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Alt 02.04.2002, 00:11   #1
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 130.800
Posting 02.04.02: Start in Q2. Zuerst Himmel und dann Hölle?

Nach einer Woche des vorösterlichen Schweigens und einiger fauler Ostereier (Japan) könnte uns nun etwas mehr Bewegung ins Haus stehen, vor allem was die Umsätze betrifft! Es ist 5 vor 12. Bleiben diese noch lange soweit unten, werden die Börse nendgültig einschlafen & das über Monate hinweg.

Ein ganzer Stall voller Konjunkturdaten hat sich seit Donnerstag angesammelt.
DO: Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stiegen um +18.000. Erwartet wurde ein Rückgang um 3.000. Wie gehabt, uninteressante Daten.
DO: Die endgültige Version des BIP Q4 beträgt gewaltige +1,7% und lag damit weit über den ursprünglichen Erwartungen, die mit einem Rückgang zw. -1,0 und -1,5% angegeben waren. & genau die Analysten mit den bärischsten Ersteinschätzungen liessen sich am stärksten feiern, schliesslich wusste man das Amerika sofort nach dem 11.09. wieder wachsen wird. : Wo die Wurzel zu diesem völlig unerwarteten (und auch nicht nachvollziehbarem!) Wachstum in Q4 liegt wird wohl ein ewiges Geheimnis bleiben & bestätigt wie manipulativ die US-Daten seit Jahren sind!
DO: Die Verbraucherstimmung der Uni Michigan stieg auf 95,7 (Prognose: 96,0).
DO: Der regionale Einkaufsmanagerindex in Chicago legte im März einen Anstieg auf 55,7 hin. Erwartet wurden 54,1.
FR: Die persönlichen Einkommen legten im Februar um 0,6% zu (Erwartung +0,3%), ebenso positiv die Ausgaben mit +0,6%. Erstaunlich das die Sparquote dabei weiter anstieg und mit nun +2,0% recht ordentlich im positiven Bereich liegt. Irgendwo kaum vorstellbar bei den vielen Privatschulden, auch nur eine Zahlenspielerei? Man darf nicht vergessen das in der Sparquote die Aktien & Wertpapierkredite nicht enthalten sind!
FR: Unglaubliches vom ECRI, der um weitere 0,9% hochrannte und nun bei +4,6% liegt. Damit hat er sich binnen eines Monats verdreifacht & sollte in diesen Tagen Auswirkungen auf die ersten offziellen Indikatoren haben (4-6 Wochen Nachlaufzeit). Kündigt er tatsächlich den anvisierten Boom bei den Investitionen an?
MO: Die Bauausgaben Februar stiegen um 1,1%. ERwaertet wurden lediglich +0,7%.
MO: Das Filetstück war der nationale Einkaufsmanagerindex, der mit 55,6 erneut über den Erwartungen gelegen ist! & wie gehabt bringt die Einzelaufschlüsselung den wahren Zustand der US-Wirtschaft: Auftragseingänge um weitere 3 P. gestiegen, liegen mit 65 nun aber so ziemlich auf dem Top. Nicht so schön der Produktionsrückgang um 3 Stellen bei gleichzeitigem Anstieg Auftragsrückstand um gewaltige 10 Stellen. Wie in Deutschland schieben auch die Amis viele Ausführungen ins Q2 und sorgen damit für einen plötzlichen Abbruch des Booms. Elendige Mauschelei! Beschäftigung und Lagerbestände sind weiter auf Schrumpfungsniveau, was sich prompt auf die Preise auswirkte. Erstmals nach langer Zeit wurde dort wieder richtig Geld verdient. Damit bestätigt der ISM den ECRI, nämlich einen Aufschwung über Q1 hinaus. Doch sind die Mauscheleien so offensichtlich, dass ist mehr ein Seitwärtslauf wie riesiger Anstieg im laufenden Quartal! Mal schaun mit welchen Tricks die Wachstumsraten ab Mai gehalten werden können.

Allem Anschein nach wird "unser" ECRI erneut sämtliche Analysten und Erwartungen im positiven Regen stehen lassen und die nächste Welle des stärksten US-Aufschwungs seit 20 Jahren einläuten. Der erste grosse Hype wurde von dem Konsum-Boom ausgelöst, der Zweite von massiven Investitionen? durchaus vorstellbar das die Ami-Firmen nach 2 Monaten Realismus wieder die Blinden-Brille aufgesetzt haben und dem Bond-Markt folgen, der stark steigende Zinsen einpreist. d.h. man will/muss investieren solange das Geld noch so billig ist, was nun zur Folge haben könnte das alle Firmen gleichzeitig den Investitionsgeldbeutel öffnen.
Kommt dem so, sollte man sich ernsthaft fragen welchen Nutzen diese Investitionen haben. Das Kreditbubble ist gigantisch, die Bevölkerung satt und neue Innovationen fehlen, ergo können diesen Ausgaben nie und nimmer entsprechende Erlöse gegenüber stehen! Der Effekt wird eine weitere Verschuldung sein, die mit dem nächsten Wirtschaftscrash eine noch nie dagewesene US-Pleitewelle auslöst, ähnlich der im Neuen Markt seit fast einem Jahr. Dies sollte die Deflation endgültig in den Thron heben!
Kurzfristig gilt es den ECRI als nahe Zukunft sehr ernst zu nehmen, die ggf. rekordmässig explodierenden offiziellen Indikatoren nicht positiv überzubewerten, denn es sollte nur die Spitze eines Zwischenaufschwungs sein. Für die Wirtschaftsbären gilt: Je stärker die Indikatoren jetzt steigen, desto schneller ist die Bullenparty vorüber.
Mal schaun ob sich nach den Firmen (noch ist es aber nicht sicher!) auch Greenspan vom Bondmarkt blenden lässt und die Zinsne panikartig anhebt. Rennt dann nämlich die Wirtschaft nicht nachhaltig hoch (minimum 3-4 Quartale) werden die höheren Zinsen den high-techs die Luft abdrehen. & da an diesen die Wirtschaft momentan hängt, würde Amiland sang- und klanglos untergehen.

