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Förster 16.10.2004 17:59

brigitte :winke:

4604 16.10.2004 18:00

förster

wie wirkt (gesundes)wasser auf magen und darmwände :rolleyes:

4604 16.10.2004 18:01

und wieder sind wir bei wasser :hihi

Förster 16.10.2004 18:02

opel betriebsrat fordert einen kündigungsverzicht und selbststimmung :rofl

Förster 16.10.2004 18:02

Zitat:
Zitat von 4604

förster

wie wirkt (gesundes)wasser auf magen und darmwände :rolleyes:

gut

Förster 16.10.2004 18:07

oder willstes genauer wissen :schaf:

4604 16.10.2004 18:07

1050 sag ich mal :rolleyes:



Förster 16.10.2004 18:08

1050? :wirr:

Gast_B 16.10.2004 18:12

Zitat:
Zitat von Förster

brigitte :winke:


Ja Förschterle? :)

Förster 16.10.2004 18:13

INTERVIEW

"Wir müssen reagieren"

General-Motors-Europa-Chef Fritz Henderson und Opel-Aufsichtsratschef Carl-Peter Forster über Managementfehler

SPIEGEL: Als General Motors 1998 die Fabrik in Flint im US-Staat Michigan schließen wollte, gab es heftige Arbeitskämpfe. Die Produktionsausfälle kosteten GM drei Milliarden Dollar - am Ende wurde die Fabrik doch nicht geschlossen. Könnte sich die Geschichte in Deutschland wiederholen?

Henderson: Nein, wir haben in den vergangenen drei Jahren mit unseren Betriebsräten gut zusammengearbeitet, um die Kosten sozialverträglich zu reduzieren. Die Verhandlungen jetzt werden sicher schwieriger. Aber sie müssen zu einer Einigung führen, denn es kann niemand ein Interesse an einem langen Konflikt haben.

SPIEGEL: In Bochum stehen die Bänder bereits still. Warum sollte die Belegschaft ruhig abwarten, bis sie erfährt, welches Werk geschlossen wird?

Henderson: Das Programm, mit dem wir die Kosten jährlich um 500 Millionen Euro senken wollen, ist für 2005 und 2006 ausgelegt. Es kann erreicht werden, ohne eine Fabrik dichtzumachen.

SPIEGEL: Aber langfristig könnte es dennoch zu Fabrikschließungen kommen?

Henderson: Das kann ich nicht ausschließen. Wenn es um die Planung neuer Produkte wie der nächsten Mittelklasse geht, müssen wir klären, wo deren Produktion sinnvoll konzentriert werden kann. Aber das steht erst 2008 an.

SPIEGEL: GM fährt in Europa seit vier Jahren Verluste ein. Renault oder Peugeot erwirtschaften Gewinne. Dies belegt, dass Missmanagement die Ursache der General-Motors-Krise ist. ;)

Henderson: Mit dem Sparprogramm "Olympia" von 2001 haben wir unsere Kosten bereits deutlich gesenkt, aber nicht genügend. Unsere Fixkosten sind viel zu hoch. Wenn Sie das einen Fehler nennen wollen, dann können Sie das tun. Falsch waren sicher auch unsere Annahmen über die Marktentwicklung. Wir rechneten mit größeren Absatzzahlen, mit einem besseren Produktmix und geringeren Rabatten. Unsere Planungen waren nicht realistisch. Deshalb müssen wir jetzt reagieren. ;)

Forster: Sie dürfen auch nicht unterschlagen, dass Opel mit wesentlich höheren Arbeitskosten zurechtkommen muss als die französischen Konkurrenten. Wenn wir unsere Belegschaft in Europa an den gleichen Standorten hätten wie die, würden wir jährlich 500 bis 600 Millionen Euro sparen.

SPIEGEL: Das Werk in Rüsselsheim ist nur zu 55 Prozent ausgelastet, weil Opel nicht die richtigen Modelle hat, um die Fabrik voll zu beschäftigen. Dass ein solches Werk unprofitabel arbeitet, liegt nicht an den Lohnkosten.

Henderson: Der Vectra und der Signum, die in Rüsselsheim gebaut werden, sind erfolgreich. Sie haben den Marktanteil in ihrem Segment gehalten. Aber das ganze Segment ist stark geschrumpft. Und darauf müssen wir uns einstellen.

SPIEGEL: Opel hat alle wesentlichen Trends der Branche verschlafen. Der Absatz von Geländewagen wächst in Europa am stärksten. Opel hat keinen im Programm.

