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Alt 10.08.2003, 17:55   #1
germanasti
Fidelio der Hölle
 
Benutzerbild von germanasti
 
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 130.800
Posting 11.08.03: Die Gluthitze geht weiter. Langeweile an den Börsen auch?

Eine weitere sehr beschauliche Woche ist vorüber, bei der es erneut jede Menge Blumentöpfe mit Intradaytradereien zu gewinnen gab. Wunderschön orientierten sich die Indizies an zuvor erkennbaren Trendmarken & wenn dann doch mal eine nach unten durchbrochen wurde, konnte man spätestens mit der 4000-5000 Kontrakte-Kerze im Nasdaq-Future blind long gehen. Allan Greenspan liess keinen Crash zu & hat mittlerweile eine zu öffentliche Handschrift, als das man davon nicht profitieren könnte. Übergeordnet blieb es aber bei der Gurkenphase zur Sommerferienzeit & das sowohl börsenmässig als auch fundamental. Alle warten auf den Herbst & leider schon etwas zuviele sehen das Jahr 1987 in Kopieform auf uns zukommen. Ob die Masse trotzdem recht bekommt? Dieses mal sind sie schliesslich kein Kontraindikator, denn ausser Greenspan ist in den letzten Monaten so gut wie kein Mensch aktiv im Markt. Die innere Börsenstärke wird jedenfalls immer eklatanter schwächer.

Lediglich der wöchentliche ECRI wurde am Freitag veröffentlicht, der aus seinen Illusionen überhaupt nicht mehr rauskommen will. Neuerlich ein Anstieg auf nun 12,5%, einem Niveau das wir zuletzt vor 20 Jahren gesehen haben. Aufschwung kommt, mit dem alles während der Superhausse erlebte in den Schatten gestellt wird? Nö, denn bekanntermassen ist der ECRI mittlerweile voll auf die Gelddruckerei Greenspans ausgelegt, d.h. das er so ungebremst weiter steigt, sagt nichts anderes aus als das Allan die Märkte weiterhin mit Bubble-Geld ohne Ende flutet. Inflation ist aber weiterhin nicht unmittelbar zu erkennen. ECRI-Future-Index lief im Juli erneut nur quer.

Fast so ruhig wie der Freitag war auch die ganze Woche an der Konjunkturdatenfront. Industrieaufträge und Grosshandelsumsätze interessieren keinen Menschen, genauso wenig wie man anhand des Einkaufsmanagerindex Service grossartige Schlussfolgerungen ziehen kann. Dieser stieg zum 4. Mal in Folge auf ein nun extrem expansives Niveau, ohne das man eine entsprechende Wirtschaftsbelebung sieht. Somit sind das nichts als haltlose Illusionen, denen sich die Börsianer mit steigenden Börsen leider genauso hingeben. Etwas brisanter waren lediglich die leicht boomenden Halbleiterumsätze im Juni, anhand denen die SIA das Ende der Baisse erklärte. Wieso & weshalb konnte man uns nicht so genau erzählen, doch ein neuer Aufschwung ist vorhanden, da sind sich diese Kameraden definitiv sicher. Kurzfristig auf 1-2 Quartale mag dies korrekt sein, doch spätestens danach wird es einige bitterböse Enttäuschungswellen geben, denn was wir momentan innerhalb der US-Wirtschaft sehen ist lediglich ein kurzes Aufbäumen zum Beginn der eigentlichen Höllenbaisse. & daran wird auch ein Allan Greenspan nichts mit anhaltender Rekordflutung der Finanzmärkte ändern! Diesem Boom könnten sich auch der Bereich Konsum anschliessen, wirken sich die ersten positiven Juli-Zahlen auf die gesamte Branche aus. Doch auch hier wird es mit Sicherheit nur ein „update“ sein, dass zudem mit einmaligen Einnahmen finanziert wurde bzw. wird. Im Juli erhielten 25 Mio. Familien von Präsident Bush ein Steuergeschenk von 400 Dollar je Kind in Form eines Barschecks. Ist es mittlerweile soweit gekommen, dass man das Geld von Haus zu Haus tragen muss, um die Wirtschaft am Leben zu erhalten? Armer Dollar kann man da nur noch sagen!

Firmenmässig stand der Q2-Nachzügler Cisco auf dem Veröffentlichungsprogramm, welcher aber gänzlich überraschungslos blieb. Minimaler Umsatzrückgang im Rahmen der Erwartungen, genauso wie der um rund 30% gestiegene Gewinn. Kostensenkungsprogramme machten dies möglich, wofür Cisco noch weiteren Puffer hat, im Gegensatz zu den meisten anderen US-Firmen. Vor allem wenn man an die Marge von 69% denkt. Wahnsinn !!! Recht mau hingegen der Ausblick von Show-Champers. Er sieht auf breiter Flur keinen neuen Investitionsboom & hat damit wohl ein wenig zu tief gestapelt. In Q3 könnte dieser noch ausbleiben, doch in Q4 ist mit breitgefächerten update-Investitionen zu rechnen, insofern wir diese nicht bereits in Q2 in extremst abgespeckter Form gesehen haben!
Damit ist die earning-saison nun so gut wie gänzlich abgeschlossen & man kann sich so langsam mit der nächsten Gewinnwarnungswelle für Q3 vertraut machen. Sie sollte nicht unbedingt in einer Extremform vollzogen werden, jedoch wurden viele Firmenchefs beim Ausblick angesichts der boomenden Börsen so sehr in Euphorie versetzt, dass die Worte etwas zu positiv ausgefallen sein sollten. Diese Korrektur wird im Vorfeld ab Ende August vonstatten gehen & den Börsen wohl einige Herzstiche versetzen, vor allem da der Markt in dieser Zeit traditionell sehr anfällig für negative Nachrichten ist.
Ansonsten glänzte vor allem Microsoft mit derem Chef Bill Gates. Er setzte nach 3 Monaten Pause seine Insiderverkäufe fort und verkloppt fast tagtäglich ein Mio.-Paket nach dem anderen. Sind das nicht grandiose Signale für den Aktienmarktverlauf auf Mehrjahressicht?

In eine Konsolidierungsphase mit z.T. extrem hohen Tagesvolatilitäten gingen die Zinsen am langen Ende über, womit nun offensichtlich die erste technische Zielzone bestätigt worden ist. Dieser Vorgang ist absolut gesund & zeigte anhand der hohen Vola. auf, dass ein Ende des Aufwärtsimpulses noch lange nicht absehbar ist. Es fliesst weiterhin viel Geld aus den Bonds (& wohl auch zugleich Amerika), was diese genauso unter Druck bringt wie die Tatsache, dass das höchstverschuldete Amerika auf diesem Renditenniveau kein Kapital mehr hinter dem Ofen vorlocken kann. Dies zeigte sich auch sehr schön an der Ausgabe neuer Staatsanleihen, die bei den Kurzläufern nur mit grösster Mühe auf Käufer gestossen sind. Die Längerlaufenden hatten tags darauf zwar wieder die gewohnte Käuferschaft, doch hielten sich hartnäckig Gerüchte im Markt, mehrere ausländische Notenbanken & die FED wären als Notkäufer aufgetreten, um nicht die totale Katastrophe beim amerikanischen Finanzmarkt vollziehen zu lassen. Das sind nun deutliche Signale wie immens der Vertrauensverlust für Amerika in Wirklichkeit ist! Nun bleibt abzuwarten wie lange die Konsolidierungsphase anhält, ehe wir den nächsten heftigen Aufwärtsschub erleben & ob sich der Aktienmarkt dann tatsächlich immer noch im Synchronlauf daran koppeln kann Bislang war dem aus Illusionen heraus so, doch mittlerweile sollte jeder kapiert haben, dass eine derart heftige Renditeerhöhung den kreditbelasteten Firmen rund ein halbes Jahr später Probleme ohne Ende bringt! Zudem geht es ab jetzt um eine reale Erhöhung der Zinsen am langen Ende. Bislang war es lediglich das Ausbügeln der Marktmanipulationen Greenspans im Frühjahr.

