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Alt 24.10.2004, 07:39   #4156
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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http://www.wams.de/data/2004/10/24/350263.html


Angstsparen ist nur ein Mythos
Ökonomen: Sparquote schadet Wachstum nicht

Vor 40 Jahren war Deutschland ein anderes Land. Sparen war gut. In die westdeutschen Sparbücher waren goldene Regeln gedruckt: "Sage nicht, es geht nicht, wenn andere etwas zurücklegen, die weniger haben als du", zum Beispiel.


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Einen für Nasdaq10.000 zur Weiterbildung :
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Alt 24.10.2004, 07:39   #4157
germanasti
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Dollar zeigt nur leichte Schwäche
Umfrage der Welt am Sonntag: Trotz Unruhe am Devisenmarkt erwarten die Experten kein neues Euro-Hoch
...

http://www.wams.de/data/2004/10/24/350576.html

:
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Alt 24.10.2004, 07:41   #4158
germanasti
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http://www.wams.de/data/2004/10/24/350573.html


Millionäre wurden zu Bettlern
Der Schwarze Freitag war eigentlich ein Montag: 75 Jahre sind seit dem Börsencrash von 1929 vergangen


:
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Alt 24.10.2004, 08:32   #4159
germanasti
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Cherry:



Im Wochenchart sieht man ein schönes doji beim Brent & dies als 3. Welle seit 2003, welche schon fast final steil ist. :

46,20 sollte das sehr kurzfr. Ziel sein, diese oder nächste woche...

Zudem ist 53-55 der längerfr. Zielbereich
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Alt 24.10.2004, 08:35   #4160
germanasti
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Was ist denn mit dem Rand letzte Woche passiert? :


Das wird ein teurer Südafrika-Urlaub
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Alt 24.10.2004, 08:39   #4161
germanasti
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Acampora-Kolumne: Ein bißchen Hokuspokus
24.10.2004 08:05:00



Es geht immer noch seitwärts an der US-Börse. Doch nicht mehr lange, davon bin ich überzeugt. Die Zeichen, daß die Kurse bald Fahrt aufnehmen, mehren sich. Nehmen wir zum Beispiel den Dow Jones: Ist Ihnen aufgefallen, daß hier geradezu systematisch ein Titel nach dem anderen einbrach. Zuletzt der Versicherer AIG. Alle 30 Werte des Index haben also mehr oder weniger konsolidiert oder stecken mittendrin. Und das ist nicht nur beim wichtigsten US-Aktienindex so, sondern in vielen Bereichen des Markts zu beobachten. Ein gutes Zeichen. Die Börse bildet einen Boden.
Auch saisonale Aspekte sprechen für einen Kursaufschwung. In der Regel legt die Börse vor dem Jahreswechsel eine Rally hin. Eigentlich logisch, wenn man bedenkt, daß das Hauptgeschäft vieler Branchen im letzten Quartal eines Jahres über die Bühne geht. Treibende Kraft einer Jahresendrally könnten die Unmengen an Liquidität sein, auf denen vor allem institutionelle Investoren sitzen. Und die müssen wohl oder übel langsam investieren. Schließlich sollen bis zum Jahresende Kursgewinne die Bücher zieren.

Und wem diese Aspekte immer noch nicht reichen, der wage einen Blick in die Vergangenheit. In der gesamten Historie des Dow Jones schloss jedes Jahr, das mit einer 4 endete, mit einem Kursplus. Zuletzt 1994. Und 2004 sollte dies auch der Fall sein. Hokuspokus? Ja, vielleicht. Aber die Amerikaner lieben solche Spielchen mit historischen Daten und Wahrscheinlichkeiten und werden den Teufel tun, eine solche Serie tatenlos enden zu lassen. Also Hokuspokus oder nicht, sehen wir es pragmatisch. Es wird demnächst aufwärts gehen.

http://www.finanzen.net/news/news_d...14&RubrikNr=385

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Ohweh, Acampora ist nun extrem bullisch.

