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Alt 20.08.2003, 06:08   #1
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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Posting 20.08.03: Kurzer Ruckler im Finanzsystem & sofort ist Allan mit Rekordliquidität da!

Den nächsten sehr erfreulichen 1,5% Plus-Tag gab es gestern beim Nikkei. Allerdings war auf exakt diesem Niveau das Eröffnungsgap & da das Tageshoch an der nächsten Ausbruchsmarke 10250-10350 P. lag, hat sich ein bitterböser shooting-star bzw. gravestone-doji ausgebildet, der zudem mit fast 2 Mrd. Handelsvolumen noch extrem umsatzstark war. Wehedem nun kommt ein allgemeiner Abgesang. Dann war es ein Fehlausbruch wie im Lehrbuch! An der grundlegenden sehr bullischen Situation würde dies zwar nichts ändern, aber eben doch für einiges an Verzögerung (Herbst?) verursachen. Ärgerlich, denn der Hauptanteil lag neuerlich nicht an Gewinnmitnahmen oder Abverkäufen von Pensionfonds, sondern shortenden US-Banken ohne Ende! Daran wird sich wohl auch nichts ändern, solange der Yen derart weich bleibt & an eine vollständige Eindeckung braucht man mittlerweile eh nicht mehr denken. Wie extrem die Shortereien der Amis momentan sind kann man auch sehr schön am Bondmarkt sehen. Dieser hat nun 7 Tage in Folge nachgegeben. Dabei stieg der Nikkei zwar um rund 1.000 P., doch ist das bei weitem nicht das Potential, welches sich aus solchen Kapitalumschichtungen ergeben würde. Milliarden über Milliarden werden da für Shortpositionen aufgewendet! Ich bin gespannt ob japanische Firmen nach dem Staatsbankrott Amerikas neue Aktien ausgeben bzw. Umstellungen im Futurehandel vornehmen, um so die offenen Shortpositionen eindecken zu lassen. Bei den Goldminen klappt dies mit den ADR´s ja bereits sehr gut.Beten wir für eine Fortsetzung der Monsterrallye & damit direktem Vergleich zum HUI von Mitte Juli, denn kein anderes Land hat es mehr verdient und ist unterbewerteter wie Japan !!!
Die anderen Märkte konnten dem japanischen Vorlauf nicht folgen, womit so langsam der wahre Kapitalfluss für jeden erkennbar sein sollte. Nicht Amerika, nicht Europa, sondern einzig Japan bietet momentan ein attraktives Bewertungsniveau, sehr saubere Währung und vor allem Zukunftsperspektiven! Einen Crash sahen wir in Amerika aber trotzdem nicht, denn Greenspan hält an seinem Versprechen unvermindert fest. Dazu waren gestern aber einige Hauruck-Aktionen nötig, denn erst mit der urplötzlichen Dollarschwäche kam es zu gewaltigen Interventionsschüben im Future-Ask. Allan weiss das sich aus solchen Schwächen etwas nachhaltiges für seine Währung entwickeln kann & deshalb wird in diese sofort wieder GNADENLOS gepumpt!
Volumen war mit 1,3 Mrd. NYSE & 1,7 Mrd. Nasdaq leicht erhöht & zugleich eine weitere Bestätigung wie massiv immer noch an der FED abverkauft wird. Fututrevolumen mit 240.000 Kontrakten nur mässig. Dafür new highs nun bei rund 300 an beiden Segmenten. So schlimm war es nichtmal in 1987! & Trin bleibt mit 1,0 dem Verkaufsdruck treu. Logisch, wenn Gates & Co. jeden Aufwärtsimpuls für Insiderverkäufe nutzen.

Die Baubeginne Juli wurden veröffentlicht, welche mit einem Anstieg von 1,.5% überraschend positiv waren. Experten rechneten mit einem 0,7%igen Rückgang. Doch mehr wie ein Nachbrennen des nun wohl definitiv geplatzten Immobilienbubbles war es nicht. Der Vorläufer Baugenehmigungen ging nämlich mit –2,4% (Prognose –0,2%!) gewaltig zurück. Entsprechend blutig ist das Zahlenwerk für August zu erwarten, den steigenden Zinsen am langen Ende sei dank.
Unter den Erwartungen hingegen das michiganer Verbrauchervertrauen August. 90,2 (Prognose 91,1), ist aber genauso unrelevant wie wenn dieses Zahlenwerk gestiegen wäre. Aussagekraft & Auswirkungen auf die Realwirtschaft liegt nämlich wie gehabt bei 0,0000000.
& eine weitere Bankrotterklärung gab der amerikanische Staat ab. 54,24 Mrd. Dollar betrug der Fehlbetrag des US-Haushalts im Juli, womit nun einem neuen historischen Rekordjahr wirklich nichts mehr im Wege steht. Wer jetzt noch glaubt Amerika wird diese Baisse überleben, lebt in untragbaren Illusionen & wird den Realitätssinn auch nicht mehr erlernen !!!

