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Alt 27.07.2003, 20:01   #1
germanasti
Fidelio der Hölle
 
Benutzerbild von germanasti
 
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 130.800
Posting 28.07.03: Technische Situation spitzt sich zu. In welche Richtung geht das Feuerwerk?

Als Einleitung für das heutige Thread könnte man praktisch unverändert den ersten Abschnitt des von letzten Montag nehmen, denn es hat sich in der Zwischenzeit absolut nichts am Markt- und Fundamentalgeschehen geändert. Firmen werfen mit dubiosen Q2-Zahlen & überzogen euphorischen Ausblicken um sich, während Wirtschaftsfront fast völlig stumm blieb & auch aktienmässig kaum Bewegungen zu sehen waren. Es sind eben alle im Urlaub & verharren tatenlos der Dinge, welche zwischenzeitlich vollzogen werden. Dem hat sich auch Allan Greenspan angeschlossen, was aber bitteschön keine neue Erkenntnis für generelle Marktanalyseumstellungen sein soll, sondern lediglich kurze Interventionsgeschreipausen sommerferienbedingt. Gell mein lieber User Pfandbrief? & so ganz bleibt er auch nicht aus dem Markt, wie man am Freitag wunderschön erkennen konnte. Waren die Indizies mittags noch nahe dem Kollaps, standen sie zum Handelsschluss direkt an der Ausbruchsmarke. Solch ein Dreh gelingt nur der FED!

Keine grösseren Trendsignale brachten die Konjunkturdaten zum Wochenschluss.
Auftragseingänge langlebiger Güter stiegen im Juni mit +2,1% zwar deutlich stärker als erwartet (+1,0%), doch war dies nichts als eine stinknormale Gegenreaktion auf die heftigen Verluste zuvor. Damit ist auch hier weit und breit kein Aufschwung zu sehen! Den gibt’s nur beim Bombenbau. Rüstungseingänge um gewaltige 16% hoch. Schlussfolgerungen daraus, was Amerika mit den vielen Bomben macht, darf jeder für sich selbst ziehen.
Etwas überraschend hingegen der 4,7%ige Anstieg bei den Neubauverkäufen Juni. Experten erwarteten einen Rückgang von 2,1%, was angesichts der Zinswende so auch ok gewesen wäre. Superillusionen bzw. absolute Konsumgier? Ich glaube eher es war noch ein wenig nachbrennen, zudem die gestiegenen Zinsen erst in den letzten beiden Wochen so richtig bei Immobilienfinanzierungen durchgeschlagen haben. D.h. im Juli muss es runter mit diesem Markt, ansonsten bedarf es einer Neuanalyse. Erneut kraftlos hingegen die Verkäufe bestehender Häuser mit einem Rückgang von 0,3%. Die Dinger braucht keiner, da Neuimmobilien mehr Kreditausschöpfungen bringen.
& weiter hoch gings mit dem ECRI. +10,7% nach +9,7% in der Vorwoche. Dies zeigt so richtig auf, wie gigantisch hoch die Liquiditätsflutung der FED momentan ist. Andere Wege als eine Hyperinflation sind somit gänzlich & mit 100%iger Sicherheit ausgeschlossen!

Ansonsten war die vergangene Woche konjunkturdatenmässig sehr mau. Lediglich die praktisch unveränderten Frühindikatoren Juni & eine weiterhin rezessive Phase bei den Chippies wurden veröffentlicht. Eine Aussagekraft darüber war aber gänzlich unmöglich. Amerika wartet weiterhin auf seinen Aufschwung, doch ausser im Gelddruckbereich ist davon auf breitester Flur nicht zu sehen. Da wird man auch noch ein wenig warten müssen, ehe u.U. bei einem positiven Börsenverlauf über den Herbst hinaus einige Investitions-updates getätigt werden. Grösseren Ausmasses wird dieser allerdings genauso wenig sein wie nachhaltig!
Ein Zwischenaufschwung scheint irgendwann in mittlerer Zukunft in Sicht, aber momentan noch nicht existent! Umso amüsanter, wie nun nach Greenspan auch der Finanzminister John Snow aus seinem Loch gekrochen kam & aller Welt verkündete, dass er aktuell sehr positive Signale von der Wirtschaft vernehmen könnte. Was sehen John & Allan, was wir nicht sehen? Oder andersrum gefragt: Warum geht man nicht näher ins Detail? Damit sind es nämlich die tupfengleichen Kloparolen haltloser Art wie von zahllosen Analysten in den letzten Wochen ausgegeben. Alles nur verzweifelte Durchhalteaufrufe, da nichts nachhaltiges kommt!

Keine Veränderungen gab es bei den weiteren Q2-Zahlen-Veröffentlichungen der US-Unternehmen. Zu Wochenbeginn kamen positive Meldungen von Chippies, welche ihre Gewinne und Umsätze minimalst steigern konnten, ehe von Investitionen abhängige Unternehmen teilw. bitterböse Gewinn- und Umsatzrückgänge hinnehmen mussten. Übergeordnet verlief dies bei beiden Gruppen exakt im Rahmen der Vorgaben bzw. den berühmte Penny darüber, was einmal mehr ein Ergebnis extremst niedriger Erwartungen war. Lässt man diese Weg, tut sich alles andere es als ein aufschwungfreundliches Bild auf, wie es von allen Analysten gezeichnet wird, sondern ein weiteres hochrezessives Quartal, dass lediglich aufgrund der Dollardruckerei Greenspans & weiteren Verschuldung im ungebrochenen Wachstumstrend bleibt. Mit Eigenleistungen hat dies aber wirklich nichts mehr zu tun! Egal, denn die Masse passt sich sehr schnell an neugeschaffene Illusionen an, wie der bisherige Veröffentlichungsverlauf wunderschön aufzeigt. Gaben die Unternehmen zu Beginn noch sehr schüchtern ihre eigentlich destrasösen Ergebnisse bekannt & blickten sehr verhalten in die Zukunft, kam wie am Schnürchen gezogen jeden Tag mehr Mut auf, bis letzte Woche die niedrigsten Erwartungen von Firmenchefs als grossartige Siege gefeiert & voller Euphorie in die Zukunft geblickt wurde. Entsprechend nach oben gesetzt wird nun die Erwartungshaltung der Analysten in den kommenden Wochen. Doch wehedem es steht uns nun ein düsteres Sommerquartal an. Dann ist die nächste Gewinnwarnungswelle Ende September kaum mehr zu umgehen. Noch ist es aber nicht soweit & sollte sich der technische (!!!) Zwischenaufschwung fortsetzen, bekommen auch die von Investitionen abhängigen Firmen einen kleinen Gegenschub. Ob dies allerdings ausreicht um die jetzt schon extrem hohe Börsenbewertung auszugleichen, dass darf mit 100%iger Sicherheit bezweifelt werden!
Näher erwähnt sei ganz kurz noch Amazon, da diese Firma neuerdings als Mutter des nächsten Aufschwungs gilt. Unverständlich, denn auch in Q2 wurden hier Verluste ohne Ende produziert, obwohl die Fundamente scheinbar felsenfest stehen. Doch woher soll Amazon auch Gewinne machen, wenn man Waren zum Einkaufspreis verkloppt & obendrauf Gutscheine ohne Ende unters Volk bringt? Hier lautet die Unternehmensstrategie glasklar Umsatzwachstum ohne Blick auf die Gewinne. Eine Situation, die man bereits im Jahr 2001 abgeschafft hatte, nachdem immer mehr Firmen in die Insolvenz getrieben wurden. Ergo ist die Amazon-Situation einmal mehr der Beleg, welche haltlose Bullensituation der Markt momentan einnimmt. & damit steht diese Firma nun wieder ganz weit oben auf der Liste potentieller Insolvenz-Kandidaten, auch wenn dies momentan selbst die härtesten Bären nicht glauben. Time will tell! Auf der steht AOL Time Warner bekanntermassen schon seit langer Zeit & was da letzte Woche so alles raus kam mit Mauscheleien bei Neuverträgen und internen Buchungen, muss man sich fragen ob das nicht noch firmenübergreifend wird.

