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Alt 04.09.2004, 21:32   #46
carlo
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Frage

Die Wochenumfrage ist da:

click mich!

__________________
Grüße an alle!
Carlo
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Alt 04.09.2004, 22:37   #47
paule2
Graf Draghila von Blütanien
 
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Registrierungsdatum: Apr 2001
Ort: Perle von Südbaden
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Standard

Zitat:
Zitat von ALMA_Advice

18:53 State Department official: don`t be surprised if bin Laden caught tomorrow

___________

Jetzt machen sie aber mächtig Dampf. Alles wegen Paule :



Die setzen ihn sicher ins Auge des Hurrikans.

__________________


Gruß paule2


Unser Geld ist sicher. Darauf würde ich schwören, aber keinen Cent drauf wetten!






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Alt 04.09.2004, 23:21   #48
stockjobber
Synchrontrader
 
Registrierungsdatum: Nov 2002
Beiträge: 3.609
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Die setzen ihn sicher ins Auge des Hurrikans.





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Alt 05.09.2004, 08:29   #49
Kosto8
***************** trader
 
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Registrierungsdatum: Jan 2002
Beiträge: 17.686
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moin

in bin der meinung, bis zur us wahl geht es es eher etwas rauf als runter,

crash sehe ich bis dahin nicht ,

bush wird wohl die wahl gewinnen

die werden dafür sorgen dass der ölpreis eher etwas fällt und bin laden wäre auch ein schönes wahlgeschenk für bush.

statistisch gesehen sind wahljahre eher gute jahre, daran wird sich auch 2004 wenig ändern,

das schrieb ich schon anfang des jahres, dass wir dann zur wahl dort stehen, wo wir im januar bereits standen,

ich persönlich hatte gedacht, dass die übern sommer wenigstens mal etwas luft raus lassen (Dax 3200, Dow 9000) um in der heißen wahlkampfphase nach oben zu gehen, dem war aber nicht so,

gegen opas flutung und die wallstreetmafia ist halt noch kein kraut gewachsen
__________________
dieses system hat einen selbstzerstörungsautomatismus, der rest sind begleiterscheinungen und mosaiksteinchen
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Alt 05.09.2004, 08:48   #50
cherry
stock-channel.net trader
 
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Zitat:
Zitat von Kosto8

moin

in bin der meinung, bis zur us wahl geht es es eher etwas rauf als runter,

crash sehe ich bis dahin nicht ,

bush wird wohl die wahl gewinnen

die werden dafür sorgen dass der ölpreis eher etwas fällt und bin laden wäre auch ein schönes wahlgeschenk für bush.

statistisch gesehen sind wahljahre eher gute jahre, daran wird sich auch 2004 wenig ändern,

das schrieb ich schon anfang des jahres, dass wir dann zur wahl dort stehen, wo wir im januar bereits standen,

ich persönlich hatte gedacht, dass die übern sommer wenigstens mal etwas luft raus lassen (Dax 3200, Dow 9000) um in der heißen wahlkampfphase nach oben zu gehen, dem war aber nicht so,

gegen opas flutung und die wallstreetmafia ist halt noch kein kraut gewachsen



moin @kosto


sieht fast so aus als würden wir beim 3 fachen Verfall im Sept. eine Extremum sehen. Zur Abwechslung ein Hoch und kein Tief wie sonst immer.

Irgendwie habe ich das Gefühl, das sie nun die Hammelherde in die Aktien treiben wollen. Alternative Anlagemöglichkeiten gibt es fast keine.

allerdings bezweifele ich schon fast, das es der Dax über 4200 schafft.
__________________
gruss
cherry
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Wer aufgehört hat besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen das man Geld nicht essen kann.
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Alt 05.09.2004, 09:01   #51
syracus
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Moin

Frances on the beach :......





Webams in Palm Beach sind alle down.....
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Alt 05.09.2004, 09:09   #52
syracus
*****
 
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Cantor Fitzgerald sues Saudis, others

Bond brokerage seeks damages from 9/11 deaths


By CBS MarketWatch
Sept. 4, 2004

CHICAGO (CBS.MW) -- Bond brokerage Cantor Fitzgerald, which lost nearly 700 employees in the World Trade Center attacks on September 2001, has filed a $7 billion lawsuit against Saudi Arabia, al-Qaida, and dozens of Middle East banks and other organizations.