Den amerikanischen Börsen waren die positiven Konjunkturdaten & Vorgaben aus Japan piepegal. Dort kam es ruckzuck zu einer Abverkaufswelle, die allerdings genauso schnell mit gigantischen Interventionskäufen der FED eliminiert wurde. Anschliessend ging es zwar abends neuerlich in den Keller, doch richtiger Verkaufsdruck war weit und breit nicht zu erkennen. Zudem hielten auch dann die FED-Massnahmen unvermindert an, ehe die letzte Handelsstunde wie gehabt ein einziges Werk Allans war. So blieb es bei einem weiteren Gurkentag ohne Trendsignale, aber immer mehr Warnhinweisen wie eklatant schwache die innere Stärke momentan ist. Der Bankensektor fiel erneut ins Minus, während der SOX höchstpositiv im Plus stand, ohne dass die Nasdaq im gleichen Stile davon profitieren konnte. Dies ist umso dramatischer, als das mittlerweile jedem bekannt ist, dass Allan Greenspan vorzugsweise im Chipsektor FED-Käufe tätigt, denn via dort lässt sich mit der geringsten Kapitaleinsetzung ein psychologischer Effekt für den Gesamtmarkt erzielen. Dieser bleibt momentan im Gegensatz zu den Monaten April bis Juni nahezu vollständig aus & ist auch sehr leicht zu erklären, denn wer soll so kurz vor den klassischen Crashmonaten noch grossartig investieren? Zudem ist eh kein Geld mehr vorhanden. Trotzdem sehen wir noch keine nachhaltige Trendwende, denn niemand weiss ob Greenspan nicht doch nochmals mit dreistelligem Mrd.-Aufwand den Ausbruch vollzieht & so einen deftigen short-squeeze inszeniert. Von diesem ist momentan absolut nichts zu erkennen, auch wenn es von vielen Börsenbeobachtern als Rallyebegründung angeführt wird. Dafür sind die Futureumsätze viel zu niedrig, zieht man das Volumen der FED-Stützungskäufe zur Verhinderung eines Crashs ab!
Abwarten lautet somit weiterhin die Devise. Ausbruch nach oben & 3-5% später die Erkenntnis einer Fehlbewegung ist das Idealszenario, was mittlerweile aber nicht mehr unbedingt vonnöten ist. Zu ausgeprägt könnte die Seitwärtsphase mit Rallyeversuchen bereits sein. Zudem reicht bereits ein Wimpernschlag aus & alle erinnern sich gleichzeitig an die traditionell sehr blutige Herbstzeit. Soweit die Theorie. In der Praxis hat bis zur offiziellen Hyperinflationsbestätigung Allan Greenspan das Sagen & dies geschieht mittlerweile im billionenschweren Dollardruckbereich!
Wunderschön kollabiert ist hingegen der Dollar, nachdem er intraday ein letztes (?) Mal in sehr freundlichem Ton nach oben blickte. Mittlerweile ist auch ein wirklich äusserst lukratives Abverkaufsniveau für ausländische Investoren erreicht & das es keine Zukunft für deren Kapital in Amerika gibt, darüber sollte sich mittlerweile jeder bewusst sein. Es ist nur die Frage ob es zur sofortigen Abzugspanik kommt, oder man erst noch die Sommerferien komplett vollziehen lässt & so Allan Greenspan ein paar weitere Manipulationsmöglichkeiten bietet. Falls ersteres, bekommen die Börsen ruckzuck ein gigantisches Problem!

Gänzlich aus dem Fokus der Welt geraten ist mittlerweile Südamerika. Von dort liest man überhaupt keine Horrormeldungen mehr, die IWF vergibt an und an einen weiteren Zwischenkredit und die dortigen Währungen haben sich nach einem kurzen Zulauf ausländischer Investoren innerhalb einer recht unvolatilen Seitwärtszone festgesetzt. Eitel Sonnenschein im gesundenden Dornröschenschlaf, so könnte man die momentane Situation dort nach aussen hin umschreiben. Doch bitteschön wirklich nur nach aussen, denn an der unvermindert hohen Schuldungssituation hat sich trotz leichter Wirtschaftsbelebung genauso wenig etwas geändert wie an den teilw. bürgerkriegsähnlichen Situationen innerhalb der Länder. Es mangelt lediglich an der Informationspolitik dem Ausland gegenüber & das wohlwissentlich aus gutem Grunde! Die Weltwirtschaft befindet sich seit dem Spätwinter in einer kleinen Aufschwungsphase und daran darf eben die Region Südamerika auch ein wenig Anteil haben. Zudem hat verdammt viel Geld die USA verlassen & z.T. aus Illusionen heraus einst so reiche Länder wie Brasilien und Argentinien angesteuert. Die Schulden wurden damit jedoch nicht bis an ein ungefährliches Niveau heran getilgt, weshalb sich praktisch unumstösslich absehen lässt, dass bereits ein fliegender Dominostein ausreicht um diese frischen Wunden wieder komplett aufzureissen. Dann heisst es in Brasilien genauso wie vorletztes Jahr in Argentinien „Land unter & Feuer frei zum Bürgerkrieg nach Staatsbankrott“. Schade das wir so wenig Informationen aus diesen Ländern erhalten, denn vll. verkloppen sich die Leute bereits jetzt schon im Hinterland bis zum letzten Hemdkragen.
Südamerika ist eine Vorgabe, der die vereinigten Staaten von Amerika in den kommenden Jahren 1:1 folgen werden. Dieses These habe ich seit nunmehr 2 Jahren und bekam bislang dafür eine fundamentale Bestätigung nach der anderen. Der Wirtschaftskollaps, abwertende Währung, Kapitalflucht, steigende Zinsen, fehlende Substanz, extrem hohe Verschuldung, dies sind einige Faktoren, die in Argentinien vor 50, Brasilien vor 5-7 & Amerika im Jahr 2000 ereilt haben. Allen ging ein Lotterleben im Luxus voraus, bei dem man den Realitätssinn komplett verloren hat. Im entsprechend tupfengleichen Einklang wird auch die Kollapsphase vollzogen, welche man in puncto USA wie am Schnürchen Punkt für Punkt abhaken kann. Deshalb bitte nie in falsche Hoffnungen verfallen, wenn solche Zwischenerholungen wie aktuell vonstatten gehen. Diese sind nur die Vorbereitung zum nächsten noch tieferen Sturz, auch wenn sie ab und an über 2-3 Jahre andauern sollten. So schreibt es die Geschichte vor & so wird es in die Realität umgesetzt, denn der Faktor Mensch ist immer gleich, egal ob mit brasilianischer oder amerikanischer Haut! Einen grösseren Unterschied zwischen diesen beiden Vergleichen wird es in der Endphase aber doch geben: Während die südamerikanischen Länder unabhängig voneinander sind und sich damit einzeln erholen können, muss die USA erst noch gespalten werden, um überhaupt die Chance dazu zu erhalten. Die Guten werden dann recht schnell wieder oben stehen (aber niemals mehr als neue Weltwirtschaftsmacht), während morastige Bundesstaaten möglicherweise über Jahrhunderte hinaus ein äthopienähnliches Armenviertel bleiben werden. Das dem so kommen wird ist unumstösslich, ausser es glaubt jemand das die Menschheitsgeschichte nun nach 2003 Jahren seit Christi Geburt neu geschrieben wird. Es bedarf dazu nur viel Zeit & das nicht in Monaten, sondern Jahrzehnten gerechnet.

