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Alt 11.12.2004, 15:01   #1
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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Standard Ab 11.12.04: The time after. Das Börsenrad wird sich ewig weiterdrehen...

Hallo miteinander

Drei recht trendlose Wochen sind vorüber, innerhalb dieser einzig der Nasdaq-Index einen kleinen Aufwärtsimpuls setzen konnte. Der Rest tat exakt dies, was der DOW schon seit Monaten tut: Quer Quer Quer! Als ob die Massen allesamt bereits in Weihnachtsferien gegangen sind, wäre da nicht das extrem angestiegene Volumen Tech-Bereich. Eine verrückte Zeit, tupfengleich wie schon ein verrücktes Börsenjahr, bei dem unterm Strich so gut wie überhaupt nichts passiert ist.

Dieses sehr stark angestiegene Volumen macht eine kurzfristige Prognose recht schwierig, denn sind es nun die Verkäufer, welche dem Markt in nächster Zeit sämtliche Aufwärtsimpulse nehmen, oder saugt die Kauflust demnächst alle Bremsen auf, so dass der nächsten Berganwelle nichts mehr im Wege steht? Eigentlich müsste nun das bärische Prinzip vonstatten gehen, zumindest für ein paart Prozent, doch beim Blick auf die aktuelle Geldmengenentwicklung wird klar, wie massivst Allan Greenspan nach Monaten der Ruhe aktuell mit Stützungskäufen im Markt agiert. So wäre es wenig verwunderlich, stehen wir kurz vor nächsten Impulsen innerhalb der finalen Bergwelle.
Diese Woche Freitag ist der grosse Verfallstag an den Terminbösen, drei Tage zuvor der FED-Zinsentscheid, nächste Woche Weihnachten und eine weitere Woche später der Jahreswechsel. Ich denke mal wenn überhaupt noch etwas geschieht, dann in den kommenden 4 Handelstagen. Verfallsbären haben die Chance auf einen netten 5%-Kollaps, Jahresendbullen in etwa das Gleiche bergan. Ich denke aber eher an eine anhaltende Querphase, dessen Volatilität nun von Tag zu Tag abnimmt. Abwärts geht kaum etwas wegen Allan und aufwärts wäre ein deutlicher Anstieg Gift die Jahresperformance der Fonds, welche wohl ein beachtliches Ergebnis abliefern. Ist es da nicht traumhaft schön, Leitbörsen Jahresnullnummer bzw. leicht positiv und die Fondsperformance etwas darüber?

Soweit der kurzfristige Börsenausblick, der wie gehabt einiges an Unsicherheiten in sich trägt. Über den Jahreswechsel hinaus scheint dann die Situation ein klein wenig klarer und vor allem bärischer zu werden, denn angesichts der destrasösen Fundamentalsituation ist eine noch länger anhaltende Börsenhausse bzw. neue Zeiten a´la nach 1950 oder 1990 absolut unvorstellbar. Dementsprechend sollte zu Beginn des Jahres 2005 das Stochern am Top vonstatten gehen, welches wie bereits lange bekannt im Idealfall bei DOW 10780, S&P 1240-1280 und DAX 4400 P. vollzogen wird. Auf diesem Niveau könnte sich dann die ein oder andere länger laufende Shortposition durchaus lohnen, denn nach zwei Jahren Hausse und unveränderter Fundamentalsituation ist der Korrekturbedarf gigantisch. Trotzdem wäre es falsch nun mit Mann und Maus short zu gehen, denn die klassische Kaufpanik zur Topbildung blieb bislang leider aus und wird es wohl auch. Eben kein Ende der Wende, sondern nur eine Zwischenhausse inmitten der schlimmsten Weltwirtschaftskrise aller Zeiten!
Konkret ausgesprochen wäre es wunderschön ein Top im Februar/März zu sichten (einen Januar zu orakeln war noch nie so richtig möglich), mit dem dann ein erster massiver Rutsch vonstatten geht, ehe leichte Erholungstendenzen im Spätsommer weitere Talabfahrten folgen lassen. Den Mega-Crash sollte man aber bitte nicht in der persönliche Erwartungshaltung vorsehen. 1500 P. minus im DOW wäre schon fast extrem viel angesichts der festgefahrenen Anlegerpsychologie. Deshalb auch bitte keine Vergleiche mehr zum Crashbeginn in 2000, als viele zittrige Hände im Markt waren & das Kapital bei weitem nicht so abgesichert investiert war, wie es momentan der Fall ist. Siehe Japan mit dem ersten Crash um 1990 herum und was die folgenden 10 Jahre passierte!

