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Alt 12.08.2008, 19:40   #136
Talisman
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Hallo!

mal angenommen man möchte einen Gold Long Trade ausführen. Würdet ihr dafür Gold nehmen oder den Amex Gold Bugs?

Danke euch!

cu,
TAL
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Alt 12.08.2008, 20:27   #137
Tiras
stock-channel.net trader
 
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Registrierungsdatum: Oct 2002
Beiträge: 1.234
Standard

Zitat:
Zitat von Talisman

Hallo!

mal angenommen man möchte einen Gold Long Trade ausführen. Würdet ihr dafür Gold nehmen oder den Amex Gold Bugs?

Danke euch!

cu,
TAL

Papiertrades gibts bei mir nur noch in homöopathischen Dosen

Schau Dir mal die Ein-Jahres-Performance des AMEX Gold Bugs Quanto Open End Zertifikat an:

Satte 1,4% im plus, da stehen die Krügers & Co mit rund 12% doch deutlich besser da!
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Das Universum entstand, als Gott durch Null dividierte.
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Alt 12.08.2008, 20:34   #138
Tiras
stock-channel.net trader
 
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Registrierungsdatum: Oct 2002
Beiträge: 1.234
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Ist ja schon ein dreistes Stück:

Berlin will Ausschuss zur IKB abwenden

Die Affäre um Milliardenverluste der IKB wird aller Voraussicht nach nicht Gegenstand eines Untersuchungsausschusses. Die Bundesregierung hat der FDP stattdessen ein Gespräch zur Aufklärung der Affäre angeboten. Den Liberalen, ohne deren Zustimmung die Opposition keinen Ausschuss erzwingen kann, kommt das Angebot gelegen.


BERLIN. Einen Untersuchungsausschuss zur IKB-Affäre wird es aller Voraussicht nach nicht geben. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) haben der FDP in zwei dem Handelsblatt vorliegenden Schreiben umfassende Aufklärung über die Milliardenverluste der IKB in der US-Immobilienkrise zugesagt - und damit zentrale Forderungen der FDP erfüllt.

In FDP-Kreisen zeigte man sich erleichtert über das Angebot. Denn Parteispender aus der Bankenszene hatten zuvor bei Liberalen vorgesprochen, um den möglichen Ausschuss zu verhindern. Sie fürchten ein öffentliches Spießrutenlaufen angesichts der Fehler in der IKB-Affäre.

Um eine Pleite der IKB abzuwenden, mussten der Bund, die staatliche KfW-Bankengruppe und die deutschen Banken Risiken in Höhe von 8,5 Mrd. Euro übernehmen. Die Oppositionsparteien sehen eine ganze Reihe von unbeantworteten Fragen und führten bereits erste Vorgespräche über einen Untersuchungsausschuss. Für die FDP sei die Abwägung für oder gegen den Ausschuss besonders schwer, hieß es in der Partei. Doch ohne die Liberalen fehlt der Opposition die notwendige Zahl von Abgeordneten, um einen Ausschuss einzusetzen.

Kanzlerin Merkel reagierte jetzt auf einen Brief von FDP-Chef Guido Westerwelle, in dem er der Regierung eine letzte Möglichkeit eingeräumt hatte, offene Fragen zu beantworten. In ihrer Antwort sicherte Merkel Westerwelle zu, dass Finanzminister Steinbrück sich "baldmöglichst" mit der FDP in Verbindung setzen werde. Steinbrück versicherte in seinem Schreiben, die Bundesregierung sei an einer größtmöglichen Transparenz interessiert und bot der FDP zeitnah ein Gespräch an.

http://www.handelsblatt.com/politik...bwenden;2022208


Da ist sich die Saubande mal wieder einig, dass der Dreck lieber unterm Teppich bleibt!
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Alt 13.08.2008, 17:04   #139
unkraut
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Hallo zusammen


das Rohstoff-Report Update

http://data.boerse-go.de/rr/Rohstof...Update_1608.pdf
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Alt 13.08.2008, 18:36   #140
Talisman
stock-channel.net member
 
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Schade, dieser Thread ist wirklich tot..