Forster: Einer der wichtigsten Trends war der zu Minivans, und da war Opel mit dem Zafira und dem Meriva einer der Ersten in Europa. Es gibt andere Trends, die wir nicht rechtzeitig erkannt haben. Aber das werden wir ändern oder haben es bereits getan.

SPIEGEL: Obwohl Dieselmotoren in Europa besonders gefragt sind, hatte Opel auch hier lange kein gutes Angebot.

Forster: Ja, aber jetzt haben wir vier sehr moderne Diesel im Programm, die viele Tests gewinnen. Und wir haben ein anderes Versäumnis der neunziger Jahre ausgeglichen: Die Qualität von Opel ist deutlich verbessert worden.

SPIEGEL: Das Unternehmen wurde binnen sechs Jahren von fünf verschiedenen Vorstandschefs geführt. Ist dieser häufige Wechsel sinnvoll?

Henderson: So häufige Wechsel sind sicher nicht positiv. Aber es war, wie es war.

SPIEGEL: Auch gegenwärtig sind viele Entscheidungen kaum nachzuvollziehen. In Europa werden die Modelle von Daewoo künftig als Chevrolets verkauft. Chevrolet hat allenfalls in Rotlichtvierteln einen guten Namen. Begehen Sie da nicht schon den nächsten Managementfehler?

Henderson: Ehrlich gesagt, bei der westeuropäischen Kundschaft ist das Image von beiden Marken recht gering. Wir müssen also auf jeden Fall investieren, um eine Einstiegsmarke aufzubauen. Daewoo war fast bankrott, was die Kunden entsprechend verunsicherte. Zudem sieht man den Namen auf Toastern, auf Telefonanlagen und anderen Produkten. Chevrolet dagegen steht in vielen Märkten bereits für bezahlbare Autos. Es ist deshalb leichter für uns, Chevrolet auch in Europa aufzubauen.

SPIEGEL: Wann soll GM in Europa wieder Gewinne erwirtschaften?

Henderson: Ich kann nur sagen, wir werden unsere Einsparziele erreichen, wir werden mit neuen Modellen auf den Markt kommen, um den Absatz zu steigern. Eine Prognose, wann wir profitabel sind, überlasse ich anderen.

-------------

als ob frankreich sooo billiger als deutschland ist :confused:

Förster 16.10.2004 18:15

Zitat:
Zitat von Brigitte

Ja Förschterle? :)

Grüss Gott :kiss: :)

4604 16.10.2004 18:15

Zitat:
Zitat von Förster

oder willstes genauer wissen :schaf:


geht schon

mal 30 flaschen bestellt ,lauretana

heikles thema ,wasser,mann sollte sich besser net so exponieren .
geh mal zu nem bauer und erzahl mal bisschen deine wasser thesen,krigst schnell mal nen tritt innen arsch :hihi

Förster 16.10.2004 18:17

welche these :confused:

4604 16.10.2004 18:17

Zitat:
Zitat von Förster

1050? :wirr:


meine subjektive meinung :rolleyes:

unter 1050 gehts zur sache

4604 16.10.2004 18:20

Zitat:
Zitat von Förster

welche these :confused:


die these des schmutzigen wassers :hihi

Förster 16.10.2004 18:20

Zitat:
Zitat von 4604

förster

wie wirkt (gesundes)wasser auf magen und darmwände :rolleyes:

beim darm fängt alles an, auch wenn viele genau anderer meinung sind.
das kann ich aus eigener erfahrung bei allem was mir heilig ist unterschreiben.
wenn dieses schweizer biowasser wirklich was drauf hat, sollteste was merken.

4604 16.10.2004 18:21




:farrer:

Förster 16.10.2004 18:22

Zitat:
Zitat von 4604

die these des schmutzigen wassers :hihi

versteh nicht. dem bauer kannste keinen vorwurf machen.

