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Alt 30.09.2002, 23:05   #1
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 130.800
Posting 01.10.02: Crashmonat Oktober beginnt. Doch keiner glaubt daran!

Der gestrige Tag war mal wieder ein Meisterstück aus der Klamottenkiste „wie manipuliert Amerika die Welt“. Bashing in Europa & immense Shortereien via Future. Ergebnis: Blut soweit das Auge reicht. Und sobald dieser Kontinent geschlossen hat, treibt man die eigenen Börsen ohne Ende nach oben! & wieder waren es die typischen Volumenbewegungen im Future, womit ausnahmsweise mal windows-dressing nicht von Banken von Fonds durchgeführt wurde. Das es zum Schluss doch noch viel ist Beweis für einen typischen Salamicrash. VK-Druck gigantisch!
Damit bleibt die grosse Frage nicht, wann platzt Amerika, sondern wie lange macht die Welt diese Manipulationen noch mit? Sobald sich Frage 2 beantwortet , löst sich das andere „Problem“ von selbst. Time will tell!
Umsätze mit 1,7 Mrd. Nyse & 1,6 Mrd. Nasdaq weiter steigend. Langsame Panik kommt auf? Verhältnisse new highs/lows bleiben blutrot.

Einige Konjunkturdaten:
Persönliche Ausgaben August haben lediglich um 0,3% zugenommen. Erwartet wurden +0,5%. Einnahmen lagen mit +0,4% ebenso unter den Prognosen (+0,5%). Entsprechend dieser Differenz ist die Sparquote weiter gestiegen und liegt mit nun +3,4% deutlich über dem 2001er-Tief als sie sogar leicht negativ war. Amis haben das Sparen wiederentdeckt? No way, denn in diesen Zahlen sind weder Aktiengeschäfte, noch das Immobilienbubble enthalten & dort sind die Leute nachweislich hochgradig verschuldet! Eben unwahre Zahlen, wie fast alles in diesem Blasenland!
Der FED national acitivity Index fiel im August auf unglaubliche –0,44 & notiert damit deutlich im rezessiven Bereich. Ohweh!
& ebenso rezessiv der chicagoer Einkaufsmanagerindex. 48,1 (Prognose 52,9 !!!) bestätigt in der Autostadt Chicago eindrucksvoll das Gerücht, dass im September die autosparte komplett zusammengebrochen ist. Und selbst wenn der nationale ISM nicht ganz so tief fällt, der Crash bei den Autos wird sich in den kommenden beiden Monaten quer durch nahezu alle Konjunkturdaten ziehen, denn sie waren eines der letzten Standbeine! Ebenso katastrophal die Einzelaufstellung: Preise mit 57,6 erneut deutlich weniger wachsend (aber noch inflationär!) & Auftragsüberhänge mit unter 40 gar unglaublich negativ. & das heisst nichts anderes, als das die Läger voller sein müssen wie im März 2000! Traurig aber wahr: In Amerika ist es nicht mehr 5 vor 12, sondern deadline bereits vorüber und damit keine Rettung mehr möglich! Dieses Land ist toter wie tot!
Konjunkturdaten der kommenden Wochen werden sehr wichtig, denn sollte sich die Auf-Halde-Produktion in Chiacgo landesweit & durch alle Bereich bestätigen, war das komplette Q2 im Inneren bereits rezessiv. & damit werden Politikerbeteuerungen ob eines garantiert ausbleibenden double-dops endgültig als manipulierte Lüge entlarvt. Mal schaun ob dann endlich die Ausländer wach werden und Amerika verlassen. Andersrum ist es für Bush nun eine Sekunde vor 12, ein externes Ereignis zur Börsencrash- und double-dip-Erklärung zu kreiern. Nur so kann er den Massen glaubhaft die Hucke voll lügen!

Kleines update zur angespannten Situation beim Immobilienbubble:
Angeblich soll es in Amerika am Wochenende einige Meldungen gegeben haben, nachdem immer mehr Häuslesbesitzer ihre Hypotheken nicht mehr bezahlen können. Damit auch hier neuerlich die Bestätigung, dass dieses Bubble unmittelbar davor ist zu platzen! Hypothekenbanken werden daran ersticken und Immobilienpreise crashartig zusammenbrechen, was weitere Zwangsliquidierungen zwecks Unterdeckung zur Folge hat. Bis zum Supergau wird aber noch einige Zeit vergehen, so dass Börsen mehr wie genug Zeit haben dies einzupreisen. Ergo nicht wundern, wenn Rallye inmitten dieser Zeit abläuft.

