stock-channel.net - Aktien Links Stocks Rohstoffe Trading Handel Exchange
stock-channel.net - The Art Of Trading Home Analysen IR-Center Finanznews Finanzlinks Mediathek Diskussion Kontakt

Zurück   stock-channel.net - Das Finanzportal > Daily Talk
Benutzername
Kennwort
FAQ Benutzerliste Kalender Foren als gelesen markieren Reload
Aktuelle Uhrzeit 02:52

Antwort Gehe zum letzten Beitrag
 
Themen-Optionen
Alt 01.06.2003, 20:36   #1
germanasti
Fidelio der Hölle
 
Benutzerbild von germanasti
 
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 130.800
Posting 02.06.03: Neuer Monat, neues Glück, neue Interventionen?

Jede Menge Euphorie gab es zur letzten Woche zu vermelden, die weitestgehenst von den Börsen auch so bestätigt wurde. Umsätze zogen mächtig an & Kurse sprangen genauso in die Höhe, so dass scheinbar alle Welt nun der Meinung ist, amerikanische Aktien wären spottbillig. Schade das keiner die Realität erkennen mag, denn US-Fonds kamen als Käufer nicht in Frage, da bereits auf Börsentief im März Cashquote mit 4% lebensbedrohlich niedrig. Eindeckende Hedge Fonds vielen genauso weg, da Shortraten alles andere als hoch sind & das breite Volk fällt lt. Instituten wie trim trabs ebenfalls als potentieller Käufer weg. Wer soll dann gekauft haben ausser dem heiligen Geist oder Allan Greenspan? & solange die Börsen so oft so konsolidierungslos hochlaufen wie vergangene Woche und die Fed-typischen 2000-Kontrakte-Kerzen vorhanden sind, ändert sich an dieser Grundsituation auch nichts!

Jede Menge Konjunkturdaten gab es am Donnerstag und Freitag:
Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fielen um 9.000. Erwartet wurde ein minus von 10.000. Wen es interessiert.
Der chicagoer FED-Index lag im April mit –0,85 deutlich schlechter als März (-0,69), was eine weitere Verschärfung der Rezession aufzeigt. In diesem Indikator sind aber keine FED-Pumpereien enthalten, somit ist er uninteressant.
Leicht besser als die erste Version (+1,6%) und Erwartungen (+1,8%) war die erste Revidierung des Q1-BIP. Doch ist der Anstieg um 1,9% weiterhin alles andere als eine expansive US-Wirtschaft. Ohne Aufweisung der FED-Aktivitäten wäre es wohl nur halb so hoch, womit man das BIP schlichtweg nicht mehr analysieren kann.
Unverändert die persönlichen Einkommen April, während die Ausgaben mit –0,1% minimal gesunken sind. In etwa so wurden diese Zahlen auch erwartet, welche ein absolutes non event sind.
Leicht unter den Erwartungen lag das endgültige Verbrauchervertrauen aus Michigan. 92,1 nach zuvor 93,2 der Wert. Kaufen wird deshalb trotzdem keiner voller Euphorie.
Überraschend stark gestiegen ist der chicagoer Einkaufsmanagerindex. 52,2 nach 57,6 im Vormonat lag deutlich über den Erwartungen von 48,8. Hauptantrieb dafür waren mal wieder die Absichtserklärungen, sprich Auftragseingänge. & damit ist dieser Mauschel-Index ohne jegliche Aussagekraft.
& weiter auf dem Vormarsch der wöchentliche ECRI. +4,0% nach +3,2% letzten Freitag. Damit Verdoppelung binnen von 14 Tagen, was einen Zwischenaufschwung verdammt wahrscheinlich macht. Darüber sollten sich auch die Bären freuen, denn er wird das Salz in der Hyperinflationssuppe sein.

Ansonsten stand der Markt vergangene Woche vor allem im Zeichen der Immobiliendaten April, die zwar z.T. deutlich über den Erwartungen lagen, aber bei weitem nicht den Schub brachten, welchen man anhand des Crashs der Zinsen am langen Ende hätte erwarten können. Wollen die Pferde nicht mehr trinken? Noch ist alles im grünen Bereich, denn die Hauptantriebswelle bei den Zinsen war im Mai. Doch wehe in diesem Monat ging es genauso wenig deutlich nach oben, dann muss tatsächlich von einem nachhaltigen Ende des Immobilienbooms gesprochen werden, welche die mittlerweile allerletzte Zuflussmöglichkeit für neue Kredite bei den Privatpersonen ist. Kommt dem so, sehen wir die finale Niederlage Allan Greenspans & wohl eine Paniksitzung der Notenbank nach der anderen, da vielzuviel Liquidität im Markt steckt.
Nicht mehr trinken tun die Pferde bereits im klassischen Konsumbereich, so dass der Anstieg beim Verbrauchervertrauen schlichtweg nicht ernstzunehmen ist. Genauso wenig Indikatoren lieferten die Auftragseingänge langlebiger Güter im April. Lediglich im Rüstungssektor stehen die Zeichen trotz deftigen Rückgangs weiterhin auf Krieg & der für Bush wohl sehr erfreulichen Bestätigung, dass er in Zukunft keine so langen Wartezeiten mehr zwischen zwei kriegen vergehen lassen darf. Die US-Wirtschaft lebt nun zu einem so grossen Anteil von Rüstungsproduktionen, dass jeder Monat ohne Bomberei sofort zu einer Schwächung führt!

Firmenmässig gab es keine bahnbrechenden Neuigkeiten. Weitere Firmen bestätigten ihre Jahresprognosen in so schamerfüllter Weise, dass es schon regelrecht in den Himmel stinkt & grossartige Gewinnwarnung lassen weiterhin auf sich warten. Hier verhindert offensichtlich die inszenierte Börsen- und Anleihenrallye eine weitere Erhöhung der Schuldenlast, ohne das aber von einem Turnarround gesprochen werden kann. Eben ein querlaufen & verzweifeltes warten, bis die nächste grosse Hölle ihre Pforten öffnet.
Weitere Trendsignale setzten die Insiderverkäufe der Firmenchefs. Nach den Microsoft-Kameraden Gates und Palmer gesellt sich nun auch Michael Dell hinzu, der mal eben so 10 Mio. seiner Aktien veräusserte, was bereits der dritte Grossverkauf in diesem Jahr ist. Schon erstaunlich, dass die ganze Analystenwelt von einem definitiven Ende der Baisse spricht, während ein Firmenchef nach dem anderen seine Aktienbestände massiv reduziert. & das nicht im Kaffeekassenbereich, sondern durch die Bank im Mrd.-Bereich. Es scheint so als wäre verdammt viel im Unargen, denn anders lassen sich diese Vorgänge wirklich nicht erklären!