Bis demnächst mal!

cu,
TAL
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Alt 13.08.2008, 21:26   #141
de-dithmarscher
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Beiträge: 3.750
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... wat draus wird ?
bis dahin immer schön gesund &

tschüssssssssssss
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Alt 13.08.2008, 21:42   #142
paule2
Graf Draghila von Blütanien
 
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Ort: Perle von Südbaden
Beiträge: 23.004
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Erstens sind noch Ferien, und zweitens läuft der Markt die letzten 4 Wochen in einem beschaulichen Rahmen quer bis leicht bergauf. Leben kommt vermutlich erst wieder unterhalb von 6.000, oder oberhalb von 7.000 im DAX auf. Zur Zeit kann man nur ein leicht nach oben laufenden 200-Punkte-Korridor traden.

Im Bereich von 6.380 - 6.430 long und im Bereich von 6.600 - 6.650 wieder short.

__________________


Gruß paule2


Unser Geld ist sicher. Darauf würde ich schwören, aber keinen Cent drauf wetten!






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Alt 13.08.2008, 23:13   #143
Vetinari
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jo , sommerloch ... kaufen und liegen lassen




life on mars ...

ausser banken naturlich

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Alt 14.08.2008, 08:09   #144
Vienna
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"Verklagt wegen Falschberatung!!!"

ÖBB verklagt Deutsche Bank
[U]

Erschienen am 14. August 2008 | Financial Times Deutschland

Die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) hat nach "Financial Times Deutschland" (FTD)-Informationen Klage gegen die Deutsche Bank eingereicht. Dabei geht es um sogenannte Credit Default Swaps, im Volumen von 612,9 Millionen Euro. Es ist nicht der erste Rechtsstreit um hochriskante Finanzprodukte.

Deutsche Bank angeblich ÖBB über den Tisch gezogen

Die Bahn behauptet, von der Deutschen Bank über den Tisch gezogen worden zu sein. Sie will mit der Klage eine Rückabwicklung des Geschäfts erreichen. Gegen Deutschlands größtes Geldhaus laufen bereits mehrere juristische Auseinandersetzung im Zusammenhang mit komplexen Finanzprodukten. Erst vor Kurzem hatte das US-Regionalinstitut M&T die Deutsche Bank im Bundesstaat New York verklagt, weil es sich bei Geschäften mit sogenannten Collateralized Debt Obligations (CDOs) übervorteilt fühlte.

Das Geschäft löste in Österreich einen Skandal aus
In Österreich hat das strittige Geschäft der Bahn mit der Deutschen Bank einen politischen Skandal ausgelöst - und bei der ÖBB zu personellen Konsequenzen geführt: Finanzchef Erich Söllinger reichte im Frühjahr seinen Rücktritt ein. Er wird das Unternehmen per Ende Oktober verlassen. ÖBB-Chef Martin Huber war unter anderem wegen dieses Vorfalls im Frühjahr aus dem Unternehmen ausgeschieden. Die ÖBB ist mit über 40.000 Mitarbeitern und Erlösen von über sechs Milliarden Euro der größte Konzern Österreichs, der sich zur Gänze im Staatsbesitz befindet.

400 Seiten Vertrag
In der österreichischen Öffentlichkeit wird die Frage diskutiert, wie die ÖBB überhaupt die Verträge mit der Deutschen Bank unterschreiben konnte. "Die Verträge waren 400 Seiten lang. Wenn wir das wahre Ausmaß der Geschäfte gekannt hätten, wären wir nie darauf eingestiegen", ist auch im Umfeld der ÖBB zu hören.

ÖBB-Aufsichtsrat wird sich mit dem Fall beschäftigen
Der Aufsichtsratschef des Unternehmens, Horst Pöchhacker, und Verkehrsminister Werner Faymann bemühen sich um Aufklärung. Am Donnerstag wird sich der ÖBB-Aufsichtsrat in einer Sondersitzung mit dem Fall beschäftigen. Faymann unterstützt das harte Vorgehen gegen die Deutsche Bank ausdrücklich.

Kein Kommentar durch die Deutsche Bank

Die Klage wurde nach FTD-Informationen am 26. Juni beim Handelsgericht Wien eingereicht und am 17. Juli der Deutschen Bank zugestellt. Das Institut äußerte sich dazu auf Anfrage nicht. Nach Ansicht der ÖBB handelt es sich bei der umstrittenen Transaktion um ein "abstraktes Rechtsgeschäft", das in Österreich - anders als in Deutschland - verboten sei.

Absicherungsgeschäft für hochriskante Kredite

Die ÖBB hatte wegen des 2005 abgeschlossenen Geschäfts in der Vergangenheit bereits Rückstellungen von mehr als 200 Millionen Euro gebildet. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um ein Absicherungsgeschäft für hochriskante, teils ausfallgefährdete Kredite an 205 Firmen im Umfang von 612,9 Millionen Euro, die von der Deutschen Bank begeben wurden. Die ÖBB übernimmt für die Kredite die Haftung und bekommt dafür von der Bank eine jährliche Prämie. Die Kredite laufen bis 2013 beziehungsweise 2015.