Der September ist vorbei, der klassische Crashmonat Oktober beginnt & wie schon mehrmals geschrieben glaubt in diesem Jahr als Novum so gut wie niemand an einen Supergau. Bullengesänge überall, von einer Oktoberrallye bis Jahresende andauernd ist mittlerweile die Rede & selbst hartgesottene Bären wollen in dem laufenden Rutsch für längere Zeit ins Bullenlager überwechseln. Und damit sind wir bei der Frage ob die Masse recht hat, bzw. inwiefern Aufwärtspotential überhaupt vorhanden ist, nachdem bereits so gut wie alle im Markt sind! & dazu gehören dieses Mal vor allem die Fonds, die in den letzten Tagen mit zahllosen Abstufungen einen Kleinanleger-sell-out kreiern wollen. Nur spielen diese keine Rolle mehr, siehe anhaltende Abflüsse seit mittlerweile 19 Wochen! Wird es so kommen wie vor einiger Zeit vermutet? Kleinanleger draussen, Stimmung entsprechend pessimistisch & Fonds treiben sich gegenseitig ins Unglück? Die nächsten Wochen werden es zeigen.
Börsenanalyse kurzfristig bleibt aufgrund der historisch noch nie dagewesenen Interventionen sehr schwierig! Zielzonen für Putkauf & SL beachten und das Wissen verwerten, dass niemand, absolut niemand an einen klassischen Crash im Oktober glaubt. Vll. tut uns der Dollar den Gefallen & kollabiert binnen weniger Tage um 10-15%. Damit wäre der Crash eine beschlossene Sache.

Übers Wochenende wurde viel reales Blut mit der weltweiten Meldung verbreitet, dass die Wallstreet mit den schlimmsten Kursverlusten seit 1937 zu kämpfen hat. Damit läuft dieses „Spielchen“ exakt so ab wie vor knapp 1,5 Jahren vermutet. Masse hechelt den Ereignissen hinterher, anstatt diese per Publikationen vorweg zu nehmen. Zuerst verglich man mit 1998, dann 1987, anschliessend 70er-Jahre & nun mit der Rezession nach dem 1929er-Gau. Nächster Vergleich wird wohl nächsten Sommer mit 1929 ff. gezogen werden & weitere 2-3 Jahre später erkennen Börsenanalysten, dass 2000 ff. die mit Abstand schlimmste Börsenbaisse & Weltwirtschaftskrise aller Zeiten in die Geschichte eingehen wird. Und genau so wird man in 10, vll. auch erst 15 Jahren den nachhaltigen Aufwärtsdreh lange Zeit verpassen, exakt so wie momentan in Japan.
Mit etwas historischen Wissen hätte spätestens Anfang 2001, als unser Neuer Markt auseinander gebrochen ist, jeder Börsenanalyst (der dafür schliesslich eine Ausbildung absolviert hat) den direkten Vergleich mit dem 1929er-Gau ziehen müssen. Jüngste Segmente zerpflückt es immer zuerst & je mehr Morast und Betrug sich darin befindet, desto verschlammter sind auch die alteingesessenen Sentimente. Auf deutsch: Was der Nemax durchgemacht hat, werden nahezu 1:1 auch die anderen Indizies verleben & das artig dem Alter nach sortiert. D.h. als nächstes zerpflückt es den DAX, dann bzw. gleichzeitig folgt Nasdaq und ziemlich zum Abschluss der Baisse wird auch der alteingesessene DOW beerdigt werden, wobei das umherschwirrende Kursziel „unter 1.000 P.“ gar nicht mal soooo unrealistisch ist. Spätestens mit den Pensionsfonds platzt auch der DOW und dann wird alles sehr schnell gehen. Und auch diese Wellen werden vom breiten Volk vorab nicht wahrgenommen, denn schliesslich hat die Masse mittel- und langfristig niemals recht. Intensivität der Baisse war übrigens ebenso vorab bekannt. Hausse im März 2000 hatte die 1,5fache Überbewertung von High im Oktober 1929 & exakt um diesen Faktor verstärkt werden die Höllenfeuer entzündet. Charts gucken!
Mögen nun die nervigen Vergleiche mit der seit 12 Jahren laufenden japanischen Baisse eingestellt werden, denn dort ist alles anders! Es herrscht das Familienprinzip mit Vater Staat als Papa, der den bösen Söhnen & Töchtern bereits in 1992 gelehrt hat in Demut und Enthaltsamkeit zu leben. Diese masochistischen Adern haben weder die machtgeilen Amis, noch wir. Zudem hat es in Japan auf dem High der Hausse keine so extremen Betrügereien gegeben wie BRD + USA 1998 – 2000. Eben weil dort alles vollkommen familiär abläuft. Deshalb bitte Vergleiche mit 1929 & schlimmer, aber bitte nicht mehr mit dem heiligen Land der Nipponianer!