Über den immer noch recht unsicheren Tellerrand 2005 hinaus ist ein Blick auf die langfristige Börsensituation dann aber um einiges klarer und in wenigen Worten erklärt. Wir hatten von 2000 bis 2002 einen deftigen Crash nach der impulsivsten Börsenhausse aller Zeiten & erlebten in den letzten knapp zwei Jahren eine wunderschöne Aufwärtsbewegung, die jedoch nichts anderes als ein kleines bullisches Zwischenspiel im Höllentopf darstellte. Die fundamentalen Aussichten sind grottenschlecht und die Börsen schon wieder so masslos überbewertet, dass bis knapp Ende dieses Jahrzehnts ein Absturz auf neue Tiefs nach dem anderen erfolgen sollte. Ob dabei bereits in 2006 oder erst in 2007 bleibt dahingestellt. Trotzdem sollte man nicht gänzlich die Tatsache eines kurz vor dem Kollaps stehenden globalen (!!!) Währungssystems und einer in Amerika kommenden Hyperinflation ob zu hoher Schulden und der anhaltenden Gelddruckerei ausser acht lassen. Im NORMALFALL sehen wir zuerst nochmals einen Börsencrash (in den dann von klugen Köpfen massiv Bargeld in Wertpapiere umgeschichtet werden) und anschliessend die hyperinflationäre Mega-Rallye a´la derzeit Argentinien, doch ob angesichts eines Allan Greenspans und der abartig hohen Liquidität tatsächlich dieser Normalo-Weg vollzogen werden kann weiss wirklich kein Mensch. Deshalb immer artig die Trendsignale verfolgen & bei deutlichen Signalen einer Hyperinflation Shortpositionen zugunsten weiterer Aufstockungen in Edelmetalle und Immobilien auflösen.

Dies die langjährige Börsensituation, welche mit einem DAX-Ziel von 850 P. wohl selbst den kühnsten Bären kaum die gleiche Erwartungshaltung geben wird. Doch den Tatsachen muss man irgendwo realistisch ins Auge sehen, woran die Fundamentalsituation neben der kommenden Hyprinflation DIE entscheidende Rolle schlechthin spielen wird und ganz ehrlich gesagt sieht es fundamental zumindest in Amerika dieser Tagen noch viel schlimmer aus wie zu Beginn der historischen Baisse im Jahr 2000. Die Firmen- und Privatverschuldung wird in noch nie dagewesener Form fortgesetzt, Illusionen bleiben quer durch alle Bereiche erhalten und vor allem die andauernde Gelddruckerei Greenspans richtet auf lange Sicht für Amerika viel mehr Schaden an, als kurzfristig an Erfolgen zu erzielen ist. Doch was bleibt ihm auch anderes übrig, nachdem er höchstpersönlich in den 90igern eine Liquiditätsblase zum Konsumerhalt nach der anderen ausgebildet hat? So mag es dann auch wenig verwundern, dass er aus Hilfslosigkeit heraus in den Jahren 2001 und 2002 begonnen hat den japanischen Weg zu bestreiten und dies so auch immer und immer wieder offiziell bestätigt wird. Zinsen runter, unten halten, Währung schwach, Börsen fast ganz oben stützen und Dollarblüten zur Superüberflutung drucken. Dinge die in abgeschwächterer Form Japan bereits einige Jahre praktiziert, nur unter komplett anderen Rahmenbedingungen! Dort lebt man vom Export, kennt das Wörtchen „demutsvolles Leiden“ und verfügt vor allem über gewaltige Kapitalmassen innerhalb der Bevölkerung, mit denen im Kern ein Überleben bei sogar noch viel höherer Staatsverschuldung möglich ist. Japan kann sich somit als klassisches Exportland mit extrem hohen Eigenkapitalbeständen nennen, während Amerika der globale Importler schlechthin ist und deshalb eigentlich alles dafür tun müsste, dass das Ausland weiterhin Vertrauen in Kapital- und Warenexporte dorthin hegt. Dementsprechend ist das Vorhaben Greenspans bereits jetzt zum scheitern verurteilt und ein Dollartod bei einer in der Versenkung verschwindenden USA nur noch eine Frage der Zeit und schon lange nicht mehr eine Frage des Obs!
Eine neue Welt wird entstehen und diese kann man gar nicht oft genug mit dem Namen Europa titulieren. Hier werden die Produktionsstätten der Zukunft zu finden sein, gesteuert vom Herzstück Deutschland, wo schon in wenigen Jahren die weltweit führenden Lenker & Denker mit neuen Innovationen ansässig sein werden und vor allem in den Bereichen Medizin und Biotechnologie die Welt agieren werden. Bis dahin wird aber noch etwas Zeit verstreichen und sehr viele Restrukturierungsmassnahmen einiges an Blut fliessen lassen. So hat Deutschland z.B. absolut keine Zukunft im klassischen Produktionsbereich, weshalb dort in den kommenden Jahren Arbeitsplätze ohne Ende abgebaut werden und so manche renommierte Firma vor den Insolvenzrichter tritt. Im Gegenzug steht der Aufbau zur führenden Innovationsnation an, wofür es leider bislang noch nicht sehr viele geeignete Köpfe gibt. Doch auch das wird mit entsprechenden Bildungsmassnahmen gelöst werden, genauso wie unser Volk mit einer Arbeitslosenzahl von 8-9 Mio. fertig wird. Zwar nicht ganz ohne Blutvergiessen und soziale Unruhen, doch der urdeutsche Geist in Form von Fleiss, Eifer und Tatendrang bleibt erhalten, bzw. wird nach 20 Jahren stinkfauler Todesruhe wieder geweckt. Deshalb bitte keine falschen Zukunftsängste, so schlimm wie die nächsten Jahre auch sein werden. Langfristig wird es wieder bergan gehen und das mit Europa und dem Zentralstaat Deutschland in der Führungsposition schlechthin. Da grosse Geld hat uns auserkoren und macht sich bereits seit rund zwei Jahren auf den Weg über den grossen Teich. Fakten hierzu sind hinlänglichst bekannt und brauchen deshalb nicht schon wieder beschrieben werden, bis auf die kleine Erinnerung an die zukunftslosen Länder Russland und China. Das eine stirbt am eigenen Mafiadenken und muss im Zuge der Osterweiterung Europas einem neuen kapitalistischen Geiste weichen und das andere ist eh nichts anderes als ein hochmodernes Sklaventum mit starker Anlehnung an die Antike. Aussaugen, niederbrennen und dann brach liegen lassen. Eben nur hoffnungslose Illusionen, die von der Realität noch bei weitem schneller überrollt werden als manche momentan glauben mögen.