The suit, filed Friday in New York federal court, alleges racketeering and conspiracy by Saudi Arabia and several charities and banks in providing "financial and other material support and substantial assistance" to al-Qaida, according to Bloomberg News.

Monetary awards have already been handed down in separate suits filed by the family members of some Cantor employees.

Quelle

syr :
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Alt 05.09.2004, 09:18   #53
MillenniumBroker
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RECHTSRADIKALE

Endkampf in Sachsen

Getragen vom Hartz-Protest könnte die NPD erstmals seit 1968 in einen Landtag einziehen. Zur Wahl steht die erste Garde der Bundespartei - mit Kontakten zur Neonazi-Szene.

Die Frage ist knapp, die Antwort schlüssig. "Schnauze voll? - Wahltag ist Zahltag!" Der simple Slogan, der Urlauber derzeit an Laternenpfählen in der Sächsischen Schweiz empfängt, soll der NPD den lang ersehnten Endsieg im "Kampf um die Parlamente" bringen.

Noch im vergangenen Jahr vom Verbot bedroht, könnten die Rechtsextremisten bei der Landtagswahl am 19. September zum ersten Mal seit 1968 in einen Landtag einziehen, Umfragen sehen sie bei fünf Prozent. Weitere neun Prozent wollen laut Infratest dimap "vielleicht" rechts wählen.

Die Perspektive entsetzt Verfassungsschützer bundesweit. Denn nach der Wahl könnte so die Speerspitze der braunen Bewegung in den Genuss parlamentarischer Immunität kommen: Gleich drei Nationale auf der Landesliste tauchten im NPD-Verbotsantrag der Bundesregierung auf - Männer mit gefährlichen Kontakten in das gewaltbereite Neonazi-Milieu.

Einer davon ist Holger Apfel, der als sächsischer Spitzenkandidat maßgeblich für das braune Wunder an der Elbe sorgen soll. Der Chef des NPD-eigenen "Deutsche Stimme"-Verlags ist Bundesvize, und manchmal lässt er die Maske fallen: "Jawohl, wir sind verfassungsfeindlich", tönte er unter Kameraden. Der Staatsschutz sichtet den Aktivisten auch regelmäßig als Redner auf Rudolf-Heß-Gedenkveranstaltungen der Neonazis. Konsequent auch der weitgefasste Vaterlandsgedanke des Nationalisten: "Von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt. Nichts und niemand wird uns abbringen im Kampf ums Reich."

Mit solchen Sprüchen ist Apfel im sächsischen Landesverband gut aufgehoben. Denn den führt mit Winfried Petzold ein konvertierter Republikaner, der auf Platz zwei der Liste steht. Die Freien Kameradschaften bezeichnete er vor dem Hintergrund eines "zweifellos bevorstehenden Endkampfs" schon mal als "Vorfeldorganisation" der Partei. Für viele Jugendliche sei es, so Petzold, "Teil der eigenen Identität, Landser oder Sturmtrupp zu hören, einen deutschen Kurzhaarschnitt zu tragen und sich im NPD-Umfeld zu engagieren".

Der Mann auf Platz acht der Liste, Uwe Leichsenring, steht der bundesweit berüchtigtsten Schlägertruppe nahe, der inzwischen verbotenen Organisation Skinheads Sächsische Schweiz (SSS). Es gibt Schreiben, in denen sich Leichsenrings NPD-Kreisverband bei der Truppe für "die hervorragende Absicherung unserer Veranstaltungen" bedankt. Im Skinhead-Fanzine "White Supremacy" dachte Leichsenring mal darüber nach, was er nach einem NPD-Verbot machen könnte: "Vielleicht würde ich zum Friseur gehen und bei meinen Freunden von SSS um Aufnahme bitten."

