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Alt 14.08.2003, 05:56   #1
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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Posting 14.08.03: Das Lügengebilde FED entflechtet sich weiter. R.I.P. Amerika!

Nichts neues brachte die Wochenmitte über die Weltbörsen. Europa im haltlosen Illusionsrausch mit mächtigen Abverkäufen & Amerika hat ungebremst die Hand Allans zur Verfügung, mit der man selbst grösste Enttäuschungen nach aussen hin unsichtbar werden lässt. Erfreuliches gab es hingegen aus Japan. Dort bestätigte der Nikkei den Mörder-Doji vom Vortag gottseidank nicht negativ, sondern sprang mit einem weiteren recht heftigen Gap up darüber hinaus. Es scheint so als wolle sich nun tatsächlich der Goldminenverlauf vor einigen Wochen beim Nikkei wiederholen, was die Zielzone 10800-11200 P. immer realistischer macht. Doch kein Tag ohne shortende US-Banken, wie man auch gestern eindrucksvoll miterleben musste. Abkoppelung muss her & das wird wohl vor Herbst kaum der Fall sein. Erst dann kann mit nahezu absoluter Sicherheit von einem Ende der 13jährigen japanischen Baisse sprechen.
Volumen mit 1,1 Mrd. NYSE & 1,4 Mrd. Nasdaq weiterhin zu hoch für diese Schiebezone in Sommerferien. Dafür war der Nasdaq-Future mit nur 220.000 Kontrakten äusserst niedrig gepickt. Trin wie gehabt mit VK-Druck auf 1,20. Dafür new highs nun wieder mit deutlich über 100 an beiden Segmenten verdammt hoch. Obacht das da nicht eine etwas grössere Abschlussbewegung nach oben vorbereitet wird.

Nach einer Ruhephase endlich mal wieder jede Menge Konjunkturdaten:
Erneut regelrecht zusammengebrochen ist die Nachfrage nach Immobilienkrediten vergangene Woche. –16,1% während die Refinanzierungen gar um 20% abgenommen haben. Dies sind direkte Folgen der immens gestiegenen Zinsen am langen Ende & damit die wohl nachhaltigste Bankrotterklärung Greenspans der letzten 3-4 Jahre! Dementsprechend darf man gespannt sein, ob die Auswirkungen auf den Immobiliensektor in den kommenden Monaten genauso heftig sein werden. Wenn ja, sehen wir einen Kollaps, den das BIP nie und nimmer unbeschadet verkraften kann. & dann kann sich Amerika wirklich die Frage stellen, wie man in Zukunft das Kreditbubble noch am Leben erhalten will!
Mit +1,4% deutlich stärker als erwartet (+0,9%) sind die Einzelhandelsumsätze im Juli gestiegen. Ohne Automobile relativiert sich das Plus allerdings erheblich auf nur noch +0,8%. Dies ist zwar immer noch ein schöner Zuwachs, bedenkt man allerdings das in diesem Monat der Steuerrückerstattungsscheck an Millionen amerikanische Familien verteilt wurde, ein einziger Fliegenschiss. Die Pferde wollen nicht mehr saufen, womit der nächste Wirtschaftskollaps wirklich nur noch eine Frage recht kurzer Zeit ist!
Etwas stärker als die erwarteten +0,3% war der 0,5%ige Anstieg der Importpreise Juli, während Exportpreise um 0,1% abnahmen. Schon betrüblich das weiterhin keiner an diesen Daten Anstoss nehmen will, denn aufs Jahr hoch gerechnet kämpft Amerika nun gegen eine wirklich starke Inflation, importiert von der endlosen Dollarabwertung.
& die Lagerbestände Juni haben um 0,1% zugenommen, während Experten mit einem minimalen Rückgang rechneten. Ungebrochen weiter auf Halde produzieren lautet das Motto. Mit einer echten Wirtschaftsstärke hat dies aber schon lange nichts mehr zu tun.