Einer weiteren Illusion legen sich die Märkte seit einiger Zeit mit Buchwerten auf, die z.T. deutlich unter der aktuellen Börsenbewertung liegen sollen. Strong-Buy-Kaufempfehlungen aufgrund dieser Tatsachen verhallen jedoch ungehört & wenn es denn tatsächlich so einfach wäre, warum sind diese Firmen nicht schon lange übernommen worden? Eben! Es wird schlichtweg vergessen, dass in diesen Buchwerten keine langfristigen Verbindlichkeiten von z.B. Bondsausgaben, Verlusten aus Aktienpositionen oder gar Derivatespielereien enthalten sind. So beträgt der Börsenwert unserer Commerzbank lumpige 1/3 des Buchwertes. Rechnet man nun faule Kredite und offene Derivate dazu, ist diese Bank insolvenzgefährdend hoch verschuldet! Selbes Spiel bei FORD. Börsenbewertung spottbillig, doch stehen Bonds im Volumen von weit über 100 Mrd. Dollar aus. Telekom mit der hohen Verschuldung das gleiche, von den Derivatekönigen Deutsche Bank und J.P.Morgan wollen wir gar nicht erst sprechen. Man sieht. Buchwertanalyse taugt nur in einem haussierenden Wirtschafts- bzw. Segmentsystem, wenn laufende & zukünftige Verpflichtungen problemlos eingehalten werden können. Eben alles nur eine Frage des richtigen Timings!
Gleiches gilt übrigens für die KGV-Berechnung. Was bringt mir langfristig eine SAP zu Kaufkurs 30€ im Oktober´02 und scheinbar spottbilligem KGV 20, wenn in 2003 Umsatzrückgänge und ggf. ein Rutsch in Verlustzone erfolgt? So waren viele Firmen Ende 1999 kursmässig billig und heute, 80% tiefer, sauteuer. Es stimmen schlichtweg die Aussichten nicht mehr. Solche Dinge werden in nächster Zeit vor allem dicke Flaggschiffe wie z.B. unsere Daimler treffen. Autoindustrie bricht zusammen, man reagiert viel zu spät auf die neue Situation und braucht dann viel zu lange um den enormen Wasserkopf entsprechend zu verschlanken. Exakt so gingen nach 1932 viele grosse Unternehmen in Konkurs, wovon Daimler gar nicht so weit entfernt ist, wie viele meinen zu glauben. Sicher sind während einer Baisse nur fallende Kurse & Blutbäder!

Vor einiger Zeit schon mal angesprochen, dass im Sommer 2003 der Supergau bei den amerikanischen Banken droht & wie vermutet könnte der Vorlauf 8-10 Monate jetzt vonstatten gehen ,wie folgender Chart des Banken-Index zeigt:

Mehrjährige obere Umkehrformation scheint nahezu abgeschlossen & könnte nach Vollendung zu einem viel stärkeren Abwärtswinkel führen, als der Anstieg während der Superhausse 1995-1998. Zielzone um die 200 P. & vll. sogar noch deutlich darunter bis kommenden Sommer wäre dann problemlos machbar, ehe eine ausgeprägte Aufwärtskonsolidierung den Weg frei macht für Kursniveaus im zweistelligen Bereich. Unvorstellbar? Das haben Nemax-Aktionäre im Jahr 2000 auch gedacht!
Fehlen noch 2-3 Megainsolvenzen und der Staatsbankrott Brasiliens, ehe nahezu alle US-Banken in den freien Fall übergehen sollten. Grosser Unsicherheitsfaktor ob des zeitlichen Timings bleibt J.P.Morgan. Dieser Finanzier ist innerlich angeblich bereits seit einigen Monaten bankrott & steht unter FED-Verwaltung. Damit wird zwar nicht das Ereignis „Insolvenz“ aufgehoben, doch kann man den Zeitpunkt zugunsten des Marktumfelds selbst bestimmen. Daher gut möglich, dass man JPM auf dem vorläufigen Höhepunkt des Börsencrashs (idealerweise im Sommer 2003) als eine Art Opferlamm der Welt präsentiert. & dann möchte ich nicht wissen, wieviel eigenen Morast im Vorfeld Citigroup & Co. bei JPM abgeladen haben, schliesslich ist es egal ob einer mit 50 oder 60 Billionen Dollar Schuldenlast in den Sarg gebettet wird. Ergebnis bleibt gleich und die anderen stehen ein bisschen besser da.
Bankensektor bleibt Brandherd in den nächsten Monaten und wird tupfengleichen Weg wie Nemax in abgeschwächter Form nehmen. Time will tell! & das bitte mittelfristig betrachten. Was die nächsten Tage passiert ist für diese Analyse uninteressant!

