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Alt 03.08.2003, 17:44   #1
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 130.800
Posting 04.08.03: Mit Volldampf in den Blutmonat August. Vorher noch ein Hitzehoch?

Eine weitere Woche Börse unter dem Motto Rumgegurke zu den Sommerferien ist vorüber, womit sich nun wohl endgültig bestätigt hat, dass mit der Kaufpanik kurz vor Ferienbeginn auch der letzte Fondsmanager seine Restliquidität in den Markt geworfen hat, um ja nicht die Jahrhundertrallye zu verpassen. Als Schlussfolgerung daraus müsste es anstatt diesem Jahrhundertereignis den grössten Aktiencrash aller Zeiten geben, denn wenn wirklich jeder an das Gute glaubt, bleibt gar keine Alternative als das Gegenteil. Doch keinen Crash wenn ihn Allan Greenspan nicht will. Dies ist die Grundthese, an der es bis zur Wiederlegung keinen Zweifel geben darf! Doch Gott ist Allan auch nicht, wie die Zinsen am langen Ende bereits aufzeigten. So noch ein bisschen weiter und er kriegt hintenrum von der Hyperinflation Prügel wie noch niemals zuvor gesehen in seinem erbärmlichen Leben.

Eine ganze Latte Konjunkturdaten gab es auch zum Wochenabschluss, wovon die Meisten jedoch ohne Relevanz waren:
Mit 6,2% um eine Zehntelstelle besser als erwartet der Rückgang der Arbeitslosenrate im Juli. Gleichzeitig fiel die Anzahl der offenen Stellen um 44.000, während Experten mit einem Anstieg von 18.000 gerechnet hatten. Wie gehabt gilt für die amerikanischen Arbeitsmarktdaten: Aufgrund ihres Zustandekommens absolut uninteressant, doch jeder glotzt drauf!
Minimal unter den Erwartungen (+0,4%) notierte der 0,3%ige Anstieg der persönlichen Ausgaben im Juni, während Einnahmen im geplanten Rahmen um 0,3% stiegen. Auch dies Indikationen ohne jegliche Ausagekraft.
Im Plan auch die 2. Umfrage des michiganer Verbrauchervertrauens Juli. Leicht hoch auf 90,9 (Prognose 90,3). Falls es irgendjemanden interessiert.
Eher enttäuschend war der nationale Einkaufsmanagerindex Juli. Mit 51,8 rannte er zwar zurück in den Wachstumsbereich, was exakt so auch erwartet wurde, doch an den heftigen Boom in Chicago einen Tag zuvor konnte er nichtmal ansatzweise anknüpfen. Damit gurkt die Wirtschaft aus dieser sichtweise heraus weiterhin lustlus umher. Exakt so sehen es auch alle Indikatoren. Auftragseingänge leicht illusorisch, während Produktion, etc. nur minimal wachstumsaktiv waren. Wenigstens bleiben die Preise in inflationärer Kontrolle, aber eben steigend!
Recht uneinheitlich verliefen die Autoabsätze im Juli. Ausländische Autobauer konnten ihre Verkäufe z.T. im hohen zweistelligen Prozentbereich steigern, während Amifirmen nahezu ausnahmslos heftige Rückgänge hinnehmen mussten. Das hält im Gesamtbild die Wirtschaft zwar einigermassen oben, doch an ein heimisches Wachstum braucht man nun wirklich nicht mehr glauben. Trotz Dollar-Schwäche wird der Import sogar noch ausgeweitet, da man den eigenen Schrott schlichtweg nicht mehr haben will. Das wird noch einige Tränen zum Laufen bringen, wenn ein weiterer Währungscrash ausländische Produkte nicht mehr bezahlbar macht.
& einen weiteren Aufwärtsschub bekam der ECRI. +11,5 nach +10,7% in der Vorwoche. Nun sollte aber ein Ende absehbar sein, denn die vorauslaufenden Indikatioren sind deutlich gefallen. Zeit wird’s, denn dieser Wahnsinn hat eh nichts mehr mit dem realen Wirtschaftsverlauf zu tun!

Ansonsten war das mit +2,4% überraschend stark gestiegene Q2-BIP der fundamentale Aufhänger in der letzten Woche. Grossartig viel dazu schreiben braucht man aber nicht mehr, denn es wurde im Freitags-Thread bereits alles dazu gesagt. Der Boom beim Bombenbau erhöht die globale Kriegsgefahr gewaltig, während die anderen Sektoren einen beginnenden Wirtschaftsaufschwung aufzeigen, insofern dieser Trend in den nächsten Quartalen fortgesetzt werden kann. Hier muss sich dann zeigen, inwieweit der gerade zusammenbrechende Immobilienmarkt eine unerträgliche Belastung darstellt. Psychologisch recht brisant war das zusammengebrochene Verbrauchervertrauen für Juli. Doch was soll man daraus ableiten, ausser das 500 Leutchen vorübergehend ihre Situation etwas schlechter sehen? Aufs Wirtschaftssystem hat dies wohl genauso wenig Auswirkungen wie der letzte Kollaps im Februar/März & später Riesenboom das Frühjahr hindurch. Dort herrscht Realität vor, Verbrauchervertrauen ist hingegen nur eine leicht zu manipulierende Illusion. Umso trauriger das die Börsen diesem Indikator so extrem viel Bedeutung beimessen. Diese hätte man eher den bislang für unscheinbar gehaltenen Zahlen zur neue Hypothekenkredite geben sollen. Für dort wurde nämlich eine glatt Halbierung der Nachfrage in den letzten 4 Wochen bekanntgegeben. Entsprechend vernichtend könnten/sollten die offiziellen Immobiliendaten im Juli sein. Ausserdem wurde noch das ebenfalls vielbeachtete beige book veröffentlicht. Doch ausser ein paar Zukunftshoffnungen & der Bestätigung, dass momentan noch weit und breit nichts von einem Aufschwung zu sehen ist, gab es auch von dort nicht zu berichten.
Damit zeigte auch die vergangene Woche ausser beim BIP (& das war noch keiner!) auf weitester Flur keinen Aufschwung auf, was wohl bei einigen Börsianern ernsthafte Zweifel aufkommen lassen hat. Für Panikattacken im mittelfristigen Zeitfenster ist es jedoch weiterhin zu früh, denn kommt ein Zwischenaufschwung (wenn überhaupt !!!), werden wir ihn eh erst ab Herbst, nach Ablauf der 6-8 Monatsfrist ab Beginn der Börsenrallye sehen. Dann 1-2 Quartale Freude ehe neue bitterböse Realitäten die nächste höchstrezessive Phase einleitet. Es ist nur die Frage ob Amerika nicht so am Ende ist, dass selbst ein stinknormaler Zwischenboom unmöglich ist. Bedenkt man die mittlerweile täglichen Kloparolen diverser FED-Leute, ist schon die Frage ernsthaft gestattet, ob diese Verzweiflungstaten nicht auf eine absolute Aussichtslosigkeit hinweisen. Denn wenn alles gut wäre, weshalb muss Snow wie ein Leierkastenspieler permanent wiederholen, dass sich die Wirtschaftsrakete bereits in der Startphase befindet? Bernanke sticht ins gleiche Horn & Mr. Moskow gab mit einer zittrigen Stimme sogar bekannt, dass die FED weiterhin alle Möglichkeiten hat eine neue Rezession mit manipulativen Markteingriffen zu verhindern, so wie es bereits in letzter Zeit vollzogen wurde. Was ist das für eine angeblich gesunde Wirtschaft, wenn voller Verzweiflung publiziert wird, dass es diese Interventionen gibt ????