Gast_B 16.10.2004 18:24

Zitat:
Zitat von Förster

Grüss Gott :kiss: :)


Grüss Gott zurück :kiss: :winke:

4604 16.10.2004 18:26

Zitat:
Zitat von Förster

beim darm fängt alles an, auch wenn viele genau anderer meinung sind.
das kann ich aus eigener erfahrung bei allem was mir heilig ist unterschreiben.
wenn dieses schweizer biowasser wirklich was drauf hat, sollteste was merken.


lauretana is kein schweizer wasser.

monte rosa massiv(it.),soll gletscherwasser sein :confused:


kann noch net viel sagen, erst grad angefangen


magen/darm is mir auch ziemlich wichtig,hab immer wieder beschwerden ,wegen .. weisst schon .

nam bis jetzt cola :hihi und das teure agobton

Förster 16.10.2004 18:28

:dumm herr schmeiss hirn in der schweiz runter :rotekarte

4604 16.10.2004 18:28

Zitat:
Zitat von Förster

versteh nicht. dem bauer kannste keinen vorwurf machen.


ne der machte kein unterschied zwischen wasser
und meint wir haben hier das sauberste leitungwasser :confused: :rolleyes:

Förster 16.10.2004 18:30

http://www.lauretana.ch

60.000 OHm :wirr: das hab ich auch :D
ohne druck abgefüllt :respekt

nur der preis :rolleyes:

4604 16.10.2004 18:30

Zitat:
Zitat von Förster

:dumm herr schmeiss hirn in der schweiz runter :rotekarte


bei dünnschiss hilfe cola schon bissle :hihi

auch tee,kamillentee

Förster 16.10.2004 18:30

Mit sehr geringem Gehalt
an Mineralien

:cool:

4604 16.10.2004 18:31

Zitat:
Zitat von Förster

http://www.lauretana.ch

60.000 OHm :wirr: das hab ich auch :D
ohne druck abgefüllt :respekt

nur der preis :rolleyes:


Fr.2.4.-- /1,5lt

Förster 16.10.2004 18:32

hilfe :umfall

4604 16.10.2004 18:32

Zitat:
Zitat von Förster

http://www.lauretana.ch

60.000 OHm :wirr: das hab ich auch :D
ohne druck abgefüllt :respekt

nur der preis :rolleyes:


soll ich jetzt das :supi oder :mies auffassen :confused:

nasdaq10.000 16.10.2004 18:34

Zitat:
Zitat von Sit

Rammstein - Amerika

We're all living in Amerika
Amerika ist wunderbar
We're all living in Amerika
Amerika
Amerika

We're all living in Amerika
Amerika ist wunderbar
We're all living in Amerika
Amerika
Amerika

Wenn getanzt wird will ich führen
Auch wenn ihr euch alleine dreht
Lasst euch ein wenig kontrollieren
Ich zeige euch wie's richtig geht

Wir bilden einen lieben Reigen
Die Freiheit spielt auf allen Geigen
Musik kommt aus dem Weißen Haus
Und vor Paris steht Mickey Maus

We're all living in Amerika
Amerika ist wunderbar
We're all living in Amerika
Amerika
Amerika

Ich kenne Schritte die sehr nützen
Und werde euch vor Fehltritt schützen
Und wer nicht tanzen will am Schluss
Weiß noch nicht dass er tanzen muss

Wir bilden einen lieben Reigen
Ich werde euch die Richtung zeigen
Nach Afrika kommt Santa Claus
Und vor Paris steht Mickey Maus

We're all living in Amerika
Amerika ist wunderbar
We're all living in Amerika
Amerika
Amerika

We're all living in Amerika
Coca-Cola, Wonderbra
We're all living in Amerika
Amerika
Amerika

This is not a love song
This is not a love song
I don't sing my mother tongue
No, this is not a love song

We're all living in Amerika
Amerika ist wunderbar
We're all living in Amerika
Amerika
Amerika

We're all living in Amerika
Coca-Cola, sometimes war
We're all living in Amerika
Amerika
Amerika



http://de.yahoo.com/

Förster 16.10.2004 18:35

Zitat:
Zitat von 4604

soll ich jetzt das :supi oder :mies auffassen :confused:

die machen, wie plose, ihr handwerk sehr gut. obwohl, was machen die schon?
das gute wasser vernünftig abfüllen, mehr nicht.

:supi für die qualität

:mies der preis

nasdaq10.000 16.10.2004 18:38

4,5 Millionen Verlierer

Die Industrieproduktion wandert aus Deutschland ab/VON HANS-WERNER SINN

DIE ZEIT

22.12.2003 (!)