Neben Insider sind auch Ausländer mit viel Realitätserkennung ausgestattet, wie man am schier ungebrochenen Dollarkollaps wunderschön ablesen kann. Dieser durfte zwar in den letzten Tagen zu einer kleinen Gegenbewegung ansetzen, doch von einer Kapitalumkehr kann weit und breit keine Rede sein. Eher genau das Gegenteil war grösstenteils der Fall, denn diese Konsolidierung konnte nur mit extremsten FED-Interventionen vollzogen werden, in die während der umsatzstarken Zeit gnadenlos abverkauft wurde. So sind locker alleine in der letzten Woche rund 2 Billionen neuer Dollarnoten bzw. Derivate gedruckt worden, mit denen man Lücken aus dem Kapitalabzug der Ausländer stopfte & die US-Währung vor dem totalen Zusammenbruch bewahrte. Manipulationen, die auch in Zukunft kein Ende finden werden, wie der FED-Mensch Robert Parry am Mittwoch feststellte. „Sollten unsere Wirtschaftsprognosen aber ins Wanken geraten, werden wir handeln - schnell und effizient!“ Das war eine glasklare Interventionsankündigung! Die wohl bislang grösste Aktion hat dann auch am Freitag stattgefunden. War es der anvisierte konzentrierte Schritt mehrerer Notenbanken?
Die Welt glaubt traurigerweise weiterhin, dass Amerika selbst den Dollar so sehr schwächelt, um damit das Defizit zu senken & Export anzukurbeln. Warum mag niemand sehen, dass sich die Schulden nur minimal senken lassen werden? Amerika so gut wie keinen Export besitzt & das bisschen vorher zur Produktion in Form von Rohstoffen importiert werden muss (Erzeugerpreise +13%!)? Die Zinsen auf einem für Ausländer untragbar niedrigen Niveau sind? Mit dem seit Monaten andauernden Dollarcrash das Vermögen ausländischer Investoren so stark gesunken ist, dass immer mehr dieser Leute keine Zukunft mehr in den USA sehen & ihr Kapital von dort abziehen? Ist denn die Menschheit tatsächlich so blind um nicht zu erkennen, dass Amerika einzig mit einem starken Dollar überleben kann? & warum mag kein einziger Volkswirt die direkten Folgen einer so exzessiven Liquiditätsausweitung erkennen, die in der Vergangenheit bislang IMMER in einer Hyperinflation endete ??? Herr im Himmel schenk Hirn, kann ich da nur noch sagen!
Bzgl. der Währungsinterventionen muss nochmals glasklar festgehalten werden, dass nicht die japanische Notenbank für die permanenten Yen-Blockaden und aktuell Dollar/Yen-Rallye verantwortlich ist, sondern fast ausschliesslich die amerikanische FED! BOJ gibt lediglich ein paar Interventionsstichpunkte und vor allem verbale Attacken von sich. Eine unweigerliche Tatsache, die am Freitag im allmonatlichen BOJ-Bericht auch so bestätigt wurde. Es gab zwar Währungsinterventionen, die mit umgerechnet 28,5 Mrd. Euro so hoch in einem Monat waren, wie noch niemals zuvor, doch kann damit bei den momentanen Währungsturbulenzen nichtmal eine Mücke länger aufgescheucht werden! 4-5 Billionen Dollar werden dort tagtäglich bewegt, womit alleine für den heftigen Yen-Move der letzten Tage locker eine Billion für Interventionen aufgewendet werden musste. Nicht BOJ, sondern FED !!!!!!

Investors Intelligence vermeldete eine kaum veränderte Euphorie am amerikanischen Aktienmarkt. Bullen sind leicht runter von 56 auf 53,6, während von 20,9 auf 22 minimal zulegen konnten. Es bleibt damit in einem Grenzbereich, den wir in der Börsengeschichte noch nicht sehr oft gesehen haben. Selbst 1999& 2000 waren dagegen ein Fliegenschiss!
Trim trabs musste für die vergangene Woche erneut Kapitalabflüsse vermelden. Recht moderate 300 Mio. Dollar zogen Investoren dieses Mal aus US-Fonds ab, während international ausgerichtete Fonds 2,8 Mrd. Dollar einnehmen konnten. Selbst die Amis wollen nun nicht mehr im eigenen Land investieren. Glasklare Signale, oder?
Weiter auf dem Weg nach oben die Geldmengen. +13 Mrd. M1 und +5,5 Mrd. M3. Wundert sich da tatsächlich noch jemand, dass es den Dollar immer weiter nach unten bürstet und Amerika via Rohstoffe und Erzeugerpreisen bereits jetzt eine gewaltige Inflation bekommen hat?
28 Mrd. Dollar lagen im open market. Dies ist zwar nicht ganz soviel wie in der Vorwoche, doch immer noch gigantische Mengen!

Die Börsen folgten wunderschön dem alljährlichen Motto „sell in may and go away“, dass vor allem in den letzten Tagen mit gewaltigen Abverkaufsumsätzen vollzogen wurde. Diesen Kapitalabzug konnte man aber einzig anhand der hohen Umsätze und abstürzenden Aktien im blue chip – Bereich sehen. Die Indizies selbst blickten trotzdem weiter nach oben. Ein Phänomen, dass zu 99,5% auf die Kappe von Allan Greenspan geht & zu 0,5% das Werk kleinerer Investoren ist, die das Verhältnis new highs/lows auf weitere unvorstellbare Höhen getrieben haben. Damit bleibt die grenzenlose Euphorie zur xx. Woche in Folge bestehen, was nun an Regionen neuer historischer Rekorde stösst. Diesen hat Greenspan am Donnerstag mit noch nie dagewesenen 370.000 Nasdaq-Kontrakten bereits überboten, was so auch 1:1 in diese verrückte Woche passt. Wir hätten einen dramatischen Zusammenbruch der US-Börsen gesehen, viele Vorbereitungen über das verlängerte Wochenende deuteten darauf hin, doch bei solch einer exorbitanten Ausweitung der Liquiditätszufuhr ist dieser schlichtweg nicht möglich, ohne das ein externer Grund zur Massenpanik führt. Eine Tatsache, die man wohl als wichtigsten Sieg Greenspans seiner 16jährigen Amtszeit als Notenbankchef feiern kann. Doch ist es tatsächlich das finale Glück, oder nur eine kurze Freundlichkeit, ehe mit totalem Dollarkollaps und vor allem Hyperinflation all der verhinderte Morast zum Vorschein kommt?
Entsprechend dieser Liquiditätsflutungen müssen auch weiterhin kurzfristige Börsenanalysen ausgerichtet werden. Kein Thema, die Euphorie ist auf brandgefährlichem Crashniveau, genauso wenig wie die weltweite Baisse nun beendet ist (Hauptantriebswellen stehen erst noch bevor!), doch wenn permanent jemand mit einem unbegrenzt gefülltem Geldbeutel von unten nachschiebt, kann sogar der weltweit grösste Finanzplatz vor dem Kollaps bewahrt werden, auch wenn dies vor 3-4 Jahren noch unvorstellbar gewesen wäre. Es besteht sogar die Gefahr, dass Allan nun an wichtigsten Ausbruchsmarken solange Stützungskäufe tätigt, bis all der Verkaufsdruck weg ist & dann mit fälliger Gegenbewegung bei Dollar und Bondmärkten einen nächsten Rallyeschub inszeniert. Wünschenswert ist er auf keinen Fall, doch die Möglichkeit dazu ist durchaus gegeben! Wir brauchen weiterhin einen blutroten Tag mit heavy Umsätzen (z.B. Nasdaq fast 3 Mrd. Volumen) um den psychologischen Sofortdreh vollziehen zu können. Nur so kann diese festgefahrene Illusion in den Hirnen aller (auch Institutionellen!!!) gelöst werden, dass wir ein Ende der Baisse gesehen haben. Ansonsten ist lt. momentanem Stand der Dinge eher mit einem planlosen Rumgegurke (max. minus 10-15% und dann wieder hoch) während der umsatzschwachen Sommerzeit zu rechnen. Richtige Mehrwocheninvestments sind somit nur mit allerengstem SL möglich. Wenigstens dürfen wir live dabei sein bei der zweiten Jahrtausendübertreibung an den Börsen, die das Bubble von 1999/2000 sogar noch überbietet. Wer hätte das gedacht?
Hauptsache es vergisst keiner, dass wir weiterhin nicht am Ende einer Baisse stehen & die Börsen somit keine Neubewertung erfahren werden. Genau das Gegenteil ist eher der Fall, denn lt. aktuellem Fundamentalstand wird der S&P in 2004 bei 1000 P. ein KGV von über 100 haben. & das in einem Land, welches aufgrund des heftigen Preisdrucks mit weiteren Gewinnrückgängen bzw. Verlustausweitungen rechnen muss. Ergo alles nur eine Illusion, die von Mr. Greenspan bis in die absolute Perfektion inszeniert wurde. Wenn da nur das viele Bubble-Geld nicht wäre...