Firmenmässig ebbte die Q2-Zahlenflut nahezu vollständig ab und brachte auch keine neuen Erkenntnisse mehr. Damit heisst das Fazit für das abgelaufene Quartal: Zumeist wurden die Erwartungen übertroffen, doch waren diese so extrem niedrig angesetzt, dass ein Unterbieten gar nicht möglich war. Eine manipulative Augenwischerei, denn ausser bei den Marktführern herrschten überall anders deftige Umsatz- und Gewinnrückgänge vor. Dies sind glasestklar rezessive Bestätigungen & die traurige Tatsache, dass die Kostensenkungsprogramme mittlerweile so ausgelutscht sind, dass kein Einsparpotential mehr vorhanden ist. Damit tut sich eine rabenschwarze Zukunft auf, sollte der von allen erhoffte Aufschwung ausbleiben und eine weitere Abwärtswelle die Umsätze erneut ohne Ende nach unten drücken. Dann sehen wir eine Insolvenzwelle, wie sie Amerika zuvor noch nie erlebt hat & das quer durch fast alle Bereiche! Doch bis dahin regiert der Optimismus, denn schliesslich soll ja alles gut werden. Das sieht GE-Chef Immelt ebenso, denn lt. seinen Worten ist eine Konjunkturbelebung bereits im Gange. Wie diese genau aussieht konnte er aber genauso wenig bekannt geben, wie mit belegbaren Fakten eine rosige Zukunft malen. Deutlichere Bestätigungen für eine ungebrochene Fortsetzung des Bärenmarktes kann es gar nicht geben, denn rein aus Hoffnungen heraus wurde noch nie ein Haus gebaut!

Erneut gigantisch nach oben gerannt sind die Zinsen am langen Ende (& auch der inflationswichtige Ölpreis!), was nun aufgrund dem Überwinden technischer Trendmarken eine nachhaltige Bewegung war, d.h. das in den letzten drei Jahren aufgebaute Bondsbubble ist nun mit allerwahrscheinlichster Sicherheit geplatzt! Noch sind die Bewegungen dabei ziemlich der Anfang (so heftig wie sie auch waren), denn von einer Massenpanik ist weit und breit nichts zu spüren. Lediglich ein paar kluge Köpfe und vor allem ausländische Notenbanken gehören zu den grossen Verkäufern. Für viele Pensionsfonds und Versicherer wird dies in nächster Zukunft den nächsten Kollaps in deren Depots bedeuten, denn vor allem in Amerika wurde wahnsinnig viel von Aktien in die angeblich so sicheren Renten umgeschichtet. Möglicherweise liegen dort auch Absicherungsgelder für Derivatepositionen, was diesem Bubble noch viel mehr Brisanz liefert. So richtig leiden wird darunter jedoch vor allem die amerikanische Kreditwirtschaft. Diese konnte sich 2 Jahre lang dank niedriger Zinsen immer wieder refinanzieren, obwohl die Überschuldungsblase bereits unerträglich gross war. Ergo wird mit etwas Nachlauf auch diese platzen, was im Einklang mit dem nächsten Börsenkollaps die nächste Insolvenzwelle startet & dann heisst es endgültig GAME OVER FOR ALLAN! Das vor allem nachdem er im Frühjahr noch artig mit einem gigantischen Aufwand so lange Staatsanleihen selbst kaufte, bis die langen Zinsen auf neuen Rekordtiefs notierten. Eine vergebliche Liebesmüh, denn mittlerweile ist diese Manipulation mehr als komplett ausgebügelt worden. Etwas Zeit braucht es noch, denn eine Bewegung der Zinsen braucht rund ein halbes Jahr bis zum direkten Einfluss auf die Wirtschaft, ehe sich die Welt zum zweiten Mal nach 2000 mit einem Teilzusammenbruch der Finanzmärkte befassen muss. Dieses Mal mit Sicherheit ohne Bremsfallschirme oder Sicherheitspolster, denn die Firmen und Fundamentalwirtschaft hat sich bereits bis ans Grundgerüst abgespeckt. Jeder Schlag wird mit allen Konsequenzen sofort an die Substanz gehen!
Für nahezu alle Analysten ist diese Zinsrallye ein sehr positives Momentum, denn in der Vergangenheit konnte man daran immer einen baldigen Wirtschaftsaufschwung und Umschichtungen in Aktien ableiten. Dies ist momentan aufgrund der niedrigen Börsenumsätze noch nichtmal ansatzweise zu erkennen & ob sich daraus ein Wirtschaftsaufschwung ableiten lässt, lassen wir vorerst dahingestellt. Oder andersrum gesagt: Sollten die Zinsen weiter nach oben galoppieren und die hochverschuldeten Unternehmen nicht aus der Substanz heraus wachsen, werden weitere Kreditaufnahmen so abartig teuer, dass ein Zusammenbruch dieser Firmen unumgänglich sein wird!

Im anvisierten Trend blieb der Dollar, dieses Mal sogar zu allen Währungen. Ganz kurze Schwächephasen noch zu Wochenbeginn wurden erneut von einer eigentlich nicht nachvollziehbaren Stärke abgelöst. Arg verwunderlich war dies allerdings nicht, denn es sind Sommerferien & damit die Hauptzeit für Marktmanipulationen von Allan Greenspan. & wer will ihm dies auch verdenken, denn mit so wenig Kraftaufwand wird er für verdammt lange Zeit keine Massnahmen mehr durchführen können. Vll. erleben wir in diesem Bereich nun eine Überraschung in die andere Richtung, denn zum Teil (Dollar/Yen!) wurde die gewünschte Gegenbewegung bei weitem schneller vollzogen als ursprünglich angedacht. Gut möglich das dieses lukrative Niveau zu einem Urlaubsabbruch potentieller Verkäufer führt und der August als rabenschwarzer Monat für den Dollar in die Geschichte eingeht. Die Chancen dafür sind da, wenngleich auch äusserst gering. Bis dahin bleibt es beim Gurkenszenario & der Tatsache, dass wir keine Trendwende sondern lediglich eine minimale Gegenbewegung gesehen haben. Amerika wird sterben & das mit dem Dollar ganz vorne weg!
Interessant wird der Dollar in den kommenden Monaten auch hinsichtlich der stark gestiegenen Zinsen am langen Ende und unvermindert inflationären Tendenzen. Rein theoretisch angedacht müsste nun wieder Geld nach Amerika fliessen, da die Renditen am Bondmarkt kaum wo in der Welt mehr abwerfen. Es ist nur die Frage ob noch irgendjemand bereit ist die extremste Verschuldung Amerikas mitzutragen. Wenn nicht, wird es im Umkehrschluss zum anvisierten Dollarcrash kommen & dann sehen wir bei dem Zinsniveau eine Inflation schneller aufkommen als selbst von den Bären angedacht!

Praktisch ohne Veränderung die Wochendaten von investors intelligence. Bullenquote 56,5 nach 55,2% und Bären wiesen 19,6 nach zuvor 19,8% auf. Damit kommen auch hier die Sommerferien in vollen Zügen zur Geltung. Schon erschreckend in wievielen Bereichen sich der Sommer von 1987 punkt für punkt absolut tupfengleich wiederholt.
Nur noch einen leichten Anstieg des Liquiditätszuflusses konnte trim trabs vermelden. 600 Mio. Dollar schossen Anleger vergangene Woche den Aktienfonds zu, nach 4,1 Mrd. in der Vorwoche. Endet damit diese kurzzeitige Gegenbewegung?
Nach langer Zeit mal wieder einen deftigen Schub in die andere Richtung legte die Geldmenge M3 hin. –28 Mrd. Dollar in einer querlaufenden Börsenwoche & es ist klar, dass in dem momentanen Aktienmarkt 0,0000 eigene Kaufkraft vorhanden ist. Manche mögen dies trotzdem positiv sehen, denn einen Börsencrash haben wir ja nicht gesehen, d.h. Verkaufsdruck war absolut keiner im Markt. Andersrum sorgten die heftigen M3-Anstiege in den Vorwochen ebenfalls für keine Bewegung, so dass die Vermutung sehr nahe liegt, dass auf dem aktuellen Niveau Verkäufer ohne Ende vorhanden sind, aufgrund des niedrigen Bid-Volumens jedoch nicht selbst aktiv werden, sondern auf Allan im Ask warten. Ein Teufelskreis! M3 nahm ab, während M1 mit +10 Mrd. deutlich anziehen konnte. Dies sollte man als Warnhinweis sehen, dass eine Börsenkonsolidierung zwar möglich ist, doch jederzeit mit neuen Flutungsmassnahmen in den nächsten Aufwärtsschub münden kann.
Gigantisch gefüllt war hingegen der open market. 41 Mrd. Dollar standen den Banken als Zubrot für Marktmanipulationen zur Verfügung. Ein Mehrmonatshoch & das inmitten der Sommerferien!