Den vorletzte Woche begonnenen Dornröschenschlaf fortgesetzt hat der Dollar, womit auch hier das anvisierte Szenario Punkt für Punkt weiter vollzogen wird. Er setzte sich negativen Vorgaben wie der vergurkten Anleihenemission zur Wehr & konnte positiven Trends wie dem Service-Einkaufsmanagerindex nicht folgen. Lediglich zum Yen kam er kurz vor Wochenschluss stärker unter Druck. Dies lag an US-Staatsanleihen, welche in dieser Woche zur Auszahlung kommen und zumeist von japanischen Investoren gehalten werden. Der Markt rechnet damit, dass Grossteile davon nicht mehr in Amerika verbleiben, sondern heim ins japanische Reich verfrachtet werden. Grossartige Trendsignale haben sich daraus aber noch nicht ableiten lassen & sind vorläufig auch nur eine Spekulation. Damit bleiben der Währungsbereich vorläufig recht uninteressant. Ob sich diese Trendlosigkeit wie in 2002 bis zum Spätherbst fortsetzen wird, oder der bevorstehende Börsen- und zweiter Anleihencrash für einen verfrühten nächsten Hausseschub sorgen? Zur Klärung dieser Frage sollte man alle Augen auf die Gelddruckmaschine von Allan Greenspan werfen. Momentan rattert diese eher unspektakulär, was punktgenau zur Querphase des Dollar passt. Doch wehe Allan muss als Notmassnahme erneut Blüten ohne Ende ins Finanzsystem pumpen. Dann kann man wohl nahezu blind Shortpositionierungen beim Dollar eingehen. Sollten allerdings zwischenzeitlich die langen Zinsen um weitere 50% zulegen, ist Amerika als kurzfristiger Investitionsmarkt zu lukrativ, als das man sich bei noch nicht gestarteter Hyperinflation gegen die Bananenwährung stellen sollte. Dann winken ausländischen Investoren nämlich neben attraktiven Zinsen auch ein paar Währungsgewinne, was die Gehirne höchstwahrscheinlich ausschalten wird, siehe Brasilien im letzten Jahr.

Eine mässige Abnahme der Bullenquote vermeldete investors intelligence. Der Rückgang von 56,5 auf 51,5 % fällt aber genauso wenig ins Gewicht wie der minimale Bärenzulauf von 19,6 auf 20,8 %. Verharren auf extremen Niveau lautet weiterhin die Devise & so lange sich daran nichts signifikantes ändert, hat der Herbst 2003 grosse Chancen als einer der Blutigsten in die Börsengeschichte einzugehen, insofern die Kapitalzufuhr der FED nicht nochmals gigantisch erhöht wird.
Trim Trabs vermeldete für in Amerika anlegende Aktienfonds einen Zufluss in Höhe von 1,5 Mrd. Dollar. So richtiger Verkaufsdruck mag damit weiterhin nicht aufgeben. Illusionen grenzenlos?
Keine Sommerferienruhe mehr bei der Geldmengenentwicklung. M3 legte überraschend um 21,7 Mrd. Dollar zu, womit der aktuelle Kollaps alles andere als eine von der FED gewollten Inszenierung ist. Im Gegenteil, Allan muss unvermindert Rekordliquidität in den Markt pumpen, um eine Querphase auf höchstem Niveau zu erhalten. Den Willen dazu hat er & das wohl so lange, bis die Inflationsdaten völlig aus den Fugen geraten. Mit diesen Daten hat Amerika auch mal wieder eindrucksvoll bewiesen, dass in diesem Land offener Betrug völlig Gang und Gebe ist! 21,7 Mrd. betrug angeblich der Zuwachs, doch in absoluten Zahlen stieg M3 von 8848 auf 8911 Mrd. Dollar. D.h. wir sahen in der Woche zuvor keinen Rückgang um 28 Mrd., sondern Anstieg von 14 Mrd.! Verlasst dieses Land mit allem Kapital so schnell als irgend möglich, andere Ratschläge kann und darf es in puncto Amerika nun mit Sicherheit nicht mehr geben !!!
Mässig gefüllt war der open market mit 26 Mrd. Dollar. Daran wird sich auch in den kommenden Monaten nichts ändern, bzw. sehen wir irgendwann einmal wieder Wochenzuwächse im einstelligen Mrd.-Bereich, ist Greenspan nicht mehr aktiv. Dies gab es zuletzt im Frühjahr 2002.

Unspektakulär war der Wochenverlauf an den Börsen. Zwar ging es immer weiter nach unten und wichtige Trendzonen wurden durchbrochen, doch ein nachhaltiger Verkaufsdruck konnte zu keinem Zeitpunkt aufkommen, bzw. wurde von Allan Greenspan komplett aufgesaugt. So hatten wir zwar den Trendbruch, welcher nun bei einem weiteren abrutschen signifikant werden würde, doch wie in den Wochencharts sehr schön zu erkennen ist, hat sich an den grossräumigen Schiebezonen absolut nichts geändert & das mittlerweile die 9. Woche in Folge. Das es so erstaunlich lange ohne jegliche Abverkaufs- und Shortphasen abläuft sollte allerdings nicht die Folge von haltlosen Illusionen sein, sondern wie am Geldmengenverlauf sehr schön erkennbar, Ergebnisse rekordverdächtiger Liquiditätsflutungen der FED. & damit feiert Mr. Greenspan nun erste Erfolge, da Aufwärtstrends und z.T. 50-Tage-Linien ohne Absturz durchbrochen wurden & zeitmässig die klassische Phase zur Aufnahme eines neuen Trends überschritten ist. Dies zwar noch nicht signifikant, doch bereits weitere 1-2 Wochen reichen aus um dies nachhaltig zu machen. Allerdings sollte man diesen Sieg nicht überbewerten, denn so wie die Börsen überraschenderweise oben bleiben, kommen sie auch nicht weiter vom Fleck & weisen bei Abverkaufsindikatoren nahezu 100% höhere Umsätze auf als in den Sommerferien normalerweise üblich. Greenspan stützt und ausländische Investoren kaufen munter und fidel daran ab. An der Tatsache oben bleibender Börsen ändert dies nichts & wirkt auf längere Sicht sogar positiv, denn wer jetzt aus dem Markt geht, ist später kein potentieller Verkäufer mehr, doch zu welchem Preis? Bereits jetzt kann man felsenfest absehen, dass diese Gelddruckerei den Dollar noch viel weiter in den Abgrund stürzt & damit die Zinsen am langen Ende als Gegenmassnahme momentan noch unvorstellbare Höhen erreichen werden. Unverrückbare Tatsachen, denen sich die FED aus einer Aussichtslosigkeit heraus wohl gar nicht bewusst sind, ansonsten würde man diesen Kahn nicht mit Volldampf gegen die Höllenmauer fahren! Damit warten die Bären weiterhin auf ihre profitablen Shortchancen, während die Bullen regelrecht verzweifeln an der ausbleibenden Sommerrallye. & dazu gehören verdammt viele, wirft man einen Blick auf die immer noch recht positive Charttechnik und vor allem höchstbullischen COT-Daten der letzten Wochen.

& nun? Grossräumige Schiebezonen bleiben unvermindert intakt, auch wenn die Aufwärtskanäle zum Teil recht deutlich gebrochen wurden. Dies sollte man nun auch entsprechend grossräumig betrachten, was z.B. beim DOW 8850 vs. 9450 P. bedeutet, an die man nochmals lockere 200-250 P. für ein false break dranhängen kann, ehe technisch die nächste signifikante Trendphase ins Haus steht. Rein aus dem Bauch raus würde ich behaupten, dass diese Woche die letzte Möglichkeit für frivole Sommerfreuden der Bullen sind. Danach ist der klassische Crashmonat September schlichtweg viel zu nah, um von den Massen ignoriert werden zu können. Doch kein Mensch weiss inwieweit dafür bereits Vorbereitungen getroffen werden, jedoch von der FED mit gigantischen Stützungskäufen unsichtbar erscheinen. Irgendwann würde es dann wieder von alleine weiter steigen, ohne das es zuvor grösseres Korrekturpotential gab. Dies ist momentan aber noch reinste Theorie und angesichts der Börsengeschichte recht unwahrscheinlich. Blutbäder müssen her & das bitteschön binnen der nächsten 8-10 Wochen.
Diese Woche konkret zu orakeln ist sehr schwierig, da mit dem kleinen Terminverfall am Freitag und der morgigen Zinsentscheidung zwei extreme Faktoren Einfluss nehmen. Charttechnik gucken & sich an entscheidenden Marken mit sehr engem SL positionieren, oder einfach nur zuschauen bis irgendwann einmal wieder neue klare Trendsignale ersichtlich sind.. 10-15% Korrekturpotential sind weiterhin möglich, genauso wie ein Trendbruch mit 3-4% false break, ehe ein gewaltiger Schub in die Gegenrichtung erfolgt. Wann und ob ist momentan leider nicht erkennbar. Allan Greenspan wird keinen Crash zulassen wollen, was ihm jedoch bei einem weiteren Zins-, Öl und vor allem Währungsanstieg gegen den Dollar misslingen wird. Ergo alle Augen auch auf diese Sektoren richten