Ein rascher Blick auf den 1932er-Vergleich:

Den alten Vergleich mit der aktuell laufenden Wippe konnte man nun endgültig ad acta legen. So kommt dieser wieder zum Vorschein, bei dem es aber noch keine relevanten Marken gibt.
Liegt die rote Linie bereits richtig, oder muss noch ein weiteres Tief den richtigen Winkel herstellen? Viele Kurzfristindikatoren deuten auf eine Konsolidierung hin, so dass durchaus der Bereich um 915 P. nochmals angesteuert wird, was dann die Linie in ihre endgültige Position bringt. Abwarten und beobachten. Mehr ist dieses Bild momentan noch nicht wert.

Nicht zur Ruhe kommen will leider die momentan grösste Sorge unserer Welt, nämlich die globale Kriegsgefahr des inzwischen absolut diktatorisch geführten Amerikas. Mit dem Iran wurden von dort nun sämtliche Kontakte abgebrochen, da dieses Land definitiv zur Achse des Bösen gehört & noch eine grössere Brutstätte wie der Irak ist. Beweise gibt es dafür zwar keine, doch irgendwann wird man diese schon noch finden, so dass der Einmarsch amerikanischer Truppen wohl nur noch eine Frage der Zeit. Konkrete angriffspläne gibt es offensichtlich bereits. Ob man die nichtauffindbaren Beweise hinterher genauso unter den Boden kehrt, wie vor einigen Wochen im Irak? Von dort sind mittlerweile alle US-Inspektoren abgezogen worden, da keine Massenvernichtungswaffen aufgefunden wurden. Nur diese waren aber der Grund für den Einmarsch, weshalb Amerika glasklar einen ungerechtfertigten Krieg geführt hat! Traurig das die Welt vor lauter Angst so sehr vor diesen Schlächtern kuscht, ansonsten hätte es wohl schon längst eine Klage vor dem internationalen Kriegsgericht gegeben!
Die mörderische Dominanz Amerikas hält somit unverändert in sehr vielen Lebensbereichen an, doch mit dem Irakgemetzel wurde eine erste Welle losgetreten, die sich bis heute nicht mehr hat einfangen lassen. Lediglich Deutschland ging zurück in die kuschende Haltung, während Länder wie Frankreich und Russland an ihrer Anti-USA-Einstellung festhalten. & das trotz heftiger Bashereien der Amis. So hat z.B. der Irak einige Ölverträge mit Russland (wohl im Auftrag der Amerikaner) wegen Nichtigkeit storniert. Hut ab vor der Beharrlichkeit dieser beiden Länder kann man da nur sagen. Dort ist man sich mittlerweile offensichtlich bewusst, dass in der Zukunft ein Amerika weder politisch noch wirtschaftlich eine Rolle spielen darf und wird. So nimmt man kurzfristige Unangenehmheiten klaglos hin, wohlwissentlich das langfristig diese frühe Abkoppelung hochpositiv sein wird. Diese unumstössliche Tatsache scheint sich nun auch europaweit durchzusetzen. So haben die EU-Forschungsminister die Entwicklung des Satelliten-Navigations-Systems Galileo beschlossen, obwohl Amerika aufs heftigste dagegen wetterte. Dieses System wäre moderner als deren GPS & könnte es zudem stören, womit die eigene Sicherheit und Leben gefährdet ist. Doch wer braucht noch Amerika?


Wöchentlicher Trendcheck der Leitsterne:

ARMS:


ARMS verharrt weiterhin eisern im oberen Bereich der Zone 1,30-0,80. Dies zeigt unverändert Abverkaufsdruck bei passablen Stützungskäufen untenrum auf & damit leider eine unveränderte Grundsituation der momentanen Aufwärtsbewegung. Abwarten auf einen Bruch dieser Zone, dann wird dieser Indikator wieder aktiv.

Treasury:


Für kurze Zeit nach oben blicken konnten die Treasury, ehe der nächste Abwärtsschub vollzogen wurde. Ob das technische Ziel bei 42 hält und nun eine Mega-Rallye zur nächsten Zielzone bei 11-12% Zinsen am langen Arm folgt? 9-12 Monate wäre lt. Charttechnik maximal Zeit dafür.
Über die wahren Hintergründe kann man weiterhin zweier Meinung sein. Geht alles auf die Kappe von Greenspan, der den Kauf von Staatsanleihen öffentlich ankündigte. Oder wird eine Megapleite von JPM vorweg genommen? Hierzu muss der Goldsektor nun sehr genau beobachtet werden, da dort viele Shortderivate von JPM laufen.

Phlx. Bank Index:


Banken schafften den Sprung über 820 P. & verharrten auch eisern darüber. Doch Bestätigung auf 840 P. gelang nicht, womit die false-break-Gefahr noch nicht ausgemerzt ist. Diesen Sektor kann man nun wohl als wunderschönen Indikator über FED-Aktivitäten nehmen. Solange Allan aktiv ist, wird es kein Crash bei den Banken geben. Dementsprechend wird ein Gesamtmarkt-Put lukrativ, sobald deutliche Schwächetendenzen zu sichten sind. Unter 805 P. wäre ein erstes solches, mit nächstne Marken 790 & dann 770 P. Grosses Sell uvnerändert auf 740 P.