Erneut lt. Plan war der Verlauf des Dollars zum Euro. Bereits zu Wochenbeginn konnte man deutlich erkennen, dass ein neuerlicher Abrutsch unter wichtige Chartmarken trotz umsatzschwacher Sommerferien nicht möglich ist. Zu heftig war zuvor die Korrektur, als dass ausländische Investoren das von Greenspan inszenierte niedrigere Niveau nicht für neue Transaktionen aus Amerika raus nutzen würden. Dazu kamen noch die dubiosen Q2-Zahlen mit deren lächerlich niedrigeren Erwartungen, sowie Gerüchte um Anleihenverkäufe der EZB & ruckzuck war eine neue Verkaufspanik vorhanden. Der Euro freute sich & machte damit exakt das, was ihm die alternative Charttechnik vorgegeben hat. Dementsprechend sollte es nun auch nicht sofort senkrecht weiter nach oben steigen, sondern eine ausgeprägte Bodenbildung den nächsten grossen Dollarcrash im Herbst oder Winter vorbereiten, insofern aus solch einer Gegenbewegung nicht die totale Verkaufspanik ausbricht. Damit muss leider aufgrund der pechschwarzen Zukunftsaussichten Amerikas u.U. gerechnet werden. Der sofortige Vollzug ist aber eher unwahrscheinlich, zudem Greenspan mit absoluter Sicherheit so schnell den Interventionslöffel nicht auf den Boden werden wird!
Völlig anders die Dollarentwicklung zum Yen. Hier sorgten wohl noch nie gesehene Interventionen der FED für einen kräftigen Anstieg, mit dem man offensichtlich versuchen will den charttechnischen Gau beim Yen einzuleiten. Doch eine Eigendynamik ist während des gesamten Zeitraums niemals entstanden, so dass man davon ausgehen kann, dass japanische Investoren massiv an Greenspans Aktionen Kapital von Amerika ins heimische Land transferierten. Trotzdem darf man diese Massnahmen nicht völlig ausser acht lassen, denn nicht Dollar/Euro ist die weltweite Leitwährung, sondern Dollar/Yen! Mit diesen künstlichen Bewegungen kam übrigens erneut die Massenmeinung auf, nicht FED sondern BOJ hätte diese Aktionen vollzogen. Schon erstaunlich wie lange sich die Menschen einen Irrglauben auferlegen, der nachweislich so überhaupt nicht abgelaufen ist.

Kaum Veränderungen meldete Investors Intelligence. Bullenquote leicht runter von 57,4 auf 55,2%, während Bären von 17,0 auf 19,8% stiegen. Damit bleibt die Euphorie ungebrochen erhalten & erinnert nahezu tupfengleich an den 1987er-Verlauf. Demnach müsste es in den nächsten Wochen dort kräftig bärisch werden, als Vorindikator für einen Crash.
Trim Trabs fehlt schon wieder. So langsam nervt es mit diesem Schlamperladen !!!
Minimal abgenommen haben die Geldmengen in der ersten Sommerferienwoche. Damit scheint sich die Möglichkeit zu bestätigen, dass auch Allan Greenspan seinen wohlverdienten Sommerurlaub angetreten hat & den Märkten bei vorgefertigten Stützungskäufen an bestimmten Märkten ihren eigenen Lauf lässt. Mit dieser Veröffentlichung wurde gleichzeitig der Vorwochenzuwachs von 49 auf 66 Mrd. Dollar erhöht. D.h. im Juni sind fast 200 Mrd. neuer Dollarblüten gedruckt worden, welche als Abdeckung für Derivatepositionen einen Gegenwert von rund 2 Billionen Dollar haben. Das in einem einzigen Monat !!! Betrachtet man sich dabei die nur querlaufenden Börsen, wird erst deutlich welche Verkaufspanik seitens ausländischer Investoren in Wirklichkeit vorherrschte. Doch Allan kriegt sie alle, denn er lässt keinen Crash zu!
„Moderate“ 19 Mrd. Dollar lagen im open market. Dies könnte eine Bestätigung zur Fortsetzung des Sommergegurkes & somit weiter leicht fallenden Geldmengen sein. Geld gedruckt wird aber trotzdem immer noch!