Die Börsen konnten nicht an die bullische Illusion vom Freitag zuvor anknüpfen und bauten im Wochenverlauf diesen Tagesanstieg wieder komplett ab. Damit blieben die Keile unangetastet erhalten, dessen Spitzen nun praktisch erreicht sind. Umsätze waren zumeist auf mässigem, für Sommerferien allerdings immer noch sehr hohen Niveau. Dies spricht eindeutig für unverminderten Abverkaufsdruck, dem sich die FED mit weiteren Liquiditätsmassen entgegenstellte. Vll. waren auch ein paar Umschichtungen von Bonds in Aktien dabei, denn dort ist unendlich viel Kapital freigeworden, insofern es nicht ausschliesslich Transaktionen ausländischer Notenbanken waren.
Damit warten wir weiter auf den Ausbruch & dann möglicherweise das schon länger anvisierte Szenario mit einer 3-5%igen Bewegung, die sich als Fehlsignal herausstellt und von einem 10-25%igen Megamove abgelöst wird. In welche Richtung nun was vonstatten geht ist weiterhin absolut offen, womit leider das Wochenende nicht zum Entwurf von konkreten Folgeszenarien genutzt werden konnte. Es wäre müssig vor der Entscheidung irgendetwas zu orakeln, denn wirklich kein Mensch weiss welche Trenddynamik und Greenspanpower inmitten der Sommerferien möglich ist. Vll. sehen wir einen Rutsch aus dem Schiebebereich nach unten, in den sofort soviele kurzzeitige Shortpositionen aufgebaut werden, dass bereits ein Atemzug Greenspans für deftigen Deckungsbedarf ausreicht. Dann wird es genügend illusorische Panikkäufer geben, die dem DOW eine Rückkehr über 10K ermöglichen. Vll. schafft man es auch direkt nach oben durchzustarten, um kurze Zeit später die Auswegslosigkeit festzustellen. Dann werden alle gleichzeitig das Feld verlassen & Shorties noch oben drauf kloppen. & vll. kommt es zu einer Fortsetzung der unvolatilen Seitwärtsphase den ganzen August hindurch. Schaun mer mal ob das bis einschliesslich Mittwoch vorgegebene Zeitfenster ausreicht um den Ausbruch zu vollziehen.
Fakt ist jedenfalls, dass es bislang im September traditionell zu Kursverlusten kam. Dem sind sich auch die grossen Marktteilnehmer bewusst, weshalb es nur eine Frage der Zeit sein sollte, bis der erste beginnt in diese Richtung zu spekulieren. Minuten später folgen alle & wir kriegen erneut den berühmten Herdentrieb mit Verkaufsdruck ohne Ende. Klassisches Crashpotential ist allerdings bei einer Beibehaltung einer so derart hohen Gelddruckerei der FED wie momentan kaum vorhanden. Zudem liefert eine beginnende Wirtschaftserholung kaum mehr Gründe nun in eine absolute Superpanik zu verfallen. 100%ig darauf spekulieren sollte man aber auch nicht, denn Börse war und ist immer noch reine Psychologie, bei der bereits ein Negativfaktor ausreichen könnte um einen bitterbösen Trendwechsel zu bringen. Deshalb auch weiterhin viele Augen auf den Dollar und Zinsen am langen Ende richten.
Soviel zum kurzfristigen Ausblick. Darüber hinaus wird Amerika mit absoluter Sicherheit in einem Bärenmarkt bleiben, wie schon alleine die im Juni weiter gestiegenen Shortquoten an der Nasdaq aufzeigen. Die Hedge Fonds haben Marktmacht & diese setzen glasestklar auf neue Tiefststände an den Börsen. Kommt dem so, brennt die Fundamentalwirtschaft neuerlich ruckzuck lichterloh. & kommt dem nicht so, sehen wir eine billionenschwere Schieflage bei diesen Derivatespielern. Man sieht, runter wird es auf alle Fälle gehen. Ist eben nur eine Frage der Zeit.

Blitzblick auf den 1932er-Vergleich:

:

Eine kleine Revolution vollzog sich vergangene Woche in der amerikanischen Politik, als Präsident Bush völlig überraschend ankündigte, dass der Irakkrieg tatsächlich mit falschen Tatsachen vollzogen wurde & er dafür die Verantwortung übernimmt. Rücktrittshoffnungen und ein daraus resultierender Weltfrieden machte George allerdings noch im gleichen Atemzug das Garaus, denn Konsequenzen aus diesem Fehler werden weder bei ihm noch beteiligten Personen wie z.B. beim amerikanischen Geheimdienst gezogen. Damit zeigt Amerika einmal mehr auf, dass dieses Land in keinster Weise mehr demokratische Grundzüge hat, sondern eine Diktatur in baldiger Perfektion ist. Eine traurige Entwicklung, die angesichts der destrasösen Wirtschaftssituation leider einen globalen Krieg immer wahrscheinlicher werden lässt. Momentan noch stellt sich aber keiner gegen die Amis, wie man sehr schön an den nachgereichten Irak-Tatsachen erkennen kann. Jedes andere Land wäre dafür vor ein Kriegsgericht gestellt worden. Amerika hingegen leuchtet man für die Tötung von tausenden unschuldiger Menschen sogar noch den Hintern bis zum letzten verborgenen Winkel aus!


Wöchentlicher Trendcheck der Leitsterne:

ARMS:


Keine Veränderung beim ARMS. Seitwärtsrange 0,80 vs. 1,30 unvermindert erhalten, was exakt so auch zum Querlaufen der Börsen passt. Die immer bullischeren Spitzen beim Tages-Trin sind nun allerdings als sehr bärisch zu werten. Mehr wie 2-3 Wochen Aufwärtspotential sollten die Börsen nicht mehr haben, wenn überhaupt.

Treasury:


Treasury wie schon oben beschrieben mit einem weiteren Anstieg, dessen Heftigkeit so langsam in die Geschichtsbücher eingehen könnten. Für nahezu alle war dies eine deftige Überraschung, obwohl lt. Charttechnik nun exakt das eingetroffen ist, was man bei 42,5 Anfang Juni vermuten konnte. Damals ergab sich das techn. Ziel 120-140 auf Sicht von 9-12 Monaten, was bedeutet das nun rein theoretisch dieser Impuls noch lange Zeit so fortgesetzt wird. Allerdings wären 12% Zinsen am langen Ende binnen Jahresfrist schon extrem & der wohl absolut sichere Tod für das amerikanische Kreditwesen!
Ausbruchsbereich 50-52 wurde überwunden & der vorhersehbare rasche Schub an die obere Begrenzung bei 54 im gleichen Atemzug vollzogen. Damit könnte es nun zu einem mehrwöchigen Zickzack zw. 54 und 50 kommt, ehe der nachhaltige Ausbruch bei 56 angetestet wird. Erfolgt dieser mit Erfolg bereits jetzt, kann man Amerika begraben. Grossräumig ist immer noch ein Rückfall bis an die Mittelachse bei 47 denkbar. Dies als Warnung, sollte die FED doch nochmals mit aller Macht die langfr. Zinsen angreifen.