Langfristig sind somit grosse Umwälzungen und eine neue Weltordnung nicht mehr aufzuhalten, kurzfristig hingegen werden die Amerikaner alles daran setzen ihre Wirtschaft auf einem so hohen Niveau zu halten, dass das Ausland genügend Vertrauen zu Kapitalimporten inne hat. Dementsprechend sollte es trotz vorlaufenden Indikatoren wie dem ECRI in den nächsten Monaten zu keiner neuen Rezession kommen. Da ist eher mit einem letzten Wirtschaftsaufschwung zu rechnen, welchem allerdings eine masslose Übersättigung des amerikanischen Konsumenten und ein auch so ziemlich abgeschlossener Investitionsboom gegenüber steht. Doch die Bilanzierung der amerikanischen Wirtschaftsdaten ist sehr kreativ und kann deshalb genauso stimulierend sein wie ein erneuter Zinsdreh bergab, sprich Allan verschafft seinem Land unter dem Deckmäntelchen Wirtschaftsschwäche eine weitere Kreditrunde zu Billigstkonditionen. Inflation ist nicht in Sicht und eine starke Abkühlung der Erdöl- und Stahlpreise bietet jede Menge Potential für ein Zinsniveau am kurzen Ende von unter einem Prozent, eben dem japanischen Weg. Allzu lange wird sich diese Richtung aber nicht mehr halten lassen, d.h. sobald nun das Vertrauen in Amerika gänzlich flöten geht, ist Greenspan gezwungen ausländischen Investoren mit einer stark höheren Rendite eine lukrative Finanzplattform zu bieten. In 2005 sollte dem aber noch nicht so weit sein, genauso wenig wie gleich zu Beginn von 2006.
Die Restwelt sollte vorläufig noch Amerika nahtlos folgen, zumindest als Gesamtpaket. Europa wird ob der Restukturierungsmassnahmen zur Grundlagenschaffung der nächsten Weltwirtschaftsmacht etwas schlechter als die USA abschneiden, Asien hingegen wegen dem finalen Hype in China deutlich besser wachsen als das einstige Indianerland. Globale Analysten werden diese Wege wohl anhaltend für ihre Zwecke nutzen, d.h. Pushing USA und Bashing Deutschland, obwohl der eine aus seinem allerletzten Loch pfeift und der andere bereits inmitten so zwingend notwendiger Gesundungsmassnahmen steht. Mögen sich realistisch denkende Menschen nicht diesen Kloparolen anschliessen, sondern weit über einen zweijährigen Tellerrand blicken!

Dieses letzte Gegenstemmen Amerikas sollte in nächster Zeit für einiges an Verwerfungen im Währungssektor zugunsten des Dollars sorgen, ehe auch hier der endgültige Weg eingeschlagen und der Dollar für alle Zeiten zu Grabe getragen wird. Konkret ausgedrückt bleibt die Vision einer überraschenden Dollarstärke genauso bestehen, wie er anschliessend komplett in den Keller fallen wird. Für in Europa ansässige Firmen könnte es ein Husarenstück werden, an dem sich so manches Unternehmen gewaltig verschluckt, denn welcher Manager traut sich schon Währungsabsicherungen zuerst auf Euro 1,10 und dann 1,80 und später sogar 3,60 umzusetzen? Wohl kaum einer, weshalb diese Bewegung wie ein Kaugummi endlos lang erfolgen sollte, zumindest während der Welle Euro 1,30 =) 1,10 =) 1,80. Dafür sollten/könnten durchaus einige Jahre vergehen. Exzessive Dollar-Bären sehen übrigens keine Wiedererstarkung des Dollars mehr, doch kann sich Amerika eine weitere Abschwächung der eigenen Währung tatsächlich noch lange erlauben? Klar lösen sich damit Staatsschulden zum Teil in Luft auf, doch bleibt Amerika ein klassisches Importland und hat damit alles für ein Vertrauen ausländischer Investoren zu tun! Wir leben nunmal nicht mehr in den 70igern, als die USA noch eine Kapital- und Exportmacht darstellte !!!

Alternativen zum Dollar sind gefragt, weshalb trotz des schon recht ordentlichen Anstiegs auf Mehrjahressicht weiterhin kein Weg an Gold und Silber vorbei führt. Diese sind neben Immobilien der einzig sichere Kapitalfluchthafen und bieten auch wegen der Anbindung an unseren Europa in einigen Jahren unverändert jede Menge Aufwärtspotential. Zumindest langfristig sollte dem so sein, kurzfristig hingegen spricht eine Dollarstärke kaum für Aufwärtsexplosionen beim Gold, dass es bis heute nicht geschafft hat sich eigendynamisch von Währungsbewegungen abzukoppeln. Das grosse Geld ist noch nicht soweit diese geiselnde Leine loszulassen.