"Das ist eindeutig Sittenwidrig"
Die Krux für die ÖBB: Laut Abschnitt sieben in den Verträgen erkennen beide Parteien an, dass auch die ÖBB Zahlungen leisten muss - die "nicht davon abhängig sind", ob die Deutsche Bank aus den Kreditgeschäften ein Risiko oder einen Verlust erleidet. Die ÖBB-Juristen interpretieren die Verträge nun so, dass die Bahn in den Jahren 2013/2015 in jedem Fall 612,9 Millionen Euro an die Deutsche Bank zahlen muss - unabhängig vom Verlauf der Kreditgeschäfte. "Das ist eindeutig als sittenwidrig und nichtig einzustufen", hieß es in Wien.

Deutsche Bank wollte sich mit Passus absichern

Dem Vernehmen nach wollte sich die Deutsche Bank mit dem umstrittenen Passus nur vorsorglich absichern. Dass die Bank bei einem guten Verlauf der Kreditgeschäfte von der ÖBB tatsächlich 612,9 Millionen Euro kassiert hätte, ist unwahrscheinlich. "Aber dieser Passus steht nun einmal im Kaufvertrag. Und damit ist der ganze Vertrag nichtig", heißt es in Österreich. Des Weiteren wirft die ÖBB dem Institut in der Klageschrift Irreführung und eine Verletzung der Aufklärungspflicht vor.

Streitigkeiten schaden dem Image der Bank

Die Deutsche Bank ist hierzulande bereits in Rechtsstreitigkeiten mit einer ganzen Reihe von Kommunen, kommunalen Unternehmen und privaten Mittelständlern verwickelt. Dabei ging es um hochriskante Zinsspekulationsgeschäfte. Rund 700 Kunden wetteten auf den Abstand zwischen kurz- und langfristigen Zinsen. Mittlerweile hat es einige Gerichtsurteile gegeben; sie sind unterschiedlich ausgefallen. Die anhaltenden Streitigkeiten schaden dem Image der Bank, die ihr Geschäft mit Mittelständlern eigentlich ausbauen will.
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Vienna
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Finanzkernschmelze (Tsunami) verursacht durch kreative Buchführung/Luftbuchungen(CDS,CDO,CMS,GSE,ABS,LBO,TAF,SIV) Höhepunkt 2016

Nullzinspolitik: FED (0,25% !),BoJ (0,01%!),SNB (-0,50% ),BOE (0,5 %),EZB (0,05 % !!!),Riksbank(1,75%),RBA(4% !) verzögert Gesundungsprozeß!
" Es lauern noch einige böse Überraschungen in den Büchern europ. Banken "
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Alt 14.08.2008, 08:16   #145
Vienna
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Eilmeldung

Wirtschaft schrumpft erstmals seit 2004


Zum ersten Mal seit 2004 ist das BIP geschrumpft

14. August 2008 Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal 2008 zum ersten Mal seit knapp vier Jahren geschrumpft. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging kalender- und saisonbereinigt gegenüber dem Vorquartal real um 0,5 Prozent zurück. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mit. Zuletzt hatte es im Frühjahr und Sommer 2004 einen Rückgang der deutschen Wirtschaftsleistung gegeben.

Fachleute sehen die aktuelle Entwicklung vor allem als Gegenreaktion auf den starken Jahresauftakt. Im ersten Quartal hatte die Wirtschaft auch dank des milden Winters nach ersten amtlichen Zahlen mit 1,5 Prozent das stärkste Wachstum seit fast zwölf Jahren geschafft.

Fachleute rechnen weiter mit schwacher Konjunktur

Der private Konsum dürfte das Wachstum im Frühjahr wegen der hohen Inflation eher gebremst haben. Die Industrie sammelte deutlich weniger Aufträge ein als zuvor und spürt die Schwäche vor allem der deutschen Handelspartner im Euro-Raum.