Um auch letzte Zweifler zu überzeugen, hat die NPD im Heimatland von Karl May tief in die Trickkiste gegriffen. Weil dem einfachen Sachsen bei einem Ausländeranteil im Freistaat von 2,7 Prozent das angebliche Problem nicht immer sofort einleuchtet, wird es im Wahlprogramm aufgeblasen: "Volksfeindliche Multikulti-Fanatiker", heißt es da, planten, von Abwanderung betroffene Landstriche in Sachsen mit Ausländern aufzufüllen. "Wir wissen: Die indianischen Völker konnten die Zuwanderer nicht stoppen. Jetzt leben sie in Reservaten."

www.spiegel.de

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Alt 05.09.2004, 09:20   #54
mixalis04
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So produktiv und doch so arm
Warum Europa den Amerikanern hinterherhechelt und was Abraham Lincoln damit zu tun hat


Der 24. März 2000 war ein historischer Tag. Sie wissen das nicht mehr? Auch die Regierungen der EU haben es vergessen; zumindest werden sie ungern daran erinnert. Am 24. März 2000 setzte sich die EU ein "neues strategisches Ziel": Binnen zehn Jahren wollten die Regierungen die Union zum "wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt" machen. Die Lissabon-Strategie war geboren. Toll klang das. Die Wirtschaft wuchs so kräftig wie seit Jahren nicht, und im Schwung der "New Economy" kamen manche auf verrückte Ideen. Besser als Amerika sein zu wollen, das war doch was.
Kurz danach sackte die europäische Wirtschaft in eine tiefe Krise. In der Misere haben die Regierungen die Lissabon-Strategie aus den Augen verloren. Durchgreifende Befreiungen der Arbeitsmärkte und der Gütermärkte von staatlichen Fesseln sind ausgeblieben, dafür ist die Staatsverschuldung gestiegen. Bei nüchterner Betrachtung muß man den europäischen Zehn-jahresplan von 2000 verloren geben. Traurig braucht darüber niemand sein. Erschreckend ist die Idee, die EU hätte sich mit steuerfinanzierten Subventionen darangemacht, dynamische Wettbewerbsfähigkeit zu organisieren. Ein Blick in die Wirtschaftsgeschichte zeigt, daß andere Faktoren für langfristiges Wachstum verantwortlich sind.
Gehen wir mit dem Ökonomen Robert Gordon in das Jahr 1850 zurück. Damals lagen das Bruttoinlandsprodukt (BIP) je Kopf, das Pro-Kopf-Einkommen und die Produktivität in Amerika und Europa gleichauf. Dann setzten die Vereinigten Staaten zu einem Höhenflug an. Das Pro-Kopf-Einkommen wuchs von 1870 bis 2000 fast stetig um 1,81 Prozent im Jahresdurchschnitt. Diese Rate reicht, um das Durchschnittseinkommen alle 38 Jahre zu verdoppeln. Die Europäer steigerten ihr Pro-Kopf-Einkommen jahresdurchschnittlich um 1,67 Prozent. Der Unterschied scheint gering und ist es nicht. Im Vergleich mit Amerika fielen die Europäer immer mehr zurück; nach hundert Jahren lag ihr BIP je Kopf weniger als halb so hoch als in Amerika. Die Zerstörung durch die Weltkriege war dabei weniger entscheidend als vermutet. Von 1950 an begannen die Europäer dann mit einer rasanten Aufholjagd. 2000 lag ihr Einkommen je Kopf bei 77 Prozent des amerikanischen, heute liegt es wohl etwas niedriger. Die Amerikaner sind seit Ende der neunziger Jahre wieder davongezogen.
Man kann, wie Gordon, den Vergleich der Pro-Kopf-Einkommen bekritteln. Angesichts der Klimaverhältnisse geben Amerikaner mehr als Europäer für gekühlte Räume aus. Diese Kosten erhöhen das BIP - nicht zwingend den Wohlstand. Man kann wie Gordon auch betonen, daß die Amerikaner viel Geld aufwenden, um zwei Millionen Menschen in Gefängnissen zu halten. Auch das steigert das BIP, nicht den Wohlstand. Womöglich geht es den Europäern auch besser, als es das BIP je Kopf überhaupt ausdrücken kann. All das ändert aber nichts daran, daß die Europäer den Amerikanern immer hinterherlaufen mußten.
Der Ökonom führt dies zuvörderst auf politische Faktoren zurück. Entscheidend für den Erfolg Amerikas seien die Gründungsväter, Abraham Lincoln und die Armee gewesen. Die Verfassung der Vereinigten Staaten und der von den Nordstaaten unter Lincoln gewonnene Bürgerkrieg sicherten den Amerikanern früh die politische Einheit und einen großen Binnenmarkt - als Europa noch Binnengrenzen zerschnitten. So erhob Holland noch 1863 Zölle auf der Schelde, um Rotterdam scheinbare Vorteile zu verschaffen und "Antwerpen als Seehafen zu töten". Der amerikanische Binnenmarkt dagegen erlaubte und verlangte, wirtschaftliche Vorteile zu nutzen und zu entwickeln: die natürlichen Ressourcen etwa und die Massenproduktion. Vor allem aber erforderte der große Markt eine ausgefeilte Logistik im Fernverkehr und im Warenversand, die stete Produktivitätsfortschritte mit sich brachte.
Auf dieser Basis konnten die Amerikaner nach dem Ersten Weltkrieg Erfindungen wie die Elektrizität und die Automobile nutzen, in einer Zeit, in der das zersplitterte Europa mehr mit Nationalismen beschäftigt war. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg, vierzig Jahre später als Amerika, begannen die Europäer in großem Stil, die Produktivitätsgewinne der Elektrizität und der Automobile zu entdecken. Die Aufholjagd war dann eine Kopie des amerikanischen Weges hin zu einem Binnenmarkt - die sich mehr in der Produktivität als im BIP je Kopf zeigte.
Die Produktivität je Arbeitsstunde lag 2000 in Europa in etwa so hoch wie in Amerika, das Einkommen je Kopf indes deutlich niedriger. Gordon verleitet dies zur ketzerischen Frage: Warum ist Europa so produktiv und doch so arm? Die simple Antwort: Weil die Europäer seit Jahrzehnten immer weniger Stunden arbeiten und weil die gewerkschaftliche Vermachtung der Arbeitsmärkte die Arbeitslosigkeit in die Höhe trieb und die Beschäftigung drückte. Mutig schätzt Gordon, daß ein Drittel des niedrigeren Pro-Kopf-Einkommens der Europäer ihrer Vorliebe für Freizeit zu verdanken sei - und zwei Drittel der hohen Steuerlast und Regulierung. Auch wenn Europa nun einen Binnenmarkt hat, bleibt für hiesige Regierungen offensichtlich genug zu tun.
Robert J. Gordon: Two Centuries of Economic Growth: Europe Chasing the American Frontier. Im Internet unter: http://faculty-web.at.northwestern..../2Cent-CEPR.pdf


Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 05.09.2004, Nr. 36 / Seite 32
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Alt 05.09.2004, 09:27   #55
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Die neue Truppe für den T-Punkt
:
Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke ordnet den Konzern neu. Super-Vorstand wird Walter Raizner, bisher Chef von IBM Deutschland. Verlierer des Umbaus ist T-Online-Chef Thomas Holtrop. Er muß das Unternehmen verlassen.


Von Georg Meck
Fünf Monate hat der Vorstandsvorsitzende Kai-Uwe Ricke den Job quasi nebenher mitgemacht. Jetzt hat er einen neuen Chef für die wichtigste Sparte der Deutschen Telekom gefunden: Walter Raizner, bisher Geschäftsführer von IBM Deutschland, wird Super-Vorstand, zuständig für das neu geschaffene Ressort Breitband/Festnetz, das die Aktivitäten für die Privatkunden bündelt. Am 1.November soll er den Posten in Bonn antreten, verkündete der Telekom-Aufsichtsrat am Freitag. Noch am selben Tag schied Raizner bei IBM aus, wurde Johann Weihen dort als sein Nachfolger präsentiert.
Der Schwabe Raizner, vor kurzem 50 Jahre alt geworden, übernimmt damit das Herzstück der Telekom, wie Kai-Uwe Ricke sagt. Ein Bereich größer als so mancher Dax-Konzern, mit 139000 Angestellten und 30 Milliarden Euro Jahresumsatz. Diese Zahlen nannten Rickes Gefolgsleute immer dann, wenn sie verdeutlichen wollten, warum einer die Position nicht ausfüllen konnte, der unbedingt danach strebte: Thomas Holtrop, der Mann, den noch Ron Sommer zur Telekom geholt hatte und der T-Online an die Börse brachte. In der öffentlichen Wahrnehmung spielte der smarte Dauerläufer deswegen eine hervorgehobene Rolle, obwohl er keine fünf Prozent zum Umsatz des Gesamtkonzerns beitrug.
T-Online wird nun Raizners künftigem Bereich Breitband/Festnetz zugeschlagen. Nicht mehr die Technik entscheidet über den Aufbau des Konzerns, sondern die Ausrichtung am Kunden, erklärt Vorstandschef Ricke. Weniger Reibungsverluste, weniger Eifersüchteleien ist das Ziel, das er damit verfolgt. Zu oft waren etwa T-Online und T-Com gegenüber den Kunden als Konkurrenten aufgetreten. Zu oft kam es zu Hahnenkämpfen bis an die Grenze zur Albernheit zwischen den jeweiligen Führungskräften. Ein Sieger des Machtkampfes ist Konrad Reiss, bisher Chef von T-Systems und in der neuen Truppe für die Geschäftskunden veranwortlich. Die Mobilkommunikation bleibt in den Händen von Rickes langjährigem Vertrauten Rene Obermann. Auch die zentralen Vorstandsbereiche Finanzen (Karl-Gerhard Eick) und Personal (Heinz Klinkhammer) bleiben von dem Umbau unberührt. Neuankömmling Walter Raizner muß die Position der Telekom im Massenmarkt stärken. "Eine große Herausforderung", wie Aufsichtsratschef Klaus Zumwinkel sagt. T-Com ist der Bereich, in dem die Monopol-Zeiten am deutlichsten nachwirken. In dem sich die Beamtenmentalität am stärksten gehalten hat, in dem Tausende Stellen abgebaut werden müssen. Und dem jetzt die private Konkurrenz in Städten wie Hamburg und Köln zusetzt.

Ungewiß ist, wo Thomas Holtrop als nächstes anheuert. Zu seinem Nachfolger wurde am Samstag der bisherige Finanzvorstand Rainer Beaujean (35) bestimmt. An der Börse wird bereits spekuliert, ob T-Online wieder in den Mutterkonzern eingegliedert wird - was laut Kai-Uwe Ricke nicht auf der Tagesordnung steht, was er aber auch nicht ausschließt.


Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 05.09.2004, Nr. 36 / Seite 34
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Zitat:
Zitat von mixalis04

Die neue Truppe für den T-Punkt
:
Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke ordnet den Konzern neu. Super-Vorstand wird Walter Raizner, bisher Chef von IBM Deutschland. Verlierer des Umbaus ist T-Online-Chef Thomas Holtrop. Er muß das Unternehmen verlassen.