Amerika damit am sang- und klanglosen Untergehen? Ausser der Tatsache einer militärischen Weltmacht haben diese Kameraden mittlerweile wirklich nichts mehr zu bieten, doch genau diese Tatsache macht Amerika immer noch brandgefährlich. Durchaus vorstellbar das man von der Insel aus weitere Feldzüge führt und irgendwann auch mal grössere Industriestaaten angreift, ausplündert und dann zum Wohle der eigenen Volkswirtschaft brach im Blut verenden lässt. Nichts anderes passiert im Irak momentan, wo noch schlimmere Zustände wie zu Zeiten Saddam Husseins vorherrschen. Doch der Ami hat sein Öl und per boomender Kriegswirtschaft die eigene Wirtschaft stabil gehalten. Wen interessiert da noch ein irakisches Volk, dass tausende von Kilometern vom eigenen Land entfernt ist?
Die Gefahr ist somit da, trotzdem glaube ich entgegen der ursprünglichen Meinung von vor 2-3 Jahren kaum mehr daran. Ich denke eher das die manipulierte Bush-Wahl in 2000, Inszeniertes WTC-Fake in 2001 und Kampf gegen die Achse des Bösen danach ein Werk des grossen Geldes ist, dass dank des Kapitalbooms der letzten zwei Jahrzehnte über eine derartige Macht verfügt, um eine weitere Runde Judentum vs. Islam/Kommunismus auszufechten. Keine gute Entwicklung und sehr traurig, dass die Erde keine zwei Kulturen akzeptieren mag, denn nichts wäre schlimmer wie eine endgültige Eliminierung des Islam und der Demokratie (im umgekehrten Fall aber genauso!). Dann hätten wir Zustände noch viel schlimmer wie im alten Rom und eine global agierende Diktatur einiger wenigen, wie sie selbst das 3. Reich nicht hätte perfektionierter machen können. Doch eine ausgleichende Gerechtigkeit gab es schon immer, weshalb solche Gedanken lieber in der Schublade bleiben sollten.

So könnte unsere Zukunft aussehen bzw. dies ist meine grosse Vision. Inwieweit diese in Erfüllung geht, könnt ihr in einigen Jahren ja mal vergleichen. Man darf wirklich gespannt sein ob es tatsächlich zu den Währungsverwerfungen kommen wird und das grosse Geld nach Beendigung der Transaktionen gen Europa tatsächlich Amerika so sang- und klanglose untergehen lässt. Dafür sprechen tut jedenfalls sehr vieles und erneut wird die Welt höchstwahrscheinlich kein Hintergrundwissen über die tatsächlichen Vorgänge erhalten, eben wie schon so oft in der Geschichte. Labile Mitwisser werden eliminiert, weshalb es z.B. recht unwahrscheinlich ist, dass die Marionette G.W. Bush (nichts anderes ist er!) das Ende dieser Amtszeit als US-Präsident überleben wird. Traurig, aber irgendwo ein doch recht realistisch erscheinendes Szenario.

Um welche Achse sich unsere Erde in 15-20 Jahren bewegen wird? :



Wöchentlicher Trendcheck der Leitsterne:

Treasury:


Exakt bis an die Ausbruchsmarke 50,0-51,5 rannten die Zinsen am langen Ende, ehe an der GD200 eine gnadenlose Abverkaufswelle folgte. Nun sind wir dort erneut ganz unten und der Weg zum nächsten Kollaps näher als der gewünschten Sprung bergan. Kann man würfeln ob es Allan Greenspan selbst war, oder Asiaten, welche letzte Woche nachts massivst Kapital aus dem Euroraum abgezogen haben. Fakt erscheint damit jedenfalls, dass die Zeit steigender Leitzinsen ihr nahendes Ende gefunden haben sollte, insofern es nun nicht den Mega-Sprung am langen Ende gibt. Allans Aktionen scheinen sich in diesem Punkt aufzugehen.

Phlx. Bank Index:


Banken verharren trendlos auf hohem Niveau zwischen dem 100-99 P. und dem möglichen Doppeltop 103-104 P. Möglich wie gehabt eine kleine Übertreibung 106-107 P., ehe es sehr bullisch wird. Unter 96,5 P. beginnen die Lampen sehr rot zu werden, wenn denn die Trenddynamik taugt.

Chip-Index SOX:


SOX und die 200-Tage-Linie, ein schier endloses Unterfangen. Ob diese tatsächlich den Blocker schlechthin darstellen und damit das zweite Rallyeziel 440-450 P. das Haussenede darstellte, oder doch noch das gewünschte Maximaziel 480-520 P. erreicht wird?
410 P. ist nun die Kanalunterkante. Bei 395 P. erfolgt das technische Sell.

Über den kleinen Tellerrand hinaus sollte bei spätestens 520 P. der Rallyeofen zu den Akten gelegt werden und auf Mehrjahressicht die Zielzone 120-140 P. mit Untertreibung 80 P. eingeplant werden, ehe ein weiterer sehr schöner Hausseimpuls entsteht.

Transport-Index:


Transporte in bullischer Konsolidierung nach der nächsten hochvolumigen Rallyekerze. Somit alles im grünen Bereich, wenn denn nicht ein Sturz unter 3600-3580 P. den Trendbruch bringt. Darunter sind aber bis zur GD200 bei 3150 P. noch jede Menge Bremszonen.
Das übergeordnete Rallyeziel 3800-3900 P. ist nun so gut wie erreicht.