Es droht eine harte Landung

Die meisten Experten rechnen auch in den kommenden Monaten mit einer schwachen Konjunktur. Als wichtigste Gründe dafür gelten die geringere Nachfrage aus dem Ausland und die Kaufkraftverluste der Verbraucher durch die hohe Inflation. Für das gesamte Jahr 2008 erwarten Institute und Banken ein Wachstum von etwa zwei Prozent, das sich 2009 auf rund ein Prozent halbieren dürfte.
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Alt 14.08.2008, 17:23   #146
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"Trichet benötigt einen neuen Taschenrechner - die gefüllte
Inflation liegt deutlich über 4 %"

Donnerstag, 14. August 2008
Ungebremster Preisauftrieb
Europa im Inflationsgriff
[U]

Die Preissteigerung in der Eurozone hat sich im Juli bei 4,0 Prozent festgesetzt. Bereits im Juni hatten die Preise um den gleichen Wert über denen des Vorjahres gelegen, teilte das Europäische Statistikamt Eurostat mit. Die aktuelle Inflationsrate liegt um das Doppelte über dem Wert, bei dem die Europäische Zentralbank von stabilen Preisen ausgeht. Zum Vergleich: Im Juli 2007 betrug die jährliche Inflationsrate noch 1,8 Prozent. In der Gesamt-EU kletterte die Inflation auf 4,4 Prozent.

Kräftige Preisaufschläge bei Energie und Lebensmitteln heizen die Inflation auch in Deutschland an. Die jährliche Teuerungsrate verharrte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Juli wie im Vormonat bei 3,3 Prozent. Die Statistiker bestätigten ihre erste Schätzung von Ende Juli. Der Preisauftrieb bewegt sich damit weiterhin auf dem höchsten Niveau seit fast 15 Jahren. Höher hatte die Rate zuletzt im Dezember 1993 gelegen mit damals 4,2 Prozent.

Heizen, fahren, essen

Den offiziellen Angaben zufolge war Energie im Juli 2008 um 15,1 Prozent teurer als ein Jahr zuvor, Lebensmittel verteuerten sich um 8,0 Prozent. Im Vergleich zum Juni 2008 stiegen die Verbraucherpreise um 0,6 Prozent.

Seit Monaten liegt die Jahresteuerung in Deutschland weit über der Marke von zwei Prozent, bei der die Währungshüter die Preisstabilität gewahrt sehen. Die Inflation entzieht Verbrauchern Kaufkraft und belastet den privaten Konsum, der das Wirtschaftswachstum stützt.

Angesichts solcher Rekord-Inflationsraten spricht die EZB in ihrem Monatsbericht von einem "bedenklichen Inflationsniveau" - und Entwarnung geben die meisten Experten nicht: In einer Umfrage der Notenbank rechnen Fachleute für 2008 mit einer deutlich höheren Teuerung als bisher erwartet: 3,6 statt 3,0 Prozent.

Preisexplosion beim Heizöl

Laut Statistischem Bundesamt waren Energie und Nahrungsmittel im Juli für etwa zwei Drittel der gesamten Preissteigerungsrate verantwortlich. Leichtes Heizöl verteuerte sich binnen Jahresfrist um 59,4 Prozent, Kraftstoffe wurden um 15,2 Prozent teurer . Überdurchschnittliche Preissteigerungen gab es auch bei Gas (plus 8,1 Prozent) und Strom (plus 6,8 Prozent).

Ohne Einrechnung der Preisentwicklung für Energie hätte die jährliche Teuerungsrate 1,9 Prozent betragen.

Mehr zahlen mussten Verbraucher in Deutschland auch für Molkereiprodukte und Eier (plus 18 Prozent). Deutlich teurer als ein Jahr zuvor war im Juli auch eine Tafel Schokolade: Ihr Preis erhöhte sich um 14,6 Prozent.
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Alt 14.08.2008, 23:22   #147
mrabc
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Alt 15.08.2008, 14:54   #148
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Zitat:
Zitat von Tiras

Ist ja schon ein dreistes Stück:

Berlin will Ausschuss zur IKB abwenden

Die Affäre um Milliardenverluste der IKB wird aller Voraussicht nach nicht Gegenstand eines Untersuchungsausschusses. Die Bundesregierung hat der FDP stattdessen ein Gespräch zur Aufklärung der Affäre angeboten. Den Liberalen, ohne deren Zustimmung die Opposition keinen Ausschuss erzwingen kann, kommt das Angebot gelegen.


BERLIN. Einen Untersuchungsausschuss zur IKB-Affäre wird es aller Voraussicht nach nicht geben. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) haben der FDP in zwei dem Handelsblatt vorliegenden Schreiben umfassende Aufklärung über die Milliardenverluste der IKB in der US-Immobilienkrise zugesagt - und damit zentrale Forderungen der FDP erfüllt.