Von Georg Meck
Fünf Monate hat der Vorstandsvorsitzende Kai-Uwe Ricke den Job quasi nebenher mitgemacht. Jetzt hat er einen neuen Chef für die wichtigste Sparte der Deutschen Telekom gefunden: Walter Raizner, bisher Geschäftsführer von IBM Deutschland, wird Super-Vorstand, zuständig für das neu geschaffene Ressort Breitband/Festnetz, das die Aktivitäten für die Privatkunden bündelt. Am 1.November soll er den Posten in Bonn antreten, verkündete der Telekom-Aufsichtsrat am Freitag. Noch am selben Tag schied Raizner bei IBM aus, wurde Johann Weihen dort als sein Nachfolger präsentiert.
Der Schwabe Raizner, vor kurzem 50 Jahre alt geworden, übernimmt damit das Herzstück der Telekom, wie Kai-Uwe Ricke sagt. Ein Bereich größer als so mancher Dax-Konzern, mit 139000 Angestellten und 30 Milliarden Euro Jahresumsatz. Diese Zahlen nannten Rickes Gefolgsleute immer dann, wenn sie verdeutlichen wollten, warum einer die Position nicht ausfüllen konnte, der unbedingt danach strebte: Thomas Holtrop, der Mann, den noch Ron Sommer zur Telekom geholt hatte und der T-Online an die Börse brachte. In der öffentlichen Wahrnehmung spielte der smarte Dauerläufer deswegen eine hervorgehobene Rolle, obwohl er keine fünf Prozent zum Umsatz des Gesamtkonzerns beitrug.
T-Online wird nun Raizners künftigem Bereich Breitband/Festnetz zugeschlagen. Nicht mehr die Technik entscheidet über den Aufbau des Konzerns, sondern die Ausrichtung am Kunden, erklärt Vorstandschef Ricke. Weniger Reibungsverluste, weniger Eifersüchteleien ist das Ziel, das er damit verfolgt. Zu oft waren etwa T-Online und T-Com gegenüber den Kunden als Konkurrenten aufgetreten. Zu oft kam es zu Hahnenkämpfen bis an die Grenze zur Albernheit zwischen den jeweiligen Führungskräften. Ein Sieger des Machtkampfes ist Konrad Reiss, bisher Chef von T-Systems und in der neuen Truppe für die Geschäftskunden veranwortlich. Die Mobilkommunikation bleibt in den Händen von Rickes langjährigem Vertrauten Rene Obermann. Auch die zentralen Vorstandsbereiche Finanzen (Karl-Gerhard Eick) und Personal (Heinz Klinkhammer) bleiben von dem Umbau unberührt. Neuankömmling Walter Raizner muß die Position der Telekom im Massenmarkt stärken. "Eine große Herausforderung", wie Aufsichtsratschef Klaus Zumwinkel sagt. T-Com ist der Bereich, in dem die Monopol-Zeiten am deutlichsten nachwirken. In dem sich die Beamtenmentalität am stärksten gehalten hat, in dem Tausende Stellen abgebaut werden müssen. Und dem jetzt die private Konkurrenz in Städten wie Hamburg und Köln zusetzt.

Ungewiß ist, wo Thomas Holtrop als nächstes anheuert. Zu seinem Nachfolger wurde am Samstag der bisherige Finanzvorstand Rainer Beaujean (35) bestimmt. An der Börse wird bereits spekuliert, ob T-Online wieder in den Mutterkonzern eingegliedert wird - was laut Kai-Uwe Ricke nicht auf der Tagesordnung steht, was er aber auch nicht ausschließt.


Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 05.09.2004, Nr. 36 / Seite 34



"Supervorstand" - das muß man sich mal vorstellen, jedtzt fängt das da auch schon an...Superminister...Supervorstände... ...Superdeppen
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Alt 05.09.2004, 09:42   #57
mixalis04
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"Wir sollten es öfter tun"

Viagra kriegt Konkurrenz. Jetzt wird die Werbung für Potenzpillen immer schlüpfriger. Ein Risiko im prüden Amerika. Und der Markt wächst auch nicht wie von den Herstellern erhofft.