Der fettmarkierte Satz zeigt mal wieder wie wenig Ahnung er vom Fundamentalgeschäft hat, denn die Q4-Ausblicke fast aller Unternehmen sind grösstenteils GROTTENSCHLECHT!
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Alt 24.10.2004, 08:41   #4162
germanasti
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Google: Reichtum wie im Märchen (EuramS)
24.10.2004 08:05:00



Die Suchmaschine Google macht nicht nur die Gründer reich, sondern füllt auch die Kassen der Aktionären. Das dürfte auch noch ein Weilchen so bleiben.
von Stephan Bauer

Lust auf eine phantastische Geschichte? Hier ist eine: 1999, ein Jahr nach Gründung des Suchmaschinenbetreibers Google, schaffen Larry Page und Sergey Brin 220000 Dollar Umsatz. 2000 sind es 19 Millionen, drei Jahre später 962 Millionen Dollar. Im August dieses Jahres kommt das Unternehmen an die Börse. Im Augenblick ist Google rund 40 Milliarden Dollar schwer – fast doppelt soviel, wie der größte Automobilhersteller der Welt, General Motors. Den Gründern spült der IPO jeweils mehr als fünf Milliarden Dollar in die Tasche. Google ist laut Unternehmensberatung Deloitte Touche die schnellstwachsende TechFirma Nordamerikas. Soweit alles wie im Märchen. Vergangene Woche mußte Vorstand Eric Schmidt – übrigens auch ein Aktienmilliardär – erstmals nach dem Börsengang Flagge zeigen. Anleger erwarteten angesichts all der Superlative Riesenhaftes. Das Ergebnis vermochte zu begeistern: Gewinnplus 154 Prozent auf 52 Millionen Dollar, Umsatz auf 806 Millionen Dollar glatt verdoppelt. Die Aktie – wie soll es in einer sagenhaften Geschichte anders sein – stieg nach den Zahlen um mehr als 13 Prozent.

Hinter dem filmreifen Aufstieg steckt ein boomender Werbemarkt. Der Gag an Google: Nicht nur die Suchmaschine arbeitet rasend flink und erobert immer mehr Nutzer. Auch das Werbekonzept der unauffälligen "WordAds" – zum jeweilig gesuchten Stichwort passende Textanzeigen – kommt prima an. Eine Untersuchung der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers zeigt: Im zweiten Quartal des Jahres entfielen 40 Prozent aller Internet-Anzeigen auf diese Gattung. Der Markt soll laut David Hallermann, Analyst beim US-Marktforscher EMarketer, im laufenden Jahr um 55 Prozent auf etwa vier Milliarden Dollar wachsen.

Die Konkurrenz schläft selbstverständlich nicht. Software-Riese Microsoft hat den Markt im Visier und bastelt an einer eigenen Suchmaschine für sein Internetportal MSN. Und auch das Web-Portal Yahoo hat zuletzt bewiesen, daß es sich ein gehöriges Stück vom Kuchen abschneidet. Im Moment aber hat Börsenfrischling Google wohl die Nase vorn. "Sie gewinnen Marktanteile", sagt Barry Randall, Fondsmanager bei der Gesellschaft US Bancorp. Die Gretchenfrage: Wie nachhaltig ist das Wachstum? "Sie können nicht nur eine Suchmaschine sein. Sie müssen noch andere Wege finden, ihre Nutzerzahlen zu steigern", mahnt Analyst Bill McVail vom US-Vermögensverwalter Turner Investments. Ansätze sind vorhanden: So präsentiert Googles Einkaufsportal Froogle Surfern auf Shoppingtour die bekannten Text-Werbeblöcke. Bereits im März startete zudem der Mail-Dienst GMail. Die Idee: Nutzer lassen alle Mails auf Servern von Google und können diese intelligent durchsuchen. Post sortieren braucht hier niemand mehr.

