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Alt 16.10.2004, 10:38   #16
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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China hat es immer noch nicht geschafft nachhaltig in die mehrjährige Querphase zu kehren. Viele Bashereien nun dabei, obwohl dem Markt so schnell nun auch noch nicht die Luft ausgehen wird.
Hard landing der wirtschaft wird kommen & das schon sehr bald. Abgebaut wird dann die Differenz zwischen realen Produktionen und Bedarf und Wirtschaftsleistung dank Aufbauten neuer Produktionsstätten und dazugehöriger Infrastruktur, welche nun weitestgehenst abgeschlossen sein sollte bis Mitte nächsten Jahres. Die Differenz wird gewaltig sein (deshalb hard landing), dass anschliessende Niveau aber immer noch um einiges höher als noch ein China vor 5 Jahren. Schliesslich ist nun die ganze Welt in diesem Sklavenland der Moderne.
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Alt 16.10.2004, 10:38   #17
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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Die grossen Werte warten weiterhin auf den Ausbruch. Obacht hier nun, Topbildungen genauso möglich!
OBV´s bei den meisten Werten jedenfalls immer noch hochpositiv.
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Alt 16.10.2004, 10:39   #18
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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Termine in dieser Woche:



Montag, 18.10.2004 Woche 43

• AT OPEC Ölmarktbericht Oktober
• 07:00 - JP BoJ Sitzungsprotokoll
• 11:00 - ! DE Verfall Euribor-Futures (Eurex)
• 11:00 - ! EU Inflation September
• 15:00 - ! US Internationale Kapitalströme August
• 17:00 - US Ankündigung 4-wöchiger Bills
• 19:00 - US Auktion 3- u. 6-monatiger Bills

Dienstag, 19.10.2004 Woche 43

• 08:00 - ! DE Erzeugerpreise September
• 11:00 - ! EU Außenhandel August
• 11:00 - ! EU Industrieproduktion August
• 13:45 - US ICSC-UBS Index (Woche)
• 14:30 - ! US US Verbraucherpreisindex September
• 14:30 - ! US Wohnbaubeginne September
• 14:30 - ! US Wohnbaugenehmigungen September
• 14:30 - US Realeinkommen September
• 14:55 - US Redbook (Woche)
• 15:00 - EU EZB Wochenausweis Fremdwährungsreserven
• 19:00 - US Auktion 4-wöchiger Bills

Mittwoch, 20.10.2004 Woche 43

• 11:00 - ! EU Arbeitskosten- und konv. Verdienstindices 2. Quartal
• 13:00 - US MBA Hypothekenanträge (Woche)
• 16:30 - ! US EIA Ölmarktbericht (Woche)

Donnerstag, 21.10.2004 Woche 43

• 09:30 - EU EZB Ratssitzung
• 14:30 - ! US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
• 16:00 - ! US Frühindikatoren September
• 17:00 - US Ankündigung 3- u. 6-monatiger Bills
• 18:00 - ! US Philadelphia Fed Index Oktober
• 22:30 - US Wochenausweis Geldmenge

Freitag, 22.10.2004 Woche 43

• HK Hong-Kong Exchange (Derivate) geschlossen
• HK Hong-Kong Exchange geschlossen
• 08:00 - ! DE Insolvenzen Juli
• 10:30 - GB BIP 3. Quartal
• 11:00 - ! EU Auftragseingänge Industrie August
• 19:00 - ! DE Verfall Optionen auf Renten-Futures (Eurex)
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Alt 16.10.2004, 10:45   #19
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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War es am Freitag die Drehkerze bei AIG?
Dann wäre der Versicherungsskandal börsentechn bereits wieder gegessen.