An den Kapitalmärkten wurden diese Wirtschaftsdaten allesamt als non event aufgenommen, denn hier war weiterhin die Lügerei Greenspans das Hauptthema. Man konnte sich nicht mit der Warnung identifizieren, Amerikas Wirtschaft zeigt weiterhin deflationäre Gefahren auf, was vor allem am Bondmarkt mit einem gigantischen Tagesanstieg der Zinsen am langen Ende zu erkennen war. Dieser hat damit keine Deflation, sondern mittlerweile extreme Inflation vorweggenommen, oder andersrum ausgedrückt: GAME OVER ALLAN !!! Bezeichnend für diese Hilflosigkeit war übrigens eine Rede von Finanzminister Snow am Abend. Dieses Kasperle sagte doch tatsächlich, steigende Zinsen stehen bevor, obwohl Greenspan am Abend zuvor noch genau das Gegenteil behauptete. Wer soll diesen Tollhaufen denn noch ernst nehmen?
Nicht so klar war hingegen die Situation im Währungssektor. Dort musste der Dollar gegen den Euro zeitweise deutliche Verluste hinnehmen, während er zum Yen eine bullische Vormachtstellung einhalten konnte. Dies unterstützt neuerlich die These, dass Greenspan nur in einem Sektor intervenieren kann & niemals zeitgleich in beiden zusammen. Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass unvermindert viel Kapital Amerika verlässt, ansonsten würde es nicht solche Auswüchse innerhalb der Sommerferien geben! Ganz ehrlich gefragt, kann man es dem grossen Geld verdenken, angesichts der permanenten Lügerei Greenspans?
An den Börsen hingegen zu Beginn das gleiche Spiel wie seit einem Jahr nahezu jeden Tag. Es hätte ein Ausverkauf werden können, doch kein Crash wenn ihn Allan Greenspan nicht will. Dementsprechend viel künstliche Liquidität ist in den Markt geflossen, womit aus einem mässigen Minus ruckzuck lediglich eine stinknormale Zwischenkonsolidierung geworden ist. Das war es dann aber auch schon, denn im weiteren Verlauf brachte keine Intervention mehr Erfolge, so dass doch noch einige Verkäufer aktiv geworden sind. Trendsignale sind dabei jedoch nicht entstanden. Ergo bleibt die Seitwärtsrange unverändert erhalten & wartet nun darauf erneut untenrum angetestet zu werden, oder mit 1-2 kräftigen Schüben nach oben verlassen zu werden. Letzteres wäre für die kurzfristige Orakelei danach wünschenswerter, denn was jetzt noch weiter nach oben rennt, wird im Herbst umso tiefer fallen. Schaun mer mal was die Massen mit der FED machen. Lange wird es nicht gut gehen mit der Bullerei, denn zu vielen ist bekannt was bislang immer im Herbst passierte.

Hyperinflation ist seit bereits knapp zwei Jahren das Zauberwort & es scheint so als fände diese, wissentlich bis zum Erbrechen durchgeführte Prophezeiung doch noch ihre mörderische Bestätigung. Immer mehr Börsenberichterstatter (wie aktuell Jens Erhardt) sehen zumindest stark inflationäre Signale auf Amerika zukommen, welche eigentlich selbst für Laien recht einfach erkennbar sein sollten. Trotzdem hält die Masse unvermindert am Deflationgespenst fest, dass von Greenspan mit einer Lüge nach der anderen immer tiefer in die Hirne getrieben wird. Trotzdem sind die Signale für einen baldigen Inflations-Turnarround nun so glasklar, dass man davor die Augen einfach nicht mehr verschliessen darf!
Darauf hin deutet der permanent weiter steigende Ölpreis, obwohl es mit der amerikanischen Machtergreifung im Irak genau zum Gegenteil hätte kommen müssen. Noch viel klarer & zugleich bedrohlicher sind die Signale von der Zinsfront am langen Ende. Diese haben in den letzten beiden Monaten mit den explodierten Renditen einen regelrechten Anleihencrash ausgelöst und beginnen nun in Regionen zu steigen, die wirklich alles unterstützen, nur keinen gesunden Wirtschaftslauf eines so extrem hoch verschuldeten Staates wie Amerika. Noch sehen wir von diesen beiden Signalen davon keine direkten Auswirkungen, denn ölmässig ist im Sommer der Bedarf nicht sonderlich gross & zinsmässig hält Greenspan die am kurzen Ende ganz unten, während die Langen zwar heftig gestiegen sind, doch locker ein halbes Jahr brauchen um Auswirkungen um in der Wirtschaft zu geben. Entsprechend kann man nun die Monate zählen, bis draussen die kalte Jahreszeit den Leute erst bewusst macht, auf welchem mörderischem Niveau sich der Ölpreis momentan befindet. Kurze Zeit später werden zahllose Firmen bemerken, dass nach dem Bondscrash keine Kapitalaufnahme mehr an dieser Quelle möglich ist & andere Kredite wegen der Zinsinflation praktisch unbezahlbar sind. Das wird der Auftakt zur nächsten gigantischen Insolvenzwelle sein, in deren Verlauf viele Branchen ihre untragbare Deflationspolitik beim Endverbraucher aufgeben. Dann sehen wir auch dort stark steigende Preise, welche das Wirtschaftssystem erst so richtig belasten wird. Doch vorläufig besteht noch die Hoffnung, dass sich der bereits begonnene Wirtschaftsaufschwung so sehr & vor allem nachhaltig intensivieren wird, dass eine Inflation wirtschaftsstimulierend wirkt und den Unternehmen per Gläubigerentwertung zum Teil ihre Schuldenlast nimmt. Es ist nur die Frage woher ein Aufschwung kommen soll, der länger wie 2-3 Quartale anhält. Insofern ist es sicherlich nicht verkehrt nun konkrete Gedanken an die Zeit danach zu hegen, denn wenn nahe dem Jahresende die Euphorie am Grössten ist (Wirtschaftsaufschwung da, Börsen deftig gestiegen, Greenspan hat die Deflation besiegt, etc.) wird es mit fast absoluter Sicherheit nicht mehr sehr lange andauern, bis urplötzlich keine Power mehr für eine Aufrechterhaltung des Booms vorhanden ist. Dann wird alles verdammt schnell nach unten gehen, denn eine nachhaltige Wirtschaftsstimulation ist die letzte Möglichkeit der FED, ausländisches Vertrauen für Amerika aufrechtzuerhalten. & nur mit dem kann dieses Land überleben!
Starke Inflation wird kommen, dass sollte mittlerweile kein Thema mehr sein und von den Massen nach dem Jahreswechsel so langsam realisiert werden. Was jedoch für nahezu alle sehr überraschend wird, ist der Preisanstieg ohne den klassischen Verlauf „viel Geld, wenig Waren“. Extreme Überkapazitäten werden auch dann noch im Weltmarkt vorhanden sein & trotzdem kommt es zur Inflation, denn die Basisgrundlage, nämlich das Geld, hat schlichtweg keinen realen Gegenwert mehr. Allan Greenspan ermöglicht es mit seiner Dollardruckerei, dass die gnadenlos vom Import abhängigen Amis immer mehr dieser Blüten aufbringen müssen, um einen realen Gegenwert zu erhalten. Diese Mehrausgaben werden sich mit absoluter Sicherheit auf den Verkaufspreis auswirken, womit ruckzuck Inflationsraten von mehr als 5% zu sehen sein werden, ohne dass das Warenangebot grossartig versiegt ist. Das wird dann der Auftakt zu einer selten erlebten Aufwertungsrallye bei den Preisen sein, mit der eine Todesspriale beginnt, die binnen kürzester Zeit hyperinflationär ist & dem Dollar endgültig das Garaus machen wird.
Man sieht, alles wird gut, sollte die persönliche Strategie auf eine Hyperinflation ausgerichtet sein. Allerdings braucht sowas recht viel Zeit, weshalb weiterhin nicht in Tagen und Wochen, sondern mehreren Jahren bis zur vollständigen Umsetzung gerechnet werden muss. Soweit die Freuden mit dieser Strategie. Für das Fundament wird es hingegen eine Hölle nach der anderen bedeuten, mit der die ganze Welt bis ins tiefste Mark erschüttert wird. & damit wird auch das Folgeszenario zur Realität, nämlich bürgerkriegsähnliche Zustände globaler Art!