Die Fortsetzung der Erfolgs-Saga ist also bereits in Arbeit. Ein inzwischen weltweit bekannter Markenname und ein dicker Batzen Cash in der Kasse sprechen dafür, daß diese Geschichte dauerhaft mehr als eine Episode ist.

http://www.finanzen.net/news/news_d...p?NewsNr=234413

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Alt 24.10.2004, 08:41   #4163
germanasti
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Bush: Hat er eine Wiederwahl verdient? (EuramS)
24.10.2004 07:59:00



In anderthalb Wochen wählt Amerika einen neuen Präsidenten. Trotz Irak-Debatte glauben Volkswirte: Die Lage der Wirtschaft wird die Wahl entscheiden. EURO zieht die Bush-Bilanz.
von Sven Parplies

Eigentlich ist alles ganz einfach. George W. Bush wird die Präsidentschaftswahl in den USA klar gewinnen. Mit 57,5 Prozent der Stimmen. Das hat Ray Fair, Wirtschaftsprofessor der renommierten Yale-Universität, errechnet. Grundlage der Prognose sind handfeste Fakten wie das Bruttoinlandsprodukt und die Inflation.

Fairs These: Die Wirtschaftsentwicklung ist der ausschlaggebende Punkt einer jeden Präsidentschaftswahl. Daß seine Formel nicht zwangsläufig ein Hirngespinst ist, zeigt ein Blick in die Historie: Bei sieben der letzten zehn Wahlen sagte Fair den Sieger richtig voraus. Die Fehlerquote der Prozentschätzung lag bei lediglich 2,5 Punkten. Besonders Amtsinhaber George Bush weiß um die Brisanz der Wirtschaft: In der Nachkriegsgeschichte gab es lediglich zwei Präsidenten, die nach einer Amtszeit in den Ruhestand geschickt wurden. Beide stolperten über schlechte Wirtschaftsdaten – Jimmy Carter über die hohe Inflation, George H.W. Bush, der Vater des aktuellen Präsidenten, über Steuererhöhungen. "Es ist die Wirtschaft, Dummkopf", hatte Bill Clinton damals seinen Stab auf den Wahlkampf eingeschworen.

Entsprechend hart streiten die Rivalen auch dieses Mal über den Zustand der US-Wirtschaft. Wer das Duell zwischen Bush und Herausforderer John Kerry verfolgt, kann kaum glauben, daß sie über dasselbe Land reden: Bushs Amerika hat dank der entschlossenen Politik des Präsidenten eine gefährliche Wirtschaftskrise gemeistert. Kerrys Amerika wurde von einem Präsidenten an den Rand des Ruins getrieben, dessen Wirtschaftsbilanz so verheerend ist wie bei keinem seiner Vorgänger seit der großen Depression in den 30er Jahren.

Die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte. "Die Bilanz der Bush-Regierung fällt unter dem Strich gemischt aus", meint Patrick Franke, US-Volkswirt der Commerzbank. Zumindest bei den Aktionären hat Bush gute Karten: Zwar hatte der Präsident durch den Militärschlag gegen Saddam Hussein die Abwärtsbewegung an den Börsen beschleunigt und damit Anleger verärgert. Doch die Versöhnung kam schnell: Bushs Konjunkturprogramm trieb die Kurse in die Höhe. In den letzten anderthalb Jahren hat der S&P-500-Index gut 35 Prozent zugelegt. Die Steuersenkung auf Dividendeneinkünfte sorgte dafür, daß Unternehmen wie Microsoft endlich Bargeldbestände an Aktionäre ausschütten. "Die herrschende Meinung an den Finanzmärkten ist, daß eine Wiederwahl Bushs besser für Aktien wäre, da er als unternehmerfreundlich und als Steuersenker gilt", beobachtet Klaus Martini, Chef-Stratege der Deutschen Bank.

Doch steigende Aktienkurse allein reichen nicht aus, um eine Wahl zu gewinnen. Größtes Handicap für den Präsidenten sind die herausragenden Wirtschaftsdaten seines Vorgängers. Bill Clinton profitierte in den 90er Jahren vom beispiellosen Boom der New Economy. Neue Hightech-Firmen schufen Arbeitsplätze, die Aktiengewinne stimulierten die Konsumlust der Bevölkerung und trieben die Wirtschaft weiter an. Clinton konnte Rekordzahlen und sogar einen Haushaltsüberschuß von 200 Milliarden Dollar vermelden.