An den Börsen war es neuerlich nur ein planloses Geschiebe, womit die 7. Gurkenwoche in Folge vollzogen wurde. Dies zu Beginn lt. Geldmengenentwicklung mit gigantischen Abverkäufen & später von Woche zu Woche weiter nachlassender Umsätze und Volatilität, bis die Märkte nun praktisch auf der Stelle treten. Viel mehr braucht man eigentlich dazu nicht schreiben, vor allem da die wahren Hintergründe insbesondere der letzten Woche vollkommen unklar sind. Aktienumsätze waren im Gurkenmodus querlaufend, während Futurevolumen vor allem in Intradayphasen gigantisch hoch war. Ist dies die Handschrift Allan Greenspans, der unvermindert an einer neuen Haussewelle arbeitet, jedoch aufgrund bereitgestellter Rekordmengen im Ask verhindert wird, oder sehen wir eine klassische Sommerferienphase mit vorgegebenen unteren Begrenzungen der FED, innerhalb dieser einige Hedge Fonds Lemminge hochprofitabel auf- und abwärts jagen? Permabären werden unvermindert Allan sehen, während einige Indikatoren durchaus für das Hedge Fonds Gegeigel sprechen. Irgendwo in der Mitte wird die Realität liegen, denn so ganz aus dem Markt ist die FED mit Sicherheit nicht. Vor allem am Freitag abend war die Marktbewegung glasestklar ein Werk Greenspans, denn kein freier Markt hätte es geschafft zum Wochenabschluss 5 Stunden lang im 45-Grad-Fed-Winkel hochzurennen! Allan weiss um die Chancen, welche er gnadenlos ausnutzen wird!

Getreu diesen Tatsachen kann man auch die nächsten Tage anpacken. Schiebezonen sind lt. unten stehender Charttechnik unvermindert intakt & solange sich daran nichts ändert, haben Spekulationen über das darüber hinaus kaum etwas in den Hirnen verloren. Allerdings könnte nun ein Ende des Gegurkes absehbar sein. Mit 7 Wochen quer ist eine historische Zeitgrenze zur nächsten Trendaufnahme erreicht, was von den steigenden Dreiecken bzw. zusammenlaufenden Keilen und vor allem rapider Umsatzschwund beim DOW deutlich bestätigt wird. Theoretisch müsste Ende dieser Woche, bzw. spätestens in der Kommenden eine Auflösung zum Start der nächsten Trendphase erfolgen. Das würde zum nahestehenden Monatswechsel fast taggenau passen. Völlig offen ist dabei die nächste Richtung. Mit Greenspan illusorisch up ist genauso möglich wie ein inszenierter Abverkauf, um den traditionellen Herbstcrash in die umsatzlose Zeit vorzuziehen. Angesichts dieser könnte zur vollkommenen Lemmingsveräppelung sogar noch ein deftiges false break direkt an die Keile vollzogen werden, was zeitmässig bereits ab heute starten kann. Hierzu passt auch der Monatswechsel lt. Vergleichen der letzten 2-3 Jahre wunderschön. 10-15% Potential sind in beide Richtungen vorhanden, denen ein 4-6%iges false-break-Potential zuvor geht. Schaun mer mal welche Richtung eingeschlagen wird.

Der kurze Blick auf den 1932er-Vergleich:

Unterkante des ehemaligen Aufwärtstrend will weiterhin nicht so richtig aufgegeben werden. Die nächsten Tage sollten zeigen ob nur ein mehrfaches Pullback daran, oder hochdynamische Rückkehr. Glatte 100 P. Potential könnte diese Entscheidung nach sich ziehen.

Neben Aktien gilt es weiterhin alle Blicke auf die Hyperinflationsindikatoren Erdöl und Zinsen am langen Ende zu richten. Beide sind nun in einer Entscheidungszone zwischen stinknormalem Pullback, im Anschluss an dieses zumindest vorläufig eine Rückkehr ins Normalmass erfolgen kann, oder Ausbruch & damit eine wirtschaftsmordende Inflationsrallye! Der hohe Erdölpreis knabbert bereits jetzt am eh kaum existenten Wirtschaftswachstum, während die explodierten Zinsen Woche für Woche weniger Refinanzierungen im Immobiliensektor bedeuten. Im Grunde wäre dies sogar ok, denn Inflation bedeutet ein gesundes Wirtschaftswachstum & in diesem Fall nächste anhaltende Hausse. Nur hat Amerika kein Wachstum, sondern eine von der FED inszenierte Gegenbewegung bei massloser Übersättigung des Konsummarktes und vor allem historisch hoher Überschuldung. Der Pfad zwischen weiterem durchwutschteln & Totalzusammenbruch Amerikas ist nun wirklich verdammt eng. Ein Fehltritt & alles ist dahin! Diese Gefahr wird von ausländischen Notenbanken auch exakt so bestätigt, denn diese verkaufen seit einigen Wochen amerikanische Staatsanleihen ohne Ende!

Eine „Endlösung“ scheint es bei der IG Metall gegeben zu haben. Zwickel tritt vorzeitig zurück & der Versager Peters beerbt ihn doch, was einmal mehr aufzeigt wie Missraten die Führung dieser Gewerkschaft schon seit vielen Jahren ist. Wie kann ein Mensch neuer Vorsitzender werden, wenn er hauptverantwortlich dafür ist, dass die IG Metall vor wenigen Wochen erstmals seit 55 Jahren einen Streik erfolglos abbrechen musste. Sowas gibt es wirklich nur in Gewerkschaftsdeutschland !!! Als Folge davon sollte nun eine weitere Austrittswelle vollzogen werden, denn Peters hat zu tiefe Narben in des kleinen Gewerkschaftlers gelassen, als das sie ihm dieses Amt nun akzeptieren können. Damit heiter weiter mit dem Plan zum deutschen Bürgerkrieg, wofür solche Aktionen der ideale Nährboden sind in einer so schweren Zeit!
Bald zurücktreten sollte auch der Brite Tony Blair, denn die Dubiositäten um den dubiosen Selbstmord des Waffenexperten Kelly werden nun zu gross, als das sich Tony noch des Vorwurfs freisprechen kann, er habe nicht gemauschelt mit den irakischen Massenvernichtungswaffen, die es nun eh nachweislich nie gegeben hat. Ein Rücktritt scheint somit schier unumgänglich, was dann als direkte Folge auch für US-Präsident Bush gelten muss, denn dieser Bub hat genauso mit einer Lüge tausende von unschuldigen Menschen opfern lassen. Nur ist Amerika keine Demokratie sondern Diktatur, weshalb dieser Rücktritt praktisch völlig ausgeschlossen ist. Hier darf man jetzt schon gespannt sein, welche Inszenierung Bush in 2004 zu einer Verlängerung seiner Amtszeit verhilft. Auf normalem Wege wird er nämlich kein Präsident mehr bleiben. Das zeigen die neuesten Umfrageergebnisse deutlich. & das wäre auch besser so, denn die internationalen Anspannungen bzgl. der Machenschaften Bushs nehmen langsam brandgefährliche Formen an! So glauben lt. einer aktuellen Umfrage 19% der Deutschen, dass die amerikanische Regierung hinter dem Anschlag vom 11.09.01 steht. Gar 68% sind der Ansicht, dass die wahren Details dieses Akts noch nicht veröffentlicht wurden. Dies ist ein glasklares Stimmungsbild, welches der Ami wohl mit Sicherheit nach Abschluss der weltweit strategischen Positionierungen seiner Truppen gegen uns verwenden wird! Darum beten wir alle, dass im Oktober 2004 die Amtszeit von G.W. Buch enden wird & sein Nachfolger dafür sorgt, dass Amerika untergeht ohne die Restwelt vorher zu eliminieren.