Der wöchentliche Blitzblick auf den eigentlich nicht mehr existenten 1932er-Vergleich:

Was kann er uns noch vermitteln? :

Unmittelbar vor dem nächsten Krieg scheint nun Amerika zu stehen, der aufgrund der ungebrochen gigantischen Rüstungsproduktionen auch mehr als überfällig ist. Die verbalen Sticheleien gegen den Iran werden immer massiver, welche sich momentan auf Erkenntnisse des US-Geheimdienstes stützen, dass die Iraner unmittelbar vor dem Bau einer Atombombe stehen. Belege gibt es dafür aber genauso wenig wie zum Irak vor einiger Zeit. Dafür sind offensichtlich die Vorplanungen für einen Luftangriff auf mögliche Produktionsstätten der A-Bombe bereits soweit abgeschlossen, dass dieser praktisch jederzeit vollzogen werden kann. Ob die Welt dieser Massentötung erneut tatenlos zusehen wird? Die Amis brauchen Kriege um ihre Wirtschaft am Leben zu erhalten. Dem muss man sich bedingungslos bewusst sein, denn nur so können Erkenntnisse darüber gezogen werden, was auf uns in den kommenden Jahren zukommen wird!
„Die Regierung in Washington hat den Atomwaffensperrvertrag an den Rand des Kollapses geführt, und dies bedeute eine Gefahr für den Weltfrieden“. Dies sagte vergangene Woche Tadatoshi Akiba, Bürgermeister der japanischen Stadt Hiroshima, bei einer Feierstunde zum 58. Jahrestag des Atombombenabwurfs. Oder mit eigenen Worten gesagt: Wie vor 70 Jahren in unserem damals ruhmlosen Land !!!!
By the way Amerika: Letzten Donnerstag wurde dort offiziell bestätigt, dass man während des Irakkrieges die weltweit so geächteten Napalm-Bomben zur Massentötung eingesetzt hat. Kurz zuvor ist bekannt geworden, dass amerikanische Ölfirmen im Irak von Bush sämtliche Sonderrechte (u.a. sogar Aussetzung der Menschenrechte!) erhalten haben, um deren Aufgabe dort ordnungsgemäss durchzusetzen. Nene, dass ist viel schlimmer wie vor 70 Jahren bei uns & was macht die Welt? NICHTS, ABSOLUT NICHTS !!!


Wöchentlicher Trendcheck der Leitsterne:

ARMS:


Trin wie erwartet mit einem heftigen Tagessprung über 2,00. Dementsprechend nach oben hat es auch den ARMS gezogen. Doch Range 0,80 vs. 1,30 unverändert intakt & damit dieser Indikator weiterhin im unbrauchbaren Dornröschenschlaf.

Treasury:


Die Treasury-Gegebenheiten wurden bereits weiter oben ausführlich besprochen, deshalb hier nur kurz die Technik:
55-56 die Ausbruchszone, 50-52 ein passabler Dreh- und Angelbereich und 48-49 das Konsolidierungsziel. Darunter ein minimales false break bis 46,5 möglich, ehe man die komplette Aufwärtsbewegung in Frage stellen muss. Nach Ausbruch gilt als nächstes Ziel der grossräumige Bereich 65-70 & später 120-140. Letzteres wie gehabt im Zeitraum bis Sommer letzten Jahres. Ob und wie genau kann aber erst über 56 näher orakelt werden.

Phlx. Bank Index:


Kurzfristig undefinierbare Situation bei den Banken. GD50 bei 880 P. wurde durchbrochen, doch Bestätigung mit Sturz unter 860 P. genauso wenig eingeholt wie bislang eine Rückkehr gelang. Damit ist die Schiebezone bekannt, an diese man ca. 10 P. dranhängen kann, ehe rein technisch betrachtet die nächste Trendphase starten kann. Fundamental braucht man gar nicht schauen, denn die Situation im amerikanischen Finanzsektor ist schlichtweg eine einzige Katastrophe!
890 P. Buy mit Bestätigung 905/910 P. und Ziel nächstem Ausbruchsversuch bei 930 P.
850 P. Sell mit danach sehr grossen Bremspunkten bei 830 & 790 P.

Chip-Index SOX:


Bitterböse bluten mussten die Chippies zum Wochenabschluss, was kurzfristig die komplette Börse in Frage stellt, denn in der Vergangenheit war der Chipsektor sehr oft ein Vorläufer für alles andere. Sahen wir einen Trendbruch, oder nur eine kurze Shortie-Euphorie, die mit einem Mega-Dreh ruckzuck wieder ausgebügelt wird?
Mit 360/355 & 335/330 P. ist das weitere Abwärtspotential vorläufig eh sehr gebremst, ehe ein freier Fall einsetzen kann. Gleiches gilt aufwärts. 380-390 P. Pullbackbereich mit Buy 400 & Bestätigung 415 P. Erst dann wieder Feuer frei.

Transport-Index:


Anders hingegen der Transport-Index. Dieser hielt GD50 bullisch stand & schloss mit dem bereits recht weit fortgeschrittenen Dreh lediglich das offene Gap. Wer folgt nun wem, bzw. gibt die Vorlage dazu?
2510/2520 P. wichtige Trendmarke, bestehend aus GD50 und Unterkante des Hausse-Aufwärtstrends. Darunter wartet bei 2480 P. der 4monatige Trendkanal, ehe 2430 & 2330 P. weitere GD-Bremsen sind. Man sieht, auch hier Absicherungen ohne Ende nach unten.
Aufwärts 2630-2680 P. Ausbruchsbereich mit Bestätigung bei 2720 P. In etwa dort liegt die Oberkante des Aufwärtstrends..

Utilities-Index:


Utilities sind bereits am zweiten GD-Bereich & haben diesen sogar leicht nach unten durchbrochen, ehe eine Rückkehr darüber gelang. Hier darf man nun gespannt sein, wie der Konjunkturvorläufer auf den Abwärtsdreh der GD50 reagiert.
230 P. wie gehabt Sell mit letzter Rettung bei 215 P. Bergauf 240 P. Widerstand & 245 P. neues Buy. Dann muss man Trenddynamik beäugen.

COT-Daten:


Big boys haben beim S&P die Shortpositionen weiter massiv ausgebaut, während im Mini die Kleinanleger immer bullischer werden. Sollte sich diese heimliche Trendwende tatsächlich in einen 1:1 Verlauf der Börsen umsetzen, muss man die bisherigen Jahrestief im Herbst ernsthaft in Frage stellen !!!
Gold und Silber mit etwas Shortabbau, aber immer noch im extremen Bereich. Umso erstaunlicher das die Gegenwerte nicht mehr so richtig sinken wollen.
Dollar neuerlich schwächer gesehen, dies in Extremform gar zum Yen. Könnte mit den auslaufenden Staatsanleihen zusammenhängen. Damit rechnen auch big boys mit weiterem Kapitalabzug aus Amerika.
Erdöl nach Shortverdoppelung vor dem letzten anvisierten Dip, ehe dort Hyperinflation vorweggenommen wird?
& Zinsen am langen Ende werden wie Charttechnik vorgibt mit Konsolidierungspotential gesehen.

Das denkt unser User HITRSE zu den aktuellen COT-Daten:
Der neueste CoT-Report zeigt eine deutliche Zunahme der Shorts per Saldo
im S&P 500 an und die Commercials gehen zum ersten Mal seit vielen
Wochen hier mit dem Markt im S&P 500, was zunächst negativ zu werten
ist. Warnsignale im US-Aktienmarkt sind z.Zt. die sich verschlechternde
Anzahl an New Higs/News Lows, eine sich nun abschwächende
Advance-/Declinelinie und ein "Favoritenwechsel" bei den Aktienindizes.
Die rel. Stärke des Nasdaq und des breiten Marktes repräsentiert durch
den Russell 2000 führte im Februar/März 2003 zu einer positiven
Divergenz zum S&P 500 und Dow Jones Industrial, die ihre Tiefs erst im
März markierten und bis Anfang Juli rel. Stärke zeigten und die
Zugpferde der Aufwärtsbewegung waren. Nachdem diese Zugpferde ermüdeten
- die Commercials hatten hier relativ hohe Shortpositionen aufgebaut -
kam es zu einem Favoritenwechsel hin zum Dow Jones Industrial als rel.
stärksten Index. Die Positionierung der Coms vs. Großspekulanten
verdeutlicht auch in dem abgelaufenen Bericht, daß der Abzug von
spekulativen Geldern aus Technologie- und Nebenwerten hier einen Hafen
findet und die Coms hier weiterhin eine historisdch gesehen sehr hohe
Longposition von per Saldo ca. 15k besitzen.