& zum Schluss neuerlich ein dramatischer Beweis, wie verzweifelt Greenspan momentan gegen den Verkaufsdruck ankämpft:

Der SPY ist die Indexaktie auf den S&P und damit wie geschaffen für effektive Marktmanipulationen der FED. So & nun schaut euch die Umsätze in der Monatseinstellung an. Dritter Monat in Folge bei absolutem Rekordvolumen und trotzdem sinken die Kurse immer weiter. Ein mehr wie deutlicher Beweis für FED-Interventionen, die schlichtweg kein Erfolg mehr bringen!
Wie lange kann Allan Greenspan gegen diesen brutalen Verkaufsdruck ankämpfen, oder andersrum gefragt: Wann ist der Dollar dank künstlichem Bubblegeld so verwässert, dass Restwelt dies als offizielles Zahlungsmittel aberkennt? Es ist nur noch ein Katzensprung bis dahin!

Kaum Verschiebung bei unserem Insolvenzduell J.P.Morgan vs. Brasilien. Während Dollar/Real von 3,95 auf 3,75 fiel, konnte JPM 4% zulegen. Damit hat sich das negative Übergewicht Brasiliens gelegt und wir haben wieder ein ausgeglichenes Kopf-an-Kopf-Rennen. Schon verblüffend wie die beiden Tag für Tag synchron miteinander laufen, oder?

Heute steht der nationale Einkaufsmanagerindex September an. Sollte sich die Schwäche im Einzelhandelssektor & crashartiger Zusammenbruch der Autoverkäufe in den ersten beiden Septemberwochen bereits jetzt auswirken, sehen wir einen offiziellen Fall ins double dip, d.h. Notiz unter 50 P. Allerdings ist nun eine ähnliche Situation wie Frühsommer 2001 erreicht, wo Konjunkturdaten ohne Ende manipuliert wurden, um den Börsencrash ein wenig abzufedern. Kurze Zeit später präsentierte man mit dem WTC-Fake ein externes Ereignis zur Marktbereinigung. Was wird es in 2002 sein? Ausserdem stehen heute Bauausgaben August an.
Mal schaun ob Fonds Bestände z.T. zurückkaufen und damit für einen positiven Monatsauftakt sorgen, oder Konjunkturdaten für einen nahtlosen Übergang der Prügelwelle sorgen.

DOW 60-Minuten-Chart:


DOW hat im Stundenchart den Crash dort fortgesetzt & will damit offensichtlich den Gummibandeffekt bestätigen. Selbiges tut sich mit dem gestrigen abend auf. Bearflag an die Unterkante des Trendbruchs bei rund 7700 P. heran und nun senkrecht auf 7220 oder gar 6800 P.? Stochastik mit frischem Verkaufsignal. MACd hat bereits erste Linie waagrecht auf dem Boden.

Crashartiger Verfall 7360-7380 P., kurze Gegenbewegung 7420-7450 P. und neue Tiefs kreiern Zielzonen 7220 oder 6800 P.
Startrutsch 7420, Gegenbewegung 7480 P. und neue Tiefs geben ebenfalls einen Abrutsch aus, allerdings nicht so heftig.
Nochmals hoch bis 7640 oder 7690 P. bringen bei der anschliessenden Konsolidierung 7550 P. Entscheidung über 7780 oder 7420 P.

DOW 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:



DOW hat leider neuerlich bei weitem nicht die Negativperformance gebracht, die seine weltweiten Schwestern vorgelegt haben. Dies wird so langsam fürchterlichst ärgerlich !!!

Kleine Unterstützungszone 7480-7420 P. hat gehalten & SK unter 7620 P., damit der nächste Trendbruch vollzogen.
Ob ein Pullback bis max. 7780 P. erfolgt? Theoretisch möglich. Praktisch wartet unter 7420 P. grössere Haltestelle bei 7220 P.


