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Alt 30.07.2003, 06:01   #1
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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Posting 30.07.03: Die Wahrheit über Amerika & warum es kein Überleben geben wird.

Kräftig aufgewirbelt wurden gestern die US-Börsen, was mit Europa im Schlepptau dort für gleiche Verwirrungen sorgt. Zuerst down mit Katastrophenzahlen & dann wieder up mit einer Saddam-Meldung. So zumindest der offizielle Verlauf. Inoffiziell war es erneut Herr Greenspan, der nicht in Sommerferien sondern unvermindert aktiv im Markt ist. Entsprechend sahen wir auch alles, nur keinen klassischen Crash!
Mit einem leichten Minus ging Japan aus dem Handel, nachdem ein 100 P. gap up an die 10.000er-Marke heran bereits das Tageshoch war. Shortende US-Banken sind weiterhin voll aktiv & so langsam sieht dies auch ein Blinder! Man darf gespannt sein ob es im Herbst/Winter eine neue Rekordzahl von Handelsausschlüssen amerikanischer Banken gibt. Traurig das die Japsen nicht zu härteren Strafen greifen, denn dies blockiert die heimische Wirtschaft ohne Ende! Wechselhaftes brachten die Konjunkturdaten.Arbeitslosenrate ging minimal von 5,4 auf 5,3% zurück, während Einzelhandelsumsätze im Juni zum 27. Mal in Folge gefallen sind. –2,4% im Vergleich zum Vorjahresmonat zeigt eindrucksvoll auf, wie abgrundtief die deflationäre Baisse in Japan weiterhin ist. Doch was stark fällt, wird irgendwann auch wieder genauso stark steigen, wobei das irgendwann nach 27 Monaten nun wirklich mehr als überfällig ist. Zuerst der Nikkei, dann der Yen & anschliessend ein neuer inflationärer Konsumboom. Exakt so schaut die Reihenfolge aus und nicht anders!
Aktienvolumen war mit 1,3 Mrd. NYSE & 1,6 Mrd. Nasdaq neuerlich nur mau. Future hingegen mit 320.000 Kontrakte ordentlich gepeffert. Davon das meiste für die Stützungsmassnahmen nachmittags. New highs ebenfalls unverändert. Mit über 50 gewaltig hoch hingegen die new lows. Der Markt kippt immer mehr !!! Trin bei 1,40, dass ist deftiger Verkaufsdruck!

Lediglich das nationale Verbrauchervertrauen Juli stand zur Veröffentlichung an, welches mit 76,6 (Erwartung 84,8 !!!) regelrecht in sich zusammengebrochen ist. Doch was soll man daraus ableiten? Etwa das 500 Leutchen einen glasklaren Überblick über die Wirtschaftssituation Amerikas abgeben? Im Februar notierte das Verbrauchervertrauen auf einem extrem niedrigen Stand. Im Juni waren es rekordverdächtige Höhen. & was passierte mit der Fundamentalwirtschaft? Nichts, absolut nichts !!! Dieser Indikator ist weiterhin nicht das Papier wert, auf dem er veröffentlicht wird. Trotzdem leitet jeder Analystendepp (& dazu gehört praktisch die ganze Gilde) direkte Trendsignale daraus ab. Dies zeigt erst auf wie bescheuert unsere hirnlose Welt momentan irgendwelchen Illusionen nachgeht!
Neben dem Verbrauchervertrauen kam mal wieder John Snow aus seinem Loch gekrochen & sagte für 2004 einen gewaltigen Aufschwung voraus, der sich bereits jetzt in seinen Grundelementen vollzieht. Haltlose Kloparolen kann man sowas nur nennen, die genauso unwahr sind wie alle anderen Aussagen in den letzten Monaten. Genauso lachhaft wie man sich nun angeblich mit dem schwachen Dollar angefreundet hat. Wie lange noch bis selbiges mit den Zinsen am langen Ende passiert, auch wenn momentan jeder FED-Mensch dauerhaft niedrige Zinsen verspricht?