Utilities-Index:


Utilities nach kleinem Sell-Out mit mustergültiger Volumenentwicklung auf Bodenbildungskurs an GD50. Alles in Ordnung, insofern kein Pullback bei knapp 330 P. endet, bzw. 305 P. unterschritten werden.

COT-Daten:


COT´s setzen den bärischen Positionierungsaufbau unvermindert fort, während über die Minis ein paar Absicherungen flöten gegangen sind. Insofern hier keine Illusionen entstanden sind, steht noch ein kurzer Rallyeschub aus, ehe die nächste langjährige Aktienbaisse startet.
Bei Gold und Silber wäre dies bereits jetzt soweit, bzw. neue Hochs werden immer unwahrscheinlicher.
Dollar bleibt trendlos, da Index bullisch, während gegen Einzelwährungen bärisch.
Erdöl nun sehr stark long, obwohl dort das Verkaufssignal immer nachhaltiger wird. Scheint so aos spiele man dort seit 2 Jahren exakt seitenverkehrt.
Zinsen am langen Ende ein weiteres Mal bullisch. Mit dem aktuellen Kollaps hat scheinbar gar keiner gerechnet.


Wöchentlicher Trendcheck Japan:

Nikkei:



Der Nikkei hatte die nächste Möglichkeit zum Rallyestart, doch erneut wurde die Gapperei böse aufgelöst. Ob hier irgendwann mal wieder eine Trendphase erfolgt?
10850-10750 P. wie gehabt der Trendbruch, wobei es nun erst unter 10520 P. nachhaltig wird. Dann warten 10.000 P. glatt. 11280-11230 P. Kaufsignal mit grossem Ausbruch bei 12250-12500 P. Darüber bietet eine entsprechende Explosivität Potential für glatte 50% bergan.
10000 vs. 12300 P., ein trendloser Bereich, der nun fast ein ganzes Jahr anhält.

Zur fundamentalen Situation Japans gibt es nicht viel zu schreiben.
Zinsen hoch, Währung stark, Börsen stark, dann sehen wir dort einen echten Aufschwung.
Alles andere ist zum scheitern verurteilt!


DOW 60-Minuten-Chart:




DOW 5-Jahres- und 6-Monats-Chart:



Dow bastelt weiterhin direkt am 5jährigen Abwärtstrend. Immerhin ist es nun überhaupt erst zum ersten Mal der Fall, dass es so lange direkt am Kanal kleben bleibt. Bullisch kann man dies als durchaus bezeichnen. Bisschen noch hoch und es wird ob der nahenden Allzeithochs sogar euphorisch.
10780 P. wie gehabt das eigentliche Hausseziel zum nächsten Crash. Übertreibung wäre 11250 P., ehe Allzeithochs warten.
Bis in den Bereich 10280-10240 P. kann eine kurzfr. Konsolidierung folgen, ehe bei 10180-10140 P. das technische Sell folgt.
Stochastik und MACD wären mit einem netten Aufwärtsimpuls positiv gestimmt.

Langfristig mag ich zu DOW und den anderen US-Börsen keine Prognose abgeben. Ein Crash wird auch hier kommen, doch wo Allan und Kapitalflucht aus Anleihen ob der Hyperinflation ein Ende finden wird? I don´t know.



Wochenchart und die Unvolatilität auf engstem Rahmen...

S&P 500 5-Jahres- und 6-Monats-Chart:



Beim S&P steht der Bereich 1240-1280 P. noch aus. Wäre es nicht ein Hammer, wenn das Köpfle noch in diesem Jahr kurz dort anschlägt, dann wieder in die aktuelle Querphase zurück und direkt nach Jahreswechsel der Crashbeginn?
1178-1172 P. eine Trendmarke, ehe es zügig zum Korrekturziel 1145 P. fallen kann. Unter 1130-1120 P. das k.o., insofern diese Marke nicht erst in einigen Monaten erreicht wird.



Wochenchart ohne Bärenfreuden & das seit Monaten...

Nasdaq100 5-Jahres- und 6-Monats-Chart & Vergleich mit 1929:



Nasdaq bleibt im Aufwärtstrend, ist nun aber in der massiven Bremszone 1600-1800 P. Dort sollte lt, Prognose von 2001 ein jeder Rallyeimpuls finden, mit Unterkante 750-850 P.
1570-1520 P. passable Drehzone innerhalb einer Korrektur, aber auch Sell falls Sturz darunter. 1430 P. wohl das endgültige k.o.



Wochenchart rennt Schritt für Schritt weiter hoch und hat nun die komplette Underperformance eliminiert. Exakt so wie es im Spätsommer vorherzusehen war. Die amerikanische Börsenwaage...

Euro/USD 2-Jahres- und 3-Monats-Chart:


Gold 3-Monats- und 1-Jahres-Chart:


Euro mit der blöden Übertreibung ab 1,30. Hätte solch ein schönes Top zum Ziel 1,10 werden können! Nun würden im Falle einer Korrektur erstmal 1,25-1,23 warten, ehe ein Gegenschub auf ca. 1,28 zeigt inwieweit ein Sturz unter 1,21 die Zielzone 1,10 bringen kann. Aufwärts hält die grosse Trendbestätigung 1,34-1,35, ehe das technische Ziel 1,60-1,80 leider jetzt schon aktiv ist. Irgendwie aber kaum vorstellbar das dies jetzt schon erfüllt wird. Drum bitte rasch unter 1,3180 und dort auch drunter bleiben!
Der grosse Gold-Blick weiter unten.



