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Alt 12.12.2004, 12:13   #61
nasdaq10.000
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Die Wirtschaft boomt, das Business brummt und die Rendite - einfach traumhaft.

China, das ist das Land des neuen Wirtschaftswunders, eine Großmacht sowieso.

Peking kauft auf, was die Welt an Technologie zu bieten hat, und alle pilgern hin, Kanzler Schröder sowieso, und wollen teilhaben am Boom im Reich der Mitte.

Dort aber verschärfen sich die Probleme. Die Umwelt leidet, und die Volksmassen verarmen. Noch halten sie still, aber vielleicht ist das nur noch eine Frage der Zeit. Gilt dann wieder ein alter Spruch: Ein Gespenst geht um in China, das Gespenst des Kommunismus? Fragt Florian Schwinn

in DER TAG ONLINE:

http://www.hr-online.de/website/radio/home/index.jsp
__________________
"Ich wäre schon zufrieden, wenn wir in den kommenden Jahren den Abstand zu den USA verkürzen
und Regionen wie Lateinamerika auf Distanz halten könnten
", sagte Verheugen.
Europa drohe im Gegenteil "ein Verlust an Wohlstand und Lebensqualität", warnte er.
http://orf.at/050129-83242/index.html
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Alt 12.12.2004, 12:14   #62
cherry
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Zitat:
Zitat von nasdaq10.000

FLEXIBEL muss man sein!




....eben .....deshalb verkauf demnächst deine amerik. akazien..... und gleich die deutschen mit
__________________
gruss
cherry
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Wer aufgehört hat besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen das man Geld nicht essen kann.
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Alt 12.12.2004, 12:14   #63
mixalis04
Alstom EUR 1,80 wir kommen
 
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Zitat:
Zitat von cherry

....jetzt noch nicht ....kommt aber .....vll. schon nächstes Jahr :


2 Wochen kann ich mich gedulden
__________________
"You can´t stop the waves but you can learn to surf!":
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Alt 12.12.2004, 12:17   #64
cherry
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Zitat:
Zitat von mixalis04

2 Wochen kann ich mich gedulden



...na ja .... sagen wir 4-6 Wochen
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gruss
cherry
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Wer aufgehört hat besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen das man Geld nicht essen kann.
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Alt 12.12.2004, 12:18   #65
mixalis04
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Zitat:
Zitat von cherry

...na ja .... sagen wir 4-6 Wochen


auch o.k.
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Alt 12.12.2004, 12:21   #66
mixalis04
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Alt 12.12.2004, 12:28   #67
dohanics
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Zitat:
Zitat von mixalis04

auch o.k.


die sind zimlich gut........






DAX-Handelssystem

Aktuelles Signal für den 13.12.04: Weiter Short




Das Handelssystem ist weiter short.

Die Short-Position im FDAX wurde am 01.12.04 bei 4174 eröffnet, der Stop liegt bei 4257,5.









__________________
es gibt nur drei Methoden, um leben zu können: betteln, stehlen oder etwas leisten.
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Alt 12.12.2004, 12:32   #68
nasdaq10.000
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http://english.yna.co.kr/Engnews/20...10113838E6.html

(LEAD) South Korean Economy to Post Solid Growth for Some Time: BOK (Zentralbank BOK) Chief
SEOUL, Dec. 10 (Yonhap) -- The South Korean economy will make a soft landing and post solid growth for quite a while, though it faces the challenge of finding new growth engines, the central bank chief said Friday.

"The economy will succeed in a soft landing after passing through a long tunnel of slump (Abkühlung)," Bank of Korea (BOK) Gov. Park Seung told a group of financiers. " It will post growth of 4 percent to 5 percent for quite some time."
The economic soft landing will be possible thanks to Koreans' ability to swiftly adapt to changes, he said.
__________________
"Ich wäre schon zufrieden, wenn wir in den kommenden Jahren den Abstand zu den USA verkürzen
und Regionen wie Lateinamerika auf Distanz halten könnten
", sagte Verheugen.
Europa drohe im Gegenteil "ein Verlust an Wohlstand und Lebensqualität", warnte er.
http://orf.at/050129-83242/index.html

Geändert von nasdaq10.000 (12.12.2004 um 13:48 Uhr).
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Alt 12.12.2004, 12:43   #69
paule2
Graf Draghila von Blütanien
 
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Zitat:
Zitat von cherry

....eben .....deshalb verkauf demnächst deine amerik. akazien..... und gleich die deutschen mit


Unter man versteht man arbeitslose Lümmel, die sich seit Jahren mit IFX dumm und dämlich verdienen.