Die Börsen nahmen logischerweise einen sehr grossen Anstoss an diesem destrasösen Verbrauchervertrauen & waren zusammen mit dem heftigen Dollarkollaps unmittelbar davor einen klassischen Crash hinzulegen. Doch kein Crash wenn ihn Allan Greenspan nicht will! Getreu diesem Motto sahen wir im Future minutenlang ein so GIGANTISCHES Stützungsvolumen, dass ruckzuck der VK-Druck wieder aus dem Markt war. Gleichzeitig ging es mit dem Dollar senkrecht nach oben & es war glasklar, dass auch hier FED-Massnahmen ohne Ende vollzogen wurden. Damit wurde zwar ein klassischer Sommercrash verhindert, doch wo kann man da noch von gesunden Marktstützen sprechen, wenn dabei Dollarblüten im hohen zweistelligen Mrd.-Bereich fliessen müssen? Dementsprechend war es wirklich nicht verwunderlich, dass es den Staatsanleihen nach kurzer Korrektur erneut an den Kragen ging, die nun in eine brandgefährliche Zone fürs amerikanische Finanzsystem vorstossen. Fehlt nur noch ein überraschender Dollarkollaps und Allan kann sich mitsamt seinem Interventionsbesteck ins ewige Bett legen, bevor ihn die aufgebrachten Massen daran festbinden und lebendig einbuddeln!
Der Charttechnik war dieser Tag egal, denn ein unvolatiles querlaufen zum grossen Ausbruch Ende dieser bzw. Anfang kommender Woche ist eh schon länger anvisiert. Das nun ein deppertes Verbrauchervertrauen kommt & die Vola. etwas erhöht, dass war wirklich nicht vorherzusehen. Morgen Ultimo, was dieses mal ohne windows dressing ablaufen könnte. & dann idealerweise der Ausbruch, welcher sich als falsche Richtung herausstellt und rund 5% später von der Realität umgekehrt und 10-15% (vll. sogar 20-25%) in die andere Richtung getrieben wird. 5% up und danach 25% down wäre im Sinne der Bären. Viele Indikatioren wie z.B. new lows und Psychologie weisen diesen Weg, doch wie es kommt, weiss aktuell wirklich kein keiner!

Eine nette Tatsachenbeschreibung über den momentanen Zustand Amerikas und die Illusionen der Restwelt liefert uns der User MFABIAN:
Klammern wir mal Hyperinflation, Bürgerkrieg und Untergang Amerikas aus. Was bleibt an Fundamentaldaten?

Amerika hat mittlerweile Schulden, die 300% des GDP betragen. Nun gut, andere Länder haben auch hohe Staatsschulden aber Amerika hat einen Grossteil der Schulden im Ausland. Das ist ein Unterschied!

Als Henry Kissinger unter Prädisend Richard Nixon 1973 die Saudis davon überzeugte, Erdöl nur noch in US$ abzurechnen (eine Abmachung, der sich 1975 die anderen OPEC-Länder anschlossen) legte er den Grundstein für einen phänomenalen wirtschaftlichen Aufschwung in den USA. Während die Erdöl-importierenden Nationen darauf bedacht sein mussten, möglichst einen Aussenhandels-Überschuss - in Dollar - zu erzielen um die heissbegehrten weil Erdöl-Relevanten Dollars zu ergattern, konnten es sich die Amis leisten, auf Kosten der Rest-Welt wunderbar zu leben und die Aussenhandelsbilanz zu vernachlässigen. Wozu sich hierüber auch Gedanken machen? Der Dollar ist de-facto stabil weil ihn alle Erdöl-Importeure besitzen müssen und produzieren muss man auch nix.

Während Deutschland z.B. Maschinen produzieren muss, die auf dem internationalen Markt gegen Dollar verkauft werden, um an die begehrten Dollars und somit Erdöl zu kommen, brauchen die Amis lediglich die Druckerpresse laufen zu lassen und produzieren $100-Noten zum Preis von $0.15 pro Stück. Solange der Weltmarkt bereit ist, die Dollars zu absorbieren, können die Amis ihre Erdöl-Importe durch neu gedruckte Dollarscheine erwerben. Sie erhalten somit das Erdöl fast kostenlos!!!

Wen wundert es also, dass die USA unter solch - scheinbar - paradiesischen Zuständen von einem Exzess zum anderen eilen?

Die Frage, die sich nunmehr stellt lautet: "Wie lange wird dieses künstliche Paradies in Amerika noch anhalten?"
Wie lange ist die Welt noch bereit, neu gedruckte Dollarnoten zu absorbieren?
Wann wird der Dollar - bedingt durch die Notendruckerei - so nachhaltig an Wert verlieren, dass ausländische Investoren ihre Gelder aus den USA abziehen und den Amis das Vertrauen entziehen?
Wie lange dauert es, bis die OPEC-Staaten beschliessen, Erdöl (auch) in in Nicht-Dollar Währungen abzurechnen?

