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Alt 25.08.2003, 06:09   #16
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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8:55pm 08/24/03
Japan's trade surplus up 7.3% in July on year By Mariko Ando
TOKYO (CBS.MW) -- Japan's customs-cleared trade surplus rose 7.3 percent in July from a year earlier to 799.2 billion yen ($6.82 billion), the Finance Ministry said Monday. Exports expanded 5.6 percent to 4.64 trillion yen, while imports increased 5.3 percent to 3.84 trillion yen.

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Alt 25.08.2003, 06:59   #17
germanasti
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Heute hat London wegen Feiertag geschlossen.

Ohjeh, dass wird bei dem unvolatilen NIkkei-Verlauf wohl eine Gurkerei innerhalb 5-P-Range beim DAX
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Alt 25.08.2003, 07:00   #18
germanasti
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Spekulationen bei Münchener Rücküber baldige Kapitalerhöhung


MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der weltweit fünftgrößte Rückversicherer Hannover Rück hat es diesen Sommer bereits getan. Am Markt kursieren Spekulationen, dass der Branchenprimus Münchener Rückdemnächst nachzieht und sein Kapital erhöht. Analysten verweisen auf aktuelle Rating-Einstufungen der Münchener. Standard&Poor's (S&P) bewertet die Finanzstärke seit März mit"AA minus"bei negativem Ausblick. Damit erwägen die Ratingexperten, diese Einstufung weiter zu senken. Aus Sicht von S&P besteht derzeit bei der Münchener Rück aber immer noch eine sehr gute bis gute finanzielle Sicherzeit der Zins- sowie Tilgungszahlungen.

Aus der Konzernzentrale heißt es zu dem Thema lediglich:"Eine Kapitalerhöhung steht derzeit nicht auf der Agenda."Einige Analysten bezeichnen die Kapitaldecke der Münchener Rück als eher schwach. Zu Zeiten des Börsenbooms saßen Versicherer dank ihrer Investitionen in Aktien auf dicken Polstern. Mit den Einbrüchen an den Aktienmärkten schmolzen diese aber teils drastisch zusammen.

RATING WICHTIG FÜR ERNEUERUNGSRUNDEN

"Die Kapitalausstattung der Münchener Rück ist gegenwärtig knapp gemessen am derzeitigen Rating", sagt beispielsweise Werner Schirmer von Landesbank Baden-Württemberg."Langfristig ist klar, dass die Münchener Rück ein Double-A-Rating braucht, um ihre Geschäfte in der gewohnten Weise fortführen zu können - auch mit Blick auf den Hauptkonkurrenten Swiss Re."Die derzeitige S&P-Einstufung der Finanzstärke sehe"nicht gut aus". Eine gute Position der Münchener Rück mit einem Rating im Double-A-Bereich sei wichtig für die bald beginnende Erneuerungssaison von Rückversicherungsverträgen. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 hatten Versicherer kräftig an der Preisschraube gedreht.

Die Commerzbank-Analysten schätzen, dass die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG ihr Kapital um 3 bis 3,5 Milliarden Euro aufstocken müsste, um die Finanzstärke-Einstufung im doppelten A-Bereich halten zu können. Eine andere Möglichkeit wäre, die Investitionen in Aktien auf Null herunterzufahren. Um das höchste Rating, ein dreifaches A, zu erhalten, weisen die Experten der Commerzbank auf eine weitere Alternative hin. Die Münchener Rück könnte ihr Erstversicherungsgeschäft ERGO für etwa 7 Milliarden Euro verkaufen. Dann würde die Kapitaldecke wieder ein"AAA"-Rating rechtfertigen - und auch strategisch mache der Verkauf Sinn.

'ALTERNATIVE: AKTIENVERKAUF'

Frank Stoffel von WestLB Panmure hält es ebenfalls für möglich, dass der Rückversicherer sein Kapital erhöhen wird. Er sieht jedoch noch einen anderen Weg, das Kapital aufzupolstern."Ich habe die Hoffnung, dass die Münchener Rück sich stattdessen von wesentlichen Teilen ihrer Beteiligung an der HypoVereinsbank trennt und ihren Anteil an der Allianzüber die anvisierten 15 Prozent hinaus senken wird."Die Münchener Rück hält nach eigenen Angaben derzeit an der HypoVereinsbank AG25,7 Prozent und an der Allianz AG etwasüber 15 Prozent.