S&P 500 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:



Der S&P setzte den anvisierten Crashmode fort, bekam aber bei der eher unbedeutenden 800er-Marke neuerlich Schützenhilfe von Greenspan und konnte zeitweise nahezu komplett drehen. SK leider nicht unter 815 P. & damit Crash nicht 100%ig bestätigt.
Ob es noch etwas mit den 740 P. zur Wochenmitte und Blitzgegenbewegung wird? Eher sehr unrealistisch! Alternativ quer auf den Julitiefs und Freitag mit Alcoa Durchbruch nach unten.

800, 780, 740-720 P. die nächsten Abwärtshaltestellen.
820-830 P. Bremszone. 840 P. sollten besser nicht mehr überboten werden.

Nasdaq100 3-Jahres- und 6-Monats-Chart & Vergleich mit 1929:



Nasdaq blutrot, hat aber auf SK-Basis nicht die Tiefs 830 P. unterboten. Damit nächste Zielzone 720 P. noch ausser Kraft.
Gap down wurde nahezu geschlossen, womit es keinen Grund gibt für eine ausführliche Gegenbewegung. Kommt sie trotzdem, 860 P. Widerstand.

Vergleich mit 1929 könnte u.U. eine Welle übersprungen haben. D.h. wir sehen bis Jahresende einen Dauerkollaps OHNE klassischen Crash und 2003 von Anfang bis ende grün. So recht mag ich daran aber noch nicht glauben. Ursprüngliches Crash- und Jahresendrallye-Szenario bleibt bestehen.

Nemax 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:



Der bald Tote hat weiterhin das Maxi-Downziel 250 P. vor sich.

Euro/USD 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:



Gold 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:



Gold neuerlich sehr stark über die 323. Dort brodelt es trotz extrem hoher Shortquote der COT´s! Doch wie schon Sommer führt Brodeln nichtzum Erfolg, der Ausbruch muss her! & das so schnell wie möglich, denn mit dem Börsentief hat Gold sein vorläufiges Hoch gesehen. 330 Dollar weiterhin die nächste Marke.
Euro knutscht mit der ersten Ausbruchsmarke 0,9880. Währung will hoch, Greenspan hält dagegen. Mal schaun was sich hier nach Fensterputzen zum Quartalsende ergibt.


Termine:
• 08:00 - DE Telekommunikationsdienstleistungen September
• 11:15 - EU EZB Zuteilung 2-Wochen-Refi-Zinstender
• 12:00 - ! EU Einzelhandel Juli
• 15:30 - EU EZB Wochenausweis Fremdwährungsreserven
• 16:00 - ! US Bauausgaben August
• 16:00 - ! US ISM-Index September
• 16:00 - US Challenger Report September
• 17:00 - ! US Rede Fed-Gouverneurin Schmidt Bies
• 20:00 - ! US Rede New York Fed-Präsident McDonough



Happy trades...

Geändert von germanasti (30.09.2002 um 23:22 Uhr).
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Alt 30.09.2002, 23:05   #2
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 130.800
Posting

DAX am Morgen:





Der DAX setzt seinen crashartigen Verfall unverändert fort & wird langsa, so richtig langweilig zum analysieren. Technisch fällt eine Hürde nach der anderen, fundamental tut sich mit der nahenden Commerzbankpleite die nächste Hölle auf & psychologisch shorten und die Amis via Future so zu, dass es nichtmal ansatzweise die Chance für grössere Zwischenerholungen gibt. So bleibt nur das warten auf einen umsatzstarken sell out (der nach allen Regeln der Kunst kommen muss) und dann rein mit Longpositionen nach halbwegs vollendeter untere Umkehrformation. Ob das nun bei 2500, 2200 oder gar 1600 P. geschieht ist völlig gleich! Vll. kommen irgendwann EZB-Interventionen, doch darauf spekulieren?
Neuester Grund für den Gau sollen geplante Steuererhöhungen sein. Schwachsinn, da Abverkauf anhaltend via. Future vonstatten geht, d.h. es wird geshortet!

Technische Situation wird immer katastrophaler. Zwat hält die Unterkante der Range 2750 vs. 3140 P. gerade noch so, doch ist eine untere Umkehrformation bereits zerstört! 2450 P. wäre die nächste Zielzone, nach Bruch dieser Range.
Minutenchart bricht nun vollends auseinander, könnte aber vorher noch die offene zielzone 2860-2870 P. packen. Aber darauf zu spekulieren?
Übrigens hat der DAX gestern als einziger Eurolandindex ein negatives windoes-dressing in der Schlussauktion erfahren. Die Lage wird immer dramatischer!

