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Alt 30.06.2002, 21:45   #1
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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Posting 01.07.02:Neue Woche, neuer Monat, neues Halbjahr, neuer CRASH?

Jeder rechnete mit einer positiven Woche & es begann mit einem Crash. Und als dann die Masse Höllenfeuer gerochen hat, drehte es wie aus dem Nichts nach oben und wir erlebten eine wunderschöne Rallye. Masse hat damit mal wieder bewiesen welch schönen Kontraindikatorenstatus sie hat!
Diese Rallye darf momentan aber noch nicht überbewertet werden. Waren typische Ansätze für Interventionen der FED und klassisches windows-dressing. Allerdings darf sich der Trend diese Woche nicht dauerhaft fortsetzen. Sonst wird es zum Selbstläufer und Gier ist wieder da, insofern dafür noch Kapital vorhanden ist.

Einige Konjunkturdaten gab es am Freitag:
Persönliche Einnahmen stiegen im Mai um 0,3%, Ausgaben verloren 0,1%. Diese lagen im Rahmen der Erwartungen, genauso wie die seitwärtslaufende Sparquote von +0,3%.
Die endgültige Verbraucherstimmung der Uni Michigasn lag bei 92,7 & damit deutlich über den Erwartungen von 90,7. Von der Börse wurde diese Zahlenspielerei der besondern Art mal wieder völlig hirnlos gefeiert. Was interessiert eine Aufwärtsrevidierung um 2 P., wenn damit der vernichtende Fall nun anstatt 10 "nur" 8 Punkte beträgt? Eben!
Der regionale Einkaufsmanagerindex in Chicago fiel erwartungsgemäss leicht auf 58,2. Ebenso quer liefen sämtliche Unter-Indizies. Keine Überraschungen dabei.
Den Reisser der Woche brachte unser ECRI. Fulminanter Anstieg von +5,6 auf 6,4% auf 3-Jahres-Hoch. Ebenso stark stieg der ausblick. 124,0 nach 122,5.

Der ECRI bleibt weiterhin die grosse Mahnung an die Bären vor zu frühen Freudentänzen, wenngleich dieses hohe Niveau ganz und gar nicht zu den aktuellen Wirtschaftsdaten passt. Offensichtlich müssen Immobilien und Rüstungen mittlerweile einen verdammt hohen Anteil an der US-Wirtschaft haben, anders ist dieser ECRI-Stand nicht zu erklären.
Das der Aufschwung nie und nimmer nachhaltiger Natur sein kannzeigt die Sparquote, die einfach nicht mehr steigen will, obwohl die deflationären Tendenzen nun eindeutig sind & Fondsanteile panikartig verkauft werden. Offensichtlich nimmt man dieses Geld zum Erhalt der Konsumbereitschaft bzw. Erwerb völlig überteuerter Immobilien. Die Amis haben selbst nach 2 Jahren Baisse noch nicht das Sparen gelernt. Ein vernichtendes Armutszeugnis!
Wo der obere Umkehrpunkt des kurzen Aufschwungs liegt, kann nur vermutet werden. Vieles deutet auf ein High im April hin, doch ECRI spricht dagegen. Sicher ist nur eines: Dieses Mal wird der Absturz zur Rezession crashartig vonstatten gehen. & das möglicherweise schon im Herbst, da den Amis in diesen Tagen Geld zum konsumieren aus geht.

Konjunkturdaten momentan genauso uninteressant wie Die Börse. Das Thema heisst: DOLLAR-CRASH!
Was mit einer grossvolumigen Bewegung im März begonnen hat, setzte sich anfangs völlig unbemerkt zuungunsten des Dollars fort und bringt nun die Finanzwelt in arge Bedrängnis. & wie gross die Sorge mittlerweile ist hat am Freitag die gleichzeitige Intervention der EZB, FED und BOJ gegen den Yen gezeigt. Dies hat es vorher noch niemals gegeben! Traurigerweise blieb der Effekt fast gänzlich aus. Yen konnte nur bis an den Rand der Tagespluszone geschoben werden, Euro hingegen rannte nach einem kurzen Plumps wieder gen Parität. Damit könnten die Notenbanken genau das Gegenteil vom gewollten erreicht haben, nämlich den endgültigen Schubs zur Dollarpanik.
Weswegen die Masse und sogar Finanzminister O´Neill den kollabierenden Dollar als Nichtigkeit abtun (offizielle Begründung für die Freitagsintervention war sorge um japanische Export wirtschaft =) hahahahaha!) bleibt völlig unverständlich, denn die Vergangenheit hat oft genug gezeigt, dass kurz nach einem Währungskollaps die Finanzwelt in den Crash-Mode über geht. Das würde dieses Mal auch nicht anders sein!

Der schier unglaubliche Crash bei den US-Fonds geht ungebremst weiter!
-5 Mrd. in KW 23, -5 Mrd. in KW24, -300 Mio in KW25 und -9,2 Mrd. in dieser Woche.
Dies ist nicht mehr mit Worten zu umschreiben sondern nur noch Wahnsinn!