Inwiefern die laufenden Bewegungen im Aktienbereich nur eine gesunde
Konsolidierung sind oder doch die Ruhe vor einem Herbststurm, darüber
wird u.a. die Positionierung der Coms im S&P 500 in den nächsten 1-2
Reports einiges aussagen können. Das dieswöchige Verhalten der Coms
zeigt deutlich, daß hier erst Schritt 1 vollzogen wurde- die Coms haben
überwiegend Longpositionen an der magischen 1000 Punkte-Marke abgebaut
und dies dann auch in einem fallenden Markt im Wochenverlauf noch getan.
Sollten die Coms nun in den nächsten 1-2 Wochen Schritt 2 vollziehen-
Shortpositionen deutlich aufbauen- , dann wäre ein Herbststurm an den
Aktienmärkten wohl zu erwarten, ansonsten dürfte z.B. im Nasdaq 100 im
Bereich von 1180 Punkten ein Pullback anstehen.

Eindeutig im Höhenflug und im Bullenmarkt befindet sich der Aktienindex
HUI, der Index der ungehedgten Minengesellschaften.

Der aktuelle Report zeigt an, wie zum einen die jüngste spekulative
Bewegung beim Open Interest ausgebügelt wurde und daß der rasche Rutsch
beim Gold um 20 Dollar auf bis zu 346 Dollar ausschließlich auf das
Glattstellen von Longpositionen der Großspekus zurückzuführen ist- ihre
Per Saldo(long)positionierung hat sich um 22k reduziert und um exakt
diese Kontraktanzahl haben ihre Longs abgenommen.

Der physische Goldpreis handelt weiterhin in einem Dreieck und sollte in
Kürze ausbrechen und dabei dem Silberpreis sowie dem HUI nach oben folgen.
Für deutsche Anleger/Spekulanten dürften Wetten auf einen steigenden
physischen Preis aus der Währungsperspektive interessant sein, da der
Goldpreis in Euro gerechnet bereits seit Beginn des 3. Quartals nach
einer Konsolidierung im 2. Quartal steigt und in den letzten beiden
Jahren, seitdem der Goldpreis in einem Bullenmarkt ist, auf Eurobasis
jeweils im Juli/August seinen Tiefpunkt für den Rest des Jahres hatte.

Der Silberpreis ist bereits nach oben ausgebrochen und hatte in der
abgelaufenen Woche einen Pullback auf das Ausbruchsniveau hingelegt.
Historisch gesehen haben die Coms hier bereits eine sehr hohe
Shortposition und die Großspekus eine solch große Longposition, wie sie
in den letzten Jahren an Hochpunkten vorkam.


Im Energiebereich haben die Coms bei Heizöl bereits eine Shortposition,
die ein 3-Jahreshoch aufweist, während bei Erdöl bei ihrer
Positionierung auf der Shortseite noch "Luft nach oben" ist.
Heizöl hat dabei einen 25%-Preisanstieg in den letzten 3 Monaten
verzeichnet.

Im Rentenbereich hat der starke Kursrutsch der letzten knapp 2 Monate
preislich wahrscheinlich ein erstes Tief markiert. In den kürzeren
Laufzeiten - 2 und 5 Jahre - haben die Coms jeweils Rekordlongs im
Einjahresbereich, bei den 5jährigen Anleihen handelt es sich sogar um
ein Rekordlongniveau im 3-Jahresbereich. Im langlaufenden Bereich- 10
und 30 Jahre - gibt es hingegen keine neuen Extrempositionen auf
Jahresbasis.

Im Währungsbereich fällt eine sehr große Positionsveränderung der Coms
im japanischen Yen auf begleitet mit einem starken Anstieg des Open
Interest.
Die Coms positionieren sich auf einen Yen-Anstieg hin beginnend bei 0,83
bzw. auf fallende Kurse einem Stand von 120,50 im Dollar/Yen.

Da die Bewegung im Yen isoliert abläuft gegenüber den Bewegungen des
Dollars gegenüber anderen Fremdwährungen wie Euro oder Schweizer
Franken, dürften die Motive der großen Veränderung vornehmlich in
saisonalen Faktoren zum Ende des Fiskaljahres (30.09.) in Japan liegen,
wo Repatriierungen das Bild des Devisenkurses auf Sicht der nächsten
knapp 2 Monate bestimmen könnten.

An den Randmärkten gibt es ein neues 3-Jahresrekordlong der Coms bei
Korn und nahezu ein 5-Jahreslong bei Sojabohnen.

Fazit: Im Aktienbereich bleibt Stockpicking das Gebot der Stunde und es
scheint, als dürften die großen US-Indizes zunächst in ihrer
Handelsspanne verharren, bevor sich im Laufe des Monats eine neue
Weichenstellung für den Herbst ergebn dürfte.




Wöchentlicher Trendcheck Japan:

Nikkei:



In Japan präsentierte eine Firma nach der anderen bombastisch gute Quartalszahlen. Dies vor allem aus dem Konsumbereich, d.h. einer Sparte von der man es am wenigsten erwartet hätte. Genauso bombastisch die Konjunkturdaten. Frühindikatoren bis in den Himmel gestiegen & auch die Verbraucherausgaben konnten deftig zulegen. Es scheint so als wäre der Aufschwung nun tatsächlich da, wofür es nur noch eine Bestätigung mit der Zinswende und inflationär steigenden Zinsen bedarf. Wäre da nur nicht das Damoklesschwert mit dem von US-Banken hochgradig nach unten gedrückter Nikkei. Dieser hat seit nunmehr zwei Wochen gigantische Shortschrauben an & bedroht bei einem weiteren Kursrückgang das noch sehr junge Konjunkturpflänzchen genauso dramatisch wie im letzten Jahr, als neue Börsentiefs den Aufschwung jäh beendeten. Das wissen die Japaner & trotzdem machen sie nichts gegen die amerikanischen Manipulatoren, welche wiederum mit dem Wissen in Aktion getreten sind, dass ein auferstehendes Japan den sofortigen Wirtschaftstod Amerika bedeuten würde. Doch kann es in den Zeiten eines solch grossen Kapitalwandels tatsächlich gelingen, Japan zum zweiten Mal in Folge das Garaus zu machen? Fakt ist jedenfalls, dass nun schleunigst weiteres Kapital gen Nippon fliessen muss, um die Grundversorgung des Aufschwungs zu gewährleisten. Mit diesem müssen die Zinsen, Yen und auch der Nikkei bedingungslos weitersteigen & das minimum um 50% in allen drei Bereichen. DANN kann man mit nahezu 100%iger Sicherheit davon ausgehen, dass die Baisse in Japan ihr Ende gefunden hat. Bis dahin bleibt es leider weiterhin eine grosse Unsicherheit zwischen einer vorbereiteten blühenden Landschaft & aggressiv auftretenden Banken aus Amerika.

Technisch war es eine sehr rote Woche, die erst kurz vor dem Wochenende wieder etwas grüner wurde. Ob dies die Vorbereitungen zu dem vor einigen Tagen schonmal angesprochenen Vergleich mit dem Goldindex HUI von Juli wird? Korrekturziel 9250-9350 P. wurde punktgenau erreicht & dort eine nette Umkehrformation vollzogen. Stochastik im Tageschart dabei vollständig auskonsolidiert und auch der MACD schon recht weit unten.
Bis 9450 P. ist nun ein Pullback denkbar, ehe über 9650 P. die Umkehrformation vollendet ist. Anschliessend bei vielen Bremspunkten Luft zum immer noch existenten Ziel 10250-10350 P. Darüber Ausbruch mit nächstem Zielbereich 10850-11250 P. Sollte dem so kommen, muss es nun aber sehr schnell geschehen. Ansonsten kippt der MACD im Wochenchart endgültig weg & dann ist es für 2-3 Monate zumindest aus dieser Sicht vorbei mit der Bullerei.
Abwärts ist unter 9250 P. die letzte Möglichkeit zum ultrakurzfr. Dreh bei 9150 P. Darunter ist ein Rutsch in den Bereich 8800-8600 P. sehr realistisch & der nächste Aufwärtsimpuls wohl erst im Rahmen einer Jahresendrallye machbar. Allerdings darf man nicht vergessen, dass am 30.09. das Fiskalhalbjahr endet. In der Vergangenheit war kurz zuvor schon oft genug die BOJ mit Marktstimulationen tätig.
Hoch mit dem Yen, her mit der 1000 P.-Kerze & geputzt wäre der Japan-Fisch! Ob das Geld der zur Auszahlung kommenden US-Staatsanleihen diesen Schub bringen wird?