Und - falls letzteres mal Realtität werden sollte - wie wird die amerikanische Wirtschaft reagieren, wenn sie auf einmal etwas sinnvolles produzieren und gegen Euros, Yen oder Gold auf dem Weltmarkt verkaufen muss, um an das begehrte Erdöl, zu kommen?

Fakt ist, dass der Wohlstand der USA zum grössten Teil auf dem Umstand beruht, dass Erdöl exklusiv in Dollar fakturiert wird. Fakt ist ausserdem, dass die USA pro Tag ca. 1.4 $Mia an neuen Krediten benötigen, um ihren aktuellen Lebensstandard beizubehalten. Was, wenn diese neuen Kredite ausbleiben bzw. sogar Geld netto aus den USA abgezogen wird?

Das Spiel, das die FED derzeit spielt ist äusserst gefährlich. Zwar mag es im Sinne des Keynesianismus logisch erscheinen, den Markt mit Liquidität zu fluten um die Investitionsbereitschaft der Wirtschaft zu fördern. Doch was, wenn diese Rechnung nicht aufgeht? Was, wenn das Geld in Auto-Leasings und Immobilien versickert? Was, wenn - wie es Germanasti formuliert - die Pferde nicht trinken?
Die Konsequenzen einer Liquiditätsflutung - oder weniger eloquent formuliert: Gelddruckerei - lauten Inflation oder Hyperinflation analog Deutschland 1923. Die einzige Chance, die das FED in dieser Situation noch hätte, um das Steuer herumzureissen wären zwei Schritte:

1.) Der Dollar wird über Nacht entwertet
2.) Der Dollar wird wieder an Gold gekoppelt.

Mit einer Dollar-Entwertung um 50% wären die USA über Nacht 50% ihrer Schulden los (beggar your neighbour) würden aber andererseits durch die Bindung an Gold den entwerteten Dollar sofort wieder stabilisieren und könnten entsprechend die Vormachtstellung als Welt-Leitwährung behalten.
Einziger Nachteil: Die Geldpolitik der FED wäre von nun an eingeschränkt: Keine neue Dollar-Druckerei ohne gleichzeitigen Erwerb von Gold in exakt gleichem Ausmass!

Eine tolle Lösung für Amerika, die allerdings den weltweiten Finanzmarkt in eine tiefe Krise stürzen würde. Jeder, der Dollar-Assets hält - seien es Aktien, Bonds oder Staatsreserven - würde über Nacht 50% seines Dollar-Vermögens verlieren. Es bräuchte also eine gehörige Portion Ignoranz, Unverfrohrenheit und Skrupellosigkeit von einer US-Regierung, so etwas durchzusetzen: "Amerika über alles, der Rest der Welt ist uns scheissegal".

Doch, so frage ich Euch, wer, wenn nicht die aktuelle Bush-Regierung würde über dieses Mass an Skrupellosigkeit verfügen?

"Dow Jones rauf, Gold rauf, Dollar runter - einer der drei Indikatoren lügt!". Diese Behauptung hat mal ein Mitglied dieses Forums aufgestellt. Doch wer lügt? Wenn der DJ richtig liegt, müssten Gold sinken und der Dollar steigen. Oder liegen Gold und Dollar richtig und der DJ müsste zur Hölle fahren? Ich meine, dass letzteres am plausibelsten ist. Nicht zuletzt wegen der aktuellen Bewertung mit KGV >20 und einer Dividendenrendite von 1.7%.

Amerika ist noch nicht am Ende und Amerika wird genausowenig untergehen wie das römische, griechische, spanische oder britische Imperium. Ok, Amerika wird wohl seine Vormachtstellung als #1 der Welt verlieren aber untergehen wird es sicherlich nicht.

Nur, wenn Amerika seine hegemoniale Arroganz so von wegen "Wir bringen Freiheit, Demokratie und Wohlstand in die Welt" aufrecht erhalten will, muss es schnell damit beginnen, seine hausgemachten Probleme anzugehen.

Schnell. Verdammt schnell!

Tschüss
Marcus

Mehr braucht man zu diesen wunderschönen Ausführungen wirklich nicht schreiben, denn exakt so schaut es aus !!!

Heute abend steht mit dem beige book das Highlight der Woche an. Dies sollte nicht unbedingt megaeuphorisch sein, aber eben doch eine recht starke Zunahme der amerikanischen Wirtschaftsleistung aufzeigen. Oder etwa nicht? Alles andere würde die Greenspanrede von vorletzter Woche endgültig als Lüge abstempeln & dieser senile Herr kann seinen sofortigen Rücktritt erklären!