& obendrauf die nicht mehr enden wollenden Bilanzskandale bei den US-Unternehmen! Nach Worldcom am Mittwoch, musste zum Wochenschluss Xerox die Hosen runterlassen und Falschbilanzierungen in Höhe von 6 Mrd. Dollar eingestehen. Und auch Network Associates hatte falsche Hosen an. Dort wurden die Jahre 1998 bis 2000 nachträglich nach unten korregiert, was den ganzen Hype der new economy in Frage stellt. & als ob nicht genug wäre, gab am Freitag nach Börsenschluss Walt Disney Falschbilanzierung bekannt. Zwar genau andersrum, es wurden zu niedrige Gewinne angegeben, doch Betrug ist Betrug! Solche Bekanntgaben sollen in nächster Zeit noch viele erfolgen und wer dann noch erwischt wird, bekommt ganz grosse Probleme mit der Justiz!
Diese Skandale sind immer noch erst ganz der Anfang und viele weitere werden Folgen. Firmen wie GE (möglicherweise schlimmer wie Enron und damit insolvenzgefährdet) wird es ebenso zerreissen wie zahllose Bubbles der Techis. Und dann steht die Finanzwelt nicht nur vor einem gigantischen Vertrauensbruch, sondern der Grundfrage wo die neue faire Bewertung anzusetzen ist. Entsprechendes Rechenmodell gab es hier letzten Montag & langfristiges Kursziel S&P500 unter 100 P. wird leider immer realistischer.

Dollarcrash, Fondscrash, Bilanzierungscrash, dass sind Verhältnisse wie am Neuen Markt vor einem Jahr und entsprechend ist der Börsenverlauf. Greenspan kämpft dagegen an und konnte letzte Woche erste Erfolge aufweisen. Doch muss er verdammt stark aufpassen das dieses kurzfristig geschaffene Bubble nicht overnight platzt. Damit hätten wir ein zweifaches Novum in der Börsengeschichte, nämlich klassischen Crash im Sommer, kurz nach dem sell-out letzten September.
"Dollar gucken" ist seit Wochen die erfolgreiche Devise und erstmals in den letzten Tagen nicht mit Erfolg gekrönt. Damit hat sich eine gewaltige Schere aufgetan, die normalerweise sehr bald geschlossen wird. Geht dies für den Dollar gut aus, sehen wir ein paar sehr sonnige Tage/Wochen an den Börsen. Verliert er diesen Kampf, grösste Gefahr eines klassischen Crashs. Wird der Börsenteufel so gemein sein & uns ein paar weitere Höllenkohlen in die Unterhose legen? Kollaps in Südamerika oder Grosinsolvenzen am laufenden Band würde zu schwerwiegenden Verbrennungen führen.

Vor einer Woche angeschrieben & zum Teil bereits bestätigt: Greenspan ist in akuter Lebensgefahr! Am Freitag berichtete das Wall-Street-Journal über Bemühungen der US-Regierung einen Nachfolger für Greenspan zu finden, da man Vorsorge treffen will, falls Greeni aus gesundheitlichen Gründen überraschend nicht mehr zur Verfügung steht.
Das passt alles so richtig zur momentanen Börsenlage. Dollarcrash nicht einzudämmen, Wirtschaftskrise setzt sich immer tiefer fest und eine Firma nach der anderen präsentiert Bilanzmanipulationen. Da braucht es einen Schuldigen, auf dessen leblosen Rücken all die Last abgeladen werden kann. Grausam, aber eine mit Fakten unterlegte Tatsache: Amerika braucht für den nächsten Wirtschaftsaufschwung ein externes Ereignis, dass den 11.09. übersteigt & dies wäre der Tod Greenspans, zudem dort eh die Wurzel der Baisse zu suchen ist. Beten wir das diese Gedanken nichts als Spinnerei sind und niemals Realität werden und falls doch (an die Zukunft muss im Börsenhandel gedacht werden!) schaut euch den Nachfolger Greenspans genau an. Ich könnte wetten das diese sehr starke Anbandlungen mit Bush hat. An Jahr 1935 ff. denken!

Deutschland hat bei der Fussballweltmeisterschaft leider nur den zweiten Platz belegt, was führende Analystenhäuser trotzdem nicht davon abhält, einen kleinen Wirtschaftsboom aus diesem Ereignis heraus zu orakeln. Nunja, wenn sie meinen! Das japanische Wirtschaftsministerium hat vor der WM errechnet, dass der WM-Gewinn ihrer Mannschaft zu einem 0,4% höheren BIP geführt hätte, also vernachlässigbar gering. & die Börse nimmt so was eh vorweg und verkauft bei Fakten. Gleiches gilt ebenso für Brasilien, egal was diverse Börsenmedien heute und in den nächsten Tagen schreiben werden.

Zum Schluss noch ein Wort zu den vorherrschten Short-Positionen:
Die Aussage unseres Freundes Hans Bernecker, Short-Positionen wurden massiv gedeckt, ist schlichtweg falsch! Es gab in der letzten Woche einige Eindeckungen, was stark steigende Kurse mit sich bringen, doch hielt sich das im untersten Grenzbereich! Short-Squeeze sind Tage, an dem die Indizies von Anfang bis Ende schier unentwegt hochlaufen und kaum down-Volumen aufweisen. So langsam wird es dringend Zeit dem Herrn Bernecker aufzuweisen wo der Bartel wirklich seinen Most herholt! Der Bub soll lieber schauen das er seinen eigenen Misthaufen in Griff kriegt & nicht einen Absturzkandidaten nach dem anderen kurz vorm Gau zum Kauf empfehlen. Aktuell XEROX.
Der reale Dreh letzten Mittwoch war in Amerika eine unglaubliche Pumpenaktion Greenspans & in Deutschland kaufwütige Fondsmanager, die bereits um 09.10 Uhr auf den Kaufhebel drückten. Da ging so gut wie kein Shortie aus dem Markt! Somit bleibt abzuwarten, ob der short-squeeze noch nachträglich draufgesetzt wird, was die Rallye fortsetzen würde.


