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Alt 31.07.2003, 06:05   #1
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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Posting 31.07.03: Ultimo steht mal wieder an. Letzte Freudenschreie vor der Realität?

Heiter weiter rumgegurkt wurde auch zur Wochenmitte, zumindest in Amerika und Europa. Trotz deftiger Meldungen und Daten wollte man sich die Spannung noch ein wenig weiter aufbauen, um möglicherweise jetzt mit aller Brutalität für grösseren Wirbel zu sorgen. Nicht so hingegen in Japan. Dort vollzog der Nikkei mit –200 P. mal wieder ein mittleres Blutbad. Damit setzte sich hier der extreme Shortdeckel vom Vortag in die Tat um. Ärgerlich, vor allem wenn man den wahren Grund für diesen Kollaps kennt. Dieser war nämlich nicht eine leicht unter den Erwartungen gelegene Industrieproduktion, sondern erneut US-Banken, die mit unentwegten Shortmanipulationen ALLES dafür tun, dass kein ausländisches Geld in den völlig unterbewerteten Nikkei fliesst. Nur so wird das letzte bisschen Fundament Amerikas gewahrt, dass mit einem Boom Japans komplett in sich zusammenbricht! Seis drum, denn lt. Technik wäre eine Konsolidierung bis in den Bereich 9500-9450 P. eh angebracht. Spätestens dann möge es bitte wieder nach oben & das idealerweise mit der 1.000 P.-Kerze und einem Totalzusammenbruch des Dollar/Yen. Nur so kann Amerika nachhaltig und für alle Zeiten beerdigt werden, was gleichzeitig den Turnarround Japans bringt! Neben der Bedrohung Japans muss sich Amerika nun übrigens auch immer mehr mit dem Problem China auseinandersetzen. Nicht nur das sich dort immer mehr Firmen aus haltlosen (!!!) Illusionen heraus begeben, es wird mit der Dollarbindung auch eine direkte Konkurrenz geschaffen. & obendrauf kauft die chinesische Notenbank nun in Extremform das freiverfügbare Gold auf und bringt damit das in Amerika geschaffene Shortbubble in grösste Bedrängnis! Wenn das noch lange so weitergeht, verfügt der nächste Bin Laden über Schlitzaugen & China steht auf der Achse des Bösen.
Volumen mit 1,2 Mrd. NYSE & 1,4 Mrd. Nasdaq auf neuem Mehrmonatstief während eines vollen Handelstages. Bis zum normalen Sommerferienniveau müsste es allerdings weitere 20-25% zurückgehen! Futurekontrakte mit 180.000 noch viel lausiger. Kaum ein Allan heute im Markt. New highs/lows in beide Richtungen unspektakulär, genauso wie TRIN. 1,30 ist ungebrochen eine VK-Druck-Anzeige.

Einige Meldungen von Mittwoch:
Die Geldsorgen Amerikas werden immer akuter, da immer mehr Ausländer ihr Kapital abziehen anstatt dem bedürften Land zu helfen. Entsprechend ist es wenig verwunderlich, dass nächste Woche mit 60 Mrd. Dollar soviel Geld mit neuen Staatsanleihen eingenommen werden soll wie noch niemals zuvor. Wie lange noch bis diese Auktion erstmals nicht voll bedient wird? Spätestens dann sind auch die allerletzten Illusionen aus dem Markt!
Wie erwartet negativ die Auswirkungen der seit zwei Monaten heftigst steigenden Zinsen am langen Ende. Die Nachfrage nach neuen Hypothekenkrediten nahm in der Woche zum 25.07. –33% erneut gewaltig ab & hat sich damit in den vergangenen vier Wochen glatt halbiert. Keien Kredite = keine neuen Häuser! Entsprechend belastet wird der Immobiliensektor im Juli sein & u.U. vll. sogar aus dem Nichts komplett in sich zusammenbrechen. Für die eh schon lädierte Volkswirtschaft wäre dies wohl der sofortige Tod!
Um diese Zinsexplosion machte sich auch FED-Mensch MC Teer bei einem Fernsehinterview sorgen. Dieser schnelle Anstieg ist lt. seinen Worten nicht sonderlich gesund, auch wenn damit aufgezeigt wird, welche rasanten Wirtschafstufschwung der Markt erwartet. Schon makaber das sich dieser Asphalt-Jonny getraut solch einen Schwachsinn öffentlich zu verzapfen, denn dass die Zinsrallye keine Aufschwungshoffnungen, sondern Kapitalflucht aus Amerika in Anlehnung an die Freddy-Mac-Untersuchungen sind, dass weiss mittlerweile auch ein amerikanisches Kindergartenkind!
Ebenfalls eine Rede hielt der US-Präsident Bush. Da die Welt aber wohl noch nie zuvor einen solchen lügenden & grottenfalschen Schwachsinn in allen Punkten aufgetischt bekam, kann man sich Ausführungen dazu getrost ersparen.
Abends kam dann noch das beige book, welches zum dritten Mal in Folge ein absolutes non event darstellte. Aufgrund des wachsenden Optimismus könnte man zwar eine Wirtschaftsbelebung in den kommenden Monaten erwarten, doch momentan ist davon nur minimal etwas zu erkennen. Investitionen blieben aus, neue Kredite ebenfalls & im Konsumbereich vollzog sich sogar ein recht düsteres Bild. Wenigstens ist man stolz darauf die Inflation unter Kontrolle zu behalten. Damit bestätigte Allan wunderschön nicht nur das reale Bild, nämlich dass es überhaupt keinen Aufschwung geben wird, klammert man einige update-Investitionen und technisches Wachstum mit der Dollardruckerei aus, sondern stellt sich und seine FED-Kollegen allesamt als Lügner dahin. Verwirrter kann es bei den Hottentotten auch nicht zugehen!