In FDP-Kreisen zeigte man sich erleichtert über das Angebot. Denn Parteispender aus der Bankenszene hatten zuvor bei Liberalen vorgesprochen, um den möglichen Ausschuss zu verhindern. Sie fürchten ein öffentliches Spießrutenlaufen angesichts der Fehler in der IKB-Affäre.

Um eine Pleite der IKB abzuwenden, mussten der Bund, die staatliche KfW-Bankengruppe und die deutschen Banken Risiken in Höhe von 8,5 Mrd. Euro übernehmen. Die Oppositionsparteien sehen eine ganze Reihe von unbeantworteten Fragen und führten bereits erste Vorgespräche über einen Untersuchungsausschuss. Für die FDP sei die Abwägung für oder gegen den Ausschuss besonders schwer, hieß es in der Partei. Doch ohne die Liberalen fehlt der Opposition die notwendige Zahl von Abgeordneten, um einen Ausschuss einzusetzen.

Kanzlerin Merkel reagierte jetzt auf einen Brief von FDP-Chef Guido Westerwelle, in dem er der Regierung eine letzte Möglichkeit eingeräumt hatte, offene Fragen zu beantworten. In ihrer Antwort sicherte Merkel Westerwelle zu, dass Finanzminister Steinbrück sich "baldmöglichst" mit der FDP in Verbindung setzen werde. Steinbrück versicherte in seinem Schreiben, die Bundesregierung sei an einer größtmöglichen Transparenz interessiert und bot der FDP zeitnah ein Gespräch an.

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Da ist sich die Saubande mal wieder einig, dass der Dreck lieber unterm Teppich bleibt!

Kreise: Nur noch zwei Kaufinteressenten für IKB
Freitag, 15. August 2008, 13:13 Uhr

Berlin (Reuters) - Kurz vor der Entscheidung über den Verkauf der Krisenbank IKB sind nach Angaben aus Regierungskreisen nur noch zwei Kaufinteressenten im Rennen.

Das schwedische Institut, das anfangs ebenfalls ein Auge auf die Mittelstandsbank IKB geworfen hatte, sei inzwischen aus dem Verkaufsprozess ausgeschieden, erfuhr Reuters am Freitag von einer Person in der Regierung, die mit dem Thema vertraut ist. In der kommenden Woche werde der Präsidialausschuss des Verwaltungsrates der IKB-Großaktionärin KfW eine Vorentscheidung darüber treffen, wer den Zuschlag erhält. Die endgültige Entscheidung dürfte im Verwaltungsrat im September fallen.

Auf den Bund und die KfW, die durch die Krise der IKB bereits mit Finanzhilfen in Milliardenhöhe belastet werden, könnten im Zuge des Verkaufs weitere Risiken zukommen. Es geht dabei um die Übernahme von risikobehafteten Wertpapieren der IKB durch die KfW, falls der Verkauf nur auf diese Weise über die Bühne gebracht werden kann.

Sofern dies für den Verkauf nötig sei, werde die KfW "Risiken aus einem strukturierten Wertpierportfolio der IKB und Klagerisiken aus bereits anhängigen oder möglichen Klagen Dritter im Zusammenhang mit außerbilanziellen Portfolioinvestitionen der IKB übernehmen", hatte das Bundesfinanzministerium am 18. Juni in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage erklärt. Die Regierung habe den Haushaltsausschuss bereits "über ein Modell zur Risikoteilung zwischen KfW und Bund" informiert, hatte es weiter geheißen. Der Bund sei danach bereit, durch eine Garantie der KfW in Höhe von bis zu einer Milliarde Euro einen Teil der Verlustrisiken aus dem Wertpapierportfolio der IKB zu übernehmen. Garantien des Bundes zu Klagerisiken werde es keine geben.