Chip-Index SOX:


Die Chippies legten einen heftigen Move hin, der aber wohl nur zum Teil aus Shorteindeckungen bestand. Sehr wahrscheinlich das die grenzenlose Gier & ultimative Fehlannahme, die Baisse wäre beendet, zu weiteren Investitionen in diesem Sektor führte. Schliesslich waren Haöbleiterwerte während der grossen Hausse immer ein wunderschöner Erstbesteiger des Hausse-Berges. Schon verwunderlich, dass die Masse vergessen hat, dass ein Sektor noch nie zweimal hintereinander gelaufen ist! 400 P.-Zielmarke fast erreicht. Darüber ist alles frei. Bis 350 P. darf es konsolidieren, ehe auf 330 P. Sell-Signal folgt. 305-315 P. sollte nun der Tod sein.

Transport-Index:


Der Transport-Index sah lange Zeit nach nur einer bärischen Konsolidierung aus, ehe der manipulierte Gesamtmarkt doch noch einen Aufschwung vonnöten machte. Das dieser dabei Nachläufer und kein Frühindikator zum DOW war, zeigt wie krank der Markt momentan ist! Crashgefahr wurde bereits grösstenteils eliminiert. Über 2550/2600 P. wäre dies vervollständigt und nächste Hausse-Impuls kann starten. 2320 P. hat als Turnzone gehalten & bleibt es auch. 2240 P. weiterhin Signal zum grossen Abverkauf.

Utilities-Index:


Utilities wurden bei sehr hohen Umsätzen zur Wochenmitte ordentlich abverkauft. Ein Signal, dass wir keinen Mega- und schon gar keinen nachhaltigen Aufschwung sehen? Noch ist der Rückgang jedoch nur moderat und eine Art Zwischenkonsolidierung. Zielzone 250 P. punktgenau erreicht und gescheitert. Nun Absturz unter 220 P. und das rezessive Blutbad geht weiter. Ob dem so kommt?

COT-Daten:


So stinklangweilig wie selten zuvor sind die COT-Daten. Es scheint so als hätte man sich nun auf höchstem Niveau eingeschlossen und mag die unvolatile Sommerphase beginnen.
Aktienmässig sticht lediglich der recht deutliche Long-Abbau beim DOW aus. Dies sollte weiteres Aufwärtspotential begrenzen. Beim S&P sind big boys nun zur 10. Woche in Folge long. Da müssen schon einige Kraftaufwände betrieben werden, um diesen Markt zum Kollaps zu bringen, insofern kein externer Anlass folgt.
So gut wie gar keine Veränderungen bei Edelmetallen und Rohstoffen.
Bei Währungen sieht man den Dollar etwas schwächer. Dies recht massiv zum Euro. Warum jetzt, nach solch einer langen Aufwärtsreise?
& 30 day-FF wollen Greenspan offensichtlich zu einer weiteren Zinssenkung zwingen.



Wöchentlicher Trendcheck Japan:

Nikkei:



In Japan standen die mit viel Spannung erwarteten 2002er-Zahlen der Banken an, welche im negativen Sinne die eh schon sehr negativen Prognosen übertrafen. Ein Finanzinstitut nach dem anderen musste faustdicke Sonderabschreibungen vermelden, die ohne Staatshilfen wohl bereits zum Kollaps geführt hätten. Hauptgrund dafür war einmal mehr die grottenschlechte Nikkei-Entwicklung, mit der Firmenbeteiligungen und Aktienbestände ins bodenlose gefallen sind. Hier haben die Amerikaner mit ihrem Shortmarkt ganze Arbeit verrichtet & es muss nun leider die Vermutung angestrebt werden, dass man von dort ganz bewusst am wirtschaftlichen Untergang Japans arbeitet, denn es kann nur eine globale Kapitalmacht geben & da wäre bekanntermassen nun Japan nach 13 Jahren Baisse an der Reihe, während Amerika an den Schulden bereits so gut wie erstickt ist.
Ein weiteres Schlagwort waren die Einzelhandelumsätze April, welche zum 25. Monat in Folge gefallen sind. Hier bleibt der eiserne Sparwille der Japaner in absoluter Gemeinsamkeit ungebrochen erhalten. Für mich eine wunderschöne Bestätigung, wie heftig und vor allem langanhaltend der nächste Wirtschafts- und Börsenaufschwung dort sein wird, denn in exakt dieser gemeinsamen Form, wie man momentan leidet, wird es auch zum Familienfest bei der Wiederaufnahme des Konsums kommen. Dinge, die für uns eigenbrödlerische Europäer völlig unverständlich sind. & exakt deshalb werden viele von uns Grossteile des Nikkei-Turns verpassen. Wenn dieser nur endlich starten würde, womit wir wieder im vorigen Abschnitt sind
...
Technisch konnte die GD100 überwunden werden und erste grosse Ausbruchszone 8450 P. wurde am Freitag erreicht. Doch mit welcher Trenddynamik! Zu Handelsbeginn kräftig hoch, ehe es bis zur letzten Handelsminute quer lief. Dort knabberten dann tagtäglich shortende US-Banken 30-50 P. weg. Möge dies ein langsamer Start mit fulminanter Hauptantriebswelle werden, denn bislang ist dieses feige Gegurke alles andere als mit Nachhaltigkeit geprägt! Über 8450 P. wartet die GD200 bei knapp 8600 P., ehe die bestätigende Ausbruchszone 8750-8850 P. wartet. Darüber ist auf mittelfristige Sicht das theoretische (!!!) Ziel 14.500 P. aktiviert. Bis in den Bereich 8240-8180 P. darf eine Konsolidierung vonstatten gehen, ehe uns die Seitwärtsrange dort wieder voll hat. Deftiges Sell weiterhin erst unter rund 7820 P.
Wochenchart könnte nun eine schöne Untertasse vollenden & Monatschart mit klassischem morning-doji.star. Möge sich daraus ein gewaltiger Schub mit Verdoppelungspotential entwickeln.


Ein schön verteiltes Konjunkturdatenprogramm liefert Amerika für diese Woche. Los geht es heute mit dem nationalen Einkaufsmanagerindex Mai. Haben sich dort einige Illusionen bzgl. nachhaltigem Ende der Baisse festgesetzt? Ob dem wirklich so ist, könnten die kurz danach zur Veröffentlichung kommenden Autoverkaufszahlen Mai zeigen. Ausserdem stehen die Bauausgaben April an. Morgen ein nachrichtenloser Tag, ehe Mittwoch der Einkaufsmangerindex Service für Mai bekanntgegeben wird. Hier sollten noch mehr Illusionen zu finden sein. Erste Revidierung Produktivität Q1 wird kaum relevant sein. Donnerstag die ebenfalls recht uninteressanten Industrieaufträge April & zum Wochenabschluss die so fragwürdigen Arbeitsmarktdaten Mai. Von allen beachtet, doch aufgrund der Zusammensetzung ohne jegliche Aussagekraft. Ausserdem gibt es an diesem Tag die Verbraucherkredite April.
Europa blickt am Donnerstag zur EZB-Sitzung, bei der eine Zinssenkung bereits im Vorfeld beschlossene Sache ist. Ob dem so kommt & für ein wenig Entspannung beim Euro führt? Eigentlich gibt es keinen Grund, die Kapitalflucht für 0,5% weniger Zinsen einzustellen, solange dermassen viel Liquidität von der FED zur Verfügung gestellt wird.


