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Alt 03.09.2006, 18:47   #16
mama mia
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"Jetzt ist es zu spät für Anlagen in Hedgefonds"

Hugh Hendry begann als angestellter Fondsmanager bei der britischen Anlagegesellschaft Odey. Seit 2002 leitete er deren Eclectica-Hedgefonds und erzielte schnell spektakuläre Gewinne. Vor wenigen Monaten machte sich Hendry selbstständig, und es gelang ihm nach langwierigen Verhandlungen mit Odey, seinen Fonds mitzunehmen. Er verwaltet derzeit rund 650 Millionen Dollar.........

..........Der Goldpreis wird in zehn Jahren auf 3000 Dollar steigen, und die Rohstoffpreise werden weiter steigen. Dennoch habe ich heute kein Geld darin angelegt.

Ja, aber warum denn nicht?

Hendry: Ich will Japan-Aktien haben, ich will Gold und Rohstoffe haben. Aber jetzt noch nicht. Jetzt haben es ja alle. Das ist langweilig. Erst einmal muss die Mehrheit der Anleger und der Hedgefonds enttäuscht werden. Und was kann die Mehrheit enttäuschen? Eine Rallye beim Dollar und bei Anleihen. Die meisten Hedgefonds-Manager setzen auf einen schwächeren Dollar und steigende Rohstoffpreise. Sie haben damit auch recht, langfristig. Aber auf Sicht von drei oder gar zwölf Monaten wird das ein Desaster.

Sie erwarten also kurzfristig Rückschläge bei Rohstoffen und Gold?

Hendry: Die US-Wirtschaft wird einen drastischen Einbruch erleben, wegen des Immobilienmarktes. Vielleicht ist sie jetzt sogar schon in der Rezession. Wir werden den schlimmsten Einbruch des Immobilienmarktes seit 40 Jahren erleben. Dadurch werden die Unternehmensgewinne und die Aktienkurse einbrechen. Die Aktienkurse werden in den nächsten drei, vier Monaten um 15 Prozent zurückgehen. Das wird Panik und eine Flucht in Dollar und Anleihen auslösen. Und dies wiederum wird all die vielen intelligenten Hedgefonds-Manager konsterniert zurücklassen, denn sie glauben, dass uns viel eher Inflation droht und damit eine Dollarabwertung. Ich dagegen werde dann gewinnen, denn ich setze jetzt voll auf Anleihen. Bis jetzt hatte ich damit ein sehr schlechtes Jahr und habe vier Prozent verloren. Aber das werde ich dann leicht aufholen.

Was raten Sie Anlegern jetzt?

Hendry: Wenn sie einen Hedgefonds auf eigene Faust übertreffen wollen, dann sollten sie jetzt Bundesanleihen kaufen, außerdem Kupfer, Gold bei 500 Dollar und Öl bei 45 Dollar. Dann können sie sich zurücklehnen - und sind selbst ein Hedgefonds-Manager.

ganzer Artikel: http://www.wams.de/data/2006/09/03/1020219.html

...er gibt mir jetzt ziemlich zu denken, Hugh Hendry lag oft sehr richtig mit seinen Einschätzungen Veti was sagst Du dazu
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Alt 03.09.2006, 18:49   #17
salazie
le rouge et le noir
 
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Zitat:
Zitat von ulle



Der Bericht über Verkäufe bestehender Häuser wird für August 2006 mit einiger Wahrscheinlichkeit erstmals fallende Hauspreise aufweisen. Ab dann sollte sich der Trend nach unten weiter verstärken. Ich rechne damit, dass wir jetzt kurz vor der Nächsten Phase im Immobilienmarkt sind wo der Crash erst richtig beginnt. Bisher glaubt die grosse Mehrheit noch die Preise werden nicht fallen, wenn sie es jetzt aber doch tun wird Panik aufkommen. Die Zahl der Verkäufe bricht noch einmal drastisch ein weil keiner bei fallenden Preisen kaufen möchte, auf der anderen Seite wird der Druck auf die Verkäufer zu verkaufen zunehmen, mit der Folge, dass die Preise noch stärker fallen. Die Banken werden sich sorgen machen, dass ihre Kredite nicht mehr beglichen werden können und werden die Bedingungen für die Kreditvergabe verschärfen. Das wird dann das Ende sein, denn ohne neue Kredite läuft in den USA nichts mehr. Die ersten Berichte in diese Richtung gab es ja schon, sogenannte sub prime lender, die Kredite an besonders schlechte Hypothekenschuldner vergeben haben bereits im August über einbrechende Gewinne berichtet und darüber, dass sie ihre Kreditvergabe drosseln weil die Kreditausfälle zunehmen und die Käufer der Hypothekenkredite vorsichtiger werden.