Doch was die Wirtschaft kann für die Börsen uninteressant sein, dort wird Psychologie und oftmals falsche Vorstellungen gehandelt und nur selten die Realität. Ansonsten müsste der DOW nämlich bereits bei 12.500 P. stehen, so extrem stark wie der aktuelle Aufschwung ist. Ob dies noch nachgehandelt wird steht in den Sternen und muss abgewartet werden. Umsätze seit Wochen auf Low (die letzte hatte die niedrigsten seit August 1999 !!!), womit keine vernünftige Prognose möglich ist. Raus will keiner ob der positiven Wirtschaftsentwicklung und für das Rein fehlt momentan entsprechendes Kapital, die Rekordausgabe von neuen Anleihen saugt das Lebenselixier der Börsen gnadenlos auf. Vll. ist dies tatsächlich der Beginn eines monatelangen Dornröschenschlafs, was ich mir immer noch nicht so recht vorstellen kann. Szenario das Japan die restliche Börsenwelt hochreisst bleibt bestehen, mal schaun ob es Realität wird.
Seit Januar baut Greenspan Bubble-Geldmenge M3 ohne Ende ab. Dies bremst einerseits die Börsenbullen und lässt ihm andererseits die Pumpenmöglichkeit wenn wieder Not an Mann ist, sprich mit dem nächsten Wirtschaftscrash. Im Grunde ist es ja richtig und gesund was Greenspan fabriziert (keine neue Überspekulation & Verlangsam der Verwandlung zum Bananendollar), doch sind wir Trader alle so gierig auf eine hohe Vola. das wir dies nicht erkennen wollen. Tatsache! Möge Bubble-Al kurzfristig mit dieser Aktion ein König sein. Langfristig kann er die künstliche Liquidität nie und nimmer bereinigen, sprich der Dollar wird bald (5 - 10 Jahre) in die Bedeutungslosigkeit verschwinden. Momentan noch unvorstellbar, doch time will tell! Vorstellbar das Amiland am Ende des Jahrzehnts eine Währungsreform durchführt und den Dollar durch eine neue Währung ersetzt.

Zwei grosse Flächenbrände erhalten momentan zuviel Aufmerksamkeit, nämlich der Irak und die Klopperei in Israel. Sicherlich besteht mit solchen externen Anlässen erhöhte Crashgefahr an den Börsen, doch was soll den 11.09. psychologisch noch toppen? Eben! Respekt ist trotzdem angebracht, denn wenn plötzlich die Masse denkt "Krieg nix gut für Aktien", gibt es doch noch den berühmten Crash.
& auch rein fundamental betrachtet sind diese beiden Herde keine grosse Gefahr für die Erde. Der Irak ist Teil des Schlachtplans von Bush, gegen den sich leider niemand stellt und Israel ist der Kampf zweier Völker, deren Anführer beide was an der Waffel haben. Solange es regional bleibt ist es uninteressant für die Restwelt. Wobei menschlich mit Sicherheit alles andere als schön, keine Frage!
Aufgrund dieser Routine ist auch das Treffen Bush - Blair Mitte April eher unwichtig. Dort wird wohl bekanntgegeben das England in Zukunft die amerikanische Armee im Kampf gegen das Böse unterstützt. Grundsätzlich geht es aber nur darum, wie tief Blair den Kopf in Bushs Hintern steckt. Viel Platz ist ja nimmer, seit unser Bundeskanzler Schröder in vollem Umfang drin sitzt.


Wöchentlicher Trendcheck der Leitsterne:


Der ARMS bleibt neutral und somit momentan uninteressant.
Sollte die lummelige Rallye tatsächlich schon alles gewesen sein? Irgendwo kaum vorstellbar. Der kleine Abwärtsstrich in der letzten Woche deutet auf Zukäufe einiger Grosser hin. Wann folgt dann der Push für die Kleinen?



Treasury kämpfen weiterhin mit dem grossen Ausbruch bei 58,5. Darüber ist Potential von ca. 5 Punkten, false brea kausgeschlossen.
Um die 300 Basispunkte Zinserhöhung haben die Jungs Bondmarktjungs mittlerweile eingepreist, kann dieser ansonsten so scharfsinnige Bereich wirklich so blauäugig geworden sein? Oder ist der Dollar mittlerweile der Bananenwährung so nahe, dass alles zu spät ist?



Die Banken haben am Idealbereich 700 P. gedreht und sollten nun, wird die Musterbewegung fortgesetzt, bis in den Bereich 640-650 P. konsolidieren und anschliessend einige wochen verharren. Bleibt es aus, wird ab 700 P. ein neues Bubble kreiert.



Der Chipsektor ist schwer zu deuten. Es könnte sich bei den SOX ein bullischer rechter Henkel ausbilden, der über 640 P. aufgelöst wird, doch ist dies fundamental nicht mehr gerechtfertigt. Das aktuelle fair Value dieses Leitsterns liegt im Bereich 260 - 280 P. & dabei ist noch nichtmal ein neuer Wirtschaftscrash eingerechnet, so klar und deutlich muss man es sagen! Trotzdem führt die Börse manchmal ein recht irrationales Eigenleben.


Die COT-Daten sehen fürchterlich aus!
S&P-Shorts weiter erhöht, ebenso die des Nasdaq und DOW longs erneut abgebaut. Offensichtlich bereiten sich die Grossen auf einen heftigen Ausverkauf bei den Aktien vor!
Gleiches gilt für die Edelmetalle Gold und Silber. Shortscharauben weiter angezogen!
Erstaunlich die weiter ausgebaute negative Einstellung zum Erdöl. Die Commercials rechnen mittlerweile mit einem Ölstand von ca. 15-17 Dollar.
Währungsmässig bleibt der Dollar ultrastark, ausser gegenüber dem Yen. Offensichtlich will man diesen pushen um so die Japan-Exportwirtschaft zu schwächen.
Sollten die Grossen in allen Punkten richtig liegen, steht sowas wie das kleine Ende der Welt bevor! Die teilw. entgegensätzlichen Positionen könnten aber auch auf grosse Unsicherheit hindeuten, die man mit Gegenpositionen absichert.


Wöchentlicher Trendcheck Japan:

Die Pumpen-Aktion scheint bei 12.000 P. irgendwie in die Hose gegangen zu sein, anders ist der Fiskaljahresschluss bei 11.000 P. nicht zu erklären. & dies sind genau die 1000 P. die in den Bilanzen richtige Löcher gerissen haben. Bewusst oder war der Abwärtsdruck zum Ende hin zu stark? Fakt ist, die Amis haben bei 12.050 P. einen weiteren künstlichen Shortmarkt eröffnet, den Dritten nach November, Dezember und Anfang Januar. Bestätigt wird er wohl im Frühsommer und ausser einem 4wöchigen Ausschluss beteiligter US-Banken wird keine weitere Strafe erfolgen. Unverständlich wie man sich so vorführen lassen kann! Oder ist dies Teil eines Superplans, ähnlich Pearl Harbor vor rund 60 Jahren?
Charttechnisch hat der Nikkei eigentlich schon verloren mit dem Bruch der 11.500 P., doch steht noch das Gap bei 10.800 P. als Puffer offen. Darunter droht ein schneller Rutsch bis 10.300 P. & dann hauen die Shorties weiter oben drauf. 11.500, 12.050 und 12.400 P. die Marken bis zur nächsten Freiheit.