In den Spekulationenüber eine mögliche Kapitalerhöhung verweist LBBW-Analyst Schirmer darauf, dass ein solcher Schritt mit Blick auf die nahende Umstellung des europäischen Börsenindexes STOXX 50"ungeschickt"wäre. Eine solche Finanzspritze ziehe meist sinkende Aktienkurse nach sich. Das wiederum schlage sich negativ auf die Marktkapitalisierung nieder. Diese sei aber ein Kriterium für die Entscheidung des Börsenbetreibers - der Verlagsgruppe Dow Jones&Co. -, wer aus dem Index raus müsse und wer hinein dürfe. Der STOXX 50 umfasst die wichtigsten Standardwerte der EU-Länder und der Schweiz.

GEGENSTIMMEN

Eine Finanzspritze wäre nicht die erste in der Branche in diesem Jahr. Die Münchener Rück begab bereits eine nachrangige Euro-Anleihe im Volumen von 3 Milliarden Euro sowie eine nachrangige Anleiheüber rund 300 Millionen britische Pfund. Zudem vollzog der Versicherungskonzern Allianzeine Milliarden schwere Kapitalerhöhung. Die Hannover Rückhatte mit ihrer im Juni angekündigten Kapitalspritze neben dem organischen Wachstum auch eine Stärkung ihrer Ratingposition im Auge. Im April hatten die Hannoveraner noch gesagt, aktuell keine Kapitalaufstockung zu planen.

Es gibt aber auch Branchenexperten, die nicht davon ausgehen, dass sich der Branchenprimus eine Kapitalspritze geben wird. Beispielsweise JP Morgan."Dank einer guten operativen Leistung sollte die Münchener Rück eine Kapitalerhöhung vermeiden können", glauben die Experten. Allerdings hätten die Ratinganalysten von S&P gesagt, dass sie einen deutlichen Kapitalschritt erwarteten. Ein Analyst, der anonym bleiben wollte, macht Anteilseigner der Münchener Rück als mögliche Bremse aus."Bei einer Kapitalerhöhung müssten die beiden Großaktionäre Allianz und HypoVereinsbank mitziehen - vor allem für die derzeit klamme HVB wäre das schwierig. Daher glaube ich nicht an eine baldige Kapitalerhöhung, auch wegen der anziehenden Aktienmärkte."/sbi/cs/sk

--- Von Sabine Brendel, dpa-AFX ---


http://portale.web.de/Finanzen/Boer...?msg_id=3553761

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Alt 25.08.2003, 07:24   #19
germanasti
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Euro etwas schwächer - Starker Yen drückt Börse in Tokio
Montag 25. August 2003, 07:08 Uhr


Tokio, 25. Aug (Reuters) - Der Euro hat am Montag in Fernost schwächer tendiert. Händler machten dafür die schlechteren Wirtschaftsdaten der Euro-Zone im Vergleich zu den USA und Japan verantwortlich. Die Schwäche des Euro gegenüber dem Yen belastete an der Börse in Tokio Standardwerte wie Olympus Optical. Der Aktienmarkt gab am Mittag etwas nach.
Der Euro kostete 1,0870 Dollar und stand nahe am Vier-Monats-Tief gegenüber der US-Währung. Zum Yen bewegte sich die Gemeinschaftswährung auf ein Fünf-Monats-Tief zu und kostete 127,80 Yen. Der Yen wurde zum Dollar mit 117,55 Yen gehandelt. "Die Wirtschaft in der Euro-Zone ist im Moment eindeutig weniger attraktiv", sagte ein Händler einer US-Bank. "Leute, die den Dollar vor dem Irak-Krieg verkauft haben, kaufen ihn nun zurück, da sich die US-Wirtschaft endlich erholt."

Ähnlich äußerte sich Toshikimi Kaneki von Sumitomo Trust and Banking: "Die Daten legen eindeutig den Schluss nahe, dass es den Wirtschaften Deutschlands und Frankreichs nicht so gut geht wie ihren Gegenstücken in den USA und Japan."