DOW 60-Minuten-Chart:


Mal wieder eine wunderschöne Inszenierung erlebte der DOW-Stundenchart am Freitag. Wie vermutet diente der Tag zuvor einzig einer manipulativen Konsolidierung, die mit 2 grossen Kerzen wieder komplett ausgemerzt wurde. Anschliessend hielt man den restlichen Tag über die Indizies auf höchstem Niveau, wohl als Vorbereitung für den nächsten Turn heute. Ob es direkt zu Handelsbeginn zum nächsten 200-250 P. Hammer kommt, oder vorher noch eine weitere Konsolidierung vonstatten gehen darf?

Bis in den Bereich 8760-8780 P. könnte es fallen, ehe die immer noch hochentscheidende Zone 8720-8680 P. folgt. Darunter jede Menge VK-Signale.
8880 P. Freiheit. 8920 P. Bestätigung. Dann ist in dieser Zeiteinstellung alles frei.
MACD läuft im leicht überkauften Bereich quer und wartet auf neue Signale. Stochastik mit Sell & schon ein wenig vom Top verloren.

DOW 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:



Dem DOW wird weiterhin keine grössere Konsolidierung gegönnt. Abverkauf der vorletzten Woche komplett eliminiert, neue Hochs erreicht & der nächste Ausbruch, mit kurz danach zur Vollendung kommendem W steht unmittelbar bevor. Stochastik ist zwar schon wieder ganz oben, doch das ist der MACD bereits seit vielen Wochen & solch eine lange Zeit, wie noch niemals zuvor in der Baisse. Der Index wird eben von unten mit FED-Geld gnadenlos nach oben geschoben. So sieht man übrigens den berühmten 45-Grad-FED-Winkel nun auch wunderschön im Tageschart. Allan kann das somit nicht nur intraday!

8880 P. nächster Ausbruchsbereich mit Ziel 9020-9080 P. Danach wartet eine sehr relevante Marke auf 9450 P.
Abwärts ein grosser Bremspunkt zw. 8420 & 8240 P., ehe man wohl von einem Ende des Hausse-Impuls sprechen kann. Dazwischen ist leider kein so signifikanter Drehpunkt auszumachen. Mal schaun ob der Wochenstart diese Lage etwas detaillierter erscheinen lässt.

Wochenchart weiterhin im bear-keil. Über 9080 P. wäre diese regelwidrig nach oben aufgelöst & aktiviert ein grosses, wenn auch hochgradig manipuliertes W zur auflösenden Bestätigung bei 9450 P.


Im Monatschart ist die momentane Formation nichts als die rechte Schulter eine mehrjährigen SKS-Formation. Daran ändert auch ein weiterer Hausse-Schub nichts. 7850-6850 P. Entscheidungsbereich, ehe die Baisse auch beim DOW hochoffiziell beginnt. Ob diesen Sturz Greenspan solange verhindern kann, bis hyperinflationsbedingt kein Crash mehr möglich ist.

S&P 500 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:



S&P ebenfalls weiter auf dem Weg nach oben. Hier wurde am Freitag die Trendzone 940-960 P. leicht überschritten. Bis 980 P. kann es aber weiterhin nur ein false break sein, dass anschliessend einen umso heftigeren Absturz bringt. Darüber ist zwar ein nettes W vollendet (vor allem im Wochenchart), doch sind nächste Bremsblocker 1000 & 1010-1030 P. praktisch auf dem Fusse.
Unverändert bestehen bleibt bis zum Ausbruch die Vision eines Diamanten. Käme dem so, sehen wir nun einen heftigen Absturz auf rund 900 P., ehe mit immer kleinerer Vola. die rechte Spitze ausgebildet wird.
945-935 P. bringen Rückfall in die Seitwärtszone. Dort muss dann beäugt werden, ob genügend Trenddynamik, oder nur eine bullische Konsolidierung.


Im Monatschart ist die aktuelle Rallye lediglich ein Pullback an die Nackenlinie. & daran ändert auch ein weiterer 100 P.-Move absolut nichts!

Nasdaq100 3-Jahres- und 6-Monats-Chart & Vergleich mit 1929:



Nasdaq mit mittlerweile 7 grünen Kerzen in Folge, in die lt. gewaltig anziehenden Umsätzen gnadenlos abverkauft wird. Doch Allan ist stärker & bekommt in diesem Bereich auch wahnsinnig viel Euphorie der Anleger mitgeliefert, was z.T. wohl auch Shorteindeckungen sind. Abverkauft wird trotzdem, ansonsten wären die Umsätze nicht so im Dow-Vergleich extrem weit oben! Für die Welt von Relevanz? Wen interessieren schon Techis? Dafür ist während einer Rezession eh kein Geld vorhanden, so dass sich deren fundamentale Situation nicht verbessern wird. Chippreise & Umsätze zeigen dies bereits deutlichst an & andere Bereiche werden folgen.

1200er-Zielzone erreicht. Die nächste wäre 1250 P.
Aufgrund frischem Stochastik-Sell wäre eine Konsolidierung auf 1145 P. wahrscheinlicher. Vll. gibt’s auch hier einen Diamanten. Dann sehen wir sogar die eh schon existente 1075er-Marke.

TEC-DAX


Ein wenig nach oben blicken konnte auch der TEC-DAX.
Da Zukunft aber grottenschwarz bleibt & somit für start ups kein Geld vorhanden ist, darf diese Rallye weiterhin nur als Zugabe vor dem nächsten Crash gesehen werden. KZ unter 100 P. steht felsenfest.

