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Alt 30.04.2003, 22:12   #1
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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Posting 01. + 02.05.03: Alles neu macht der Mai. Auch die festgefahrenen Interventionen?

Eine recht unspektakuläre Show hat sich auch gestern vollzogen (ausser in Japan ), die mal wieder von Interventionen & Stützungskäufen bei fehlender Kaufkraft gleichermassen vollzogen wurde. Irgendwie langweilig, denn seit Wochen vollzieht sich permanent das gleiche Spiel. Ist wie eine Videokassette mit Endlosdurchlauf. Alle drin & keiner will raus ist die grossräumige Tatsachenumschreibung. Lediglich der Dollar wird zerlegt ohne Ende. Geniessen wir diese Inszenierung heute ausnahmsweise einmal tatenlos, denn Deutschland feiert Tag der Arbeit & da bleiben die Börsen geschlossen. Eigentlich feiern wir diesen ja jeden Tag, doch ein offizielles Ereignis muss sein, soll schliesslich auch niemand sagen, die Deutschen wären stinkfaul.
Volumen blieb mit 1,4 Mrd. an beiden Segmenten vor allem bei den Oldies anhaltend hoch. Die These von Interventionen & Abverkäufen scheint damit weiter bestätigt. 225.000 Kontrakte im Future mässig hoch. Trin mit 1,30 weiterhin im heimlichen Abverkaufs-Mode. & new highs mit über 100 an NYSE & Nasdaq unverändert im Übertreibungsbereich. Jeder kleine Schrottwert wird momentan gekauft!

Zweimal Konjunkturdaten zur Wochenmitte:
Erneut zurückgegangen ist der chicagoer Einkaufsmanagerindex, welcher mit 47,6 logischerweise deutlich unter den Erwartungen von 49,2 notierte. Hauptantrieb war dabei ein Crash bei den Auftragseingängen (44 nach 52) welche bekanntermassen DEN Indikator zum mauscheln darstellen. Entsprechend ist es durchaus möglich, dass mit diesem Kollaps ein Fake erschaffen wurde, um im Mai phönixartig nach oben zu schiessen. Ähnliches wurde diese Woche bereits mit dem Verbrauchervertrauen praktiziert.
Der Fed National Activity Index aus Chicago notierte im März mit –0,67 zum 7. mal in den letzten 8 Monaten negativ. Katastrophale Rezessionsbestätigung? Wie gehabt habe ich diesen Indikator aber zu wenig unter Beobachtung, um darüber etwas sagen zu können.

Greenspan präsentierte seine mit Heisshunger erwartete Rede, bei der ich nun nicht weiss ob man heulen oder lachen soll. Er erklärte nämlich ebenfalls diese Baisse für beendet, da die Erholungstendenzen für einen Megaboom im 2. Halbjahr nun sehr deutlich zu erkennen sind. Einige Risiken gibt es zwar noch immer, doch dagegen werde er geeignete Massnahmen mit der Fiskalpolitik, sprich andauernden Interventionen, vorgehen können. Inflation ist dabei überhaupt kein Thema, denn sie ist momentan sehr niedrig & man muss eher aufpassen, dass sie nicht noch weiter abrutscht. Schon erstaunlich das sich Allan nun so massiv auf die Pusherseite von Abby Cohen & Co. stellt, denn in dieser Rede sind nachweislich Lügen ohne Ende zu finden gewesen!. Wo soll das Ausland nun noch ein Vertrauen für Amerika entwickeln, wenn selbst der Notenbankpräsident lügt wie gedruckt?
Die mit Abstand grösste Lüge der letzten Jahre gab Allan zum Schluss seiner Rede in puncto SARS ab. Dieser Virus beeinflusst die US-Wirtschaft kaum & auch in Asien hält es sich bislang in Grenzen. Schon erstaunlich diese Aussage, denn Peking sowie ganz Hong Kong stehen seit Wochen praktisch still, was bereits eine BIP-Revidierugn von bis zu zwei Prozentpunkten zur Folge hatte! Ist der Alte denn nun komplett durchgeknallt ???
Ich bleibe dabei: Es ist durchaus vorstellbar, dass Amerika im Herbst einen Zwischenaufschwung ähnlich wie in Q4/2001 hinlegt. Mit diesem wird dann eine Inflation Amerika überfluten, die nur zu Beginn euphorisch gefeiert wird, ehe wir dort ruckzuck Entwertungsraten von 20% und später mehr erleben. Alle, wirklich alle Indikatoren deuten bereits jetzt darauf hin!