Konjunkturdatenlos verlaufen die ersten beiden Tage dieser Woche, ehe am Mittwoch die Einzelhandelspreise Juli den Auftakt für einige sehr brisante Daten bringen. Wird das Konsumentenross im ersten Hochsommermonat endlich getrunken haben, oder sehen wir neuerlich eine starke Kaufzurückhaltung? Bei letzterem schwinden die Hoffnungen für einen Aufschwung über 2 Quartale hinaus dramatisch. Ausserdem folgen an diesem Tag die eher uninteressanten Lagerbestände Juli, sowie Ein- und Ausfuhrpreise Juni. Am Donnerstag warten die Erzeugerpreise Juli auf. Diese sollten sich lt. Einkaufsmanagerindex erneut im Dornröschenschlaf befinden, d.h. eine Fortsetzung der Inflation lässt noch auf sich warten. Einen Tag später wartet das Gegenstück bei den Verbrauchern. Auch hier wird es wohl sommerferienbedingt zu einer Querphase gekommen sein. Ebenfalls zum Wochenabschluss die Industrieproduktion Juli & michiganer Verbrauchervertrauen August. Letzteres wie gehabt absolut uninteressant, doch alle Welt glotzt darauf.
Highlight 1 der Woche wird die FED-Zinsentscheidung am Dienstag sein. Unveränderte Zinsen sind recht realistisch, obwohl es lt. den COT-Daten zu einem erneuten Zinsrutsch kommen könnte. Für den Börsenverlauf wäre dies aber alles andere als gesund. Vernünftig wäre hingegen eine Zinswende, um die extreme Schere zu den langen Zinsen endlich zu schliessen. Doch woher dies nehmen, will man nicht gleichzeitig das Kreditbubble zum platzen bringen?
Highlight 2 wird der kleine Terminbörsenverfall am Freitag sein. Inwieweit davon die Börsen im Vorfeld betroffen sein werden, muss angesichts der Sommerferien noch abgewartet werden.


DOW 60-Minuten-Chart:


Im Stundenchart erreichte der DOW am Freitag wunschgemäss die Pullbackzone 9160-9180 P. Nicht nach Plan hingegen der Move erst zum Handelsende hin. Damit ist der rechte Henkel ausgeblieben & man muss warten, ob tatsächlich nur ein letztes Pullback, oder dieser heute noch vollzogen wird.

Im Bereich 9100-9120 P. könnte der rechte Henkel gebaut werden, bei Untertreibung sogar mit Sturz auf 9050 P. Ob zuvor noch eine Aufwärtserweiterung gen 9220-9240 P.?
Über 9240 P. der nächste Ausbruch mit noch unbekanntem Ziel. Unter 9030-8980 P. folgt der Ausbruch abwärts, mit momentan ebenfalls noch nicht orakelbarem Ziel.
Stochastik und MACD ganz oben. Das schreit nach einer Korrektur, oder nächsten Crashphase, insofern die Trenddynamik nicht zu gross ist.

DOW 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:



Noch viel schwerer die Situation im Tageschart zu orakeln. Haben wir am Freitag eine Rückkehr in die bullische Schiebezone gesehen, oder verhinderte lediglich das schöne Wetter (& damit kaum Marktteilnehmer aktiv) eine bitterböse Sommercrashphase? Man kann es wirklich auswürfeln und hat dann immer noch keine gesicherte Erkenntnis!
Umsätze nun in einem massiven Abwärtstrend, was eine Entscheidung wirklich nicht mehr arg lange aufschieben lässt. Indikatorenmässig Stochastik schon wieder halbwegs oben, d.h. beim Ausbruch 250 P. weiter oben ist diese korrekturreif. MACD hingegen unverändert im lautlosen konsolidieren. Das noch weitere 3-4 Wochen so und der Markt ist von dieser Seite aus bereinigt, ohne das es grossartige Kursverluste gab.

8980 vs. 9450 P. die Schiebezone innerhalb dieser Zeiteinstellung. Daran kann man das berühmte 3-5% false break Potential für einen Fehlausbruch bzw. danach Nachhaltigkeit hängen, d.h. unter 8500 & über ca. 9850 P. kann man vom nächsten grösseren Trendsignal sprechen, vorher nicht!
Im kurzfristigen Zeitfenster Dreh- und Angelbereiche 9220-9260 & 9120-9080 P. Danach 100 P. Sofortpotential.


Im Wochenchart haben wir das 9. Seitwärtscandle in Folge gesehen. Da muss man schon verdammt weit zurückblättern, wann es beim DOW zuletzt eine solch lange Trendlosigkeit gab. Dementsprechend passiert innerhalb des Bereichs von ca. 8800 vs. 9450 P. absolut nichts relevantes auf Mehrmonatssicht!

S&P 500 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:



Der S&P verweilt weiterhin unter der GD50, was die Grundsituation immer bärischer macht. Trotzdem sollte man der aktuellen unteren Umkehrformation und frischem Stochastik-Kaufsignal noch eine Chance geben, denn ein starker Tag und der gesicherte Trendbereich ist wieder erobert. Zudem könnten die letzten beiden Monate auch eine klassische Bullflag darstellen. Woher weiteres Kaufkapital herkommen soll weiss aber nur Allan Greenspan.

Um 990 P. herum (+/- 5 P.) liegt der gesichertere Bereich. Darüber 995-1005 P. zum Kaufsignal und bullischen Bestätigungen 1015 & ganz wichtig 1030 P.
960 P. beginnt Unterkanter mehrjährige SKS, die bis 940 P. anhält. Darunter kann man rein theoretisch noch ein false break bis 910 P. vermuten, doch wären die VK-Signale bei einem Durchbruch einer solchen Formation schon gigantisch nachhaltig!

Nasdaq100 3-Jahres- und 6-Monats-Chart & Vergleich mit 1929:



Praktisch überhaupt nicht zu orakeln ist die Nasdaq. Techis sind momentan ein klarer underperformer, doch mit absicherungen ohne Ende die nächsten rund 15%. Der Index hat eine klassische 50%-Rallye hinter sich und korrigiert nun genauso klassisch. Ob daraus eine nachhaltige Topbildung oder weitere Illusionen entstehen weiss aktuell kein Mensch!

1210-1205 P. bringt den ersten technischen k.o. Danach warten mit 1180-1170 P. & um 1100 P. herum zwei weitere sehr massive Unterstützungszonen.
1240-1250 P. Rückkehr an die GD50 mit Kaufsignal bei 1260 P. Dann muss sich zeigen wieviel Trenddynamik für die anschliessenden sehr widerstandsstarken 30-40 P. aufkommen kann.
Stochastik ganz unten & MACD im freien Fall. Das deutet momentan auf einen regelrechten Crash hin. Entsprechend viel Power in die andere Richtung wäre nach einem Dreh BEIDEr Indikatoren theoretisch möglich.

TEC-DAX


Nichts neues beim TEC-DAX. Er verharrt weiterhin um die 450 P. herum & so langsam wird es auch müssig darüber noch Analysen zu erstellen. Wen interessiert schon der darin beinhaltete grösstenteils substanzlose Schrott?

