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Alt 02.08.2008, 10:14   #1
paule2
Graf Draghila von Blütanien
 
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Standard Rallye im August und ab in den September-Frust?

Den Hurricans ging Mitte Juli die Puste aus, nachdem der DOW JONES sein 10-Jahrestief in Euronen erreicht hatte.
Seither geht es harzig-frustig nach oben. Der Dicke will auf 7.600 Euronen und der DAX an seine 100-Tagelinie, allerdings begleitet durch fast tägliches Störrfeuer von der Nachrichten-Front.
Da man zur Zeit relativ wenig von der Abgeltungssteuer-Rallye, bzw. Wahlrallye in den USA hört, kann dies bis zu den nächsten Earnings (oder Gewinnwarnungen) im September durchaus Realität werden.



Der lange Docht im Monats-Candle des DAX läßt da durchaus Hoffnung für die Bullen aufkommen. Einiges wird davon abhängen, was sich an der Carry-Dödler-Front noch tut.

Ein wenig Luft nach oben hat das grüne Konfetti schon noch.



Mein Tip: Der DAX wird sich im August in einer Spanne von 6.150 bis 6.630 Punkten bewegen.



Und selbstverständlich wird der MDAX schlechter als der DAX performen.



Nur das Kerzlein vom letzten Dienstag gefällt mir gar nicht!



Schönes Wochenende an alle!

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Gruß paule2


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Alt 02.08.2008, 10:23   #2
paule2
Graf Draghila von Blütanien
 
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News - 02.08.08 09:00
Börsenausblick: Zittrige Anleger hoffen auf Notenbanken

Wenn die Spitze der Fed Mitte der Woche über den US-Leitzins entscheidet, werden die Investoren genau hinschauen. Viele Experten sehen den Bosen an den Aktienmärkten noch nicht erreicht.


Anleger gehen mit zittrigen Händen in die neue Handelswoche. Eine Serie schlechter Wirtschaftsdaten hat die Freude über den bisherigen Verlauf der Berichtssaison merklich getrübt. Nun hängt es vor allem von den Signalen der großen Notenbanken ab, wie sich die Kurse in der anbrechenden Woche entwickeln.

Auf Wochensicht fiel der Dax um 0,6 % auf 6396 Punkte - die beiden Vorwochen hatte er je mit einem leichten Gewinn beendet. Der Stoxx 50 verlor 0,2 %. In den USA legte der S&P 500 um 0,2 % zu. Entsprechend gefragt waren Staatsanleihen, deren Renditen in der vergangenen Woche deutlich gesunken waren. Einen Dämpfer erhielt auch der Euro, der von rund 1,57 $ auf knapp über 1,55 $ sackte.

Die Optimisten machen sich an den Aktienmärkten derzeit rar. "Es ist unverkennbar, dass der Markt weiter in einer labilen Verfassung ist, und nach unserer Einschätzung jederzeit neuer Abgabedruck einsetzen kann", schreibt die DZ Bank über die US-Börsen. Dabei konnten zahlreiche Unternehmen in der laufenden Berichtssaison die Erwartungen der Analysten übertreffen: So überraschten rund 70 % der Unternehmen aus dem S&P 500 positiv, aus dem Dax lagen rund 58 % mit ihren Zwischenergebnissen über den Konsensschätzungen.



Rezession unausweichlich?

Das sagt nach Einschätzung des Standard&Poor's-Chefökonoms David Wyss aber eher etwas über die generelle Skepsis der Marktteilnehmer aus: "Wir haben deshalb Ergebnisse gesehen, die besser als erwartet waren, weil die Erwartungen an den Märkten so tief gewesen sind", sagte er. Wyss geht von weiteren Kursabschlägen aus: "Der Boden ist noch nicht erreicht."

Zur Skepsis tragen in den USA vor allem die jüngsten Konjunkturdaten bei: So verlor die US-Wirtschaft im Juli 51.000 Stellen. Zwar hatten Analysten mit 75.000 Jobs weniger gerechnet, nicht aber mit dem Anstieg der Arbeitslosenquote auf 5,7 %. Der ISM-Einkaufsmanagerindex stagnierte bei 50 Punkten. Zuvor hatte das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal mit 1,9 % unter den Erwartungen gelegen.