__________________


Gruß paule2


Unser Geld ist sicher. Darauf würde ich schwören, aber keinen Cent drauf wetten!






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Alt 12.12.2004, 13:16   #70
cherry
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Zitat:
Zitat von paule2

Unter man versteht man arbeitslose Lümmel, die sich seit Jahren mit IFX dumm und dämlich verdienen.





...ich denke mal, das mit IFX keiner viel verdient hat
__________________
gruss
cherry
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Alt 12.12.2004, 13:42   #71
nasdaq10.000
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Zitat:
Zitat von paule2

Unter man versteht man arbeitslose Lümmel, die sich seit Jahren mit IFX dumm und dämlich verdienen.



In den letzten Jahren werden gewiss
die BETONKÖPFIGEN Bären die meisten Mücken gemacht haben.

Wer vom Halbleiter-Boom nicht profitieren konnte,
kann mir nur noch Leid tun.
__________________
"Ich wäre schon zufrieden, wenn wir in den kommenden Jahren den Abstand zu den USA verkürzen
und Regionen wie Lateinamerika auf Distanz halten könnten
", sagte Verheugen.
Europa drohe im Gegenteil "ein Verlust an Wohlstand und Lebensqualität", warnte er.
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Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser nasdaq10.000 die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 12.12.2004, 13:48   #72
nasdaq10.000
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http://english.yna.co.kr/Engnews/20...10113838E6.html
(LEAD) South Korean Economy to Post Solid Growth for Some Time: BOK (Zentralbank BOK) Chief
SEOUL, Dec. 10 (Yonhap) -- The South Korean economy will make a soft landing and post solid growth for quite a while, though it faces the challenge of finding new growth engines, the central bank chief said Friday.
"The economy will succeed in a soft landing after passing through a long tunnel of slump (Abkühlung)," Bank of Korea (BOK) Gov. Park Seung told a group of financiers. " It will post growth of 4 percent to 5 percent for quite some time."
The economic soft landing will be possible thanks to Koreans' ability to swiftly adapt to changes, he said.



In 2005/06 sind hier LG Electronics
und SAMSUNG die Kern-Investments

ZITAT: #411 von zennanfi 12.12.04 10:57:00 Beitrag Nr.: 15.304.075 15304075
Dieses Posting: versenden | melden | drucken | Antwort schreibenSAMSUNG EL.0,5GDRS

Hallo Aurangzeb,
" so sicher, dass Samsung im nächsten Jahr wieder soviel Geld scheffelt wie 2004"

bin ich mir nicht.
Aber ich glaube, dass es eine vernünftige Annahme ist.

Den Grund lieferst Du selbst im nächsten Satz:

" Angeblich sollen ja die Margen aller ehemaligen Zukunftsbranchen (Handy, TFT, Chips) zurückgehen."

Das ist nämlich falsch (oder gar nicht sicher oder zu pauschal). Sicher ist nur, dass manche VERKAUFSPREISE zurückgehen werden.

Beispiel Flatbildschirme: Samsung wird in MÄRZ 2005 mit der 7. Generation die Produktion aufnehmen. Als erstes Unternehmen in der Welt. Das bedeutet, dass bei gleichbleibenden Preisen die Margen steigen werden (die Herstellungskosten gehen zurück). Und das werden sie tun, bis die Konkurrenz in der Herstellung gleichzieht. Es wird 6 Monate (?) dauern. Dann werden die Preise zurückgehen, und die Margen auch. Aber Samsung wird schon abegesahnt haben, und mit dem Cash-Flow die 8. Generation vorbereitet haben. So laüft es seitdem ich mich für Samsung interessiere (1997).

Und es ist gut so. Weil wenn die Preise so stark zurückgehen, wird der Markt grösser werden: Man kann nämlich ein Flachbildschirm NICHT mit einem herkömmlichen Fernserher vergleichen. Sobald die Preise tief genug sind, werden VIELE LEUTE die Wände ihrer Wohnung damit tapezieren (in jedem Zimmer, siehe Bill Gates' Haus). Der Markt für Fernseher wird damit viel viel viel grösser werden als heute. Das haben einige Marktstudien prognostiziert. Das ist die Hypothese der Firmen, die in diesen Markt eingestiegen sind: " Marktexplosion" durch niedrigere Preise.
Wer wird am meisten davon profitieren? Der erste am Markt mit der neuesten Herstellungstechnologie. Und das wird nochmals Samsung sein. Dieses Jahr war es Samsung: Man kann es besichtigen bei Media Markt, Saturn, Promarkt, usw. usw. usw.
Ich stelle mir das Ganze (Handys, Flatbildschirme, Speicherchips) so wie ein Rennen vor. Wer vorne laüft sahnt ab, die anderen (Infineon, Hynix usw.) haben immer sehr grosse Schwierigkeiten, wirklich profitabel zu arbeiten. Um vorne zu laufen, muss man antizyklisch investieren. Das tut Samsung seitdem ich diese Firma kenne.