Wöchentlicher Trendcheck der Leitsterne:

ARMS:


Dank der bullischen Spitzen untenrum weiter gesunken der ARMS, womit die indikationslose Seitwärtsphase 0,80 vs. 1,30 unvermindert intakt ist. & solange es darin bleibt, ist dieser Leitstern kaum einer Beachtung mehr wert.

Treasury:


Treasury vollzog direkt zu Wochenbeginn mit einer weiteren ultraheftigen Kerze den Schub in die anvisierte Zielzone 50-52. Dort begann ein planloses Gegurke, dass bis heute keine Auflösung & damit nächste Trendrichtung brachte. Abwärts wäre ein Sturz bis an die Mittelachse der längerfristigen Umkehrformation bei rund 47 denkbar. Dies wäre gleichzeitig auch ein bildhübscher rechter Henkel. Aufwärts 52 durch & ruckzuck ist Potential bis ca. 54. Ein Schub darüber binnen der nächsten 4-6 Wochen sollte die US-Wirtschaft in allergrösste Bedrängnis bringen.

In folgendem Chart (bitte anklicken) sieht man wunderschön, dass der aktuelle Monstermove lediglich die Vorbereitung auf noch etwas viel viel grösseres ist, nämlich der Hyperinflation:
http://www.arcor.de/palb/alben/35/2...13463633936.gif

Phlx. Bank Index:


Keine Abverkaufschance wurde dem Banken-Index gegönnt. Dieses Segment präsentiert den Zustand des amerikanischen Kapitalsystems & wird deshalb logischerweise bis aufs allerletzte Messer verteidigt. Dementsprechend wird man hier in Zukunft die wohl deutlichsten Signale erhalten, sobald die FED das Kampffeld erfolglos verlassen muss.
Pullbackzone 905-915 P. wurde fast vollständig ausgenützt. Kommt nun down, ist 880 P. das Sell mit grossem false-break-Bereich bis 860 P. Darunter könnte ein mittelschwerer Erdrutsch vonstatten gehen. 925-930 P. nächster Ausbruch zu weiteren masslos überzogenen Bullenillusionen.

Chip-Index SOX:


Wunderschön an der GD50 konsolidiert haben die Chippies, was den Index in seinen Grundelementen sehr bullisch gestaltet. Doch wenn weiter up, muss dies nun sehr schnell erfolgen. Ansonsten droht irgendwann doch der Durchbruch & dann werden genügend Hedge Fonds mit neuen Shortpositionen für eine gewaltige Intensivierung sorgen!
410-420 P. weiterhin Ausbruchzone, ehe danach rein theoretisch (!!!) gedacht bis zu maximal 505 Aufwärtspotential bestehen. 375 P. SELL. Anschliessend warten mit 350 & 330 P. zwei sehr starke Bremspunkte.

Transport-Index:


Der Transportindex vollzog den bullischsten Verlauf, denn dieser konnte zum Wochenabschluss mit neuen Verlaufshoch den nächsten Ausbruch vollziehen. Zwar alles andere als signifikant, doch bereits eine Bestätigung heute reicht aus um jede Menge neuer Illusionen freizusetzen. Ob er seiner Funktion als Vorläufer für den DOW treu bleiben wird? Man sollte dazu aber den heftigen Tagesschub von Anfang Juli rausnehmen, denn dieser ging einzig auf die Kappe einer Grossfusion!
2650 P. nun der Ausbruch mit momentan noch nicht näher zu definierendem Aufwärtspotential. 2520 P. leichtes Sell, dass nach Gap-Schluss bei rund 2470 P. massivst verstärkt wird.

Utilities-Index:


Ganz unten blieben hingegen die Utilities, was angesichts der trüben Konjunkturaussichten & immer destrasöseren Meldungen aus dem Pleitestaat Kalifornien auch nicht sehr überraschend ist. Die Wahrheit sind schlichtweg keinen Aufschwung sondern eine weiterhin existente Hölle vor!
235 P. das grosse Sell, was in den letzten Tagen mit allen Möglichkeiten verteidigt wurde. Ein Rutsch darunter könnte bei ca. 230 P. heftigste abwärtspotential bestätigen. 245 P.l Rückkehr in gefahrlosere Gefilde mit neuem Buy auf 250 P.

COT-Daten:


Weiterhin mit dem Drang zur Überwindung der 10.000er Marke sind die big boys beim DOW. Dieser verharrt auf rekordverdächtigem Longniveau. Dafür wurden die Shortpositionen beim mittelfristigen Indikator S&P deutlich abgebaut, was bislang aber noch ohne Trendverwerfungen erfolgt. Dabei stört der zeitgleich vollzogene Dreh auf long beim S&P mini massivst. Euphorie bei gross und klein war nämlich in der Vergangenheit noch niemals gut, siehe z.B. 1987!
Gold bekam deutliche Short-Daumenschrauben, was das Szenario einer letzten (?) Konsolidierung unterstützt. Mittelfristig sollten die Blicke jedoch weiter nach oben gehen, denn Silber vollzog diesen Weg nicht.
Erneut massiv an Vertraue im heimischen Land verloren hat der Dollar. Da baut man offensichtlich für etwas ganz ganz grosses vor!
Gleiches gilt für die Zinsen am langen Ende. Die Luft wird kurzfristig einfach zu dünn. Vll. hängt es mit der nächsten Notenbanksitzung zusammen, welche lt. 30 day FED-Funds eine weitere Zinssenkung aufweist.
& fast ein Dreh zurück in Long beim Erdöl. Sehr schön, denn damit sollte sich das Szenario eines letzten down vor dem endgültigen Ausbruch wahr werden. Dieser bereits jetzt bzw. im August, ehe ab Herbst ein Ölpreis bei 40 Dollar keine Utopie mehr ist.