Wöchentlicher Trendcheck der Leitsterne:

ARMS:


ARMS lief in der letzten Woche zw. 1,3 und 1,5 quer & bietet somit leider weiterhin keine Leitsignalstärke.
Ein so langes Verharren auf so hohem Niveau hat es seit 20 Jahren nicht gegeben. Eindeutiger Beweis wie brutal der Abverkauf momentan wirklich ist!

Treasury:


Bonds wurden letzte Woche regelrecht geschlachtet, was in etwa auch zu der kleinen Börsenrallye passt. Doch obacht vor zuviel Euphorie, denn grosse Teile dieses Geldes waren für das Ausland bestimmt, siehe Dollarcrash.
Hält der Widerstand bei 55,5? Unter 52 weiterhin ein Supergau möglich.

Phlx Bank Index:


Banken mit einer Tal- und Bergfahrt, die lediglich ein letztes Pullback an die GD200 gewesen sein könnte. Wird dieser Sektor dem DOW den endgültigen Todesstoss einflössen?
Über 870 P. wird es sehr bullisch, unter 780 P. sollte man die Stahlhelme aufsetzen.

Chip-Index SOX:


Chippies mit einer sauberen unteren Umkehrformation, die mit der nächsten weissen Kerze durchaus ein 20%-Rallye einleiten könnte. 480 P. wäre der zentrale Widerstand. Dies wäre in etwa der 200 P. Move an der Nasdaq. Sollte es jedoch bereits bei 420 P. wieder drehen, war die untere Umkehrformation nur ein letzter Verschnaufer vor Bruch der Septembertiefs.

COT-Daten:


Die Commercials haben ihre Aktien-Shortpositionen wieder massiv ausgebaut, bzw. longs im DOW stark herabgefahren. Gleichzeitig sind die kleinen Anleger megabullisch & haben z.B. Nasdaq Mini komplett ins Positive getrieben. Doch obacht mit diesen Zahlen. War windows-dressing-woche & Daten sind von Dienstag. Rallyebeginn war aber erst Mittwoch!
Gold und Silber laufen ebenso quer wie die positive Einstellung zum Dollar. Und letzteres macht die COT-Daten momentan recht unrelevant. Wie kann man sich nur monatelang so massiv gegen den Trend stellen?


Wöchentlicher Trendcheck Japan:

Nikkei:


In Japan werden die Vorgänge der Regierung immer unverständlicher & sollte dies nicht ein gigantisches Ablenkungsmanöver sein um den Nipponianern Heimholung ihres Geldes zu ermöglichen, ist es die Bankrotterklärung dieser unfähigen Regierung! Es geht einfach auf keine Kuhhaut mehr, dass man zuerst mitten in eine Ausbruchsbewegung der Börsen solange die Wirtschaft basht bis Investoren entnervt wieder verkaufen und anschliessend alles dafür tut um dem Yen zu schädigen. Sieben Interventionen zuungunsten des Yen durch die eigene Regierung löst nur noch wütendes Kopfschütteln aus!

Es hätte alles so schön sein können:
Zuerst die Aufwärtsexplosion des Nikkei und anschliessend ein Mega-Run des Yen, mit dem automatisch soviel Geld nach Japa strömt, dass overnight aus der tiefgründigen Deflation eine sehr starke Inflation wird (viel Geld trifft auf wenig Waren und unvorbereitete Wirtschaft!), womit das grosse Hausserädchen endgültig in Fahrt gekommen wäre.
Doch hätte, wäre, wenn ist uninteressant. Japan-Regierung hat deutlich gemacht das sie keine Aufschwung wollen. Das muss man akzeptieren bis zum dortigen Tod, oder der berühmten 1.000 P. - Kerze als SOFORTIGES Wiedereinstiegssignal in den Nikkei!

Nikkei-Charttechnik sah bis Donnerstag wunderschön aus. Hätte im Wochenchart ein sauberer doji werden können, doch dann die Gier am Freitag. Damit ist es vorläufig leider nur eine Konsolidierungskerze im Crash.
10.300 P. haben doch nochmal gehalten & sollten jetzt nicht mehr unterschritten werden. Sonst drohen 9500 und 7800 P.
Über 10.850 P. wird es wieder bullisch mit Bestätigung bei 11.200 P.
Umsätze waren bei der Shortie-Mauerei im Mai sehr hoch & haben anschliessend tagtäglich abgenommen, den ganzen Crash und aktuelle Konsolidierung über. Deutliches Zeichen welch mieses Spiel in Japan vonstatten geht & das bei 24% Shortquote! :


Diese Woche wird im Zeichen von "Independance Day" am Donnerstag stehen, dem US-Feiertag, der traditionell die Börsensommerferien einleitet. Dauer bis zum nächsten Feiertag am 02. September. Insofern kein Supergau aufkommt, sollten in dieser Zeit Umsätze fast gänzlich fehlen. Nasdaq-Tage unter 1 Mrd. realistisch. Vorher panikartiger sell-out? Greenspan wird es versuchen zu verhindern!
Konjunkturdaten bringen heute Einkaufsmanagerindex national und Mittwoch Service. Ausserdem Mittwoch Industrieaufträge Mai & Freitag Arbeitslosenquote.
Euroland hält am Donnerstag EZB-Ratssitzung ab. Will man Amerika beim Kampf gegen den Dollarcrash helfen, müsste es eine überraschende Zinssenkung geben. Die Wirkung bleibt aber in Frage gestellt.