Euro/USD 2-Jahres- und 3-Monats-Chart:


Gold 2-Jahres- und 3-Monats-Chart:


Dem Euro gelang nach einer Konsolidierung zur Wochenmitte eine neuerliche Superkze, die jedoch am Freitag genauso schnell wieder eliminiert wurde. Es kann dabei spekuliert werden, ob es einige Spekulanten zum bevorstehenden G8-Gipfel und der Bushaussage (Amerika will starken Dollar) waren, oder Greenspan eine gewaltige Aktion startete. Fakt ist, dass sich eine kleine Topbiildung auftut. Fakt ist aber auch, dass der Bullmode unverändert anhält. & damit gibt es vorläufig noch keinen Grund für tiefgründigen Pessimismus beim Euro. Zur Vorsicht bullischer Auswüchse ist ja bekanntermassen bereits seit 1,15 geraten. 1,1560-11,1580 darf der Tiefpunkt einer kurzzeitigen Konsolidierung sein, eher der aufwärtstrend gebrochen und Seitwärtszone zurückgekehrt ist. Dann hilft wohl nur noch ein false break auf 1,1380-1,1340 zur schon lange bestehenden Zielzone 1,1080-1,1040. Über ca. 1,1960 lacht die Sonne wieder, mit immer noch aktiver grossräumiger Zielzone 1,20-1,22. Darüber false break auf 1,24, ehe neu gerechnet werden muss.
Gold lief hochvolatil seitwärts & zeigte deutlichst auf, wie sehr JPM & Co. um ihre Vorherrschaft und vor allem Derivatepositionen kämpften. Immer wieder gab es kräftige Eindeckungskäufe, in die neue Shortpositionen aufgebaut wurden. Ein klarer Trend ergab sich damit leider nicht. Somit bleibt die Frage offen, ob Konsolidierung auf höchstem Niveau, oder böse Topbildung. 360-358 Dollar die unteren Begrenzungen, ehe 345-342 oder gar ca. 335 Dollar wohl sehr wahrscheinlich werden. 375 die obere Begrenzung. Anschliessend 385-390 durch und der Weg zu historischen Kaufsignalen bei 430 Dollar ist wirklich nicht mehr weit. Die langen Lunten der letzten drei Tage könnten durchaus höchstpositiv gewesen sein. Ob der Gold-Index HUI eine hochpositive Vorgabe liefern wird? Dieser dreht am Freitag nach erneutem Test der Ausbruchszone, komplett ins Plus!


Termine heute:

• CH Einkaufsmangerindex Mai
• US Autoverkäufe Juni
• 15:30 - EU EZB Ausschreibung 2-Wochen-Refi-Zinstender
• 16:00 - ! US Bauausgaben April
• 16:00 - ! US ISM Index Mai
• 17:00 - US Ankündigung 4-wöchiger Bills
• 19:00 - US Auktion 3- u. 6-monatiger Bills


Happy trades...
germanasti ist offline   Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser germanasti die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 01.06.2003, 20:37   #2
germanasti
Fidelio der Hölle
 
Benutzerbild von germanasti
 
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 130.800
Posting

DAX am Morgen:





eine recht erfreuliche Woche punktemässig legte auch unser DAX hin. Das aber bei einer wirklich destrasösen Umsatzentwicklung! 800 Mio. Volumen am Montag, nur mässige ca. 2,5 Dienstag und Mittwoch, ehe Donnerstag erneut nur knap über 1 Mrd. zustande kam. Freitag dann mit 2,3 Mrd. zwar etwas höher, davon aber über 60% des Tagesvolumens mit Shorteindeckungen nach 15.30 Uhr. So sieht alles aus, nur keine Musterkonsolidierung vor dem nächsten Rallyeturn! Es sind schlichtweg schon alle drin & Ausländer haben momentan keine grossartigen Interessen mit unseren Micheles zu spielen. Mag sein das sich mit nächstem Ausbruch ein kleienr Move entwickelt (Monatswechsel mit frischem Fondsgeld stand an), doch von einer vollendeten Baisse kann mit Sicherheit nicht gesprochen werden. Vielmehr lassen sich für unseren Index bereits jetzt hochdramatische Abstürze szenieren, sobald Amerika dreht und ausländische hedge fonds ihre Shortpositionen im DAX massiv erweitern!

Relevante Konjunkturdaten gab es letzte Woche keine & auch die unverminderte Eurostärke sollte keinen mehr hinterm Ofen hervor locken, denn mit dieser kommt gewaltige Kaufkraft zu unserem Kontinent, so dass die daraus entstehende Exportschwäche wirklich zu vernachlässigen ist. Unternehmen können sich problemlos frisches Kapital am Finanzmarkt besorgen, was mittlerweile der halbe DAX getan hat. Selbst Daimler setzte zur Wochenmitte dazu an, doch oh Wunder, diese Anleihen wurden in Amerika emittiert, wo eine Kapitalaufnahme bei weitem schlechter möglich ist als hierzulande. Offensichtlich hat das höchstverschuldeteste Unternehmen Deutschland (90 Mrd. Euro Verbindlichkeiten!) bei weitem grössere Probleme als wir alle glauben. Im klassischen Autogeschäft werden bereits jetzt keine Gewinne mehr erzielt. Trotzdem ist man nicht bereit den gigantischen Wasserkopf zu säubern und als Sofortmassnahme 15-20% der Belegschaft zu entlassen. Arroganz kommt vor dem Fall, bzw. eine offizielle Schieflage mit Insolvenzgefahr wird bei Daimler leider immer wahrscheinlicher.
Neben Schrempp so richtig versagt hat auch „Kollege“ Wiedeking mit seiner Porsche AG. Dort gab man 9-Monats-Zahlen bekannt, die katastrophaler nicht sein konnten! Umsatzplus war zwar riesig, doch kam dieses nahezu komplett vom Cayenne, während die „normalen“ Porsche-Autos gigantische Umsatzrückgänge hinnehmen musste. Ein Absatzeinbruch, der Porsche in der Substanz bitterböse treffen wird, denn für den Cayenne wurden neue Werke erbaut und Mitarbeiter eingestellt, so dass bei den anderen Rennautos die Produktionshallen momentan praktisch leerstehen. Es rächt sich nun die alleinige Expansion nach Amerika, die in den 90er-Jahren Zwar richtig war, doch wenn man den rechtzeitigen Absprung verpasst, ist der allerschönste Hochpunkt nur ein kurzes Momentum. Damit sollte sich Wiedeking in die Top 20 der unfähigsten deutschen Manager eingereiht haben. Hochmut kommt eben auch hier vor dem Fall.

Technisch ist nun mehr oder minder die Oberkante der Schiebezone 2980-3020 P. erreicht, nachdem zu Wochenbeginn die Unterkante bei 2780-2740 P. erreicht wurde. Damit bleibt der DAX in einem absolut uninteressanten Bereich, der mit 2880-2950 P. noch ein wenig engmaschiger eingegrenzt werden kann. Dies ist nun der Dreh- und Angelbereich. Ein Schub darüber hat Maxizone 3240 P. zur Folge, Sturz darunter zeigt 2520 P. auf. Ob und inwieweit die Zielzonen erreicht werden, muss nach Ausbruch nochmals analysiert werden, da sich momentan leider absolut keine Trendsignale ergeben. Hauptverantwortlich hierfür die extrem niedrigen Umsätze. Handeln unsere Micheles die Bullerei nach, oder nutzen Allianz & co. das erhöhte Niveau zu sofortigen Abverkäufen? Fakt ist jedenfalls, dass dieser Index noch keine einzige Hauptantriebswelle gesehen hat, im Gegensatz zu den Bärenrallyes in den Jahren zuvor. Übertriebene Angst unserer Micheles? Die zeitweisen sehr hohen Volumina deuten eher darauf hin, dass Allianz & Co. Zwangsverkäufe tätigen müssen, da hierzulande keine Kapitalspritzen erfolgen, wie in Amerika von der FED. Wieso sollte das nun urplötzlich beendet sein?
MACD auf neutralem Bereich quer, Stochastik ganz oben, ebenfalls quer. Somit auch hier keine kurzfristige Signalerkennung möglich.