Das Topthema an den Börsen war erneut die katastrophale Dollarschwäche, welcher nun seit mittlerweile 3 Wochen überhaupt kein Bein mehr auf den Boden bekommt. Umso erstaunlicher die Tatsache, dass DOW & Co. diesem Kollaps weiterhin nicht folgen wollen, was gegen jeden Börsenverstand in Amerika spricht! Dieses Land ist zu 100% abhängig von ausländischen Investitionen & diese nehmen bei dem momentanen Dollarverlauf schlichtweg ab als weiter zu. Doch der Crash blieb aus, so dass sich das tupfengleiche Spiel wie in den Tagen zuvor wiederholte: Greenspan pumpte solange künstliche Liquidität in den Markt, bis der technische Abverkauf gestoppt und später versuchsweise gedreht werden konnte. Denkbar das dieses gestützte querlaufen nun solange erfolgt, bis der Dollar in eine kurzzeitige Gegenbewegung übergeht. & in diese pusht Greenspan die Börsen dann so richtig hoch, ähnlich wie es bei den Sparten im Oktober letzten Jahres inszeniert wurde. Ärgerlich, aber trotzdem eine Tatsache, der man sich nicht unbedingt mit Mann und Maus dagegenstellen sollte. Wenigstens ging sich ja die Gegenspekulation auf, die hiess DOLLAR-PUTS!
Entsprechend dieser Tatsachen heisst es kurzfristig weiterhin warten bis die aktuelle Schiebezone nachhaltig aufgelöst ist & dann müssen alle Blicke auf Umsätze und Trenddynamik gehen. Bleiben diese aus, wird die nächste Bewegung sehr schnell wieder verhungern. Zusätzlich ist es auch nicht verkehrt einen permanenten Blick auf das Volumen der künstlichen Liquiditätszufuhr zu haben, was allerdings momentan grosse Magenschmerzen bereitet. Seit knapp 2 Wochen fliessen so gut wie jeden Tag zw. 50 & 100 Mrd. künstliche Dollarnoten ins Finanzsystem & das zumeist für Dollar-Stützungskäufe. Dieser historische noch nie dagewesene Rekord ist alles, aber mit Sicherheit nicht gesund! Ob das Motto „sell in may and go away“ zum sofortigen Erfolg führt? Angesichts der aktuell sehr psychologisch ausgerichteten Marktführung Greenspans könnte er probieren exakt das Gegenteil zu vollziehen, selbst wenn nun ein paar schwächere Tage erfolgen. The show must go on, bis zum finalen Sieg oder dem Tod per Hyperinflation.

Eine gewaltig grüne Kerze legte gestern der Gold-Index HUI hin:

& das im Anschluss an die gewünschte Konsolidierung 135 auf 120 P.! Ob dies das Ende der kurzfristigen Goldbaisse ist? Oder nur ein Pullback an die GD200 heran? Der heutige Tag könnte grössere Entscheidung bringen! Up und über 135/135 P. bringt Ausbruch aufwärts, down unter 120/119 Einbruch abwärts.

Erstmals seit langer Zeit Mittelabflüsse mussten im 1. Quartal deutsche Aktienfonds vermelden, womit man sich nach langer Zeit des Wiedersetzens nun offensichtlich ebenfalls dem weltweiten Trend angeschlossen hat. Dies ist zwar etwas erstaunlich, denn Euphoriebekundungen gab es in dieser Zeit gleich zweimal, doch wer mag sich bei solch einem hochgradig verzockten DAX noch über irgendetwas wundern?
Es scheint so als wäre etwas Realität in die deutsche Bude eingekehrt & zahllose Anleger von dem monatlichen Ansparen in Aktienfonds wieder abgekehrt. Das Sparbuch ist wieder in und man muss es ganz deutlich sagen, wird von Woche zu Woche auch immer „inner“! Entsprechend sind die Leute Illusionisten, welche aus diesen Vorgängen heraus einen Kontraindikator bilden und auf einen baldigen neuen Boom bauen. Dafür stimmen weder die Rahmenbedingungen, noch ist es mit unserer Psychologie überhaupt möglich solche Vorgänge so schnell zu wiederholen! Vielzuviel Anlegerkapital ist in den letzten 3 Jahren vernichtet worden, als das man nun ausgerechnet in einen so brutalen Wirtschaftsabschwung hinein neue hochspekulative Aktienpositionen aufbaut. Für sowas bräuchte es nach allen Erfahrungen mit der Börsengeschichte rund 5 Jahre fast ununterbrochen steigende Aktienkurse, ehe die Masse sowas wie einen neuen Herdentrieb entwickelt. Da aber kein Institutioneller für solch einen langen Zeitraum steigende Kurse inszenieren kann, wird es mit der Kaufkraft dieser Generation mit Sicherheit zu keinem neuen Börsenboom kommen. & da den momentanen Kiddies aufgrund destrasöser Wirtschaftskrise das Kapital dafür fehlen wird, ist erst mit der übernächsten Generation wieder entsprechendes Kapital vorhanden, sprich in frühestens 20-30 Jahren! Zu steigenden Kursen mit u.U. neuen Index-Allzeithochs wird es trotzdem schon viel früher kommen. Aber eben bei einem viel niedrigvolumigeren Rahmen wie wir ihn momentan noch erleben, was eine entsprechend geringere Volaltität nach sich zieht. Eine Hölle für daytrader und Kurzfristspekulanten, was momentan fast jeder ist & eine neue blühende Landschaft für jeden Langfristinvestor, schafft er es inmitten der fürchterlichsten Hölle sein Kapital wieder in Aktienlangfristanlagen zu stecken. Gedanken, die momentan aber noch mindestens 8-10 Jahre zu früh kommen.