Auch wenn der Konjunkturaufschwung jetzt kommt: Die Umwälzungen der deutschen Industrielandschaft, die seit Mitte der neunziger Jahre zu beobachten sind, werden weiterhin in bedrohlichem Ausmaß vorankommen. Outsourcing: und Offshoring bleiben die Methoden zur Überwindung der Standortschwäche. Schon des Längeren hat sich die deutsche Großindustrie in Asien, engagiert, um von den niedrigen Lohnkosten zu profitieren und die Weltmärkte von dort aus bedienen zu können. Nun folgt der deutsche Mittelstand mit einem Engagement in Osteuropa. Nach Asien hat sich der Mittelstand größtenteils nicht gewagt, aber nach Osteuropa traut er sich schon, denn die Rüstkosten eines Engagements sind dort sehr viel niedriger. Osteuropa bietet ebenfalls sehr niedrige Löhne, liegt aber vor der deutschen Haustür und gehört dem gleichen Kulturkreis an. Außerdem ist die Transformationskrise der ehemals kommunistischen Länder überwunden, es wurden stabile Rechtssysteme geschaffen, und ein Großteil der Länder wird schon in wenigen Monaten zur EU gehören.

Die Liste der Firmen, die nach Osteuropa ziehen, ist lang und liest sich wie das Who's who des deutschen Mittelstands. Knapp 60 Prozent der vom Institut der deutschen Wirtschaft befragten Unternehmen mit weniger als 5000 Beschäftigten haben bereits Standorte außerhalb der EU-Länder errichtet. Die Firmen brechen ihre Zelte in Deutschland zwar nicht zur Gänze ab, denn ihre weltweite Kundschaft wollen sie weiterhin aus Deutschland bedienen. Aber sie verlagern immer größere Teile ihrer Vorproduktkette nach Osteuropa. Entweder investieren sie dort selbst, oder sie kaufen die Vorprodukte bei anderen Firmen, die sich dort niedergelassen haben.

Die Spannweite der Stundenlohnkosten für Industriearbeiter in den Beitrittsländern reicht von einem Drittel (Slowenien) bis zu einem Zehntel (Estland) der westdeutschen Werte. Polen als das bei weitem größte Land wartet mit Stundenlohnkosten auf, die nur etwa ein Viertel der ostdeutschen und ein Fünftel bis Sechstel der westdeutschen, Lohnkosten ausmachen. An diesen Lohnunterschieden wird sich auch so schnell nichts ändern. Selbst wenn die Beitrittsländer jährlich um zwei Prozent aufholen (die Konvergenzgeschwindigkeit in Westeuropa war ig den vergangenen Jahrzehnten nur halb so hoch), werden die polnischen Stundenlohnkosten für Industriearbeiter im Jahr 2010 erst bei einem Drittel und im Jahr 2020 noch bei weniger als der Hälfte der westdeutschen Kosten liegen. Kein Wunder, dass deutsche Unternehmen auf dem Wege der Standortverlagerung die Möglichkeiten der Kostensenkung ausreizen. Nach einer Untersuchung der Bundesbank hatten sie schon bis zum Jahr 2000 nicht weniger als 2,4 Millionen Arbeitsplätze im Ausland geschaffen.

Unternehmen, die das Spiel nicht mitmachen, riskieren den Untergang. Noch immer eilt die Zahl der deutschen Konkurse von einem Rekord zum nächsten. In Deutschland gibt es heute dreimal so viele Konkurse wie vor zehn Jahren und fünfmal so viele wie vor 25 Jahren. Wegen der Pleiten sind die deutschen Großbanken in eine schwere Krise geraten, aus der sie nur mühsam wieder herausfinden.

Wie massiv der Anreiz ist, der deutschen Standortkrise durch Outsourcing zu entgehen, zeigt sich auch sehr deutlich in der Industriestatistik. So ist zwar die deutsche Industrieproduktion von 1995 bis zum Jahr 2003 um gut 15 Prozent gestiegen, doch nahm die reale Wertschöpfung in der deutschen Industrie in der gleichen Zeitspanne nur um fünf Prozent zu. Das ist insofern bemerkenswert, als sich beide Größen früher weitgehend parallel entwickelten. Zwei Drittel des Zuwachses der deutschen Industrieproduktion seit Mitte der neunziger Jahre sind vermutlich auf das Outsourcing in Niedriglohnländer, und nur ein Drittel ist auf eine Zunahme der einheimischen Wertschöpfung zurückzuführen.