Extrem wichtige Inflationshinweise bringen heute die Erzeugerpreise, welche nach einer Konsolidierung nun endlich wieder deutlich nach oben blicken sollten, bzw. es sich entscheiden wird, ob der kleine Wirtschaftsboom den Inflationsdruck im Einkaufssektor doch ein wenig länger raus nimmt. Gleichzeitig gibt es die Handelsbilanz Juni. Was anderes ausser Höllenbestätigungen ist hier wirklich nicht zu erwarten.

DOW 60-Minuten-Chart:


Am Ausbruch gescheitert ist der Stundenchart, womit nicht nur ein kleines Doppeltop entstanden ist, sondern auch der kurzfr. Aufwärtstrend durchbrochen wurde. Auf 2-Wochen-Sicht wäre dies ein traumhaftes Verkaufssignal, anhand dem man lockere 600-700 P. Abwärtspotential einplanen kann, doch im 2-Monats-Vergleich war es nichts als ein Anschlagen an der Schiebezonen-.Oberkante. Entsprechend kann man sich nun nach unten orientieren.

9220-9180 P. nun grosser Dreh- und Angelbereich.
Darunter warten immer noch 9150 P. zum Test und sofortige Zielzone 9060-930 P. bei Durchbruch.
9280-9340 P. grosser Ausbruchsbereich. Darüber entscheidet die Trenddynamik.
Stochastik fast ganz unten, während MACD noch Korrekturpotential ohne Ende hat.
Alles in allem so richtig trendlos.

DOW 5-Jahres- und 6-Monats-Chart:



DOW verharrte im Tageschart an der Schiebezonen-Obergrenze & könnte nun mit der drehenden Stochastik wunderschön wieder in den unteren Bereich bei knapp über 9000 P. blicken. Im Sinne der Gurkenlosigkeit sollte dieser seit mittlerweile fast 3 Monaten andauernde Seitwärtstrend nun aber endlich gebrochen werden, denn dieses Gegurke nervt so langsam nur noch! Dies idealerweise mit einem Ausbruch bergauf & dann der Feststellung, dass dies die völlig falsche Richtung ist.

9320-9360 P. Ausbruchsbereich mit Bestätigung 9450 & 9520 P.
9160-9180 P. GD50 als Drehbereich. Danach steht mal wieder 9030-8980 P. zum Test an.