Das denkt unser User HIRSE zu den COT-Daten:
Der neueste CoT-Report vom 22.07.2003 zeigt an, daß die Jagd auf die
Bären beginnen kann.

Betrachtet man anhand der Schlußkurse der Dienstage der letzten Wochen
die Kursveränderung im Dow Jones, dann lautet die Zahlenfolge ab dem 24.6.

9068-9002-9186-9091-9107

Per Saldo haben sich die Kurse im Dow Jones also nur marginal verändert.

Die Positionsveränderungen der Coms per Saldo lauten dazu:

6995-7994-8084-13051-13351

Eine ganz ähnliche Kette ist auch im S&P 500 erkennbar, dort lautet die
Zahlenfolge für den S&P 500

980-980-1006-999-985

sowie der Positionssaldo (alle Zahlen negativ)

-52.447; - 45.249; -44.929; - 39.911; -30.924

Es wird deutlich, daß seit dem 24.6. die Preise in den Indizes stabil
blieben, die Commercials aber die weitere Zukunft deutlich positiver
einschätzen, wobei die großen Veränderungen in den Aktienindizes in den
letzten 2 Handelswochen zustande kamen, so daß ein Ausbruch aus der
preislichen Konsolidierung nach oben unmittelbar bevorsteht.

Dabei ist eine Divergenz bei der Positionierung der Coms erkennbar
zwischen dem Dow Jones und dem S&P 500. Die Coms besitzen im Dow Jones
eine deutliche größere Longposition als z.B. Anfang März 2003 vor Beginn
der Rally, während sie im marktbreiten S&P 500 ihre damalige Per Saldo
Positionierung von lediglich 11k short nicht einmal annähernd erreichen.

Diese Divergenz zwischen Dow Jones und S&P 500 dürfte eine finale
Euphorie an den Aktienmärkten erzeugen, da der Dow Jones der
meistbeachtete Index der Welt ist und sich zudem "etwas leichter
anschieben" läßt, da er nur ca. 30% der Marktkapitalisierung des S&p 500
ausmacht. In der Sprache der Elliott Waver bringt die finale Welle 5 in
Kürze (deutlich) neue Hochs beim Dow Jones mit Blickrichtung auf die
große runde 10.000.

Am deutlichsten wird die bevorstehende Euphorie zudem an 2 Preischarts
im Vergleich zur Positionierung der Marktteilnehmer.

Im Dow Jones sieht das Spiel zwischen "Hase und Igel" bzw. Coms vs.
Großspekus so aus, daß die Großspekus deutlich größere Shortpositionen
haben als an sonstigen Preistiefs, die jeweils nach ca. 20%igen
Preisstützen zustande kamen.



Im S&P 500 (bei aggregierter Betrachtung) haben die Großspekus erst zum
dritten Mal eine deutlich negativere Einschätzung zum Markt als die Coms
in der gesamten Baisse seit 2000.
Das erste Mal war kurz vor dem Preistief im Oktober 2002, das zweite Mal
vor dem Preistief im März 2003.



Was in diesem Report zudem noch deutlich zum Ausdruck kommt, ist die
deutlich negativere Einschätzung der Coms zum US-Dollar, die hier in den
letzten Wochen noch massiv long im US-Dollarindex waren. Hervorzuheben
an dieser Stelle ist weiterhin der Schweizer Franken, wo die Coms eine
Longposition auf einem Einjahreshoch haben.

Trotz des starken Zinsanstieges in den USA gibt es bis dato der
Commercials noch kein starkes Handelssignal.

An den "Randmärkten" erscheinen Sojabohnen, Korn und Kaffee interessant
und beobachtenswert.

Die Coms sind in Sojabohnen auf einem 3-Jahresrekordniveau long und
preislicher Support ist ebenfalls da und Korn liegt ebenfalls auf einem
3-Jahresrekordniveau long. Im Kaffeebereich nähern sich die Coms wieder
ihrem 5-Jahresrekordniveau auf der Longseite und der Preischart zeigt
ein zweites leicht höher gelegenes Preistief.

Kurzfazit: Steigende Aktienkurse ante portas und der Dow Jones dabei im
"Gelben Trikot"- ich bin gespannt, mit welchen Nachrichten diese
unterlegt werden.



Wöchentlicher Trendcheck Japan:

Nikkei:



Die dritte Gurkenwoche in Folge vollzog Japan. Sowohl fundamental gab es keine weltbewegenden Meldungen, wie auch börsenmässig existente Schiebezonen nicht durchbrochen wurden. US-Banken kloppen dort obenrum, während an Konsolidierungsmarken jede Menge Kapital nach einer Anlage sucht. Entsprechend hochgesund niedrig die Rückgänge, während in jedem Anstieg sofort wieder rekordverdächtiges Volumen ist. Ob so eine Konsolidierung auf allerhöchstem Niveau vor dem endgültigen Ausbruch ausschaut?
Frmenmässig eröffnete Sony den Zahlenreigen des abgelaufenen Quartals & enttäuschte nach aussen hin mit einem 98%igen Gewinnrückgang gewaltig. Doch war dieser bereits angekündigt und sagte eigentlich nichts anderes darüber aus, als das nun auch die Japsenfirmen bereit sind ihre jahrealten Leichen aus dem Keller zu räumen. Eine sehr löbliche Entwicklung, die bei weiterem Wirtschaftswachstum ruckzuck wieder zurück in die Gewinnzone führt & dann in vollen Zügen! Dies sind Vorgänge, welche die Banken aufgrund ihrer extrem hohen Schuldenlast leider nicht vollziehen können. Das ist aber auch nicht nötig, da mit weiter steigenden Zinsen, Nikkei und vor allem Yen soviel Geld nach Japan fliesst, dass diese als Erstversorger und Verteiler in 100%igem Umfang davon profitieren. Da wird die Welt noch grosse Augen machen, wenn aus einer mausetoten Resona ruckzuck wieder ein Weltkonzern wird, welchem dann die Anleger voller Euphorie ihr Kapital zutragen. Reine Psychologie eben.
Im Trend bleibt auch die Deflation. Grossraum Tokio meldete mit –0,4% den 45. Rückgang der Verbraucherpreise in Folge. Das ist ok so, denn inflationär kann etwas erst werden, wenn die Grundvoraussetzungen dafür erschaffen sind. & diese heissen starker Yen und starke Börsen! Dann sehen wir die 45 Preisrückgänge mit 10-12 Anstiegen komplett ausgebügelt.

