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Alt 11.12.2002, 06:05   #1
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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Posting 11.12.02: Weihnachtsgeschäft zusammengebrochen. Damit die nächste Katastrophe!

Ein beschaulicher Dienstag zog übers Land, welcher vor allem in Japan und Amerika von grosser Langeweile geprägt war. Dort hiess das Motto „stützen und abwarten“, ganz im Gegensatz zu Deutschland, wo der DAX wie vom Affen gebissen über 3% ins Plus gerannt ist. Gründe waren dafür keine zu finden, womit man es als kleine Illusion abtun kann. Deutlich zu sehen war überall die fehlende Dynamik, was glasklar für bereits geschlossene Bücher der Fonds spricht. Denen wäre es wohl nun am liebsten, passiert bis Jahresende unvolatil überhaupt nichts mehr. Doch könnten noch einige Gewinnwarnungen anstehen.
Bis zum Jahresende hin müssen wir uns wohl auch noch mit den Dauerinterventionen abfinden, welche nach der Zinsentscheidung mal wieder an Ruhmlosigkeit nicht zu überbieten waren. Erst gehalten ohne Ende und dann die letzte halbe Handelsstunde hoch auf neue Tageshochs. Doch nur beim DOW & S&P. Nasdaq bekam in den letzten 5 Minuten gewaltigen Abverkaufsdruck. Somit war es ein weiterer Tag voller künstlicher Bewegungen – mehr nicht! Dieser war übrigens bereits vor Börseneröffnung dazu verdammt, in keinem Kollaps zu enden. Im open market lagen 8,3 Mrd. Dollar, obwohl an Zinsentscheidungstagen dieser NIE mit Kapital bedient wird. Wie dramatisch steht es tatsächlich um Amerika?
Volumen bleibt mit 1,4 Mrd. Nasdaq & 1,2 Mrd. NYSE sehr sehr niedrig. & zur Abwechslung mal wieder 90% Upvolumen, nachdem es vorgestern noch exakt umgedreht war. Solche Extreme sind auf Dauer fürchterlichst ungesund!

Lediglich Oktoberdaten zu Grosshandelsumsätzen (-0,1%) und Lagerbestände (-0,3%) standen auf dem Programm, welche so gut wie überhaupt kein Interesse geweckt haben sollten. Schliesslich ist uns nach wie vor nicht bekannt, wie übervoll die Läger im März 2000 waren! Einzig Automobile sollten einen Blick wert sein. Dessen Bestände stiegen in Monat 10 um 2,6%, womit die signifikante Schwäche im Autosektor wohl nachhaltig ist. Ergo kann man jetzt schon absehen, dass auf beteiligte Firmen in diesem Bereich eine gewaltige Abschreibungswelle zukommt, welche Spezies wie FORD wohl kaum überleben werden. & damit wird die nächste Stufe der Baisse gezündet!
Spektakulärer hingegen das update von Nokia, welches zur Enttäuschung aller nur am unteren Ende der Erwartungen gelegen ist. Nokia baute zwar Marktanteile aus und hatte ein einigermassen passables Weihnachtsgeschäft, doch spürt man die Rezession nun deutlich. Eine weitere Blase, die kurz vor dem Christfest geplatzt ist! By the way war es eh verwunderlich, dass Börsianer im Vorfeld so optimistisch hinsichtlich Nokia waren. Diese firma hat es doch tatsächlich geschafft, mit dem gestrigen Tag zum 6. Mal in diesem Jahr Prognosen zu senken. Trotzdem hat sich der Kurswert um illusorische 100% erhöht. Klare Zeichen wie wenig diese Baisse weiterhin fortgeschritten ist!
Umso dramatischer entwickelt nun die Einzelhandelssituation zur Vorweihnachtszeit. Lt. einem halboffiziellen Indikator fielen diese vergangene Woche um 2,3%, womit der x-mas-Boom wohl endgültig zu Grabe getragen werden kann! Noch muss man etwas vorsichtig sein mit diesen Daten, doch sollten sie sich bestätigen, könnte uns die schlimmste Gewinnwarnungswelle dieser Baisse bevorstehen. Die Messlatte war im Vorfeld verdammt hoch gesteckt!