MMC genauso
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Alt 16.10.2004, 10:47   #20
germanasti
Fidelio der Hölle
 
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OPEL-KRISE

GM will kurzfristig keine Werke schließen

Bei Opel drohen nach Angaben des Europa-Chefs des Mutterkonzerns General Motors (GM), Fritz Henderson, bis 2006 keine Werkschließungen. Das Sparziel für 2005 und 2006 könne erreicht werden, ohne Fabriken dichtzumachen. In Bochum stehen indes weiter die Bänder still.


Hamburg/Bochum - Dem SPIEGEL sagte Henderson, das Sparprogramm, mit dem die Kosten jährlich um 500 Millionen Euro gesenkt werden sollten, "ist für 2005 und 2006 ausgelegt. Es kann erreicht werden, ohne eine Fabrik dichtzumachen". Er könne aber "nicht ausschließen", dass langfristig doch noch ein Werk geschlossen werde.

"Wenn es um die Planung neuer Modelle wie der nächsten Mittelklasse geht, müssen wir klären, wo deren Produktion sinnvoll konzentriert werden kann. Aber das steht erst 2008 an", sagte Henderson.

Im Opel-Werk Bochum geht unterdessen der am Donnerstag begonnene spontane Streik weiter: Auch in der vergangenen Nacht und heute Morgen standen die Bänder still, wie Franco Biagotti vom Opel-Betriebsrat am Vormittag sagte. Er rechne nicht damit, dass die wütenden Beschäftigten im Tagesverlauf die Arbeit wieder aufnehmen, sagte er.

Ein Treffen mit der Unternehmensleitung gestern Abend bewertete Biagotti mit den Worten: "Wir sind nicht unzufrieden. Mein Eindruck war, dass es General Motors darum geht, Geld einzusparen. Es müssen wohl nicht unbedingt Köpfe sein." Laut Biagotti hat aber der Opel-Vorstand Verhandlungsbereitschaft signalisiert. "Die harte Front ist aufgebrochen", sagte Biagotti.

Über das weitere Vorgehen wollen die Arbeitnehmervertreter auf einer Sondersitzung am Vormittag beraten. In Bochum sollen rund 4000 von derzeit 10.000 Stellen wegfallen. Der Protest in Bochum behinderte nach Arbeitnehmerangaben auch den Autobau im belgischen GM-Werk in Antwerpen. Ein Opel-Sprecher wies dies allerdings zurück. Die Aktionen gelten offiziell nicht als Streiks, sondern als Informationsveranstaltungen.

Auch die Konzernführung hatte gestern Kompromissbereitschaft bei dem geplanten Personalabbau angedeutet. Der stellvertretende Chef von GM Europa, Carl-Peter Forster, sagte nach einer Sitzung des Opel-Aufsichtsrats in Rüsselsheim, die angekündigte Forderung nach Streichung von 10.000 Jobs sei kein Dogma. Unternehmensleitung und Betriebsräte würden nun intensiv über die Umsetzung des am Donnerstag vorgestellten Sanierungsplans diskutieren.

Der Opel-Gesamtbetriebsrat will nach den Worten seines Chefs Klaus Franz die Zahl von 10.000 abzubauenden Arbeitsplätzen nicht akzeptieren. Man kämpfe dafür, dass der Personalabbau so gering wie möglich gehalten werde. Franz warnte aber vor Illusionen: "Ohne Arbeitsplatzabbau werden wir aus dieser Sache nicht herauskommen", sagte er.

Wirtschaftsminister Wolfgang Clement wies die Beschäftigten zur Mäßigung auf. "Bei allem Verständnis für die Empörung: Die Arbeit muss weitergehen", sagte der SPD-Politiker. Dagegen drohte der IG-Metall-Vorsitzende Jürgen Peters dem Opel-Management mit Streik. Die stellvertretende DGB-Vorsitzende, Ursula Engelen-Kefer, nannte unterdessen die deutsche Haltung zum Irak-Krieg als möglichen Grund für die massiven Stellenstreichungen des US-Mitterkonzerns. Engelen-Kefer sagte der "Passauer Neuen Presse", die Verärgerung Washingtons über die klare und richtige Haltung der Bundesregierung zum Irak-Krieg sei sicher nicht ohne Einfluss auf die Wirtschaft geblieben. Investitionen von General Motors würden jetzt stärker ins so genannte neue Europa fließen, fügte die Gewerkschafterin hinzu.