Konjunkturdaten stehen heute keine zur Veröffentlichung an. Damit zumindest von dieser Seite keine Störfeuer für Allan.

DOW 60-Minuten-Chart:


Ungebremst fortgesetzt hat sich der Aufwärtstrend im Stundenchart. Trotz Ausbrüchen gibt es dabei genauso wenig Panik wie den anschliessenden Rücksetzern. Sowas ist wirklich nur in umsatzärmeren Zeiten wie den Sommerferien möglich & zugleich auch die glasklare Bestätigung wie manipuliert die Börsen in diesen Tagen mal wieder sind.

9340 vs. Knapp 9500 P. sind die Kanalbegrenzungen. Solang der DOW darin bleibt, passiert nichts neues. Bruch nach unten bringt im Bereich 9320-9280 P. eine passable Drehzone, ehe beäugt werden muss wie die Trendentwicklung ist.
Stochastik nach frischem Kaufsignal noch recht weit unten, MACD verharrt auf gnadenlos überkauftem Niveau.

DOW 5-Jahres- und 6-Monats-Chart:



Keine Neuerungen gab es im Tageschart. Hier wartet man mit dem höhergesetzten W weiterhin auf den Ausbruch und dessen Bestätigung. Bärische Signale mehren sich zwar zusehends, doch wer Allan Greenspan kennt, weiss das er so schnell nicht die Flinte ins korn wirft. Insofern darf man gespannt sein welche pushende Meldung bzw. Aufstufung aus dem Bankensektor kommt, um mit diesem den Trendbruch zu vollziehen. Oder herrscht nun doch etwas Realitätserkennung und Allan wird geschlachtet? Wünschenswert wäre es!

Technische Marken kann man von gestern übernehmen:
9420-9450 P. Ausbruchsbereich mit Bestätigung 9520 P. & anschliessendem Ziel 10K glatt. Dazwischen um 9800 P. herum die false break Zone zum Crash.
9320/9360 P. nun erste Unterstützungszone mit anschliessenden Punkten 9280 & 9220-9180 P. Darunter könnte jetzt alles vorbei sein.

S&P 500 5-Jahres- und 6-Monats-Chart:



Nichts passiert ist beim S&P. Kurzfristiger Aufwärtstrend intakt & die Dreh- und Angelzone 995-1005 P. konnte in beide Richtungen nicht durchstossen werden. Damit verharrt der S&P momentan in einem Art Vakuum, dass aber mit Sicherheit nicht arg lange anhalten wird. Viel zu klein die Range dafür.

1015-1020 P. weiterhin der Ausbruch mit Bestätigung 1030 P. Darüber muss man schauen wieviel Gegendruck die FED-Käufe bekommen.
990-985 P. GD50-Drehbereich, ehe die passable Drehzone 975-970 P. folgt. Diese könnte angesteuert werden, sollte es jetzt sofort zur Stochastik-Auskonsolidierung kommen. Darunter wie gehabt 960 P. zum Eintritt in die jahrelange SKS-Nackenlinie. Dorthin bewegt sich aktuell auch die GD100, was diese Zone umso nachhaltiger macht.

Steht der S&P unmittelbar vor Vollendung eines mehrmonatigen Bull-Keils, oder sehen wir eine klassische Wiederholung des Jahres 1987? Wenn letzteres, ist es bereits Anfang Oktober!

Nasdaq100 5-Jahres- und 6-Monats-Chart & Vergleich mit 1929:



Nicht so recht bestätigen konnte die Nasdaq ihr MACD-Kaufsignal, obwohl wie oben beschrieben der SOX erneut aufwärts rannte wie die Sau. Noch mag dies keine dramatischen Auswirkungen haben, doch wenn in den nächsten 1-2 Tagen immer noch kein Ausbruch geling, wird daraus ruckzuck eine technische Schwäche & der 100 P.-Move hat sich unerfüllt zu den Akten gelegt. Stochastik gibt mit gnadenloser Überkauftphase bereits ein erstes Alarmsignal.