Leider ein non-event blieb die FED-Zinsentscheidung. Keine Zinsänderung bei gleichbleibend dummen Aussagen a´la Wirtschaft arbeitet sich durch die Talsohle durch bei angemessenem Risiko zwischen Inflations- und Rezessionsgefahr. Eben ein non event und gleichzeitig gestrichen volle Hosen Allans, seinen grossen Fehler von Anfang November rückgängig zu machen. So beobachten wir weiter wie die Inflation anzieht & beim nächsten echten Aufschwung so schnell explodiert, dass keine Rettungsmassnahmen mehr möglich sind. Diese Vorstellung ist momentan noch für kaum jemanden denkbar, doch vll. schon bald bittere Realität. D.h. heisst es in puncto FED: Time will tell (oder auch nicht)!

Dank neuerlichen Interventionen wurde an den Börsen der downmove (damit) überraschend nicht fortgesetzt, womit sich wohl das Szenario eines klassischen sell outs mit anschliessendem letzten deftigen Pullback zerschlagen hat. Zu kurz die verbleibende Zeit bis zum grossen Verfall. Von einer grossen Rallye kann man nun aber auch nicht mehr unbedingt sprechen, insofern keine neuen Rekordinterventionen stattfinden. Viel zu schlecht sind nahezu alle Indikatoren & obendrauf beginnen immer mehr Einzelwerte Verkaufssignale zu senden (was übrigens ein Grund war, warum Allan gestern den sell out verhinderte). Damit bleibt abzuwarten wie weit ein Pullback von den GD50/GD100-Linien möglich ist. Bei Durchbruch nach unten ist lt. Technik Baisse vorbei, insofern es nicht schon heute geschieht. Dann wäre doch noch ein false break möglich.
1932-Vergleich sagt kleines PingPong-Spiel bei S&P zw. 850 & 890 P. Schläft der Markt schon vorher ein und wir sehen es zw. 890 und 920 P.? An das grosse GD-Spiel beim Nasdaq mag ich angesichts der fehlenden Dynamik momentan nicht mehr glauben. & ein grosser Crash noch vor Weihnachten? Lt. Geschichte nicht möglich. Trotzdem sollte man im Hinterkopf behalten, das JEDER Kenntnis über das Katastrophenjahr 2003 hat. Entsprechend sind Longpositionen eine verdammt heisse Sache.