Diese mörderische Börsenbaisse könnte übrigens rein theoretisch in Amerika schon viel früher als anvisiert ein Ende finden, nämlich bereits dieses Jahr im Sommer oder Herbst. Rein theoretisch (!!!) ist der Dollar nun so extrem verwässert, dass er aus dem Stand eine 70-80%-Entwertung erfahren könnte, mit der Amerika overnight eine Hyperinflation aufgetragen bekäme! Dies hätte eine solche Kapitalflucht zur Folge, dass der DOW binnen kürzester Zeit auf einem neuen Allzeithoch notieren würde. Dies allerdings ohne jegliche bullische Gefühle, da der Gegenwert praktisch gleich Null wäre! Eine entsprechende Vorlage hat die Türkei in den letzten Jahren geliefert. Praktisch ist es hingegen kaum denkbar, dass es den Dollar so schnell zerreisst. Zuviele Länder, Volkswirtschaften und vor allem grenzenlose Euphorie ist daran beteiligt, als dass es zu solchen rasanten Attacken kommen kann. Daher eher denkbar, dass es zu einem schleichenden Prozess mit permanentem Inflationsanstieg kommt, ehe in ca. 3-5 Jahren daraus eine klassische Hyperinflation wird. Entsprechend viel Crashpotential ist an den Börsen noch vorhanden. Wünschenswerte Ziele wie ein DOW unter 1.000 P. wird man aber im Reich der Illusionen verbannen können. Dafür ist der Dollar bereits jetzt viel zu sehr verwässert!

Heute steht der nationale Einkaufsmanagerindex zur Veröffentlichung an. Neuerlich ein destrasöses Bild, oder pünktlich mit Vollendung des Irakkrieges ein sofortiger neuer Boom? Wenn ja, alle Augen auf die Absichtserklärungen „Auftragseingänge“. Fast genauso interessant die Bauausgaben März. Ein weiterer Rückgang sollte nun endgültig auf ein Ende des Immobilienbooms hinweisen. & eher ohne Aussagekraft die Produktivität im 1. Quartal. Firmen haben sich bis ans Grundgerüst gespart, ohne das ein Ende der Baisse absehbar ist. Ergo wird dieser Indikator erst in den Folgequartalen hochinteressant.
Morgen gibt’s die berühmten Abeitsmarktdaten für April. Diese sind für tiefgründigere Wirtschaftsanalysen genauso ein non event wie Industrieaufträge März.

DOW 60-Minuten-Chart:


Zwei heftige Abverkäufe wurden lt. Stundenchart zu Handelsbeginn von der FED komplett aufgefangen, ehe eine ASK-Intervention genauso scheiterte. Anschliessend wurde der Weg mit den berühmten kleinen Schritten vollzogen, die in den letzten Monaten jeweils eine gewaltige weisse Kerze am nächsten Tag zu Handelsbeginn folgen liessen. Dieses Mal ist die Range mit lumpigen 100 P. aber viel zu klein um auch nur ansatzweise exakte Orakeleien daraus anzustreben. Zudem fand 5 Minuten vor Börsenschluss eh die Eliminierung dieser statt. Deshalb lautet das Grundmotto wie gehabt: Ausbruch mit 40 P. false break abwarten & dann schauen wie nachhaltig die Trenddynamik ist.

8580 & 8430 P. sind die Trendmarken, bei 40 P. false break = 8620 & 8390 P.
Bewegungen darin sind aufgrund der engen Range vernachlässigbar.

MACD schläft auf leicht erhöhtem Niveau, Stochastik planlos im oberen Bereich.

DOW 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:



Der DOW kämpft weiterhin ununterbrochen mit EMA 200 & dem steigenden Dreieck, dass einfach nicht aufgelöst werden will. Oben stehen VK-Aufträge ohne Ende im Ask & unten wartet Allan mit unlimitierten Stützungskäufen. Wie lange kann der Markt diesem Treiben noch so ruhig zusehen?
Ein leichtes false break auf ca. 8240 P. wäre nun im technischen Idealfall nötig um die Auflösung nach oben zu bringen. Ob dem so kommt? & wenn ja, bzw. überhaupt könnte die oben genannte Inszenierung mit dem Dollar zustande kommen. Geblockt wird so langsam bis dieser nach oben rennt & dann folgt der DOW 1:1 mit voller Trenddynamik. In die andere Richtung wären die Bären mit einem Bluttag bei über 1,7-1,8 Mrd. NYSE-Aktien sofort wieder im Rennen.

8520-8540 P. Drehzone mit Ausbruchsbestätigung auf 8600 P. & anschliessendem Maxiziel 8880 P.
8420-8370 P. ist dieser Punkt unten, ehe man mit der false-break-Marke 8240 P. vorlieb nehmen muss.

S&P 500 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:



Der S&P ist nun nahezu vollständig in der Spitze des dreimonatigen bear-keils. Noch ein, maximal zwei Wochen bis der Ausbruch ganz automatisch kommt. Aufgrund der Enge kann dies aber auch schon jetzt geschehen. & dann? Stochastik, MACD und Psychologie sind gnadenlos überkauft, so dass eigentlich gar kein anderer Weg als nach unten möglich ist. Doch sollte auch beim Bezug auf die Charttechnik Allan Greenspan nicht vergessen werden! Was wir brauchen ist ein gigantischer Druckaufbau im Vorfeld & dieser könnte bei einem false break noch intensiviert werden. D.h. nicht gleich zum Superbullen mutierten, sollte diese Formation in die erste Richtung nach oben aufgelöst werden. Nach unten gilt logischerweise das Gleiche.

Ziel- und Drehzonen bleiben auch für die letzten beiden Handelstage unverändert:
925-930 & 940-950 P. oben.
915 P. Angelmarke.
910-906 & 900-895 P. unten, ehe nur noch Crashbestätigung bei 870 P. fehlt.
Exakte Abgrenzungen des bear-keils kann sich jeder selbst in einem feineren Raster ablesen.