Ein Blick in die Statistik zeigt aber: Die Wirtschaft schwächelte bereits am Ende der Clinton-Zeit. Die Börsenkurse schwenkten im März 2000, also zehn Monate bevor Bush ins Weiße Haus einzog, in eine Abwärtsbewegung.

"Bush ist im Grunde ein Pechvogel", meint Stephan Bierling, Professor für Internationale Beziehungen an der Universität Regensburg. "Er wurde Präsident, als die USA gerade in eine Rezession schlitterten. Der Terrorschock des 11. September hat die Lage weiter verschlechtert. Das waren Entwicklungen, die er nicht zu verantworten hatte."

Das politische Scheitern des Vaters vor Augen, entwickelte der zweite Bush im Weißen Haus einen bemerkenswerten Aktivismus. Kein Präsident der jüngeren US-Geschichte hat in so kurzer Zeit so viel Geld ausgegeben wie dieser: Nicht nur für den Anti-Terrorkampf, auch für Bildungs- und Sozialprogramme, darunter Zuschüsse für Rentner beim Kauf von Medikamenten. Wichtigster und zugleich teuerster Posten im Programm aber sind die Steuersenkungen, durch die Bush bislang 460 Milliarden ausgeschenkt hat. Eine Summe mit der man nach derzeitigem Marktwert zwei Drittel der Unternehmen im deutschen DAX kaufen könnte.

Nach Ansicht von Paul Krugman, Wirtschaftsprofessor und einer der schärfsten Bush-Kritiker, hatten die Steuersenkungen zwei Effekte – sie steigerten das Einkommen der Topverdiener und rissen ein gigantisches Loch in die Staatskasse. Im Fiskaljahr 2004 lag es bei 412 Milliarden Dollar. Etwa ein Drittel davon, kalkulieren Volkswirte, sind die Folge der Steuersenkungen. Das wichtigste Ziel aber, eine nachhaltige Belebung der Wirtschaft und neue Jobs, sei nicht erreicht worden, kritisiert Krugman. Seine Warnung: "Bush führt das Land in eine tiefe Krise." Den Republikanern wohlgesonnene Volkswirte halten dagegen: Sie verweisen darauf, daß Topverdiener und Unternehmer die Steuergeschenke für Investitionen nutzen, damit die Konjunktur ankurbeln und neue Jobs schaffen. Davon werde auch die Unterschicht profitieren. Daß Besserverdiener von den Steuersenkungen besonders profitieren, sei nur logisch. Schließlich zahlen sie deutlich höhere Abgaben. In den USA werden zwei Drittel der Steuereinnahmen von zehn Prozent der Bevölkerung erbracht – die Masse, etwa 50 Prozent, steuert nur vier Prozent bei.

Die positive Entwicklung der amerikanischen Wirtschaft seit dem Terror-Schock stärkt den Präsidenten. Die Rezession des Jahres 2001 wurde – auch dank kräftiger Unterstützung durch die Zinssenkungen von Notenbank-Chef Alan Greenspan – schnell überwunden. Die Wachstumsdynamik läßt deutsche Beobachter vor Neid erblassen. Für das laufende Jahr erwarten Volkswirte ein Plus von über vier Prozent. "Die Wirtschaft ist stark und sie wird stärker", lautet ein Kernsatz in den Wahlkampfreden des Präsidenten.

Bushs Dilemma: Viele US-Bürger trauen dem Aufschwung nicht. Das liegt an der Situation auf dem Arbeitsmarkt. Mit 5,4 Prozent ist die Arbeitslosenquote zwar auf einem relativ niedrigen Niveau, aber noch immer über den Boomjahren unter Clinton. Vor allem in den wichtigen Industriestaaten Ohio und Pennsylvania hat der Präsident einen schweren Stand.

