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Alt 01.07.2002, 11:37   #121
Hirse
stock-channel.net trader
 
Registrierungsdatum: Jan 2002
Beiträge: 2.744
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@Dolby: Da haste auch wieder recht, aber der Begriff Zocker klingt so negativ. Ob Spekulant besser klingt? :
__________________
Morgen bin ich schlauer
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Alt 01.07.2002, 11:40   #122
delphin
Und noch nen schönen Tag
 
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Registrierungsdatum: May 2002
Beiträge: 2.275
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@dd51

Genial erholt, hatten ein Superwetter.

Ja, ja meine Calls.
__________________
Und noch nen schönen Tag
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Alt 01.07.2002, 11:40   #123
mrabc
stock-channel.net trader
 
Registrierungsdatum: May 2001
Beiträge: 8.343
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@hirse&dolby

wie ist mit "finanzjongleur"? :

da klingt was künstlerisches mit. :
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Alt 01.07.2002, 11:41   #124
cherry
stock-channel.net trader
 
Benutzerbild von cherry
 
Registrierungsdatum: Jan 2002
Ort: unter Spaniens Sonne
Beiträge: 53.298
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Zitat:
Original erstellt von Hirse
@cherry: Schon wieder flät?
Solltest dich Mr. Siemens nennen


Siemens Call 538430 zum Verkauf gegeben mit Limit 0,87

ich bin mit Cherry ganz zufrieden
__________________
gruss
cherry
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Wer aufgehört hat besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen das man Geld nicht essen kann.
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Alt 01.07.2002, 11:41   #125
Förster
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Beiträge: 58.581
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Alt 01.07.2002, 11:42   #126
boardleser
stock-channel.net senior member
 
Registrierungsdatum: Jan 2002
Beiträge: 774
Standard

MODIFIKATION DER MITTELFRISTIGEN SICHT!

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Index Trading-Track
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Autor: Fondex. München (Khayat)
Veröffentlichungsdatum: 01.07.2002 11:07


kurzfristige Sicht





Kommentar:


Den vergangenen Freitag würde der gemeine Bayer mit dem Satz DA LEGST DI NIEDER kommentieren. Der Tag war deswegen so unglaublich, weil wir einen gigantischen Umfang an Handelsaktivitäten sahen. An der NYSE wurden schon wieder über 2 Mrd. Aktien gehandelt und an der NASDAQ waren es sogar 2,7 Mrd.. Der Tag begann mit einem neuen Bilanzskandal. Diesmal war es der Hardwarehersteller und Kopiermeister Xerox, der etwa 3 Mrd. USD falsch verbucht haben soll. Die US-Börsen eröffneten im Minus, erholten sich vom Start weg und wurden in der zweiten Tageshälfte wieder abverkauft. Die Europäer blieben hingegen stabil und schlossen in der Näher der Tageshochs.

Der Freitag war eigentlich eine Mischung aus END OF THE QUARTER MARKUP und WINDOW DRESSING.

Ersteres wird von den Portfoliomanagern betrieben um die Performance am letzten Tag des Erfassungszeitraums zu verbessern und Letzteres wird betrieben um den Investoren diverser Fonds und Anlagestrategien vorzuspiegeln, dass man die Gewinner im Depot hat und wenig Verlierer. Eigentlich sollte man annehmen, dass die Rally gelaufen ist, da wir einen Reversal Day mit sehr hohem Volumen gesehen haben, doch so einfach ist es nicht!

Der Tag erinnert mich sehr an den 4. November 2001.

An diesem besagten Tag hatten wir das Septembertief 10 Tage hinter uns und wir bildeten einen ähnlichen Reversal Day (Umkehrtag) mit 2,5 Mrd. Volumen. Dieser Tag sagte uns an, dass sich der Trend ändern wird, doch es kam kein Einbruch, sondern eine 3-tägige Seitwärtsbewegung. Das tückische daran war, dass wir genau bei 1640 drehten und man musste praktisch davon ausgehen, dass es ein Reversal war. Einzig und allein die Psychologie sprach dagegen, da es noch sehr viele Bären gab und die Differenz zwischen Bullen und Bären bei 8,4 lag. Jetzt liegt sie bei 6.