Technisch war es eine erfreuliche Woche. Kollaps konnte umsatzlos bei 9450 P. gestoppt werden & mit der ersten Gegenbewegung ein kleines Standbein geschaffen werden, dass den Wochenchart immer mehr zu einer kurzen Bullflag vor dem nächsten sehr heftigen Aufwärtsimpuls aufzeigen lässt. 9500-9450 P. könnten dazu nochmals angetestet werden, ehe dann ein Schub über 9850 P. erste Kaufsignale bringt. In etwa dort liegt auch das kurzfristige Pullback-Potential. Darüber 10K-Hürde, ehe nächste Ausbruchszone 10.250-10.350 P. wartet. Darüber ist ein sehr heftiger Impuls auf 11.000-12.000 P. zu erwarten. Abwärts wartet die erweiterte Korrekturphase 9250-9350 P. Darunter Blitzabverkauf auf 8850 P. möglich. Darunter muss die ganze Rallye in Frage gestellt werden. Hoffen wir das Beste, vor allem für die 1.000 P.-Kerze!


DOW 60-Minuten-Chart:


Schöne Illusionen wurden im Stundenchart aufgebaut, die aber technisch vollkommen in Ordnung gingen. Wir sahen zu Beginn das Wunschtief bei 9085-9070 P., ehe sich der Markt dann entschloss dieses als bullischen rechten Henkel anzusehen. Dieser wartet nun auf Bestätigung oder klassischem Mehrfachtop, denn Ausbruch bei 9280 P. wurde nicht vollzogen. Damit könnte ein weiterer Henkel zur anschliessend folgenden Entscheidung ausgebildet werden.

9190-9175 P. Zielzone für diesen Henkel. Anschliessend Entscheidung bei 9240/9250 P. ob bull-mode mit ausbruch 9280 & Bestätigung 9320 P. oder Trendbruch unter 9075 P.
Schub direkt zu Beginn bringt ebenfalls bei 9320 (vll. auch erst 9340 P.) Ausbruchsbestätigung.
& übergeordnet bleibt es wie gehabt bei der Schiebezone 9030 vs. 9280 P. Legt man Lineal in Aufwärtstrend, wären es 9110 vs. 9420 P.
MACD schon wieder fast ganz oben, wo die Stochastik bereits gnadenlos festklebt. Insofern kein nachhaltiger Trend, schreit dies geradezu nach einer Korrektur.

DOW 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:



Auch im Tageschart sieht man sehr schön, welche Inszenierung am Freitag abgehalten wurde. Diese zwar wegen gehaltener GD50 völlig konform, doch wer soll schon abends so kurz vor dem Wochenende & innerhalb der Sommerferien diese Kaufkraft entwickeln? Es war vielmehr so, dass Orderbuch im Ask extrem dünn gesäht war, so dass sich Greenspan diesen Schub nicht nehmen hat lassen!
Damit ist das steigende Dreieck unvermindert intakt & steht nun wohl kurz vor seiner Auflösung. 9030 vs. 9420/9450 P. die Begrenzungen im Grossen & 9060 vs. 9320 P. im kleinen Rahmen. Zur Nachhaltigkeit müssen noch 60-70 P. für false break dran & der nächste grosse Schub kann beginnen. Dann wird sich sehr schnell die Frage stellen, ob 4-5% weiter eine Falschrichtung festgestellt wird & es genauso schnell in die komplett andere Richtung rennt. Sehen wir einen Schub hoch, ist wohl im Bereich 9960-10020 P. vorläufig Ende mit dem Boom. Der Markt möchte ganz kurz der 10K-Marke guten Tag sagen, bekommt dann aber so richtig viel Herzrasen. Abwärts ist 8850-8820 P. der Fehlbereich, ehe es wohl sehr schnell zum Kollaps gen 8620-8550 P. kommt.


Wochenchart mit dem 4. weissen Candle in Folge. Diese sind aber so klein, das es regelrecht nach einer Eliminierung bis 8850 P. schreit. Allerdings könnte es auch eine wunderschöne Untertasse werden. Damit leider keine konkreten Trendsignale möglich.

S&P 500 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:



Fast tupfengleiche Situation beim S&P. Auch hier ein ständiges Abprallen an der steigenden GD50. Allerdings schaut die Formation nicht so gurkenmässig, sondern mit inverser SKS sogar recht bullisch aus. Dazu passt auch der seit 1,5 Monaten stetig sinkende MACD. Wunderschöne Enthitzung bei Seitwärtsgegurke! Man muss abwarten inwieweit sich das Freitags-Reversal nur als Gegenbewegung oder nächsten Rallyebeginn herauskristallisiert. 1-2 Wochen wären auch hier noch möglich bis zur Auflösung. Dies dann zum Schluss aber in einer extrem engen Range. Fast schon zu eng.

1010-1020 P. weiterhin der ausbruchsbereich mit hammerharter Widerstandszone auf 1030 P. diese könnten das false break wie beim DOW eben beschrieben bringen. Darüber verdammt viel grün.
975-980 P. Sturz unter GD50. Dann entscheidet Nackenlinie der mehrjährigen SKS bei 960-940 P. ob Dreh oder weiteres abgleiten gen 910 P. Falls letzteres, wird es im Herbst wohl nicht mehr die Kraft für ein neues Überdrehen der Bullen geben.
& 995-1005 P. wie gehabt Dreh- und Angelbereich im ultrakurzfristigen Zeitfenster.


Wochenchart mit dem 7. Candle in Folge absolut quer. Sowas kann man auch eine Indikatorenbereinigung auf allerhöchstem Niveau nennen!