Nahezu drei Jahre sind nun vergangen, seit wir den Beginn des grössten Börsen- und Wirtschaftscrash aller Zeiten erlebt haben & es ist doch tatsächlich so, dass selbst nach solch einer langen Zeit noch nichtmal ansatzweise eine zwingend notwendige Depressionsphase eingesetzt hat. Dies ist ein weiterer Weltrekord, ausgelöst von unendloser Pumperei Allan Greenspans und wohl der Hauptgrund für die schlimmste Wirtschaftskrise aller Zeiten, welche wir in den kommenden rund 15 Jahren erleben werden. Schon traurig das ein einziger Mensch solch eine Macht erlangen konnte, dass nur wegen ihm die Realtätserkennungsphase solange nach hinten geschoben wurde, so dass es nun zu spät für eine normale Gesundung ist. Wann wird das die Welt erkennen und dafür Amerika bzw. Greenspan entsprechend würdigen?
Das Hauptproblem in Amerika ist dabei, dass man keine Massnahmen zur Gesundung der offensichtlich vorhandenen Missstände einleitet, sondern versucht den kranken Patienten immer weiter mit Drogen vollzupumpen & ihn so bis zum absoluten Kollaps auspresst wie eine eh schon trockene Zitrone. Wie hier schonmal vor einigen Monaten und am Sonntag von Hellmeyer auf N-TV angesprochen, erlebt Amerika seit fast zwei Jahren keinen echten Aufschwung mehr, sondern wächst nur noch aus der Substanz heraus & sowas ist das ungesündeste was man sich in einer Abschwungsphase nur vorstellen kann! Die Bevölkerung verschuldet sich zur Aufrechterhaltung des Konsumbooms weiter und Aktiengesellschaften halten ihr Kursniveau einigermassen dank erhöhter Dividendenzahlungen oder eigener Aktienrückkäufe, welche vom Grundkapital finanziert werden. Das grosse Drama findet man aber in den Firmen selbst, welche die wegbrechenden Umsätze & Gewinne nicht würdevoll ertragen, denn immer nur nach oben kann es nicht gehen, sondern mit extremsten Kostensenkungsprogrammen sich so sehr verschlanken, dass rekordverdächtige Rabatte den Umsatz einigermassen aufrechterhalten lassen können. Nur ist dies kein ausmerzen eines Missstands, sondern nichts als ein vorübergehender Effekt, welcher bei einer andauernden Abschwungsphase irgendwann zum Bumerang wird & dann stehen die Firmen splitterfasernackt im Wind und müssen weitere Rückgänge ohne jeglichen Puffer hinnehmen. Die Folge wäre eine wohl noch nie dagewesene Pleitewelle, welche selbst bislang noch absolut kerngesunde Unternehmen an den Rand des Scheiterhaufens treiben würde. & exakt dies ist das Problem, welches weder ein Bush mit Steuersenkungen, noch ein Allan Greenspan mit permanenten Liquditätsflutungen bekämpfen kann. Der Lösungsweg dafür ist die Zeit, welche alle Wunden heilt und Menschen soweit zu ihren Wurzeln zurückkehren lässt, bis sie wieder genügend Potential für eine nächste andauernde Aufschwungsphase entwickeln. Eine Tatsache, welche Amerika angesichts dieser Missstände mit Sicherheit nicht mehr erreichen kann. D.h. entweder sehen wir den anvisierten Bürgerkrieg mit Zerfall in viele bedeutungslose Einzelstaaten (denkt an das scheinbar unumstössliche römische Reich), oder einen globalen Krieg, an dessen Ende Amerika der grosse Sieger sein wird. Zwei Wege, wovon einer glasklar beschritten wird. Andere Möglichkeiten sind momentan keine ersichtlich, insofern niemand das Rad neu in dreieckiger Form erfindet.
By the way, von vielen Leuten wird die mangelnde Investitionsbereitschaft als Grund angeführt, welche jeden Aufschwungsversuch abbremst. Dies ist so auch korrekt & gleichzeitig müssig an diesem Weg irgendwelche Reparationsversuche vorzunehmen. Neue Investitionen sehen wir erst im fortgeschrittenen Stadium eines Aufschwungs. & da wir momentan noch nichtmal die zwingend notwendige Abschwungsphase hinkriegen, ist jedes weitere Wort darüber unnötig. Zudem wird eh weiter das Gegenteil eintreten, sprich weitere Investitionseinsparungen.

Neue Gefahr für den Weltfrieden scheint sich abseits der Börse aufzutun, nämlich in Sachen Irak und dem mittlerweile nicht mehr erträgliche Gestänkere der USA! Saddam verhält sich in den letzten Wochen mit einer perfekten psychologischen so lammfromm, dass er die Amis damit mittlerweile zur Weissglut bringt. Er lässt die UN-Inspektoren gewähren, händigte artig einen geforderten Bericht aus & entschuldigte sich sogar beim kuwaitischen Volk für die Unannehmlichkeiten in 1990. Kein Thema, dies ist lediglich ein Ablenkungsmanöver und mit Sicherheit keine Wandlung vom Saulus zum Paulus, doch trotzdem hat er damit gegen Amerika bereits einen ersten grossen Sieg eingefahren und zeigt deutlichst welcher dieser beiden Gegner über Klugheit und welcher über ein strohdummes Wesen verfügt. Anders lässt sich diese Meckerei von Bush & Co. leider nicht mehr erklären und wenn dies noch eine Weile so weitergeht, wird Saddam den Amis noch völlig die Hosen ausziehen. Eine verdammt gefährliche Situation für ein Land, welches diesen Krieg unter allen Umständen braucht!
Dieser Zwang zur Ballerei sollte auch der Grund sein warum es unter allen Umständen einen amerikanischen Angriff geben wird, denn die Rüstung wird in 2003 das letzte verbliebene Standbein sein, welches die amerikanische Wirtschaft trägt und damit wohl auch entsprechend ausgebaut. Ergo ist ein Irakkrieg nur noch eine Frage sehr kurzer Zeit & sollte kein Grund gefunden werden, wird wohl einer erschaffen, womit der Vergleich 1929 ff. in sämtlichen Grundzügen erhalten bleibt. Damals ermordete kurz vor der fürchterlichen Reichskristallnacht ein Jude den deutschen Legationssekretär Ernst vom Rath, womit ein Grund für die nächste Übergriffswelle erschaffen wurde. Entsprechend sollte man sich nicht wundern, wenn in den nächsten Tagen/Wochen irgendwo auf der Welt ein sehr tragisches Ereignis vonstatten geht, welches den Irakangriff rechtfertigt & sofort ausführen lässt. Geschichte wiederholt sich leider immer wieder und wohl auch dieses Mal.
Diese kriegerische Gefahr sollte man übrigens auch langfristig nicht unterschätzen. Amerika weiss das es am Ende ist & mit dieser hohen Staats- und Dollarverschuldung nichtmal ansatzweise eine Überlebenschance hat, insofern sie nicht in einen globalen Krieg ziehen, damit den Rüstungssektor weiter anheizen und sich bei einem Sieg per Reparationszahlungen sämtlicher Schulden entledigen, sowie eine Weltmacht bleiben. & das diese den Kampf gewinnen würden, steht wohl angesichts der weltweiten Unterlegenheit in puncto militärischer Stärke völlig ausser Frage. Deshalb können wir darum beten das sich dort im eigenen Land vorzeitig ein Richtungswechsel aus der Bevölkerung heraus bildet oder die US-Wirtschaft nun so schnell zusammenbricht, dass schlichtweg keine Kraft mehr für solche Aktionen vorhanden ist. Mich plagt aber das dumpfe Gefühl, das Böse wird schneller sein und für eine ernsthafte Gefahr des Weltfriedens sein. Hoffen wir es nicht!