Den Börsen waren all diese Meldungen völlig egal. Es gurkte von Anfang bis Ende stinklangweilig hin und her. Echte Kauf- bzw. Verkaufskraft fehlte & Allan war mit beiden Händen damit beschäftigt seinen Dollar nach oben zu pushen. Damit ist lt. alternativer Charttechnik zwischen jetzt und Mitte kommender Woche die Deadline zum Vollzug einer kräftigen Bewegung erreicht. Vola. hat wie gewünscht immer mehr abgenommen und Umsätze auf recht niedrigem Niveau eingependelt. Bleibt nur die Frage in welche Richtung der Ausbruch erfolgt und ob dies innerhalb der laufenden Sommerferien überhaupt möglich ist. Wenn Ausbruch, dann idealerweise wie bereits szeniert mit 3-5% Fehlrichtung, die von einer 10-25%igen Gegenbewegung ruckzuck wieder ausgebügelt wird. Für aufwärts sprechen die COT-Daten und mehrfaches Versprechen Greenspans keinen Crash mehr zuzulassen. Für abwärts der kräftige Zins- und Dollarschub bei ausbleibendem Bullenimpuls der Börsen. Sowas war in der Vergangenheit eigentlich immer ein fast 100%iges Zeichen zum Abschluss einer nachhaltigen Topbildung.! Passen würde es auch zum Börsenmonat August und alten Traditionen. Lt. diesen kam bislang immer im September ein Kollaps, weshalb zuvor deftige Shortpositionen aufgebaut wurden. Nichts genaues weiss man aktuell noch nicht, deshalb lassen wir uns nun vom Markt leiten.

Teilweise schon erschreckend ist die momentane Euphorie über den Beginn eines neuen nachhaltigen Aufschwungs, den sich nach endlosem Analystengepushe immer mehr Leute in ihr Gehirn einprägen. & noch viel erschreckender ist die Substanzlosigkeit, die hinter ALLEN bislang getroffenen Aussagen steht. Egal ob in Deutschland anhand eines IFO-Index, der nirgendwo einen klaren Aufschwung bestätigt, oder im Blasenland Amerika selbst, wo vor allem die FED mit aktuell praktisch täglich neuen Pushparolen. Doch nirgendwo wird konkret erklärt, wie dieser Aufschwung vonstatten gehen soll & vor allem welche Kräfte den Antrieb dafür liefern sollen. Es ist alles nur hirnloses Gepushe ohne jegliche Substanz, genauso wie die seit März andauernde Aktienrallye. Jeder schreit hurra, doch kaum einer kann fundamental begründen, weshalb bald alles wieder ganz gut sein wird. Offensichtlich ist es nur eine weitere Blase, die Greenspan mit einer noch nie dagewesenen Gelddruckerei ins Leben gerufen hat & mittlerweile so abartige Psychomanipulationen angenommen hat, dass man selbst goldgelbe Tücher für die Farbe grün hält!
Fakt ist jedenfalls, dass 5 Monate nach Beginn der illusorischen Aktienrallye noch immer weit und breit kein Aufschwung zu sehen ist. Fakt ist aber auch, dass früher der Zeitraum zwischen Börsendreh und neuer Boomphase der Wirtschaft 6-8 Monate betrug, d.h. wir würden lt. diesen Vorgaben irgendwann zwischen August und Oktober eine Wirtschaftsbelebung vorgehalten bekommen. Nur, wer soll diese tragen? Kein Thema das ein Zwischenspurt durchaus vorstellbar wäre. Die Bürger könnten kurzzeitig aus Hoffnungen heraus ein wenig mehr konsumieren & im Investitionsbereich der Firmen ist ein Update mittlerweile mehr als überfällig. Doch ob dies einen so grossen Einfluss auf das gesamte Wirtschaftswachstum hat? Man darf nicht vergessen, dass die letzten Quartale in aller Regelmässigkeit lockere 2-3% des BIP auf die Kappe Greenspans mit seiner Gelddruckerei geht. D.h. wenn er diese nun vorübergehend ein wenig einschränkt, möglicherweise aus den gleichen Aufschwungshoffnungen heraus, bringt das BIP exakt den Rückgang, welchen der fundamentale Zwischenspurt mitbringt. Ergo ist es kaum vorstellbar, dass sich in den kommenden 2-3 Quartalen viel an der BIP-Range +1,0 bis +3,5% ändert. Dies gilt bekanntermassen aufs Jahr gerechnet, womit das reale Wachstum zwischen lumpigen 0,3 und 0,8% verharrt. & das soll ein neuer nachhaltiger Aufschwung sein? Nie und nimmer !!! Die Leute sollten sich lieber mal den eigenen Spiegel vor die Augen halten, anstatt dem hirnlosen FED-Geplärre willenlos zu folgen. Dieser sagt mit einer unumstösslichen Tatsache aus, dass der masslos überzogene Konsumrausch der 90iger zu einer Übersättigung geführt hat, die selbst nach 10 Jahren Querphase noch nicht ausgebügelt ist. & dann erst kann man einen Schritt in die Untertreibungsphase tätigen, aus der heraus neue Begierden und Gelüste erfolgen. Insofern ist auch die Annahme grottenfalsch, mit dem Börsenboom würde ein neuer Aufschwung gestartet. Nur eine technische Gegenreaktion & kein Gramm mehr!
Viele haltlose Illusionen sind normalerweise der Beginn einer neuen Baissephase, wie uns die letzten drei Jahre mehr wie einmal gelehrt haben. Doch ob das auf kurzfristige Sicht auch dieses Mal gilt? Die Inflationsraten im Produzentenbereich sind bei deflationärem Konsum mörderisch, was zusammen mit dem ungebremst hoch stehendem Ölpreis (warum schaut darauf keiner ???) und vor allem Rekordanstieg der Zinsen am langen Ende eine gewaltige Konjunkturbremse ist, die zusammen mit einem Kollaps an den Börsen zu einer sofortigen Rückkehr in die Rezession führen würde, nur woher soll dieser Aktiencrash kommen? Klar haben wir eine untragbare Euphoriequote, die es zuletzt in 1987 gab, doch ob dies ausreicht um Allan Greenspan zu eliminieren? Er hat bislang in der Spitze die Geldmenge M3 um unglaubliche 60 Mrd. Dollar binnen einer einzigen Woche erhöht. Das bedeutet ein Derivatevolumen von bis zu 600 Mrd. & damit hält man sogar den grössten Kapitalmarkt der Welt im Zaum, insofern keine grenzenlose Panik zum Komplettzusammenbruch führt. Für diese fehlt leider der Realitätserkennungssinn.
20-25% Abwärtspotential haben die Börsen im Frühherbst/Herbst, welche mit neuen Greenspan-Massnahmen vll. schon nach 10-15% geputzt sein könnten. Dies ist mein Szenario, insofern folgende Grenzwerte eingehalten werden: 30jährige Zinsen unter 5,6%, Ölpreis unter 32 Dollar, Euro unter 1,2040 und Dollar/Yen über 113,80. Sollte von denen auch nur einer ausufern, könnte es katastrophale Auswirkungen für den Gesamtmarkt haben & dann kann man wirklich sagen „game over Allan“. Bis dahin wird es sehr schwer einen klassischen Crash mit neuen Jahrestiefs zu vollziehen. Zumindest auf kurzfristige Sicht. Mittelfristig wird dieser Bumerang sämtliche FED-Köpfe rasieren, denn gegen eine Hyperinflation bei einer derart extremen Verschuldung kann selbst Allan nichts machen!