1275-1295 P. weiterhin der Drehbereich mit leichter Erweiterung bis 1305 P.
Darüber 1320/1330 P. zum Ausbruch & Bestätigung für Run auf knapp 1400 P.
Darunter 1255-1245 ,P. Korrekturbereich ehe das technische Sell erfolgt. Bis rund 1180 P. hinab ist es aber nur ein Fliegenschiss wert.

Euro/USD 2-Jahres- und 3-Monats-Chart:


Gold 3-Monats- und 1-Jahres-Chart:


Einen wahren Traumtag legte der Euro hin. Mehrmonatige Zielzone 1,1040-1,1060 wurde punktgenau erreicht, womit nun lt. alternativer Charttechnik der Konsolidierungs-Mode vollendet wurde. Damit ist ab jetzt wieder ein mittelfristig sehr bullisches Szenario intakt, welches die bislang grösste Antriebswelle in der dreijährigen Baissephase darstellen könnte. 1,40-1,45 ist der Zielbereich mit Zielzeit lt. momentanem Stand in etwa 6-10 Monaten. Doch bis dahin ist noch ein weiter Weg & zuerst einmal muss die Seitwärtsphase vollendet werden, DANN kann eine exakte Zielbestimmung näher definiert werden! Im kurzfristigen Blick sollte nun eine gewaltige Gegenbewegung mit Potential auf 1,640-1,1660 vollzogen werden, die durchaus binnen weniger Tage möglich ist. Anschliessend steht mit einer weiteren –wohl deutlich kleineren- Konsolidierung die Entscheidung über Seitwärtsfortsetzung bis Herbst oder sofortigen Ausbruch an. Vorher gilt es das gestrige Dreh-Doji zu bestätigen. Im Bereich 1,1220-1,1240 wäre dies soweit mit anschliessendem GD100- und erstem Ausbruchstest 1,1380-1,1420. Bis dahin gilt noch die Korrekturzone 1,1040-1,1060 & Untertreibung 1,08xx.
Ein schönes Tagesplus brachte das Gold mit, doch alles innerhalb der im gestrigen Thread ausführlich besprochenen Zonen. Bis diese verlassen werden ist es eien stinklangweilige Range & man kann copy + paste machen: 347-352 & 359-364 Dollar die Drehmarken. Relevante Mittelachse darin die 355er-Marke. Ausbruch bringt Schuss bis knapp über 370 oder gar 385 Dollar zur dann rechten Henkel-Bildung. Einbruch hat 345 oder sogar 342 Dollar zur Folge, ehe es mehr wie rabenschwarz wird.


Termine heute:
• 08:00 - ! DE Bauhauptgewerbe Juni
• 08:00 - DE Inlandstourismus 1. Halbjahr
• 08:45 - FR BIP 2. Quartal
• 10:30 - GB BoE Geldmenge M4 Juli
• 10:30 - GB BoE Sitzungsprotokoll
• 12:00 - ! EU Außenhandel Juni


Happy trades...
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Alt 20.08.2003, 06:08   #2
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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DAX am Morgen:





Erneut nicht so richtig an den japanischen Impuls anknüpfen konnte gestern unser DAX, womit er nun im krassen Gegensatz zu den fundamentalen Erwartungen steht! Diese haben nämlich in Form des ZEW eine neue rekordähnliche Marke markiert, was soviel bedeutet das nun so gut wie jeder Volkswirtschaftler und Manager an eine nahtlose Anküpfung der blühenden Landschaften bis ins Jahr 2000 glaubt. Doch genauso wenig wie im Fundamentalbereich illusorische Träume wahr werden, müssen auch die Börsianer immer schmerzvoller erfahren wo die Tatsachen in Wirklichkeit liegen. Dies belegte der DAX eindrucksvoll, als er trotz Ausbruch & Ausbruchsbestätigung keine Anschlusskäufer mehr finden konnte. Entsprechend runter ging es abends bei extremen Umsätzen (Tagesvolumen über 3 Mrd., davon 1/3 erst sehr spät!). Verloren ist damit zwar noch nichts, denn sollte Amerika nochmals hochrennen tun es die Micheles auch, doch die eklatante Schwäche wird nun wohl nirgendwo mehr verborgen bleiben. Entsprechend schüren tun bereits ausländische Hedge Fonds, die höchstlukrative Shortchancen mit dem nächsten globalen Kollaps erkennen wollen.

Immer seltsamere Blüten treiben nun die hirnlosen Pushereien unserer Analysten. Da kam doch gestern tatsächlich die DZ-Bank, ihreszeichens ein Kreditinstitut das aufgrund Misswirtschaft in grösster Not ist, aus den Löchern gekrochen & erhöhte das Kursziel für die deutsche Telekom von 14 auf 24 Euro, was ab dem aktuellen Niveau einer glatten Verdoppelung gleich käme. Nicht nur das solche Wahnvorstellungen bei solch einem Schwergewicht absolut unseriös ist, nein man lässt auch die vielen Wandelanleihen mit deadline 18 Euro völlig ausser acht. Sind denn tatsächlich nach nur 3 Jahren die Comroad-Zeiten zurückgekehrt? Verwunderlich wäre es jedenfalls nicht, denn die gleichen Flachpfeifen, welche im Jahr 2000 all den Nemax-Schrott hochgepusht haben, drücken sich ihre Hintern immer noch in den Banken & Analysehäusern breit. Insofern KANN sich da gar nichts ändern! Damit heisst die traurige Schlussfolgerung daraus einzig: Sell Germany !!! Kein seriöser ausländischer Investor wird dieses Land jemals wieder betreten, zumindest solange solch ein unfähiges Gesindel im Banken- und Managementbereich am Hebel sitzt wie momentan!