Die zweite Bedingung, um vorne zu laufen, ist das Geschmack der Endkunden zu treffen (nicht so wichtig bei Flachbildschirmen oder Chips, aber bei Handys doch). Und da hat Samsung eine konstante Strategie des " Nichtwählens" , die ich als sehr SICHER empfinde. Samsung wählt nicht zwischen Symbian und Microsoft für die Betriebssysteme der Handys. Sie macht beides. Samsung wählt nicht ein bestimmtes Übertragungssystem: Sie macht kompatible Geräte, die demnächst ALLE UMTS-fähig sein werden. Samsung wählt nicht zwischen Digitalkamera und DigitalCamCorder: sie stellt ein Gerät her, das 2 " Optiken" (oder Objektive ? ich bin kein Fachmann!) hat, so dass es genauso gut ist als Videokamera (800 000 Pixel) wie als normale Kamera (X Mio Pixel, ich weiss die Zahl nicht mehr). In März 2005 wird Samsung Fernseher vorstellen, die die beiden Fernsehübertragungstechnologien S-DMB (Satellite) und T-DMB (Terrestrisch) beherrschen.

Man könnte die Beispiele unendlich multiplizieren: Samsung wählt nicht, sondern lässt den Kunden wählen.

So verstehe ich übrigens heute die Werbung von Samsung (die ich anfangs reichlich doof fand): EVERYONE IS INVITED.
Auch in der Herstellung ist bei Samsung everyone invited. Beispiel Rambus. Warum gibt es kein Prozess von Rambus gegen Samsung? - Weil Samsung (im Gegensatz zu Infineon) die Technik lizenziert hat. Gleiches Spiel mit Sony, was Bildschirme angeht: Sony is willkommen als Partner. Wenn Sony nicht will, dann wird Samsung es allein machen. Everyone is invited!

Ich hoffe, das war nicht zuviel " Philosophie" oder " Psychologie" auf einmal! Die Zahlen kann man mittlerweile überall nachlesen. Und die Zahlen für Handys, Flachbildschirme und Speicherchips haben für 2005 (Prognose) etwas gemeinsames: SIE STEIGEN. Zwar nicht so stark wie 2004, aber weiterhin! Es sollen MEHR Handys/Bildschirme/Chips verkauft werden als 2004, nicht WENIGER.
Deshalb mein Satz im Posting #403: Es ist für mich nicht einzusehen, warum Samsung 2005 weniger Gewinn als 2004 einfahren sollte.
Gruß Patrice
__________________
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Geändert von nasdaq10.000 (12.12.2004 um 14:05 Uhr).
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Alt 12.12.2004, 14:32   #73
Förster
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FLEXIBEL muss man sein!
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Alt 12.12.2004, 15:19   #74
Förster
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Liebe Leser,

nichts ist faszinierender als eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Das dominierende Wirtschaftssystem vom 16. Bis 18. Jahrhundert war der Merkantilismus. Staaten versuchten wie Kaufleute zu handeln. Das Ziel war einen größtmöglichen Handelsbilanzüberschuss zu erzielen, um den Wohlstand eines Landes zu maximieren. Schutzzölle sollten den Import von Fertiggütern erschweren. Der Staat war Lenker und Denker. 1776 erlebte die moderne Nationalökonomie ihre Geburtstunde. Adam Smith lehrte in seinem wegweisenden Werk “Wohlstand der Nationen” eine neue Art zu denken. Der Egoismus jedes einzelnen Menschen und sein eigennütziges Streben nach Macht und Wohlstand, trage zum Wohl der gesamten Gesellschaft bei. Der Mensch werde dabei von einer unsichtbaren Hand geleitet, um einen Zweck zu fördern, der er zu erfüllen in keiner Weise beabsichtigt hat. Die unsichtbare Hand führt die chaotischen Entscheidungen von Millionen von Menschen zu einem besseren gesellschaftlichen Zustand.