(Mehr im technischen Teil)




Technik:


Der COMPX hat am Freitag bei 1463,21 (+0,27 %) geschlossen, der Dow beendete den Tag bei 9243,26 (-0,29 %) und der S&P500 ging mit 989,82 (-0,08 %) aus dem Handel. Das Volumen an der NASDAQ machte 2,76 Mrd. aus und an der NYSE wechselten 2,07 Mrd. Aktien die Hände. Die Marktbreite war an beiden Börsenplätzen erbaulich, an der NASDAQ lag das Gewinner/Verlierer Verhältnis bei 2101:1414 und an der NYSE waren es sogar 2147:1088. 60 % des Volumens an der NYSE ist steigenden Aktien zu verdanken und an der NASDAQ waren es 54 %. An der NYSE wurden nur 69 neue Tiefs gebildet, wohingegen 166 neue Hochs gezählt werden konnten. Auch an der NASDAQ war dieses Verhältnis leicht positiv mit einem Verhältnis von 179:167. Die Vola (VIX) schloß bei 29,13 und das Put/Call Ratio fiel auf 0,65, womit der 10-Day-Moving-Average von 0,89 auf 0,84 gefallen ist.

Der NASDAQ beendete den Monat mit einem Verlust von 9,44 % und der Dow gab im Monat Juni 6,9 % ab. Für den COMPX bedeutet dies den dritten Verlustmonat in Folge und den fünften Verlustmonat für das aktuelle Jahr. Im Wochenvergleich war es nach 5 negativen Wochen die erste positive Woche und das Volumen in dieser Woche war höher als in allen Wochen nach dem Septemberdebakel 2001. Letzte Woche setzten wir im Schnitt 2 Mrd. Aktien am Tag um.

Ist das Kapitulation?

Eindeutige Antwort: Ja, es ist eine Art der Kapitulation. Es kommt hinzu, dass wir in dieser Woche ein Intraweek Reversal gesehen haben und wenn wir berücksichtigen, an welcher Stelle es stattgefunden hat, haben wir keine andere Möglichkeit, als es ernst zu nehmen. Damit möchte ich auf zwei Tatsachen anspielen, denn zum Einen hat sich das Reversal an den Septembertiefs 2001 abgespielt und zum Anderen nach einer Serie von 5 negativen Wochen. Hinzu kommt, dass wir laut Investors Intelligence nur 6 Prozentpunkte Unterschied zwischen Bullen und Bären haben und das bedeutet, dass da draußen eine Menge Bären ihr Unwesen treiben und verhältnismäßig wenig Bullen kursieren.

Psychologie ist der Schlüssel im Bärenmarkt!

Aus diesem Bärenmarkt habe ich gelernt, dass man die psychologische Komponente des Marktes übergewichten muß. Wenn zu viele Bären zu wenig Bullen gegenüber stehen, haben wohl viele ihre Positionen verkauft oder sind Short gegangen. Es dürfte also eine Menge spekulatives Cash an den Sidelines stehen! Wenn man berücksichtigt, wie katastrophal die Nachrichtenlage aussieht, muß man sich fragen, welches Ereignis die verweilenden Bullen zum Verkauf bewegen würde.

Es müsste etwas Grauenhaftes geschehen,

um die restlichen Bullen an aktueller Stelle aus dem Markt zu treiben. Wir dürfen nicht vergessen, dass sich diese Bullen in einer Psychofalle befinden. Sie sitzen auf einer Tonne von Verlusten und werden von der Angst geplagt, gegebenenfalls am Tief zu verkaufen, womit sie sich jede Chance nehmen würden, einen Teil der Verluste reduzieren zu können. Nur ein grauenhaftes Ereignis könnte diese Bullen aus dem Markt treiben. Ich sehe uns in einer Situation, wo sich das Angebot kurzfristig verknappt, während sich die Nachfrage durch das Cash an den Sidelines und der hohe Quote an Leerverkäufen schlagartig erhöhen könnte. Nachdem wir die Warnungssaison fast hinter uns haben, steht uns nun die EARNINGS SEASON aus und das bedeutet:

Eine Menge Potential für positive Überraschungen!