Noch ein ganz kurzer Nachtrag zu den 30jährige Zinsen & deren heftigen Anstieg seit knapp zwei Monaten:

Viele sehen darin eine Aufschwungsvorwegnahme, bzw. einige Pessimisten auch unlimitierte Verkäufe ausländischer Notenbanken. Letzteres mag sehr realistisch sein, doch als Grund könnte nicht Fannie Mae, sondern lt. dieser Grafik tatsächlich Japan sein. Man erkennt sehr schön in welchem Einklang der Nikkei & 30jährige momentan nach oben rennen. Sind es Kapitalumschichtungen von Amerika nach Japan? Wenn ja, wird es wirklich nicht mehr lange dauern bis den Amis die Inflation von allen Seiten um die Ohren fliegt!

Heute wird das Q2 BIP bekanntgegeben, was genauso schwer einzuschätzen ist wie die ebenfalls zur Veröffentlichung kommenden Arbeitskosten für Q2. Eine innere Wirtschaftssteigerung gab es nur im Immobiliensektor, während Konsum lediglich quer lief & der Rüstungssektor sogar verloren hat, genauso wie die Autoabsätze. Trotzdem könnte ein deutliches Plus zu sehen sein, denn bekanntermassen bestehen grosse Teile des Bruttoinlandprodukts aus der Gelddruckerei Greenspans & diese ist momentan so gigantisch wie noch niemals zuvor. Werden es zw. 2 und 3% plus? Späterfolg noch der chicagoer Einkaufsmanagerindex Juli. Auch hier kann man würfeln in welchem Zustand sich die Gehirne der Einkäufer momentan befinden.

DOW 60-Minuten-Chart:


Absolut vergurkt war der DOW-Stundenchart. Aufwärts fehlte Dynamik zum ausbruch & abwärts hielt Greenspan emsig die Kaufhändchen auf. Damit könnte sich lt. Candles ein immenser Druck aufgebaut haben, der den nächsten 200 P.-Schub mit 1-2 Kerzen bringt. Ob allerdings zum nachhaltigen Ausbruch auf Tagesbasis oder erneut nur Sprung an diverse Oberkanten ist aktuell völlig offen.