Phlx. Bank Index:


Banken die ganze Woche über mit roten Kerzen, wovon vor allem die letzten beiden Tage kleine Blutbäder waren. Es scheint so als wäre nicht mehr alles in Ordnung im Staate Amerika, wo vor allem die heftigen Kursverluste von JPM ins Auge stehen. Offensichtlich realisiert der Markt nun, welche Folgen der Anleihencrash für die dort massiv investierten Finanzfirmen hat!
Sell bei 880 P. wurde aktiviert, Bestätigung unter 860 P. fehlt aber noch. Darunter ist ruckzuck ein Rutsch auf 820 oder gar 780 P. möglich.
Aufwärts ist nun 885-895 P. der Pullbackbereich. Nächstes Buy bei 905 P.

Chip-Index SOX:


Recht positiv hingegen die Chippies. Diese konsolidierten artig über der 50-Tage-Linie und bauten eine nette untere Umkehrformation ein. Sollte diese Branche erneut eine Vorindikation für den Gesamtmarkt sein & der erste Ausbruch nach oben vollzogen werden?
410-420 P. die Ausbruchszone dafür. Dann muss man schauen wieviele Miniprozent Potential vorhanden sind, ehe Erkenntnis einer Fehlbewegung folgt. 380 P. Sell mit Bestätigung 365 P. Danach wie gehabt 350 & 330 P.

Transport-Index:


Anders hingegen der Transportsektor. Hier konnte der Ausbruch bei 2650 P. nur ganz kurz vollzogen werden, ehe es mit einer bitterbösen Kerze wieder in den Keller ging. Ob dies Signalwirkung für ein Ende der Rallye hat? Die seit Mitte april permanent nachlassenden Umsätze sprechen jedenfalls dafür. Trotzdem wäre noch ein letzter Schub möglich.
2650 P. Buy mit Bestätigung auf 2720 P. Sell bei 2520-2480 P. mit dann ganz grosser Entscheidungszone 2400-2300 P.

Utilities-Index:


Trendlos verliefen die Utilities. Eine rote Kerze nach der anderen, mit denen aber noch keine neue Crashphase ausgelöst werden konnte. Andersrum gelang diesem Index noch nicht einmal ein kleines Pullback als Antwort auf die heftigen Kursverluste. Scheinbar sind sich die Anleger noch nicht sicher, inwieweit das Q2-BIP eine Wirtschaftserholung ankündigt.
230 P. Sell mit letzter Rettung auf ca. 215 P. Über 240 P. könnte ein Pullback starten, was mit 245 P. jedoch ziemlich begrenzt ist. Darüber wartet 250-255 P.

COT-Daten:


COT-Daten sind nun wieder in dem Trend, den wir im letzten Jahr vor den heftigen Greenspan-Manipulationen gesehen haben. S&P fett zugeshortet, während Minis long ohne Ende. Ein weiteres Signal für eine anstehende Korrektur. Ganz kurzfristig unterstützen die unvermindert sehr hohen Longpositionen beim DOW jedoch einen letzten Aufwärtsschub. Das tun sie allerdings schon seit über einem Monat, ohne das etwas passiert.
Gold und Silber in Extremform zugeshortet, was so auch zu den manipulativen Vorgängen von Donnerstag und Freitag passt. Das Kartell ist am Wanken & versucht folglich nun mit letzter Kraft dem Ausbruch Einhalt zu gebieten. Doch ob das noch von grösserem Erfolg gekrönt ist?
Ohne Trend die Währungen. Damit Bestätigung für Querphase während der Sommerferien.
Long bleiben Zinsen am langen Ende, während die Shortpositionen bei 30 day.fed.ff. neuerlich erhöht wurden. Man rechnet mit einer Zinssenkung kommende Woche!
& Erdöl bekam wieder mehr Shortzangen angelegt. Hier steht der letzte kurze Schub nach unten weiterhin aus.


Wöchentlicher Trendcheck Japan:

Nikkei:



Eine weitere Konsolidierungswoche vollzogen die japanischen Börsen. Dies traurigerweise neuerlich nicht aus einem inneren Druck heraus, sondern zu 100% aufgrund des ungebrochen künstlichen Shortmarktes einiger amerikanischer Banken. Ausser einer mustergültig durchgeführten Korrektur lt. Charttechnikwunsch konnten dies aber keine grossartigen Bärenwurzeln ausreissen, so dass immer mehr darauf hindeutet, dass Japan die mittlerweile 14jährige Baisse beendet hat. Momentan sind man davon freilich noch nicht viel, wie vor allem die Q2-Zahlen der Konsum-Unternehmen a´la Sony und Mitsushita aufzeigten. Heftige Ergebnisrückgänge als Folge der ungebrochenen Kaufzückhaltung bei ein wenig zuviel Auf-Halde-Produktionen. Entsprechend deflationär waren auch die Wirtschaftsdaten, welche nun im 4. Jahr ohne eine einzige Gegenbewegung geldrückgängig sind. Doch was solls, denn wo viel Druck in die eine Richtung, genauso viel Druck folgt in die andere Richtung. Das lehrten uns die amerikanischen Aktien in 2000 und Anleihen in 2003. Weshalb sollte dieser historische Grundsatz nun ausgerechnet in Japan nicht gelten? Dementsprechend ist diese Endphase als allerletzter Druckaufbau vor einer gigantischen Hausseentladung zu betrachten. Das allerdings mit dem unumstösslichen Wissen, dass Amerika alles –wirklich alles- dafür tun wird, dass deren Rang als kapitalanziehende Wirtschaftsweltmacht erhalten bleibt. Ein Faktor, denn es hoffentlich schon sehr bald nicht mehr geben wird!

Technisch könnte nun ein wunderschönes W an der GD50 ausgebildet worden sein. Zwei Umkehrcandles am Donnerstag und Freitag & heute die 1.000 P.-Kerze zum nachhaltigen Ausbruch? Es wäre zu schön um wahr zu sein. 9500-9450 P. weiterhin der Idealboden, mit Unterschreitungsmöglichkeit 9250-9350 P. Ein Schuss darunter hätte bei verdammt vielen Schmerzen den Bereich 8850 P. zur Folge. Dann muss man neu analysieren wieviel Kraft in diesem Markt noch steckt. Aufwärts bis 9950-10050 P. sehr verworren, ehe die nächste Ausbruchsmark 10250-10350 P. ansteht. Ab dort ist dann ein gewaltiger Blitzschub auf 11000-12000 P. sehr wahrscheinlich.
Stochastik im Tageschart fast ganz unten. MACD ebenfalls bereits recht ordentlich auskonsolidiert. Hinweise über eine sofortige Fortsetzung der Rallye oder weiteres Gegurke bis in den Herbst gibt dies aber nicht.


Schön verteilt im moderaten Sommerferientakt sind die Wirtschaftsdaten in dieser Woche. Beginnend heute mit den eher unspektakulären Industrieaufträgen Juni, ehe morgen der Einkaufsmanagerindex Juli möglicherweise erneut auf eine Wachstumsphase hinweist, die sich bereits in den Vormonaten als haltlos erwiesen haben. Mittwoch und Freitag sind nachrichtenlos & dazwischen bringt der Donnerstag Produktivität Q2, welche aufgrund der nicht mehr effektiv funktionierenden Kostensenkungsprogramme böse überraschen könnte, Grosshandelsumsätze Juni und Verbraucherkredite Juni. Letztere dienen eh nur noch zur Finanzierung laufender Kredite & keinem neuen Konsumboom.
Mit Cisco kommt morgen der letzte grosse Brummer zum Q2-Zahlenreigen. Man erwartet ein Umsatzwachstum zw. 1 und 3%, was für die Aktie ein fair value von 5 Dollar bedeuten würde. Soviel zum Thema Illusionen in Amerika!


