichen für die Weltwirtschaftskrise dingfest". Haha!
Ist doch prima, oder? Brasilien kracht, weil Lula schuld ist.
Und dann kracht der Dow, weil Brasilien schuld ist?

Dann Stichwahl, Lula ist als Buhmann erledigt - und Ciro Gomes oder Jose Serra machen das Rennen.
Plötzlich eine Wende: Die Welt ist nicht verloren - Brassi-Anleihen sind wieder hübscher denn je, die 27 Provinzen haben ihre Yen-Kredite samt und sonders auf Dollars umgewandelt.
Dann neue Währung - hat ja in den letzten 20 Jahren erst 4 verschiedene gegeben...
Ganz schlimm und ausserhalb des Gewohnten: die letzte Währungsreform von 94 ist ja schon sage und schreibe!!!- acht Jahre her!

Und Malan und Cardoso haben ihre späte Rache an Herrn Camdessus seinen Idiotenkongressen
im Auftrag des IWF.
Denn diese Erpressungssituation 98 hat etwa 50 Milliarden Dollar an brasilianischen Währungsreserven gekostet, und beinahe den Staatsbankrott.
Kann mich noch gut erinnern. Ich hatte im Herbst 98 in Brasilia zu tun, und diese Arschlöcher ließen ständig Strassen sperren, sich von Hubschreibern, Bullen und Militär noch in jedes Klo chauffieren. 300 Bankarschlöcher, samt Bodyguards.

Argentinien aber hat sich nie gewehrt, nie abgewertet, nichts, aber man weiss inzwischen, was denn so alles passieren kann, wenn ein geistig nicht ganz taufrisches Kerlchen sich die "Koteletten wachsen" lässt...

Für mich heisst das: Idiotenrally und dann Riesenbreakdown, u. zw. lang vor Oktober.
Aber dann wirds wohl wieder ein Jahr gemächlich raufdudeln. Nix grosses, nix Wichtiges. Grad so, dass die Menscheit nicht jeden Tag eine Panikmessage von den Börsen als Dessert zum Nachtmahl bekommt.
Frag mich nur, was die Germa-Gemeinde dann frühstückt?
Wieder Marmeladesemmeln, anstatt der gewohnten morgendlichen Blutwurst?
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Alt 23.07.2002, 06:46   #13
cloneshare
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22.07. 22:43
Ausgesuchte Quartalszahlen im Halbleitersegment
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(©BörseGo - http://www.boerse-go.de)

Der Halbleiterexperte Novellus Systems verbuchte bei rückläufigem Umsatz im Q2 einen um 80% verminderten Gewinn von 12 Mio $ oder 8 Cents/Aktie. Der Umsatz betrug 222 Mio $. Analysten hatten mit diesen 8 Cents/Aktie im Schnitt gerechnet.

Texas Instruments, ein Halbleitergigant, gab bekannt, dass man seinen Gewinn erwartungsgemäß im Q2 im Zuge starker Umsätze steigern konnte. Der weltgrößte Hersteller von Halbleiter für Mobilfunkgeräte verdiente 109 Mio $ oder 6 Cents/Aktie vor Einmaleffekten gegenüber 50 Mio $ vor einem Jahr. Der Umsatz stieg von 2,04 auf 2,16 Milliarden $. Analysten hatten einen Gewinn von 6 Cents/Aktie bei einem Umsatz von 2,01 Milliarden $ erwartet.



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Dreck
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Alt 23.07.2002, 06:46   #14
delphin
Und noch nen schönen Tag
 
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Guten Morgen zusammen
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Und noch nen schönen Tag
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Alt 23.07.2002, 06:47   #15
cloneshare
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Ort: Köln
Beiträge: 10.645
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22.07. 23:18
Ausgesuchte Q Zahlen im Halbleitersegment II
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(©BörseGo - http://www.boerse-go.de)

TriQuint Semi erreichte im Q2 ein ausgeglichenes Ergebnis, der Markt hatte mit einem Verlust von 2 Cents/Aktie gerechnet. Der Umsatz fiel gegenüber dem Q1 um 1,8% auf 61,23 Mio $ (Analysten: 60,52 Mio $). Für das Q3 erwarte man einen Gewinn von 0-2 Cents/Aktie bei einem Umsatz von 69-74 Mio $ (Analysten: 66,12 Mio $, -2 Cents/Aktie).

ON Semiconductor konnte mit einem Verlust von 14 Cents/Aktie im Q2 die Marktschätzungen um 3 Cents schlagen. Der Umsatz kam mit 277,5 Mio $ im Rahmen der Erwartungen herein. Für das Q3 erwarte man allenfalls geringe Umsatzzuwächse. Analysten rechnen hier mit 288 Mio $.

Cirrus Logic lag mit dem erzielten Verlust von 9 Cents/Aktie im Q1 im Rahmen der Erwartungen. Der Umsatz von 76 Mio $ lag leicht über den geschätzten 75,1 Mio $. Für das Q2 erwartet man „vergleichbare Umsätze“ bei einem Verlust von 6-10 Cents/Aktie. Der Märkt schätzt Umsatz und Verlust für das Q2 auf 75,5 Mio $ und 8 Cents/Aktie.

Altera lag beim Gewinn im Q2 mit 6 Cents/Aktie auf der Linie der Analystenerwartungen, konnte aber beim Umsatz mit 178,9 Mio $ nicht überzeugen, da der Markt 181,1 Mio $ getippt hatte.
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