Japan ist momentan die einzige Region weltweit, die eine echte Chance zu einem nachhaltigen Aufschwung, sowohl fundamental wie auch börsenmässig, hat! Der Pessimius passt, ebenso die komplett leeren Läger, am Boden liegende Produktion und die das Land verlassenden Ausländer. Obendrauf wurde die Baisse charttechnisch mustergültig beendet, wären da nicht die ständig wiederkehrenden künstlichen Shortmärkte (die nachweislich von den Amis aufgebaut werden!).
Europa ist erst am Anfang der Baisse, Amerika wird mit Pauken und Trompeten auf Jahrzehnte hinaus untergehen, China ist gnadenlos überbewertet, Südamerika vor dem Supergau und Russland unmittelbar vor einer grossen Wirtschaftskrise! Wann findet dieses viele Geld endlich den wahren Weg, nämlich kerzengerade nach Japan?


Heute stehen lediglich die Industrieaufträge Februar an. Da dieser Monat kein Hype war eher uninteressante Daten.
& bitte beachten das Amerika erst kommendes Wochenende die Uhren umstellt, d.h. US-Handel diese Woche von 16.30 - 23.00 Uhr unserer Zeit. Japan sommerzeitlos, somit Handel bis Ende Oktober um eine Stunde nach hinten geschoben, von 02.00 - 08.00 Uhr.

Nasdaq 60-Minuten-Chart & Vergleich 1929-2000:



Schöne untere Umkehrformation die die Nasdaq in den letzten Tagen ausgebildet hat. Das der Ausbruch über 1485 P. gestern nicht gelang ist ok, denn schliesslich startete es von ganz unten.
Noch ein rechter Henkel mit Rückgang auf 1450 P.? 1485, 1525 und 1550 P. die nächsten Widerstände.

Nasdaq 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:




Ein weiteres verlassenes Kind ist gestern mit Handelseröffnung an der Nasdaq geboren worden und es sah ganz so aus als würde es vernichtende Crashsignale liefern, deshalb umso mehr Respekt vor dem grossen Intradayreversal. Auch wenn die Umsätze mit 1,5 Mrd. erneut lachhaft niedrig waren.

Bei 1485 P. und 1525 P. warten die nächsten verlassenen Zwillings-Kinder. Doch hat die Nasdaq anschliessend noch die Kraft in die Bremszone bei 1580 P. einzudringen?
1450 und 1425 P. wichtige Absicherungen nach unten!

DOW 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:




Der DOW war gestern klarer underperformer und mir schmeckte es ganz und gar nicht, dass fast nur DOW-Werte gebasht wurden. War dies der Beginn der sogenannten "Lemminge-inden-Schlachthof-Treiben - Rallye"?

10.420/10.430 P. ist die Unterkante der 200 P. - Schiebezone. Eine Rückkehr in diese sollte mit schnellen Schritten zu einem weiteren Test des Bereichs um 10.650 P. führen.
10.250 P. Unterstützung. Darunter wartet der tri-star bei 10.150 P.

S&P 500 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:




Nach heftigsten Verkaufssignalen zu Handelsbeginn schaffte es der S&P doch nochmal zurück in bullische Gefilde. Das fulminante Intradayreversal könnte Basis für die Vollendung eines bullischen rechten Henkels sein. Über 1175 P. wäre es soweit.
GD200 hat auf SK-Basis nochmal gehalten, davon muss es nun aber rasch nach oben weg, ansonsten wird die Mauer wohl unüberwindbar.

Nemax 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:





Der Neue Markt sieht charttechnisch verdammt heiss aus!
Seit 2 Wochen krabbelt er direkt an der GD38 entlang und bildete dabei einen Keil aus, dessen Spitze das Donnerstags-Candle komplett ausfüllte. Erfolgt der Ausbruch nach oben, ist Potential bis 1100 P. Dort wartet die GD200 und 50 P. weiter die vielbesprochene Ausbruchszone. Darüber ist theoretisches Potential bis 1.800 P.! : Nach unten sind es 1000 und 920 P., ehe die Hölle neue Tore öffnet.

Durchaus vorstellbar das diese 1800 P. erreicht werden. Die Umsätze sind so niedrig, da bremsen nur die shortgehenden market maker.
Doch ist es fundamental gerechtfertigt? Fast täglich meldet ein anderes Unternehmen den Abgang an (teilw. freiwillig, teilw. per Insolvenz), so dass es nicht mehr lange dauert bis der Nemax all share aufgelöst wird, da weniger als 50 Unternehmen ansässig. Ausserdem reissen die Hiobsbotschaften nicht ab. Vorläufiger Höhepunkt der Insolvenzantrag von Mühl am Karfreitag. Sowas ist eine bodenlose Frechheit !!!
Die Hauptbelastung kurzfr. wird Consors bleiben. Verkauf hätte zum 31.03. erfolgen sollen, bislang noch keine Meldung darüber. Der Insolvenzantrag würde tausende Kleinanlegerdepots sperren und für die market makers ein Short-Eldorado darstellen. Mutwilliger Mini-Crash während der Sperrzeit würde eine gigantische SL-Lawine auslösen.

Euro/USD 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:



Gold 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:



Der Euro legte zu Wochenbeginn einen Riesenaufwärtssatz hin, obwohl die Europäer einen Feiertag abhielten. Zusammen mit den neuesten COT-Daten könnte dies auf ein Fake hindeuten. Oder wird unsere Währung doch neuen Glanz erlangen? 0,90 vs. 0,8450 sind die Begrenzungen eines 2jährigen Keils. Darin wird ein analysieren mehr und mehr zum Würfelspiel.
Gleiches gilt beim Gold. Commercials werden immer "shorter" und der Spotpreis will nicht sinken. So gilt auch hier der Ausbruch aus einer weitläufigen Range für nächste grosse Signale. 315 Dollar ist dies oben, 278-280 unten. Kurzfr. droht bei 305 Dollar ein Doppeltop, dass unter 289,50 bestätigt wird.