Technisch könnte ein bitterböses Umkehrcandle entstanden sein, zudem nun Stochastik mit deutlichem sell. Ein nachhaltiges false break über die Bestätigungsmarke 3520 P. haben wir aber nicht gesehen. Dafür war die dafür vorgesehene Zielmarke 3590 P. noch zu weit weg. Deshalb erstmal abwarten bis das Umkehrcandle bärisch bestätigt wird. Dann muss der kurzfristige Aufwärtstrend gebrochen werden & anschliessend der Mehrmonatige, ehe hochoffiziell von einem Übergang in den bear-mode gesprochen werden kann. Bis dahin bleibt zumindest theoretisch jederzeit die Möglichkeit zum erneuten Aufwärtsdreh gegeben.
3485-3475 P. bricht den Trend mit Bestätigung 3450 P. Anschliessend Brems- und Turnbereich I bei 3420/3410 P. und II auf 3380-3360 P. Darunter ein tiefes Loch bis knapp über 3100 P., mit entsprechender Dynamik sogar erst knapp unter 3000 P.
Aufwärts wie gehabt 3520 P. Ausbruch, 3540/3550 P. nun Widerstand & 3590-3610 P. Übertreibungsbereich zum false break.
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Alt 20.08.2003, 06:09   #3
germanasti
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Nikkei +140 P.
Da war schon wieder ein grosses gap up drin. :

Keine Chance momentan für die shortenden USBanken!
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Alt 20.08.2003, 06:11   #4
germanasti
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Sowohl Yen wie auch Euro kriegen seit Umstellung gestern abend eine extreme FED-Intervention nach der anderen. Allan weiss was via Währungen ausgelöst werden kann & tut entsprechend alles dagegen !!!

Wird interessant sein wie sich diese heute tagsüberentwickeln. Nach 09.00 Uhr neuerlich runter mit dem Dollar & es wird verdammt schwer für die US-Börsen. Doch wie gesagt,. allan wird hier nun alles geben!
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Alt 20.08.2003, 06:12   #5
germanasti
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Hewlett-Packard im Quartal wieder mit Gewinn
Dienstag 19. August 2003, 23:37 Uhr




San Francisco, 19. Aug (Reuters) - Der US-Computer- und Drucker-Hersteller Hewlett-Packard Co hat für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2002/2003 (zum 31. Oktober) einen Reingewinn über 297 Millionen Dollar oder (nach GAAP) zehn Cent je Aktie ausgewiesen.
Das Vorjahresquartal war durch Sonderbelastungen gekennzeichnet, so dass hier Verluste über 2,03 Milliarden Dollar oder 67 Cent je Aktie bilanziert worden waren. Wie das Unternehmen am Dienstag nach Börsenschluss weiter mitteilte, stiegen die Umsätze in den drei Monaten zum 31. Juli auf 17,4 (16,5) Milliarden Dollar. "Das dritte Quartal ist immer hart, aber wir hätten es noch besser machen können", erklärte Firmenchefin Carly Fiorina. Analysten hatten eine Ergebnis zwischen 24 und 28 Cent erwartet.

Für das Schlussquartal erwartet der Computer-Konzern Umsätze über 18,8 bis 19,1 Milliarden Dollar. Dabei sollen alle Sparten schwarze Zahlen schreiben. Der Gewinn je Aktie (nicht nach GAAP) wird bei 0,34 bis 0,36 Cent erwartet. Hewlett-Packard-Aktien hatten zuvor praktisch unverändert mit 22,11 Dollar geschlossen. Im nachbörslichen Handel verloren die Aktien acht Prozent auf Werte um 20,29 Dollar.

brs/sws

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Wen soll HP noch interessieren? Earning saison lange vorbei.
Doch manchmal reicht ein Fliegenschiss...
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Alt 20.08.2003, 06:13   #6
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Deutsche Börse ersetzt MLP im DAX durch Continental


FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Börse hat den Finanzdiensleister MLPam Dienstag wie erwartet aus dem DAXentfernt und durch den Reifenhersteller und Automobilzulieferer Continentalersetzt. MLP erfülle die Kriterien für einen Index-Verbleib nicht mehr, teilte der Börsenbetreiber am Dienstagabend nach Börsenschluss in Frankfurt mit. Wirksam werden dieÄnderungen am 22. September.

Damit schaffte das bisherige MDAX-Mitglied Continental als erstes Unternehmen in der Geschichte des DAX den Wiedereinstieg in die erste Börsenliga. 1996 hatte Continental nach acht Jahren seinen Platz für die Münchener Rückräumen müssen.

MLP ZEIGT SICH GELASSENÜBER DAX-AUSSTIEG

Der Autozulieferer begrüßte die Rückkehr in das wichtigste deutsche Börsensegement als eine Bestätigung seiner Wachstumsstrategie. Damit werde der Erfolg in der internationalen Finanzwelt noch bekannter als bisher, sagte der Vorstandschef der Continental AG, Manfred Wennemer, am Dienstagabend in Hannover. Conti erwarte, dass Handelsvolumen und Börsenkurs zulegen, hießes.