Das wirft ein neues Licht auf die Wettbewerbs- und Exportfähigkeit, denn man muss offenbar zwischen der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie und der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Arbeitnehmer unterscheiden. Zwar gelingt es den Unternehmen, dank des osteuropäischen Hinterlandes, auf den Weltmärkten wettbewerbsfähig zu bleiben, doch die deutschen Arbeitnehmer haben ihre Wettbewerbsfähigkeit großteils bereits verloren. Die Industriebeschäftigung ging im betrachteten Zeitraum um zehn Prozent zurück, ohne dass anderswo die zum Ausgleich benötigten neuen Arbeitsplätze entstanden sind. Insgesamt sind heute rund viereinhalb Millionen Deutsche arbeitslos - viereinhalb Millionen Deutsche sind nicht mehr wettbewerbsfähig.

Die Exporte der deutschen Industrie sind kein ausreichender Maßstab mehr für die Wettbewerbsfähigkeit. Dank der Verlagerung nach Osteuropa kann die deutsche Industrie zwar nach wie vor mit ihren Produkten auf den Weltmärkten glänzen. Der Audi, dessen Motor in Ungarn gefertigt wird, geht mit seinem vollen Wert in die deutsche Exportstatistik ein. Das made in Germany wird aber zu einem Etikettenschwindel. In Deutschland findet vor allem noch die Endmontage statt. Die werthaltigen Teile kommen indes zunehmend aus Osteuropa.

Anders gesagt: Deutschland entwickelt sich in Richtung einer Basar-Ökonomie, die die Welt mit preisgünstigen und hochwertigen Waren bedient, welche sie gar nicht selbst produziert hat.

http://www.ifo.de/servlet/page?_pag...30&pa_id=119391

4604 16.10.2004 18:39

Zitat:
Zitat von Förster

die machen, wie plose, ihr handwerk sehr gut. obwohl, was machen die schon?
das gute wasser vernünftig abfüllen, mehr nicht.

:supi für die qualität

:mies der preis


:)

mama mia 16.10.2004 18:50

http://www.universalmotown.com/mediaplayers/rammstein/# ;)

Förster 16.10.2004 18:54

http://www.heino.de :)

Förster 16.10.2004 18:58

http://derstandard.at/?url=/?id=1826039

15.Okt, 2004 18:58:00 Weltkarte der schlechten Luft
Die Verschmutzung durch Stickstoffoxid zeigt die Raumfahrtbehörde Esa auf einer Karte
Die Raumfahrtbehörde Esa hat Daten über die Verschmutzung durch Stickstoffoxid gesammelt: Das Ergebnis ist eine Weltkarte, die die Hauptquellen des Gases (rot) zeigt: die Großstädte Nordamerikas, Europas und Asiens. Aber auch im Nordosten Chinas, und um die Kohlenkraftwerke Südafrikas herrscht schlechte Luft.

</IMG>

(DER STANDARD, Print, 15.10.2004)



:o

4604 16.10.2004 18:59

1280 wenn keil aktiv wird :rolleyes:



Förster 16.10.2004 19:01

http://www.goethe.de/kug/ges/wrt/thm/de164180.htm

"Regio ergänzt Euro" – Immer mehr Regionen führen eine eigene Währung ein

Seit zwei Jahren können die Bremer in ihrer Stadt mit dem Roland auf Einkaufstour gehen. Im Chiemgau bezahlen die Bewohner seit anderthalb Jahren mit dem Chiemgauer, und rings um Heitersheim soll in ein paar Wochen der Sulzbachtaler kursieren. Deutschlandweit entstanden in der jüngeren Vergangenheit zwischen 40 und 50 Initiativen, deren Ziel es ist, eine regional gültige Währung einzuführen, die den Euro ergänzt. Dadurch soll örtliche Kaufkraft gebunden, regionale Wirtschaft gestärkt und Lebensqualität erhalten werden.

"Wir nehmen Chiemgauer" verkündet ein Schild in der örtlichen Bäckerei in Prien am Chiemsee. Seit 2003 akzeptieren rund 150 Händler und Dienstleister, vom Optiker über die Pizzeria bis hin zum örtlichen Inkasso-Unternehmen, jene bunten Scheine in orange, grün oder lila, die trotz eines Hologramms und einer Seriennummer eher an Kinokarten erinnern als an Geld. Doch sie sind Bares wert: Bereits im ersten Jahr wurden mit dem Chiemgauer 60.000 Euro umgesetzt, wie der Initiator der regionalen Währung, Christian Gelleri, stolz erzählt. Der Wirtschaftslehrer an der lokalen Waldorfschule hatte mit seinen Schülern die Initiative auf den Weg gebracht, die inzwischen als Paradebeispiel für das Gelingen derartiger Währungen gilt. "Die Idee ist", sagt Christian Gelleri, "dass die Lokalwährungen die Wirtschaftskraft in der Region halten und dort den Mittelstand stärken". Kaufen statt Sparen