DOW 60-Minuten-Chart:


Den Freitag nicht zu orakeln hat sich als richtig erwiesen, zu gross waren die Manipulationen & windows-dressing. Da mussman nicht unbedingt dabei sein.
Der bear-keil wurde zum Handelsende hin nach unten aufgelöst und löst einen entsprechend heftigen inneren Abverkauf aus. Stochastik crashartig runter.

Und nun? Nahe am Boden liegende Stochastik beisst sich mit kurz vor Verkauf stehendem MACD genauso, wie die Candles. Doppeltop genauso möglich wie bullischer rechter Henkel. Damit Range 9400 vs. 9080 P. unspetakulär.

Restpotential der Stochastik liegt bei 9.160 P., mit Startcrash gar 9.080 P. Ab dort Gegenbewegung bis 9160 bzw. 9230 P. und dann Entscheidung ob neuerlich 9420 P. oder 8980 P.
Ist die erste Bewegung grün und endet bei 9350/9380 P., drohen unter 9220 P. schwerste Verkaufssignale.

DOW 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:



Sehen wir beim DOW ein ausgeprägtes Pullback an die 9.420er Marke heran? Mit jedem Maldes Scheiterns wird lässt die Kraft für einen Ausbruch nach und Septembertiefs winken immer heftiger, denn ewig kann Greenspan auch nicht pumpen!
Bullische Sondersituation im Wochenchart. Ein Schlusskurs am Freitag über 9680 P. würde deftige Kaufsignale liefern. Wird er hingegen nach unten durchbrochen, ist der freie Fall kaum mehr aufzuhalten.

9.420 P. massiver Widerstand. & direkt darüber eine urwaldähnliche Widerstandszone bis in den Bereich 9.780 P. Dafür wird es darüber umso bullischer.
Nach unten hat sich die Schiebezone auf 9080 P. ausgeweitet, ehe der Fall auf 7950 P. fortgesetzt werden kann.

S&P 500 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:



Der S&P mahnt mit einem gravestone-doji zur äussersten Vorsicht, zudem der Bereich um 1005 P. erneut nicht durchbrochen werden konnte. Wenn selbst windows-dressing dazu nicht fähig ist, wie sollen es dann die Anleger sein? Nach unten hat aber die Nackenlinie der jahrelangen SKS genauso gehalten, womit Pari-Situation eingetreten ist. 960 vs. 1010 P. auf SK-Basis die Range.

Pullback bis 1030 P. nach wie vor möglich. Darüberhinaus 10 P. false break, ehe ein weiterer 5% Move erfolgen kann.
Septembertiefs liegen bei 945 P. Darunter beträgt das sofortige theoretische Ziel 780 P.!

Das Halbjahresminus des S&P betrug 14%. Dies gab es letztmalig vor 20 Jahren & ich könnte fast drauf wetten das dies noch lange nicht die Jahrestiefs gewesen sind. 450 P. bis Herbst wäre ein Traum.

Nasdaq100 3-Jahres- und 6-Monats-Chart & Vergleich mit 1929:



Nasdaq mit einem shooting-star. Sehen wir eine neuerliche Bullenfalle und Fortsetzung des Abwärtstrends, der nun in einen auseinanderlaufenden Keil mündet? Im Rahmen einer ausgeprägteren Sommerrallye wären nun sogar Kurse um die 1220 P. möglich, ohne das es auch nur ein einziges mittelfristiges Kaufsignal gibt. So tief ist mittlerweile der Nasdaq-Sumpf! Wünschenswerter wäre aber eine Fortsetzung des Salamicrashs und mehrtätige Gegenbewegung erst Ende Juli.

1080-1100 P. Bereich der Septembertiefs. Werden diese nach oben durchbrochen heftiger Shortsqueeze bis rund 1180 P. möglich.
1030 & 980 P. Unterstützungen, ehe der Bereich 750-850 P. wartet.

Die Nasdaq hat das Halbjahr mit 24% minus abgeschlossen. Einen so starken Verlust hat es seit bestehen noch nicht gegeben!

Nemax 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:



Der Neue Markt bleibt charttechnisch sehr einfach zu analysieren. Über 640 P. wird es ein bisschen bullischer, unter 530 P. sollte Gang zum Bereich 350-250 P. fortgesetzt werden.

& das Innenleben löst sich so langsam auch wahrheitsgemäss auf. Nachdem der Kurs von Thiel wochenlang gefallen ist, hat nun selbst der treue Weggefährte Landesbank Rheinland-Pfalz eine Verkaufsempfehlung ausgesprochen. Dies sollte der Todesstoss sein & Insolvenzantrag sehr bald erfolgen.
Dieser Kampf wurde gewonnen, auf in den nächsten und der heisst SINGULUS! Wird der Insolvenzchart bestätigt? Mehr dazu in nächster Zeit.