Zu Beginn ein kurzer Illusions-Spike auf 3010-3020 P. und unter 2945 P. bringt die Seitwärtsphase zurück. Trendentscheidung bei 2870/2880 P. Hält dann jedoch die Zone 3000 oder 2980 P., sind noch intraday 3055 & später 3240 P. möglich.
Startkonsolidierung ca. 2950 P. und über 3005 P. bringt bei 3020/3030 P. den Ausbruch.
Crash 2920 P., kurzes Pullback 30-40 P. und neue Tiefs inszeniert wohl auch Bruch von 2870 P. und Sturz auf 2780 P. Das alles mit viel Dynamik sogar noch heute.




Im Monatschart wird das Drama des DAX erst so richtig deutlich. Bis rund 4200 P. könnte diese Rallye noch ausgedehnt werden, ehe man sich erste Gedanken um ein Baisse-Ende machen muss. Eine entsprechend gigantische Vola. baut sich für den nächsten Absturz auf!
Traurig aber wahr: Ein Sturz unter 1000 P. & damit die Auflösung dieses Index wird mit allergrösster Wahrscheinlichkeit nicht mehr zu verhindern sein!
germanasti ist offline   Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser germanasti die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 01.06.2003, 20:38   #3
germanasti
Fidelio der Hölle
 
Benutzerbild von germanasti
 
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 130.800
Posting



Hier in Bild-Form der traumhafte Nikkei-Monatschart.

14.500 P. werden von Indikatoren und Candles unterstützt. :

Möge die Kraftentwicklung so gross sein, dass die amerikanischen Manipulatoren daran elendig ersticken!
germanasti ist offline   Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser germanasti die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 01.06.2003, 21:28   #4
germanasti
Fidelio der Hölle
 
Benutzerbild von germanasti
 
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 130.800
Posting

Aus der FTD vom 2.6.2003 www.ftd.de/zinsumfrage

Zinsumfrage: Volkswirte fordern beherzte Zinssenkung
Von Andreas Krosta, Frankfurt

Die Mehrheit der Ökonomen internationaler Banken fordert die Europäische Zentralbank (EZB) zu einem großen Zinsschritt von 50 Basispunkten auf. Die Institute kürzen ihre Wachstumsprognose.


http://www.ftd.de/pw/eu/10543692177...l?nv=cd-divnews

--------

Die Leute sollen doch froh sein, wenn soviel Kapital nach Europa strömt

Warum kapiert keiner von diesen Flachpfeifen, dass ein starker euro zu billigeren Importen führt ???
germanasti ist offline   Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser germanasti die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 01.06.2003, 21:30   #5
Gert
Gast
 
Beiträge: n/a
Posting

Zitat:
Original geschrieben von germanasti

Die Leute sollen doch froh sein, wenn soviel Kapital nach Europa strömt

Warum kapiert keiner von diesen Flachpfeifen, dass ein starker euro zu billigeren Importen führt ???


Mann, wir sind ein EXPORTLAND:

Unsere WARE wird zu teuer!!!!
  Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser Gert die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 01.06.2003, 21:34   #6
germanasti
Fidelio der Hölle
 
Benutzerbild von germanasti
 
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 130.800
Posting

Aber nicht in den Dollarraum.

Da überwiegen die Vorteile eines starken Euros bei weitem.

Bedenke das Firmen wie allianz, Siemens und Infineon ohne diesen Kapitalzufluss keine Kapitalerhöhungen hätten durchführen können.
germanasti ist offline   Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser germanasti die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 01.06.2003, 21:41   #7
germanasti
Fidelio der Hölle
 
Benutzerbild von germanasti
 
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 130.800
Posting

Intel valuation may be shaky amid weak demand-Barron's
2003-06-01 15:13:24 EST

NEW YORK, June 1 (Reuters) - The collapse of motherboard sales in Taiwan may lead to questions about the valuation of chipmaker Intel Corp.'s shares at current levels, said a report in this week's edition of Barron's newspaper.

The publication reported that Samuel Liu of Microstar International in Taipei, one of the world's largest motherboard manufacturers, forecasts that the company's shipments will drop 25 percent in the second-quarter from the first.

The report also quotes Mario Estevez, an account manager for MA Labs in California which distributes motherboards, saying "international demand is down but nowhere near what domestic is. Domestic demand is 30 percent down in the last couple of months."

If Intel's sales were off by a similar amount, then earnings might take a hit, Barron's reported.

An Intel spokesman said the company has

http://www.moneysense.ca/news/shown...reuters_general

----------

Chippie-Schlachten zum Wochenauftakt?
germanasti ist offline   Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser germanasti die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 01.06.2003, 21:54   #8
Gert
Gast
 
Beiträge: n/a
Posting

Zitat:
Original geschrieben von germanasti
Aber nicht in den Dollarraum.

Da überwiegen die Vorteile eines starken Euros bei weitem.

Bedenke das Firmen wie allianz, Siemens und Infineon ohne diesen Kapitalzufluss keine Kapitalerhöhungen hätten durchführen können.


Die wiederum die Kohle verbrennen, weil sie die Waren billiger machen müssen, um in die Welt zu exportierten und um die Ware abzusetzten zu können.

Geändert von Gert (01.06.2003 um 21:59 Uhr).
  Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser Gert die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 01.06.2003, 21:55   #9
Schüttelwauwau
stock-channel.net member
 
Registrierungsdatum: Jan 2002
Beiträge: 395
Posting



ist Al schon wieder aktiv :
Schüttelwauwau ist offline   Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser Schüttelwauwau die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 01.06.2003, 21:55   #10
germanasti
Fidelio der Hölle
 
Benutzerbild von germanasti
 
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 130.800
Posting

BIZ: Steigende Dynamik am internationalen Markt für Schuldtitel

Basel (vwd) - Am internationalen Markt für Schuldtitel ist es im ersten Quartal 2003 zu einer kräftigen Zunahme der Mittelbeschaffung durch die Finanzinstitute des Euroraums gekommen. Wie die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) berichtet, erreichte infolgedessen der gesamte Nettoabsatz internationaler Schuldtitel 352 Mrd USD. Dies sei fast doppelt so viel gewesen wie im Vorquartal. Laut BIZ stieg der Bruttoabsatz gegenüber dem Vorquartal um 58 Prozent auf einen historischen Höchststand von 774 Mrd USD.