Um keine Probleme mit den Zentralbanken zu bekommen – das Geldmonopol liegt schließlich beim Staat –, handelt es sich beim Chiemgauer wie auch bei den anderen regionalen Währungen nicht um Geld im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr um Gutscheine, die zumeist im Verhältnis eins zu eins gegen Euro eingetauscht werden. Teurer wird es, wenn man die regionale Währung zurückgeben will, dann fallen Gebühren an. Wer beispielsweise seine Chiemgauer in Euro zurücktauschen möchte, der wird mit fünf Prozent des Betrags zur Kasse gebeten.

Noch eine andere Eigenschaft der alternativen Währungen erhöht den Anreiz, sie schnellstmöglich wieder in Umlauf zu bringen und den Konsum zu beleben: das Regiogeld hat ein Verfallsdatum. Je länger es im Umlauf ist, desto stärker verliert es an Wert. So ist zum Beispiel der Chiemgauer ein Vierteljahr gültig und muss nach Ablauf dieser Frist, so er denn nicht ausgegeben wurde, mit einer Wertmarke verlängert werden, die man für zwei Prozent des jeweiligen Wertes kaufen muss. Zudem – auch dadurch unterscheiden sich die regionalen Währungen vom Euro – kann das Geld nicht angelegt und damit dem Wirtschaftskreislauf entzogen werden – das ist die so genannte Umlaufsicherung. Denn für regionale Währungen gibt es keinen Zins. Es zu horten, bringt also keinen Gewinn. Aber auch, wer die Währung zurücktauscht oder nicht schnell genug ausgibt, tut etwas für seine Region, denn die anfallenden Gebühren kommen sozialen Projekten zugute. Standortmarketing und Idealisten-Traum?

Tatsächlich steht hinter den Regionalwährungen eine sehr idealistische Idee. Margit Kennedy, die lange als Architekturprofessorin an der Universität Hannover lehrte und heute eine der Protagonistinnen der Regionalwährungsbewegung ist, erklärt sie so: Man könne es einfach nicht akzeptieren, dass allerorts hohe Arbeitslosenquoten an der Tagesordnung seien, dass Sozialsysteme und öffentliche Haushalte kollabierten, während aufgrund der unbegrenzten Mobilität des Kapitals das Geld allein dahin flösse, wo die Rendite am höchsten sei. "Mit Regionalwährungen", so Kennedy, "werden Regionen in die Lage versetzt, ihre Probleme weitgehend selbst zu lösen."

Dass sich diese fast utopisch anmutenden Ideen mittels regionaler Währungen eines Tages realisieren könnten, sehen vor allem Finanzfachleute eher skeptisch. Während man im nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium die Vorgänge in Siegen oder in Duisburg, wo ebenfalls alternative Währungen eingeführt werden sollen, noch mit distanziertem Wohlwollen unter "regionalem Standortmarketing" abbucht, sieht Klaus-Heiner Röhl vom Kölner Institut der deutschen Wirtschaft die Angelegenheit weitaus skeptischer. Teilnehmer des alternativen Währungssystems, so ein erster Kritikpunkt, müssten die Mühe auf sich nehmen, Geld umzutauschen, und zwar zunächst einmal für ein Projekt, das sie eigentlich auch in Euro realisieren könnten. Außerdem verliere Geld, dessen Wert verfalle, seine Funktion als "Wertaufbewahrungsmittel" und markiere daher einen Rückschritt in die Zeit, da Geld als reines Tauschmittel diente. Mag das Projekt auch manchen Volkswirtschaftler nicht überzeugen, so bleibt doch festzuhalten, dass diese Initiativen die lokale und regionale Wirtschaft – und Gemeinschaft – stärken.

;)

mama mia 16.10.2004 19:02

Zitat:
Zitat von Förster

http://www.heino.de :)




......das tönt aber nix :schaf:

Förster 16.10.2004 19:05

Zitat:
Zitat von mama mia

......das tönt aber nix :schaf:






germanasti 16.10.2004 19:05

Zitat:
Zitat von Förster

http://www.heino.de :)


:rolleyes:


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