S&P 500 5-Jahres- und 6-Monats-Chart:



Bärisch schön scheiterte der S&P an der GD50. Dazu hier ebenfalls eine Stochastik kurz vor Sell & perfekt könnte ein Abrutsch sein, was für diesen Index keine Unterkante Schiebezone, sondern der technische Trendbruch bedeutet. Doch ein Tag macht noch keine Wende aus, denn bereits ein grüner Brummer reicht aus & alle momentanen Analysen stehen komplett auf dem Kopf.

An den technischen Marken hat sich nichts geändert. GD50-Trendbereich um die 990 P. herum mit anschliessender Bremszone 995-1005 P. Bergab 975-970 P. Drehbereich für eine Konsolidierung zu Handelsbeginn. Darunter der Crashbereich 960-940 P., welcher heute aber genauso wenig ein Thema sein sollte wie der erste Ausbruch bei 1015 P.

Nasdaq100 5-Jahres- und 6-Monats-Chart & Vergleich mit 1929:



Selbe Tatsachen wie beim S&P auch an der Nasdaq. Nur das hier die kurzfr. Umkehrformation weiterhin wie gemalt existent ist & Stochastik noch ein wenig Potential bis ganz nach oben hat. An der Tatsache eines Scheiterns an der GD50 ändert dies jedoch nichts.

1250 P. Buy mit Bestätigung 1260 P. & anschliessendem Ausbruchsbereich 12745-1295 P.
Bis dahin bleibt Sell mit Ziel 1180/1170 P. intakt.

Euro/USD 2-Jahres- und 3-Monats-Chart:


Gold 3-Monats- und 1-Jahres-Chart:


Intraday weiter auf dem Weg nach unten war der Euro, konnte aber bereits an der ersten Turnmarke 1,1220 abdrehen und wieder ins Plus blicken. Ob dies der Start zu einem kurzzeitig sehr heftigem Aufwärtsimpuls mit Zielzone 1,1640-1,660 war? Noch ist es nur als Pullback an die GD100 zu werten. 1,1360-1,1380 Dreh- und Angelbereich ehe das Kaufsignal bei 1,1420-1,1440 folge. Danach sofortiges Potential auf 1,1640-1,1660, insofern der Bremspunkt um 1,1550 herum keine unüberwindbare Hürde wird. Abwärts bleibt es bei 1,1320, 1,1280, 1,1220, 1,1180 & 1,1040-1,1060 als Bremspunkte.
Gold rutschte bis an die Oberkante der Konsolidierungszone 355-352 Dollar ab & konnte dann ebenfalls mit aller Macht wieder ins Plus drehen. Hier könnten wir nun bei weiter positivem Verlauf ein Niveau von knapp über 370 Dollar sehen, was der Idealbereich zur Ausbildung des finalen rechten Henkels wäre. 359-364 Dollar darin weiterhin der Dreh- und Angelbereich.


Termine heute:
• DE Allianz Zahlen 1. Halbjahr
• DE Deutsche Telekom Zahlen 1. Halbjahr
• DE E.ON Zahlen 1. Halbjahr
• DE Linde Zahlen 1. Halbjahr
• DE ThyssenKrupp Zahlen 3. Quartal
• 06:30 - JP Firmenpleiten Juli
• 08:00 - ! DE BIP 2. Quartal
• 08:00 - DE Durchschnittsverdienste öffentl. Dienst 2002
• 08:45 - FR Beschäftigung 2. Quartal
• 09:00 - DE Deutsche Telekom Halbjahres PK
• 12:00 - ! EU BIP Eurozone Vorabschätzung 3. u. 4. Quartal
• 12:00 - ! EU BIP Vorabschätzung 2. Quartal
• 14:30 - ! US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
• 14:30 - ! US Erzeugerpreisindex Juli
• 14:30 - ! US Handelsbilanz Juni
• 17:00 - US Ankündigung 3- u. 6-monatiger Bills
• 17:30 - DE Verfall italienischer Aktienoptionen (Eurex)
• 20:00 - US FOMC Sitzungsprotokoll
• 21:00 - US Rede Minneapolis Fed-Präsident Stern
• 22:30 - US Wochenausweis Geldmenge



Happy trades...
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Alt 14.08.2003, 05:56   #2
germanasti
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DAX am Morgen:





Von vielen Illusionen war vormittags hochbullisch unser DAX versehen, womit das schon mehrfach angeschrieben Hochfüttern erneut geklappt haben könnte, denn nachmittags fiel es bei gewaltigen Umsätzen wieder ein wenig in den Keller. So kam ein Tagesvolumen von über 3 Mrd. zustande, ohne das es aber grossartig zum Crash kam, denn nach 17.30 Uhr wurde neuerlich sehr umsatzschwach hochgefüttert. Wie lange werden unsere Micheles dieses Spiel mitmachen, ehe sie den Durchblick ob ihre Funktion als Kanonenfutter haben, bzw. werden sie diese Erkenntnis jemals in ihrem Leben erlangen?