Konjunkturdaten stehen heute keine auf dem Programm. Somit können wir uns voll und ganz auf mögliche weitere Gewinnwarnungen konzentrieren, welche es eigentlich noch zuhauf geben sollte.

DOW 60-Minuten-Chart:


Dank des Bubble-Moves in der letzten Handelsstunde ist der Abwärtstrend gestern gebrochen worden. Zwar noch nicht sehr signfikant & Stochastik ist auf höchstem Niveau mit SELL, doch durch ist durch, insofern nicht direkt zu Beginn ein heftiger Rückfall. D.h. heute rasch unter 8520 P. und der Trend wäre wieder intakt. Dann aber bitte vorsicht, dass es nicht im Bereich 8480 P. zu einer W-Ausbildung mit Zielzone 8680 P. kommt.
Unterkante dieses Abwärtstrends liegt nun im Bereich 8180 P. Ist wohl illusorisch zu glauben das diese noch erreicht wird.

DOW 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:



Im Tageschart hält der kurzfristige Abwärtstrend gerade noch so. Ob damit der Weg frei für ein letztes Pullback über ca. 100 P. ist? & auch wenn bei nahezu allen Indizies und Einzelwerten gleitende Durchschnitte wunderschön gehalten haben, passt dieser grüne Tag überhaupt nicht ins Bild, denn normalerweise findet der Dreh erst am Tag NACH der Zinsentscheidung statt! Deshalb Vorsicht das es nicht eine weitere Bullenfalle in dem glanzlosen FED-Gewerke der letzten beiden Wochen ist.

Um die 8650 P. nächster Widerstand, ehe rein theoretisch eine Erweiterung bei spätestens 8780 P. ein Ende finden sollte.
Abwärts wie gehabt 8480 und ganz wichtig 8420-8380 P. Unterstützungen. Darunter sofortiges Potential auf 8240 P.

S&P 500 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:



Dank des Rescue-Teams konnte auch der S&P vom Bruch der gleitenden Durchschnitte bewahrt werden & hat nun die dritte Chance auf ein Pullback. Diese muss aber genutzt werden, denn ewig halten auch zwei direkt übereinander liegende GD´s nicht! Rein theoretisch wäre dabei ein Move bis 920/925 P. denkbar, was so auch von der Stochastik unterstützt wird. Allerdings zeigt Volumen absolut keine Dynamik mehr.

910 P. nächster kleiner Widerstand, ehe die angesprochene Zone 920-925 P. folgt. Vorab nochmals eine Hürde auf 915 P.
Abwärts 895 P. Haltestelle, ehe im Bereich 885-875 P. die grosse Bremszone kommt. Darunter warten bereits bekannte 850 P.

Nasdaq100 3-Jahres- und 6-Monats-Chart & Vergleich mit 1929:



Nasdaq hat leider die PingPong-Zone um rund 40 P. verpasst. Damit bleibt abzuwarten ob es aus Gier der Anleger ein bisschen früher drehte, oder der Abwärtstrend schlichtweg so dominierend wird, dass keine grössere Gegenbewegung mehr möglich ist. Angesichts des heftigen Abverkaufs 5 Minuten vor Handelsende bleibt aber das PingPong-Spiel noch einen Tag erhalten.