Termine heute:
• 08:45 - FR Verbrauchervertrauen März
• 10:00 - DE Deutsche Börse Zahlen 2001
• 10:30 - DE Deutsche Börse Bilanz-PK
• 12:00 - ! EU Inflationsrate März
• 16:00 - ! US Industrieaufträge Februar
• 16:00 - US Challenger Report März


Happy trades...
germanasti ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 02.04.2002, 00:12   #2
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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Beiträge: 130.800
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DAX am Morgen:





Eine Glanzleistung vollbrachten unsere Micheles in der Schlussauktion am Gründonnerstag. Windows-Dressing sei dank legte der DAX dort 40 P. zu uns schloss somit nicht weit weg vom Tageshoch. Dies war legitim und bewahrte den DAX charttechnisch vor grösseren Verkaufssignalen, doch wird es nachhaltig positiv sein?
Kein Thema, mit der Donnerstagskerze sieht unser Leitindex mal wieder so richtig bullisch aus, doch zum wievielten Mal seit November? Erst sollten es die 5150 P. zur grossen Rallye sein, dann die 5250 und anschliessend 5350 P. Jedesmal ein false break mit Folge eines grösseren Rutsches auf 4700 P. & nun waren es die 5360 bzw. 5400 P., die allem Anschein nach ein false break werden. Vll. ist ja alles nur eine grosse mit ca. 300 P. um die GD200 herum?

Technisch wie gesagt wunderschöne Kaufsignale, kommt heute eine lange weisse Kerze hinzu. Gelingt dies nicht, ist ein Rückgang bis in den Bereich 5180 P. Dort Entscheidung über einen heftigen upmove oder weiteren Rückgang bis 4950 P.
Indikatoren sind fast allesamt neutral. Im Stundenchart kommt dem Bereich um 5330 P. eine wichtige Unterstützung zugute.

Zu Beginn Revidierung der depperten Schlussauktion & Fall bis an die Unterstützung 5330 P. wäre sehr gesund. Rennt es danach wieder hoch, ab 5405 P. nächste theoretische (!!!) Kaufsignale.
Startschuss 5445/5455 P., Konsolidierung 5400/5380 P. und dann über 5460 P. bringen die nächste Nahzone 5550 P. ins Spiel.
Crash 5330/5320 - Gegenbewegung 5360 P. und anschliessend unter 5315 P. = binnen weniger Stunden 5180 P.?
germanasti ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 02.04.2002, 00:12   #3
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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Beiträge: 130.800
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Aus der FTD vom 2.4.2002 www.ftd.de/us-konjunktur

Der erkaufte US-Aufschwung
Von Kerstin Friemel, New York

Ob Spielzeug oder Seife, Möbel oder Computer, Autos oder ganze Häuser: Die Amerikaner shoppen wieder wie früher und stürzen sich in einen neuen Konsumrausch - der die Wirtschaftskrise in den USA beenden könnte.


http://www.ftd.de/pw/in/10143989519...l?nv=cd-divnews


----------------


Das Bubble ist jetzt noch grösser wie zu Beginn des Jahres 2000 & die Amis sind sich nichtmal annähernd bewusst in welchem Inferno sie verbrennen werden.
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Alt 02.04.2002, 01:13   #4
sonnenschein
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Beiträge: 1.505
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@ all

Kann mir mal einer bitte was zu dem Wert sagen ich kenn ihn
nicht wollte aber gern rein ???????????

http://chart.bigcharts.com/bc3/intc...2806&mocktick=1
__________________
XXX
sonnenschein ist offline   Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser sonnenschein die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 02.04.2002, 02:05   #5
ecki
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Beiträge: 2.511
Staunen Für die pro forma Freunde:

Hi alls. :

DGAP-Ad hoc: BroadVision Inc. deutsch


BroadVision, Inc. veröffentlicht geschätzte Umsatzerlöse für das 1. Quartal 2002

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------------------------------------

Weiterhin veröffentlicht die Gesellschaft revidierte Ergebnisse für das 3. und
4. Quartal 2001

REDWOOD CITY, Kalifornien, 1. April 2002 - BroadVision, Inc. (Nasdaq: BVSN,
Neuer Markt: BDN), einer der führenden Anbieter von personalisierten eBusiness-
Anwendungen, berichtet heute auf Grundlage vorläufiger Schätzungen über
erwartete Umsatzerlöse für das 1. Quartal 2002 in der Spanne zwischen US-$29
Mio. und $32 Mio. Die Ergebnisse des Quartals waren durch die anhaltenden
Unsicherheiten im derzeitigen Umfeld für IT-Ausgaben nachteilig beeinflusst.
Getrennt hiervon veröffentlicht BroadVision heute neu dargestellte Ergebnisse
für Q3 und revidierte Ergebnisse für Q4 2001 und das am 31.12.2001 beendete
Geschäftsjahr. Diese Ergebnisse sind im Geschäftsbericht 2001 der Gesellschaft
(Form 10-K) und im berichtigten Quartalsbericht für Q3 (Form 10-Q) aufgeführt,
die heute veröffentlicht werden. Die Änderungen erfolgten aufgrund der jüngsten
Feststellung von BroadVision, dass die Umsatzerlöse bezogen auf eine
Vereinbarung über Softwarelizenzen, die ursprünglich insgesamt in Q3 verzeichnet
worden waren, sich stattdessen schätzungsweise auf den 4-Jahreszeitraum der
Vereinbarung beziehen. Broadvision hat im Rahmen dieses Geschäftsabschlusses
eine Zahlung in voller Höhe erhalten. Aufgrund der Änderungen reduziert sich der
Gesamtumsatz der Gesellschaft für Q3 2001 um US-$3,5 Mio. von ursprünglich
berichteten $51,2 Mio. auf $47,7 Mio. nach neuer Darstellung. Der unverwässerte
Pro forma Verlust je Aktie für Q3 2001 erhöhte sich von $0,06 auf $0,07. Der
berichtete unverwässerte Verlust je Aktie steigt von $1,54 auf $1,55. Da der in
Verbindung mit diesem Vertragswerk stehende Umsatz nun der gesamten
Vertragsdauer zugerechnet wird, steigt der Gesamtumsatz der Gesellschaft in Q4
2001 um $251.000 von ursprünglich berichteten $48,0 Mio. auf $48,2 Mio.
(revidiert). Der unverwässerte Pro forma Verlust je Aktie für Q4 2001 verbleibt
unverändert bei $0,03. und der berichtete unverwässerte Nettoverlust je Aktie
sinkt von $0,20 auf $0,19. Für das am 31.12.2001 beendetet Geschäftsjahr haben
sich die Gesamtumsatzerlöse um $3,3 Mio. von ursprünglich veröffentlichten
$247,8 Mio. auf $244,5 Mio. (revidiert) verringert. Der unverwässerte Pro forma
Verlust je Aktie für das Geschäftsjahr hat sich von $0,40 auf $0,41 erhöht. Der
unverwässerte Nettoverlust je Aktie stieg von $3,01 auf $3,02.

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 01.04.2002

Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-hoc-Mitteilung:

Pro forma Beträge enthalten nicht die Abschreibungen und die Wertminderung des
Firmenwertes (Goodwill) und die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte,
die Belastung für erworbene Zwischentechnologien sowie Restrukturierungskosten
und nicht betriebsbedingte Aufwendungen für die Wertminderung von
Vermögenswerten.