Nasdaq100 3-Jahres- und 6-Monats-Chart & Vergleich mit 1929:



Im Aufwärtstrend bleibt die Nasdaq, innerhalb diesem letzte Woche ein ähnlicher Zwischenboden ausgebildet wurde wie zuletzt Ende Juni. D.h. rein theoretisch könnte der nächste Hausseschub bereits am Freitag gestartet sein. Nun ein weiterer grüner Tag & MACD gibt mit Buy eine grosse Bestätigung dafür ab. Endgültig wird diese aber erst mit neeun Hochs, sprich über 1320 P.

1275-1295 P. Dreh- und Angelzone.
Darüber 1310/1320 P. zum Ausbruch mit nächstem Nahziel irgendwo bei 1380 P.
Darunter wartet weiterhin die Zone um 1220 P. herum auf einen GD50-Test. Trendbruch hat Ziele 1140 oder 1090-1075 P. zur Folge. Kraftentwicklung wird dann zeigen inwieweit möglich.

DOW Gegurke mit möglichem false break. S&P bullische Konsolidierung & Nasdaq unvermindert im Aufwärtstrend, innerhalb dem am Freitag die nächste Rallye gestartet sein könnte. Ganz selten erlebt man diese Situation, dass alle drei Indizies völlig unterschiedliche Schlussfolgerungen zulassen! Wer mag scih da soweit aus dem Fenster lehnen & nun einen konkreten Weg vorhersagen?

TEC-DAX


TEC-DAX kämpft weiterhin mit der grossen Kaufmarke 450 P., obwohl er dort nun mehrmals drüber war. Ein weiterer Beleg, welches Interesse diesem Index noch gewidmet wird, nämlich so gut wie gar keines mehr!

Euro/USD 2-Jahres- und 3-Monats-Chart:


Gold 2-Jahres- und 3-Monats-Chart:


Der Euro durfte letzte Woche den Weg einer gesunden Gegenbewegung einlegen, die dank der heftigen Mittwochskerze den Boden bei 1,1040-1,1060 immer nachhaltiger erscheinen lässt. Trotzdem ist es lt. Technik & Psychologie nur ein erster Aufwärtsschub innerhalb einer ausgeprägten Bodenbildung und noch kein nächster Megamove. Dieser sollte frühestens Ende September / Anfang Oktober, vll. aber auch erst zum Jahreswechsel bzw. Anfang 2004 mit neuen historischen Hochs vollzogen werden. Zu 100% darauf zu setzen wäre aber mehr als vermessen, denn die wirtschaftliche Situation Amerikas hat sich dank der extremsten Gelddruckerei Greenspans nun so massiv verschlechtert, dass ein sofortiger Euro-Spurt auf 2,40 keine Übertreibung sondern immer noch weit unterhalb des fair values liegen würde. Die Chance dazu ist auf Mehrwochensicht allerdings nur im Promillebereich anzusiedeln. 1,1540-1,1560 die grossräumige Pullbackzone, welche am Freitag punktgenau angesteuert wurde. Damit könnte lt. Technik dieser Impuls zuende gehen & wir sehen einen schnellen Absturz auf 1,1240-1,1280 oder gar senkrecht weiter gen 1,1040-1,1060. Vorher eine Erweiterung bis 1,1640-1,1660? Darüber muss man sich ernsthafteste Gedanken um das Seitwärtsszenario machen. 1,1340-1,1380 im ultrakurzfr. Zeitfenster eine erste Drehzone.
Genauso sauber lief die Gold-Gegenbewegung ab, die wie anvisiert squeeze-artig und praktisch punktgenau bis knapp an die 370er-Marke heran führte. Gleiches gilt für den Gold-Index HUI, der mit einer abenteuerlichen Rallye das vorläufige Ziel 175 P. fast erreichte. Minimales Restpotential besteht somit noch, ehe der nächste Konsolidierungsteil anstehen sollte. Diese ist mit 355-352 Dollar auf SK-Basis allerdings nicht mehr sehr ausgeprägt. Dort 1-5 Wochen unvolatil quer und ein deftiger Schub gen 380-385 Dollar bringt dort die rechte Henkelbildung zum nachhaltigsten Ausbruch in den letzten Jahren. Ob diesen Wünschen gerecht werden wird? 367-372 Dollar nächste Zielzone. Darüber muss man sich neue Gedanken um die Schiebezone machen. Abwärts wie angesprochen 355-352 Dollar Konsolidierungsziel. Darunter wären auch 348/347 Dollar kein Beinbruch, ehe man untenrum neu analysieren muss.


Termine heute:
• 11:00 - ! DE ifo Geschäftsklimaindex Juli
• 15:30 - EU EZB Ausschreibung 2-Wochen-Refi-Zinstender
• 17:00 - US Ankündigung 4-wöchiger Bills
• 19:00 - US Auktion 3- u. 6-monatiger Bills


Happy trades...
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Alt 27.07.2003, 20:02   #2
germanasti
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DAX am Morgen:





Ohne Trend war auch unser DAX, was ein ständiges auf und ab in engstem Raume nach sich zog. Dabei konnten einem die Micheles richtiggehend leid tun, denn so wie sie morgens mit Longpositionen aus dem Markt gedrängt wurden, waren nachmittags Shortpositionen ein grosser Fehler. Dies ist ein typisches Sommerferienphänomen, wie es nur in Deutschland auftreten kann. Andere Länder verfügen über professionelle Markttteilnehmer & vor allem ein perfekt funktionierendes market marker – System. Dinge, die in Deutschland weltfremder sind wie in Äthopien ein Wiener Schnitzel mit Pommes und gemischtem Salat! Damit bleibt die grosse Frage unverändert offen, ob wir momentan nur eine Seitwärtskonsolidierung oder nachhaltige Topbildung erleben. Die hohen Verkaufs- und niedrigen Kaufumsätze sprechen für das Top. Allerdings sind zugleich die Shortquoten fast senkrecht in die Höhe geschossen. D.h. kommt es beim grossen Bruder in Amerika zum Ausbruch, wird es unser DAX noch intensiver vollziehen.