Der starke Yen und die schwachen US-Vorgaben drückten an der Börse in Tokio vor allem Export-Titel. Der Nikkei-Index der 225 führenden Werte sank um 0,22 Prozent auf 10.258 Punkte. Der bereiter gefasste TOPIX-Index sank um etwa 0,37 Prozent und lag bei 1000 Punkten.

"Die Anleger haben sich von dem starken Anstieg des Yen gegenüber dem Euro abschrecken lassen", sagte Tsuyoshi Segawa von Shinko Securities. So gaben Olympus Optical um 2,38 Prozent auf 2870 Yen nach. Einen großen Teil seines Umsatzes macht das Unternehmen in Europa. Die Aktien des Auto-Konzerns Honda Motor fielen um 2,47 Prozent auf 4730 Yen.

"Ohne jeden neuen Kaufanreiz ist es kein Wunder, dass wir hier etwas zurückfallen", sagte Koji Muneoka von HSBC (London: HSBA.L - Nachrichten) . "Wir sehen hier sehr viele Verkäufe von einheimischen Investoren, allerdings kaufen die Ausländer weiter."

Händler erwarteten unabhängig vom Kurs des Yen eine Korrektur des Nikkei-Indexes, nachdem er in den vergangenen beiden Wochen allein wegen der überraschend guten japanischen Wirtschaftsdaten um zehn Prozent zugelegt hatte.

An der Wall Street wird in dieser Woche die US-Konjunktur im Mittelpunkt stehen. Insgesamt wird damit gerechnet, dass die zahlreichen Statistiken einen Aufschwung der US-Wirtschaft bestätigen. Händlern zufolge dürften gute Daten allein aber nicht ausreichen, um die Kurse weiter in die Höhe zu treiben.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte hatte am Freitag den Markt 0,79 Prozent niedriger mit rund 9348 Punkten verlassen. Der breiter gefasste S&P-500-Index gab 1,02 Prozent auf etwa 993 Zähler nach und der Index der Technologiebörse Nasdaq um 0,69 Prozent auf rund 1765 Punkte ab.

seh/jas

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Der Yen ist schon seit einer Woche stark & nun soll er plötzlich Grund für stinknormale Konsolidierung beim Nikkei sein?
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Alt 25.08.2003, 07:30   #20
lupo
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guten morgen
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Alt 25.08.2003, 07:35   #21
cetinje
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Guten Morgen
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Alt 25.08.2003, 07:37   #22
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Moin Lupo & Cetinje
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Alt 25.08.2003, 07:49   #23
hippigspenstli
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Guten Morgen :
__________________
: Es kommt meistens anders als man denkt.
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Alt 25.08.2003, 07:52   #24
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07:36 - Tagesvorschau international
FRANKFURT (AWP/dpa-AFX) - Die wichtigsten Wirtschafts- und Finanztermine am Montag, 25. August:

D: Albecon Halbjahreszahlen

Uzin Utz Halbjahreszahlen

VW präsentiert den neuen Golf, Wolfsburg 11.30 Uhr

Einfuhrpreise 7/03 8.00 Uhr

EU: EZB Ausschreibung 2-Wochen-Refi-Zinstender 15.30 Uhr

GB: Feiertag "Summer Bank" Börse geschlossen

N: Aker Kvaerner Q2-Zahlen

NL: Verbrauchervertrauen 8/03 9.30 Uhr

Einzelhandelsumsatz 6/03 9.30 Uhr

Erzeugerpreise 7/03 9.00 Uhr

USA: Verkauf bestehender Häuser 7/03 16.00 Uhr /zb/sit/fp
__________________
: Es kommt meistens anders als man denkt.
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Alt 25.08.2003, 07:53   #25
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Moin hippig






Junkbonds werden auch in Deutschland salonfähig


Von Michael Maisch


Das alte Motto „Spiel nicht mit den Schmuddelkindern“ hat ausgedient. Hochzinsanleihen, im Fachjargon etwas despektierlich „Junkbonds“ genannt, sind inzwischen auch in Europa gefragt. Lange haben Investoren die Ramschanleihen, die hohe Renditen bei allerdings auch hohen Ausfallrisiken bieten, nur mit spitzen Fingern angefasst. Doch im ersten Halbjahr 2003 erlebte der europäische Junkbond-Markt einen bemerkenswerten Aufschwung, vor allem auch in Deutschland. Investmentbanker hoffen, dass sich der Boom fortsetzt. Analysten warnen allerdings bereits wieder vor erheblichen Risiken für den High-Yield-Markt