http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,323473,00.html

---------

In 2 Monaten spricht kein Mensch mehr über diesen Streik...
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Alt 16.10.2004, 10:52   #21
Förster
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Zitat:
Zitat von germanasti

OPEL-KRISE

GM will kurzfristig keine Werke schließen


In 2 Monaten spricht kein Mensch mehr über diesen Streik...

über den streik eh nicht, aber über dessen folgen werden die 10.000 entlassene und deren 100.000 direkten familienangehörige und freunde auf jeden fall noch sprechen.
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Alt 16.10.2004, 10:53   #22
pit
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Hallo Germa Schöne Analysen mal wieder.
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Alt 16.10.2004, 10:54   #23
dohanics
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moin:-)

Der Goldmarkt zeigte in den letzten Wochen eine relative Stärke gegenüber
den Aktienmärkten und die Notierungen kletterten rasch auf über 420 US$ je
Feinunze. Genau in diese stabile Aufwärtsbewegung folgte in den letzten
beiden Tagen eine klare Korrektur, die den Goldpreis Intraday bis auf unter
410 US$ zurückbrachte. Wesentlich markanter war übrigens der Einbruch bei
den Basismetallen, allen voran das Kupfer, das fast innerhalb von 24 Stunden
fast 7 Prozent abgab. Auch der Silberpreis folgte erneut mit einer scharfen
Korrektur auf knapp 6,70 US$ je Feinunze.

Doch entgegen der Meinung einiger technischer Analysten scheint diese
Minikorrektur bereits wieder ausgestanden zu sein. Denn innerhalb weniger
Stunden zogen die Notierungen nach Schluss des offiziellen US-Handels am
Mittwoch wieder deutlich an. Diese Tendenz setzte sich heute Morgen im
asiatischen Handel fort. So übersprang der Silberpreis bereist wieder die
psychologisch wichtige Marke von 7,00 US-Dollar und der Goldpreis
verbesserte sich rasch auf über 415 US$. Diese überraschende Umkehr zeigt,
wie viele professionelle Marktteilnehmer scheinbar kurzfristig „Short“
gegangen waren, um von einer kurzfristigen negativen Entwicklung zu
partizipieren.

Die These findet ebenfalls eine Unterstützung bei Betrachtung der führenden
nordamerikanischen Minenindizes. So verlor der AMEX GOLD BUGS Index, kurz
HUI genannt, zwar nochmals 2,6 Prozent, beendete die Sitzung aber mehr als
ein Prozent über dem Tagestiefststand. Es deuten einige Anzeichen darauf
hin, dass einige institutionelle Anleger selektiv bestimmte Aktien
aufkaufen, um von weiter steigenden Notierungen der Edelmetalle zu
profitieren. Interessant sind in diesem Zusammenhang auch Gerüchte über
weitere Fusionen oder Übernahmen im Sektor. So soll Norilsk Nickel ein
starkes Interesse zeigen, seine bestehende 20 Prozentbeteiligung am
zweitgrößten südafrikanischen Goldproduzenten Gold Fields auf mindestens 30
Prozent aufzustocken. In Australien steht der größte unabhängige
Goldproduzent Newcrest Mining schon seit längerer Zeit auf der Einkaufsliste
von Placer Dome oder Barrick Gold.