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Alt 11.12.2004, 15:03   #2
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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DAX :







DAX verharrt am ersten Korrekturbereich 4165 P., nachdem die Trendmarke 4230 P. einfach nicht übersprungen werden konnte. Keine Ahnung ob ein nächster Hausseimpuls jetzt sofort, bei 4125, 4075 oder gar erst 3940 P. starten kann. Wunschziel bleibt weiterhin 4400 P. zum endgültigen aus der Rallye. Das muss aber nicht mehr unbedingt kommen, denn der grosse Blick vorletztes Jahr sprach von 4200-4400 P.

Langfristig bleibt unser Micheles-Index das Weltmass schlechthin, nachdem sich die letzten Jahre auf lange Sicht so wunderschön erfüllt haben.
Mit Sturz unter 6200 P. punktgenau an 2200 P. heran, nun Verdoppelungsrsallye 4400 P. und bald wohl der nächste Absturz auf 850 P. Könnte einen sehr netten Boden dort geben gegen Ende des Jahrzehnts.
Allen Bullen und Bären des langfristigen Charts sei gesagt, dass kurzfristig durchaus ein Überschiessen gen 5200 P. möglich wäre (aber kaum wahrscheinlich) und erst bei 5800 P. die Baisse technisch erledigt ist!

Wir hatten bis 2003 einen ersten Crash und anschliessend eine wunderschöne Erholungsrallye, in die sich viele deutsche Firmen der Realität besonnen haben und traumhaft schöne Restrukturierungsmassnahmen vollzogen, sieht man mal von den scheinbar unfähigen deutschen Banken ab. Während des nächsten Crashs wird sich zeigen was diese Wert sind und die grosse Insolvenzwelle ein klein wenig abgemildert ist. Vor neuen blühenden Landschaften stehen wir trotzdem nicht und der kaum entspannte Arbeitsmarkt sollte schon recht bald einen massiven Einbruch erleben, denn diese Verdeckungen mit Auffanggesellschaften für freigestellte Arbeitnehmer sind schlichtweg quatsch! Das dauert keine zwei Jahre mehr bis diese aus Kostengründen reihenweise aufgelöst werden und dann kommt zusammen mit der nächsten Insolvenzwelle mal eben so ein Schub von 1,5-2 Mio. neuer offizieller Arbeitslosen.
Trotzdem darf man das Köpfle nicht in den Sand stecken und kann hoffen, dass sich der Staat bald ebenso wie die Firmen noch mehr besseren besinnt und die Lohneinbussen ein klein wenig mit Steuernachlässen eindämmt. 25-30% an Lohnkosten erlassen sich die Unternehmen, 10% muss der Staat ausgleichen und 15% der Arbeitnehmer tragen. Das ist dann immer noch ein Leiden auf höchstem Niveau. Dazu sollte dann die EU schleunigst diese hochdämliche Defizitgrenze ad acta legen und die Staaten ein paar neue Schulden machen, denn Papa und Mama müssen in schwierigen Zeiten für ihre Söhne und Töchter da sein.
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Alt 11.12.2004, 15:03   #3
germanasti
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Nikkei intraday
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Alt 11.12.2004, 15:03   #4
germanasti
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Dollar/Yen konnte die 103,50 zurückerobern und ist nun schnurstracks auf dem Weg zum Erstziel 108,80. Scheinbar haben die verbalen Interventionen ausgereicht, denn für echte Ausführungen der BOJ fehlten bislang die typischen Intraday-Aufwärtsstriche.
Ich bin gespannt wann die nächste Bärenattacke erfolgt, ehe BOJ in Aktion tritt. 112 wird deren Ziel zum Fiskaljahresende sein, für die wieder leicht schwächelnde japanische Wirtschaft reichen aber auch schon 105 aus.
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Alt 11.12.2004, 15:03   #5
germanasti
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Euro bastelt nun an der 1,3180 herum. Da drunter, 1,3120 bestätigen und die Hausse-Welle könnte beendet sein. So richtig durch ist sie aber leider erst bei 1,2780.
1,34-1,35 durch und man darf wirklich gespannt sein ob tatsächlich die grosse Impulsivität aufkommen kann.

Ein rascher Crash 1,25-1,23 und Entscheidung 1,28-1,29 wäre der kurzfristige Wunsch.
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Alt 11.12.2004, 15:03   #6
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Dollar-Index ist nun gottseidank wieder im grossen Crashbereich 82,5-83,5. Hoffentlich geht er da nun nicht wieder darunter, so dass es nur ein kurzes Pullback war.
Neutralität bei 87-87,5 P. – vorher nicht!
Kursziel 98 P. unmittelbar darüber wieder aktiv.
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Alt 11.12.2004, 15:04   #7
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Einen heftigen Einbruch erlebten die Minen, konnten aber am bullischen Korrekturziel 210-190 P. einen ersten Halt finden. Viele Bullenwünsche ob einer inversen SKS könnten nun zu Weihnachten gehegt werden und bei einer Gurkerei im oberen Bereich bis ca. April/Mai auch wahr werden. Doch Minen sind nichts anderes wie Aktien und die verlieren nunmal bei einem Kollaps des DOW. Weiss nicht ob da jetzt schon die Abkoppelung erfolgt.