Relevante Konjunktur- und Unternehmensmeldungen gab es auch gestern nicht. Ins Auge gestochen sind einzig die Umsätze des deutschen Gastgewerbes, welche im 1. Halbjahr um gewaltige 6,2% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gelegen sind. Rezession und allgemeiner Spardrang spielen dabei bestimmt eine Rolle, doch liegt der Hauptgrund weiterhin an den viel zu teuren Preisen. Von DM die gleiche Summe in Euro & dann noch glauben unser Volk merkt dies nicht, dieser Schuss ging so richtig nach hinten los.

Technisch wurde die Pullbackzone 3390-341 P. nun vollständig ausgenützt, womit weiterhin viele Signale für einen sofortigen Rückgang auf mindestens 3160-3180 P. sprechen. Doch bereits ein recht starker Tag reicht aus & der nächste Aufwärtsausbruch ist nur noch ein Wimpernschlag weit entfernt!
3380-3340 P. jetzt Dreh- und Angelbereich untenrum, ehe rasch wieder der GD50-Bereich 3330/3320 P. & dessen Sell bei 3300 bze. 3280 P. wartet. Aufwärts ist jeder Punkt im Bereich 3420-3470 P. ohne jegliche Aussagekraft. Darüber sofortiges Sell mit massivster Bestätigung bei 3520 P.
Wird es im Minutenchart ein wunderschönes W, an dessen Abschluss aktuell ein bullischer rechter Henkel gebaut wird?
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Alt 14.08.2003, 05:57   #3
germanasti
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Nikkei nur eine Blitzkonsolidierung.
Aktuell +40 P.
Sehr schön
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Alt 14.08.2003, 05:58   #4
germanasti
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Doch keine nachhaltige Nikkei-Rallye ohne gigantische Yen-Stärke! :
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Alt 14.08.2003, 05:59   #5
germanasti
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Bush bezeichnet Steuersenkungen als ausreichend
Mittwoch 13. August 2003, 22:05 Uhr



Crawford, 13. Aug (Reuters) - US-Präsident George W. Bush hält die beschlossenen Steuererleichterungen nach eigenen Worten für ausreichend, um die heimische Konjunktur anzukurbeln und neue Arbeitsplätze zu schaffen.
"Diese Regierung ist optimistisch, was die Schaffung von Arbeitsplätzen angeht", sagte Bush am Mittwoch nach einem Treffen mit seinem Wirtschaftsteam auf seiner Ranch in Texas. "Bis zum jetzigen Zeitpunkt (...) sind unsere aktuellen Pläne solide genug, um Arbeitsplätze zu schaffen."

Auch Finanzminister John Snow sagte zu dem Steuerpaket: "Wir sind zuversichtlich, dass es die Resultate bringt, die wir sehen wollen - mehr Jobs und ein höheres Wirtschaftswachstum."

Die US-Regierung hatte Steuererleichterungen im Gesamtvolumen von 350 Milliarden Dollar beschlossen. Bush schreibt bereits das überraschend starke Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal von - aufs Jahr hochgerechnet - 2,4 Prozent diesem Programm zu. Dieses Wachstumstempo reicht nach Einschätzung von Experten aber noch nicht aus, um für spürbar mehr Beschäftigung zu sorgen. Volkswirte rechnen erst ab einem Wachstum von 3,5 Prozent mit Impulsen für den Arbeitsmarkt. In den USA gehen die meisten Volkswirte und auch die Regierung von einer spürbaren konjunkturellen Belebung in der zweiten Jahreshälfte aus. Bushs Wirtschaftsberater Gregory Mankiw sagte, er rechne für das zweite Halbjahr mit eine Wachstum von 3,7 Prozent.

Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 6,2 Prozent nahe an einem Neun-Jahres-Hoch. Seit Bush im Januar 2001 Präsident wurde, gingen in der weltgrößten Volkswirtschaft mehr als zwei Millionen Arbeitsplätze verloren.

Die oppositionellen Demokraten werfen Bush vor, sein Steuerprogramm begünstige die Wohlhabenden und gefährde die konjunkturelle Erholung, da es das Haushaltsdefizit weiter in die Höhe treibe. Dieses wird im laufenden Jahr mit 455 Milliarden Dollar erwartet.

Snow verwies auf die Absicht der Regierung, das Defizit binnen fünf Jahren zu halbieren. "Es ist zu hoch und muss und heruntergehen", fügte er hinzu.