980-960 P. bleibt das Idealziel, ehe vll. nochmal 50-60 P. Gegenbewegugn möglich sind.
Rennt es bereits ab jetzt, stehen 1055 und 1085 P. als mögliche letzte Haltestellen vor dem grossen Sturz im Raum.

Nemax 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:





Euro/USD 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:



Gold 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:



Glücklicherweise ohne Auswirkungen blieb Zinsentscheidung auf unseren Euro. Somit bleibt es bei einem möglichen letzten Test des Bereichs 1,0030 und Ausbruch auf 1,0220, ehe binnen weniger Tage das Ziel 1,0550 erreicht werden sollte.
Gold hat nochmals schön auf 323 Dollar konsolidiert & damit rein theoretisch den letztn Abschnitt in einer Seitwärtsbewegung vollzogen. Fehlt nur noch ein heftiger Ausbruch über 330 und der Zielbereich 380 Dollar ist sehr nahe! Wäre wünschenswert wenn dieser mit einem 5% Tagesplus vonstatten ging. Ansonstne bleibt es jederzeit bei der Gefahr neuer Manipulationen dunkler Mächte.


Termine heute:
• DE Zuteilungsergebnis Schätze
• 08:00 - DE Außenhandel Oktober
• 08:00 - DE Großhandelspreise November
• 08:45 - FR Verbraucherpreisindex November
• 14:30 - CA Haushaltsausgaben 2001
• 14:30 - CA Industrieauslastung 3. Quartal



Happy trades...
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Alt 11.12.2002, 06:06   #2
germanasti
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DAX am Morgen:





Unser DAX hatte gestern einen mächtigen Zacken in der Krone, anders lässt sich dieses heftige Plus nicht erklären! Lt. einigen Marktgerüchten war Dieter Bohlen an dem gewaltigen Schub schuld, nachdem er verkündete in die Politik wechseln zu wollen. In der Realität hingegen sollte es schlichtweg die Gier gewesen sein, auf diese einige Fonds unlimitiert eingestiegen sind. Relevant ist dies aber nicht, eher bemerkenswert das US-Shorties dieses Treiben ohne Gegenwehr gewähren lassen haben. Damit nur eine Bullenfalle?
Auf langfristige Sicht haben wir mit diesem Tag leider erneut bestätigt, welchen Sterbewerg der DAX gehen wird. In einen solch verzockten Markt wird mit Sicherheit kein seriöser Investor mehr Kapital anlegen!

Alle Augen in nächster Zeit auf Daimler Chrysler! Technische Indikatoren im Langfristchart sehen dramatisch aus & haben in den letzten Tagen einen typischen Insolvenzchart bestätigt, obwohl dies bei DCX eigentlich nicht vorstellbar ist! Doch Kurse machen Nachrichten, so dass man zumindest mit einer gewaltigen Schieflage rechnen kann. & diese ist fundamental erklärbar, da sich Daimler weiterhin weigert überflüssige Arbeitsplätze abzubauen und endlich zwingend notwendige Kostensenkungsprogramme anzufahren. Obendrauf trägt diese Firma einen so grossen Wasserkopf, dass ein schneller Schwenk beim ersten grösseren Sturm kaum mehr möglich ist. Eine verdammt gefährliche Situation für ein Unternehmen, dass Deutschland praktisch 1:1 präsentiert.

Technisch hätte es fast zu einer kompletten Umkehr mit grösseren Kaufsignalen gereicht. Doch knapp vorbei ist auch daneben, womit abgewartet werden muss, ob Buy-Stochastik ein wenig Auswirkung zeigt.
3160 P. Turnmarke, ehe Bereich 3240 und 3300 P. erfolgt. Das ganze verziert mit verdammt vielen Bremszonen.
3030 P. grosse Sell-Marke, ehe es wohl ruckzuck gen 2820 P. fallen wird. 3110 P. davor eien wichtige Unterstützung.