Euro/USD 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:



Gold 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:



Unser Euro machte wie anvisiert einen senkrechten Strich nach Bruch der 0,96. Parität ist nun so gut wie erreicht und darüber hinaus Potential bis 1,05. Spätestens dort sollte eine wochenlange Konsolidierung starten. Wenn nicht, droht die Finanzwelt in einem Höllenfeuer zu verbrennen! 1,15 ist dabei die entscheidende Marke. Fällt es nach unten, ist 0,97 eine Miniunterstützung, ehe der Bereich 0,96-0,9480 wartet. Ergo könnte eine Konsolidierung ab dem jetzigen Niveau recht heftig verlaufen. Bei 1,05 wäre daher besser.
Gold hat am Freitag mit einem crashartigen Zusammenbruch gezeigt wie effektiv eine SL-Lawine sein kann. SK war im Bereich 314/315 & damit Unterkante der Schiebezone. Setzt sich die Abwärtswelle fort, drohen 305 und darunter 292 und 282 Dollar. Aufwärts 320 und 325, ehe JPM & Co. anfangen zu brennen.


Termine heute:
• CH Einkaufsmanagerindex Juni
• 09:00 - IT Erzeugerpreise Mai
• 09:55 - DE Reuters-Einkaufsmanagerindex Juni
• 10:00 - EU Reuters-Einkaufsmanagerindices Euro-Zone Juni
• 12:00 - ! EU Einzelhandelsumsatz April
• 15:30 - EU EZB Ausschreibung 2-Wochen-Refi-Zinstender
• 16:00 - ! US Bauausgaben Mai
• 16:00 - ! US ISM-Index Juni
• 19:00 - US Auktion 3- u. 6-monatiger Schatzwechsel


Happy trades...
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Alt 30.06.2002, 21:46   #2
germanasti
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Posting

DAX am Morgen:





Unser DAX stand in der vergangenen Woche im Zeichen des windows-dressing zum Halbjahresende & der altbekannten Gier-frisst-Gehirn-Rallye. Ersteres verdanken wir den Fonds, die den Move nutzten das minus ein wenig erträglicher zu machen und letzteres der Tatsache, dass es noch niemals zwei Crashs kurz hintereinander gegeben hat. Ergo sahen unsere Fondsmicheles das nahende Septembertief nicht als Crashgefahr, sondern zweites Standbein und kauften was das Zeug hielt. Soll man ihnen alles Gute bei ihrem Unterfangen wünschen? Oder doch besser beten das es hält?

Die charttechnische Lage einzuschätzen ist sehr schwierig. Sauberer im Doji im Wochenchart ist ebenso bullisch wie die beiden weissen Tageskerzen. Fehlt überall nur noch die Bestätigung und aus der Gegenbewegung könnte ein heftiger Short-Squeeze und Gier-frisst-Gehirn-Rallye werden. & dann muss man aufpassen das unser DAX nicht den gewünschten Japan-Effekt bekommt, nämlich als Profiteur des Dollar-Crashs. Abkoppelung von Amerika? Liquiditäts- und charttechnisch möglich. Fundamental und psychologisch jedoch momentan kaum vorstellbar. Trotzdem, die Möglichkeit ist da.

4.450/4.480 P. ist die Zielzone nach Bruch der 4.280 P. Darüber ist ein rascher Sprung bis 4.780 P. möglich, ehe eine sehr zähe 500 P.-Widerstandszone kommt.
War alles nur Show für windows-dressing, könnten 3.250 . mit wenigen roten Kerzen erreicht werden. 4.240 P. dafür die vorentscheidende Zone.

Zu Beginn runter auf 4.340 P. & ins Plus könnte zum Erreichen der Zone 4450/4480 P. führen.
Startkampf bis 4420 P. und 4330 P. bringen Entscheidung ob Gut oder Böse bei spätestens 4280 P.
Startcrash auf 4320/4310 P., 20-30 P. Gegenbewegung & neue Tiefs könnten der Beginn langer roter Kerzen sein.



Zum Schluss die DAX-Prognose aus dem Jahresausblick:

http://www.wallstreet-online.de/ws/...&k=weltm%E4rkte

"Aktuell bildet sich ein Konsolidierungs-W im Bereich der technischen Trendwende bei 5.150 P. aus. Nächster gewaltiger Hausse-Schub ab 5.400 P. möglich. Dieser könnte bis 6.200, im Ausnahmefall sogar 7.200 P. bis Mitte/Ende Februar führen. Dem Mittelbereich um 6.600 P. kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. SKS-Ausbildung über 4 Jahre hinweg? Anschliessend sollte es zu einem neuen sehr steilen Abwärtstrend kommen (zu Beginn PingPong im Bereich 5500-6000 P.?), der bereits im Frühsommer das aktuelle Niveau unterbietet. Dementsprechend könnte die techn. Gegenbewegung während der Sommerferien nahezu komplett ausfallen. Unter 4.000 P. sollte sich die Panik bemerkbar machen, die zu meinem anvisierten Jahrestief von 2.100-2.300 P. führt. Erreichbar im Herbst. Dezember-Kurse im Bereich 3.200-3.350 P. möglich, den die deutsche Gründlichkeit geht in beide Richtungen."