DOW 60-Minuten-Chart:


Weiterhin mustergültig an den Plan hielt sich der DOW-Stundenchart. Korrekturzone 9160-9180 P. wurde erreicht & könnte nun –zusammen mit dem zweiten Standbein am Abend- als W zum nächsten Move bis knapp an 9400 P. heran führen. Weitere 50 P. Korrekturpotential wäre zuvor vorhanden. Darunter ist ein higher low jedoch zerstört.

Impulsiver Start in den Bereich 9320-9340 P., anschliessend stundenlanges Gegurke & kurz vor Schluss eine weitere Inszenierung bis knapp 9400 P. So würde der Idealfahrplan fortgesetzt.
Verhungert die Gegenbewegung bereits bei 9260-9280 P., gibt es unter 9150 P. ein Sell.
Startkonsolidierung 9130-9150 P. letzte Möglichkeit für ein higher low. Darunter droht ein Komplettrutsch in die Schiebezone, allerdings ohne Sell über 9K.
MACD schon recht weit auskonsolidiert nahe der Nulllinie. Stochastik genauso.

DOW 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:



Etwas vergeigt hat der Tageschart sein oberes Ausbruchpotential, was schon ein wenig verwundert. Ein kleiner Schub zu den bisherigen Tageshochs & Greenspan hätte neben einem neuerlichen Reversal jede Menge Kaufsignale bestätigt. So bleibt die Untertasse leicht fragwürdig (aber noch lange nicht eliminiert !!!), was den MACD in eine Schlafposition bringen könnte. Dies in eine brandgefährliche, denn lange hält sich die Stochastik nicht mehr, ehe aus dem ermüdenden Anstieg ein böses Sell werden könnte. Ein bisschen Druckaufbau geht noch, dann muss die Entscheidung her.

9320-9350 P. weiterhin der Ausbruch mit grossem Kaufsignal bei 9450 P. Zuvor 9280 P. nun wieder ein Drehpunkt.
9080-9040 P. GD50-Bereich mit voriger Drehmöglichkeit auf 9180-9140 P. Sturz darunter wird zeigen inwieweit eine Druckentladung mustergültig möglich.

S&P 500 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:



Eben noch im oberen Bereich der Drehzone & nun wieder am unteren Punkt, nämlich der GD50. So schnell kann es gehen, wenn die Range immer enger wird. Damit hält sich auch der S&P weiterhin in mustergültiger Form an das Druckaufbauszenario & könnte als erster eine Auflösung bringen. Auch hier gilt das Idealszenario 3-5% false break, ehe eine deftige 10-25% Bewegung für etwas Aufheiterungen den August hindurch sorgt.

995-1005 P. wie gehabt oberer Drehpunkt mit Ausbruch 1015/1020 & Bestätigung 1030 P.
980-985 P. nun GD50-Bremse. Darunter bis in den Bereich sofortiges & bis 940 P. erweitertes false break. Anschliessend schwerste VK-Signale.
Hält der Trend an, sehen wir heute grün und morgen wieder rot.

Nasdaq100 3-Jahres- und 6-Monats-Chart & Vergleich mit 1929:



Genauso planlos die Nasdaq. Dem Index kann man aber zugute halten, dass Kaufsignal des MACD noch nicht erfolgt ist. Erst mit diesem ist technisch ein rascher 100 P.-Schub möglich. Dazu passt dieses Mal jedoch der Stochastik-Verlauf nicht. Massive Trendschwäche, oder ebenfalls ein Signal für nachhaltigen Druckaufbau?

Technik kann man von gestern übernehmen:
1275-1295 P. weiterhin Drehzone oben rum, die vorerst wunderschön gehalten hat. 1240-1220 P. dieser Bereich untenrum. Anschliessend noch jeweils 30 P. für Fehlausbruch dran & ein nächster Trend wäre perfekt, wobei abwärts bereits 1220 P. verdammt viel Relevanz bringen.