Nasdaq100 3-Jahres- und 6-Monats-Chart & Vergleich mit 1929:



Wenig neues gibt es auch von der Nasdaq. Ausbruch gelang zum 2. Mal in Folge während des Handels nicht, womit nun eine künstliche Inszenierung ausserbörslich zum grossen gap up immer wahrscheinlicher wird. Kann es einen Anlass dafür geben? In die andere Richtung ist ein Todes-gap-down aber genauso möglich.

1120-1105 P. die Drehzone mit Ausbruch über 1130 P. Anschliessendes Potential ist mit 1150/1160 P. sehr beschränkt.
1095 P. Turnzone unten rum, ehe auf 1085-1080 P. massivere VK-Signale ausgegeben werden. False break dafür liegt bei 1065 P.

Euro/USD 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:



Gold 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:



Den Ausbruch fortgesetzt hat der Euro, womit die fundamentale Situation in Amerika immer katastrophaler wird! Ob die Marke von 2,00 bereits im kommenden Jahr überschritten wird? Die Chancen dazu stehen verdammt gut, doch bis dahin sollte der Fokus im kurzfristigen Bereich liegen: 1,1180-1,1220 nächster Turnbereich, ehe die Oberkante des einjährigen Aufwärtstrends bei ca. 1,15-1,17 wartet. 1,1040-1,1060 nun Unterstützung, mit Bash-Erweiterung auf 1,0980.
Ebenso schön konnte das Gold nach oben blicken. Hier steht nun der Bereich 342-345 Dollar zum Test an, ehe es idealerweise noch im gleichen Atemzug auf knapp 360 springt. Konsolidierung vorher lässt die bärische Tendenz bestehen. 330-332 wie gehabt Unterstützung.


Termine:
Donnerstag, 01.05.2003 Tag der Arbeit Woche 18

• Tag der Arbeit
• DE Eurex geschlossen
• DE Xetra geschlossen
• EU Euronext geschlossen
• FR MATIF geschlossen
• GB Liffe - eingeschränkter Handel
• HK Hong-Kong Exchange (Derivate) geschlossen
• HK Hong-Kong Exchange geschlossen
• SG Singapore Exchange - Derivatives eingeschränkter Handel
• SG Singapore Exchange - Securities geschlossen
• US Autoverkäufe Mai
• 10:30 - GB CIPS Einkaufsmanagerindex April
• 10:30 - GB Verbraucherkredite März
• 14:30 - ! US Arbeitsproduktivität u. -kosten 1. Quartal
• 14:30 - ! US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
• 16:00 - ! US Bauausgaben März
• 16:00 - ! US ISM Index April
• 17:00 - US Ankündigung 3- u. 6-monatiger Bills
• 22:30 - US Wochenausweis Geldmenge

Freitag, 02.05.2003 Woche 18

• 01:50 - JP Industrieproduktion März
• 08:00 - ! DE Einzelhandelsumsatz März
• 09:45 - IT Einkaufsmanagerindex April
• 09:50 - FR Einkaufsmanagerindex April
• 09:55 - DE Einkaufsmanagerindex April
• 10:00 - EU Einkaufsmanagerindex April
• 14:30 - ! US Arbeitslosenrate April
• 14:30 - ! US Beschäftigte ex Agrar April
• 14:30 - ! US Stundenlöhne April
• 14:30 - ! US Wochenstunden April
• 16:00 - ! US Industrieaufträge März


Happy trades...
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Alt 30.04.2003, 22:13   #2
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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DAX am Morgen:





Unser DAX versuchte sich neuerlich ohne jeden Erfolg an der 3000er-Marke & erneut war das Volumen mit über 3 Mrd. gewaltig! Es scheint so als finden sich nun auf diesem Niveau verdammt viele Freunde von Allianz & Co. an, so dass potentielle Käufer immer schwerer dagegen ankommen. Von denen gibt es aber unverständlicherweise noch immer mehr wie genug, denn ansonsten hätte dieses Volumen schon lange zum nächsten Kollaps geführt. Führen Jens Erhardt & Co. permanent Stützungskäufe zum Erhalt des positiven Trends durch, oder haben einige ausländische Hedge Fonds nun doch kalte Füsse bekommen und denken ihre Shortpositionen lieber ein?

Bombastische Zahlen lieferte Metro in Q1 ab. Ebit hoch auf 22,2 Mio. Euro, nach –5,9 Mio. im Vorjahr. Genauso der Ausblick: Umsatz vor Währungseffekten +10%, Ebit +5%. Das von einer Firma, die letzten Herbst noch an den Todespranger gestellt wurde. Metro ist damit ein schönes Beispiel was trotz unseres maroden Wirtschaftssystems möglich ist, wenn man die Ärmel hochkrempelt & den alten Staub aus dem Haus kehrt! Schade das die Manager von Daimler Chrysler und anderen ruhmlosen Top-Unternehmen Deutschlands über diese Fähigkeit nicht verfügen. Es könnte alles so einfach sein.
Ebenso bombastisch die Q1-Zahlen von Adidas. Ein Gewinnzuwachs von 19% zeigt die tupfengleiche Trenddynamik auf wie seit knapp 2 Jahren bei Puma. Dies ist nun auch in etwa der Zeitraum, bei dem diese Modewellen bislang ein Ende fanden, sprich sowohl Adidas wie auch Puma sollten vor einem Kursrückgang von 70-80% auf Mehrjahressicht stehen.
Genau das Gegenteil praktizierte Infineon. Dort emittierte man eine siebenjaehrige nachrangige Wandelanleihe mit Volumen von rund 69 Mio. Aktien, was für hedge fonds ein weiteres Weihnachtsfest war, denn mit diesen neumodernen Kapitalerhöhungen lassen sich bekanntlich nahezu risikolos Topgewinne einfahren. Leerverkäufen der noch gar nicht existenten Aktien sei dank! Ob bei Infineon die Nachfrage besonders gross sein wird? Hier ist jeder Leerverkauf höchstbegehrt, denn ein Insolvenzantrag scheint nur noch eine Frage der Zeit & dann rollt der Shortrubel. Amüsant übrigens, dass diese zwar ausserhalb der USA platziert wird, durchführende Banken aber zwei Amis sind. Es lebe die Mauschelei & das grenzenlose Vertrauen in deutsche Kreditinstitute!