FRANKFURT/M. Bei den Junkbonds handelt es sich um Anleihen von Unternehmen, deren Bonität von den Ratingagenturen Moody’s, Standard & Poor's und Fitch mit „Ba1“ beziehungsweise „BB+“ und schlechter eingestuft wird. Das höhere Ausfallrisiko, das sich in dieser Benotung spiegelt, wird dem Anleger durch einen Renditeaufschlag gegenüber sicheren Staatsanleihen abgegolten. Für die Emittenten liegt der Reiz darin, dass sie sich frisches Geld verschaffen können, ohne den harten Kriterien eines Bankkredits genügen zu müssen. Junkbonds erfordern zudem niedrigere Zinszahlungen als Mezzanine-Finanzierungen, einer Zwischenform zwischen Fremd- und Eigenkapital.

2003 brachten europäische Unternehmen bereits Junkbonds im Wert von mehr als 7 Mrd. Euro an den Markt. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2002 waren es lediglich 4 Mrd. Euro. David Fass, Global Co-Head für Fremdkapitalprodukte der Deutschen Bank, erwartet dass das Emissionsvolumen bis Ende des Jahres auf rund 10 Mrd. Euro steigt. „Der europäische Markt wächst rasant, allerdings ist die Basis für das Wachstum auch deutlich kleiner als in den USA“.

In Europa hat sich der Markt für Hochzinsanleihen erst in den Jahren des Börsenbooms 1999 und Anfang 2000 entwickelt. Mit Beginn der großen Baisse, war es dann aber mit den Junkbonds auch schnell wieder vorbei. „Was wir jetzt sehen, ist sehr ermutigend“, meint Fass. „Der europäische High-Yield-Markt wird erwachsen.“ Der Rückstand zu den USA ist allerdings nach wie vor gewaltig. In Amerika kamen die ersten Emittenten bereits vor 20 Jahren an den Markt, in diesem Jahr lag das Emissionsvolumen bislang bei mehr als 80 Mrd. Dollar. Doch aus dem Mutterland der Junkbonds kommen bereits wieder warnende Stimmen, die mit einem empfindlichen Rückschlag rechnen. Die scharfe Korrektur der Staatsanleihen – seit Mitte Juni stiegen die Renditen in den USA um mehr als 1,3 Prozentpunkte – hat auch die Unternehmensbonds in Mitleidenschaft gezogen. Sollte es in diesem Marktsegment kräftig abwärts gehen, würden insbesondere die High-Yield-Papiere unter die Räder kommen, warnen die Analysten WGZ-Bank. Die Investoren scheinen diese Gefahr durchaus ernst zu nehmen. In der ersten Augustwoche haben sie 2,6 Mrd. Dollar aus amerikanischen High-Yield- Fonds abgezogen.

Deutsch-Banker Fass will an ein Ende des Booms allerdings nicht glauben. Das Interesse der Investoren an höheren Renditen sei nach wie vor lebhaft. Und für viele mittelgroße Unternehmen gebe es angesichts der rigideren Kreditvergabe der Banken, wenig sinnvolle Alternativen zu Hochzinsanleihen. „Europa bleibt ein spannender High-Yield- Markt und das spannendste Land in Europa ist Deutschland“, sagt Fass. Nach seiner Einschätzung könnten sich bis Ende des Jahres noch bis zu sechs deutsche Firmen mit Hochzinsanleihen an den Markt wagen.

Bislang standen viele heimische Firmen den Junkbonds eher skeptisch gegenüber. Das ändere sich aber schnell, meint Fass. Vor allem die Anleihe von Heidelberg Cement sei ein Durchbruch gewesen. Der bislang größte europäische Junkbond hatte ein Volumen von 700 Mill. Euro, dem stand eine Nachfrage von 2 Mrd. Euro gegenüber. Verzinst wird die Anleihe mit 7,375 %. Das ist ungefähr das Niveau, das der Autoriese General Motors für eine vergleichbare Tranche der Rekordanleihe über 13,5 Mrd. Dollar bieten musste, und das obwohl der US-Konzern von den Ratingagenturen besser bewertet wird als Heidelzement. „Das hat viele andere deutsche Vorstände ziemlich neugierig gemacht“, meint Fass.