Informationen zu vorausschauenden Angaben

Die in dieser Pressemitteilung enthaltenen Angaben, die sich auf Erwartungen,
Annahmen, Hoffnungen, Pläne, Absichten oder Strategien für die Zukunft beziehen,
sind vorausschauende Angaben i.S. von Abschnitt 27 A des Securities Exchange
Act von 1933 sowie von Abschnitt 21E des Securities Exchange Act von 1934 und
bergen als solche Risiken und Unsicherheiten. Alle in dieser Pressemitteilung
gemachten vorausschauenden Angaben basieren auf Informationen, die BroadVision
zum Zeitpunkt der Herausgabe dieser Pressemitteilung vorlagen. BroadVision
übernimmt keinerlei Verpflichtung zur Aktualisierung oder Verbesserung dieser
vorausschauenden Angaben. Diese Angaben stellen keinerlei Garantie für die
zukünftige Geschäftsentwicklung dar, und die tatsächlichen Ergebnisse können
wesentlich von den gegenwärtigen Erwartungen von BroadVision abweichen.
Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, sind unter anderem:
mangelnde Marktakzeptanz für Produkte oder Dienstleistungen von BroadVision;
Unfähigkeit von BroadVision, rechtzeitig wettbewerbsfähige neue Produkte und
Dienstleistungen zu entwickeln; Einführung neuer Produkte oder Dienstleistungen
durch Wettbewerber; generelle wirtschaftliche Umstände und die Unfähigkeit von
BroadVision, qualifizierte Mitarbeiter anzuwerben und zu halten. Diese, sowie
weitere Faktoren und Risiken im Zusammenhang mit dem Geschäftsbetrieb wurden der
amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC kürzlich von BroadVision in einem
Jahresbericht auf dem Formblatt 10-K und danach in den jeweiligen
Quartalsberichten auf dem Formblatt 10-Q mitgeteilt und veröffentlicht.


Über BroadVision

Die Self-Service Anwendungen von BroadVision (Nasdaq: BVSN, Neuer Markt: BDN)
optimieren Geschäftsprozesse und schaffen einen unmittelbaren Nutzen für
Unternehmen. Beziehungen zwischen Anbietern und Kunden werden in ein Modell
umgewandelt, bei dem personalisierte Daten von beiden Seiten selbst verwaltet
und gepflegt werden können. Dies sorgt für geringere Kosten, höhere
Produktivität und ein gesteigertes Wachstum. Weltweit führende Unternehmen
verwenden BroadVision zur Unterstützung ihrer Self-Service-Systeme.
Unternehmensspezifische Anwendungen, Informationen
und Geschäftsprozesse werden dadurch sowohl vereinheitlicht als auch ausgeweitet
und dienen Mitarbeitern, Partnern und Kunden mit einem gemeinschaftlichen
personalisierten Ansatz.

BroadVision hat seinen Hauptsitz in Redwood City, Kalifornien und ist erreichbar
unter der Telefonnummer +1 650 261 5100 oder der eMail-Adresse
info@broadvision.com.

BroadVision Investor Relations Kontakt:
Bob Okunski
Director of Investor Relations
BroadVision Inc.
+001-650 542 4659
bob.okunski@broadvision.com

BroadVision und BroadVision One-To-One sind eingetragene Marken von BroadVision,
Inc. in den Vereinigten Staaten und in anderen Ländern.
--------------------------------------------------------------------------------
WKN: 901599; ISIN: US1114121023; Index: NEMAX 50
Notiert: Neuer Markt Frankfurt, Freiverkehr in Stuttgart, München, Berlin,
Bremen, Hamburg, Düsseldorf, Hannover


020000 Apr 02

quelle: www.dgap.de
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Alt 02.04.2002, 07:12   #6
germanasti
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Moin


Nikkei aktuell mit 100 P. im plus. Das ist gleichzeitig Tageshoch und Eröffnungskurs. Ja, schon wieder so ein deppertes grosses gap up, dass aber bereits intraday geschlossen wurde.



Wieso gab es heute direkt nach der Mittagspause nicht die gewohnte grosse Umsatzspitze? :


Ab sofort bis 08.00 Uhr Handel wegen Sommerzeit.
germanasti ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 02.04.2002, 07:13   #7
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Iran - Öl wäre eine "sehr effektive Waffe" im Nahost-Konflikt

Kuala Lumpur, 02. Apr (Reuters) - Der Iran hat es am Dienstag als "sehr effektiv" bezeichnet, wenn der Ölpreis als Druckmittel im Nahost-Konflikt eingesetzt werde. Darüber müssten jedoch alle islamischen Staaten gemeinsam entscheiden, sagte der iranische Außenminister Kamal Charrasi im malaysischen Kuala Lumpur.

Er sei überzeugt, dass die moslemische Welt genug Mittel habe, die sie einsetzen könne, sagte Charrasi bei einer Pressekonferenz am Rande der Tagung der Konferenz der Islamischen Staaten (OIC). "Wenn sie (die islamischen Staaten) jedoch entscheiden, Öl als Waffe einzusetzen, dann wäre das sehr effektiv", fügte er.

Einen Tag zuvor hatte der Irak die arabischen Staaten aufgefordert, mit einer Verknappung des Öls die Staaten zu bestrafen, die Israel unterstützen. "Setzt das Öl als Waffe im Kampf gegen den Feind ein", hieß es in einer Erklärung der regierenden Staatspartei "Baath". In den 70er Jahren hatten die Staaten ein Embargo gegen westliche Länder durchgesetzt. Der Ölpreis vervierfachte sich und die Wirtschaften der betroffenen Staaten erlitten erhebliche Schäden.

Wegen der Eskalation im Nahen Osten stieg der Ölpreis am Montag im US-Handel erstmals seit einem halben Jahr über 27 Dollar. Auch die US-Aktienmärkte gerieten unter Druck. Der Euro, der Schweizer Franken und das britische Pfund zogen gegenüber dem Dollar an. "Unruhen im Nahen Osten sind nie gut für den Markt, weil die Leute Angst haben, dass die Energiepreise in die Höhe schießen", sagte ein Händler der Nachrichtenagentur Reuters. Analysten gingen jedoch zugleich davon aus, dass die arabischen Staaten nicht dem Aufruf des Iraks folgen werden.