9130-9150 P. nach wie vor Möglichkeit zum higher low mit Vorabdreh bereits bei 9180 P. Kursziel daraus wären 9380 P., was in etwa zur Candle-Situation passt & heute bereits zu Handelsbeginn vollzogen werden könnte.
9240-9260 P. Pullbackbereich zum Crash. & 9130 P. Sell mit Bestätigung 9090 P. Anschliessend wartet mal wieder Unterkante bei 9030 P.
MACD nun vollständig auskonsolidiert leicht unter dem Nullbereich. Stochastik wartet geduldig auf Buy.

DOW 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:



Ob es im Tageschart ebenfalls die Vorbereitung zum nachhaltigen Ausbruch ist? Hier erkennt man unverändert ausser einer Seitwärtsphase absolut nichts. Diese wird immer enger, womit Stopp-buy-Orders wenigstens nicht mehr so ewig weit entfernt platziert werden müssen. Mög die Entscheidung nun fallen.

9080-9040 P. weiterhin untere Begrenzung mit der GD50. Darunter false break 50-70 P., ehe der 3-5% Fehlausbruch auf ca. 8800-8600 P. vonstatten gehen kann.
9280 P. kleines Kaufsignal mit Fortsetzung bei 9320-9350 P. & anschliessend Ausbruch 9380 sowie 9450 P. Fehlausbruch anschliessend bis rund 9800 P. denkbar.

S&P 500 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:



Kurz und schmerzlos der S&P:
Zusammenlaufender Keil (steigendes Dreieck? Diamant?) weiterhin voll intakt.
Untere Begrenzung 985-980 P. Anschliessend jede Menge false-break-Zonen bis 940 P. hinab. Oberer Drehpunkt zuerst 1005 & dann 1015-1020 P. zum Ausbruch bei 1030 P.
Stochastik mit frischem Sell, aber auch schon einiges bergab. MACD unverändert am konsolidieren.
Druckaufbau auf ganz kurzfristige Sicht gigantisch. Diese muss nach Trendbruch jedoch sofort (bzw. mit Gegenanspannung) umgesetzt werden, ansonsten verfliegt das laue Lüftchen endgültig im Sommergegurke.

Nasdaq100 3-Jahres- und 6-Monats-Chart & Vergleich mit 1929:



Nasdaq wartet weiterhin auf das MACD-Buy zur nächsten Trenddynamik. Bis dahin ist etwas Abwärtspotential vorhanden, was sehr gut zur kurzfr. Stochastik-Konsolidierung passen würde. Am grossräumigen Trend einer nur Bärenrallye ändert dies eh nichts, wie neueste Shortquoten eindrucksvoll aufzeigen. Institutionelle erhöhen ihren Leerverkaufsbestand trotz Rallye jeden Monat permanent. Zum Teil wohl wegen Absicherung bei Wandelanleihen, z.T. aber auch wegen Wissen um nächsten Crash. & da ist es wirklich egal ob morgen oder erst nächstes Jahr. Shortpositionen sind geduldig!

Um 1230 P. herum GD50 als Drehbereich. 1220 P. anschliessend das Sell.
1275-1295 P. unverändert oberer Umkehrpunkt mit Buy bei 1320 P.

Euro/USD 2-Jahres- und 3-Monats-Chart:


Gold 2-Jahres- und 3-Monats-Chart:


Weiterhin trotz deftigen FED-Interventionen sehr schön die Euro-Entwicklung, denn genau dieser Kollaps war lt. Charttechnik so vorgesehen. Hauptpullbackzone obenrum 1,1540-1,1560 hat gehalten, womit nun das übergeordnete Wunschziel 1,1040-1,1060 aktiv ist. Ob und wie weit diese Marke erreicht wird ist momentan aber völlig offen. 1,1240-1,1280 zuvor eine recht starke Drehzone, dieser der aktuelle Bereich 1,1340-1,1380 davor geschaltet ist. Aufwärts im Minizeitfenster nun 1,1440-1,1480 Bremspunkt. Neben Euro/Dollar sollte man nun auch unbedingt Dollar/Yen beobachten. Dieser ist in den Zielbereich 120-122 geschossen & könnte ab jetzt den senkrechten Strich unter 105 vollziehen. Entsprechend stark würde auch unser Euro werden!
Beim Gold ging es ruckzuck, denn dort wurde gestern bereits die kurzfristige Zielzone 355-352 Dollar erreicht. Oberhalb dieser sollte es nun idealerweise zu einer mehrwöchigen Seitwärtsphase in einem Bereich von 10-12 Dollar kommen. 348 Dollar Untertreibung, ehe Neuanalyse abwärts vonnöten ist. 372 Dollar die Trendmarke nach oben. Völlig offen wie sich dabei der Goldindex HUI verhält, denn er ist noch meilenweit von seinem Korrekturziel entfernt. D.h. entweder passt sich dem Gold nach unten an und wir sehen niedrigen 340er-Bereich nochmals, oder er macht nur eine Minikonsolidierung. Dann könnten neue grosse Kaufsignale und Bereiche über 390 Dollar bereits im August zu sehen sein.