http://www.handelsblatt.com/hbiwwwa...ildhbi/cn/GoArt!200011%2C200738%2C655594/SH/0/depot/0/index.html

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Alt 25.08.2003, 07:54   #26
germanasti
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Dauerregen bremst Japans Aufschwung

Vor allem Landwirte und Konsumgüterindustrie klagen über das schlechte Wetter

Trotz vieler positiver Trends nach einer traumatischen Talfahrt hält sich die Freude in Japan in Grenzen. Ganz anders als im heißen Europa verhagelt in Fernost ein "sibirischer" Sommer mit Dauerregen nicht nur den Leuten die Stimmung, sondern vielleicht auch den Aufschwung.

Von Angela Köhler

Von Erholung und guter Laune kann bei den Japanern keine Rede sein. Seit mehr als zwei Monaten schüttet es fast täglich im gesamten Inselreich wie aus Kannen, und die anhaltend dunklen Wolken bedrohen nun auch immer stärker den zarten Wirtschaftsaufschwung. Resignierend verbannten Tokios Warenhäuser die gesamte Sommerkollektion schon vor Wochen in die Lager. Gefragt sind allenfalls Gummistiefel, Schirme und Regenmäntel. Auch Fernseher verkaufen sich bei diesem Wetter prima. Wer nicht unbedingt muss, geht nicht aus dem Haus. In ganz Japan fiel der Sommer praktisch ins Wasser, mit Temperaturen, die bis zu fünf Grad unter normal lagen - und fatalen Folgen für die Ökonomie.

Mit wenigen Ausnahmen leiden alle Japaner unter dem extrem miesen Wetter. Hotels und Restaurants klagen über fehlende Gäste. Japans Brauereien sind frustriert, weil in der nassen Kühle der jährliche Saisonhöhepunkt völlig unterging. "Auf unserem Binnenmarkt bedeutet schon ein Grad Celsius weniger einen Rückgang des Verbrauchs um rund 900 000 Flaschen Bier", sagt Hiroko Umezawa von Kirin, einer der fünf großen japanischen Brauereien. Die Top Fünf der Branche mussten allein im Juli einen Absatzeinbruch von mehr als zwölf Prozent hinnehmen. Ähnlich geht es auch den Herstellern von Speiseeis - der Verbrauch blieb im Juli um ein Fünftel unter den üblichen Werten.

Betreiber von Vergnügungsparks, Hersteller von Klimaanlagen und der Einzelhandel stöhnen ebenfalls unter dem Dauertiefdruck. Die großen Warenhausketten Takashimaya und Mitsukoshi melden besonders krasse Einbrüche bei Damenoberbekleidung. Bademode geriet zum Ladenhüter, der bereits im Juli von der Spätsommer-und-Herbst-Kollektion abgelöst wurde. In den Tokioter Konsumtempeln gingen die Umsätze im zurückliegenden Monat wegen der kühlen Saison um vier Prozent zurück. Umsatzeinbrüche erlebten auch die Hersteller von Klimaanlagen wie Toshiba. In normalen Sommern ist das ein Markt von rund 800 Millionen Euro, diesmal musste die Produktion gestoppt werden.

Nach den jüngsten positiven Wachstumsraten macht sich nun wieder Pessimismus breit. "Das nächste Quartal fällt genau in diese kalte Sommerperiode, und wir werden das Erholungsszenario vermutlich neu schreiben müssen", denkt Toshihiro Nagahama vom Dai-Ichi-Life-Forschungsinstitut. Nach seinen Berechnungen kostet ein Sinken der Durchschnittstemperatur um 1,5 Grad jeweils vier Milliarden Dollar Wirtschaftswachstum. Es wird nun geschätzt, dass Japans Bruttoinlandsprodukt durch den verregneten Sommer um rund 0,2 Prozent - das sind 8,4 Milliarden Dollar (rund 7,7 Milliarden Euro) - geringer ausfällt.