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Alt 14.08.2003, 06:00   #6
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Aus der FTD vom 14.8.2003
Kolumne: Alles läuft gegen Greenspan
Von Lucas Zeise

Die amerikanische Notenbank kann ihre expansive Geldpolitik gegen den Markt nicht durchsetzen.


http://www.ftd.de/pw/in/10604167423...l?nv=cd-divnews

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Ausdrucken und an die Wand hängen! :::
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Alt 14.08.2003, 06:01   #7
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13.08. 22:54
Washington: Dollarkurs soll unabhängig sein
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)



US-Finanzminister John Snow sagte am Mittwochabend in den USA, dass es dem freien Markt überlassen sein soll, den Wert des Dollar zu bestimmen. Der Wert des Dollar sollte sich selbst bestimmen können, die Interventionen, und auch „die Kommentare des Finanzministers“ sollten auf ein Minimum reduziert bleiben, so Snow in Washington. Man vertraue darauf, dass die Märkte den richtigen Kurs für den Dollar finden.

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Auch dieses Lügengebilde wird in sich zusammenbrechen, denn keiner druckt momentan soviele Dollarblüten wie Amerika selbst!
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Alt 14.08.2003, 06:02   #8
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13.08. 23:34
MSBlaster.exe mutiert...
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)



Kaspersky Labs hat laut dem „Inquirer“ berichtet, dass bereits eine neue Version des Wurms aufgetaucht sei, der innerhalb von zwei Tagen weltweit 300.000 PCs infiziert haben soll. Einige Schätzungen gehen gar von über einer Million infizierten PCs weltweit aus. Die neue Version des Wurms heisst „TeeKids.exe“ statt „MSBlaster.exe“ und nutzt die gleiche Sicherheitslücke wie MSBlaster im Windows Betriebssystem. Kaspersky Labs rechnet damit, dass der Wurm sich ähnlich schnell wie MSBlaster.exe ausbreiten könnte. Der Wurm sei so ausgelegt, dass er Bandbreite verzehrt, was laut Kaspersky Labs zu einer weltweiten Verlangsamung des Internets oder gar zu einer temporären Abtrennung bestimmter Regionen zum Internet bewirken könnte.

Mit MSBlaster.exe könnte die bereits seit Wochen von Hackerkreisen angekündigte große Angriffswelle auf das Internet begonnen haben. Berichten zufolge soll der Wurm besonders in den USA aktiv sein, in einem geringeren Ausmaß sei der Wurm aber auch in Deutschland und Asien verbreitet. Laut den Experten von Symantec (WKN: 879358, US: SYMC) hat die Verbreitungsgeschwindigkeit des Wurms jedoch vorerst seinen Höhepunkt erreicht. Am 16. August werden die infizierten PCs eine „Denial of Service“ Attacke auf die Microsoft (WKN: 870747, US: MSFT) Webseite windowsupdate.com starten. Dabei werden mehrere Datenpakete pro Sekunde pro Computer auf den Server geschickt, was ihn überlastet und abstürzen lässt.

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Alt 14.08.2003, 06:06   #9
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Schwarzenegger macht Milliardär Warren Buffett zum Finanzberater

San Francisco (dpa) - Gouverneurskandidat Arnold Schwarzenegger hat den Milliardär und Investor Warren Buffett als Finanzberater angeheuert. Wie ein Sprecher des Schauspielers bekannt gab, soll Buffett mit Wirtschaftsexperten und Führungskräften einen Plan zur Bewältigung der Finanzkrise in Kalifornien aufstellen. Schwarzenegger ist einer von zahlreichen Kandidaten, die bei vorgezogenen Wahlen im Oktober um den Gouverneursposten kämpfen. Amtsinhaber Gray Davis muss sich gegen eine Absetzungskampagne wehren.

:
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Alt 14.08.2003, 06:36   #10
germanasti
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DGAP-Ad hoc: Deutsche Telekom AG <DTE>

Ad Hoc-Mitteilung der Deutschen Telekom AG

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Deutsche Telekom setzt positive Tendenz im zweiten Quartal fort
- Umsatz steigt im Halbjahresvergleich um 5,7 Prozent auf 27,2 Mrd. Euro
- Konzernüberschuss verbessert sich um 5,0 Mrd. Euro auf positive
1,1 Mrd. Euro
- Bereinigtes EBITDA wächst um 17 Prozent auf 9,1 Mrd. Euro
- Free Cash Flow vor Ausschüttung auf 4,0 Mrd Euro von 2,8 Mrd Euro verbessert,
nach Ausschüttung um 2,7 Mrd. Euro auf 3,9 Mrd Euro angestiegen
- Netto-Finanzverbindlichkeiten um 11,3 Mrd. Euro auf 53,0 Mrd. Euro reduziert
gegenüber 64,3 Mrd. Euro zum 30.09.2002
- Vorstand strebt Rückkehr zur Dividendenzahlung für Geschäftsjahr 2004 an.