Termine heute:
• AT OPEC Treffen
• DE Deutsche Bank Zahlen 1. Halbjahr
• DE Epcos Zahlen 3. Quartal
• DE HypoVereinsbank Zahlen 1. Halbjahr
• DE Metro Zahlen 2. Quartal
• DE Schering Zahlen 2. Quartal
• 08:00 - DE Hebesätze Realsteuern 2002
• 08:00 - DE Preisindex Telekommunikation Juli
• 08:00 - DE Umsatz Pharmazeutika 2002
• 08:45 - FR Arbeitslosenquote Juni
• 09:30 - EU EZB Ratssitzung
• 12:00 - ! EU Geschäfts- u. Verbraucherstimmung
• 12:00 - ! EU Geschäftsklimaindex Juli
• 12:00 - ! EU Inflation Juli
• 13:45 - ! EU EZB Sitzungsergebnis
• 14:30 - ! US Arbeitskostenindex 2. Quartal
• 14:30 - ! US BIP 2. Quartal
• 14:30 - ! US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
• 14:30 - ! EU EZB PK zur Ratssitzung
• 14:45 - ! US Rede Atlanta Fed-Präsident Guynn
• 16:00 - ! US Einkaufsmanagerindex Chicago Juli
• 16:00 - US Help Wanted Index Juni
• 17:00 - US Ankündigung 3- u. 6-monatiger Bills
• 21:00 - US Farm Preise Juli
• 22:30 - US Wochenausweis Geldmenge



Happy trades...
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Alt 31.07.2003, 06:06   #2
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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DAX am Morgen:





Unser DAX brachte es auch gestern nicht fertig einen vernünftigen Rückwärtsgang einzulegen. Trotz sehr negativer Vorgaben aus Tokio & nur Wischiwaschi von der Wallstreet war aus dem leichten minus ruckzuck wieder ein Plus gemacht, mit dem der nächste grosse Ausbruch dann aber noch nicht vollzogen werden konnte. Sehr positiv mit innerer Stärke werden einige diese Sturheit wohl interpretieren, doch ein kurzer Blick auf die lausig niedrigen Umsätze während der Aufwärtsbewegungen reicht bereits aus um zu wissen, dass kein institutioneller Druck dahinter steht. Es sind schlichtweg nur ein paar Schüler, die mit den niedrigen Umsätzen spielen wie einst am Neuen Markt. Ob sich daraus in naher Zukunft ein Selbstläufer mit Deckungsdruck oder heftigem Erdrutsch via ausländischen hedge Fonds vollzieht, dass weiss momentan freilich noch kein Mensch.

Konjunkturell wurden die Grosshandelsumsätze veröffentlicht, welche mit +0,1% im Vergleich zum Vormonat moderat gestiegen sind. Zum Vorjahr war es allerdings ein Rückgang, der mit –5,8% gewaltig war. Schlimm traf es dabei die Sparte Maschinen, Zubehör und Ausrüstung. Fast 10% weniger als im Vormonat wurde produziert, was als Einmaligkeit zwar noch keine Hölle ist, doch wehe dieser Trend wird in Produktionsdeutschland so fortgesetzt.
Etwas Realitätserkennung lieferte hingegen die Superblase SAP ab. Deren Vorstandssprecher Henning Kagermann verkündete überraschend, dass man zukünftig wohl nicht um Entlassungen herum kommt, um die geplanten Kostensenkungsprogramme (zur Rettung der Firma ) mit Erfolg fortzusetzen. Sehr löblich diese neue Einstellung, denn einzusparen gibt es in Walldorf noch viel, bei dem Lotterleben Plattners in den Jahren zuvor. Am Kursziel 10-15 Euro für die Aktie ändert dies zwar nichts, aber immerhin wird damit das eh schon geringe Insolvenzszenario noch weiter minimiert. Schade das sich dieser Ausputzerei nicht auch andere deutsche Firmen anschliessen wollen. Vor allem das Flaggschiff Daimler könnte seine Bilanz erheblich aufpolieren, würde man 15-20% der eh überflüssigen Belegschaft entlassen & dem Rest die Löhne um 20-30% kürzen. Realitätserkennung & Grundlagen zum Überleben sind gefragt und nicht das Festhalten am arroganten Königsdasein. Dies ist Daimler mit fast 100 Mrd. Schulden nämlich schon seit Jahren nicht mehr!Wenigstens Siemens will sich auch anschliessen & in der Mobilfunksparte tausende von Jobs wegen Untragbarkeit streichen. Sehr löblich wie sich nun auch hier die Realität endlich durchgesetzt hat!

Technik kann man 1:1 von gestern kopieren:
3420 P. Bullenmarke mit Bestätigung auf 3450 P. zum nächsten Ziel 3520 P.
3360-3380 P. kleine Drehzone mit Untertreibung 3320 P. Nächstes signifikanteres Sell aber erst unter 3270/3280 P.
Stochastik hat bereits gedreht, denn bärischen Schnitt aber noch nicht vollzogen. Diese könnte einen Traumsturz bis knapp unter 3000 P. einleiten. Doch woher soviel Realitätssinn nehmen?

Dazu kommt lediglich der Bereich um 3410 P., was Unterkante kurzfr. Aufwärtstrend ist. Kursziel daraus ist mit ca. 3350 P. aber alles andere als gigantisch,
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Alt 31.07.2003, 06:07   #3
germanasti
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Nikkei mit der nächsten roten 100 P.-Packung.