Heute ist bekanntermassen Börsenfeiertag in Deutschland, womit am morgigen Brückentag ein genaueres DAX-Szenario kaum möglich ist. Deshalb nur ein kurzer Blick auf die technische Situation:
2930-3020 P. bewährt sich weiterhin als grosse Bremszone, in dieser allerdings nun ein nettes W entstanden ist. Darüber wartet der GD200Bereich auf 3050-3080 P. Darunter kann man unverändert die Marken 2910-2890, 2840 & 2780 P. ausmachen, ehe VK-Signale mächtig werden.
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Alt 30.04.2003, 22:13   #3
germanasti
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Einen gewaltigen Zulauf hatten die Bonds. Oder waren es FED-Käufe bei Staatsanleihen?
Fakt ist, dass diese Entwicklung nicht positiv für Aktien ist!



Banken haben unverändert geschlossen.
Hier scheinen Vorbereitungen für den nächsten Ausbruch getroffen zu werden.



SOX –2%
Crash oder Rallye? Ein gewaltiger Schub deutet sich an.



Transporte leicht im Plus, aber ohne Trendsignal.



Utilities ebenfalls leicht im plus.
Ob diese vielen ganz kleinen Schritte irgendwann auf einen Schlag abverkauft werden?
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Alt 30.04.2003, 22:14   #4
germanasti
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Eine nachhaltige Entscheidung sollte in den nächsten Tagen auch bei den grossen Werten anstehen. Doch woher die Power für weitere Aufwärtsbewegungen nehmen?
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Alt 30.04.2003, 22:14   #5
germanasti
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US/Ankündigung von Auktionen zur Quartalsrefundierung

Washington (vwd) - Das US-Finanzministerium wird in der kommenden Woche im Rahmen seiner Quartalsrefundierung neue Wertpapiere über 58,00 Mrd USD zum Verkauf stellen, um dadurch die Rekordsumme von 55,73 Mrd USD an neuen Mitteln zu erlösen. Zur Auktion kommen am 6. Mai 22,00 Mrd USD an dreijährigen Notes mit Fälligkeit am 15. Mai 2006. Am 7. Mai werden fünfjährige Notes über 18,00 Mrd USD mit Fälligkeit am 15. Mai 2008 versteigert. Am 8. Mai werden zehnjährige Anleihe über ebenfalls 18,00 Mrd USD versteigert, fällig am 15. Mai 2013. Mit den Erlösen aus der Refundierung werden auslaufende Agreements im Volumen von 2,27 Mrd USD getilgt. Die neuen Titel datieren auf den 15. Mai 2003. Gebote auf Nichtwettbewerbsbasis müssen am jeweiligen Auktionstag bis 12.00 Uhr Ortszeit der Fed oder ihren Filialen vorliegen, die Frist für solche auf Wettbewerbsbasis läuft jeweils eine Stunde länger. vwd/DJ/30.4.2003/jej/ptr
US/Ankündigung von Auktionen zur ... (zwei)

Mit seinen Plänen zur Quartalsrefundierung hat das US-Finanzministerium eine drastische Erhöhung seiner Emission an langfristigen Schuldtitel angekündigt, was auf einen ab dem Sommer zunehmenden Finanzbedarf zurückzuführen ist. Ab August wird das US-Finanzministerium zwölf Mal jährlich fünfjährige Notes ausgeben. Zehnjährige Schuldtitel werden ab diesem Monat acht Mal binnen zwölf Monaten emittiert, während bislang lediglich vier Termine angestanden hatten. Jede dieser Emissionen wird darüber hinaus vier Mal per anno wiedereröffnet. Bereits im Juli soll die Ausgabe zehnjähriger inflationsindexierter Notes (TIPS) beginnen, wovon nunmehr vier pro Jahr geplant sind, nachdem bislang lediglich drei Termine auf der Agenda gestanden haben. Neue zehnjährige TIPS sollen im Januar und im Juli emittiert sowie im April und im Oktober wiedereröffnet werden. vwd/DJ/30.4.2003/jej/ptr

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Hat man da noch Worte?
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Alt 30.04.2003, 22:15   #6
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30/04/2003 19:57
FOKUS 2-Greenspan sieht Konjunkturerholung in zweitem Halbjahr~