Startsprung in den Bereich 3230/3240 P., kurzes Pullback und neue Tageshochs könnten bis an den Bereich 3300 P. heran führen. Kommt es hingegen dabei zum Komplettdreh ins minus, drohen unter 5135 P. grössere Verkaufssignale.
Startsturz 3110/3120 P., kurzes Pullback an ca. 3150 P. und neue Tiefs könnten u.U. noch intraday zum Test 3030 P. führen.
Kleiner Startcrash ca. 3080 P. und ins Plus könnte Kraftaufbau für einen mehrtägigen Sprung bringen.
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Alt 11.12.2002, 06:06   #3
germanasti
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Nikkei unverändert.
Guckt euch die Tagesrange an!
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Alt 11.12.2002, 06:07   #4
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moin germa
moin @all

10. Dezember 2002 Grundtendenz abwärts - Baisse!

Die Richtung des Aktienmarktes zeigt nach Süden. Große Unsicherheit hat die Ablösung des US Finanzministers in die Märkte gebracht. Bush hat mittlerweile erkannt, daß die US Ökonomie in trübes Fahrwasser geraten ist. Nicht nur Greenspan ist mit seinem Latein am Ende, die führenden Wirtschaftswissenschaftler haben auch keine wirkungsvolle Lösung parat. Man spielt weiter mit der Geldmengenausweitung und will 300 Milliarden Dollar für ein Wirtschaftsprogramm bereitstellen. Das wäre kurzfristig wieder inflationär und löst garantiert nicht die Verschuldungsprobleme. Es dauert eben seine Zeit, bis eine Finanzblase in sich zusammenfällt. Das wird garantiert der Fall sein. Am 16. Dezember 2002 kommt ein wichtiges Fibo-Datum an. 55 Tage seit 21.10.02 und 144 Tage seit 24.7.02 Achten Sie auf GOLD, ein fulminanter Ausbruch nach oben steht bevor!

Das Jahr 2003 wird geprägt von Krieg, Kapitalvernichtung, Arbeitslosigkeit und Pleiten in einem nie gekannten Ausmaß. 2003 wird ein “Chaos-Jahr”!

http://www.evotrade.de/Handel/Chart...rt_special.html
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Alt 11.12.2002, 06:07   #5
germanasti
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Dollar geht hingegen den Bach runter. Klar, was soll er auch noch in Amerika?
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Alt 11.12.2002, 06:08   #6
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Guten Morgen Germa

Erster
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Gruss
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Für einen klugen Menschen ist es leichter, sich dumm zu stellen, als umgekehrt.
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Alt 11.12.2002, 06:08   #7
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Datum: 10.12. 22:44 Xilinx hebt Q3-Prognose leicht an


Nach Börsenschluss gab das Halbleiterunternehmen Xilinx bekannt, dass man die Umsatzprognosen für das Q3 leicht angehoben hat. Der Chiphersteller erwartet nun einen Umsatz zwischen 280 und 286,2 Mio $ gegenüber den zuvor erwarteten 278 bis 285 Mio $. XLNX Aktien stiegen um 4,37% auf 21,48$.

© Godmode-Trader.de


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Was für eine Prognoseerhöhung!
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Alt 11.12.2002, 06:09   #8
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Datum: 11.12. 00:24 Ölpreis fällt nach neuesten API-Zahlen


Nachbörslich fielen die Preise für Benzin und Erdöl-Futures heute etwas nach dem das American Petroleum Institute einen Anstieg der Fördermengen in der letzten Woche bekannt gegeben hatte. Beim Erdöl sei es nur zu einer geringen Abnahme gekommen. Benzinvorräte erhöhten sich um 4,3 Mio Barrel, während Analysten nur von einer leichten Zunahme ausgegangen waren. Erdölvorräte verringerten sich um 274 000 Barrel.

© Godmode-Trader.de


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Alt 11.12.2002, 06:10   #9
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Moin Spuernase

Haste immer noch dieses fürchterliche Bildchen?



http://cbs.marketwatch.com/news/sto...%7D&siteid=mktw

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Alt 11.12.2002, 06:10   #10
germanasti
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Wir begrüssen debian75 im stock-channel.net
Wir gratulieren ChartTec (35), ecki herzlich zum Geburtstag.




Herzlichen Glückwunsch an Ecki
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Alt 11.12.2002, 06:11   #11
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Tom
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Alt 11.12.2002, 06:12   #12
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Germa,

was ist den mit dem Bild? :
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Alt 11.12.2002, 06:14   #13
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Alt 11.12.2002, 06:22   #15
INPUTS
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