MLP zeigte sich gelassen."Wir nehmen das sportlich. MLP definiert sich nichtüber die DAX-Zugehörigkeit", sagte ein Sprecher. Der Abstieg werde keine Folgen für das operative Geschäft von MLP haben. Der Abstieg von MLP nach nur 26 Monaten war von den Marktteilnehmern erwartet worden. Am 23. Juli 2001 hatte der Finanzdienstleister die Dresdner Bank im Index ersetzt, die von der Allianzübernommen worden war. Zuvor hatte die Börse MLP zweimal verschont und auf der Kursliste der 30 wichtigsten deutschen Aktien gelassen, obwohl MLP bereits damals die Kriterien für einen DAX-Platz nicht mehr vollständig erfüllt hatte. Der Börse hatte es allerdings an Alternativen gemangelt.

Der Arbeitskreis Aktienindizes der Deutschen Börse beriet die Neuzusammensetzung des Index auf Grundlage der Schlusskurse vom 31. Juli. Die Entscheidung traf am Abend der Vorstand der Börse. DAX-Aufsteiger müssen nach dem Börsenwert (Anzahl der Aktien multipliziert mit dem Kurs) und nach dem Handelsumsatz mindestens zu den 35 bedeutendsten Aktiengesellschaften gehören.

T-ONLINE BEI AKTIENUMSATZ VOR CONTINENTAL

MLP rangierte bei der Marktkapitalisierung auf Platz 44, Continental auf Platz 27. Der zweite Anwärter auf den DAX-Platz, T-Onlinefolgte auf der 28. Position. Beim Börsenumsatz blieb der Internetdienstleister mit Rang 32 vor Continental (Platz 35).

In weiteren Entscheidungen ersetzte die Börse den IT-Dienstleister Teleplandurch den Online Broker comdirect im MDAX. IM International Media werde statt der Mannheimer Holding in den SDAX aufrücken. Im TecDAXwird die mobilcom-Tochter Freenetwie erwartet den Platz vom Windparkhersteller Plambeck Neue Energieneinnehmen, der Internetdienstleister Telesund der Spezialmaschinenhersteller für die Chipindustrie Süss Microtecrücken für das Biotech-Unternehmen Medigeneund Windanlagenhersteller Nordexin den Technologie-Index. Aus dem NEMAX 50 wird Lambda Physik für 3U Telecom ausscheiden. Als nächsten Termin für dieÜberprüfung der Aktienindizes hat die Deutsche Börse den 18. November angesetzt./ak/fn



© dpa - Meldung vom 19.08.2003 22:59 Uhr

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Endlich ist der MLP-Dreck draussen.
Nun fehlt nur noch der Abgang von Infineon!
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Alt 20.08.2003, 07:08   #7
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Da habe ich wohl etwas zu früh geschrien mit den brennenden US-Banken.
Diese bauen seit nunmehr einer Stunde einen wirklich irrsinnigen Shortdeckel auf.
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Alt 20.08.2003, 07:12   #8
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Guten Morgen Germa and All !

Noch gut gefeiert (virtuell oder real ist doch egal) ?!

Na Germa - EUR klasse mit den 1,1060 gestern :

Lass den Luemmel mal heute noch knapp an die 1,12 ran - werd ich wohl zum pushen wieder Rupiah schmeissen muessen
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Alt 20.08.2003, 07:22   #9
germanasti
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Nikkei noch 90 P. im Plus.
Da fliessen Mrd. von Short-Dollars nun. :



Moin Chicken

Euro ist nun schön im Bull-Mode. Allerdings muss man verdammt aufpassen, denn was Greenspan seit letzten Freitag mit der Liquiditätsflutung in allen Bereichen praktiziert ist einfach nur noch abartig! Begonnen bei den 30jährigen (overnight haben die gedreht!), fortgesetzt beim Dollar & aktuell auch wieder in Aktien. Überall nur noch FED-Geld zu sehen.
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Alt 20.08.2003, 07:24   #10
germanasti
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Japanische Bonds haben auch heute verloren. Dazu die extreme Yen-Stärke gestern abend und es wird erst klar in welchem Ausmass die US-Banken tätig sind.
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Alt 20.08.2003, 07:31   #11
chickenrun
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In einer Stunde werden sie wieder versuchen ihn nochmal unter die 1,11 zu dreucken koennt ich wetten.... :

Dann aber mit schoenem W im hourly chart nach oben
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Alt 20.08.2003, 07:37   #12
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moin

nikkei wird langsam zum selbstläufer :

trotzdem,diese abverkäufe in der schlussstunde nerven langsam
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Alt 20.08.2003, 07:46   #13
germanasti
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4604:

Das habe ich gestern gemeint.

So schön wie die momentane Nikkei-Rallye auch ist, so unvermindert halten die Shortereien der US-Banken an!
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Alt 20.08.2003, 07:47   #14
germanasti
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Guten Morgen von Reuters am Mittwoch, den 20. August
Mittwoch 20. August 2003, 07:20 Uhr






TOP AKTUELL
Die nach rund sechs Monaten Geiselhaft freigekommenen 14 Sahara-Touristen sind Augenzeugen zufolge aus der Hauptstadt von Mali den Heimflug angetreten.