Von Roland Lindner
Es fängt eigentlich ganz harmlos an: Ein Mann und eine Frau gehen zusammen einkaufen, beide sehr attraktiv, beide um die vierzig oder sogar etwas jünger. Die Rollen sind klar verteilt: Die Frau blickt ins Schaufenster eines Schuhgeschäfts, und der Mann scheint nicht allzuviel Spaß zu haben. Bis die beiden an einem Dessousgeschäft vorbeikommen. Plötzlich meldet sich eine Stimme aus dem Off: "Kannst du dich noch an den Kerl erinnern, den man einen ,wilden Typen' nannte? Der Kerl, der die gesamten Flitterwochen nicht aus dem Haus wollte? Der immer ein bißchen unartig sein wollte? Genau der! Er ist zurück." Und dann erscheint ein blaues "V" wie in "Viagra", der Kopf des Mannes verdeckt den Buchstaben, aber nur fast, denn die beiden Enden des "V" lugen links und rechts als kleine Hörner hervor. Das kann der Zuschauer interpretieren, wie er mag. Als Hörner wie in Teufelshörner. Oder als Hörner wie im Wort "horny", ein umgangssprachliches Adjektiv, das sexuelle Erregung ausdrückt.
Rückblende ins Jahr 1999: Bob Dole, gescheiterter Präsidentschaftskandidat der Republikaner und zu diesem Zeitpunkt schon 75 Jahre alt, tritt in einem der ersten Werbespots für Viagra auf. Der Spot ist bierernst und schwermütig, und das Thema "Krankheit" steht im Vordergrund. So werden die Potenzstörungen (für die man den wissenschaftlicher klingenden Begriff "erektile Dysfunktion" erfunden hatte) als Nebeneffekt von anderen Krankheiten wie Prostatakrebs dargestellt.
Genieren war gestern, heute sind im Markt für Potenzmittel offenbar alle Hemmungen gefallen - jedenfalls in Amerika, wo man im Gegensatz zu Deutschland auch beim Endverbraucher für verschreibungspflichtige Medikamente werben darf. Der Hörner-Spot von Viagra ist nur das jüngste und bislang vielleicht extremste Beispiel dafür, wie sehr der Spaßfaktor betont wird und entsprechend der Krankheitsfaktor in den Hintergrund rückt.
Die neue Aggressivität erklärt sich schlichtweg mit verschärfter Konkurrenz. Bis zum vergangenen Jahr hatte das vom weltgrößten Pharmakonzern Pfizer hergestellte Viagra den amerikanischen Markt für sich alleine. Pfizer hat 2003 mit Viagra in Amerika einen Umsatz von 1,1 Milliarden Dollar gemacht, weltweit waren es 1,9 Milliarden Dollar. In der zweiten Jahreshälfte 2003 kamen aber kurz hintereinander gleich zwei Wettbewerber auf den Markt: zum einen Levitra vom deutschen Bayer-Konzern zusammen mit dem britischen Wettbewerber Glaxo Smith Kline, zum anderen Cialis von den beiden amerikanischen Unternehmen Eli Lilly und Icos. Schon der erste Werbespot für Levitra war eine Provokation und arbeitete mit schlüpfriger Symbolik. Man sieht darin einen Mann, der erfolglos versucht, einen Football durch einen von einem Baum hängenden Reifen zu werfen. Am Ende des Films, nachdem von Levitra die Rede war, gelingt ihm ein Treffer. Cialis ging mit einem Spot an den Start, bei dem erstmals eine Frau eine größere Rolle bekam, und es wurden romantischere Töne angeschlagen. Man sah hier ein Pärchen mittleren Alters von hinten, wie es in getrennten, aber eng nebeneinanderstehenden Badewannen im Freien sitzt und in die Ferne blickt.