Wir sehen aufgrund dieser aktuellen Situation nur noch ein geringes
Rückschlagspotential am Gold- und Silbermarkt und würden kurzfristige
Kurskorrekturen verstärkt zum Einstieg nutzen. Im Goldsektor sind als
Blue-Chips PLACER DOME und GOLD FIELDS zu bevorzugen. Aus der zweiten Reihe
der wachstumsstarken nordamerikanischen Unternehmen sind als klare Favoriten
KIRKLAND LAKE GOLD und MINIERE DU NORD zu nennen. Als Beimischung aus dem
Silbersektor, empfehlen wir aktuell Unternehmen, die auf dem Sprung zum
Produzenten stehen. Dazu gehören Gesellschaften wie ENDEAVOUR SILVER, GENCO
RESOURCES und SCORPIO MINING. Alle drei Unternehmen sollten innerhalb der
nächsten zwölf Monate mit einer signifikanten Silberproduktion aus Mexiko
ins Blickfeld von privaten und institutionellen Anlegern geraten.

Redaktion GOLDINVEST.de daily
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es gibt nur drei Methoden, um leben zu können: betteln, stehlen oder etwas leisten.
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Alt 16.10.2004, 10:55   #24
pit
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Hab ich jetzt gerade den letzten Beitrag im alten Thread erwischt, deshalb hier noch mal der Link darauf.

http://www.stock-channel.net/stock-...&postcount=6728
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Alt 16.10.2004, 11:00   #25
pit
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Kurz Sport und dann Schuften
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Alt 16.10.2004, 11:06   #26
germanasti
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Hallo miteinander


Jo & deshalb wird die Konsumschwäche weitergehen, so wie im Eröffnungsbeitrag beschrieben.

Massnahmen die sehr traurig sind, an denen aber kein Weg vorbei führen wird. Zwingend notwendige Reformen!

Darüber sprechen tun wir hier schon seit 3 Jahren. Eine lange Zeit um sich innerlich darauf einzustellen. Jetzt ist es soweit. :
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Alt 16.10.2004, 11:09   #27
germanasti
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Höhepunkt der Konjunktur-Erholung schon erreicht?

Bericht: Institute erwarten für 2004 1,8 Prozent Wachstum

Die sechs führenden Wirtschaftsforschungsinstitute sehen einem Zeitungsbericht zufolge in ihrer Mehrheit bereits in diesem Jahr den Höhepunkt der konjunkturellen Erholung erreicht. In ihrem Herbstgutachten sagten die Institute für 2004 ein Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent voraus, berichtete die "Welt am Sonntag".

http://www.heute.t-online.de/ZDFheu...03956%2C00.html

---------------

Es wird noch eine Erholungsphase geben, ob die allerdings gesamtwirtschaftsumgreifend sein wird, ist mehr als fraglich.

Haben schon recht die Wirtschaftsweisen mit ihrer Prognose.
Das Dilemma um Karstadt und Opel wird bitterböse Auswirkungen auf die Binnenkonjunktur haben!

& nun nicht mehr lange bis mit Infineon & Co. die nächste Insolvenzwelle startet. :

Schade das Allan so gepumpt hat, ansonsten würden die Börsen aktuell den Weg bereits weisen...




Für das kommende Jahr prognostizierten fünf der Institute nur noch ein Plus von 1,5 Prozent. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) gehe dagegen in einem Minderheitenvotum von einem Wachstum von zwei Prozent in 2005 aus.

Binnennachfrage als Schlüsselwert
Das Gutachten soll am Dienstag veröffentlicht werden. Dabei richtet sich der Blick vor allem auf die Frage, ob die Binnenfrage in Deutschland noch in Schwung kommt oder der bisher allein vom Export getragene Aufschwung bald wieder zu Ende geht.

Im Vorfeld hatten die Institute sehr unterschiedliche Signale dazu gegeben, wie stark die im Reformstau steckende deutsche Volkswirtschaft überhaupt noch wachsen kann. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) hatte für 2005 zuletzt nur noch magere 1,2 Prozent Wachstum vorausgesagt.
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Alt 16.10.2004, 11:12   #28
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Alt 16.10.2004, 11:14   #29
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http://derstandard.at/?url=/?id=1808335

Hamsterkäufe treiben Heizölpreise
Weil viele Haushalte in der Hoffnung auf tiefere Preise mit der Ein­lagerung zu­ge­wartet haben, gibt es nun sogar Lieferengpässe


Wien - Heizen wird für viele Haushalte heuer teuer wie schon lange nicht. Besonders schlecht getroffen haben es all jene, die mit Heizöl heizen und in der Hoffnung auf tiefere Preise das Auffüllen der Tanks hinausgeschoben haben. Das kostet jetzt Extrageld.