Die neun Deutschen, vier Schweizer und ein Niederländer machten keine Aussagen an Journalisten, bevor die Airbus-Maschine der Luftwaffe in Richtung Deutschland abflog. Die Maschine soll auf dem Flughafen Köln/Wahn landen.

Die freigekommenen Touristen waren zuvor in Bamako vom malischen Präsidenten Amadou Toumani Toure empfangen worden.

Zusatzinfo unter: [POL-DIP-GER]

TOP AKTUELL II

Der Automobilzuliefer Continental wird nach siebenjähriger Abwesenheit in den Deutschen Aktienindex (Dax (Xetra: ^GDAXI - Nachrichten) ) zurückkehren. Das Unternehmen trägt damit in dem knappen Rennen um einen Platz in dem deutschen Leitindex den Sieg über den Konkurrenten T-Online davon.

Conti werde MLP (Xetra: 656990.DE - Nachrichten - Forum) ab dem 22. September im Dax ersetzen, teilte die Deutsche Börse (Xetra: 581005.DE - Nachrichten - Forum) am Dienstagabend nach Börsenschluss mit. Die Marktkapitalisierung des Finanzdienstleisters MLP war zuletzt so stark geschrumpft, dass er die Voraussetzungen für eine Dax-Mitgliedschaft nicht mehr erfüllte. "Für Conti sprach unter anderem der höhere Streubesitz und die damit verbundene bessere Liquidität im Handel", sagte eine Sprecherin der Börse zur Entscheidung zwischen Conti und T-Online.

Zusatzinfo unter: [STX-GER]

BLICKPUNKT DEUTSCHE AKTIEN:

* Das Medienunternehmen Senator Entertainment lädt zur Hauptversammlung ein.

* Das Telekommuniaktionsunternehmen debitel und der Lackieranlagen-Bauer Dürr legen ihre Halbjahreszahlen vor.

* Die US-Gesundheitsbehörde (FDA) hat das Potenzmittel Levitra des deutschen Chemie- und Pharmakonzerns Bayer für die USA zugelassen.

Zusatzinfo unter: Doppelklick [.FDE][.NMDE][GER-HOT][GER/TOP]

FINANZNACHRICHTEN AUS DER PRESSE

* Der Computerbauer Fujitsu Siemens bekommt den Preisverfall in der Computerbranche zu spüren. "Wegen des enorm hohen Preisverfalls ist der Umsatz trotz höherer Stückzahlen etwas gesunken", sagte Fusjitsu-Siemens (Xetra: 723610.DE - Nachrichten - Forum) -Chef Adrian von Hammerstein im Gespräch mit dem "Handelsblatt".


BLICKPUNKT FERNOST:

Nach positiven Vorgaben aus den USA haben die Börsen in Fernost am Mittwoch fester tendiert.

Die Anschläge in Israel und im Irak blieben an den Börsen ohne größere Auswirkungen, wenngleich einige Anleger in die als sicher geltenden Märkte von Anleihen und Gold investierten. Der Euro gab gegenüber dem Dollar nach, der in Folge der Anschläge im Nahen Osten Gewinne abgegeben hatte. Nach enttäuschenden Quartalszahlen des US-Computer- und Drucker-Herstellers Hewlett-Packard Co verbuchten Aktien von Herstellern von Mikroprozessoren zum Teil Verluste, konnten jedoch im Handelsverlauf wieder zulegen. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index in Tokio stieg im Handelsverlauf um 1,36 Prozent auf 10.312 Punkte.

Die Anschläge in Bagdad und in Jerusalem am Dienstag hatten den Kurs des Dollar belastet, der zuvor gegenüber dem Euro auf den höchsten Stand seit dreieinhalb Monaten geklettert war. Im Nachmittagshandel in Asien notierte der Euro mit 1,1110 Dollar nach 1,1143 zu Handelsschluss in New York.

Zusatzinfo unter: [.TDE][JP-STX][HK-STX]

Zusatzinfo unter: [GER-FRX] [USD/LDE]


BLICKPUNKT WALL STREET:

Die US-Börsen haben am Dienstag in einem umsatzschwachen Handel zwar überwiegend uneinheitlich tendiert, zum Handelsschluss aber in positives Terrain gedreht. Während die Standardwerte nur geringen Gewinne verbuchen konnten, lagen die Technologietitel gestützt von optimistischen Firmenprognosen deutlicher im Plus. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss um 0,17 Prozent höher mit 9428,90 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index übertraf die Marke von 1000 Punkten mit einem Zuwachs von 0,26 Prozent auf 1002,33 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq kletterte dagegen um 1,24 Prozent auf 1760,99 Punkte. An den US-Kreditmärkten legten die zehnjährigen Staatsanleihen 226/32 zu. Sie rentierten noch mit 4,37 Prozent.

Zusatzinfo unter: [.NDE][US-STX][US-DBT]


SNAPSHOT MÄRKTE:

Dax-Indikation:

Bund-Future:

Euro

Dow Jones

Nikkei-Index


INDIKATOREN DES TAGES:

Prognose Vorp.

1200 E12 Handelsbilanz 1.Schätzung JUN - Mrd 3,7

1200 E12 Handelsbilanz revidiert MAI - Mrd 3,5


Die Prognose-Werte sind Konsensus-Schätzungen einer Reuters-Umfrage.