salve zusammen im neuen thread @ulle,

dein scenario klingt plausibel und die frage stellt sich nur, wird der immobilienmarkt ein soft oder ein hard landing erleben ..inwieweit davon aber die gesamte us-wirtschaft tangiert wird, denn letztlich stellt der immobilienmarkt nur eine facette des gesamten marktes dar, das ist noch eine offene frage. sollte sich hier ein gefährliches potential entwickeln, wird die fed auf diese entwicklung einwirken, indem sie via zinssenkungen entgegensteuert. ob sie dafür das richtige timing erwischt ...i dont know

hier noch eine weitere betrachtung zu immobilienmarkt.

>Pending Home Sales Index Points To Easing Market

WASHINGTON (September 1, 2006) – Home sales should be leveling out in the months ahead at a lower pace, according to an index based on pending home sales, a leading indicator for the housing market published by the National Association of Realtors®.

The Pending Home Sales Index,* based on contracts signed in July, is down 7.0 percent to a level of 105.6 from a downwardly revised reading of 113.5 in June, and is 16.0 percent lower than July 2005.

The index is derived from pending sales of existing homes. A sale is listed as pending when the contract has been signed and the transaction has not closed; pending sales typically are finalized within a month or two of signing.

An index of 100 is equal to the average level of contract activity during 2001, the first year to be examined, and was the first of five consecutive record years for existing-home sales.

David Lereah, NAR’s chief economist, said there’s a closer relationship between annual changes in the index and actual market performance than there is with month-to-month comparisons. “In looking at year-to-year comparisons, the pending home sales index has been very close in predicting the actual pace of home sales,” he said. “Based on recent changes from a year ago, the index shows existing-home sales should continue to ease after a stronger-than-expected decline in July, but are likely to flatten in the months ahead.”

Lereah said psychological factors account for much of the decline in July home sales. “We’ve never seen a general decline in the housing market against a healthy economic backdrop where jobs are being created, the economy in growing and interest rates are favorable,” he said. “Psychological factors are causing some buyers to remain on the sidelines, waiting for prices to stabilize or for more favorable news about the market and the economy. Contributing to this hesitancy is a lot of negative news stories, but in the end we believe that underlying market fundamentals will prevail.”

Regionally, the PHSI in the West declined 5.5 percent in July to 103.1 and was 20.3 percent below July 2005. The index in the South dropped 6.4 percent to 122.3 in July and was 11.3 percent below a year ago. In the Northeast, the index fell 7.7 percent in July to 92.1 and was 15.5 percent below July 2005. The index in the Midwest dropped 9.0 percent to 93.3 in July and was 20.1 percent lower than a year ago.



The National Association of Realtors®, “The Voice for Real Estate,” is America’s largest trade association, representing more than 1.3 million members involved in all aspects of the residential and commercial real estate industries.
# # #



* The Pending Home Sales Index is based on a large national sample, typically representing about 20 percent of transactions for existing-home sales. In developing the model for the index, it was demonstrated that the level of monthly sales-contract activity from 2001 through 2004 parallels the level of closed existing-home sales in the following two months. There is a closer parallel between annual index changes (from the same month a year earlier) and year-ago changes in sales performance than there is with month-to-month comparisons.

The forecast will be revised September 7, and existing-home sales for August will be released September 25. The next Pending Home Sales Index will be on October 2.


http://www.realtor.org//PublicAffai...06?OpenDocument
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Alt 03.09.2006, 20:43   #18
cloneshare
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Zitat:
Zitat von mama mia

"Jetzt ist es zu spät für Anlagen in Hedgefonds"

Hugh Hendry begann als angestellter Fondsmanager bei der britischen Anlagegesellschaft Odey. Seit 2002 leitete er deren Eclectica-Hedgefonds und erzielte schnell spektakuläre Gewinne. Vor wenigen Monaten machte sich Hendry selbstständig, und es gelang ihm nach langwierigen Verhandlungen mit Odey, seinen Fonds mitzunehmen. Er verwaltet derzeit rund 650 Millionen Dollar.........