Unter 185 P. gibt’s ein böses Sell und das altbekannte Ziel 130 P. ist wieder aktiv.

Auf lange Sicht bleiben weiterhin Minen das nonplusultra mit einem HUI-Ziel von minimum irgendwo bei 1300 P. Aber eben nicht mit allen momentanen Teilnehmern. Viele Minen werden fusionieren, bzw. aus Substanzlosigkeit heraus dem Altar zum Opfer fallen.

Geändert von germanasti (11.12.2004 um 15:07 Uhr).
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Alt 11.12.2004, 15:04   #8
germanasti
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Silber verharrte recht lange in der Zielzone 7,60-7,80 und machte sogar die kurze Übertreibung auf knapp über 8 Dollar, doch dann kehrte Realität ein und die 7 waren schneller durchstossen wie sich einige von Gedanken neuer Mehrjahreshochs verabschieden konnten.
Gedreht hat es nun am immer noch bullischen Bereich 6,70/6,60 was einen raschen Spike gen 7,40/7,50 zur nächsten Trendbestimmung zulassen könnte. Fallen jedoch die 6,60 ist bei 6,20 nur noch ein kurzer Gegenschub auf 6,70/6,80 möglich, ehe die Ziele 5,50 und 5,20 drohen.

Unterm Strich bleibt es damit exakt so wie im Frühjahr beschrieben:
Nix los beim Silber bis minimum Spätsommer 2005.

Auf lange Sicht werden es mit ziemlichster Sicherheit 50 Dollar, im Panikmodus sogar 80 bis knapp 100 Dollar.
Wahnsinn? Illusion? Nö, Realität ob eines kollabierenden Währungssystems!
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Alt 11.12.2004, 15:04   #9
germanasti
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Gold ist dem Silbercrash nicht ganz so heftig gefolgt, nachdem zuvor erfreulicherweise ein positives outperforming doch noch an die Zielzone 460-480 Dollar heran führte.
Ganz schwer zu sagen ob es nun über 428 Dollar bleibt und die 480 doch noch punktgenau geholt werden.
Unter 428 warten 410-408, 398, 372 und dann das eigentliche Ziel 342 Dollar. Dazu müsste der Dollar aber superstark werden und Gold überhaupt keine Abkoppelung erfahren.

Auf lange Sicht hier ohne grosse Worte: 3000-4000 Dollar!
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Alt 11.12.2004, 15:04   #10
germanasti
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RTX ist nun dabei die wunderschöne SKS aufzulösen.
Bei rund 850 P. wäre es soweit, bestätigend unter 780/760 P. Technisches Ziel dann 450 P.
Bis 1100/1150 P. könnte ein nochmaliges Pullback gehen.

Schade das der russiche Markt so extrem niedrig kapitalisiert ist. So hat Putin ein leider recht einfaches Unterfangen den Markt zu stützen bzw. Ausländer auf rotzfreche Weise rauszukegeln.
Ohne dies wäre es spielend einfach dem RTX einen Insolvenzchart mit Kursziel 80 P. aufzudrücken. Nichts anderes hat dieses Land auch verdient!
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Alt 11.12.2004, 15:04   #11
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Karstadt hat den Bezugsrechtehandel durch und inkl. diesem Eröffnungsabzug mit 6,40 ziemlich genau an der anvisierten Untertreibung gedreht. Damit nun Feuer frei auf 16,50 (bzw. ca. 14,50 unter Abzug der Bezugsrechte)?

6,80 Trendbereich, rund 7,40 das nächste Kaufsignal zu zumindest 8,80-9,20 und später hoffentlich über dem nächsten grossen Kaufsignal 10,40.

Eine hohe Kursgewinnmöglichkeit, die angesichts der extrem hohen Shortpositionierung zur Kapitalerhöhung irgendwo auch berechtigt ist, schliesslich ist diese Firma noch nicht insolvent. Doch wehe in diese KE hinein wurden Abverkäufe grosser Investoren ohne Ende getätigt. Dann könnte die Rallye tatsächlich sehr schnell wieder enden. Wahrscheinlich ist dies aber eher nicht, denn neue Tiefs kämen einer sehr baldigen Insolvenz ziemlich gleich.

Schade das man Verdi so viele Zugeständnisse gemacht hat und Immobilien an Banken verpfändete. Das macht eine planmässige Sanierung nicht unbedingt so 100%ig sicher. Doch sind die Schickedanzes tatsächlich so doof ???



Nachtrag vom 15.12.04:

DGAP-Ad hoc: Karstadt Quelle AG < KAR> deutsch

KarstadtQuelle schließt Platzierung der 5-jährigen Wandelanleihe erfolgreich ab

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------------------------------------

KarstadtQuelle schließt Platzierung der 5-jährigen Wandelanleihe erfolgreich
ab

NOT FOR DISTRIBUTION IN THE UNITED STATES

KarstadtQuelle Aktiengesellschaft schließt Platzierung der 5-jährigen
Wandelanleihe erfolgreich ab

Essen, 15. Dezember 2004:

Die KarstadtQuelle AKTIENGESELLSCHAFT hat heute die Platzierung einer
Wandelanleihe in Höhe von EUR 170 Mio., einschließlich eines Greenshoe in
Höhe von EUR 14 Mio., erfolgreich abgeschlossen. Aufgrund der großen
Nachfrage wurde das Volumen der Anleihe von ursprünglich EUR 154 Mio.
(einschließlich Greenshoe) auf EUR 170 Mio. (einschließlich Greenshoe)
erhöht. Die Wandelanleihe wird durch die Karstadt Finance B.V.,
Niederlande, eine Tochtergesellschaft der KarstadtQuelle AKTIENGESELLSCHAFT,
unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre der KarstadtQuelle
AKTIENGESELLSCHAFT emittiert und durch die KarstadtQuelle AKTIENGESELLSCHAFT
garantiert.