"Wenn die Leute sehen, daß ihr Nachbar keinen Job hat, beeinflußt das ihre Wahlentscheidung", beobachtet Wirtschaftsprofessor Fair, der in diesem Jahr Gefahr läuft, mit seiner Wahlprognose daneben zu liegen. Umfragen des Meinungsforschungsinstituts Gallup zeigen: Eine knappe Mehrheit billigt Kerry derzeit größere Kompetenz in Wirtschaftsfragen zu als dem Amtsinhaber.

Bleibt die Last des Haushaltsdefizits. Wer immer die Wahl gewinnt – die Kassenlage wird zum zentralen innenpolitischen Thema der kommenden Amtsperiode und auch die Börse beschäftigen. David Bradford von der Princeton Universität spricht von einer "tickenden Zeitbombe". Bush setzt auf einen nachhaltigen Wirtschaftsaufschwung, Kerry will die Steuersenkungen für Topverdiener zurücknehmen. Zugleich versprechen aber beide im Wahlkampf neue Ausgaben. Die Programme haben eins gemeinsam – sie sind beunruhigend schwammig.

Das Horror-Szenario: Das hohe Defizit könnte die Inflation anheizen, die Notenbank zu Zinserhöhungen zwingen und den Aufschwung abwürgen. Die Fondsgesellschaft Baring etwa rät, Amerika unterzugewichten und auf Asien zu setzen. Wegen der anziehenden Geldpolitik würden sich US-Aktien "über mehrere Jahre" schlechter entwickeln als der Weltmarkt.

Doch so dramatisch muß es nicht kommen: In den Parteien wird hinter den Kulissen bereits über eine realistische Finanzpolitik beraten. Eine Variante wäre eine radikale Vereinfachung der Steuergesetze. "Wenn das System transparenter wird, würden die Wähler dem Präsidenten vermutlich auch eine moderate Steuererhöhung verzeihen", glaubt Volkswirt Franke. Zumindest vorerst scheint das Problem unter Kontrolle: Die amerikanische Wirtschaft dürfte 2005 erneut robust wachsen und strukturelle Defizite übertünchen. Morgan Stanley sieht für US-Aktien ein Potential einschließlich Dividende von acht Prozent. Egal, ob der Präsident Bush oder Kerry heißt.

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Alt 24.10.2004, 08:55   #4164
Gert
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Hab mir gestern Abend mal die DVD reingezogen.
Fahrenheit 9/11. Da sieht man mal, wie Onkel Bush die Welt verarscht!

http://vidirent.abcbtx.de/c.php/fil...rent&filialid=8
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Alt 24.10.2004, 08:57   #4165
germanasti
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Gert:

Der kommt am 01.11. auf Pro7.

Hast du schon? Falls net, brauchst nicht.
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Alt 24.10.2004, 09:00   #4166
germanasti
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Alt 24.10.2004, 09:01   #4167
germanasti
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Schon 19 Tote & über 1000 Verletzte beim Erdbeben in Japan
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Alt 24.10.2004, 09:09   #4168
germanasti
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Wird es kommende Woche einen kleinen Abverkauf, oder windows dressing zu ultimo bzw. verfrühte Euphorie für US-Wahl geben?

Mittwoch beige book & Freitag Q3-BIP.
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Alt 24.10.2004, 09:09   #4169
germanasti
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Soderle, Urlaub ruft.

Vll. liest man sich ab und an.


Euch eine schöne Woche
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Alt 24.10.2004, 09:25   #4170
syracus
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Morgen

The Washington Post: Kerry for President....

..... We do not view a vote for Mr. Kerry as a vote without risks. But the risks on the other side are well known, and the strengths Mr. Kerry brings are considerable. He pledges both to fight in Iraq and to reach out to allies; to hunt down terrorists, and to engage without arrogance the Islamic world. These are the right goals, and we think Mr. Kerry is the better bet to achieve them.

http://www.washingtonpost.com/wp-dy...-2004Oct23.html

syr
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