Levitra konterte mit einem eigenen Pärchen. Hier übernimmt die Frau - eine attraktive Brünette, um die vierzig Jahre alt, laszive Stimme - das Kommando und erzählt von den wundersamen Effekten des Mittels auf ihren Mann, der selbst aber gar nicht zu Wort kommt. "Sagen wir einfach, er spürt einen Unterschied; einen ,Wir sollten das öfters tun-Unterschied''', schnurrt die Frau.
In jüngster Zeit war es aber der Potenzmittel-Pionier Viagra, der einige Gänge hochgeschaltet hat. Schon die Werbung vor den Hörner-Spots war reichlich gewagt: Hier rannten Männer mit hochgerissenen Armen aus Häusern und tanzten auf der Straße, begleitet von dem Lied "We are the champions". Selbst die Liedzeile "no time for losers" (keine Zeit für Verlierer) kommt in dem Spot vor und suggeriert, daß Erektionen einen zum Siegertypen machen.
Die Veränderung in der Vermarktung fällt mit einem Trend zusammen, von dem in Amerika immer häufiger zu hören ist. Demnach werden Potenzmittel verstärkt von jüngeren Männern benutzt, die sie aus körperlichen Gründen gar nicht bräuchten, sondern zum Beispiel als psychologisches Sicherheitsnetz verwenden, um Versagensängste abzubauen. In Clubs und Partys werden Potenzpillen als Spaßdroge eingenommen - oft als eine Substanz unter mehreren. Eine kürzlich veröffentlichte Studie des Marktforschungsinstituts Express Scripts fand heraus, daß die Zahl der Viagra-Nutzer unter 45 Jahren sich zwischen 1998 und 2002 verdreifacht hat. Dieser Trend wird dadurch unterstützt, daß die Pillen zum Beispiel übers Internet immer einfacher zu haben sind, ohne großes Nachfragen eines Arztes.
Trotzdem hält sich das Wachstum des Marktes in Grenzen. Viele Beobachter erwarteten nach dem Einstieg von Levitra und Cialis einen geradezu explosionsartigen Anstieg der Verkaufszahlen für Potenzmittel. Dazu ist es nicht gekommen: Nach Erhebungen des Marktforschungsinstituts IMS ist die Potenzmittelkategorie von Viagra, Levitra und Cialis im ersten Halbjahr 2004 gegenüber dem Vorjahr, als es die beiden neuen Wettbewerber noch nicht gab, um 13 Prozent gewachsen - das ist nicht schlecht, aber auch nicht phänomenal.
Auch mußten die neuen Konkurrenten feststellen, daß es nicht so einfach ist, Viagra Marktanteile abzunehmen. Gerade Cialis war mit großen Hoffnungen gestartet, weil die Pille eine Wirkungsdauer von 36 Stunden verspricht, im Gegensatz zu vier Stunden bei Viagra. Cialis hat Viagra zwar Marktanteile abgenommen, das Wachstum ist aber etwas ins Stocken geraten. Nach IMS-Zahlen lag der gesamte Marktanteil von Viagra in Amerika Anfang August bei 73 Prozent, Cialis kam auf 16 und Levitra auf 11 Prozent. Bei der Zahl der Neuverschreibungen schneiden die neuen Produkte etwas besser ab, liegen aber auch noch deutlich hinter Viagra. In der Bayer-Zentrale in Leverkusen macht man darüber keine Freudensprünge. Das Unternehmen räumte bei der Vorlage seiner Halbjahreszahlen in dieser Woche ein, daß die Entwicklung von Levitra hinter den eigenen Erwartungen zurückbleibt. Das fällt um so mehr ins Gewicht, als der Marketing-Krieg der drei Wettbewerber die Gewinne drückt. Das Cialis-Gemeinschaftsunternehmen von Eli Lilly und Icos zum Beispiel steckt wegen der hohen Markteinführungskosten noch immer tief in der Verlustzone.



Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 05.09.2004, Nr. 36 / Seite 39
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Alt 05.09.2004, 10:26   #58
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ahoi
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Alt 05.09.2004, 10:27   #59
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Bank mit Superkonditionen aber aus dem Osten :
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Alt 05.09.2004, 10:29   #60
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VERSICHERER-PROGNOSE

Frances, teuerster Hurrikan aller Zeiten

Auf bis zu 35 Milliarden Dollar schätzt der US-Versicherungsberater RSM den Schaden, den der Hurrikan "Frances" voraussichtlich verursachen wird. Die Versicherungen müssten dann eine höhere Summe ausschütten als nach den Terrorangriffen auf das World Trade Center.

Miami/New York - Einer der mächtigsten Hurrikans der vergangenen Jahrzehnte erreicht allmählich die Küste Floridas. Mehr als 2,5 Millionen Menschen haben sich in den vergangenen Tagen in Sicherheit gebracht. Auf den Highways an der Westküste Floridas bildeten sich kilometerlange Staus.

Nach ersten Prognosen von Wissenschaftlern droht durch den gigantischen Sturm die teuerste Naturkatastrophe in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Auf 35 Milliarden Dollar schätzt die Agentur Risk Management Solution (RMS) die Schadenshöhe - bereits einen Tag vor der erwarteten Ankunft des Sturms in Florida.

Nach Voraussagen des Hurrikan-Zentrums in Miami wird der Tropensturm am Samstagnachmittag (Ortszeit) mit schweren Winden und Regenfällen an einem 450 Kilometer langen Küstenstreifen zwischen Miami und Daytona Beach erwartet. In dem Gebiet leben 14,6 Millionen Menschen.

Hemant Shah, CEO von RMS, schloss nicht aus, dass der Sturm, obwohl er sich zwischenzeitlich abgeschwächt hatte, sogar bis auf die höchste Stufe der Sturmstärken zulegen könnte.


http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,316699,00.html

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So schlimm wie ursprünglich befürchtet scheint er nun doch nicht zu werden.

Trotzdem, im Vorfeld hätte die Börse darauf reagieren müssen. Zeigt einmal mehr wie immens stark sie momentan ist, trotz rezessiven Zügen. :
Ich bin wirklich gespannt was den Willen brechen wird...
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