Wir müssen sogar davon ausgehen, dass einige Unternehmen ihre Erwartungen schlagen werden, nachdem diese ohnehin ins Bodenlose gesenkt worden sind. Wir dürfen erwarten, dass die Investoren in den kommenden Wochen nach positiven Nachrichten suchen werden und die werden sie wohl bekommen.

Mein Fazit lautet also:


Auch wenn wir in den letzten Wochen immer wieder vom Markt enttäuscht worden sind und sich potentielle Reversals als Windei herausstellten, müssen wir erkennen, dass die Chancen für eine Sommerrally außerordentlich gut stehen. Sicherlich dürfen wir die Risiken nicht außer Acht lassen und akzeptieren, dass wir in der letzten Phase dieses Bärenmarktes stecken. Die letzte Phase verkörpert die Charakteristik, dass sie eine Menge Investoren für viele Jahre aus dem Markt treibt.

Was wäre besser dafür geeignet, als ein Versagen von all den positiven Signalen, die wir im Moment sehen können?

Dieses Risiko will und kann ich Euch nicht verschweigen. Generell muß man jedoch betonen, dass wir derzeit einen perfekten Nährboden für eine Sommerrally vorfinden und es wäre töricht, wenn man sich nicht danach ausrichten würde. Sicherlich sollten wir nicht erwarten, dass die kommende Woche vom Start weg positiv verlaufen wird. Es ist nicht auszuschließen, dass wir anfänglich schwächere Kurse sehen werden. Vergesst bitte nicht, dass dieser Markt weder den Bullen noch den Bären eine Chance bieten möchte und wenn er jetzt läuft, erwischt der die meisten Investoren auf dem falschen Fuß!

Deshalb halte ich es für das einzig Richtige, dieser Rally den BENEFIT OF DOUBT einzuräumen. Man sollte sicherlich auf der Hut sein und sich darauf einrichten, dass man sein Portfolio zu erleichtern hat, falls der COMPX unter das Tief von letzter Woche wandern sollte. Andererseits gibt es wenige Stellen im Jahr, wo einem der Markt so hohe Gewinnchancen einräumt. Wenn man diese Stellen nicht nutzt, sollte man sich dem Markt abwenden, denn man wird kein Geld mit ihm verdienen. Auch wenn die Rally schon vor über einer Woche erste Zuckungen zeigte und wir dadurch zu früh eingestiegen sind, dürfen wir uns zu keinem Einstandsdenken hinreißen lassen. Diese Rally sollte erst dann totgesagt werden, wenn neue Tiefs gebildet werden oder die psychologische Komponente dieses Marktes einen Verkauf empfiehlt!
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Alt 01.07.2002, 11:43   #127
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ich bin für geldvermehrer.


:
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Alt 01.07.2002, 11:44   #128
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Hans Bernecker: Berichts-Saison
Mails/Nachrichten vom 01.07.2002, Bernecker & Cie.

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Guten Morgen, meine Damen und Herren,
heute beginnt die Saison der Halbjahreszahlen. Es werden schwierige zwei bis drei Wochen werden. Etwa in der dritten Woche dürften alle relevanten Daten für die meisten der großen Adressen vorliegen. Abzusehen ist nichts. Der Grund:

Die SEC hat ihre Regeln insoweit verschärft, als die persönliche Haftung für alle Manager eingeführt wird, wenn Zahlen falsch oder gar betrügerisch konstruiert oder verwendet wurden. Es liegt nahe, davon auszugehen, daß alle Betroffenen versuchen werden, gewissermaßen reinen Tisch zu machen. Ob dies gelingt, ist offen. Meine These bleibt:

Kein einziger neuer Kauf einer Aktie, wenn nicht klare Zahlen vorliegen. Daran knüpfe ich aber eine Bemerkung, die mir wichtig ist: Am falschen Verhalten von WORLDCOM und XEROX ist nicht zu rütteln. Bei näherer Betrachtung sieht es jedoch schon etwas anders aus. Bei WORLDCOM handelt es sich um eine problematische Aktivierung von Reparaturaufwendungen. Bei XEROX geht es darum, daß die Abgrenzung zwischen Umsatz und Leasinggeschäft nicht korrekt vorgenommen wurde. Es dreht sich einzig um die zeitgerechte Erfassung. Der Wert der fraglichen Leasingverträge steht nicht zur Diskussion. Die zusätzliche Umsatzkorrektur macht per Saldo 1,9 Mrd $ aus, gilt für fünf Jahre, und das sind 2 % des Gesamtumsatzes für diese Periode. Lassen wir also bei aller Kritik die Tassen im Schrank. Zudem weiß man auch in New York: Der neue Wirtschaftsprüfer PricwaterhouseCoopers machte der vorgehenden Prüfungsfirma KPMG vor, wie man Saubermann spielt. Gleichwohl:

Die Art und Weise, wie die amerikanischen Manager mit Firmenzahlen umgehen, kann so nicht akzeptiert werden. Aber der Chefökonom von Moody’s formulierte es schon richtig: Die Stimmung der Anleger ist von einem Zustand irrationalem Überschwangs zu übertriebener Furcht umgeschwenkt. Diese Meinungskrise hält genau so lange an wie die Euphoriephase 1999/2000, was damals übrigens ziemlich exakt fünf Monate waren, nämlich von Oktober 1999 bis Februar 2000. Damals als Schlußphase.

Nicht zu verkennen ist allerdings, daß sich die Chartbilder der meisten großen Aktien in den letzten acht Börsentagen verschlechtert haben. Das beunruhigt mich schon und deutet darauf hin, daß die Septemberkurse des letzten Jahres für eine große Zahl der Technologieaktien noch bevorsteht. Ich halte ein Untertauchen dieser Kurse sogar für möglich. Aber nur für jene, die noch immer nicht gerade preiswert sind. Es wird Sie überrascht haben, daß ich in der letzten AB einige solcher fairen Preise genannt habe. Sie liegen im Schnitt noch 25 % niedriger. Deshalb sind sie weiterhin die Achillesferse des Marktes.

Wie auch immer: Ich sehe im Moment keinen Handlungsbedarf für Käufe, wenn die Fakten nicht auf dem Tisch liegen. Aktien, die zu teuer sind, bleiben problematisch. Aktien, die billig geworden sind, bleiben auf der Watchlist, aber auch dafür möchte ich erst die Zahlen sehen.

Kursunfälle wie bei PHILIP MORRIS wegen einer Tabakklage sind natürlich anders zu sehen. Dazu in der nächsten AB mehr.

Frankfurt beendete das Halbjahr mit zwei starken Tagen. Dahinter steckte window dressing einer ganzen Reihe von Fonds, insbesondere Spezialfonds der Versicherungen. Hinzu kamen Eindeckungen. Deshalb bleibe ich auch hier mißtrauisch. Dennoch sieht die deutsche Börse im Moment besser als die amerikanische aus. Sie enthält weniger der beschriebenen Risiken, siehe oben.

Die Diskussion um die Aktienbestände der Versicherer ist überzogen. Jeder, der die Vorschriften für die Lebensversicherer kennt, weiß das. Hier richtig in die Gegenposition zu marschieren, war deshalb richtig. Daran halte ich auch fest.

Die interessanteste Aktie dieser Woche ist voraussichtlich E.ON. Die Ministererlaubnis zum Erwerb von RUHRGAS gilt unter Auflagen als wahrscheinlich. Der gleichzeitige Verkauf von STINNES wäre dann der einstweilige Schlußpunkt für den Umbau von E.ON in beeindruckender Art und Weise. Ich hatte auf diese Aktie schon mehrfach aufmerksam gemacht und wiederhole dies. Damit ist die STINNES-Spekulation ebenfalls weitgehend aufgegangen, aber eine Abfindung dürfte wohl Kurse zwischen 32 und 34 E. bringen, was gegenüber dem Tief von 16 E. rund 100 % wären. Andererseits vermerken Sie bitte:

Die Kurserholung der Technologieaktien verlief relativ bescheiden. Hier gebe ich noch keine Entwarnung, worauf ich ausdrücklich hinweise.