Euro/USD 2-Jahres- und 3-Monats-Chart:


Gold 2-Jahres- und 3-Monats-Chart:


Der Euro rannte mit dem miesen Verbrauchervertrauen nochmals in Richtung des Pullbackziels, ehe auch hier die Interventionsmassnahmen der FED viel zu gross waren, um ein Plus aufrechtzuerhalten. So kann man Greenspan praktisch dafür danken, denn eine Konsolidierung ist eh anvisiert. Dessen Marken kann man vom gestrigen Thread 1:1 übernehmen: 1,1540-1,1560 ideale Pullbackzone mit Erweiterung 1,1640-1,1660. 1,1340-1,1380 kleiner Drehpunkt, ehe eine grössere Unterstützung auf 1,1240-1,1280 folgt. Darunter wie gehabt das weiterhin existente Wunschziel 1,1040-1,1060.
Gold konnte ganz kurz ins Plus blicken, ehe auch hier die Konsolidierungskraft stärker als weitere Deckungskäufe waren. Damit bleibt dieses Edelmetall zwar ebenfalls voll im Konsolidierungsszzenario, jedoch sollte man keinesfalls den ungebremst heftigen Anstieg bei den Zinsen am langen Ende ignorieren. Setzt sich dieser weiter fort, wird Gold im Schlepptau vollautomatisch weiter steigen, Korrekturpotential hin oder her! Viel ist abwärts lt. Plan aber eh nicht. Bis zum Ziel 355-352 Dollar ist es nur ein Wimpernschlag, ehe eine mehrwöchige Seitwärtsphase den Weg frei zum nächsten Ausbruch bei 377-382 Dollar macht. Kurzfr. wäre eine Neuanalyse bereits bei 372 Dollar vonnöten.


Termine heute:
• 01:50 - JP Industrieproduktion Juni
• 07:45 - CH Verbraucherpreise Juli
• 08:00 - ! DE Großhandelsumsatz Juni
• 08:00 - DE Gfk Verbrauchervertrauen Juli
• 08:00 - DE Siedlungs- u. Verkehrsfläche 2001
• 08:00 - DE Deutsche Post Halbjahresbilanz-PK
• 08:45 - FR Erzeugerpreise Juni
• 08:50 - FR Geschäftsklimaindex verarb. Gwerbe Juli
• 09:00 - IT Verbraucherpreise Juli
• 12:00 - EU Kapitalisierung Börsenmärkte Juni
• 12:00 - GB Gfk Verbrauchervertrauen Juli
• 15:00 - US Ankündigung 10-jähriger Notes
• 15:00 - US Ankündigung 5-jähriger Notes
• 15:30 - EU EZB Ausschreibung 2-Wochen-Refi-Zinstender
• 18:30 - ! US Rede Dallas Fed Research Direktor Rosenblum
• 19:30 - US Rede Finanzminister Snow
• 20:00 - ! US Beige Book



Happy trades...
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Alt 30.07.2003, 06:02   #2
germanasti
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DAX am Morgen:





Praktisch ungebrochen fortgesetzt hat unser DAX den kurzfristigen Anstieg und konnte im Tagesverlauf sogar ein neues Tageshoch markieren. Doch dann kam es so wie es bislang immer kam, wenn unsere Micheles zu mutig wurden. Kleiner kollaps in Amerika & runter ging es um glatte 70 P. binnen weniger Sekunden. Anschliessend wurde zwar ordentlich gearbeitet um der Nulllinie wieder guten Tag zu sagen, doch welcher seriöse Institutionelle soll aus solchen Bewegungen heraus jemals wieder nachhaltige Vertrauen in Börsendeutschland hegen? Damit war dieses Zickzack keine gesunde Kaufkraft, sondern erneut eine destrasöse Bankrotterklärung unserer Bankenmanager, die weiterhin nicht imstande sind ein tragfähiges market maker System auf die Beine zu stellen!

Keine relevanten Meldungen gab es von der deutschen Konjunktur- und Firmenszene. Auf ein fröhliches Sommerferienverweilen mit eh nicht mehr haltbaren Illusionen. Oder interessiert irgendjemanden, dass die Bierabsätze aufgrund der anhaltend sehr warmen Witterung im ersten Halbjahr regelrecht explodiert sind? Eben!

Technisch kann man es genauso kurz machen:
3420 P. Bullenmarke mit Bestätigung auf 3450 P. zum nächsten Ziel 3520 P.
3360-3380 P. kleine Drehzone mit Untertreibung 3320 P. Nächstes signifikanteres Sell aber erst unter 3270/3280 P.
Stochastik hat bereits gedreht, denn bärischen Schnitt aber noch nicht vollzogen. Diese könnte einen Traumsturz bis knapp unter 3000 P. einleiten. Doch woher soviel Realitätssinn nehmen?
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Alt 30.07.2003, 06:03   #3
germanasti
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Nikkei -80 P.
Aber richtigen VK-Druck bekommen die US-Banken nicht hin.