Ausgewählte Kennzahlen im Überblick
Mio. Euro Q2 2003 Q2 2002 Veränderung %
Gesamtumsatz 13593 12984 4,7
Konzernüberschuss 256 (2083) n.m.
EBITDA 4710 3777 24,7
EBITDA bereinigt um 4598 3975 15,7
Sondereinflüsse

Mio. Euro H1 2003 H1 2002 Veränderung % Gesamtjahr 2002
Gesamtumsatz 27211 25754 5,7 53689
Konzernüberschuss 1109 (3891) n./a. (24587)
überschuss
EBITDA 9614 7559 27,2 16116
EBITDA bereinigt um 9074 7757 17,0 16314
Sondereinflüsse
Free Cash-Flow 3912 1260 210,5 3256
nach Ausschüttung
Nettofinanz-Verbind- 53009 64529 (17,9) 61106
lichkeiten (Stichtag)


Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 14.08.2003

Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-hoc-Mitteilung:

Die Deutsche Telekom konnte im ersten Halbjahr ihren Konzernumsatz
gegenüber der Vergleichsperiode um 5,7 Prozent bzw. 1,5 Mrd. Euro
auf 27,2 Mrd. Euro steigern. Die wesentlichen Beiträge zum Umsatz-
wachstum des Konzerns im zweiten Quartal 2003 wie auch im ersten
Halbjahr 2003 lieferten die Divisionen T-Mobile und T-Online. Im
zweiten Quartal stieg der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahres-
quartal um 4,7 Prozent auf 13,6 Mrd. Euro. Dabei sind der Effekt
der Entkonsolidierung des zum 1. März verkauften Kabelgeschäftes
sowie die umsatzmindernden Effekte des starken Euro insbesondere
im Vergleich zum Dollar und zum britischen Pfund zu berücksichtigen.

Der Konzernüberschuss verbesserte sich im Halbjahresvergleich von
rund minus 3,9 Mrd. Euro um 5 Mrd. Euro auf positive 1,1 Mrd. Euro,
was im Wesentlichen auf die Verbesserung des Ergebnisses der gewöhn-
lichen Geschäftstätigkeit, aber auch auf positive Steuereffekte, die
insbesondere im ersten Quartal angefallen waren, zurückzuführen ist.
Bereinigt um die jeweiligen Sondereffekte, insbesondere aus Anteils-
verkäufen, Anpassungen von Pensionsrückstellungen, außerplanmäßigen
Wertberichtigungen und Steuereffekten, beträgt der Konzernüberschuss
im ersten Halbjahr 275 Mio. Euro gegenüber einem negativen Betrag
von rund 3,1 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum.

Das Konzern- EBITDA verbesserte sich im ersten Halbjahr 2003 um
27,2 Prozent auf 9,6 Mrd. Euro im Vergleich zu 7,6 Mrd. Euro zur
Vorjahresperiode. Im zweiten Quartal wirkten sich Sondereinflüsse
in Höhe von saldiert rund 0,1 Mrd. Euro positiv auf das EBITDA aus.
Diese resultierten insbesondere aus Veräußerungsgewinnen von Finanz-
anlagen (hauptsächlich aus dem Anteilsverkauf MTS bei T-Mobile),
denen im Wesentlichen Aufwendungen aus zinssatzbedingten höheren
Zuführungen zu Pensionsrückstellungen (Additional minimum liability,
AML) - hauptsächlich bei T-Com - gegenüberstanden. Bereinigt um die
genannten Sondereinflüsse sowie der Sondereinflüsse aus dem ersten
Quartal in Höhe von 0,4 Mrd. Euro (insbesondere durch die Veräußerung
der restlichen Kabelaktivitäten sowie der Telecash) ergibt sich eine
Verbesserung des bereinigten EBITDA im Halbjahresvergleich um 17
Prozent auf 9,1 Mrd. Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte
sich gleichzeitig deutlich von 30,1 Prozent auf 33,3 Prozent. Im
Quartalsvergleich stieg das EBITDA des Konzerns um knapp 25 Prozent
auf 4,7 Mrd. Euro; bereinigt um Sondereinflüsse stieg es um knapp
16 Prozent auf 4,6 Mrd. Euro. Damit konnte das bereinigte EBITDA
auch im Vergleich zum Wert des ersten Quartals 2003 von 4,5 Mrd.
Euro um rund 2,7 Prozent gesteigert werden.

Im ersten Halbjahr 2003 betrug der Free Cash-Flow vor Ausschüttung
4,0 Mrd. Euro und lag damit um gut 40 Prozent über dem Wert des ersten
Halbjahres 2002 von 2,8 Mrd. Euro. Nach Ausschüttung betrug der free cash flow
3,9 Mrd. Euro gegenüber 1,3 Mrd. Euro im Vergleichszeitraum. Die Netto-
Finanzverbindlichkeiten reduzierten sich zum 30. Juni 2003 gegenüber dem 31.
Dezember 2002 um rund 8,1 Mrd. Euro auf 53,0 Mrd. Euro. Damit wurde bereits
schon zur Jahresmitte das für Ende 2003 angestrebte Entschuldungsvolumen nahezu
erreicht. Im Vergleich zum Stand am 30. September 2002 von 64,3 Mrd. Euro konnte
die Netto-Verschuldung um 11,3 Mrd. Euro gesenkt werden.