Wirtschaftsmässig standen bei uns in der letzten Woche keine relevanten Veröffentlichungen an. Hier darf man gespannt sein wie sich der IFO-Index (welcher aber auch nur Erwartungen & keine Tatsachen aufzeigt!) am heutigen Tag entwickelt. Sehen wir einen Trendfolger des ZEW, wird die viele Aufschwungs-Pusherei diverser Analysten & Banken der letzten Wochen zur Wirklichkeit, was in etwa so auch realistisch ist. Wir hatten drei Jahre Dauerrezession & sind nun vor allem im Investitionsbereich überreif für eine Gegenbewegung. Doch mehr wie 2-3 Quartale sollte man für dieses update nicht einkalkulieren, ehe der nächste Hölleneinmarsch vollzogen werden darf. Dann wohl mit dem Totalkollaps unserer ruhmlosen Infineon AG.
Firmenmässig eröffneten Daimler Chrysler und Siemens den Zahlenreigen, welcher schon ausführlich genug erläutert wurde. VW kam hintendrein mit gleichen Problemen & Infineon ist wirklich keines Wortes mehr WERT! Hier ist zur nachträglichen Betrachtung interessant wie die deutschen Institutionellen und Börsenbeobachter mit der Q2-Entwicklung umgehen, die vor allem umsatzmässig auf einen dramatischen Wirtschaftsrückgang hinweist, auf den in weiterer Folge (nach dem Zwischenaufschwung) auch die kleinen Firmen reagieren werden. Stattdessen glotzt man lieber freudestrahlend auf die gestiegenen Gewinne, die nichts als eine technische Gegenreaktion waren! Illusionen aus der Hilflosigkeit heraus heisst das Motto, dem nun auch die Firmenchefs zu folgen scheinen. Anders lassen sich die megaeuphorischen Ausblicke mit Kampfansagen von Schrempp und Von Pierer nicht erklären, denn beide Firmen haben ihre schlimmste Zeit erst noch vor sich!

Technisch fehlen die Trendsignale ebenso. War es nur eine bullische Konsolidierung an die GD50 heran? Oder eine klassische Topbildung mit passenden Umsätzen? 3270 P. bringen den Trendbruch & 3420 P. Ausbruch. Daran 40-50 P. false break und der Markt darf zeigen was er innerlich auf dem Kasten hat. Kommt down, ist Lemmings-sell-out bis knapp unter 3000 P. realistisch. Kommt up, löst sich das Geheimnis der beiden extrem umsatzstarken Dojis bei 3400 P. auf. Shortpositionen = ultraheftiger squeeze mit erheblichem Aufwärtspotential. VK-Aufträge Institutioneller = ein Verhungern kurz danach bzw. schon dort ist verdammt wahrscheinlich!
Das kleinere Zeitfenster, zusammen mit konkreteren Szenarien, kommt später mit dem stundenchart.
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Alt 27.07.2003, 20:03   #3
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Vorstand: DaimlerChrysler trennt sich nicht von US-Sparte Chrysler

...

http://money.msn.de/artikel/629-14607269.asp

----------

Chrysler hätte bereits vor 3 Jahren veräussert werden müssen, so wie es BMW mit Rover machte.
Das zeigt erst wie absolut unfähig das Management um Schrempp ist !!!
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Alt 27.07.2003, 20:04   #4
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Sonntag 27. Juli 2003, 17:59 Uhr

Zeit für Schnäppchenjäger - Handel ist zuversichtlich

...

http://de.news.yahoo.com/030727/3/3k57l.html

--------------

Seit wann sind Schlussverkäufe Ergebnisbringer?
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Alt 27.07.2003, 20:05   #5
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Sonntag, 27. Juli 2003

Staatsanwaltschaft ermittelt
Hat MCI falsch abgerechnet?

...

http://www.n-tv.de/3174594.html

--------------

Wer soll diesem Betrügerland jemals wieder etwas glauben?
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Alt 27.07.2003, 20:12   #6
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27.7.2003, EurAmS, INFINEON – Schumis Chips laufen wieder

http://62.27.62.71/news/news_detail.asp?NewsNr=127941
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Infineon baut Werk und Entwicklungszentren in China

http://de.internet.com/index.html?id=202255326.07.03
__________________
"Ich wäre schon zufrieden, wenn wir in den kommenden Jahren den Abstand zu den USA verkürzen
und Regionen wie Lateinamerika auf Distanz halten könnten
", sagte Verheugen.
Europa drohe im Gegenteil "ein Verlust an Wohlstand und Lebensqualität", warnte er.
http://orf.at/050129-83242/index.html
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Alt 27.07.2003, 20:37   #7
delphin
Und noch nen schönen Tag
 
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Guten Abend zusammen
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Und noch nen schönen Tag

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Alt 27.07.2003, 21:00   #8
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"Produktivitätswunder" USA?

Trotz der allgemein schwachen Nachfrage steigt die Produktivität der US-Wirtschaft ungebrochen stark an.


28.07.2003 Quelle: Print-Presse, http://www.diepresse.at/default.asp...rt=ei&id=368436
__________________
"Ich wäre schon zufrieden, wenn wir in den kommenden Jahren den Abstand zu den USA verkürzen
und Regionen wie Lateinamerika auf Distanz halten könnten
", sagte Verheugen.
Europa drohe im Gegenteil "ein Verlust an Wohlstand und Lebensqualität", warnte er.
http://orf.at/050129-83242/index.html

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Alt 27.07.2003, 22:22   #9
germanasti
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Spieglein, Spieglein, an der Wand ...
Modelle zur Bewertung der Finanzmärkte gibt es viele, den Stein der Weisen gibt es nicht - Gastkommentar von Michael Margules

http://derstandard.at/?id=1373135
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Alt 27.07.2003, 22:24   #10
germanasti
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Vll. sehen wir nun zur Überraschung aller in den kommenden tagen und Wochen die 10-15% Korrektur. Jeder springt dabei in Crash-Mode für September, der dann ausbleibt. :
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Alt 27.07.2003, 22:30   #11
Ibykus
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Alt 27.07.2003, 22:41   #12
Capitals
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Sonntag 27. Juli 2003, 21:21 Uhr

Commerzbank bietet Mitarbeitern Aktien zum halben Preis an

...

__________________
mfg
capitals

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Alt 28.07.2003, 05:59   #13
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Moin




Nikkei 130 P. gap up & seither passiert absulolut nichts mehr.
Einfach irre was da schon wieder für ein Shortdeckel liegt!
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Alt 28.07.2003, 06:00   #14
germanasti
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Kaum Bewegungen in Währungen.

Dafür Dollar 3 Dollar im minus. Japsen verkloppen heute nacht ohne Ende.
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Alt 28.07.2003, 06:01   #15
germanasti
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Biergärten profitieren von der Hitze

...

http://www2.abendblatt.de/daten/2003/07/26/190240.html

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& mein Geldbeutel leidet
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