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Damals konnte man mit kühlem Kopf analysieren, da von Panik noch keine Spur und der Zeitraum relativ gross. & da bislang der DAX-Verlauf sehr treffend war (5.400 P. wurden nie nachhaltig überwunden!), ist es durchaus denkbar das wir die 2300 P. im Herbst sehen. Trotzdem enge SL setzen!
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Alt 30.06.2002, 21:47   #3
germanasti
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CHARTKOMMENTAR
Immer wieder Schwankungen zwischen Gier und Angst
Vergleich 1960, 1932 mit heute

Dr. Hans-Dieter Schulz

1960 erreichte der deutsche Aktienmarkt einen Hochpunkt, nachdem er seit 1949 in mehreren Zyklen um 100, 115, 130 und in der Endphase sogar 330 Prozent - jeweils vom vorhergehenden zyklischen Tiefpunkt - gestiegen war. Damals hatte Ludwig Erhardt, der legendäre Minister des deutschen Wirtschaftswunders, die geniale Idee, aus dem deutschen Volk ein Volk von Volkskapitalisten zu machen. VEBA, Preussag und die "Volksaktie" VW kamen an den Markt. VW wurde zu 280 DM mit Sozialrabatt und zu 350 DM für jederman emittiert. Der Kurs stieg auf 1.120 DM.

Damals - wie in den Jahren vor 2000 - glaubten viele, man könne mit Aktien ohne Arbeit mühelos Geld verdienen. Dann kam die lange Baisse-Phase, die sich unter Schwankungen bis 1982 hinzog. Nachdem der Kurs von VW und auch die Kurse vieler anderer Aktien unter die Einstandskurse dieser neuen "Volksaktionäre" gefallen waren, haben viele enttäuscht ihr Engagement aufgelöst und nie wieder in ihrem Leben eine Aktie angefaßt.

Damals gab es den Begriff Finanzanalyse noch nicht. Wir sprachen von "Security-Analysis" - ein Begriff den mein Professor an der Technischen Hochschule Darmstadt aus Amerika mitgebracht hattte. Daraufhin entdeckten die Amerikaner, dass deutsche Aktien ja wesentlich preiswerter waren als amerikanische, gemessen an den damals gerade entdeckten Kurs-Gewinn-Verhältnissen und dem Cash-Flow. Sie kauften unlimitiert und trieben die Kurse nach oben.

Ein Berufsleben lang habe ich dafür gekämpft, dass diese Börsenphase von 1960 bis 1982 nie wiederkehrt - vergeblich. Fast alle Banker, Journalisten und die überwiegend blutjungen Finanzanalysten haben Marktteilnehmer in Aktien getrieben als sie schon maßlos überbewertet waren. Die Folge ist, dass wir heute eine ganz ähnliche Situation haben wie damals. Es wird wieder eine Generation brauchen, bis in Deutschland eine echte Aktienkultur aufkommt und Unternehmen wieder im nennenswerten Umfang am Markt Kapital aufnehmen können.

In diesem Kommentar, den ich jahrelang schrieb, habe ich bei der Emission der dritten Tranche, selbige mit der "Volksaktie" VW vor und nach 1960 verglichen. In der Nähe des Hochpunktes der Telekom am habe ich ebenfalls mit dem Kursverlauf von VW verglichen. Ich habe die stürmische Aufwärtsentwicklung des japanischen Aktienmarktes mit dem darauffolgenden Niedergang mit dem deutschen Markt in Wort und Bild verglichen. Fast alle Chart- und Fundamentalanalytiker, die sich ja "Analysten" nennen, lagen schief. Ich war - zugegeben zu früh aber besser entgangene Gewinne als riesige Vermögensverluste zu erleiden, Vermögen, das in vielen Fällen der Alterssicherung dienen sollte. Es ist depremierend als "Rufer in der Wüste" vor den von Gier getriebenen Höhenflügen der Märkte zu warnen und kein Gehör zu finden.

Jetzt, wo in Deutschland sogar die Blue Chips im DAX 50 Prozent verloren und die der Nasdaq Composite und der Nemax um 75 und 95 Prozent gefallen sind, sprechen Analysten und Fondmanager davon, "Cash hochzufahren". Auf gut deutsch würde man das verkaufen nennen.

Wie aber geht es nun weiter? Die Wahrscheinlichkeit, dass wir eine weitere Abwärtsphase - wie nach 1932 - oder eine Seitwärtsphase - wie 1960 - 1982 - bekommen, ist extrem hoch, allerdings unter starken zyklischen Schwankungen. Das ist meine mittelfristige Erwartung. Kurzfristig dürfte es einen kräftigen "Push" nach oben geben, denn der Markt ist extrem überverkauft.

Allerdings gibt es zwei Risiken: Die Gefahr ist gegeben, dass wir uns längst in einer Phase der wirtschaftlichen Depression und einem dritten Weltkrieg befinden. Der Terrorismus hat eine völlig neue Dimension erreicht und wird noch über Jahre die internationalen Kapitalmärkte belasten. Hinzu kommt kurzfristig das Risiko Brasilien. Sollte Gewerkschaftsboss Lula die Wahlen gewinnen, nachdem er mehrfach erfolglos kandidiert hatte, dürfte er seine Ankündigung wahr machen, die brasilianischen Auslandsschulden nicht zu bezahlen. Die bloße Ankündigung hat die Zinsen am kurzen Ende ja bereits auf 30 % hochgetrieben. Hinzu kommt der amerikanische Independent day an dem man mit der erhöhten Gefahr von Terroranschlägen rechnet.