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Alt 30.07.2003, 06:03   #4
germanasti
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Solch eine extrem niedrige Vola. wie heute nacht habe ich beim Yen auch noch nie gesehen. :

& das obwohl GD200 überwunden wurde!

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Alt 30.07.2003, 06:04   #5
germanasti
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Mercedes: Wertvollste Marke

http://www2.abendblatt.de/daten/2003/07/29/190998.html

-----------

Deswegen wird die Firma Daimler Chrysler AG trotzdem kollabieren. :o
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Alt 30.07.2003, 06:06   #6
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McTeer - Rückgang bei Verbrauchervertrauen kein Grund zur Sorge
Dienstag 29. Juli 2003, 20:58 Uhr

http://de.biz.yahoo.com/030729/71/3k9s8.html

----------

Oh Mr. Asphalt,. Du Träumer!

Soviele FED-Leute wie momentan sprechen gab es zuvor auch noch nie!
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Alt 30.07.2003, 06:18   #7
tom911
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moin germa
moin @all

p.s @germa einige charts kann ich heute leider wieder nicht sehn : : die von der dresdner

Geändert von tom911 (30.07.2003 um 06:19 Uhr).
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Alt 30.07.2003, 06:39   #8
germanasti
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Nikkei nun -120 P.
Die neuen Shortpositionen von gestern beginnen nun doch zu wirken.
Ärgerlich diese anhaltenden Manipulationen. :


Tom:

Dresdner gehen ohne Probeme.
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Alt 30.07.2003, 06:51   #9
tom911
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Zitat:
Original geschrieben von germanasti
Nikkei nun -120 P.
Die neuen Shortpositionen von gestern beginnen nun doch zu wirken.
Ärgerlich diese anhaltenden Manipulationen. :


Tom:

Dresdner gehen ohne Probeme.
: komisch bei mir sehe ich nur im bild oben links ein rotes kreuz.
-hat wer eine ahnung was das schon wieder sein kann??????
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Alt 30.07.2003, 06:59   #10
delphin
Und noch nen schönen Tag
 
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Guten morgen Germa + all
__________________
Und noch nen schönen Tag
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Alt 30.07.2003, 07:00   #11
cetinje
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Guten Morgen


Kann auch nicht alle Charts sehen
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Alt 30.07.2003, 07:04   #12
Gert
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Zitat:
Original geschrieben von tom911
: komisch bei mir sehe ich nur im bild oben links ein rotes kreuz.
-hat wer eine ahnung was das schon wieder sein kann??????


Tom,

ich seh auch nur Kreuz
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Alt 30.07.2003, 07:14   #13
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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Nikkei nun -160 P.
Die Amis kämpfen dort heute um ihr letztes Hemd :



Tom:

Die Charts oben links sind von Comdirect & gibt es tatsächlich nicht mehr. Muss ich neue reinmachen. Fehlt momentan nur die Zeit dazu
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Alt 30.07.2003, 07:16   #14
germanasti
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Aktien Tokio im Verlauf nach Konjunkturdaten schwächer

Tokio (vwd) - Schwächer zeigen sich die Kurse am Mittwoch an der Tokioter Börse. Bis gegen 6.10 Uhr MESZ sinkt der Nikkei-225-Index um 0,9 Prozent bzw 84 JPY auf 9.750. Der Topix-Index reduziert sich um 0,5 Punkte bzw fünf auf 953 JPY. Nach Darstellung eines Beobachters sind die schwächer als erwartet ausgefallenen Daten zur japanischen Industrieproduktion teilweise für die Abschläge verantwortlich. Wie ein weiterer Teilnehmer erläutert, verläuft der Handel im Vorfeld der Quartalsberichte einiger Technologieunternehmen recht nervös.
vwd/DJ/30.7.2003/ps


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Klar, die unwichtige Industrieproduktion ist dafür verantwortlich

Gestern haben wir einen glasklaren Shortdeckel unterhalb von 10K gesehen & das wird heute intensiviert.
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Alt 30.07.2003, 07:18   #15
germanasti
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Mittwoch,
30.07.2003 US Rede Dallas Fed Research Direktor Rosenblum Woche 31

Uhrzeit: 18:30 (MEZ)
Ort: Washington, D.C.
Land: Vereinigte Staaten von Amerika
Uhrzeit vor Ort: 12:30
Beschreibung: Rede des Forschungsvorstandes der Dallas Federal Reserve Bank Harvey Rosenblum zum Thema Inflation vor dem National Economists Club

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Snow spricht heute auch noch.
Langsam wirds lächerlich so oft wie diese Buben ihren Mund aufmachen
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