DOW 60-Minuten-Chart:


Der Stundenchart wollte nach Zielzonenerreichung 9380 P. nicht so recht an das Super-W glauben, legte allerdings auch keinen allzu grossen Absturz hin. Damit bleibt die ultrakurzfr. Parisituation erhalten, welche mit dem higher low jedoch ernsthafte Probleme bekommt, sollte es nicht heute direkt zu Handelsbeginn senkrecht nach oben schiessen. Für einen direkten Crash ist allerdings kein Potential vorhanden. Zuviele Bremsen die nächsten 200 P. noch im Markt.

9160-9140 P. weiterhin als Möglichkeit einer nächsten Umkehrausbildung. Darunter kann man wohl auf Intradaysicht an die Unterkante der Schiebezone bei 9060-9030 P. denken, ehe Erweiterung bei 8980 P. deftiges Sell bringt.
9240-9260 P. Pullbackmöglichkeit, mit Buy über 9330 P.
Stochastik fast ganz unten, während MACD bereits in Extremform überverkauft ist. Ob das die letzten Vorbereitungen für einen 400 P. Sprung waren?

DOW 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:



Kurz vor dem Ausbruch steht nun der Tageschart, denn die Range ist mittlerweile wirklich nur noch ein Wimpernschlag breit. Sehr schön wie dabei die Candles immer kleiner wurden. Das deutet auf mustergültigen Druckaufbau hin. Ausbruch in den kommenden 3 Tagen und erste 300-400 P. Richtung ab dem aktuellen Niveau ein Fehlsignal? So wäre der Wunsch, wie er schon länger existiert.

9100-9120 P. GD-Bruch mit Bestätigung bei 9050 P. Dann ist ein rascher Sturz in den Entscheidungsbereich 8750-8800 P. denkbar. Drehen kann es dabei logischerweise schon jederzeit vorher.
9240-9280 P. weiterhin innere Dreh- und Angelzone mit erstem Ausbruch bei 9340-9380 P. und Grossem auf 9450 & Bestätigung 9520 P. Für false break aufwärts wäre 9650-9800 P. das momentane Ziel.
MACD weiterhin im Dornröschenschlaf, während Stochastik ganz schüchtern nach unten fliesst.


Im Wochenchart erkennt man sehr schön, wie es seit Anfang Juni ausschaut. Seitwärtsgegurke ohne Ende!

S&P 500 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:



Zum Wochenabschluss minimal durchbrochen hat der S&P seine Schiebezone. Das allerdings noch nicht so signifikant, dass man bereits von einem ersten Move gen Süden sprechen kann. Heute Drehcandle bzw. mit weisser Kerze wieder zurück & die Entscheidung ist auch hier weiterhin vertagt. Grossräumig könnte dies sogar eine gewaltige bull-flag werden, deren Unterkante man irgendwo bei knapp über 940 P. ansiedeln kann.

975 P. wie gehabt nachhaltiges Sell (SK-Basis!), dass mit 960-940 P. jedoch schon kurze Zeit später eine noch gigantischere Bremszone bekommt. Darunter warten 910 & 880 P., ehe es nachhaltig sehr bärisch wird.
Aufwärts über 990 P. wieder Rückkehr in den Seitwärtsbereich mit anschliessender Drehzone 995-1005 P. Ausbruch 1015-1020 P. mit Bestätigung 1030 P.

Nasdaq100 3-Jahres- und 6-Monats-Chart & Vergleich mit 1929:



Einen gefährlichen evening-doji-star legte die Nasdaq hin. Doch bis zum GD50-Test und false break ist noch einiges an Platz, so dass man diese vergleichsweise wenigere Schwäche eher positiv & u.U. wie bei SOX erneut als Vorläufer zu den anderen Indizies sehen könnte. Ob dem so eintrifft werden uns die kommenden Tage zeigen.
Haupttrendindikation sollte hier weiterhin der MACD sein. Von ihm ein Buy und bei synchronem Verlauf der letzten Monate kommt ein netter Aufwärtsschub. Dem passt sich aktuell die Stochastik mit einer schönen Konsolidierung an.

1230 P. GD-Bereich, dem zuvor der mehrmonatige Aufwärtstrend bei rund 1250 P. geht. Darunter kann man auf ein kurzes false break bei 1210 P. spekulieren, ehe der Aufwärtsimpuls nachhaltig dahin ist. Von Crash zu sprechen wäre aber vermessen, da z.b. bis 1180/1170 P. eine grosse bull-flag gebaut werden könnte.
Aufwärts 1275-1295 P. immer noch Dreh- und Angelpunkt. 1310/1320 P. Ausbruch mit Maxiluft bis knapp 1400 P.

TEC-DAX


Weiterhin ein Gezerre um die technische 450er Marke legte der TEC-DAX aufs Parkett. Dies kann man vll. noch ein wenig beobachten, während aus fundamentaler Sicht wirklich kein Blick mehr nötig ist. Eine Intershop winselt quer durch alle Bänke nach Geld & eine Teles betreibt ad-hoc-Missbrauch wie zu den „besten“ Zeiten im Jahr 2000. Nene, solch ein Index ist wirklich nicht ernstzunehmen. Entsprechend wenig Umsätze statteten die letzten Monate aus. Eben nur ein kurzes Aufflackern.

Euro/USD 2-Jahres- und 3-Monats-Chart:


Gold 2-Jahres- und 3-Monats-Chart:


Eine wunderschöne Konsolidierungswoche, mit der exakt und punktgenau der Vergleich zu Sommer 2002 fortgesetzt wird, vollzog der Euro. Schade das am Freitag das Idealziel 1,10xx so knapp verfehlt wurde. Das hätte dem Ganzen noch ein I-Tüpfelchen aufgesetzt. So bleibt nun die Frage, ob der Euro seine Seitwärtsrange 1,12 vs. 1,15 gefunden hat, oder daraus ein nettes W mit baldigem Schub auf knapp 1,17 bastelt. Darüber hinaus sollte man noch nicht denken. Ganz kurzfr. muss nun aber zuerst einmal der Bereich 1,1320-1,1340 überwunden werden, um das Freitagsreversal nicht als Bullenfalle darstellen zu lassen. 1,1420 & 1,1540-1,1580 anschliessend die Zielzonen. Abwärts stellt nun die Zone 1,1140-1,1180 eine nette Unterstützung da, ehe grossräumiges Ziel 1,1040-1,1060 & Untertreibung auf 1,08xx erfolgen.
Gold hingegen mit einer riesigen Sauerei. Dort wurde am Donnerstag und Freitag jeweils eine halbe Stunde vor Comex-Schluss geshortet was das Zeugs hergab. Wie oben beschrieben ist das Kartell nun in seinen wohl letzten Kampf gegangen. Andererseits hat sich Gold damit, wie am Freitag beschrieben, mit dem Sturz in den niedrigen 340er-Bereich dem HUI angepasst. Nun im Gleichlauf wieder deftig nach oben? 348-352 Dollar weiterhin Untertreibung, ehe bis 355 Dollar eine Rückkehr in die gewünschte Schiebezone erfolgt. Zuvor wäre noch ein Schubs auf 342 oder gar 338 Dollar denkbar. Darunter wird es aber wirklich äusserst düster. 372 Dollar Trendmarke nach oben, welche momentan meilenweit entfernt ist.