Euro/USD 2-Jahres- und 3-Monats-Chart:


Gold 2-Jahres- und 3-Monats-Chart:


Auf welchen Weg will uns der Euro kurzfristig bringen? Letzte Woche sahen wir einen Abprall an der GD100, doch war dieser mit eklatant geringer Marktstärke ausgestattet. Entsprechend der Rückfall und am Freitag sogar Verkaufssignal mit Rutsch unter 1,1320. False-Break-Marke 1,1280 hat aber gehalten, so dass noch alle Möglichkeiten offen sind. Ein dynamischer 3-5 Cent Schub sollte nun unmittelbar bevorstehen, ist nur die Frage ob ab aktuellem Niveau, oder zuvor der 1,11er oder gar 1,10er-Bereich angetestet wird. Im direkten Vergleich zu Sommer 2002 wäre sofortiger Aufwärtsschub schöner, doch ob sich die Börse so genau daran hält? 1,1320-1,1340 Turnbereich mit kleinem Ausbruch bei 1,1420-1,1440 & dann wie gehabt den Zielzonen 1,1540-1,1580 oder nun besser 1,1640-1,1660. 1,1280 Sell mit raschem Sturz zur nächsten Entscheidung bei 1,1220-1,1240. Danach 1,1140-1,1180 oder 1,1040-1,1060.
Sehr schön an der mittlerweile zweimonatigen unteren Umkehrformation bastelt das Gold, welche sich wie gemalt an einem Halbkreis orientiert. Dabei kam es letzte Woche zwar zu einem kurzen Rutsch unter die relevante Marke 348 Dollar, doch GD100 hielt stand und brachte zum Wochenabschluss eine Rückkehr in gesichertere Regionen. Damit könnte nun zumindest der Bereich 359-364 Dollar erreicht werden, vll. sogar mit einem kleinen Squeeze gen 370 Dollar oder knapp darüber. 355-352 Dollar Trendbereich untenrum, ehe erneut ein GD-Test bei 348 oder 345 Dollar ansteht. Genau andersrum lief es beim Goldindex HUI ab. Dieser erreichte am Freitag mit einem gewaltigen 5%-Sprung die vor einigen Monaten anvisierte Zielzone bei 175 P. Damit könnte es nun dort zu einer Konsolidierung in den Bereich um bzw. knapp über 150 P. kommen. Goldpreis trotzdem noch ein wenig hoch, ehe man im Frühherbst den Minen folgt und rechten Henkel an grosser Ausbruchszone baut? Es wäre sehr wünschenswert, denn das aktuelle Niveau bietet keinerlei Potential für eine grössere Korrektur ohne technisches Sell bitterböser Art!


Termine heute:
• DE Auktion Aufstockung Bubill
• 15:00 - US Federal Reserve Bank Ratssitzung
• 15:30 - EU EZB Ausschreibung 2-Wochen-Refi-Zinstender
• 17:00 - US Ankündigung 4-wöchiger Bills
• 19:00 - US Auktion 3- u. 6-monatiger Bills



Happy trades...

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Alt 10.08.2003, 17:56   #2
germanasti
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DAX am Morgen:





Einiges an Kursverlusten musste unser DAX vergangene Woche wegstecken, mit denen es zeitweise sogar zum Bruch wichtiger Unterstützungslinien kam. Doch das anhaltende Verkaufsvolumen ist noch zu gering, als das sich daraus hätte ein Totalzusammenbruch ergeben können. Es war eher ein kontrollierter ausstieg ausländischer Investoren, die nach Verkaufslawinen den Index umsatzlos wieder hochfütterten, um kurze Zeit später die nächsten grossen Verkaufspakete zu platzieren. Ein direktes VK-Signal ergibt sich daraus noch nicht, denn auch diese Leute können mal falschpositioniert sein, doch sollte es eine ganz grosse Warnung sein & irgendwo den trägen Verlauf der vergangenen Wochen unterstützen. Zudem ist zumindest momentan 0,000000000 Kaufkraft zu entdecken. Daraus ist in der Vergangenheit schon oft genug Massenpanik enstanden.

Fundamental verharrte Deutschland vergangene Woche auf einer engen Range zwischen übertriebener Aufschwungshoffnungen, einem realen Wachstum und unvermindert rezessiven Signalen. Dies ist eigentlich sehr positiv, denn exakt diese Mischung macht es aus, dass nicht bereits untenrum sämtliche Power vergeigt wird und das eh schon niedrige Aufschwungspotential wenigstens seine 2-3 Quartale anhält. Allerdings ist es bedenklich wie extrem weit Amerika bereits mit diesem Zwischenschritt ist, ohne das Deutschland bislang grossartig folgen konnte. Gut möglich das die Jungs dort bereits in Q4 ihre nächste Hölle starten. Dann haben wir dank der 100%igen Abhängigkeit nur ein Quartal voller Wachstum gesehen. Arg viel mehr wird es aber eh nicht werden, so dass man saudummes Geschwätz wie von dem Möchtegernvolkswirt Walter am besten komplett ignoriert, denn einen Aufschwung für das Gesamtjahr 2004 voraus zu sagen ist schlichtweg falsch & obendrauf fahrlässig! Zudem ist unser Land bereits jetzt in einem Zwischenboom, was man an allen Indikatoren erkennen sollte, insofern man nicht Walter oder ähnlich gurkig heisst.
Vermischt waren die weiteren Quartalsergebnisse der DAX-Firmen. Mal ein wenig besser, mal ein wenig schlechter. Grossartige Ausschläge gab es nicht, was ebenfalls zu dem kurzfristigen Aufschwungsszenario passt. Mit einem schwachen Dollar wäre das Quartal in vielen Bilanzen übrigens deutlich besser verlaufen, doch dafür kamen Allianz, Telekom, Infineon und andere dank dem extremen Kapitalzulauf in den Genuss erfolgreicher Anleihenausgaben. Diese Kapitalbindung wirkt viel intensiver und dient dem Überleben, was somit bei weitem relevanter ist als ein paar Dollarverluste.
Den Horror gab es hingegen vom Siemens-Pensionfonds. Diese Gurken haben doch tatsächlich bekanntgegeben, dass man in den letzten Monaten die Aktienquote von 8 auf 23% erhöht. Dies nahezu ausschliesslich anhand von Umschichtungen aus Anleihen, sprich man kaufte nicht im März (damals hatten Anleihen noch Zulauf!), sondern erst nahe dem Top zw. Mai und Juli. Dummheit kennt keine Grenzen & aus dem Blutbad seit 2000 haben unsere ruhmlosen Fondsmanager nichts, absolut nichts gelernt! Für mich ein weiterer Beleg, dass unser Land auch zukünftig in keinster Weise ein akzeptabler Markt für ausländische Investoren darstellt & daran wird sich auch nichts ändern, solange diese Flachpfeifen keine Fortbildungskurse zum profitablen Vermögensmanagement aufgebrummt bekommen. An die negativen Auswirkungen in vielen Firmenbilanzen will ich gar nicht erst denken, sobald der DAX wieder abschifft und neue Tiefststände vollzieht. Das dies auf mittelfristige Sicht so kommen wird, sollte aufgrund der extremen Überbewertung kein Thema mehr sein, oder?

Technisch hat die GD38 zum zweiten Mal in Folge gehalten, was den Bullen zumindest ein klein wenig Hoffnung zurück bringt. Doch ein signifikanter Abprall ging zu keinem Zeitpunkt vonstatten, womit bereits ein weiterer Funke reicht und es könnte jede Menge Verkaufspanik entstehen. Bis dahin bleibt der grundsätzliche Aufwärtstrend bzw. danach Seitwärtsphase intakt.
3320 P. GD38 zum Sell mit 3300 P. für false break. Anschliessend wartet bei 3280 P. GD50 und 3260/3240 P. deren false break. Darunter sind bis 3050-2950 P. nur wenige sehr leichte Bremspunkte auszumachen.
Aufwärts wurde am Freitag das Pullbackziel 3390-3410 P. fast erreicht. Ob es heute zu einem kompletten ausreizen kommt? Darüber die altbekannte Ausbruchszone 3420-3470 P., ehe Bestätigung bei 3520 P. ansteht.
Stochastik weiter fallend, nun aber ganz unten. Obacht wenn es dreht, denn Indikatoren werden in Deutschland z.T. als Gottes Werk demutsvoll betrachtet!

Geändert von germanasti (10.08.2003 um 22:33 Uhr).
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Alt 10.08.2003, 17:57   #3
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Alt 10.08.2003, 17:58   #4
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http://www.stadtklima.de/webklima/script/luftst.exe



Was wird uns der heutige Tag hitzemässig bringen? :
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Alt 10.08.2003, 17:59   #5
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US-Insiderkäufe auf tiefstem Stand seit zwei Jahren

http://www.welt.de/data/2003/08/09/150176.html

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Börsencrash kommt
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Alt 10.08.2003, 18:00   #6
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SCHWARZENEGGER IM WAHLKAMPF

Zeig her Deine Millionen!

Arnold Schwarzenegger hat jetzt auch formell seine Kandidatur für den Gouverneursposten in Kalifornien angemeldet. Dazu gehört, dass der Bewerber seine Vermögensverhältnisse offen legt. Erkenntnis: Der Action-Held aus der Steiermark hat seine Millionen breit gestreut.