"Die wichtigen Daten waren extrem enttäuschend und zeigen, dass die Krise nicht vorbei ist und eine Rezession unausweichlich sein wird", sagte Donald Rissmiller vom Researchhaus Strategas. Die fragile Lage der US-Konjunktur sorgt nun immerhin dafür, dass die Furcht der Anleger vor einer baldigen Zinserhöhung der US-Notenbank Fed schwindet. Ihre Spitze trifft sich am Dienstag. "Die Sitzung steht im Fokus der Anleger", sagt Wyss. Investoren werden ihre Aussagen auf künftige Zinssignale hin abklopfen.



Die sich eintrübende Konjunktur wird auch an den europäischen Finanzmärkten zu einem immer wichtigeren Thema: So sanken die am Freitag veröffentlichten europäischen Einkaufsmanagerindizes für Juli auf Rezessionsniveaus. Die sich eintrübenden Wirtschaftssignale aus Euro-Land sorgen längst für Kauflaune an den Bondmärkten und belasten den Euro.

Auch die Aktienmärkte könnten darunter noch leiden. "Für eine Entwarnung ist es noch zu früh", sagt Jörg Rahn, Volkswirt bei M.M. Warburg. Prinzipiell seien viele schlechte Nachrichten in den Aktienkursen enthalten. "Ich vermute aber, dass es weiter Rückschläge geben kann." Vor allem von Konjunkturseite drohe noch die eine oder andere negative Überraschung.

Zudem hängen Europas Aktienmärkte weiter an Nachrichten von Banken, von denen viele noch Zahlen vorlegen müssen. Im Euro Stoxx 50 haben dies erst drei von 15 Finanzinstituten getan. Diese Woche kommen unter anderem HSBC , Société Générale , BNP Paribas , Commerzbank , Münchener Rück , Aegon, Allianz , Axa und Barclays .



Mehltau über den Märkten

Für die Renten- und Devisenmärkte spielt dagegen die Wortwahl von Jean-Claude Trichet, dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) im Mittelpunkt. Angesichts der aktuellen Wirtschaftsdaten könne er nicht allzu sehr mit Zinserhöhungen drohen, erwartet Michael Klawitter, Devisenexperte von Dresdner Kleinwort. "Wir laufen in Europa gerade in eine Rezession rein", sagte er. Das werde den Euro tendenziell weiter belasten. "Höchstens ein steigender Ölpreis könnte diesen Trend konterkarieren", sagt Klawitter.

Auch Eugen Keller, Analyst beim Banhaus Metzler spricht von einem wachsenden Konjunkturpessimismus, der sich wie "Mehltau" über die Stimmung an den Märkten lege. In der anbrechenden Woche stünden daher die Industrieproduktion in Deutschland und Italien unter verschärfter Beobachtung. Die Konjunkturskepsis stimmt die Strategen an den Rentenmärkten mehrheitlich optimistisch, denn Zinserhöhungen der EZB werden dadurch unwahrscheinlicher.

Das Bankhaus Metzler gibt sich vorsichtiger: Nach den deutlichen Gewinnen der Anleihemärkte in der abgelaufenen Woche, könne es nun auch Rückschläge geben - vor allem wenn die Notenbanken die Anleger wieder an die hartnäckig hohe Inflation erinnern sollten.


Von Von Yasmin Osman, Elisabeth Atzler (Frankfurt) und Ning Wang (New York)





Quelle: Financial Times Deutschland
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Alt 02.08.2008, 11:25   #3
paule2
Graf Draghila von Blütanien
 
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Kommt Rezession, werden Rohstoffe billiger!







Und das, trotz der größten Konfetti-Parade aller Zeiten!