"Viele beginnen zu hamstern, weil die Tanks fast leer sind und es langsam kalt wird in der Wohnung", sagte Walter Tauscher vom Institut für Wirtschaftliche Ölheizung (IWO) dem STANDARD.

"Weil alle gleichzeitig bestellen, steigen auch die Preise." Tauschers Rat: Nur so viel ordern, um über den ersten Teil des Winters zu kommen. Das lindere den Lieferengpass und schone die Geldbörse. In wenigen Monaten sollte sich die Preissituation beruhigt haben.

Mehr als 900.000 Haushalte heizen mit Öl

In Österreich heizen mehr als 900.000 Haushalte mit Öl, der Verbrauch an Heizöl Extra leicht belief sich im Vorjahr auf 1,9 Mio. Tonnen, das sind 1,65 Mio. Liter. Heuer rechnet die Branche, dass der Markt wegen der hohen Preise um etwa 20 Prozent auf knapp 1,6 Mio. Tonnen einbricht.

Im ersten Halbjahr lag der Heizölabsatz um 44 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres; zurzeit liege man noch rund 30 Prozent darunter, schätzt man in der Branche.

Für 100 Liter Ofenheizöl sind derzeit im Schnitt etwas mehr als 53 Euro hinzublättern. Im August war dieselbe Menge um 50,75 Euro zu haben, ein Jahr davor um 38,13 Euro.

Teurer als heuer war Heizöl im Jahr 2000: Damals wurden Höchstpreise von 56 Euro je 100 Liter gesehen. Dieser Wert könnte heuer übertroffen werden, wenn die Rohölpreise weiter steigen.

Heizkostenzuschuss

Die Österreichische Armutskonferenz hat gemeinsam mit Arbeiterkammer und Pensionistenverband von den Ländern einen Heizkostenzuschuss gefordert.

Die Höchstnotierungen für Rohöl lagen auch am Mittwoch über der 50-Dollar-Marke. Die für Europa maßgebliche Nordseesorte Brent liegt nur noch knapp darunter.

Dämpfer für die Weltwirtschaft

Der ungebrochene Höhenflug der Ölpreise lässt nicht nur beim Internationalen Währungsfonds (IWF) die Alarmglocken schrillen. Die Finanzminister und Notenbankchefs der sieben führenden Industrienationen (G-7) wollen diesen Freitag in Washington beraten, wie Risiken für den weltweiten Wirtschaftsaufschwung eingedämmt werden können.

Untersucht werden müsste aus Sicht der G-7 vor allem die Rolle der Hedgefonds, die mit riskanten Termingeschäften den Ölpreisanstieg beschleunigen. Experten führen die Entwicklung zu 30 bis 40 Prozent auf Finanzspekulationen zurück.

Für Rohstoffspekulationen würden 300 Mrd. Dollar von Hedgefonds bereitgestellt, die auf steigende und sinkende Preise wetten. Doch schon im Vorfeld werden die Erwartungen gedämpft.

"Es sind keine großen Durchbrüche zu erwarten", heißt es in deutschen Delegationskreisen: Gut einen Monat vor den Präsidentenwahlen sei die US-Regierung alles andere als beschlussfreudig. (Günther Strobl/DER STANDARD Printausgabe, 30.09.2004)



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Alt 16.10.2004, 11:25   #30
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Auf dem Top tanken nun alle Zwangsweise ihre Keller voll, denn der Winter ist da. :
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