Zu Beginn hoch in den Bereich 2800/2810 P. und unter 2750 P. kreiert Intradayziel 2620 P.
Startfall 2720-2740 P. und über 2790 P. könnte zu einer Ausführung des Pullbacks 2860/2870 P. führen.
Megamove 2860 P., Konsolidierung knapp über 2800 P. und neue hochs führt zur Rückkehr in die Schiebezone.
germanasti ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 30.09.2002, 23:20   #3
sonnenschein
stock-channel.net trader
 
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Registrierungsdatum: Jan 2002
Beiträge: 1.505
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Erster


Germa

keine Termine heute :
__________________
XXX
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Alt 30.09.2002, 23:31   #4
toelzer
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guten abend germa,

freue mich schon auf samstag! trotz der wiesn, die reicht mir ersteinmal!

hast du heute das handelsblatt gelesen?

die niederländischen privaten pensionsfonds sind, zitat technisch bankrott, das freut mich!

diese arroganten holländer die immer uns vorgehalten, wie schlecht wir sind, daß die aber von uns leben und enorm von der brd profitieren, sagen die a...löcher nie!

ich wünsche dir noch einen schönen abend und restzrlaub.

servus
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Alt 30.09.2002, 23:36   #5
mixalis04
Alstom EUR 1,80 wir kommen
 
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Registrierungsdatum: Jan 2002
Beiträge: 4.458
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Guten Tach
__________________
"You can´t stop the waves but you can learn to surf!":
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Alt 30.09.2002, 23:52   #6
Plus
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Beiträge: 1
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lange gesucht und nun endlich gefunden... : ....wie ich diese beiträge vermisst habe
deinen plan, bundeskanzler zu werden haste richtigerweise aufgegeben, oder? :
..aber germa, düsterer gehts nimmer :

Plus
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Alt 01.10.2002, 01:31   #7
ehniente
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Posting

Standortbestimmung:




Es war nicht sehr klug, für beide Charts die gleiche Farbe bei der Zählung der Abschnitte zu benutzen. Aber ich hatte keine Lust, wieder von vorne anzufangen. Ihr werdet schon durchsteigen.
Die grüne 5 kann auch etwas tiefer angesetzt werden, denn die Ausschläge des Aggregate Index sind in der Vergangenheit stärker gewesen als die des Dow-Charts von 1928-32.
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Alt 01.10.2002, 01:39   #8
Vetinari
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Japan Sept PMI 48.9, below 50 first time in 5 mths :

Monday September 30, 7:29 pm ET

TOKYO, Oct 1 (Reuters) - After robust growth in the summer,Japanese manufacturing activity showed signs of weakening in September for the first time in five months as export orders slowed, a Reuters survey showed on Tuesday.

The Reuters/Nomura/JMMA Purchasing Managers' Index stood at a seasonally adjusted 48.9 in September, down from 51.0 in August. The index gives an early snapshot of trends in manufacturing activity. A fall below 50 signals a deterioration in overall business conditions in the manufacturing sector. The reading for September was the first fall in the index below 50 in five months.

http://biz.yahoo.com/rf/020930/econ...rchasing_1.html


Ooooops
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Alt 01.10.2002, 06:10   #9
tom911
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moin germa

moin an die börsenbande...........

@germa ist das dieses jahr Dein letzter urlaub als angestellter?
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Alt 01.10.2002, 06:11   #10
tom911
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Zitat:
Original erstellt von Plus
lange gesucht und nun endlich gefunden... : ....wie ich diese beiträge vermisst habe
deinen plan, bundeskanzler zu werden haste richtigerweise aufgegeben, oder? :
..aber germa, düsterer gehts nimmer :

Plus


moin Plus.......hat ja lange gedauert
tom911 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 01.10.2002, 06:12   #11
MX 150
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Posting

Guten Morgen !


________
Mbfg.: MX
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Alt 01.10.2002, 06:19   #12
Eumel
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Guten morgen Germa & All.
Eumel ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 01.10.2002, 06:21   #13
MX 150
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Beiträge: 1.122
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Guten Morgen !
MX 150 ist offline   Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser MX 150 die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 01.10.2002, 06:47   #14
cloneshare
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Guten Morgen Germa und all
__________________


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Alt 01.10.2002, 07:23   #15
cherry
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guten morgen @all + @germa
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cherry
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Wer aufgehört hat besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen das man Geld nicht essen kann.
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