Fazit: Wer Mut hat, kauft sofort - für kurze Zeit. Wer risikoscheu ist, lässt die Finger davon, denn mittelfristig werden wir uns auf eine Seit-/Abwärtsbewegung unter starken zyklischen Schwankungen einstellen müssen. Gold und festverzinsliche Wertpapiere von Unternehmen oder Staaten mit hoher Bonität dürften in der näheren Zukunt der "save haven" sein.



erstellt am 29.06.2002


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Es wird in diesem Jahrzehnt keinen nachhaltigen Aufschwung geben!
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Alt 30.06.2002, 21:49   #4
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Alt 30.06.2002, 21:49   #5
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Aus der FTD vom 1.7.2002

Edelmetalle: Gold kann schwachen Dollar nicht für steigende Notierungen nutzen
Von Alexander Zumpfe

Notenbankinterventionen zu Gunsten des Dollar unterstützten am Freitagnachmittag den Greenback und drückten den Goldpreis. Das gelbe Edelmetall beendete die Handelswoche bei 314,63 $ je Unze.


Financial Times Deutschland

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Übrigens, die chinesische Notenbank ist momentan als einzige auf der Gold-KÄUFER-Seite & plant den Goldbesitz für die Bevölkerung freizugeben. Wenn das passiert, brennt Gold binnen kürzester Zeit in den vierstelligen Bereich hoch. Beobachten!
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Alt 30.06.2002, 21:53   #6
germanasti
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Aus der FTD vom 1.7.2002 www.ftd.de/zinsumfrage

FTD-Umfrage: EZB-Zinsanhebung verzögert sich
Von Sebastian Sachs, Frankfurt

Wegen der aktuellen Krise an den internationalen Finanzmärkten wird die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Leitzinsen bis weit in das dritte Quartal hinein unverändert lassen.


http://www.ftd.de/pw/in/10143992504...l?nv=cd-divnews

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Sollte sich der Dollarcrash unvermindert fortsetzen wird EZB bald völlig überraschend Zinsen stark senken.
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Alt 30.06.2002, 22:08   #7
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Alt 30.06.2002, 22:26   #8
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Moin Moin



30.06.2002 13:27

Presse: Sony erwartet im 1. Quartal operativen Verlust von 5 Mrd Yen

TOKIO (dpa-AFX) - Der japanische Elektronikhersteller Sony Corp. rechnet einem Pressebericht zufolge mit einem operativen Konzernverlust von 5 Milliarden Yen im Ende Juni abgelaufenen Geschäftsquartal. Die roten Zahlen seien auf die schwache Nachfrage nach IT-Produkten zurückzuführen, schreibt die japanische Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai Shinbun" am Sonntag. Zudem lasteten die Umstruktierungskosten für den Unterhaltungselektronik-Hersteller Aiwa Corp. auf dem Unternehmensergebnis./FX /hi/as

Quelle: DPA-AFX
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Alt 30.06.2002, 22:46   #9
sonnenschein
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30.06.2002 13:57

Siemens-Chef erwartet keine schnelle Erholung auf dem Telekommunikationsmarkt

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Technologie-Konzern Siemens rechnet nicht mit einer schnellen Erholung des Telekommunikationsmarkts. "Ich glaube schon, dass die Investitionen der Telekommunikationsbetreiber wieder anziehen werden", sagte der Vorstandsvorsitzende Heinrich von Pierer im Gespräch mit dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). "Bis zu einer deutlichen Belebung kann es aber noch dauern, möglicherweise 18 Monate oder sogar noch länger. Bei Mobiltelefonen wird es in diesem Jahr - wenn überhaupt - nur ein ganz leichtes Wachstum geben. Ich rechne mit einem Absatz von leicht über 400 Millionen Geräten." Der Konzern muss nach den Worten Pierers nicht fürchten, eines Tages in einen Bilanzskandal verwickelt zu werden. "Siemens ist mittlerweile eines der transparentesten Unternehmen überhaupt. Das bestätigen mir Finanzanalysten", sagte er. Von der aktuellen Diskussion um Bilanzfälschungen sei Siemens überhaupt nicht betroffen. "Wir legen Quartalsbilanzen für jeden unserer Geschäftsbereiche vor - nicht für irgendwelche künstlich gebildete Einheiten, sondern für die Bereiche, wie sie auch am Markt auftreten. Wir wissen, dass es bei uns keinen Anlass zu Kritik gibt", betonte der Vorstandschef. Es werde aber immer eine Herausforderung bleiben, das Siemens-Geschäft in Quartalsscheiben darzustellen, da der Konzern überwiegend ein langfristiges Infrastrukturgeschäft betreibe./hi/as

Quelle: DPA-AFX
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Alt 30.06.2002, 22:48   #10
sonnenschein
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30.06.2002 14:58