Der Vorstand strebt an, für das Jahr 2004, zahlbar im Jahr 2005, wieder
eine Dividende auszuschütten.

Neben den in dieser Pressemitteilung angegebenen, nach HGB darstellten
Ergebnissen,weist die Deutsche Tele-kom auch sog. Non-GAAP-Kennzahlen aus,
z.B. EBITDA, bereinigtes EBITDA, Netto-Finanzverbindlichkeiten und Free Cash-
Flow.Diese Non-GAAP-Kennzahlen sind zusätzlich zu den und nicht als Ersatz für
die nach GAAP erstellten Angaben zu sehen. Zur Auslegung dieser Non-GAAP-
Kennzahlen verweisen wir auf unsere Erläuterungen "Überleitung zu Pro-forma-
Kennzahlen". Diese und andere Überleitungen finden sich auf dem Link von
Investor Relations unter www.telekom.de.

Diese Pressemitteilung enthält bestimmte Aussagen, bei denen es sich weder
um veröffentlichte Finanzergebnisse noch um sonstige feststehende Tatsachen der
Vergangenheit handelt. Diese Feststellungen sind als Aussagen auf der Grundlage
von Erwartungen ("forward-looking statements") im Sinne der Safe-Harbor-
Bestimmungen des amerikanischen Bundes-Wertpapierrechts zu werten. Da derartige
Aussagen auf der Grund-lage von Erwartungen bestimmten Risiken und
Unwägbarkeiten unterliegen, können die tatsächlichen künftigen Ergebnisse
erheblich von den Ergebnissen abweichen, von welchen in den betreffenden
Aussagen ausgegangen wird. Eine Vielzahl dieser Risiken und Unwägbarkeiten
bezieht sich auf Faktoren, die außerhalb der Möglichkeiten der Deutschen Telekom
zur Beeinflussung bzw. präzisen Bewertung liegen, beispiels-
weise die künftigen Marktbedingungen, die möglichen Wechselkursschwankungen, das
Verhalten anderer Marktteilnehmer, das Vorgehen von Regulierungsbehörden sowie
sonstige Risikofaktoren, auf welche in den Berichten der Deutschen Telekom näher
eingegangen wird, die bei der U.S. Securities and Exchange Commission
eingereicht wurden. Der Leser wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass diesen
Aussagen auf der Grundlage von Erwartungen keine unangemessen hohe Verlässigkeit
beizumessen ist, da sie lediglich dem Sachstand zum Zeitpunkt der
Veröffentlichung dieser Pressemitteilung entsprechen. Des Weiteren wird keine
Verpflichtung übernommen, eine etwaige Abkehr von derartigen Aussagen öffentlich
bekannt zu geben, um so bestimmten Ereignissen oder Umständen Rechnung zu
tragen, die nach Veröffentlichung dieser Pressemitteilung
eintreten.
--------------------------------------------------------------------------------
WKN: 555750; ISIN: DE0005557508; Index: DAX, EURO STOXX 50
Notiert: Amtlicher Markt in Berlin-Bremen, Düsseldorf, Frankfurt (Prime
Standard), Hamburg, Hannover, München und Stuttgart; EUREX; London; Amsterdam;
NASDAQ Europe; Virtex; New York (ADR); Tokio

---------------

Vor einem Jahr war DTE in den Köpfen vieler noch klarer Insolvenzkandidat.

Trotzdem sollte Kurspotential aufgrund der vielen Wandelanleihen begrenzt sein.
Zielzone 5 Euro steht weiterhin & danach frei bis ATH auf 20-30 Jahressicht.
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Alt 14.08.2003, 06:55   #11
sabbel
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Smile moin moin

Markteinschätzung für den 14. August 2003
DAX, Dow Jones, S+P500, Nasdaq, Internet-Index, Biotech-Index und Neuer Markt




http://www.chartanalysen-trading.de...en/ma030814.htm
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Alt 14.08.2003, 06:56   #12
sabbel
Gast
 
Beiträge: n/a
Smile

bin eben durch den regen gefahren :
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Alt 14.08.2003, 07:15   #13
chickenrun
Alles fuer die Katz...
 
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Beiträge: 1.277
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Guten Morgen Germa and All !

Schei.. Virus - hab heute Morgen 12 PCs der kollegen aufraeumen duerfen, da die IT Hansels vor Ort nicht schnell genug das patch drauf hatten... :o
__________________
Live from the River Thames
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Alt 14.08.2003, 07:15   #14
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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Beiträge: 130.800
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Moin miteinander


Nikkei +120 P. :
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Alt 14.08.2003, 07:19   #15
Spuernase
Schön und erfolgreich.
 
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Beiträge: 2.582
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Morgen Germa
Moin Rabauken

Sag mal, kommt mir das nur so vor, oder vermehren sich Deine Enten
täglich um eine? :
__________________
Gruss
Spuernase

Für einen klugen Menschen ist es leichter, sich dumm zu stellen, als umgekehrt.
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