Sacramento - Sein Vermögen hat Schwarzenegger unter anderem in Aktien, Anleihen und Immobilien angelegt hat. Nach den gemachten Angaben verfügt der mit Filmen wie der "Terminator" oder "Conan der Barbar" bekannt gewordene Hollywood-Schauspieler über 20 Einzel-Anlagen, die jeweils über eine Millionen Dollar wert sind. Schwarzenegger listete zudem 40 weitere Vermögensteile im Wert von 100.000 bis zu einer Million auf.
Um als Kandidat für die Wahl zugelassen zu werden, mussten alle Bewerber ihre Vermögensverhältnisse offen legen. Schwarzenegger muss sich gegen mindestens 79 Mitbewerber durchsetzen, falls der amtierende Gouverneur Gray Davis von seinem Posten abgewählt werden sollte.

Schwarzenegger besitzt unter anderem Aktien von PepsiCo und Coca Cola sowie vom Einzelhandelskonzern WalMart-Stores Inc. Mehrere Millionen Dollar hat Schwarzenegger in kommunale Anleihen und in Immobilienobjekte in Ohio und Kalifornien angelegt.

Vor dem Wahlbüro sagte Schwarzenegger, er wolle ein Gouverneur des Volkes sein. Schwarzenegger wurde von seiner Frau Maria Shriver begleitet. Ihr Mann könne Republikaner wie Demokraten und Unabhängige im ganzen Land vertraten, sagte die Nichte des 1963 ermordeten US-Präsidenten und Demokraten John F. Kennedy. Der Republikaner Schwarzenegger sagte: Über seine Wahlplattform machte der Politikneuling keine näheren Äußerungen.

Bei der Wahl am 7. Oktober geht es zunächst um die Frage, ob der scharf in die Kritik geratene demokratische Amtsinhaber Gray Davis abgewählt wird. Davis zeigte sich am Samstag kampfbereit. Den meisten Gegenkandidaten fehle es an Substanz, sagte Davis. Sollte Davis abgewählt werden, wird der Kandidat mit den meisten Stimmen neuer Gouverneur. Die Bewerbungsfrist lief am Samstag um 17 Uhr Ortszeit ab. Nach Angaben der Behörden wird die offizielle Bewerberliste erst in dieser Woche vorliegen, da letzter Minute noch in anderen Bezirken Bewerbungen eingegangen sein könnten.

Neben Schwarzenegger haben sich eine ganze Reihe von Kandidaten einschreiben lassen und die geforderten 3500 Dollar bezahlt. So der Unternehmer und Republikaner Bill Simon, der Davis bei den Wahlen im Jahr 2002 unterlegen war. Auch der frühere Organisator der Olympischen Spiele in Los Angeles, Peter Ueberroth, strebt nach dem höchsten Posten in Kalifornien. Das demokratische Lager setzt auf Cruz Bustamante. Aber auch der Verleger von Porno-Magazinen, Larry Flynt, versucht, den Gouverneurs-Sessel zu erobern. Einen Kandidaten ging es nach dessen Aussage nur darum, dass sein Name auf dem Wahlzettel steht.

Nach einer am Samstag veröffentlichten Telefon-Umfrage von Time/CNN würde Schwarzenegger mit einem Stimmanteil von 25 Prozent gewinnen, wenn heute Wahlen wären. Der nächstplatzierte Bustamante käme auf 15 Prozent.

Unterstützung hatte Schwarzenegger am Freitag auch von US-Präsident George W. Bush erhalten. "Ich glaube, er wäre ein guter Gouverneur", sagte Bush über seinen republikanischen Parteifreund. Das US-Präsidialamt hat bislang nicht eindeutig erklärt, ob Bush auch formell Schwarzenegger im Wahlkampf unterstützen würde. Unter Anspielung auf die Statur des muskelbepackten Schwarzeneggers sagte Bush: "Ich werde mich nie mit Schwarzenegger im Armdrücken messen."

http://www.spiegel.de/politik/ausla...,260721,00.html

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Arnie hat von Vermögensverwaltung wirklich keinen blassen Schimmer. Nur Schrottaktien & Anleihen im Depot.

& so einer will Politiker werden?
Das gibt es wirklich nur in Amerika.
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Alt 10.08.2003, 18:57   #7
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Posting Re: 11.08.03: Die Gluthitze geht weiter. Langeweile an den Börsen auch?

Zitat:
Original geschrieben von germanasti
Chip-Index SOX:


Recht positiv hingegen die Chippies. Diese konsolidierten artig über der 50-Tage-Linie und bauten eine nette untere Umkehrformation ein. Sollte diese Branche erneut eine Vorindikation für den Gesamtmarkt sein & der erste Ausbruch nach oben vollzogen werden?
410-420 P. die Ausbruchszone dafür. Dann muss man schauen wieviele Miniprozent Potential vorhanden sind, ehe Erkenntnis einer Fehlbewegung folgt. 380 P. Sell mit Bestätigung 365 P. Danach wie gehabt 350 & 330 P.

Transport-Index:


Anders hingegen der Transportsektor. Hier konnte der Ausbruch bei 2650 P. nur ganz kurz vollzogen werden, ehe es mit einer bitterbösen Kerze wieder in den Keller ging. Ob dies Signalwirkung für ein Ende der Rallye hat? Die seit Mitte april permanent nachlassenden Umsätze sprechen jedenfalls dafür. Trotzdem wäre noch ein letzter Schub möglich.
2650 P. Buy mit Bestätigung auf 2720 P. Sell bei 2520-2480 P. mit dann ganz grosser Entscheidungszone 2400-2300 P.






die Hitze in Stuttgart muß furchtbar sein.
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Gruß paule2


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Alt 10.08.2003, 19:06   #8
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die Hitze in Stuttgart muß furchtbar sein.

ich habe eben auch erst einmal geschaut...was hat er denn mit den chipps die sehen doch einfach nur scheiße aus.

jaja, die hitze
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Alt 10.08.2003, 19:11   #9
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Top und Flop der kommenden Woche





Ablach-Chart der Woche :


Gemma Gap zu machen :.....

syr
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Alt 10.08.2003, 19:18   #10
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Hallo Germa, hallo @all

Die COT-Daten sind noch vom vorletzten Freitag. Bitte korrigieren.

Danke
Atlantis
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Alt 10.08.2003, 19:23   #11
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Die Hitze
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Alt 10.08.2003, 19:24   #12
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B Ö R S E N S T U D I E
Der große Branchentest

Nach der starken Erholung der Börsenkurse auf breiter Front wird nun eine gezielte Auswahl immer wichtiger. Welche Branche macht im laufenden und im kommenden Jahr das Rennen? Dieser Frage widmen sich die Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz in einer umfangreichen Studie.

(...)

Die Technologiebranche

Sektortrends

In der sehr breit diversifizierten Technologiebranche ließen sich nach Einschätzung des Analysten Thomas Hofmann bis auf die gesamtwirtschaftliche Basis keine einheitlichen Basistrends feststellen. Zur Berücksichtigung der unterschiedlichen Einflussfaktoren sei daher eine Analyse der einzelnen Teilsektoren zielführender:

Speicherhersteller dürften als erste von einer anziehenden Konjunktur profitieren.

Die Softwarehersteller zählten dank der universellen Anwendungsmöglichkeiten ihrer Produkte zu den Unternehmen, die am wenigsten von der konjunkturellen Talfahrt betroffen waren, so Hofmann. Daher dürften sie auch von dem bevorstehenden konjunkturellen Aufschwung nur unterproportional profitieren. Aktuell tobe in den USA ein Konsolidierungsprozess, der nach Einschätzung des Analysten ebenfalls auf Sättigungstendenzen in der Softwarebranche schließen lasse. Hohe Wachstumsraten dürften somit lediglich noch in Nischenmärkten zu erzielen sein.

Die Produzenten elektronischer Bauelemente leiden nach Ansicht des Analysten aktuell noch unter den in der Boomphase aufgebauten Überkapazitäten. In Verbindung mit einer schleppenden Nachfrage sei die Preissituation noch nicht zufrieden stellend. Doch in der jüngeren Vergangenheit habe es erste Hinweise auf Besserung gegeben.

"Im Zusammenhang mit einer wirtschaftlichen Erholung wird insbesondere mit einer anspringenden Nachfrage aus der IT-Branche gerechnet, die in den vergangenen zwei Jahren selbst massive Absatzprobleme hatte und somit wesentlich für die desolate Nachfragesituation bei den elektronischen Bauelementen verantwortlich war."

Die Profiteure dieser Entwicklung dürften nach Einschätzung von Hofmann an erster Stelle die Produzenten von Speicherprodukten sein. Die steigende Nachfrage treffe dabei auf zunehmend stärker ausgelastete Kapazitäten, wobei auf Sicht der nächsten sechs bis neun Monate auch keine deutliche Kapazitätsausweitung zu erwarten sei.