Man darf gespannt sein ob Bereich 9500-9450 P. hält oder die amerikanischen Banken jetzt erest recht draufhauen.
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Alt 31.07.2003, 06:07   #4
germanasti
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Leicht im minus Dollar/Yen.
Hier wirds nun Zeit für einen deftigen Crash.
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Alt 31.07.2003, 06:08   #5
germanasti
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Intervention Südafrikas bei der US-Justiz
Bitte um Abweisung der Apartheidklagen

rä. Johannesburg, 30. Juli

Die südafrikanische Regierung hat die amerikanische Justiz offiziell gebeten, die dort vorgebrachten Sammelklagen gegen internationale Unternehmen wegen angeblicher Apartheidprofite abzuweisen. Einen entsprechenden Brief, der die erste offizielle Intervention Pretorias darstellt, schickte Justizminister Penuell Maduna an den zuständigen Distriktrichter John Sprizzo in New York. Das Schreiben vom 11. Juli wurde am späten Dienstagabend in Pretoria veröffentlicht. In New York waren im vorigen Jahr von den amerikanischen Anwälten Ed Fagan und Michael Hausfeld namens südafrikanischer Apartheidopfer zwei getrennte Klagen gegen mehr als 120 Banken und Unternehmen eingereicht worden, darunter gegen die UBS, die Credit Suisse Group, die Deutsche Bank, Citigroup, Shell, Exxon, DaimlerChrysler, Ford und IBM.

Gegen die Interessen des Landes
Südafrikas Justizminister Maduna betont in seinem Schreiben, dass die Klagen gegen die Interessen Südafrikas gerichtet seien, dem Land und den Menschen schadeten und der Versöhnungspolitik der Regierung zuwiderliefen. Sollten diese Prozesse stattfinden, dann förderten sie nicht das Wirtschaftswachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen, sondern beeinträchtigten die Auslandsinvestitionen sowie die wirtschaftliche Stabilität. Sie bewirkten also genau das Gegenteil von dem, was sie angeblich wollten, heisst es in dem neunseitigen Brief an den Richter. Die südafrikanische Regierung habe bisher immer vermieden, die Apartheidverbrechen mit einer «Siegermentalität» anzugehen. Die «Wahrheits- und Versöhnungskommission» unter Erzbischof Desmond Tutu habe in jahrelangen Anhörungen dazu beigetragen, die Vergangenheit des Landes aufzuarbeiten, und dabei Opfern und Tätern die Möglichkeit gegeben, sich zu versöhnen. Jetzt Klagen zu erheben, würde diese Strategie eines friedlichen Miteinanders der Rassen in Südafrika behindern.

Arbeitsplätze dank privaten Investoren
Ausführlich zählt Maduna auf, wie die 1994 gewählte erste schwarze Regierung Südafrikas unter Nelson Mandela - und später diejenige unter Thabo Mbeki - mit einer sozialen und wirtschaftlichen Umgestaltung das Erbe der Apartheid überwindet. Dabei spiele der in- wie ausländische Privatsektor eine beträchtliche Rolle, denn nur durch Investitionen liessen sich die notwendigen Arbeitsplätze schaffen und die Armut der früher benachteiligten und unterdrückten Bevölkerungsmehrheit verringern. Entschädigungsforderungen in Milliardenhöhe seien daher kontraproduktiv und nicht im Interesse Südafrikas. Minister Maduna verweist in seinem Brief auf ein entsprechendes Gesetz in den USA, wonach Gerichte Fälle abweisen können, die die souveränen Rechte anderer Staaten verletzen. Und genau dies sei hier der Fall, meint er.


http://www.nzz.ch/2003/07/31/wi/page-article9091G

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Was mauscheln die Amis nun dauernd in Afrika rum?
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Alt 31.07.2003, 06:10   #6
germanasti
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http://cbs.marketwatch.com/news/sto...%7D&siteid=mktw

Ausgerechnet Snow beschwert sich über Währungsinterventionen.
Dabei ist es Amerika selbst!
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Alt 31.07.2003, 06:46   #7
tom911
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moin germa
moin @all

@germa "Daimler könnte seine Bilanz erheblich aufpolieren, würde man 15-20% der eh überflüssigen Belegschaft entlassen & dem Rest die Löhne um 20-30% kürzen. " : : solange sie noch zulieferer finden - die ihnen zu billigpreisen die ware ans band liefern - wird sich hier nicht´s tun -----------

achja thema billig an´s band................
durch subventionen in die ostländer - knallt´s hier im westen imo bei den kleinfirmen .....aber so richtig .................mit unseren steuergeldern werden somit die eigenen arbeitsplätze vernichtet................und germa da nützt es bei den kleinbetrieben nicht´s, wenn man auf 15-20% gehalt verzichtet...............
die politik hat versagt .wer das nicht zugibt- der lügt!!!!!!!!!!!!!
und lügen haben kurze beine :
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Alt 31.07.2003, 06:50   #8
delphin
Und noch nen schönen Tag
 
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Guten morgen Germa + all
__________________
Und noch nen schönen Tag
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Alt 31.07.2003, 07:08   #9
Eumel
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Guten Morgen Germa & All.
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Alt 31.07.2003, 07:24   #10
germanasti
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Moin miteinander



Tom:

Die deutschen Löhne sind 20-30% zu hoch, Missstände in anderen Bereichen hin oder her. & irgendwo muss angefangen werden mit Gegenmassnahmen.
Es kann schlichtweg nicht sein das ein stinknormaler Fliessbandarbeiter von Daimler ein Eigenheim besitzt & dreimal im Jahr in Luxusurlaub geht!
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Alt 31.07.2003, 07:24   #11
germanasti
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Schneider Electric übertrifft im 1. Hj Analystenerwartungen

Paris (vwd) - Die Schneider Electric SA, Boulogne-Billancourt, hat im ersten Halbjahr 2003 die Erwartungen der Analysten beim Netteorgebnis übertroffen. Während die Beobachter nur mit einem Gewinn von 154 Mio EUR gerechnet hatten, wies der französische Elektronikkonzern am Donnerstag ein Ergebnis von 190 Mio EUR aus. Schneider Electric erwartet zudem im zweiten Halbjahr eine Verbesserung der operativen Marge. Der Umsatz 2003 werde auf Niveau des Vorjahres von 9,061 Mrd EUR liegen, hieß es weiter.
vwd/DJ/31.7.2003/mim/mi


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Alt 31.07.2003, 07:36   #12
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DGAP-Ad hoc: Deutsche Bank AG <DBK> deutsch

Deutsche Bank mit 1,1 Milliarde Euro Gewinn vor Steuern im 2. Quartal 2003

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Deutsche Bank mit 1,1 Milliarde Euro Gewinn vor Steuern im 2. Quartal 2003

Kennzahlen des Konzerns Deutsche Bank zum zweiten Quartal 2003 (zweites Quartal
2002) nach US GAAP:

Ergebnis vor Steuern sowie vor Effekten aus Änderungen der Bilanzierungsmethoden
und aus Steuersatzänderungen: 1.091 Mio Euro (2.223 Mio Euro)
Gewinn nach Steuern: 572 Mio Euro (204 Mio Euro)

Zinsüberschuss: 1.672 Mio Euro (2.334 Mio Euro)
Risikovorsorge im Kreditgeschäft: 340 Mio Euro (588 Mio Euro)
Provisionsüberschuss: 2.288 Mio Euro (3.013 Mio Euro)
Handelsergebnis: 1.529 Mio Euro (974 Mio Euro)
Übrige zinsunabhängige Erträge: 416 Mio Euro (1.816 Mio Euro)
Erträge insgesamt nach Risikovorsorge: 5.565 Mio Euro (7.549 Mio Euro)
Zinsunabhängige Aufwendungen: 4.474 Mio Euro (5.326 Mio Euro)

Ergebnis je Aktie: 0,97 Euro (0,33 Euro)
Verwässertes Ergebnis je Aktie: 0,93 Euro (0,32 Euro)
BIZ-Kernkapitalquote: 10,0 Prozent (30.06.02: 9,3 Prozent)

Der vollständige Zwischenbericht zum 30. Juni 2003 ist im Internet unter
http://www.deutsche-bank.de/q2 verfügbar.

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 31.07.2003
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WKN: 514000; ISIN: DE0005140008; Index: DAX, EURO STOXX 50
Notiert: Amtlicher Markt in Berlin-Bremen, Düsseldorf, Frankfurt (Prime
Standard), Hamburg, Hannover, München und Stuttgart; EUREX; Amsterdam;
Antwerpen; Brüssel; London; Luxemburg; NYSE; Paris; Tokio; Wien; Swiss Exchange

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Dieser Mrd.-Gewinn wurde exakt so erwartet.
Direkte Folgen des Börsen.- und Anleihenbooms, die mit dem nächsten Crash genauso schnell wieder verschwunden sein werden.

Kernkapitalquote bei 10%.
Da kann einem nur noch Angst und Bange werden
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Alt 31.07.2003, 07:36   #13
cetinje
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Guten Morgen
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Alt 31.07.2003, 07:37   #14
germanasti
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Guten Morgen von Reuters am Donnerstag, den 31. Juli
Donnerstag 31. Juli 2003, 07:21 Uhr



TOP AKTUELL
* Der Berliner Pharmakonzern Schering hat im zweiten Quartal ein Betriebsergebnis unter Vorjahresniveau erzielt und damit die Analystenprognosen verfehlt. Gleichzeitig rechnet der Konzern für das Gesamtjahr mit einem Ergebnis unter Vorjahresniveau, nachdem er zuvor ein zweistelliges Gewinnwachstum in Aussicht gestellt hatte.

Das Betriebsergebnis habe sich in den Monaten April bis Juni auf 163 Millionen Euro belaufen, das seien 12 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem Betriebsergebnis von 192 Millionen Euro gerechnet.

Zusatzinfo unter:


BLICKPUNKT DEUTSCHE AKTIEN:

* Die HVB Group und die Deutsche Bank (Xetra: 514000.DE - Nachrichten - Forum) legen Halbjahreszahlen vor.

* Aus dem Nebenwerteindex MDax legt der Reifenhersteller Continental Zahlen für das erste Halbjahr vor.

* Der ebenfalls im MDax gelistete Sportartikelhersteller Puma (Xetra: 696960.DE - Nachrichten - Forum) veröffentlicht Zahlen für das zweite Quartal.