Viele Japaner erinnern sich an den verregneten Sommer 1993, der die kurze Erholungsphase nach dem Platzen der Wirtschaftsblase 1990 mit einem Schlag zunichte machte. Damals büßte Japans Bruttoinlandsprodukt bei ähnlich katastrophalen Witterungsbedingungen 1,13 Trillionen Yen (rund 8,8 Milliarden Euro) ein. Die Regierung sah sich gezwungen, den gerade erst verkündeten Aufschwung wieder abzusagen. "Wie wir 1993 gesehen haben, ist das Wetter ein Schlüsselfaktor für die Wirtschaft des Landes", sagt Nagahama von Dai-Ichi Life. "Wir müssen mit ähnlichen Schäden rechnen, wenn sich die Verhältnisse nicht schnell ändern." Noch gibt es Hoffnung, immerhin kann der Sommer in Japan bis Anfang Oktober dauern.

Dicke Wolken, kalter Wind und Dauerregen verderben noch auch Japans Landwirten die Ernten. "Bei uns geht es um Leben oder Tod", klagt der 61-jährige Bauer Toshihiko Ujo in der Präfektur Iwate. Auf seine Reisplantagen schien in dieser Saison nicht einmal ein Viertel der ansonsten um diese Jahreszeit üblichen Sonne. Solche Klagen kommen aus allen Präfekturen. In der Agrarregion um Aomori im Norden der Hauptinsel Honshu registrierten die Bauern im gesamten Juli nur 39 Stunden Sonnenschein, das sind rund 30 Prozent eines Monatsdurchschnitts. In der Landwirtschaft geht ebenfalls das Gespenst von 1993 um. Damals wurde in Japan das Grundnahrungsmittel Reis so knapp, dass die Regierung im Ausland zukaufen musste, was viele Japaner damals als Zumutung und nationale Schande empfanden. Nach dem nassesten und kältesten Sommer seit einer Dekade droht jetzt eine der schlechtesten Ernten in der japanischen Nachkriegsgeschichte.

Aktualisiert: 25.08.2003, 05:47 Uhr


http://www.stuttgarter-zeitung.de/s...tail.php/488895

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Japan macht Aufschwung wegen Kapitalzufuhr der ausländer & nicht irgendwelchen Ernten
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Alt 25.08.2003, 07:55   #27
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Das Comeback der Online-Broker


Von Ph. Otto, F. Schönauer


„Das Direct Brokerage ist tot.“ So lautete die Meinung zahlreicher Experten, darunter Deutsche-Bank-Vorstand Hermann-Josef Lamberti, noch vor kurzem. Die Halbjahresergebnisse widerlegen dies deutlich. Die drei großen deutschen Online-Broker – Comdirect, DAB Bank und Cortal Consors – arbeiten wieder profitabel.


FRANKFURT/LONDON. Comdirect steigerte das Vorsteuerergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum um das Sechsfache auf 15 Mill. Euro, die DAB erreichte 1,5 Mill. Euro vor Steuern, nachdem Ende Juni 2002 noch ein Verlust von rund 17 Mill. Euro zu Buche stand. Bei Cortal Consors, die von der französischen Bank BNP Paribas übernommen wurde, wechselte der Gründer und langjährige Firmenchef, Karl-Matthäus Schmidt, Ende Juli in den Aufsichtsrat, nachdem die Rückkehr in die Profitabilität geschafft war. Die Leitung von Cortal Consors Deutschland haben Martin Daut und Ralph Croissant übernommen.

Die Börse honoriert den Erfolg: Comdirect legten seit ihrem Tiefstand Ende März dieses Jahres um 199 % auf 7,95 Euro zu, die DAB Bank sogar um 327 % auf 6,53 Euro. Belohnt wurde die Comdirect mit dem Aufstieg in den MDax.

Was sind die Gründe für die Wiederauferstehung? Zum einen zahlt sich der harte Sanierungskurs aus. Die Aufwand-Ertrags-Relation der DAB lag im ersten Halbjahr mit 97 % weit unter der vom 30. Juni 2002 mit 145 %. Zudem wurden die Geschäftsmodelle drastisch verschlankt: Brauchten Broker früher mehr als 10 Trades pro Kunde pro Jahr, um profitabel arbeiten zu können, ist es heute die Hälfte. Die Comdirect könne mit 4 bis 5 Trades pro Kunde pro Jahr leben, sagte Vorstandschef Achim Kassow. Dieser Wert wurde schon zum Halbjahr erreicht. Hinzu kommt Rückenwind von den Aktienmärkten, der die Kunden mehr handeln lässt.