30 Jahre später, 1806, entwickelte David Ricardo die Theorie des komparativen Vorteiles, die auch heute noch die Grundlage des Außenhandels bildet. Ein komparativer Vorteil besteht dann, wenn ein Land einen Gegenstand im Verhältnis zu einem anderen günstiger herstellen kann. Zwischenstaatlicher Handel ist folglich auch sinnvoll wenn ein Handelspartner sämtliche Güter nach absoluten Kriterien effizienter produzieren kann. Wenn die Aussagen dieser Theorie in der breiten Bevölkerung auch nur ein klein wenig bekannter wären, würden viele leidvolle wirtschaftspolitische Diskussionen überflüssig. Meist wird aufgrund mangelnden Wissen das Gegenteil propagiert, denn die erste Schlussfolgerung bei außenwirtschaftlichen Sachverhalten ist kontraintuitiv, d.h. der konditionierte gesunde Menschenverstand fällt spontan ein anderes Urteil. Globalisierungsgegner versammeln sich deshalb wutentbrannt zu Massenprotesten, um gegen die vermeintliche Ausbeutung der Entwicklungsländer durch die Industrienationen zu demonstrieren. Die einfache Logik legt dies nahe, richtiger wird es dadurch jedoch nicht. Das zeigen die Statistiken.

Umdenken. Besonders die europäischen Staaten sind aufgrund der wirtschaftstheoretischen Grundlagen so von freien Märkten überzeugt, dass sie keine einzige Sekunde mehr darüber nachdenken. Freihandel funktioniert wunderbar und mehrt den Wohlstand für alle Beteiligten, wenn bestimmte Spielregeln eingehalten werden. Das ist derzeit nicht der Fall. Wir lassen uns von den Mitspielern im Welthandel abzocken. Ebenso wie ein Individuum muss im Kapitalismus auch ein einzelner Staat lernen, seine Interessen durchzusetzen. Doch wir sind Pokerspieler, die sich in die Karten schauen lassen. Die Chinesen binden ihre Währung an den US-Dollar. Die amerikanische Notenbank ist auf die Idee gekommen, dass man sich das Defizit in der Handelsbilanz doch prima von den Europäern finanzieren lassen könnte. Die sind ja so freundlich einer Dollarabwertung tatenlos zuzusehen, obwohl deren Konjunkturen maßgeblich vom Export stimuliert werden.

Und dann haben wir ja noch China, die kein bisschen daran interessiert sind, geistiges Eigentum zu schützen. Warum auch? Es ist doch viel einfacher die Führ- und Antriebstechnik des Transrapids zu kopieren, als selbst zu entwickeln. Die Chinesen fordern unverblümt die gesamte Transrapid-Technologie, um so schnell wie möglich selbst mit der Produktion zu beginnen. Und was machen wir? Wir zucken mit den Schultern und schauen zu wie unsere wichtigsten Produktionsfaktoren, Know-how und Technologie, in die Hände anderer Staaten wandern. Liebe Leser, Deutschland muss wieder zu einer radikaleren Außenpolitik übergehen, die auf die Eigeninteressen unseres Landes ausgerichtet ist. Ehrbare Prinzipien sind bei direkter Konkurrenz mit aufstrebenden Nationen fehl am Platz.

Ich gebe eines zu bedenken. Die Mechanismen des komparativen Vorteiles zwingen die westlichen Industrie-Staaten in bestimmte hochentwickelte Sektoren hinein. Was aber wenn der Großteil der Bevölkerung diesen Strukturwandel nicht mehr mitgehen kann, weil Intelligenz und Bildung nicht ausreichend sind? Das Szenario der Zukunft wären 10 Millionen oder mehr Arbeitslose, weil die Industrie keine einfachen Berufe mehr bereitstellen kann. Die Forderung, die ich jetzt stelle, ist im etablierten Meinungbild verpönt: Wir müssen europaweit wieder über Importzölle auf einfache Güter nachdenken, um den Verlust des industriellen Sektors und niedrig qualifizierter Arbeitsplätze aufzuhalten. Ansonsten stehen wir im Außenhandel zwar gut dar, bekommen aber ein unlösbares soziales Problem. Ich sage bewusst “nachdenken”, um der Komplexität der Materie gerecht zu werden, denn vielleicht ist auch meine Schlussfolgerung in einer höheren Ebene kontraintuitiv.

Viel Erfolg wünscht

Simon Betschinger

:
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Alt 12.12.2004, 15:54   #75
germanasti
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Standard

Als ob Importzölle einen Strukturwandel aufhalten.
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