Die Folgen sind nach Einschätzung des Analysten stark steigende Preise und somit wieder sprudelnde Gewinne der DRAM-Hersteller - der neue Zyklus stehe vor der Tür. Unternehmen, deren Schwerpunkt in anderen Branchen liege, wie zum Beispiel in der Automobil- oder der Kommunikationsbranche dürften hiervon nur unterproportional profitieren. Die Chipausrüster sollten erst mit einer zeitlichen Verzögerung zu den Profiteuren gehören.

Konglomerate, also breit aufgestellte Konzerne, sollten laut Hofmann im Rahmen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung performen. Erfolge in bisherigen Problembereichen (Kommunikation bei Siemens) würden dabei kompensiert durch schwächere Tendenzen in anderen Geschäftssparten.

Gewinntrend und Bewertung

Die Ergebnisentwicklung der Technologieunternehmen werde zunächst noch von in der Vergangenheit eingeleiteten Kostensenkungmaßnahmen geprägt sein, schreibt der Analyst weiter. Von Quartal zu Quartal sollten dann aber Fortschritte im operativen Geschäft zu Ergebnisverbesserungen führen. Massive Gewinnsteigerungen erwartet der Experte insbesondere bei den Chipwerten und hier vor allem bei den DRAM-Produzenten.

Die nach Ansicht des Analysten deutliche Unterbewertung der Technologiewerte habe sich in den vergangenen Wochen erheblich relativiert. Einige Werte sind nach Einschätzung des Experten dabei über das Ziel hinausgeschossen und weisen schon wieder Bewertungsrelationen auf, die ihm zu hoch erscheinen.

Risiken und Empfehlungen

Die potenziellen Risiken für Technologieaktien sind nach Einschätzung des Analysten nur kurzfristiger Natur und ergeben sich nach Ansicht des Analysten aus den Unwägbarkeiten der konjunkturellen Entwicklung.

Langfristig gelte aber weiterhin, dass diese Branche auf längere Sicht ein im Vergleich zum Gesamtmarkt überdurchschnittliches Wachstum aufweisen werde. Mit Einschränkungen gelte dies auch für die Softwarehersteller.

"Unsere Outperfomer - Infineon , Elmos Semiconductor und Epcos - rekrutieren sich aus der Branche der elektronischen Bauelemente, während wir die Softwarehersteller - SAP und die Software AG - ebenso wie den Chipzulieferer Aixtron auf den aktuellen Kursständen für überbewertet halten", schreibt Analyst Hofmann abschließend.
(...)

http://www.manager-magazin.de/geld/...-260247,00.html
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9. Aug 2003, http://www.welt.de/data/2003/08/09/150176.html
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Alt 10.08.2003, 19:27   #13
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Zitat:
Massive Gewinnsteigerungen erwartet der Experte insbesondere bei den Chipwerten und hier vor allem bei den DRAM-Produzenten.


Die Hitze scheint alle fest in der Hand zu haben
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Alt 10.08.2003, 19:48   #14
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Was ist das wesentliche Merkmal eines Experten?

Das Ex!

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Alt 10.08.2003, 19:59   #15
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Zitat:
Original geschrieben von Förster
Die Hitze scheint alle fest in der Hand zu haben

Ich rede ausschliesslich von Fakten.

Die Halbleiterpreise,

speziell auch im DRAM-Sektor, sind bereits stark angestiegen
und werden dies auch weiterhin tun:

Es steigen in diesem Umfeld bereits seit längerem
die (mittelfistig ausgehandelten) Vertrags-
als auch die (tagtäglich aushandelbaren) spot-Preise.

--------------------------------------------------------------------------------------------
Weekly Market Info Update

Uptrend takes off as the spot price crosses over contract price

:: Robust contract price uptrend in line with market expectation

In line with market expectation, contract price for the first half of August successfully surged again. Mainstream items, such as DDR 256Mb 266/333MHz, increased from USD 4.4~4.8 in the second half of July to USD 4.82~5.2, a rise of 9~10%. It reflects OEM's optimistic prospect toward a continuous and stable shipment in the third quarter. On the other hand, in order to make up the loss from the first half of 2003, DRAM manufacturers are aggressively to boost its profitability, one of the factors to drive price up. Hence, we anticipate a price surge is foreseeable in the short term. However, owing to a low demand on DDR 400Mhz, the price increase for DDR 256Mb 400Mhz is not obvious. In addition, the remaining inventory procured by OEMs in June and July is still sufficient for current demand. As a consequence, the current contract price for DDR 400MHz is bolstered by that of DDR 333MHz. As the mainstream demand is switched to DDR 400MHz (Intel plans to launch single channel chipset,848, in the middle August), the room for DRAM price surge will appear.

:: Positive signal-spot price crosses over contract price

The current DDR 256Mb 266MHz spot price has finally surpassed its contract price; and an earlier crossover appearing in DDR 256Mb 333MHz also indicated an uptrend DRAM market. Comparing with the historical pattern of a 6~8% price premium between spot price and contract price in an uptrend, the current price premium between DDR 256Mb 333MHz spot price and contract price stands at 7%. We foresee the price premium will sustain the current uptrend status, driven by the rally from spot price, until the spot price re-cross over the contract price and a negative premium appears.

http://www.dramexchange.com/market/...y=30&act=SEARCH
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01.08.03 - Micron profitiert an steigenden DRAM-Preisen - www.boerse-go.de
Micron Technology kann laut den Analysten von Smith Barney Citigroup an den steigenden Verkaufspreisen von DRAM (dynamic random access memory) Speicherchips profitieren. Die Analysten erhöhten ihr Kursziel und die Gewinnprognosen für den Speicherchiphersteller.
Die Aktie gewinnt aufgrund eines schwachen Gesamtmarktes jedoch nur um 0.08% auf $14.65. Die Analysten rechnen im Geschäftsjahr 2004 nun mit einem Verlust je Aktie von 17 (zuvor: 45) Cents. Im Geschäftsjahr 2005 könne Micron bereits $1.00 je Aktie verdienen, nach ursprünglich geschätzten 77 Cents. Das Kursziel wurde um 20% von $10 auf $12 erhöht.
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23.07.03 - Deutsche Bank positiv zum DRAM Sektor - boerse-go.de
Die Analysten von Deutsche Bank haben ihre Preisprognose für den DRAM Speicherchipmarkt für das dritte und vierte Quartal erhöht und reagieren damit auf leicht gebesserte Nachfragetrends im PC-Sektor, die niedrigen DRAM Lagerbestände und das relativ niedrige Angebot.
Die Experten erhöhen die Preisprognose
für das dritte Quartal von $4.30 auf $4.85
und für das vierte Quartal von $5 auf $5.25.
Aktien im DRAM Sektor hätten kurzfristig weiteres Aufwärtspotential, so die Deutsche Bank, die das Kursziel für Infineon Technology von 12 auf 13 Euro und für Micron Technology (WKN: 869020, US: MU) von $17 auf $19 erhöhen.
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06.08.2003, Infineon Outperformer, LRP

Die Analysten der LRP Landesbank Rheinland-Pfalz stufen die Aktie von Infineon mit "Outperformer" ein.

Die deutlichen Preissteigerung auf dem DRAM-Spotmarkt und die daraus resultierenden Kursgewinne der Chipwerte seien auf Erwartungen eines von neuem beginnenden Halbleiterzyklus zurückzuführen. Die Nachfrage nach elektronischen Produkten - vor allem nach IT-Hardware - dürfte im Rahmen einer konjunkturellen Erholung wieder anspringen, was sich in höheren Absätzen insbesondere der DRAM-Hersteller niederschlagen sollte.

Da die Investitionen in neue Kapazitäten noch auf einem rekordniedrigen Niveau seien, sei in einem überschaubaren Zeitraum mit Kapazitätsengpässen und infolge dessen mit massiv steigenden Preisen zu rechnen. Bis Kapazitätsausweitungen wirksam würden, würden in der Regel Monate vergehen, so dass die DRAM-Hersteller 2004 üppige Gewinne einfahren sollten. Infineon sei weltweit der drittgrößte DRAM-Produzent und dürfte dank der frühzeitigen Installation der 300mm-Fertigung am stärksten von dem oben skizzierten Szenario profitieren. Die absehbare Ergebnisdynamik biete noch erhebliches Kurspotenzial.

Die Analysten der LRP bewerten die Aktie von Infineon mit "Outperformer". Das Kursziel 12/2004 liege bei 18 Euro.

http://www.aktiencheck.de/analysen/...alysenID=319894

Geändert von nasdaq10.000 (11.08.2003 um 11:37 Uhr).
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