Mein Denkansatz für diese Woche: Die amerikanischen Nachrichten schlagen leider stärker durch als unsere eigenen. Deshalb bleibe ich auf der vorsichtigen Seite. Die guten Ergebnisse von Donnerstag/Freitag müssen erst einmal technisch verkraftet werden. Dennoch sehe ich mehr Chancen in den nächsten Wochen wachsen, weil wirkliche Inforisiken nicht bestehen wie etwa in New York. Der Gesamtumsatz hatte sich am Freitag ohnehin deutlich reduziert, nämlich von 132 auf 96 Mio Stück und der Kurswert von 4,66 auf 3,66 Mrd E.

Aktuelle Anmerkung zur Telekombranche. SIEMENS-Chef von Pierer sieht es richtig: Den Boom bis 2000 folgt eine längere Investitionspause. Was bedeutet das konkret? Die Kapazitäten werden gekürzt, es wird Fusionen und Übernahmen geben, um die Rentabilität zu erreichen, und nur darin liegt für den Aktionär die Chance einer Kurserholung. Das ist ein ganz anderer Ansatz als Umsatz- und Gewinnboom, der zu Traumkursen geführt hat, die nie wieder erreicht werden. Solche Vorgänge gibt es in jeder Branche nach jedem Boom. Damit beginnt die Gesundung mit vertretbaren wirtschaftlichen Resultaten. Insbesondere gilt dies auch für die Ausrüster. Dafür liegen deren Umsatzbewertungen nur noch bei 40 % gegen früher über 700 %.

Mein Rat für heute: Gehen Sie in die Woche mit etwas Distanz. Ich präferiere die Liquiditätsreserve.

Herzlichst Ihr

Hans A. Bernecker
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Alt 01.07.2002, 11:45   #129
germanasti
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DAX kräftig im plus unter hohen Umsätzen. Was unsere Fondsmicheles letzten Mittwoch begonnen haben geht unbirrt weiter. Die Septembertiefs haben gehalten & nun werden sämtlich Cashbestände aufgelöst und in den Markt geworfen. Wehedem dies geht schief. :




& extreme Manipulationen in den Währungen. Mal schaun inwieweit das gut geht.
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Alt 01.07.2002, 11:46   #130
cherry
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@hirse,dd5.1,mabc


Wie wärs mit Marktweib. Billig einkaufen und teuer verkaufen
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gruss
cherry
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Alt 01.07.2002, 11:46   #131
mrabc
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@dolby

der vergleich

zocker = spekulant = geldvermehrer :

könnte sein, dass es da ein paar ausnahmen gibt wo das nicht stimmt.
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Alt 01.07.2002, 11:47   #132
germanasti
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Aus dem Bernecker von heute:

"Wie auch immer: Ich sehe im Moment keinen Handlungsbedarf für Käufe, wenn die Fakten nicht auf dem Tisch liegen."

Am Donnerstag hat er dazu geraten Montag morgen Aktienkäufe zu starten & es hat sich seither weder fundamental noch nachrichtentechnisch 0,000 geändert!
Hoffentlich tritt diese Flachpfeife bald ab. :
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Alt 01.07.2002, 11:49   #133
mrabc
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@cherry

das hat dann doch schon wieder einen kleinen schmutzigen touch.

wir waren auf der suche nach einer gesellschaftsfähigen berufsbezeichnung.
wenn das kind in der schule gefragt wird: "na kleiner was macht denn dein papa so?"
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Alt 01.07.2002, 11:51   #134
cherry
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Zitat:
Original erstellt von mrabc
@cherry

das hat dann doch schon wieder einen kleinen schmutzigen touch.

wir waren auf der suche nach einer gesellschaftsfähigen berufsbezeichnung.
wenn das kind in der schule gefragt wird: "na kleiner was macht denn dein papa so?"


Wie wärs mit Effektenkaufmann
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gruss
cherry
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Alt 01.07.2002, 11:55   #135
Hirse
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@cherry: Marktweib klingt klasse

@mrabc: Genau das ist der Punkt, das Kind ja nicht sagen: "Papa ist ein Zocker"

Naja, vll. einfach das, was wir mal studieren haben...dann hätte ja auch das seinen Sinn gehabt und Mama freut sich
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Morgen bin ich schlauer
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