Zusatzinfo unter: [GER-ECI]

ked
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Alt 20.08.2003, 07:48   #15
germanasti
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UNO: Mindestens 17 Tote und 108 Verletzte bei Anschlag

Bagdad/New York (vwd) - Bei dem Anschlag auf die Vertretung der Vereinten Nationen in Bagdad sind nach UN-Angaben mindestens 17 Menschen getötet und 108 weitere verletzt worden. Die Zahl der Opfer könne sich noch erhöhen, da zahlreiche Menschen noch in den Trümmern des Gebäudes eingeklemmt seien, sagte UN-Sprecherin Marie Okabe am Dienstag (Ortszeit) in New York. Unter den Toten ist auch der UN-Sonderbeauftragte für Irak, Sergio Vieira de Mello. Wer hinter dem Anschlag steckt, war in der Nacht zum Mittwoch weiter unklar. US-Zivilverwalter Paul Bremer vermutete Extremisten aus dem Ausland als Urheber. Der Anschlag wurde weltweit mit Bestürzung und Trauer aufgenommen.

86 Menschen seien nach dem Anschlag in Krankenhäuser in Bagdad eingeliefert worden, 22 Menschen hätten leichtere Verletzungen davongetragen, sagte die UN-Sprecherin in New York. Bislang seien außer de Mello fünf Todesopfer identifiziert worden - zwei Philippiner, ein US-Bürger, ein Brite und ein Ägypter. Auch ein Vertreter des UN-Kinderhilfswerkes Unicef war unter den Toten. Der 32 Jahre alte Kanadier Christopher Klein-Beekman habe sich zum Zeitpunkt des Anschlags zu Besuch in dem Gebäude aufgehalten, teilte Unicef mit. Fünf Mitarbeiter der Weltbank wurden vermisst. Vier Mitarbeiter des Internationalen Währungsfonds (IWF) waren unter den Verletzten.

In der UN-Vertretung in Bagdad sind auch die Vertretungen des IWF und der Weltbank untergebracht. Normalerweise hielten sich rund 300 Menschen in dem Gebäude auf. Ein Augenzeuge berichtete, de Mello habe kurz vor seinem Tod mit leiser Stimme nach einem Glas Wasser verlangt. Ein Rettungshelfer habe mit bloßen Händen versucht, sich zu dem schwer verletzten und eingeklemmten UN-Sonderbeauftragten vorzuarbeiten. "Als er zu ihm durchgedrungen war, war de Mellos Körper bereits kalt." Der telefonische Kontakt zu ihm brach nach Angaben eines Beraters etwa zwei Stunden nach dem Anschlag am Dienstag ab.

Ein UN-Angestellter sagte der Nachrichtenagentur AFP, bei dem Tatfahrzeug habe es sich um einen gelben Zementmischer gehandelt. Der Lastwagen habe die Mauer des Canal-Hotels durchbrochen und sei explodiert. Durch die Detonation wurde das Gebäude weit gehend zerstört. US-Zivilverwalter Paul Bremer vermutete, die Täter könnten aus Syrien, Sudan oder Jemen gekommen sein. In Irak befinde sich eine große Zahl ausländischer Terroristen, sagte Bremer im US-Sender ABC. Er kündigte eine Überprüfung der Sicherheitsmaßnahmen an.

Die UNO will nach dem Anschlag ihre Präsenz in Irak nach den Worten von UN-Untergeneralsekretär Shashi Tharoor überprüfen. Nach der Bluttat solle nun nicht in Panik oder Hast reagiert werden, sagte Tharoor im BBC-Fernsehen. "Aber wir werden sicherlich unsere Präsenz, unser Personal, unserere Einsatzmuster überprüfen müssen, um zu sehen, wie effektiv wir angesichts der Sicherheitslage in Irak operieren können."

Niemand werde den Vereinten Nationen mehr fehlen als de Mello, erklärte UN-Generalsekretär Kofi Annan. Die ihn auf dem Gewissen hätten, hätten "ein Verbrechen gegen die UNO und gegen Irak verübt". Am Mittwoch um 23.00 Uhr (MESZ) soll der UN-Sicherheitsrat in einer Sondersitzung die Lage in Irak beraten.

US-Präsident George W. Bush sagte auf seiner Ranch in Crawford, die Zukunft Iraks werde nicht von "Mördern" bestimmt. US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld sagte in Bogota, die US-Streitkräfte würden ihre "Bemühungen für das irakische Volk" unbeirrt fortsetzen. US-Zivilverwalter Bremer sagte, er habe mit de Mello einen "teuren Freund" verloren. Der Präsident des irakischen Regierungsrates, Ibrahim el Dschaafari, forderte eine Verstärkung der Sicherheitsmaßnahmen in seinem Land. Die Arabische Liga sprach von einem "ernsthaften terroristischen Verbrechen".

Der russische Außenminister Igor Iwanow wies darauf hin, dass die Koalitionstruppen für die Sicherheit der UN-Mitarbeiter in Irak verantwortlich seien. Frankreichs Präsident Jacques Chirac drückte seine "Bestürzung" und "Wut" aus, Bundeskanzler Gerhard Schröder sprach von einem "verbrecherischen Anschlag". Der brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva ordnete nach dem Tod des Brasilianers de Mello Staatstrauer an.
vwd/AFP/20.8.2003/hab


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Diese Entwicklung war bereits vor dem Irakkrieg bekannt, doch Bush konnte das Töten nicht sein lassen. :
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