(neu: Äußerungen zu Bushs Konjunkturprogramm, Analysten)
Washington, 30. Apr (Reuters) - US-Notenbankchef Alan
Greenspan erwartet nach dem Ende der Kampfhandlungen im Irak nun
eine Erholung der amerikanischen Wirtschaft im zweiten Halbjahr.
Diese wird seiner Einschätzung nach voraussichtlich auch die
Lage auf dem Arbeitsmarkt verbessern. Greenspan warnte am
Mittwoch allerdings zugleich vor Gefahren für die erhoffte
konjunkturelle Belebung. Als ein Haupthindernis nannte er die
Investitionszurückhaltung der Unternehmen. In seiner Anhörung
vor einem Ausschuss des Repräsentantenhauses äußerte sich der
Fed-Chef zudem zurückhaltend zu dem milliardenschweren
Steuersenkungsprogramm von US-Präsident George W. Bush.
Volkswirte bezeichneten Greenspans Konjunkturausblick als
vorsichtig optimistisch. Die Äußerungen ließen keine baldige
Leitzinssenkung der US-Notenbank (Fed) erwarten. An der Wall
Street drängten schwache Konjunkturdaten die Äußerungen
Greenspans in den Hintergrund.
Die Bedingungen für ein schnelleres Wachstum in der zweiten
Jahreshälfte 2003 seien offenbar vorhanden, sagte der Fed-Chef.
So seien etwa die Verbraucher inzwischen zuversichtlicher.
Außerdem erwarteten die Unternehmen genügend Aufträge, um
Überhänge produzieren zu können. "Ich glaube weiterhin, dass die
Wirtschaft deutlich stärker wachsen kann als im vergangenen
Jahr, auch wenn der Zeitpunkt und das Ausmaß unsicher bleiben",
sagte Greenspan.

KEINE BALDIGE ZINSSENKUNG ERWARTET
Das US-Verbrauchervertrauen hat sich verschiedenen Umfragen
zufolge zuletzt aufgehellt. Greenspan wies aber darauf hin, dass
sich das Geschäftsklima nicht spürbar verbessert habe. Dies
zeigten auch die hohen Zahlen bei den Anträgen auf
Arbeitslosenunterstützung. Das erwartete Anziehen der Konjunktur
werde aber zu einem Stellenzuwachs führen, prognostizierte der
Notenbank-Präsident. An den Finanzmärkten wird bereits mit
Spannung der US-Arbeitsmarktbericht für April erwartet, der am
Freitag veröffentlicht werden soll.
Der Fed-Chef sagte ferner, er werde die niedrigen
Teuerungsraten genau beobachten. Sollte die Inflation zu weit
zurückgehen, werde dies die Gewinne der Unternehmen belasten und
deren Investitionsbereitschaft schaden.
Analysten werteten Greenspans Kommentare als Bestätigung der
Markterwartung, dass die Fed bei ihrem nächsten Zinstreffen am
kommenden Dienstag die Leitzinsen mit 1,25 Prozent auf dem
niedrigsten Niveau seit 40 Jahren lassen wird. Gleichzeitig
lasse sich die Notenbank aber die Tür für eine Zinssenkung
offen, sollte die konjunkturelle Entwicklung schwach bleiben.
Greenspan habe allerdings die grundsätzliche Erwartung geäußert,
dass die weltgrößte Volkswirtschaft das Schlimmste hinter sich
habe, sagte Jeoff Hall, Volkswirt bei Thomson IFR.

ZURÜCKHALTENDER KOMMENTAR ZU BUSHS STEUERPLÄNEN
Bei seinem Auftritt vor den Abgeordneten vermied Greenspan
eine deutliche Stellungnahme zu den von US-Präsident Bush
geplanten Steuersenkungen mit einem ursprünglich vorgesehenen
Volumen von 726 Milliarden Dollar. "Ich finde im Programm des
Präsidenten viel Unterstützenswertes, vorausgesetzt es gehen
damit Ausgabensenkungen einher", sagte der Fed-Chef. Er warnte
aber zugleich erneut vor wachsenden Haushaltsdefiziten, die
letztlich zu steigenden Zinsen führen und die Effekte von
Konjunkturprogrammen abschwächen könnten.
Bei einer früheren Anhörung hatte sich der Fed-Chef kritisch
zur Notwendigkeit eines Konjunkturprogramms geäußert und damit
für Ärger bei den regierenden Republikanern gesorgt. Die Pläne
des Präsidenten sind allerdings auch in seiner eigenen Partei
umstritten. Trotz der Meinungsverschiedenheiten hatte Bush
vergangene Woche signalisiert, dass er den 77-Jährigen Fed-Chef
für eine weitere Amtszeit - es wäre Greenspans fünfte -
vorschlagen werde. Daraufhin hatte sich auch Greenspan selbst
dazu bereit erklärt.
mer/phi


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Hier nochmals die Lächerlichkeit Allans im ausführlichen Format.
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Alt 30.04.2003, 22:17   #7
germanasti
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Beiträge: 130.800
Posting

Tyco bestätigt Milliarden-Bilanzfehler

30. Apr 21:25

Der US-Konzern Tyco hat neue Bilanzfehler mit einem Volumen von 1,2 Milliarden Dollar gefunden. Wegen deren Bereinigung hat das Unternehmen im letzten Quartal einen hohen Verlust gemacht.