Die OIC hat eine Erklärung verabschiedet, in der Israels Militäreinsatz gegen die Palästinenser als "Staatsterrorismus" verurteilt wurde. Israel begründet seine Offensive in den Palästinenser-Gebieten mit der Suche nach den Verantwortlichen für Attentate und Angriffe. Seit Mittwoch sind bei Selbstmordanschlägen 39 israelische Zivilisten ums Leben gekommen. In unmittelbarer Nachbarschaft zu dem Konfliktgebiet befinden sich zwei Drittel der weltweiten Erdölreserven.

ast



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Alt 02.04.2002, 07:54   #8
cloneshare
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Guten Morgen Germa !!!

drollisch was der Nikkei da macht
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Alt 02.04.2002, 07:58   #9
cloneshare
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Der unverwässerte Pro forma Verlust je Aktie

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DGAP-Ad hoc: BroadVision Inc. <BDN> deutsch

BroadVision, Inc. veröffentlicht geschätzte Umsatzerlöse für das 1. Quartal 2002

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Weiterhin veröffentlicht die Gesellschaft revidierte Ergebnisse für das 3. und 4. Quartal 2001

REDWOOD CITY, Kalifornien, 1. April 2002 - BroadVision, Inc. (Nasdaq: BVSN, Neuer Markt: BDN), einer der führenden Anbieter von personalisierten eBusiness- Anwendungen, berichtet heute auf Grundlage vorläufiger Schätzungen über erwartete Umsatzerlöse für das 1. Quartal 2002 in der Spanne zwischen US-$29 Mio. und $32 Mio. Die Ergebnisse des Quartals waren durch die anhaltenden Unsicherheiten im derzeitigen Umfeld für IT-Ausgaben nachteilig beeinflusst. Getrennt hiervon veröffentlicht BroadVision heute neu dargestellte Ergebnisse für Q3 und revidierte Ergebnisse für Q4 2001 und das am 31.12.2001 beendete Geschäftsjahr. Diese Ergebnisse sind im Geschäftsbericht 2001 der Gesellschaft (Form 10-K) und im berichtigten Quartalsbericht für Q3 (Form 10-Q) aufgeführt, die heute veröffentlicht werden. Die Änderungen erfolgten aufgrund der jüngsten Feststellung von BroadVision, dass die Umsatzerlöse bezogen auf eine Vereinbarung über Softwarelizenzen, die ursprünglich insgesamt in Q3 verzeichnet worden waren, sich stattdessen schätzungsweise auf den 4-Jahreszeitraum der Vereinbarung beziehen. Broadvision hat im Rahmen dieses Geschäftsabschlusses eine Zahlung in voller Höhe erhalten. Aufgrund der Änderungen reduziert sich der Gesamtumsatz der Gesellschaft für Q3 2001 um US-$3,5 Mio. von ursprünglich berichteten $51,2 Mio. auf $47,7 Mio. nach neuer Darstellung. Der unverwässerte Pro forma Verlust je Aktie für Q3 2001 erhöhte sich von $0,06 auf $0,07. Der berichtete unverwässerte Verlust je Aktie steigt von $1,54 auf $1,55. Da der in Verbindung mit diesem Vertragswerk stehende Umsatz nun der gesamten Vertragsdauer zugerechnet wird, steigt der Gesamtumsatz der Gesellschaft in Q4 2001 um $251.000 von ursprünglich berichteten $48,0 Mio. auf $48,2 Mio. (revidiert). Der unverwässerte Pro forma Verlust je Aktie für Q4 2001 verbleibt unverändert bei $0,03. und der berichtete unverwässerte Nettoverlust je Aktie sinkt von $0,20 auf $0,19. Für das am 31.12.2001 beendetet Geschäftsjahr haben sich die Gesamtumsatzerlöse um $3,3 Mio. von ursprünglich veröffentlichten $247,8 Mio. auf $244,5 Mio. (revidiert) verringert. Der unverwässerte Pro forma Verlust je Aktie für das Geschäftsjahr hat sich von $0,40 auf $0,41 erhöht. Der unverwässerte Nettoverlust je Aktie stieg von $3,01 auf $3,02.

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 01.04.2002

Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-hoc-Mitteilung:

Pro forma Beträge enthalten nicht die Abschreibungen und die Wertminderung des Firmenwertes (Goodwill) und die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, die Belastung für erworbene Zwischentechnologien sowie Restrukturierungskosten und nicht betriebsbedingte Aufwendungen für die Wertminderung von Vermögenswerten.

Informationen zu vorausschauenden Angaben

Die in dieser Pressemitteilung enthaltenen Angaben, die sich auf Erwartungen, Annahmen, Hoffnungen, Pläne, Absichten oder Strategien für die Zukunft beziehen, sind vorausschauende Angaben i.S. von Abschnitt 27 A des Securities Exchange Act von 1933 sowie von Abschnitt 21E des Securities Exchange Act von 1934 und bergen als solche Risiken und Unsicherheiten. Alle in dieser Pressemitteilung gemachten vorausschauenden Angaben basieren auf Informationen, die BroadVision zum Zeitpunkt der Herausgabe dieser Pressemitteilung vorlagen. BroadVision übernimmt keinerlei Verpflichtung zur Aktualisierung oder Verbesserung dieser vorausschauenden Angaben. Diese Angaben stellen keinerlei Garantie für die zukünftige Geschäftsentwicklung dar, und die tatsächlichen Ergebnisse können wesentlich von den gegenwärtigen Erwartungen von BroadVision abweichen. Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, sind unter anderem: mangelnde Marktakzeptanz für Produkte oder Dienstleistungen von BroadVision; Unfähigkeit von BroadVision, rechtzeitig wettbewerbsfähige neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln; Einführung neuer Produkte oder Dienstleistungen durch Wettbewerber; generelle wirtschaftliche Umstände und die Unfähigkeit von BroadVision, qualifizierte Mitarbeiter anzuwerben und zu halten. Diese, sowie weitere Faktoren und Risiken im Zusammenhang mit dem Geschäftsbetrieb wurden der amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC kürzlich von BroadVision in einem Jahresbericht auf dem Formblatt 10-K und danach in den jeweiligen Quartalsberichten auf dem Formblatt 10-Q mitgeteilt und veröffentlicht.

Über BroadVision

Die Self-Service Anwendungen von BroadVision (Nasdaq: BVSN, Neuer Markt: BDN) optimieren Geschäftsprozesse und schaffen einen unmittelbaren Nutzen für Unternehmen. Beziehungen zwischen Anbietern und Kunden werden in ein Modell umgewandelt, bei dem personalisierte Daten von beiden Seiten selbst verwaltet und gepflegt werden können. Dies sorgt für geringere Kosten, höhere Produktivität und ein gesteigertes Wachstum. Weltweit führende Unternehmen verwenden BroadVision zur Unterstützung ihrer Self-Service-Systeme. Unternehmensspezifische Anwendungen, Informationen und Geschäftsprozesse werden dadurch sowohl vereinheitlicht als auch ausgeweitet und dienen Mitarbeitern, Partnern und Kunden mit einem gemeinschaftlichen personalisierten Ansatz.