Gold 500 das wird einige zum schwitzen bringen, bei fallenden Aktienmärkten.
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Geändert von cloneshare (03.09.2006 um 21:00 Uhr).
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Alt 03.09.2006, 20:50   #19
mama mia
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Cloneshare - ich glaube Du verwechselst was, heisst der von Graf nicht Don xxx Hugh Hendry war bis anhin ziemlich gut
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Alt 03.09.2006, 20:55   #20
cloneshare
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Zitat:
Zitat von mama mia

Cloneshare - ich glaube Du verwechselst was, heisst der von Graf nicht Don xxx Hugh Hendry war bis anhin ziemlich gut


OK dann verwechsle ich
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Alt 03.09.2006, 21:06   #21
cloneshare
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Zitat:
Zitat von mama mia

Cloneshare - ich glaube Du verwechselst was, heisst der von Graf nicht Don xxx Hugh Hendry war bis anhin ziemlich gut

das will ich hoffen das der gut ist, da Anleihen habe ich nicht, aber auf den Rest setze ich
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Geändert von cloneshare (03.09.2006 um 21:14 Uhr).
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Alt 03.09.2006, 22:18   #22
LDiablo
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Nabend zusammen


Ist das hier jetzt der offizielle daily talk ?

Also jetzt erstmal RTL gucken (ausnahmsweise *würg*)

Spiegel TV mit VTs
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Alt 03.09.2006, 22:36   #23
ulle
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Zitat:
Zitat von salazie

salve zusammen im neuen thread @ulle,

dein scenario klingt plausibel und die frage stellt sich nur, wird der immobilienmarkt ein soft oder ein hard landing erleben ..inwieweit davon aber die gesamte us-wirtschaft tangiert wird, denn letztlich stellt der immobilienmarkt nur eine facette des gesamten marktes dar, das ist noch eine offene frage. sollte sich hier ein gefährliches potential entwickeln, wird die fed auf diese entwicklung einwirken, indem sie via zinssenkungen entgegensteuert. ob sie dafür das richtige timing erwischt ...i dont know

hier noch eine weitere betrachtung zu immobilienmarkt.

>Pending Home Sales Index Points To Easing Market

WASHINGTON (September 1, 2006) – Home sales should be leveling out in the months ahead at a lower pace, according to an index based on pending home sales, a leading indicator for the housing market published by the National Association of Realtors®.

The Pending Home Sales Index,* based on contracts signed in July, is down 7.0 percent to a level of 105.6 from a downwardly revised reading of 113.5 in June, and is 16.0 percent lower than July 2005.

The index is derived from pending sales of existing homes. A sale is listed as pending when the contract has been signed and the transaction has not closed; pending sales typically are finalized within a month or two of signing.

An index of 100 is equal to the average level of contract activity during 2001, the first year to be examined, and was the first of five consecutive record years for existing-home sales.

David Lereah, NAR’s chief economist, said there’s a closer relationship between annual changes in the index and actual market performance than there is with month-to-month comparisons. “In looking at year-to-year comparisons, the pending home sales index has been very close in predicting the actual pace of home sales,” he said. “Based on recent changes from a year ago, the index shows existing-home sales should continue to ease after a stronger-than-expected decline in July, but are likely to flatten in the months ahead.”

Lereah said psychological factors account for much of the decline in July home sales. “We’ve never seen a general decline in the housing market against a healthy economic backdrop where jobs are being created, the economy in growing and interest rates are favorable,” he said. “Psychological factors are causing some buyers to remain on the sidelines, waiting for prices to stabilize or for more favorable news about the market and the economy. Contributing to this hesitancy is a lot of negative news stories, but in the end we believe that underlying market fundamentals will prevail.”

Regionally, the PHSI in the West declined 5.5 percent in July to 103.1 and was 20.3 percent below July 2005. The index in the South dropped 6.4 percent to 122.3 in July and was 11.3 percent below a year ago. In the Northeast, the index fell 7.7 percent in July to 92.1 and was 15.5 percent below July 2005. The index in the Midwest dropped 9.0 percent to 93.3 in July and was 20.1 percent lower than a year ago.



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* The Pending Home Sales Index is based on a large national sample, typically representing about 20 percent of transactions for existing-home sales. In developing the model for the index, it was demonstrated that the level of monthly sales-contract activity from 2001 through 2004 parallels the level of closed existing-home sales in the following two months. There is a closer parallel between annual index changes (from the same month a year earlier) and year-ago changes in sales performance than there is with month-to-month comparisons.