Die Bilanzskandale in den USA reißen nicht ab: Der Mischkonzern Tyco hat am Mittwoch Presseberichte bestätigt, denen zufolge der Mischkonzern weitere Bilanz-Unregelmäßigkeiten im Umfang von 1,2 Milliarden Dollar entdeckt hat. Aufgrund dieser Fehler werde der Konzern einen hohen Verlust für das zweite Quartal des Geschäftsjahres vermelden, hieß es. Die Unregelmäßigkeiten betreffen den Angaben zufolge in erster Linie die Feuer- und Sicherheitssparte des Unternehmens.

Im Dezember hatte Tyco versichert, dass in einer monatelangen internen Untersuchung keine weiteren Bilanzfehler aufgetaucht seien. Dann hatte der Konzern im März zugegeben, dass es Bilanz-Unregelmäßigkeiten in Höhe von 265 bis 365 Millionen Dollar gebe.

Für die Bereinigung der insgesamt neu entdeckten Fehler seien im zurückliegenden Quartal Mittel im Umfang von 55 US-Cents pro Aktie nötig gewesen, hieß es weiter. Da Analysten ursprünglich einen Quartalsgewinn von 32 Cents pro Aktie erwartet hatten, ergibt sich nun ein voraussichtlicher Quartalsverlust von 23 Cents je Aktie. Tyco will die gesamten Quartalszahlen nun bereits am späten Mittwoch bekannt geben, obwohl sie eigentlich für Donnerstag angekündigt waren. (nz)

http://www.netzeitung.de/servlets/p...n=5&item=237406



Aktie trotzdem im plus & das bei stark steigendem OBV.
Soviel zum Thema grenzenlose Euphorie, die mittlerweile hirnlos bis unters Dach ist!
germanasti ist offline   Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser germanasti die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 01.05.2003, 00:04   #8
carlo
SCN Pensionär
 
Registrierungsdatum: Jun 2002
Beiträge: 4.075
Posting

Zitat:
Metro ist damit ein schönes Beispiel was trotz unseres maroden Wirtschaftssystems möglich ist, wenn man die Ärmel hochkrempelt & den alten Staub aus dem Haus kehrt! Schade das die Manager von Daimler Chrysler und anderen ruhmlosen Top-Unternehmen Deutschlands über diese Fähigkeit nicht verfügen. Es könnte alles so einfach sein.

Germa,
wenn Du Dir den Geschäftsbericht anschaust,
stellst Du fest, daß die Zuwächse vor allen Dingen in Deutschland erreicht worden sind.
Wenn man die Attraktivität der "Metro" als gewerblicher Großanbieter ins Verhältnis zum derzeitigen "Käuferstreik" im Einzelhandel setzt, findet man die Ursache für den Umsatz- und Gewinnsprung recht schnell heraus. Die hat aber mit deutschen Tugenden nichts zu tun, den Beweis muß Otto Beisheim (Wohnort: CH erst noch antreten...
__________________
Grüße an alle!
Carlo

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Alt 01.05.2003, 00:04   #9
paule2
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Gehaltsniveau sinkt 2002 nur leicht


Amerikas Chefs kassieren trotz Krise kräftig


Von Tobias Moerschen, Handelsblatt


Aktienoptionen sind kein sicherer Weg mehr, um reich zu werden. Dennoch verdienen US-Manager prächtig. Weitere Gehaltssprünge aber sind unwahrscheinlich, wachsame Investoren hoffen auf schärfere Bilanzregeln.



HANDELSBLATT, Mittwoch, 30. April 2003, 07:21 Uhr
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Gruß paule2


Unser Geld ist sicher. Darauf würde ich schwören, aber keinen Cent drauf wetten!






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Alt 01.05.2003, 00:09   #10
carlo
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Paule sieht das Wesentliche...:
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Grüße an alle!
Carlo
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Alt 01.05.2003, 01:29   #11
nasdaq10.000
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ZITAT

erstellt am 30.04.2003 um 16:30 Uhr.
--------------------------------------------------------------------------------
30/04/03
Greenspan sieht US-Wirtschaft vor Erholung

Washington, 30. Apr (Reuters) - Die US-Wirtschaft steht nach
Worten von US-Notenbankchef Alan Greenspan
nach dem Ende der Kriegshandlungen im Irak vor einer Erholung
.

Greenspan äußerte sich am Mittwoch vor einem Ausschuss des Repräsentantenhauses zugleich aber besorgt über einige Risiken wie die anhaltende
Investitionszurückhaltung der Unternehmen.

Der Fed-Chef sagte laut Redetext, die Bedingungen für eine
raschere konjunkturelle Erholung im zweiten Halbjahr seien
offenbar vorhanden.
So seien etwa die Verbraucher inzwischen zuversichtlicher.

Greenspan sagte ferner, er werde die niedrige
Inflationsrate
genau beobachten. Sollte diese zu weit
zurückgehen, wäre dies eine "nicht willkommene" Entwicklung.
mer/phi
---------
Dieser Trottel hat doch tatsächlich Angst das die Inflationsrate weiter zurückgehe

Sorry, aber das was er heute gebacht hat ist von vorne bis hinten erstunken & erlogen!

ZITAT-ENDE
-------------------------------------------------------------------------------
Unser Guru
der Suppenküchen und der Küchenschaben,
der Masseninsolvenzen und der Hyperinflationen

hat nun doch allmählich massiv zunehmende Probleme
mit der Realitätsverarbeitung.

..................................