Das führt zu neuem Selbstbewusstsein: „Der Break-Even 2003 ist gesichert“, verkündete DAB-Vorstand Alexander von Ußlar, unwissend, was das zweite Halbjahr noch bringen wird. 2004 will der DAB-Vorstand eine Eigenkapitalrendite von 10 % erwirtschaften, was einem Gewinn vor Steuern von mindestens 10 Mill. Euro entspricht.

Comdirect-Chef Kassow redet schon wieder von seiner Kriegskasse, in der noch rund 450 Mill. Euro aus dem Börsengang schlummern, und er schließt dabei auch Zukäufe in Europa nicht aus. Erst letztes Jahr hat sich die Comdirect wegen horrender Verluste aus Frankreich und Italien zurückgezogen.

In Großbritannien, dem zweiten großen Brokermarkt in Europa, sieht die Situation ähnlich aus. Nach einem verheerenden ersten Quartal boomt das Online-Geschäft wieder. Nach jüngsten Zahlen des privaten Fondsmanger- und Brokerverbandes APCIMS stieg das Internet- Handelsvolumen um mehr als 40 % auf 700 000 Transaktionen im zweiten Quartal. Die Zahl der Online-Kunden stieg auf fast 400 000. „Das ist ein spektakulärer Anstieg, wenn auch von einer niedrigen Basis“, sagt ein APCIMS-Sprecher.

In Großbritannien läuft das Brokergeschäft eher über traditionelle Aktienbroker als über Direktbanken. So schätzen Beobachter, dass das Handelsvolumen im Internet- Brokerage nicht einmal ein Fünftel des gesamten Marktes für Aktienbroker ausmacht. Derzeit bemühen sich 23 Firmen um die Gunst der Kunden. Die höchsten Marktanteile fallen auf den amerikanischen Broker TD Waterhouse sowie die britischen Großbanktöchter Halifax Sharedealing und Barclays Stockbrokers sowie die Comdirect UK.

Die Kunden sind durch die Erfahrungen vergangener Jahre noch immer vorsichtig: „Man kann nicht sagen, ob wirklich neues Geld in den Markt kommt, oder ob Investoren ihre Portfolios nicht umschichten“, sagt Neil Jamieson, Marketing-Leiter bei Comdirect UK. Bei Halifax Sharedealing heißt es nur, die Zahl der Käufe und Verkäufe im Internet stieg zwischen Februar und Juli um mehr als zwei Drittel.

Bei den Etablierten taucht das Direktgeschäft zwar in den Bilanzen auf, jedoch meist unter „ferner liefen“. So konnte die Royal Bank of Scotland dank ihres Retail-Direct-Bereiches kräftig wachsen. Doch hinter dem Begriff verbirgt sich auch das wesentlich lukrativere Geschäft mit Kreditkarten, Kooperationen mit anderen Instituten und das Supermarkt-Banking. Und die britische börsennotierte Internet-Bank, Egg, schreibt nach wie vor rote Zahlen – obwohl sie auch Kredite und Versicherungen anbietet.

http://www.handelsblatt.com/hbiwwwa...ildhbi/cn/GoArt!200012%2C200039%2C655592/SH/0/depot/0/index.html

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Das wird sich bald wieder ändern
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Alt 25.08.2003, 07:59   #28
optim3
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moin zusammen

moin germansti

dein 25

die panische suche nach anlagemöglichkeit ist wieder bei den junkbonds angekommen.

das sind die letzten zuckungen!
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Alt 25.08.2003, 08:05   #29
germanasti
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Tag 03

Jo, dass ist der letzte Krümel, denn jeder glaubt nun an den grenzenlosen Reichtum.

Ich bin gespannt wie lange es dieses Mal dauert, bis ein Bodo Schnabel überführt wird. Infineon-Freak Schumacher hat dazu ja gute Chancen.
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Alt 25.08.2003, 08:06   #30
germanasti
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Nikkei schliesst mit -4 P. auf 10276 P.
40 P. hoch in der Schlussminute. Haben die US-Banken falschen knopf gedrückt? :

Unter 10350 P. bleibts bei Konsoldierung mit Maxiziel 9650 P.
Darüber weiter frei
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