Termine heute:
• 08:00 - DE Blickpunktband "German Labour Market Trends"
• 09:45 - IT Dienstleistungsindex Juli
• 09:50 - FR Dienstleistungsindex Juli
• 09:55 - ! DE Dienstleistungsindex Juli
• 10:00 - ! EU Dienstleistungsindex Eurozone Juli
• 10:00 - EU Composite-Index Eurozone Juli
• 10:30 - GB Dienstleistungsindex Juli
• 12:00 - ! EU Erzeugerpreise Industrie Juni
• 15:30 - EU EZB Ausschreibung 2-Wochen-Refi-Zinstender
• 16:00 - ! US Industrieaufträge Juni
• 17:00 - US Ankündigung 4-wöchiger Bills
• 19:00 - US Auktion 3- u. 6-monatiger Bills


Happy trades...
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Alt 03.08.2003, 17:45   #2
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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DAX am Morgen:





Für unseren DAX hätte es eine sehr positive Woche werden können, wäre am letzten Tag nicht der deutliche Kursrückgang vollzogen worden. So jedoch sahen wir ihn nur ganz kurz über der Ausbruchsmarke, womit sie nun bei weiteren Kursverlusten ruckzuck in ein bestätigtes false break mit deftigen Verkaufssignalen münden könnte. Doch momentan ist es nur eine Konsolidierung rückwärts innerhalb eines weiterhin intakten Aufwärtstrends. Für dessen Erhalt muss in den nächsten Tagen allerdings ein grösserer Schub abgehalten werden, ansonsten erfolgt der Trendbruch per Seitwärtsgegurke.
Soweit der positive Wochenrückblick aus Tagescandle-Sicht. Nimmt man hingegen die Intradayverläufe dazu, tut sich vor allem wegen dem Donnerstag eine Hölle nach der anderen auf. An diesem Tag gab es bekanntermassen rekordverdächtiges Abverkaufsvolumen inmitten eines starken US-Anstieges. Das sollten auch die Bullen als ernstes Warnsignal nehmen, denn wer auf diesem Niveau Mrd.-Verkäufe tätigt, wird mit Sicherheit nicht davon ausgehen, dass die Rallye eine weitere Kursverdoppelung bringen wird!

Deutschland durfte vergangene Woche nicht an den fundamentalen Vorzügen eines positiven US-BIP´s teilhaben. Unser Vorindikator IFO stieg zwar auch etwas an, doch deutet eher auf eine querlaufende Wirtschaft anstatt Megaaufschwung hin. Trotzdem wollen diesen nun alle Volkswirte vorhersehen können, was auf Sicht von 1-3 Quartalen wohl auch nicht so verkehrt sein wird. Unser Land war zwei Jahre dauerrezessiv und ist nun wirklich überreif für eine kleine Aufschwungsphase. Die Betonung sollte dabei auf klein und vor allem nicht dauerhaft liegen, denn von einer Trendwende –wie sie viele gerne hätten- kann mit 100%iger Sicherheit nicht gesprochen werden. Deshalb erfreuen wir uns an den kurzzeitig etwas positiveren Wirtschaftsverläufen, jedoch wohlwissentlich das sie lediglich die Vorbereitung zum nächsten Supergau sind.
Firmenmässig standen unsere Banken zur Q2-Zahlenveröffentlichung an, bei denen wie erwartet die stark gestiegenen Börsen und Anleihen ein positives Ergebnis gebracht haben. Mehr sollte es aber auch hier nicht gewesen sein, denn an der Tatsache extremer Schieflagen werden auch 1-2 positive Quartale nichts ändern. Dafür bräuchte es Jahre & diese mit stetig sehr starkem Wirtschaftswachstum. Restrukturierungsmassnahmen sind deshalb gefragt. Diese sah man erfreulicherweise im Produktionsbereich. Vor allem Siemens könnte dort mit einer deftigen Entlassungswelle für einiges an Kostenersparnis sorgen, die zwingend notwendig ist um international weiter konkurrenzfähig zu sein. Andere wie Daimler werden dem bald folgen & dann geht es auch die Löhne, welche in diesem Land nachweislich um 20-30% zu hoch angesiedelt sind. Ob diese Massnahmen ausreichen werden um einen Dreh in allerletzter Minute zu vollziehen? Ich denke es ist bereits zu spät, lasse mich in einigenJahren jedoch gerne eines besseren belehren.

Technisch muss nun abgewartet werden inwieweit die Doppekerze ein kurzes false break über der Ausbruchszone 3450 P. war, oder nur ein rasches antesten um nun mit genügend Shortpositionen darüber zu squeezen. Das extreme Abverkaufsvolumen darüber lässt jedenfalls nicht sehr viel positives deuten! Trotzdem bleibt die 100%ige Abhängigkeit von Amerika unverändert bestehen, was konkrete Prognosen leider recht schwer gestaltet.
3380-3370 P. ist nun der Grenzbereich zum bestätigenden false break mit kleinem Drehpunkt zuvor auf 3410 P. Darunter Trendbruch des mehrmonatigen Aufwärtstrends bei 3350-3330 P., ehe GD50 auf 3300 & technisches k.o. 3240-3260 P. erfolgt. Man sieht, jede menge Absicherungen drin, bis die nächste Hölle starten darf.
Aufwärts schaut es da besser aus. 3450 P. Ausbruch & 3520 P. Bestätigung. Anschliessend lt. Technik frei bis in den Bereich 3700-3800 P.
MACD schläft weiterhin, während Stochastik nun ein frisches Sell kreiert hat. Daraus ein kleiner August-Crash bis in den Bereich knapp unter 3000 P., es wäre so schön.
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Alt 03.08.2003, 17:46   #3
Ibykus
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Guten Morgen allerseits!
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Alt 03.08.2003, 17:46   #4
germanasti
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Konjunktur
Schröder: Jetzt kommt der Aufschwung

03. August 2003 Die deutsche Wirtschaft hat nach Ansicht von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) die konjunkturelle Talsohle durchschritten. "Immer mehr wirtschaftliche Kennziffern und Prognosen nationaler und internationaler Institute deuten auf eine konjunkturelle Belebung hin", sagte Schröder der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Die Stimmung in der Wirtschaft habe sich aufgehellt, und das Konsumklima habe sich deutlich verbessert. "Diese erfreulichen Zeichen geben Anlaß zur Zuversicht, daß insbesondere vom nächsten Jahr an die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wieder deutlich nach oben geht", sagte Schröder.

Der Bundeskanzler fügte hinzu: "Jetzt kommt es darauf an, noch in diesem Jahr die von der Bundesregierung beschlossenen wichtigen politischen Strukturmaßnahmen und das Vorziehen der Steuerentlastung für Bürger und Unternehmen endgültig auf den Weg zu bringen." Das sei notwendig, "um diese positive Entwicklung zu unterstützen und zu verstärken".

Müntefering stimmt ein

Ähnlich äußerte sich SPD-Fraktionschef Franz Müntefering. "Konjunktur kommt", sagte er der Sonntagszeitung. Auch Müntefering warnte davor, beim Umbau der sozialen Sicherungssysteme nachzulassen, wenn die Wirtschaft wieder anspringt: "Die Hoffnung auf Konjunktur darf nicht wieder die Strukturveränderungen bremsen."

Schröder verteidigte die mit der Agenda2010 eingeleiteten Reformen mit den Worten: "Eine solche Politik ist im Interesse Deutschlands." Er forderte die Union auf, "diese Politik der Strukturreformen und der Steuerentlastung mit ihrer Mehrheit im Bundesrat nicht zu zerreden oder zu blockieren".

Positive Zeichen

Tatsächlich mehren sich die Zeichen einer konjunkturellen Besserung: Der Einzelhandel konnte in den ersten sechs Monaten dieses Jahres seinen Abwärtstrend stoppen und die Umsätze wieder steigern. Und die deutschen Autohersteller melden Erfolge im Export: Daimler-Chrysler steigerte im Juli den Mercedes-Absatz in den Vereinigten Staaten um 25,5 Prozent. "Das ist das beste Juli-Ergebnis, das wir jemals erzielt haben", meldet das Unternehmen.