Die Erholung des Nettoabsatzes im ersten Quartal 2003 sei im Januar und Februar von einem Rückgang der Renditen langfristiger Staatspapiere begleitet gewesen, so die Institution, die als Zentralbank der Zentralbanken gilt, weiter. Der Nettoabsatz festverzinslicher Anleihen und mittelfristiger Notes sei hoch geschnellt, als Finanzinstitute und Unternehmen sich beeilten, die niedrigen Finanzierungskosten festzuschreiben. Auch Schuldner in den aufstrebenden Volkswirtschaften hätten sich die niedrigen Finanzierungskosten zu Nutze gemacht.

Der Gesamtumsatz börsengehandelter Finanzderivate stieg dem weiteren Angaben der BIZ zufolge im ersten Quartal ebenfalls deutlich. Das gesamte Umsatzvolumen der verschiedenen Kontrakte habe sich um 16 Prozent auf 197 Bill USD erhöht, wobei besonders Festzinskontrakte kräftige Zuwächse verzeichnet hätten. Hingegen habe es bei Aktienindexkontrakten ein geringfügiges Minus gegeben.

Auf den Märkten für außerbörsliche Derivate verzeichnete die BIZ ebenfalls ein starkes Wachstum, allerdings liegen hier erst die Zahlen für das zweite Halbjahr 2002 vor. Demnach stiegen die weltweiten Bruttomarktwerte der gehandelten Kontrakte um 43 Prozent und betrugen Ende Dezember 6,4 Bill USD. Der Großteil des Anstiegs ist dabei auf Zinsswaps entfallen, was die BIZ auf den zum Teil kräftigen Rückgang der Swaprenditen von Juli bis Anfang Oktober zurückführt.
vwd/12/1.6.2003/ptr

----------

Wo soll das mit den Derivaten noch enden?
germanasti ist offline   Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser germanasti die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 01.06.2003, 21:56   #11
germanasti
Fidelio der Hölle
 
Benutzerbild von germanasti
 
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 130.800
Posting

Schüttel:

Sonntags gibts kein Währungshandel. :o

Man kann aber davon ausgehen, dass die FED-Interventionen morgen nahtlos fortgesetzt werden.
germanasti ist offline   Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser germanasti die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 01.06.2003, 22:37   #12
syracus
*****
 
Benutzerbild von syracus
 
Registrierungsdatum: Jan 2002
Beiträge: 31.107
Posting

On man sich da einen Termin anstreichen muss?

Clock is ticking for Yandal and bullion banks

By: Tim Wood
Posted: 2003/05/29 Thu 20:25 EDT | © Mineweb 1997-2003

NEW YORK -- Newmont has given its Yandal hedge counter parties less than one week to take or leave its offer to buy them out at 50-cents-on-the-dollar or renegotiate on the producer’s terms. Newmont has offered a total of $219 million to creditors in a last ditch effort to save its embattled Australian operation.
Newmont announced today that gold hedge counter parties who hold contracts against the Yandal operations in Australia have until 5:00 p.m., Mountain Standard Time, on Tuesday, June 3 to accept the offer or take their chances with the alternative which is likely to be receivership.

Bond holders have until 5:00 p.m., Eastern Standard Time, on June 12 to tender their notes and receive a consent payment of $20 per $1,000 principal amount. The tender offer to Note holders is scheduled to expire at 5:00 p.m., Eastern Standard Time, on June 26, 2003, unless extended.

The clock is now ticking on Yandal’s future. Newmont had failed to persuade the banks not to exercise cash call type claims against the Yandal hedge book. It was to no avail after a bank last week exercised an early termination clause that cumulated all its future right-to-breaks for a total demand of $46 million. Yandal is in no position to pay that – not without further jeopardising itself or prejudicing other creditors.

Mitsui analyst Andy Smith reported to clients earlier today that he suspects the recent pop in the gold price may have been driven by Yandal counter parties covering their positions in anticipation of Newmont throwing down the gauntlet.

http://www.mips1.net/MGGold.nsf/UNI...HY?OpenDocument

trip, JPM, trap, JPM, rip......

syr
syracus ist offline   Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser syracus die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 01.06.2003, 22:42   #13
optim3
Patet omnibus veritas
 
Registrierungsdatum: Jan 2002
Beiträge: 21.173
Posting

moin germanasti

es lebe japan!!!
__________________
VORSICHT !TRASH!!
Für alle Links gilt:
Ich möchte betonen, dass ich keinerlei Einfluss auf die Inhalte oder die Gestaltung der gelinkten Seiten habe.
Deshalb distanzieren ich mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller Seiten, die von mir verlinkt sind.
optim3 ist offline   Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser optim3 die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 02.06.2003, 00:47   #14
carlo
SCN Pensionär
 
Registrierungsdatum: Jun 2002
Beiträge: 4.075
Posting

Zitat:
Lediglich Deutschland ging zurück in die kuschende Haltung, während Länder wie Frankreich und Russland an ihrer Anti-USA-Einstellung festhalten.

Stimmt nicht, Germa, eher umgekehrt,
Chirac und Putin stehen wieder hinter Bush, Schröder : ist isoliert,...guckst Du hier:

http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE7...n~Scontent.html

:
__________________
Grüße an alle!
Carlo
carlo ist offline   Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser carlo die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 02.06.2003, 00:56   #15
Vetinari
stock-channel.net trader
 
Registrierungsdatum: Jan 2002
Beiträge: 13.518
Posting

Hehe , Newmont hat JPM wo es schmertz


Dollar rede morgen bei G8 ...

EVIAN, France (Reuters) - The dollar's recent tumble on the currency markets forced its way onto the agenda at a G8 summit in France when leaders said that the sensitive issue of exchange rates would be broached on Monday.

With stagnation or worse threatening some of the Group of Eight economies such as Germany, Japan and Italy, Italian Prime Minister Silvio Berlusconi acknowledged that currencies would be discussed during Monday morning talks on economic prospects.

"We will be busy with that tomorrow," Berlusconi said when asked by reporters about the dollar, which has fallen to record lows versus the euro in recent days, raising fears that exports from the 12-nation euro zone will lose in price competitivity.

Berlusconi , whose country takes over the European Union's (News - Websites) rotating presidency in July, also made it clear he would welcome a reduction in euro zone interest rates by the European Central Bank, a move that could tame the euro's surge versus the dollar as well as making business borrowing costs cheaper in the zone. "A decision to cut rates might be in the air," he said. "And I think it's necessary."


Endlich jemand setzt Wixie Wim unter druck ... gut man Berlusconi ... 100P bitte

Mit Italien in kontrol , hoffentlich kriegen wir endlich ein Geld Politik in Europa

Vetinari ist offline   Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser Vetinari die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Antwort Gehe zum letzten Beitrag



Themen-Optionen

Gehe zu



Aktuelle Uhrzeit 02:52
Powered by: vBulletin Version 3.0.3
Copyright ©2000 - 2019, Jelsoft Enterprises Ltd.
Copyright © stock-channel.net