* Aus dem Technologieindex TecDax legt Epcos Zahlen für das dritte Quartal vor.

* Die Südzucker AG lädt ihre Aktionäre zur Hauptversammlung.

Zusatzinfo unter: Doppelklick [.FDE][.NMDE][GER-HOT][GER/TOP]

FINANZNACHRICHTEN AUS DER PRESSE

* Der niederländische Finanzminister Gerrit Zalm hat erneut eine Bestrafung Deutschlands für den Fall gefordert, dass Deutschland auch 2004 mehr Schulden als erlaubt macht.

"Ich bestehe auf den Pakt. Die EU-Kommission müsste den Sanktionsprozess beginnen", sagte Zalm dem "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe) auf die Frage, was passieren solle, wenn Deutschland 2004 zum dritten Mal in Folge die EU-Defizitgrenze von drei Prozent verfehle. Die Ausnahmen bei dem Stabilitätspakt der EU seien klar geregelt, fügte Zalm hinzu.

* Die WestLB hat nach einem Bericht der "Berliner Zeitung" (Mittwochausgabe) Vorwürfe der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wegen riskanter, milliardenschwerer Finanzierungsgeschäfte zurückgewiesen oder zumindest relativiert.

Die Bank habe, anders als von Ernst & Young konstatiert, "keine Verstöße gegen zwingende aufsichtsrechtliche Vorschriften begangen", sagte Vorstandschef Johannes Ringel nach dem vor ab im Internet veröffentlichten Zeitungsbericht unter Berufung auf ein Gutachten der Kanzlei Allen & Overy. Es seien lediglich interne "Verfahrensvorschriften der Bank durch den betreffenden Geschäftsbereich" verletzt worden.

*Über 20 Betriebskrankenkassen wollen nach Informationen der "Bild"-Zeitung trotz der geplanten Gesundheitsreform zum 1. August ihre Beitragssätze erhöhen.

Wie das Blatt in seiner Donnerstagausgabe berichtet, gehören dazu unter anderem die Betriebskrankenkassen (BKK) Essanelle und die BKK Karstadt-Qelle, die ihre Sätze von 11,9 auf 12,8 Prozent bzw. von 14,2 auf 14,9 Prozent erhöhen würden. Auch die Mitglieder der BKK von Krupp-Thyssen (Xetra: 750000.DE - Nachrichten - Forum) und Siemens (Xetra: 723610.DE - Nachrichten - Forum) müssten ab August höhere Beiträge hinnehmen.


BLICKPUNKT FERNOST:

Ein Einbruch des Toshiba-Aktienkurses hat am Donnerstag die Tokioter Börse belastet. Die asiatische Leitbörse verlor zeitweise gut ein Prozent auf den niedrigsten Stand seit dem 22. Juli.

Der Dollar behauptete sich dagegen auf höherem Niveau, was Händler unverändert auf die große Zuversicht der Investoren über die Entwicklung der US-Wirtschaft zurückführten.Zusatzinfo unter: [.TDE][JP-STX][HK-STX] [GER-FRX] [USD/LDE]


BLICKPUNKT WALL STREET:

Die US-Standardwerte haben am Mittwoch nach einem impulslosen Handelsverlauf kaum verändert geschlossen. Die Zurückhaltung der Investoren vor der Veröffentlichung wichtiger Konjunkturdaten in den nächsten beiden Tagen verhinderte größere Kursbewegungen. Enttäuschende Quartalsberichte kleinerer Unternehmen belasteten indes die Technologiewerte.

Der Standardwerte-Index Dow Jones schloss nahezu unverändert zu seinem Vortagesstand bei rund 9200 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index sank um 0,16 Prozent auf rund 988 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor um 0,54 Prozent auf rund 1722 Punkte.

An den US-Kreditmärkten stiegen die zehnjährigen Staatsanleihen um 30/32 auf 94-17/32. Sie rentierten mit 4,314 Prozent. Die 30-jährigen Bonds kletterten um 40/32 auf 101-25/32 und hatten eine Rendite von 5,251 Prozent.


Zusatzinfo unter: [.NDE][US-STX][US-DBT]


SNAPSHOT MÄRKTE:

Dax (Xetra: ^GDAXI - Nachrichten) -Indikation:

Bund-Future:

Euro

Dow Jones

Nikkei-Index


INDIKATOREN DES TAGES:


Prognose Vorp. 1200 E12 Verbraucherstimmung JUL -18,0 Ind -19,0 1200 E12 Wirtschaftsstimmung JUL 98,4 Ind 98,2 1200 E12 Verbraucherpreise J/J JUL 2,0 vH 2,0 1345 EZB-Zinsentscheid 1430 US Arbeitslosenerstanträge WE 400 T 386 1430 US Arbeitskostenindex Q2 0,9 vH 1,3 1430 US BIP real Q2 1,5 vH 1,4 1430 US Impliziter Deflator Q2 1,5 vH 2,4 1600 US Chicago PMI JUL 54,0 Ind 52,5


Die Prognose-Werte sind Konsensus-Schätzungen einer Reuters-Umfrage.

Zusatzinfo unter: [GER-ECI]

fun
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Alt 31.07.2003, 07:37   #15
germanasti
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