Bei der Preisfeststellung wurde für die Wandelanleihe ein Kupon von 4,5% und
eine Wandlungsprämie von 35% festgelegt. Der Wandlungspreis beträgt demnach
EUR 8,76 je Aktie. Die Wandelanleihe hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Die
Wandelanleihe ist wandelbar in bis 19,406 Mio. Aktien der KarstadtQuelle
AKTIENGESELLSCHAFT.

Der Erlös aus der Emission wird zur weiteren Stärkung der finanziellen
Position und zur Unterstützung der Restrukturierung sowie der strategischen
Neuausrichtung der KarstadtQuelle Aktiengesellschaft verwendet.

Die Wandelschuldverschreibungen wurden von einem von der Dresdner Bank
Aktiengesellschaft als Bookrunner geführten Konsortiums übernommen. Als
Co-Lead Manager gehören diesem Konsortium weiterhin die ABN AMRO Rothschild,
die Societe Generale sowie die WestLB an. Die Wandelschuldverschreibungen
wurden im Rahmen eines beschleunigten Bookbuildingverfahrens an
institutionelle Anleger außerhalb der USA (Regulation S) platziert.

Essen, 15.12.2004
Der Vorstand


---------------------------

Zu 6,49 ist die Wandelanleihe festgeschrieben worden.

Wandlungsprämie 35% ist deftig. :

d.h. irgendwann einmal in den nächsten 5 Jahren wird die Karstadt-Aktie auf 8,76 Euro rennen, wenn denn keine weiteren Wandelanleihen platziert werden oder Insolvenzantrag folgt.

Auf 5,30-5,40 kann sie im Crashtief fallen. Dort greift dann die Wandelanleihe untenrum.


So schauts nun aus, bzw. exakt so ist der Verlauf aller Wandelanleihen in den letzten 3 Jahren.
Ob da ausgerechnet Karstadt eine Ausnahme macht und das 16,50er-Ziel erreicht. Ich glaub eher nicht.

Jedenfalls habt ihr nun die Kanalbegrenzungen für spekulative Investments, sowohl oben zu Ausstieg, als untenrum rein.


==)))) Weitere Infos ab Beitrag #978 in diesem Thread.

Geändert von germanasti (15.12.2004 um 14:07 Uhr).
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Alt 11.12.2004, 15:05   #12
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Nokia hat Zwischenkorrekturziel 11,80 nun erreicht & eigentliches Hausse-Ziel 14,40-14,80 immer noch offen. Ob dem nun so kommen wird?
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Alt 11.12.2004, 15:05   #13
germanasti
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Intel brachte einen hochpositiven Quartalszwischenbereicht, doch leider erneut zum genau falschen Zeitpunkt, denn der Gesamtmarkt war schon vorher zu gut gelaufen.
Nun muss man wirklich warten was aus dem GD-PingPong wird.
24,50 war das minimale Rallye-Ziel, 28 Dollar glatt das Eigentliche.

Das bei Intel der komplette nachrichtenbedingte upmove wieder abverkauft wurde ist kein positives Zeichen für den Gesamtmarkt. Einzelwerte reagieren auf neue Trendrichtungen viel früher und feinfühliger!
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Alt 11.12.2004, 15:05   #14
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Google bleibt beharrlich über dem Gap.
Doch noch 240-260? :
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Alt 11.12.2004, 15:05   #15
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Erdöl legte in den letzten beiden Wochen einen für die Massen fast schon unscheinbaren, aber doch sehr heftigen Crash hin. So muss das sein und das sollte man sich auch als Massgabe für ein Top bei DOW & Co. in Erinnerung behalten. Die finale Welle muss kein klassisches Top ausbilden!
Jedenfalls ist Tanken nun wieder etwas erträglicher und man muss sich nicht den mühsamen Fussmarsch zum 200 m entfernten Kiosk bei der Eiseskälte widmen!

GD200 aktuell umkämpft, welche nun idealerweise durchstossen wird. 37-38 Ziel, ehe Pullback gen 42 die nächste Welle auf weit unter 35 starten lässt, bzw. dort eine grössere Trendmarke vorhanden ist.

35 oder 22-28?
Die grosse Frage & Marken, für die man vor einem Monaten noch mit wildem Gelächter bestraft wurde!

Erdöl sollte nun auch für 1,0-1,5 vll. sogar 2 Jahre unten bleiben, ehe eine ganz grosse Impulswelle das Ziel 100 Dollar vor die Augen führt. Fraglich inwieweit dies die Geldbeutel der Restwelt dann noch belastet, denn Opec denkt nun sehr laut über eine zukünftige Abrechnung in Euro nach. Dieser Akt (und wirklich nur dieser!) wäre der endgültige Untergang Amerikas und dem Dollar, was folglich nun das Zeitziel zur Neuordnung der Welt vorgeben wird!
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