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Der Immobilienmarkt ist doch schon im hard Landing! Der Stimmungsindikator der Branche liegt bei 32 auf einem 15 Jahrestief mit einer Abwärtsdynamik wie es sie noch nie gab. Streiten kann man sich über die Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft. Theoretisch macht der Markt nur 6% der Gesamtwirtschaft aus, aber Real hängt sehr viel mehr davon ab weil die Hypothekenkredite auch für den Konsum genutzt werden und zwar in einem erheblichen Umfang.
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Alt 04.09.2006, 00:36   #24
paule2
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Wo will er hin?




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Gruß paule2


Unser Geld ist sicher. Darauf würde ich schwören, aber keinen Cent drauf wetten!






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Alt 04.09.2006, 06:27   #25
Sit
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Irgendwo stands auch gerschrieben: Die US-Bürger fühlten sich reicher, und waren deshalb generell konsumfreudiger, mehr, als sie sich eigentlich hätten leisten können. Und das bei einer Wirtschaft, die beinahe nur noch vom Konsum abhängig ist- große Exportnation ist die USA nicht mehr.
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"Viele Wirtschaftswissenschaftler glauben an ihre Theorien, wie andere Menschen an ihre Religion glauben." John Mauldin
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Alt 04.09.2006, 08:07   #26
mama mia
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Guten Morgen



Montag, 04.09.2006 Woche 36

• - US Feiertag - Labor Day - Canada auch Feiertag
• - US CBOT eingeschränkter Handel
• - US Nasdaq geschlossen
• - DE Eurex - eingeschränkter Handel
• - US New York Stock Exchange geschlossen
• 03:30 - AU Geschäftsindikatoren Juni-Quartal
• 03:30 - AU Baugenehmigungen Juli
• 08:00 - DE Gütertransport Binnenschifffahrt 1. Halbjahr
• 11:00 - ! EU Erzeugerpreise Industrie Juli
• 15:00 - ! EU Rede EZB-Präsident Trichet
• 15:30 - EU EZB Ankündigung Haupt-Refi-Tender
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Alt 04.09.2006, 08:09   #27
mama mia
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Alt 04.09.2006, 08:16   #28
Mercator
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Zitat:
Zitat von mama mia

Sie erwarten also kurzfristig Rückschläge bei Rohstoffen und Gold?

Hendry: Die US-Wirtschaft wird einen drastischen Einbruch erleben, wegen des Immobilienmarktes. Vielleicht ist sie jetzt sogar schon in der Rezession. Wir werden den schlimmsten Einbruch des Immobilienmarktes seit 40 Jahren erleben. Dadurch werden die Unternehmensgewinne und die Aktienkurse einbrechen. Die Aktienkurse werden in den nächsten drei, vier Monaten um 15 Prozent zurückgehen. Das wird Panik und eine Flucht in Dollar und Anleihen auslösen. Und dies wiederum wird all die vielen intelligenten Hedgefonds-Manager konsterniert zurücklassen, denn sie glauben, dass uns viel eher Inflation droht und damit eine Dollarabwertung. Ich dagegen werde dann gewinnen, denn ich setze jetzt voll auf Anleihen. Bis jetzt hatte ich damit ein sehr schlechtes Jahr und habe vier Prozent verloren. Aber das werde ich dann leicht aufholen.

Was raten Sie Anlegern jetzt?

Hendry: Wenn sie einen Hedgefonds auf eigene Faust übertreffen wollen, dann sollten sie jetzt Bundesanleihen kaufen, außerdem Kupfer, Gold bei 500 Dollar und Öl bei 45 Dollar. Dann können sie sich zurücklehnen - und sind selbst ein Hedgefonds-Manager.

ganzer Artikel: http://www.wams.de/data/2006/09/03/1020219.html

...er gibt mir jetzt ziemlich zu denken, Hugh Hendry lag oft sehr richtig mit seinen Einschätzungen
Das ist die große Frage: Wird die USA auch trotz einer Rezession unverändert als der "Safe Haven" gesehen.

Einerseits sind die Finanzmärkte US-lastig bis US-hörig, so dass sie dazu neigen das Geld in den Dollar zu jagen egal, was passiert.

Andererseits gibt es objektiv keinerlei Grund, warum bei dem von Hugh Hendry angenommenen Szenario das Geld in den Dollar fließen soll.