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Alt 02.08.2008, 12:55   #4
unkraut
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Alt 02.08.2008, 13:04   #5
paule2
Graf Draghila von Blütanien
 
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Ort: Perle von Südbaden
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Zitat:
Zitat von unkraut

Ein Chart, mehr als tausend Worte

http://www.goldseiten.de/content/di...hp?storyid=7915

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Alt 02.08.2008, 15:31   #6
unkraut
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Alt 02.08.2008, 17:03   #7
mrabc
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Registrierungsdatum: May 2001
Beiträge: 8.343
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Zitat:
Zitat von unkraut

Ein Chart, mehr als tausend Worte

http://www.goldseiten.de/content/di...hp?storyid=7915


Wenn Goldseiten Charts verwendet sollten sie aber auch drauf achten, dass es im Zeitablauf Erweiterungen der Datenbasis gegeben hat und zumindest drauf hinweisen.

Zitat:
Please note breaks in data: Data prior to 2003-01-01 include adjustment, extended, and seasonal credit. Data from 2003-01-01 to 2007-11-01 include primary, secondary, and seasonal credit. Data from 2007-12-01 to 2008-02-01 include primary, secondary, seasonal, and term auction credit. Data from 2008-03-01 forward include primary, secondary, seasonal credit, primary dealer credit facility, other credit extensions, and term auction credit. - Quelle

Vll. macht sich ja jemand mal den Spaß das auseinander zu nehmen.
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Alt 02.08.2008, 18:46   #8
WM 90
Berentzen - Kursziel: 12 Euro!
 
Benutzerbild von WM 90
 
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Beiträge: 5.478
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Zitat:
Zitat von unkraut

Geheime Hilfen für Herrn P.


http://www.welt.de/welt_print/arti2...r_Herrn_P..html



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"Es wird jetzt alles sehr schnell gehen"
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Alt 03.08.2008, 20:29   #9
unkraut
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das Update 15/2008 des Rohstoff-Spiegels


http://www.rohstoff-spiegel.de/coun...8-15-update.pdf
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Alt 04.08.2008, 09:00   #10
Nexus
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Drüben wird die Bankenkrise bereits als „easy - peasy“ eingestuft.


Krisenbarometer weiterhin unter „dausend“.



Wann kommt endlich Euer Crash? Müssen wir jetzt bereits bis September warten?

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Le bon sens est la chose du monde la mieux partagée: car chacun pense en être si bien pourvu, ......
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Alt 04.08.2008, 11:38   #11
TomJones
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Dr. Marc Faber: "We Are Never Prepared For What We Expect"
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Alt 04.08.2008, 11:39   #12
TomJones
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In USA könnten lt. Experten noch hunderte Banken crashen

04.08.2008 - 08:45


New York (BoerseGo.de) - In den USA werden dem Ökonomen Nouriel Roubini zufolge noch viele Banken pleite gehen. Wie der renommierte Experte gegenüber dem Anlegermagazin “Barron`s” ausführte, dürften infolge der Kreditkrise und einer damit einhergehenden Rezession noch hunderte Institute zur Zahlungsunfähigkeit gelangen. Das Land befinde sich in der zweiten Phase der Rezession. Die wirtschaftliche Schrumpfungsphase werde noch mindestens 18 Monate anhalten. Eine Rettung der Bankenbrache sei nur mit Hilfe der Steuerzahler möglich. Diese dürften mit mindestens einer Billion Dollar zur Kasse gebeten werden. Es sei jedoch eher wahrscheinlich, dass sich deren Belastungen auf zwei Billionen Dollar erstrecken. Die Banken hätten bislang nur die Ausfälle infolge der Subprime-Hypothekenkrise abgeschrieben. Es müssten jedoch noch enorme Verluste aus dem Privatkundengeschäft wertberichtigt werden. Hiefür hätten die Banken keine Rücklagen. Die US-Notenbank habe auf die Krise bislang nur verhalten reagiert.
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Alt 04.08.2008, 11:40   #13
TomJones
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wo ist eigentlich der Graf abgeblieben??
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Alt 04.08.2008, 12:39   #14
paule2
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Zitat:
Zitat von TomJones

wo ist eigentlich der Graf abgeblieben??

Da, wo Nexus noch hin will!

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Alt 04.08.2008, 14:22   #15
cloneshare
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Zitat:
Zitat von Nexus


Drüben wird die Bankenkrise bereits als „easy - peasy“ eingestuft.


Krisenbarometer weiterhin unter „dausend“.



Wann kommt endlich Euer Crash? Müssen wir jetzt bereits bis September warten?



der Crash war schon

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