BroadVision hat seinen Hauptsitz in Redwood City, Kalifornien und ist erreichbar unter der Telefonnummer +1 650 261 5100 oder der eMail-Adresse info@broadvision.com.

BroadVision Investor Relations Kontakt: Bob Okunski Director of Investor Relations BroadVision Inc. +001-650 542 4659 bob.okunski@broadvision.com

BroadVision und BroadVision One-To-One sind eingetragene Marken von BroadVision, Inc. in den Vereinigten Staaten und in anderen Ländern.

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WKN: 901599; ISIN: US1114121023; Index: NEMAX 50 Notiert: Neuer Markt Frankfurt, Freiverkehr in Stuttgart, München, Berlin, Bremen, Hamburg, Düsseldorf, Hannover

Autor: import DGAP.DE (),06:00 02.04.2002
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Geändert von cloneshare (02.04.2002 um 08:00 Uhr).
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Alt 02.04.2002, 08:25   #10
germanasti
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moin clone


Der Nikkei wird doch nicht im plus schliessen wollen? :
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Alt 02.04.2002, 08:34   #11
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Börse Tokio im Verlauf fester - US-Konjunkturdaten stützen

Tokio, 02. Apr (Reuters) - Der Aktienmarkt in Tokio hat am Dienstag fester tendiert, was Börsianer auf positive US-Konjunkturdaten zurückführten. Vor allem Export orientierte Werte legten zu, nachdem am Vortag der Neuaufträge-Index des Institute for Supply Management (ISM) in den USA den höchsten Stand seit 15 Jahren verzeichnet hatte.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index legte bis gegen 06.25 Uhr (MESZ) rund 1,4 Prozent auf 11.177 Punkte zu. Die Aktien des Elektronikkonzerns Sony stiegen knapp drei Prozent auf 6900 Yen. Die Titel des Kamera- und Kopiererherstellers Minolta waren die größten Gewinner mit einem Plus von 18,8 Prozent auf 266 Yen.

Trotz der Kursgewinne bei den Exportwerten zeigten sich Analysten zurückhaltend. "Die USA erholen sich, aber die Zahlen für die Industrieproduktion und der Tankan-Konjunkturbericht haben Zweifel über die Entwicklung in Japan hinterlassen", sagte Analyst Hiroshi Sato von Cosmo Securities.

Banktitel gaben in Tokio nach. So fielen die Werte der nach Bilanzsumme weltgrößten Bank Mizuho gut drei Prozent auf 283.000 Yen.

lex/mer


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Wann schichten die Japaner ihr restliches Japan-Geld in Aktien um, ob der niedrigen Einlagensicherung?
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Alt 02.04.2002, 08:53   #12
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Guten Morgen von Reuters am Dienstag, den 02. April 2002

TOP AKTUELL: Israel hat in der Nacht zum Dienstag seinen Feldzug in den Palästinenser-Gebieten unvermindert ausgeweitet. Zwischen den Vereinten Nationen (UNO) und den USA offenbarten sich zugleich Meinungsverschiedenheiten in der Forderung nach einem Rückzug der israelischen Armee. Die Märkte gerieten durch die Eskalation im Nahen Osten unter Druck.

Zusatzinfo unter: [MEAST]

BLICKPUNKT DEUTSCHE AKTIEN:
* Die Deutsche Börse wird voraussichtlich ihre Zahlen zum Geschäftsjahr 2001 veröffentlichen.

* Das am Neuen Markt gelistete US-Softwarehaus Poet Holdings will ebenfalls seinen Jahresabschluss 2001 bekannt geben

* Der im Nemax50 gelistete US-Software-Anbieter Broadvision erwartet für das erste Quartal 2002 Umsatzerlöse zwischen 29 und 32 Millionen Dollar. Zugleich revidierte die Firma ihre im Januar veröffentlichen Kennziffern für 2001. Für das Geschäftsjahr werde nun ein Umsatz von 244,5 Millionen Dollar statt der zuletzt bekannt gegebenen 247,8 Millionen Dollar ausgewiesen. Der Pro-Forma-Verlust je Aktie belaufe sich nun auf 0,41 Dollar statt auf 0,40 Dollar.

Zusatzinfo unter: Doppelklick [.FDE][.NMDE][GER-HOT][GER/TOP]

FINANZNACHRICHTEN AUS DER PRESSE
* Die Allianz-Gruppe will sich nicht von ihrem Geschäftsbereich Unternehmen und Märkte trennen. "Weder das Fimrenkundengeschäft noch das Investmentbanking stehen zum Verkauf", sagte Vorstand Paul Achleitner in einem Gespräch mit der Tageszeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe).

BLICKPUNKT DEVISEN:
Sorgen um steigende Ölpreise haben den Dollar am Dienstag zum Euro im fernöstlichen Devisenhandel gestützt. Gegen 07.10 Uhr MESZ notierte die US-Währung zum Euro mit 0,8788/93 Dollar nach 0,8801 Dollar zum Handelsschluss am Vortag in New York. Zum Yen lag der Dollar kaum verändert bei 133,42/48 Yen. Am Vortag hatte der Dollar Händlern zufolge unter der Eskalation im Nahen Osten gelitten.

Zusatzinfo unter: [GER-FRX] [USD/LDE]

BLICKPUNKT FERNOST:
Der Aktienmarkt in Tokio hat am Dienstag fester tendiert, was Börsianer auf positive US-Konjunkturdaten zurückführten. Vor allem Export orientierte Werte legten zu, nachdem am Vortag der Neuaufträge-Index des Institute for Supply Management (ISM) in den USA den höchsten Stand seit 15 Jahren verzeichnet hatte. Der Nikkei-Index legte bis 07.41 Uhr (MESZ) rund 1,4 Prozent auf 11.185 Punkte zu.

Zusatzinfo unter: [.TDE][JP-STX][HK-STX]

BLICKPUNKT WALL STREET:
Die US-Aktienmärkte haben am Montag bei umsatzschwachem Handel uneinheitlich geschlossen. Standardwerte seien von den Sorgen vor höheren Ölpreisen im Zuge der Gewalteskalation im Nahen Osten belastet worden, sagten Händler. Dagegen seien Technologiewerte von einer günstigen Analystenprognose für Sun Microsystems gestützt worden. Der Dow-Jones verlor bis Handelsschluss 0,40 Prozent auf 10.362,70 Zähler. Der Standard Poor's 500 Index gab 0,07 Prozent ab auf 1146,55 Zähler. Dagegen legte die Nasdaq um 0,94 Prozent auf 1862,62 Punkte zu, nachdem sie zunächst deutlich schwächer eröffnet hatte.