Er spricht von einer Rezession in den USA (sinkende Zinsen) und "dem schlimmsten Einbruch des Immobilienmarktes seit 40 Jahren". Warum soll das Kapital bei einer Rezession, sinkenden Zinsen, Handelsbilanzdefizit und drohenden Problemen bei den Hypotheken in den Dollar gehen? Hendry begründet das mit einer Panik, die durch Kursrückgänge am US-Aktienmarkt ausgelöst wird. Ich halte diese Begründung für wenig substantiell.

Der einzige substantielle Grund für mich wäre, dass die "Big Boys" in den USA das internationale Anlagekapital bisher immer erfolgreich in US-Anlagen gehalten haben, weil sie von und für die US-Märkte leben. Allerdings spielen in der Zwischenzeit auch einige Billionen ausländischen Kapitals mit, das im Falle einer US-Rezession nicht mehr so leicht zu überreden sein wird, dass die USA der Nabel der Welt ist.
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Alt 04.09.2006, 08:41   #29
anna
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Zitat:
Zitat von Mercator

Das ist die große Frage: Wird die USA auch trotz einer Rezession unverändert als der "Safe Haven" gesehen.

Einerseits sind die Finanzmärkte US-lastig bis US-hörig, so dass sie dazu neigen das Geld in den Dollar zu jagen egal, was passiert.

Andererseits gibt es objektiv keinerlei Grund, warum bei dem von Hugh Hendry angenommenen Szenario das Geld in den Dollar fließen soll.

Er spricht von einer Rezession in den USA (sinkende Zinsen) und "dem schlimmsten Einbruch des Immobilienmarktes seit 40 Jahren". Warum soll das Kapital bei einer Rezession, sinkenden Zinsen, Handelsbilanzdefizit und drohenden Problemen bei den Hypotheken in den Dollar gehen? Hendry begründet das mit einer Panik, die durch Kursrückgänge am US-Aktienmarkt ausgelöst wird. Ich halte diese Begründung für wenig substantiell.

Der einzige substantielle Grund für mich wäre, dass die "Big Boys" in den USA das internationale Anlagekapital bisher immer erfolgreich in US-Anlagen gehalten haben, weil sie von und für die US-Märkte leben. Allerdings spielen in der Zwischenzeit auch einige Billionen ausländischen Kapitals mit, das im Falle einer US-Rezession nicht mehr so leicht zu überreden sein wird, dass die USA der Nabel der Welt ist.

letztens habe ich eine einschätzung zum usd gehört, dass dieser aufgrund eines shortsqueezes wg. stark fallender ImmoPreise und i.v.m. hohen kreditausfällen steigen würde.

morning
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Alt 04.09.2006, 08:50   #30
mama mia
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CASH-Guru - Fredi Herbert

04.09 08:35
Profis bleiben à la Hausse orientiert
Saurer - Dispobestand (nicht eingetragene Aktien) über 40 Prozent. Laxey-Raider-Insider geben sich zuversichtlich. «Wir haben die Sache im Griff». Profis erwarten Kurse von 120 plus. Aktie aber nur spekulationsgetrieben.

Serono - ING beginnt Rating, sieht 990.

Micronas - hält heute Analysten-Meeting in Berlin. Keine Sensationen erwartet, aber Stimmungsmache.

Bâloise - Credit Suisse, bisher 104, will Kursziel und Rating noch diese Woche erhöhen (1.HJ-Zahlen morgen).

Swiss Re - JP Morgan hält unverändert an 104 fest, geht aber auf neutral.

Credit Suisse - CEO Ossi Grübel in der Financial Times: CS wird in Asien in den nächsten zwei Jahren über 4000 neue Leute einstellen. Bestätigt China als neue Wachstumsregion. Bereits erste Echos aus Singapur: asiatische Käufe in CSGN.

Nikkei - der Tokio-Express ist wieder in Fahrt. 500 Punkte plus in drei Tagen! (heute Nikkei-Schluss 16358, plus 224).

New York - heute Labor Day. Märkte geschlossen, nur reduzierte Aktivität. Daher keine Anregungen für hiesige Börse.

Optionen - breit gestreutes Interesse, neben Profis vermehrte Umsätze durch Kleinanleger. Vorbörsliche Abschlüsse in: SIGKT, PANKI, UNIVB, BALSO, BALKB und SCAUC.

Tendenz - freundlich, das Marktvolumen hat etwas zugenommen. Weiteres Anschwellen der Kauflust könnte den Index auf ein Mehrjahreshoch katapultieren. Händler und Profis bleiben à la Hausse orientiert.
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