Die Staatsbank KfW wird zudem die milliardenschwere Kapitalerhöhung der IKB fast alleine tragen. Die Resonanz der anderen Anteilseigner ist bislang erwartungsgemäß fast Null. Die Mittelstandsbank IKB war nach risikoreichen US-Ramschhypotheken nur mit Milliardenhilfen vor dem Aus gerettet worden.
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Alt 15.08.2008, 15:25   #149
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Zwangsvollstreckungen
Amerika zittert vor Oreo
[U]
von Tobias Bayer (Frankfurt)

Wenn der Amerikaner Oreo hört, denkt er zuerst an Kekse. Doch im Zuge der Kreditkrise hat das Wort eine ganz andere Bedeutung erhalten. In dem neuen Zusammenhang schlägt es eher auf den Magen -denn es geht um Zwangsvollstreckungen.
In Amerika gehören sie in jeden Haushalt: Oreo-Kekse. Die Doppelkekse sind mit leckerer Creme gefüllt. Oreos sind nationales Kulturgut. Nur ein Beispiel: In seinem Hit "Americanos" besang Holly Johnson in den 80er-Jahren den amerikanischen Lebensstil. Das, was dazu gehört, fasste er so zusammen: "Americanos, blue jeans and Chinos, Coke Pepsi and Oreos".

Doch seit der Kreditkrise hat der Begriff eine ganz neue Bedeutung erhalten: Oreo ist auch die Abkürzung für "Other Real Estate Owned". Das sind Zwangsvollstreckungen, bei denen die Bank nach dem Zahlungsausfall des Schuldners sein Haus in Besitz nimmt. Das ist momentan eines der größten Probleme der US-Wirtschaft. Nach der Statistik des Immobiliendienstleisters Realtytrac legte die Zahl der Oreo-Vollstreckungen im Juli um 184 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 77.295.

Bestand an unverkauften Häusern nimmt zu

Nationales Problem: Oreos sind nicht Kekse, sondern so werden auch Zwangsversteigerungen bezeichnet"Es wird schlimmer", sagte Rick Sharga, Vize-Präsident von Realtytrac, in einem Fernsehinterview. "Die Zahl der Häuser, die zwangsvollstreckt worden sind und nun in Bankbesitz sind, ist so hoch wie noch nie." Momentan seien 775.244 Häuser im Bankenbesitz. Im vergangenen Jahr seien es noch 445.000 gewesen, teilte Realtytrac mit. Damit machen die Oreo-Immobilien inzwischen 17 Prozent des amerikanischen Bestandes an unverkauften Immobilien aus. "Das ist das am schnellsten wachsende Segment bei Zwangsvollstreckungen", ergänzte Realtytrac-Vorstandschef James Saccacio.

Für den Immobilienmarkt sind das schlechte Nachrichten. Denn mit einem steigenden Bestand an unverkauften Häusern wächst die Gefahr, dass sich der Verfall der Hauspreise fortsetzt. Der S&P-Case-Shiller-Hauspreisindex ging im Mai um 15,8 Prozent. Das ist der größte Einbruch, seit der Index 2001 aufgelegt wurde. Das Barometer misst die Entwicklung der Hauspreise in 20 Großstädten. Zwar werden durch den Preisverfall Schnäppchenjäger angelockt. Das spiegelt sich beispielsweise in den jüngsten Zahlen des Maklerverbandes National Association of Realtors (NAR) wider: Der Index für die schwebenden Hausverkäufe stieg im Juni auf Monatssicht um 5,3 Prozent. Trotzdem droht sich die Bodenbildung bei den Hauspreisen durch die Oreo-Zwangsvollstreckungen zu verzögern.

Geringe Hausnachfrage wegen hoher Arbeitslosigkeit

Die Analysten des unabhängigen Beratungshauses Creditsights sind skeptisch. Sie gehen davon aus, dass dieses Jahr insgesamt 1,2 Millionen Häuser auf den Markt geworfen werden - alleine wegen Subprime-Zahlungsausfällen in den Jahren 2005 und 2006. Zu dieser Zahl kommen sie auf Basis von NAR- und Realtytrac-Statistiken. Letztere gehen davon aus, dass 754.000 Hausbesitzer bereits wegen ihres Zahlungsrückstands verwarnt wurden - und nun entweder refinanzieren, ihr Haus verkaufen oder räumen müssen. 50 bis 60 Prozent von ihnen droht die Zwangsvollstreckung. "Wenn wir das auf das Jahr hochrechnen, kommen wir auf 1,3 Millionen", schrieb Creditsights in einem Researchbericht.

"Während der Markt mit einer Stabilisierung rechnet, zeigen die Leerstände nach oben. Das hat auch damit zu tun, dass sich die Bedingungen für Hauskäufe verschlechtert haben. So steigen die Arbeitslosenrate und auch die Hypothekenzinsen", so Creditsights. Die Arbeitslosenrate in den Vereinigten Staaten legte im Juli auf 5,7 Prozent zu.
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Hallo zusammen


die neue Ausgabe des finanztreff.de Investmentecke weekly

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