Zusatzinfo unter: [.NDE][US-STX][US-DBT]

SNAPSHOT MÄRKTE:
Dax-Indikation:
Bund-Future:
Euro
Dow Jones
Nikkei-Index

INDIKATOREN DES TAGES:
Prognose Vorp.
0845 FR Verbrauchervertrauen MÄR -13,8 Pkte -15,0
0945 IT Reuters/ADACI PMI MÄR 52,1 Pkte 51,23
0950 FR CDAF/Reuters PMI MÄR 49,8 Pkte 48,4
0955 DE BME/Reuters PMI MÄR 49,0 Pkte 47,3
1000 E12 Reuters Euro-Zone PMI MÄR 50,2 Pkte 48,6
1200 E12 HICP Schätzung MÄR 0,5 vH 0,1
1200 E12 HICP ------ J/J MÄR 2,3 vH 2,4
1700 US Industrieaufträge FEB 0,5 vH 1,6


Die Prognose-Werte sind Konsensus-Schätzungen einer Reuters-Umfrage.
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Alt 02.04.2002, 08:54   #13
germanasti
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Digital in die Fussballpleite
Dutzende von britischen Fussballklubs sind durch den am Rande des Bankrotts stehenden Digital-TV-Sender ITV Digital in ihrer Existenz bedroht.

Von Dieter Claassen, London


«Wenn Sie nicht wissen wollen, welcher Fussballverein Pleite gegangen ist, schauen Sie bitte weg», zeigt die «Times» die Karikatur eines Fernsehzuschauers, der eine ähnliche «Augen zu»-Aufforderung in der Regel nur dann bekommt, wenn er das Ergebnis eines erst später übertragenen Spiels nicht wahrnehmen will.

Es sind zwar nicht die Vereine der Spitzenliga Premier League, die durch den kaum noch vermeidbaren Verlust eines grossen Teils ihrer Fernseheinnahmen von ITV Digital in ihrer Existenz bedroht sind. Gefährdet sind vielmehr bis zu 30 Klubs, fast die Hälfte in der darunter liegenden Football League.

Klubs sollen weniger erhalten
Als «kritisch» wird immerhin die Situation von Klubs wie Sheffield Wednesday, Notts County, Crystal Palace und Queens Park Rangers eingeschätzt - seit ITV Digital am vergangenen Mittwoch dem Konkursverwalter übertragen wurde. Dieser soll zwar versuchen, den terrestrischen Sender nach etwa 800 Millionen Pfund an Kosten seit Gründung 1998 noch zu retten. Eine Sanierung ist aus der Sicht der beiden grossen Teilhaber, Carlton und Granada, aber nur dann zu bewerkstelligen, wenn ITV Digital die unter einem Dreijahresvertrag festgelegten Zahlungen für Übertragungsrechte an die Klubs in Höhe von 315 Millionen Pfund drastisch kürzt. Carlton und Granada selbst hatten den Konkursantrag gestellt. Von den verbleibenden 180 Millionen Pfund der Vertragssumme wollen sie nur noch 50 Millionen Pfund zuschiessen.

Keith Harris, Chef der Football League, droht den beiden Medienriesen mit einer Schadenersatzklage von 500 Millionen Pfund. Mit dem Verlust der Übertragungsgelder würden den Klubs schliesslich auch Einkünfte aus kommerziellen Aktivitäten wie der Spielplatzwerbung und dem Merchandising von Fanartikeln verloren gehen. «Sie haben auch eine moralische und soziale Verantwortung gegenüber dem britischen Fussball», appelliert Harris an die beiden Konzerne. Diese wollen ihre gemeinsame Tochter angesichts eines Tagesverlusts von 1 Million Pfund aber nur noch für weitere zwei Wochen alimentieren.

Theo Paphitis, Chef des Londoner Vereins Millwall, will seine Fans gar vor den Hauptquartieren der beiden Unternehmen «friedfertig» demonstrieren lassen.

Auf weniger Sympathie stossen die Fussballer aber weithin, wenn sie jetzt auf ihre Gehaltsverpflichtungen gegenüber ihren Spielern im Rahmen mehrjähriger Verträge verweisen. Kaum waren die Sendeverträge unterzeichnet, so Kritiker, hätten viele Klubs den grössten Teil ihrer erwarteten Einnahmen daraus in Form haushoher Gehälter an die Spieler «verpfändet». Zwar verhandle David Beckham von Manchester United derzeit offenbar noch «ungestört» über Bezüge von gar 100 000 Pfund pro Woche, so Insider. Doch nach dem jetzigen Debakel dürfte selbst in der Premier League die nächste Generation von TV-Verträgen weniger grosszügig ausfallen als die vorangegangene.

Geringe Zuschauerzahl
Wegen der enttäuschend geringen Zahl von Fussballzuschauern unter ihren 1,2 Millionen Abonnenten «wäre es für ITV Digital wohl billiger, diese zu den übertragenen Spielen zu fahren und in Fünfsternehotels unterzubringen», spottet der «Guardian». Als lachender Dritter könnte der Medienzar Rupert Murdoch mit seinem Bezahl-TV-Sender BSkyB (5,7 Millionen Zuschauer) aus der «grössten Krise des britischen Fussballs» (so der ehemalige Labour-Sportminister Tony Banks) hervorgehen, hiess es zunächst. Doch daran glaubt inzwischen niemand mehr. Murdoch ist schliesslich nicht nur Lieferant von Programmen an den kleineren Mitbewerber. Dessen Präsenz kaschierte überdies die monopolartige Stellung seiner BSkyB auf der Insel.

Schlappe für Tony Blair
Als Verlierer würde nach übereinstimmender Ansicht auch die britische Regierung dastehen, wenn ITV Digital demnächst tatsächlich abschalten sollte. Premierminister Tony Blair hatte seine Insel wegen der hohen 40 Prozent aller Haushalte mit Digital-TV-Anschluss bereits zum «Weltführer» der neuen Übertragungstechnologie gekürt. Von 2006 an sollte das Analog-TV sukzessive abgeschaltet und die damit frei werdenden Frequenzen zum Nutzen der Staatskasse verkauft werden



http://www.tages-anzeiger.ch/ta/taZ...el?ArtId=176390


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Kirch´s gibt es weltweit.
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Alt 02.04.2002, 09:03   #14
KidOfCash
Apathischer Agnostiker
 
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moin @germa
moin @all

AMI's schlafen wohl? und NIKKEI uppp

good trades
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Alt 02.04.2002, 09:05   #15
Förster
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morgääähn
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