Dies wird gespiegelt von der Stimmung bei den Unternehmen und an den Aktienmärkten. Der Ifo-Geschäftsklimaindex, der die Hoffnungen der Unternehmen mißt, fiel in der vergangenen Woche zum dritten Mal hintereinander positiv aus. Auch die Verbraucher fassen offenbar wieder Vertrauen.

Hauptantreiber amerikanische Wirtschaft

Vor diesem Hintergrund wird verständlich, daß sich die Wachstumsaussichten bessern. Zwei wichtige Forschungsinstitute, das Ifo-Institut und das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung RWI, sehen rosigere Zeiten kommen. Das RWI erwartet, daß die deutsche Wirtschaft - nach zwei Jahren der Stagnation - 2002 um 1,8 Prozent wachsen wird. Ifo rechnet mit 1,7 Prozent. Das ist nach wie vor sehr wenig. Doch entscheidend ist für die Forscher, daß sich die Richtung jetzt dreht.

Ob dafür die Wirtschaftspolitik von Rot-Grün verantwortlich ist, wird von vielen Ökonomen bezweifelt. Eine kleine Gesundheitsreform, eine Steuerreform auf Pump und der Unwille, den Arbeitsmarkt zu deregulieren, gelten eher als Wachstumsbremsen. Der Chef des HWWA-Instituts, Thomas Straubhaar, sieht als Hauptantreiber die amerikanische Wirtschaft, deren Bruttoinlandsprodukt nach Zahlen vom Freitag im zweiten Quartal 2003 überraschend mit 2,4 Prozent gestiegen ist. Die amerikanischen Investitionen haben erstmals seit 2002 wieder um fast sieben Prozent angezogen. Niedrige Zinsen und mit Schulden finanzierte öffentliche Ausgaben tragen diesen Aufschwung.

Ökonomen erwarten im kommenden Jahr für die wirtschaftliche Entwicklung auch erste Impulse von der Ost-Erweiterung der EU, von welcher Deutschland überproportional profitiert. Bei deutlich wachsendem Wohlstand fragten die Menschen in Osteuropa deutsche Produkte wie Autos oder Dienstleistungen wie Reisen nach, sagt Straubhaar.

Text: ank./cag. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 03.08.2003, Nr. 31 / Seite 1

http://www.faz.net/s/RubC8BA5576CDEE4A05AF8DFEC92E288D64/Doc~EBBC7FA68182C4EE5913CB8656E1A85DB~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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Da hat Gerhard sehr recht.
Doch Hauptantrieb wird nicht Amerika sein & der Aufschwung nur ein update.
Crash geht weiter und die eigentliche Hölle kommt erst noch
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Alt 03.08.2003, 17:48   #5
germanasti
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Börse
Infineon-Chef: Dividende ab dem nächsten Fiskaljahr möglich [zurück]


FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Halbleiterhersteller Infineonüberdenkt seine Dividendenpolitik. Dies sagte Vorstandschef Ulrich Schumacher in einem Interview der"Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Beim Börsengang im Jahr 2000 hatte das Unternehmen eine Ausschüttung ausgeschlossen.

"Doch nun denken wirüber unsere künftige Dividendenpolitik nach. In der Branche hat sich einiges geändert", sagte Schumacher. In diesem Fiskaljahr sei eine Dividende jedoch noch kein Thema.

In der Branche stelle er"eindeutig positive Trends"fest. Auch wenn es für eine endgültige Entwarnung noch zu früh sei. Die Zahlen zeigten es, die Kunden sagten es, das Umfeld und die Analysten bestätigten es. Die Speicherpreise stiegen seit einigen Wochen kontinuierlich, parallel sänken Kosten von Infineon.

Die Aktie besitze Potenzial - relativ zum Markt. Wenn sich die Welt normalisiere, sei der Einstandspreis von rund 35 Euro allemal erreichbar, sagte Schumacher."Natürlich nicht unbedingt in sechs bis neun Monaten. Man muss die Nerven haben, den Weg nach oben zu gehen."Derzeit notiert die Aktie bei 11,50 Euro./pi/DP/he/sf



© dpa - Meldung vom 03.08.2003 12:52 Uhr


http://portale.web.de/Finanzen/Boerse/?msg_id=3448654

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Gurken-Schumacher wie er leibt und lebt!
Ausser dummschwätzen hat diese erbärmliche Kreatur in seinem Leben noch nichts auf die Reihe gebracht.

Dividende? KZ 35?
Infineon ist unverändert ein glasestklarer Kandidat für die Insolvenz!
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Alt 03.08.2003, 17:55   #6
mixalis04
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GUten TAG
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Alt 03.08.2003, 17:57   #7
mixalis04
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Qiagen kommt heute mit Zahlen, wenn die besser ausfallen macht die Aktie 10% und ich denke es wird so kommen....
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Alt 03.08.2003, 18:54   #8
dummschweizer
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Hai,
wie war es in der Schweiz?????????
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Alt 03.08.2003, 19:12   #9
nasdaq10.000
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IFX ist kurz vorm Break-even-point und wird noch in diesem Jahr Gewinne schreiben. Kein Unternehmen diskutiert die Dividendenpolitik,
ohne die Gewinn-Chancen in der absehbaren Zukunft analysiert zu haben.
Schumacher hat sich nach 2000/01 äusserst zurückhaltend zur Prognostik geäussert.
Alle vorliegenden Daten, Zahlen und Prognosen legen positive Trends im Markt nahe.

Zur IFX-Gewinn-Prognostik in 2004:
ZITAT:
(...)
Im dritten Quartal hatte der weltweit sechstgrößte Chiphersteller seinen Verlust kräftig reduziert und die Erwartungen von Branchenexperten übertroffen. Als Gründe hatte Infineon Kostensenkungen und eine höhere Produktivität genannt. Infineon verbuchte im Zeitraum April bis Juni wie erwartet nochmals einen Verlust vor Steuern und Zinsen (Ebit) von 115 (Vorquartal 223) Millionen Euro. Der Nettoverlust reduzierte sich auf 116 (328) Millionen Euro. Der Quartalsumsatz sank im Konzern leicht auf 1,47 (1,48) Milliarden Euro. Infineon hat neun Quartalsverluste in Folge verbucht.
Schumacher sagte dem Blatt, dass Analystenschätzungen, die von einem Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) von 337 Millionen Euro für 2004 ausgingen, realistisch seien. "Es ist nicht unerreichbar", sagte der Infineon-Chef.
Von Reuters Research, einer Sparte der Reuters Group Plc, befragte Analysten prognostizieren für 2004 ein Ebit von rund 475 Millionen Euro verglichen mit einer Verlustschätzung für 2003 von 336,6 Millionen Euro. Den Nettogewinn sehen die Experten 2004 bei 329,55 Millionen Euro.
Die Infineon-Aktie hat in diesem Jahr bereits 66 Prozent zugelegt
. Am Freitag war sie bei 11,50 Euro aus dem Handel gegangen, dem höchsten Schlussstand seit fast einem Jahr. Die Aktie besitze Potenzial - relativ zum Markt, sagte Schumacher. Wenn sich die Welt normalisiere, sei der Einstandspreis von rund 35 Euro erreichbar. "Natürlich nicht unbedingt in sechs bis neun Monaten. Man muss die Nerven haben, den Weg nach oben zu gehen."