"El Pais" - September-Attentäter trafen sich in Spanien

Madrid, 30. Jun (Reuters) - Einige der Attentäter vom 11. September haben sich einem Zeitungsbericht zufolge im vergangenen Sommer in Spanien getroffen, vermutlich um die Anschläge vorzubereiten. An dem Treffen in Tarragona im Juli hätten sechs der September-Attentäter teilgenommen, berichtete die spanische Zeitung "El Pais" am Sonntag unter Berufung auf einen geheimen Bericht, den die spanische Polizei der US-Bundespolizei FBI übergeben habe. Zu den Teilnehmern des Treffen gehörten dem Bericht zufolge neben Mohamed Atta und Marwan el Schehhi, die je ein entführtes Passagierflugzeug in das World Trade Center gelenkt haben, die von den deutschen Behörden in Zusammenhang mit den Anschlägen gesuchten Männer Ramsi Binalschibh und Said Bahadschi. "El Pais" listete detailliert die Bewegungen Attas und seiner mutmaßlichen Mitverschwörer während ihres Aufenthalts in Spanien auf. Diese Auflistung basiert auf Flug-, Hotel- und Mietwagenbuchungen, Kreditkartennutzung und Augenzeugenaussagen. Demzufolge landete Atta am 8. Juli aus Miami kommend in Madrid. Mit einem Mietwagen sei er am nächsten Tag nach Tarragona gefahren. Am 9. Juli sei auch der Jemenit Binalschibh von Hamburg aus in die Küstenstadt geflogen - laut "El Pais" der Koordinator der Anschläge. Er sei begleitet worden von einem Mann, bei dem es sich der Beschreibung nach um Bahadschi gehandelt haben soll. Zu Schehhis Aufenthalt in Spanien im Juli habe die Polizei lediglich Hinweise von Augenzeugen, berichtete die Zeitung weiter. Auf Fotos sei Schehhi gemeinsam mit zwei weiteren Männern identifiziert worden, woraus die Behörden geschlossen hätten, dass bis zu sechs mutmaßliche Verschwörer an dem Treffen teilgenommen hätten. Da die Polizei von Binalschibh bis zu dessen Rückkehr nach Deutschland keine weitere Spur habe, vermuteten die Behörden, dass er einen Komplizen in Spanien gehabt habe. Bei den Anschlägen mit vier entführten Passagiermaschinen am 11. September in den USA waren etwa 3000 Menschen getötet worden. Neben dem World Trade Center raste eine Maschine ins Verteidigungsministerium bei Washington. Die vierte Maschine stürzte über unbewohntem Gebiet in Pennsylvania ab. Die USA halten die El-Kaida-Organistaion des Moslem-Extremisten Osama bin Laden für die Drahtzieher der Anschläge. chg/akr

Quelle: REUTERS
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Alt 30.06.2002, 22:53   #11
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Breit grinsen

Wird es noch billiger


30.06.2002 17:41

Credit Suisse friert Aktienrückkaufprogramm ein

ZÜRICH (dpa-AFX) - Die Credit Suisse Group friert einem Pressebericht zufolge das Aktienrückkaufprogramm im Wert von 5 Milliarden Schweizer Franken ein, das sie vor einem Jahr beschlossen hat. Das berichtet die Onlineausgabe der Schweizer SonntagsZeitung ohne Angabe von Quellen. An der ebenfalls geplanten Nennwertrückzahlung im Wert von 2,4 Milliarden Franken halte die Grossbank jedoch fest. Für nächsten Dienstag ist bei der CSG eine ausserordentliche Verwaltungsratssitzung angesetzt. Thema ist dem Bericht zufolge die Zukunft des Verwaltungsratspräsidenten und CEO der CSG, Lukas Mühlemann. Dieser befinde sich im Kreuzfeuer der Kritik, da die Marktkapitalisierung des Finanzinstituts seit Ende 1997 von 60 Milliarden auf 56 Milliarden Franken zurückgegangen sei. Der Kurs der CSG-Aktie habe seit dem Beginn des Jahres nicht nur fast 40 Prozent an Wert verloren, notiert das Blatt. Er habe sich Beginn der Ära Mühlemann schlechter als der des Hauptkonkurrenten UBS entwickelt./hi/

Quelle: DPA-AFX
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Alt 30.06.2002, 23:01   #12
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ich weiss beim besten willen nicht, was kosto und paule mit ihren charts aussagen wollen!!!
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Alt 30.06.2002, 23:07   #13
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Brasilien zum fünften Mal Weltmeister - 2:0 gegen Deutschland



Der Mann des Tages: Brasiliens Stürmerstar Ronaldo (R) überwindet den deutschen Torhüter Oliver Kahn und erzielt den ersten Treffer für seine Mannschaft.

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Alt 30.06.2002, 23:18   #14
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http://www.ftd.de/pw/in/1014399251498.html?nv=lnen


Aus der FTD vom 1.7.2002 www.ftd.de/vertrauenskrise

Leitbild USA: Das Idol wankt
Von Ulrike Sosalla, New York

Die USA waren Leitbild für Wohlstand und Wachstum. Doch das Idol wankt: Die Skandale von Enron und Worldcom zeigen, dass vieles nur Schein war. Der Urglaube der Amerikaner in ihre Wirtschaft ist erschüttert - und die ganze Welt leidet mit.


Financial Times Deutschland



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Alt 30.06.2002, 23:25   #15
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Gerangel in Berlin



Die Polizei versucht in Berlin, rivalisierende Fans zu trennen. In mehreren deutschen Städte kam es nach dem WM-Finale zu Zwischenfällen.


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