...........................................................
__________________
"Ich wäre schon zufrieden, wenn wir in den kommenden Jahren den Abstand zu den USA verkürzen
und Regionen wie Lateinamerika auf Distanz halten könnten
", sagte Verheugen.
Europa drohe im Gegenteil "ein Verlust an Wohlstand und Lebensqualität", warnte er.
http://orf.at/050129-83242/index.html

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Alt 01.05.2003, 02:06   #12
nasdaq10.000
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IFX - USD

Nun ja, in die Kassen von IFX flossen 700 Millionen EUR.
IFX gewinnt MASSIV Marktanteile
und wird diese Gelder verwenden, um diesen Prozess zu forcieren
und in Technologien zu investieren, die die Kosten auch weiterhin senken werden.
Es existiert kaum eine gnadenlosere
und kosten- und kapitalintensivere Branche als die Halbeiter-Branche -

das Brauerei-Wesen des Gross-Schwabenländles 'mal ausgenommen.

ZITAT:
30.04.2003
Infineon Outperformer
LRP

Der Analyst Thomas Hofmann von der LRP Landesbank Rheinland-Pfalz stuft die Aktie von Infineon weiterhin mit "Outperformer" ein.

Infineon habe auf der gestrigen Pressekonferenz mehrere Maßnahmen bekannt gegeben, die bis 2005 zu Kosteneinsparungen in Höhe von 500 Mio. Euro p.a. führen sollten - 50 Mio. Euro davon schon im laufenden Geschäftsjahr. Diese Maßnahmen würden eine zusätzliche Streichung von 900 Arbeitsplätzen, das weitere Outsourcing von Konzernfunktionen, die weitere Dezentralisierung des Unternehmens in Verbindung mit einer Stärkung der regionalen Präsenz in den Wachstumsgebieten USA und Südostasien und last but not least die Verlagerung des Konzernsitzes ins Ausland umfassen.

Heute Morgen habe Infineon die Emission einer Wandelanleihe mit einem Volumen von 700 bis 725 Mio. Euro zur Stärkung des finanziellen Aktionsradius bekannt gegeben.

In der Summe würden die angekündigten Maßnahmen in die richtige Richtung gehen.
Einerseits würden die Kosten konsequent eingedämmt
und andererseits keine Abstriche an der strategischen Ausrichtung gemacht
.

Die Analysten der LRP bewerten die Aktie von Infineon unverändert mit "Outperformer". Das Kursziel 12/2003 sehe man bei 11,5 Euro.

http://www.aktiencheck.de/analysen/...alysenID=287110
__________________
"Ich wäre schon zufrieden, wenn wir in den kommenden Jahren den Abstand zu den USA verkürzen
und Regionen wie Lateinamerika auf Distanz halten könnten
", sagte Verheugen.
Europa drohe im Gegenteil "ein Verlust an Wohlstand und Lebensqualität", warnte er.
http://orf.at/050129-83242/index.html

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Alt 01.05.2003, 07:34   #13
syracus
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Moin!

"Wandelanleihe mit einem Volumen von 700 bis 725 Mio. Euro zur Stärkung des finanziellen Aktionsradius "

Ja was denn ? Reicht das nun endlich um den Umzugsradius Schumachers grossen Tönen gerecht zu werden oder will er damit die Vollkosten der Netto-Cashposition je Chip endlich weiter dem Verfall angleichen? Dabei war doch alles in Ordnung, so pfiffen die Spatzen vom SCN vom Dach. Und nun Outperform dank neuem Treibstoff, der brennt ja bei IFX so gut .... Empfehle mal Methanol zu verwenden, billig und brennt suuuper gut, andere nennen's heisse Renovation. Schmunacher mit heisser Renovation und Versicherungsgelder ab in die Schweiz zu uns, wir brauchen für Zweifel noch einen Chips-Konkurrenten, auf der Basis lässt sich was verdienen! Halt Low-Tech aber schwarze Zahlen und Exklusivvertrag mit der Migros, alles in Butter. Nunja, time will tell, Fortsetzung im Chiproman folgt ......

"Laut einer Studie der Dresdner-Bank-Investmenttochter Kleinwort Wasserstein wären die Nettogewinne der US-Firmen im S&P-500-Index um 46 % niedriger ausgefallen, wenn der Aufwand für Optionen berücksichtigt worden wäre."

Gleich noch sowas, das geht doch nicht :! Was würden vorallem die armen, süchtigen Highblechjunkies machen? Aufstand in den Strassen, Geisterfahrer in Serie, Einbrüche bei Aldi. Nein, das geht nicht. Wenn schon muss ein neuer Weg gefunden werden, im Stil von "nicht cashwirksame Lohnangleichung oder ähnlich, abzulegen unter Einmalkosten, schliesslich kann man immer nur einmal zum Zeitpunkt in die Ferien gehen, jedes Quartal, gibt halt eine Fussnote mehr aber dafür ist John Q eh zu dumm, zu verstehen. So, auch hier, zurück zu Lück!

syr
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Alt 01.05.2003, 07:35   #14
syracus
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"Für die Inhalte dieses Postings trägt der Verfasser die alleinige Verantwortung. Das Posting stellt keine Meinungsäußerung von SCN dar, insbesondere macht sich SCN die von dem Verfasser veröffentlichten Inhalte nicht zu eigen."

Ich hoffe der letzte Beitrag erfüllt meine eigenen Minimalanforderungen, Selbstverantwortung vor, hoch damit, yeah, Revolte on!

syr
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Alt 01.05.2003, 07:51   #15
lupo
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guten morgen
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