2003-08-03, http://news.tirol.com/wirtschaft/in...803_220452.html
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Chipabsätze auf historischem Höchststand
Umsätze steigen aber weniger stark
Boomjahr 2000 wird heuer übertroffen


Der Chip-Verkauf erreicht in diesem Jahr einen historischen Höchststand. Wie der Marktforscher IC Insights mitteilte, werden 2003 weltweit über 90 Mrd. Chips verkauft werden, wodurch der bisherige Rekord von 86,5 Mrd. verkauften Einheiten aus dem Boomjahr 2000 übertroffen wird. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet die Zahl ein Plus von 15 Prozent. Die damit erzielten Umsätze können wegen des Preisverfalls bei Halbleitern mit den Stückzahlen allerdings nicht mithalten.

Mit dem Plus von 15 Prozent bei den Stückzahlen liegt der Chipsatz sogar um vier Prozent über den Erwartungen.
Die Verkäufe sollen auch im kommenden Jahr ähnlich stark ansteigen, prophezeit IC Insights. Demnach wird der Absatz 2004 ebenfalls um 15 Prozent auf einen neuen Höchststand ansteigen und damit erstmals die 100-Mrd.-Marke übertreffen.
Damit werden sich die weltweiten Chipverkäufe innerhalb von fünf Jahren fast verdoppelt haben.

Kurve bei Umsätzen flacher
Bei der Umsatzentwicklung dürfte die Kurve nach den Prognosen allerdings flacher ausfallen - Grund sind die weltweit sinkenden Preise. IC Insights prophezeit einen Umsatz-Anstieg um 13 Prozent auf 136,4 Mrd. Dollar, womit man zwei Prozent unter den ursprünglichen Annahmen liege. Gegenüber dem Boomjahr 2000 zeigt die Entwicklung den deutlichen Umsatzrückgang wegen der fallenden Preise: Damals wurden aus den Chipverkäufen weltweit fast 177 Mrd. Dollar erlöst.

http://www.news.at/articles/0328/543/60218.shtml



Preise dürften 2004 steigen
Wachstumserwartungen für Chip-Umsatz korrigiert

Reuters NEW YORK. Der US-Marktforscher IC Insights hat angesichts weiter sinkender Preise seine Wachstumsprognose für die weltweiten Erlöse aus dem Chip-Absatz in diesem Jahr nach unten revidiert, zugleich aber steigende Preise für 2004 vorausgesagt.

Das in Scottsdale im US-Bundesstaat Arizona ansässige Unternehmen prognostizierte am Dienstag für 2003 weltweite Chip-Umsätze von 136,4 Mrd. Dollar. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Plus von 13 %. In einer früheren Schätzung war IC Insights von einem Wachstum von 15 % ausgegangen.

Zwar werde die Zahl der von den Herstellern in diesem Jahr ausgelieferten Chips um vier Prozent auf 90,3 Mrd. Stück steigen, doch belaste der Preisdruck die Branche stark, teilte IC Insights mit.
Der durchschnittliche Preis pro Chip sei seit dem Jahr 2000 um 26 % auf 1,51 Dollar in diesem Jahr gesunken.
2004 erwartet IC Insights dagegen einen Anstieg der Chip-Preise um sieben Prozent und einen Verkauf von mehr als 100 Mrd. Chips.

9.7.2003, http://www.handelsblatt.com/hbiwwwangebot/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200012,201197,642948/SH/0/depot/0/
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Top-2-DAX-Performance in 2003:
1.) COMMERZBANK AG O.N.........+67,68 %
2.) INFINEON TECH.AG NA O.N. +50,98 %

Top-2-DAX-Performance 3 Monate:
1.) INFINEON TECH.AG NA O.N. +66,71 %
2.) COMMERZBANK AG O.N........+52,78 %

Top-2-DAX-Performance 1 Monat:
1.) INFINEON TECH.AG NA O.N. +40,49 %
2.) ALLIANZ AG VNA O.N. .............+32,24 %

Geändert von nasdaq10.000 (03.08.2003 um 19:26 Uhr).
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Alt 03.08.2003, 19:19   #10
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Zitat:
Original geschrieben von germanasti
Infineon-Chef: Dividende ab dem nächsten Fiskaljahr möglich
(...)
http://portale.web.de/Finanzen/Boerse/?msg_id=3448654
--------------
Gurken-Schumacher wie er leibt und lebt!
Ausser dummschwätzen hat diese erbärmliche Kreatur in seinem Leben noch nichts auf die Reihe gebracht.

All diese Beleidigungen fallen auf den Autor dieser Sätze zurück,
der dazu verflucht ist, tagaus, tagein
für null Mücken
Armut und Untergänge zu predigen.
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Alt 03.08.2003, 19:36   #11
Hop Sing
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hallo, zusammen

@neuling, germa, beamex, dolby, syr : schön, daß ihr wohlbehalten wieder
zu hause angekommen seid; wir haben uns riesig gefreut, euch gesehen zu haben

für september: http://www.sagakhan.ch/

liebe grüße und eine schöne woche,

hop sing und fr24

und für germa ein extra-bussi :
__________________
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Alt 03.08.2003, 19:57   #12
Hop Sing
stock-channel.net member
 
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Weinen

@syr

http://www.pays-de-sierentz.com/steinbrunn_le_bas.html

so heißt der ort (was gescheiteres finde ich im i-net nicht )

und dann so ähnlich wie "moulin kaegy"


gruß, hop sing
__________________
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Alt 03.08.2003, 20:14   #13
syracus
*****
 
Benutzerbild von syracus
 
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Danke HopSing . Abend war wirklich gut !

Noch ein paar Charts, Zinsen & so weiter :






Refiboom bust ....




[size=0.1]http://www.contraryinvestor.com/mo.htm[/size]



syr

Geändert von syracus (03.08.2003 um 20:15 Uhr).
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Alt 03.08.2003, 20:19   #14
nasdaq10.000
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Gurken-Schumacher wie er leibt und lebt!
Ausser dummschwätzen hat diese erbärmliche Kreatur in seinem Leben
in seinem Leben noch nichts auf die Reihe gebracht.
---------------------------------------------------------
An dieser Stelle könnte die Frage erlaubt sein,
was denn nun der Herr germanasti in seinem Leben gross auf die Reihe gebracht hat.

Für den Vorstandsposten eines DAX-Unternehmens
oder einer leitenden Funktion in einem grösseren Betrieb hat's jedenfalls bislang nicht gereicht.

Kann ja noch kommen:
Bei einem der grossen Hersteller für Suppenküchen
oder direkt im Suppenküchen-Management Anfang 2010,
wenn die Zeit der weltumspannenden Bürgerkriege gekommen ist.

Geändert von nasdaq10.000 (03.08.2003 um 20:29 Uhr).
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Alt 03.08.2003, 20:45   #15
tom911
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Zitat:
Original geschrieben von nasdaq10.000
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Gurken-Schumacher wie er leibt und lebt!
Ausser dummschwätzen hat diese erbärmliche Kreatur in seinem Leben
in seinem Leben noch nichts auf die Reihe gebracht.
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An dieser Stelle könnte die Frage erlaubt sein,
was denn nun der Herr germanasti in seinem Leben gross auf die Reihe gebracht hat.

Für den Vorstandsposten eines DAX-Unternehmens
oder einer leitenden Funktion in einem grösseren Betrieb hat's jedenfalls bislang nicht gereicht.

Kann ja noch kommen:
Bei einem der grossen Hersteller für Suppenküchen
oder direkt im Suppenküchen-Management Anfang 2010,
wenn die Zeit der weltumspannenden Bürgerkriege gekommen ist.


grüss dich nasi............
falls es dir noch nicht aufgefallen ist ................
germa ist mittlerweile kult ...................
er hat mehr klicks in seinen thread´s .........wie infi aktien gehandelt werden
achja und wen du nicht der meinung bis - wiederlege es mit faken..........
tom911 ist offline   Mit Zitat antworten
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